*klugscheissermodus an*
Bitte mal nen neuen Fred für 23/24 eröffnen
*klugscheissermodus aus*
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da Copitz ohnehin nicht weit kommt, hoffe ich immer auf einen neuen ground. Das klappte in den letzten Jahren ganz gut (Bad Lausick, Oelsnitz, Rammenau). Ich hätte nichts gegen Weißwasser oder Königswartha.
zum frühestmöglichen Zeitpunkt eröffne ich den neuen Saisonfred.
Nach jetzigem Stand kämpfen ab August folgende Mannschaften um Landesligapunkte:
FC Oberlausitz Neugersdorf
SSV Markranstädt
SG Taucha 99
VfB Empor Glauchau
SG Handwerk Rabenstein
VfB Fortuna Chemnitz
Radebeuler BC 08
FV 06 Dresden-Laubegast
Radefelder SV
FC Lößnitz 1910
VfL Pirna-Copitz 07
BSC Rapid Chemnitz
Reichenbacher FC
Kickers 94 Markkleeberg
SC Borea Dresden
SG Motor Wilsdruff
Es sind also wieder die "klassischen" 16 Mannschaften. Hoffentlich gibts eine Saison ohne Rückzüge, dafür aber mit Ab- und Aufsteigern nach Tabellenstand.
Das ganze natürlich vorbehaltlich der Bestätigung durch den SFV. Alles weitere später. Ich muss ja vorher noch ein paar Sätze zur alten Saison schreiben - aber nicht mehr heute!
letzter Spieltag kurz vor Schluss
Lößnitz gg. Oderwitz 0:5
Copitz gg. Marienberg 4:2, je zweimal Haustein u. Grellmann.
Mitzittern am Ticker ist definitiv nicht vergnügungssteuerpflichtig!
ich werde wieder das eine oder andere Spiel in Bischofswerda und Freital sehen, auch Bautzen ist nicht weit. Fest vorgenommen habe ich mir einen Besuch im Grimmaer Husarenpark, der mir noch fehlt.
Zum Aufsteiger Marienberg kann ich nicht soviel sagen, ich habe beide Spiele gegen Copitz nicht gesehen. Fakt ist, ohne deutliche Verstärkungen haben sie keine Chance.
Meine "Ausflüge" in die Nordstaffel brachten den betroffenen Vereinen kein Glück: vorletzte Saison war ich in Stendal, kürzlich in Frankfurt/Oder. Beide abgestiegen. Wen darf ich nun "beglücken"?
Stadtfest in Pirna, ich höre es bis in meine Wohnung. Solche Festivitäten sind eh nicht mein Ding. Feiern kann der FC Pirna den Klassenerhalt in der Landesklasse. Die "kleinen" rechtselbischen Vereine Graupa, Birkwitz u. Aufbau Copitz gehen auf Kreisebene jeweils eine Klasse hoch. Nur das eigentliche fußballerische Aushängeschild der Stadt ist nicht in Feierlaune:
Handwerk Rabenstein gg. Pirna-Copitz 4 : 0 (2:0).
1:0/18. Kaiser.
2:0/45. Schramm 11m.
3:0/54. Krause Eigentor.
4:0/67. Schramm.
Etwa 120 Zuschauer, 4 Gäste darunter
Schiri Bischof stand einmal im Mittelpunkt, siehe Text.
Schönstes Fußballwetter, die Anlage in Rabenstein mag ich ohnehin. Bis heute war der VfL gegen die Handwerker ungeschlagen, das ist nun auch Geschichte. Wie in der ganzen Rückrunde stellte sich die Copitzer Mannschaft von selbst auf. Nach den beiden wundersamen letzten Siegen hoffte man natürlich auf eine Fortsetzung der kleinen Serie.
Die Gastgeber ihrerseits, die eine grundsolide Saison spielten und auch beim 0:0 in Copitz die bessere Mannschaft waren, wollten den Zuschauern einen würdigen Saisonabschluss bieten. Dies ist rundum gelungen.
Von Anfang ging es meist in eine Richtung, ohne dass es nun Torchancen im Minutentakt gab. Die Handwerker gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe im Mittelfeld und hatten die Lufthoheit. Der VfL wehrte sich tapfer und nach Kräften. Im Spiel nach vorn blieb es bei Bemühungen. Der Spielstand von 1:0 ließ immerhin auf die zweite Halbzeit hoffen.
In der 45. Minute gab es noch eine Ecke für die Gastgeber. Die kam herein, Marcel Reck wird umgestoßen, alles rief "Foul", eigentlich eine klare Sache. Warum Schiri Bischof, der mit der fairen Partie bis dahin null Probleme hatte, nicht pfiff, bleibt sein Geheimnis. Basti Scholz sagte mir nach dem Spiel in der Kabine, er war überzeugt, dass es Freistoß gibt und nahm den Ball in die Hand. Das hätte er natürlich nicht tun sollen, denn da der Schiri das klare Foul nicht gepfiffen hatte, musste er nun Elfmeter geben. Der wurde humorlos ins Angel verwandelt.
Das Zustandekommen dieses Tores passte zur ganzen Copitzer Saison wie die Faust aufs Auge. Damit war das Spiel entschieden, das einzig interessante an der zweiten Halbzeit waren die Zwischenresultate aus Marienberg.
Zu allem Überfluss verletzte sich Johnny Henschel kurz vor Schluss bei einem Pressschlag. Diesbezüglich kann uns nichts mehr schocken! Irgendwann kam der erlösende Schlusspfiff.
Zur Konstellation ist vieles gesagt. Ein Punkt wird noch gebraucht, um sicher zu gehen. Egal, wie es am Ende ausgeht: die Vereine Rapid Chemnitz (27 Punkte aus 29 Spielen), Pirna-Copitz (26/29) und FSV Oderwitz (24/29) haben ihre Landesligatauglichkeit über das zurückliegende Jahr NICHT unter Beweis stellen können. Es sieht so aus, dass Rapid und wahrscheinlich Copitz in der kommenden Saison dennoch weiter Landesliga spielen dürfen. Es kann dann eigentlich nur besser laufen...
Markranstädt ist wieder mal Meister, Marienberg will die Oberliga in Angriff nehmen. Herzlichen Glückwunsch bzw viel Erfolg. Ich befürchte aber, die Erzgebirgler spielen im August 2024 wieder in der Sachsenliga.
Für mich persönlich ist die Landesligasaison 22/23 zu Ende. Ab Donnerstag steht unser traditionelles Wochenende in Lübben an - das ist für mich heiliger als jedes Fußballspiel! Egal was noch passiert, ich werde diesem chaotischen Spieljahr keine Träne nachweinen. Mit dem Abgesang warte ich aber noch eine Woche. Wer weiß, welche Überraschungen uns noch erwarten...
Ausblick: Neugersdorf kommt aus der Oberliga. Reichenbach und Markkleeberg stehen als Aufsteiger fest. Wilsdruff vergab heute den ersten von zwei Matchbällen. Dazu kommt noch Borea Dresden oder Eintracht Niesky.
Rabenstein gg. Copitz 4:0.
Taucha gg. Oderwitz 7:0.
Marienberg gg. Striesen 3:2 in der Schlussphase gedreht.
Damit Marienberg aufgestiegen. Rapid gerettet. Copitz 2 Punkte und klar bessere Tore vor Oderwitz. Es ist kompliziert...
Das Experiment Inter Leipzig scheint nach neun Jahren vorbei zu sein. Wie großspurig fing das nicht alles an! Man berief sich sogar auf das Grundgesetz, um den (gekauften) Platz des SV See in der Landesliga einnehmen zu dürfen. Fortuna Chemnitz hat heute noch meinen Respekt, weil sie es wenigstens versucht haben, sich dagegen juristisch zu wehren.
Es hat sich so ergeben, dass ich kein einziges Spiel dieser Mannschaft gesehen habe und auch keinen ihrer vielen grounds betreten habe - in dieser Saison war das Spiel gegen Copitz ja schon zweimal angesetzt, da wäre es dann passiert. Aber das sollte ja nicht sein.
Auf nimmer Wiedersehen. Ich glaube, niemand weint denen eine Träne nach. Schon gar nicht hier im Forum.
Die Nachwuchsfußballer, die dort gespielt haben, finden hoffentlich andere Leipziger Vereine, wo sie ihrem Hobby nachgehen können.
Fun facts:
1) Post Dresden holte seinen einzigen Landesligasieg gegen diese Truppe
2) ich glaube, nirgends ist dieser eigentlich "linke" Verein so verhasst wie bei der ebenfalls "linken" BSG Chemie Leipzig...
Das Hinspiel ging heute Abend übrigens 6:0 (4:0) vor 358 Zuschauern für den Gastgeber aus.
Die Schiedsrichter waren aus Pirna angereist. Sicher keine optimale Lösung für ein Wochentagsspiel.
so, jetzt ist passiert, was wir alle nicht wollten. Auf die Gefahr hin, unpopulär zu sein, hier ganz klar meine Meinung:
Istzustand:
-seit vier Jahren kein "Ostaufsteiger" in Liga 3. Viktoria Berlin stieg auf und sofort wieder ab.
-die Mehrheitsverhältnisse geben kein "Meister müssen aufsteigen" her.
-zwei Plätze für Nord+Nordost+Bayern sind sicher, mehr gibt es nicht.
Lösung? Aufteilung der NOFV-Oberliga auf die anderen beiden Staffeln, damit sogar zwei mögliche Aufsteiger pro Saison. Schlechter als jetzt wird es nicht.
Dagegen werden vor allem die Regionalligisten in allen drei Staffeln sein, die eh nicht aufsteigen wollen.
Mit dieser Prämisse sollten sich die betroffenen Vereine jetzt mal zusammensetzen. Also zuerst Jena, Erfurt, 2*Leipzig, BFC, Cottbus usw plus Halle und Aue (die jederzeit absteigen können). Damit es in zwei, drei Jahren eine Lösung gibt. Alternative: weiter wie bisher!
Feuer frei.
ich sag mal so: wenn Marienberg aufsteigt, freut das am Ende die Copitzer oder Rapidler oder gar noch die Oderwitzer. Es ärgern sich Fahner Höhe oder Neuruppin. Damit ist klar, dass der SFV ein Interesse am Aufstieg hat. Zumal dann auch in der LK ein weiterer Dreizehnter drin bleibt.
Dennoch: es ist einfach nur schade, dass (zu) viele Entscheidungen nicht auf dem grünen Rasen fallen.
Rapid schlägt Laubegast 3:0 und sichert sich damit bis nächste Woche den Nichtabstiegsplatz.
so, jetzt ist passiert, was wir alle nicht wollten. Auf die Gefahr hin, unpopulär zu sein, hier ganz klar meine Meinung:
Istzustand:
-seit vier Jahren kein "Ostaufsteiger" in Liga 3. Viktoria Berlin stieg auf und sofort wieder ab.
-die Mehrheitsverhältnisse geben kein "Meister müssen aufsteigen" her.
-zwei Plätze für Nord+Nordost+Bayern sind sicher, mehr gibt es nicht.
Lösung? Aufteilung der NOFV-Oberliga auf die anderen beiden Staffeln, damit sogar zwei mögliche Aufsteiger pro Saison. Schlechter als jetzt wird es nicht.
Dagegen werden vor allem die Regionalligisten in allen drei Staffeln sein, die eh nicht aufsteigen wollen.
Mit dieser Prämisse sollten sich die betroffenen Vereine jetzt mal zusammensetzen. Also zuerst Jena, Erfurt, 2*Leipzig, BFC, Cottbus usw plus Halle und Aue (die jederzeit absteigen können). Damit es in zwei, drei Jahren eine Lösung gibt. Alternative: weiter wie bisher!
Feuer frei.
Der SFV wird sich schon mich was einfallen lassen, damit am Ende Marienberg aufsteigt! Ggf. wird Großenhain eben schon vor dem 30.06 zurückgestuft …
Genau das mit Großenhain hab ich auch schon gelesen, aber ohne Bestätigung. Deshalb bin ich da immer etwas skeptisch. Marienberg seinerseits wäre mit einem Sieg gegen Striesen sicher Vierter und würde somit auf Platz drei "gesetzt".
Ohne Aufsteiger reicht Stand jetzt der Platz von Copitz (26 Punkte). Rapid (24 Punkte) empfängt heute Laubegast. Oderwitz steht ebenfalls bei 24 Zählern. Blauweiß bei 20.
Die restlichen Begegnungen:
Copitz: Rabenstein A, Marienberg H
Rapid: Markrans A, Taucha H
Oderwitz: Taucha u. Lößnitz 2*A
Blauweiß: Radebeul u. Großenhain 2*H
doch noch eine Ergänzung, das insgesamt recht erfolgreiche Abschneiden der sächsischen Vereine zusammengefasst:
1. Eilenburg - Glückwunsch!
3. Bischofswerda - starkes erstes und drittes Saisondrittel
4. Plauen
5. Bautzen
6. Auerbach
7. Freital - je 25 Punkte daheim und auswärts, am Ende ging etwas die Puste aus
13. Grimma - dank dreier Siege zum Abschluss
18. Neugersdorf - erster Punktspielsieg 2023 am letzten Spieltag
ich war heute zu einem langfristig geplanten Treffen in Frankfurt/Oder mit nahezu 60 "Altersgenossen" von Rostock bis Gera, organisiert von Fans des FCV. Mein erster Besuch in der Kleiststadt seit 1990.
An dieser Stelle beschränke ich mich auf das aktuelle Oberliga-Geschehen. Die Resultate der Südstaffel haben mir natürlich gefallen.
Im Norden stand der Abstieg der Frankfurter nach einer soliden Hin- und einer schwachen Rückrunde schon vorher fest. Trotzdem kamen 350 Zuschauer (keine erkennbaren Gästefans) ins Stadion der Freundschaft, einer "Old School"-Anlage. Ein Flutlichtmast aus DDR-Zeiten steht noch teilweise, die alte Anzeigetafel nicht mehr. Neu ist das Funktionsgebäude.
Auf dem Rasen standen sich der 1. FC Frankfurt und Eintracht Mahlsdorf gegenüber. Die Gäste im tabellarischen Niemandsland haben sich wohl am Freitag Abend von ihrem Trainer getrennt. Bei den Gastgebern wiederum wurde das Trainerduo nach Spielschluss mit viel Beifall verabschiedet.
In der ersten halben Stunde dachte ich noch, "die Tabelle lügt nicht". Mahlsdorf kontrollierte das Geschehen und vergab mehrere klare Torchancen - teils überhastet, teils überheblich. Die Gastgeber verteidigten tapfer, mehr aber auch nicht. Mit dem eigentlich erst zweiten gelungenen Angriff wurde der Ball ins Tor kombiniert. Das stellte zwar den Spielverlauf auf den Kopf, aber wen stört das? Zwei Minuten später folgte ein berechtigter Elfmeter - so ging es mit einem 2:0 in die Kabinen.
Auch nach dem Wechsel Mahlsdorf optisch überlegen. Aber spielte man in Hälfte eins zumindest bis zum 16er zielstrebig und planmäßig, war das jetzt eher ein planloses Anrennen. Trotzdem hätte ein 2:1 jederzeit für mehr Spannung sorgen können. Die gab es nicht mehr, dafür ein "Tor des Monats". Alexandropolos kam an der Mittellinie in Ballbesitz und sah den gegnerischen Torhüter vor seinem Strafraum stehen. Dann musst du es aber auch technisch drauf haben, das Ding genau ins Tor zu heben!
Damit war der Drops gelutscht, der Rest war Schaulaufen. Ein versöhnlicher Saisonabschluss für die Gastgeber.
Das Schiritrio um Benjamin Seidl aus Sachsen hatte keine Probleme.
Damit verabschiede ich mich aus diesem Fred.
Naja, ich befürchte in Greifswald wird das so ausgehen wir in Neustrelitz oder Nordhausen.
Ich denke schon, dass Eilenburg am letzten Spieltag den entscheidenden Schritt in die Regionalliga geht. Der VfL Halle sollte zu bezwingen sein. Und Schiebock seinerseits hat in Krieschow ebensowenig zu verschenken wie gestern.
Inwieweit Eilenburg dann in der Regionalliga mithalten kann, bleibt abzuwarten. Meuselwitz, Luckenwalde, Greifswald und evtl. Lichtenberg werden die Gegner auf Augenhöhe sein, der Rest der Konkurrenz hat andere Möglichkeiten. (Ähnliches würde in der Regionalliga auch auf Krieschow, Bischofswerda, Plauen zutreffen)
Wirklich regionalligatauglich waren gestern die Fans (50 bis 60) und die Motivationsansprache des Trainers vorm Spiel. Naja, erfolgreich war sie nicht - vielleicht sollte er es gegen Halle mal auf ne andere Tour versuchen.
Insgesamt bot Eilenburg zu wenig, um in Schiebock zu punkten. Wobei klar gesagt werden muss, dass BIW in der Form vom Saisonstart und von jetzt auch da vorn stehen könnte. Aber im Mittelteil der Saison gab es serienweise Auswärtsniederlagen, oft bei Truppen aus der unteren Tabellenhälfte. Da fehlte es wohl an der Breite des Kaders.
Gestern war BIW nahezu durchgängig spielbestimmend, ohne dass man serienweise zu Chancen kam. Den Führungstreffer erzielte Sobe Mitte der ersten Hälfte mit einem sehenswerten Schuss aus halblinker Position ins lange Dreiangel.
Der Ausgleich in der 47. Minute fiel aus dem nichts nach einem weiten Freistoß in den Strafraum. Dem folgte die beste Phase der Gäste. Doch mit zunehmender Spieldauer wollten sie diesen einen Punkt, während sich Schiebock damit nicht zufrieden gab. Ein Doppelschlag um die 80. Minute herum entschied die Partie: ein unglückliches Eigentor nach scharfer flacher Eingabe von links und dann Lisinski per Konter von halbrechts. Mehr als einen Pfostentreffer in der Nachspielzeit hatte Eilenburg nicht mehr auf Lager.
Damit war ich in dieser Saison zu sechs Spielen der Südstaffel, viermal in BIW und zweimal in Freital. Eigentlich wäre mein Platz am nächsten Sonnabend in Grimma - aber ich habe einen langfristig zugesagten Termin in der Nordstaffel, auf den ich mich freue!
Schiebock gewinnt vor offiziell 333 Zuschauern (darunter 50 bis 60 Gäste) hochverdient mit 3:1 (1:0) gegen Eilenburg.
Im Abstiegskampf gelingt Grimma ein "big point", 3:2-Auswärtssieg in Halle am Zoo.
Hab auch noch ein Spiel beizutragen, da ich heute nicht nach Kamenz reisen durfte/musste:
FC Pirna gg. Mittweida 3 : 2 (1:0).
Bei schönstem Frühsomnerwetter blieb ich im heimischen Pirna. Als ich am Sportplatz auf dem Sonnenstein ankam, feierten Fans und Spieler des SV Glashütte gerade einen 9:0-Sieg gegen Pirna2 und den Aufstieg in die Kreisoberliga.
Nachdem die Akteure des Vorspiels von dannen gezogen waren, blieben nicht mehr viele Leute übrig. Etwa 40 bis 50 Zuschauer wohnten dem LK-Spiel bei. Zuschauermangel allerorten...
Die erste Halbzeit bot schwere Kost. Der Gastgeber nach vielen Gegentoren in den letzten Wochen zunächst auf Sicherung bedacht, der Gast - tabellarisch im Niemandsland - weit entfernt von seinen erfolgreichen Tagen in der Landesliga. Bis zur Pause keine einzige gefährliche Angriffsaktion der Gäste. Pirna hatte seine erste große Chance durch Martin Schmidt und vergab zwei, drei weitere. Dennoch 1:0 zur Pause nach einem kollektiven Blackout auf der rechten Mittweidaer Abwehrseite. Hochverdient in einem bis dahin mäßigen Spiel, eher ein Tor zu niedrig.
Der neben mir stehende Fan des FCP warnte mich: "Jetzt kommen die schlimmen zehn Minuten nach der Pause!". Und er behielt zumindest teilweise recht. Denn die bis dahin völlig inaktiven Gäste kamen mit Schwung aus der Kabine und sofort zum Ausgleich nach einem Eckball. Von nun an wurde das Spiel lebhafter und abwechslungsreicher. Der FCP antwortete mit dem wunderschön herausgespielten 2:1. Da es nun ständig hin und her ging, prophezeite ich weitere Treffer - so kam es auch. Nach einem langen Ball aus der Mittweidaer Hintermannschaft wurde die folgende Eingabe von einem Pirnaer Abwehrspieler ins eigene Tor gelenkt. Erneut hielt das Remis nur wenige Minuten bis zur dritten Pirnaer Führung. Damit gab sich Mittweida nicht zufrieden. Nach einem Zusammenprall zwischen Stürmer und Torwart pfiff der Schiri Freistoß für Pirna, es hätte aus meiner Perspektive durchaus Elfneter für Mittweida geben können.
Bis in die Nachspielzeit musste gezittert werden, dann waren die drei Punkte im Kasten. In Anbetracht der bereits abgestiegenen Bannewitz und Lichtenberg als kommende Gegner sollte es zum Klassenerhalt reichen. Auf Ortsderbys hab ich allerdings keine Lust!
Insgesamt ein verdienter Erfolg, weil der FCP von Anfang an bei der Sache war. Mittweida zeigte erst nach der Pause, dass man hier etwas mitnehmen wollte. Sie müssen sich aber gewaltig steigern, wenn gegen Freital und/oder Wilsdruff etwas Zählbares herausspringen soll.