Testspiel Copitz gg. Wesenitztal fällt aus, Gegner hat zu wenig Leute.
Beiträge von Steffen
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Der VfL müht sich zu einem 2:2 in Löbtau, nachdem die Gastgeber zur Pause verdient mit 2:1 geführt haben. Alles noch in der Findungsphase. Kärgi musste verletzt raus, hoffentlich nichts Ernstes.
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Copitz gewann sein erstes Testspiel vor etwa 30 Zuschauern (darunter die ExVfLer Nico Wehrmann und Martin Schmidt) gegen die Reserve vom BFV 08 mit 3:1 (2:0).
Zweimal Henschel sowie Haustein trafen. Robin Marquardt stand im VfL-Tor. Die beiden Rückkehrer Kaiser und Funken spielten 90 Minuten durch.
Bei Schiebock spielte alles, was gestern nicht auflief. Optisch waren die Gäste gleichwertig, in der 2. Hz sogar mit deutlich mehr Ballbesitz. Chancen für weitere Treffer auf beiden Seiten.
Bei Neu-Trainer Wagner fiel die ruhige Ansprache auf - im Gegensatz zu seinem Schiebocker Kollegen.
Dienstag gehts weiter in Löbtau.
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nur kurz zum Saisonauftakt
Bischofswerda gg. Freital 1 : 0 (0:0).
Krautschik/89. Kopfball nach Freistoß aus dem Mittelkreis, der irgendwie in den Strafraum kam.
517 za. Zu., davon 50+ Gäste
Kampfbetontes Spiel mit ganz wenig Torchancen. Eigentlich deutete alles auf ein 0:0 hin. Aber in der Schlussphase erst eine Rote Karte gegen die Gäste und dann noch der insgesamt glückliche Siegtreffer.
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so halb "off topic": Wer kennt noch den LSV Neustadt/Spree, der zu Coronazeiten in der Landesliga spielte? Standuhr (von dem ich auch die Infos habe) war zweimal da im "Wolfsland", wie er es taufte. Mir wird dieser ground wohl ewig fehlen, Copitz musste nicht dahin. Aber einige Ex-Copitzer bilden jetzt offenbar eine Fahrgemeinschaft:
Die 2015er Mit-Aufsteiger Steffen Dörner und Ronny Kreher sowie die bis zuletzt beim VfL aktiven (aber leider oft verletzten) Marcel Reck und Tim Reichl haben beim LSV angeheuert, der mittlerweile in der 1. Kreisklasse Niederlausitz im nördlichen Nachbarland Brandenburg kickt. Da sollte zumindest in dieser Saison ein Aufstieg kein Problem sein...
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PS der Eintrittspreis in Teplice beträgt nur gegen Pilsen, Sparta, Slavia und Ostrava 300 Kronen, sonst 200. Im Vorverkauf entsprechend günstiger, aber das ist ja für uns eher schwierig. Ich kenne auch mehrere Deutsche mit Jahreskarte - die lohnt sich schon bei etwa der Hälfte der Spiele.
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Alles anzeigen
So, 30.7., 11:00 Copitz gg. Weixdorf
Die, 1.8., 19:00 Löbtau gg. Copitz
Sa, 5.8., 15:00 Copitz gg. Wesenitztal
Die, 8.8., 19:00 Post Germ. Bautzen gg. Copitz. Das wird ein neuer ground!
Sa, 12.8., 15:00 Copitz gg. Gröditz
Sa, 19.8., 15:00 scharfer Start in Radebeul
fussball.de hat korrigiert/ergänzt:
Sa, 29.7., 11:00 Copitz gg. BIW2
Copitz gg. Weixdorf entfällt
Sa, 5.8., 11:00 Copitz gg. Wesenitztal
Do, 10.8., 19:00 Copitz gg. FC Pirna
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mein Pflichtspielauftakt 23/24 führte mich nach Teplice - und erneut gab es drei Punkte:
FK Teplice gg. Viktoria Plzen 1 : 0 (1:0).
1:0/28. Trubac 11m.
8.141 Zuschauer, über 1.000 Gäste.
Der Eintrittspreis mittlerweile stolze 300 Kronen, wenn man keine Jahreskarte hat bzw. den Vorverkauf nicht nutzen kann.
Wenn der Zwölfte gegen den Dritten der Vorsaison spielt, ist die Favoritenbürde eigentlich vergeben. Allerdings lag da eine Sommerpause dazwischen - und in Pilsen scheint nicht mehr alles so zu laufen wie in den letzten Jahren, als man gemeinsam mit Slavia und Sparta zu den "Großen Drei" gehörte. Nach dem heutigen Auftritt habe ich auch so meine Zweifel, ob die Bierstädter in dieser Saison ganz vorn mitmischen können. Bei aller Vorsicht, was Prognosen nach dem ersten Spieltag betrifft...
Eine ansehnliche Kulisse - die es seit Jahren außer gegen die Prager Großklubs nicht mehr gab - rahmte das Spiel ein. Wer fußballerische Delikatessen erwartete, wurde enttäuscht. Aber ehrlicher Fußball, Zweikampfhärte oder Einsatzbereitschaft - das wurde geboten!
Bei Teplice weiterhin Routinier Grigar im Tor (der heute keine 100%ige Chance entschärfen musste) und Abdallah Gning im Angriff (der nicht so wirkungsvoll nach vorn war, aber viel nach hinten arbeitete). Ansonsten stand ein Team im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Platz.
Die Gäste kamen schnell zu zwei Ecken und hatten anfangs Vorteile, doch das ging schnell vorüber. Mitte der ersten Hälfte wurde Teplitz, aus der Konterstellung heraus, immer mutiger. Wirkliche Torchancen blieben dabei Mangelware, das blieb bis zum Abpfiff so.
Als ein schneller Gegenangriff schon verpufft schien, leistete sich ein Abwehrspieler der Gäste ein unnötiges Foul an der Strafraumgrenze. Der günstig postierte Schiri zeigte sofort auf den Punkt, ohne dass der Prager Keller protestierte. Trubac setzte den Ball genau in die Tormitte. Kurz danach konnte sich der Gästekeeper einmal auszeichnen, danach wieder optische Vorteile für Pilsen. Einen Rückschlag musste Pilsen verkraften, als Kapitän Hejda verletzt vom Platz humpelte. Gute Besserung!
Die 15 Minuten nach Wiederanpfiff gehörten den Gastgebern, allerdings fehlte auch ihnen das Durchsetzungsvermögen am und im Strafraum. Die Gäste wechselten nun kräftig durch - und zwischen der 60. und 80. Minute spielte sich das Geschehen weitgehend in der Teplitzer Hälfte ab. Es fehlten aber weiterhin die Ideen. Die Bälle wurden entweder weit geschlagen oder mittels langsamem Passspiel nach vorn befördert - doch dann stand ein paar Meter vor dem Strafraum eine gelbe Wand, bei der es einfach kein Durchkommen gab. Es häuften sich nun allerdings Eckbälle sowie Freistöße in Strafraumnähe. Hierbei zeigten sich die Gäste erstaunlich einfallslos. Man hatte nie den Eindruck, dass der Ausgleich in der Luft liegt. Andererseits gelang es auch Teplice nicht, mal einen Konter auszuspielen. So blieb die Partie spannend bis zum erlösenden Schlusspfiff.
Teplice gewann vor allem aufgrund hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft. Pilsen spielte irgendwie seinen Stiefel runter. Sie waren nicht schlechter, machten aber den einen Fehler zu viel. Mal schauen, wo der Weg der beiden in dieser Saison hinführt...
Nach einem halben Spieltag liegt Aufsteiger Karvina an der Tabellenspitze - sicher nur eine Momentaufnahme.
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Bisher Kaiser, Funken zurück und Müller neu. Dagegen stehen u.a. die Abgänge von Grellmann, Wochnik, Scholz, Reichl und einiger junger Spieler. Glöß und Kemter sind wohl auch zu Saisonbeginn noch nicht einsatzfähig. Es ist also noch einiges zu tun. Vor allem brauchen wir (bei allem Respekt vor Pierre Schiller) einen Torhüter! Aber ich vertraue dem Duo Däbritz&Wagner, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenbekommen.
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Personell tut sich noch nicht viel, was neue Spieler beim VfL betrifft. Terminiert sind jetzt die Testspiele - und da ich einige davon sehen werde, kann ich dann hoffentlich auch über Personalien berichten:
So, 30.7., 11:00 Copitz gg. Weixdorf
Die, 1.8., 19:00 Löbtau gg. Copitz
Sa, 5.8., 15:00 Copitz gg. Wesenitztal
Die, 8.8., 19:00 Post Germ. Bautzen gg. Copitz. Das wird ein neuer ground!
Sa, 12.8., 15:00 Copitz gg. Gröditz
Sa, 19.8., 15:00 scharfer Start in Radebeul
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Spielplan online
Eröffnung Rabenstein gg. Lößnitz
Copitz am 1. ST in Radebeul
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Testspiel Radeberg (7. Liga) gg. Bischofswerda 0 : 12 (0:5).
Das war eine Trainingseinheit zum Freitag Abend vor etwa 150 Zuschauern. Bei Schiebock läuft wohl schon der Kampf um die Stammplätze. Die haben das Spiel von Anfang an ernst genommen, entsprechend war das Ergebnis.
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ich sehe Niesky als klaren Staffelfavoriten. Neusalz, Rotation sollten vorn ankommen. Die beiden Absteiger müssen sich neu finden. Für alle anderen heißt das Ziel wohl Platz 10.
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schneller als üblich hat der NOFV die Spielpläne veröffentlicht.
Gleich am ersten Spieltag Bischofswerda gg. Freital, da werde ich also live dabei sein.
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naja, Cossebaude ist kein Aufsteiger, sondern Wechsler. *klugscheissermodus aus*
Flöha dafür in der Weststaffel.
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Copitz mit Freilos. Gefällt mir nicht, aber es gibt ja paar Spiele im Dresdner Raum.
Spitzenspiel sicher Radebeul gg. Bischofswerda.
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weiter zum Thema Aufsteiger:
Wilsdruff bedient sich in Großenhain mit Prentki, Baumann, Schäfer, Weihrauch. Das ist eine Menge Erfahrung.
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Ich weiß noch nicht, welche Spieler für den VfL auflaufen werden - aber ich weiß zumindest, auf welchen Plätzen gespielt werden wird. Für mich wird kein neuer ground dabei sein - es sei denn, es geht irgendwo auf einen Nebenplatz.
Die Aufsteiger sind "alte Bekannte", ein paar Worte zu ihnen:
Markkleeberg spielte seit 2002 beinahe durchgehend in der Liga. Die Bilanz gegen Copitz ist nahezu ausgeglichen.
Reichenbach spielte in der Sachsenliga 2015 bis 2018 drei Jahre gegen den Abstieg. Copitz konnte 5 von 6 Spielen gewinnen.
Wilsdruff kehrte mit dem neuen Trainer Minge sofort zurück, was nicht unbedingt zu erwarten war. Es wird die erste Saison ohne Corona werden. Copitz hat alle bisherigen Punktspiele knapp gewinnen können.
Der SC Borea, Landesmeister 1996 und Oberligist bis 2011, machte es in der Landesklasse wieder knapp. Im Vorjahr Zweiter hinter Oderwitz, jetzt knapp vor Niesky. Die letzten Pflichtspiele gegen Copitz gab es 94/95! Damals hieß es 7:0 und 1:0 für den FV Nord, ich sah beide Spiele. Das sollte sich so nicht wiederholen...
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Eine Woche nach Saisonschluss ein paar abschließende Bemerkungen zum abgelaufenen Spieljahr. So nebenbei läuft Frankreich gegen Ukraine im TV.
Nach zweieinhalb Jahren Corona hofften alle Fußballfans wieder auf eine normale Saison. So ganz ist das nicht gelungen, aber immerhin gibt es eine sportliche Abschlusstabelle mit Hin- und Rückspielen von 16 der 18 angetretenen Mannschaften.
Mit Inter Leipzig und Einheit Kamenz gaben zwei Vereine unterwegs auf, zumindest im Falle der Leipziger ein strukturelles Problem und keine Spätfolge von Corona. Ansonsten haben alle vorausgesagt, dass Corona nicht ohne Folgen bleiben wird. Die tieferen Ursachen für den Kamenzer Rückzug bis in die Kreisliga müssen letztlich vor Ort geklärt werden und sind hier kein Thema. Zumal ich den Spruch mit dem Glashaus und den Steinen kenne. Im Falle meines Vereins erfolgte kurz vor Saisonbeginn ziemlich überhastet das "Aus" für die zweite Mannschaft wegen Spielermangels. Ärgerlich vor allem deshalb, weil derzeit richtig gute A-Jugend-Jahrgänge beim VfL unterwegs sind.
Also, die Liga startete im August mit 18 Mannschaften. Ich hatte mir einiges vorgenommen, aber letztlich nur 24 der 30 gewerteten Copitzer Punktspiele gesehen, meist lag es am gleichzeitigen Dynamospiel - wo ich wiederum auch einige Spiele verpasst habe (Dynamo sollte wieder aufsteigen, da gibt es weniger Überschneidungen). Außerdem war ich bei zwei weiteren Spielen in Laubegast, also insgesamt bei 26 Begegnungen live vor Ort.
Gleich zu Saisonbeginn sah ich zwei meiner Mitfavoriten gegen den VfL. In Großenhain verlor der VfL bei strömendem Regen ehrenvoll mit 0:1, die Röderstädter sollten noch eine mitentscheidende Rolle für uns spielen. Kurz darauf gewann Copitz völlig überraschend dank 100%iger Chancenverwertung mit 2:1 in Laubegast, die ich weiter vorn erwartet hatte und ihr Potenzial insgesamt wohl nicht ausschöpfen konnten. Zu diesem Zeitpunkt war beim VfL punktemäßig noch alles in Ordnung, aber der erste große Paukenschlag mit dem Rücktritt von Trainer Kessler (von dem ich bei einem Stadtrundgang in Trier erfuhr) schon passiert. Diese latente Unruhe verfolgte den Verein während der ganzen Saison. Unter Andre Heinisch ging es punktemäßig bergab und in der Rückrunde folgte mit Nico Däbritz der dritte Trainer. Dazu kam ein unglaubliches Verletzungspech. Bei einem ohnehin kleinen Kader fehlten bis zu 8 Spieler gleichzeitig, darunter Kemter, Glöß, Wochnik, Reichl und Unger monatelang. Das kann einfach nicht ersetzt werden! Trotzdem sah es nach 17 gewerteten Spielen ganz gut aus, weil Großenhain drei Tage nach einem Pokalkrimi gegen Grimma kräftemäßig am Limit war und 2:1 bezwungen werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt, im Februar, hatten sich Kamenz und Inter bereits zurückgezogen und mit Striesen stand der erste sportliche Absteiger frühzeitig fest. Die Lage war also noch halbwegs übersichtlich.
Vorn schälten sich mit Markranstädt, Taucha, Großenhain und Marienberg im Laufe der Hinrunde vier Kandidaten für den Meistertitel heraus. Als zwei davon für die Oberliga meldeten, schien dieses Thema durch zu sein. Was folgte, war die bekannte unendliche Geschichte mit M&M. Am Ende wurde Markranstädt Meister und der SFV kreativ, so dass Marienberg aufsteigen darf. Der Meldetermin 30.4. sollte aber auch in wirtschaftlich schweren Zeiten für alle einzuhalten sein! Zum Aufsteiger kann ich sonst nichts sagen, ich habe keines der beiden Spiele gegen Copitz gesehen.
Im März und April spielte Copitz u.a. gegen alle Mitkonkurrenten im unteren Tabellendrittel. In diesen Spielen hoffte ich auf die nötigen Punkte, es folgte stattdessen eine in der Vereinsgeschichte einmalige Serie von neun Niederlagen in Folge. Ein paarmal war der VfL chancenlos, aber fünfmal war es eng. Allein drei Niederlagen setzte es in der Nachspielzeit, beim Rückspiel gegen Laubegast hatten wir Pech mit dem SRA. Anfang Mai schien der Abstieg besiegelt, dann halfen uns "G&G": Grimma schaffte mit einem tollen Schlussspurt den Klassenerhalt in der Oberliga und Großenhain erklärte den Rückzug zum Saisonende. Aber vor allem halfen wir uns selber. Irgendwie wurden drei der letzten vier Spiele gewonnen und nach einem spektakulären letzten Match stand der VfL über dem Strich. Gerade bei diesem denkwürdigen Spiel war ich nicht dabei - aber unser jährliches Treffen in Lübben ist mir wichtiger als jedes Fußballspiel!
Ende gut, alles gut? Eher nicht - die Klasse wurde gehalten, die Probleme bleiben dieselben. Zunächst brauchen wir einen ligatauglichen Kader für die neue Saison. Alles dazu dann im neuen Fred.
Nach den Coronajahren spielen Oberliga und Sachsenliga 23/24 wieder in "Sollstärke", was dann hoffentlich zu übersichtlichen Auf- und Abstiegssituationen führt. Ich denke mal, für den VfL geht es wieder nur ums "Drinbleiben"!
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Testspiele soll man natürlich richtig einordnen. Dynamo Schwerin war auf dem Weg ins bayrische Trainingslager mit Neu-Trainer Torsten Gütschow bei Motor Dresden-Trachenberge (9. Liga) zu Gast. Endergebnis vor gut 500 Besuchern im Rahmen des Vereinsfestes standesgemäß 7 : 0 (4:0).
Lt. Platzsprecher peilt Schwerin wohl perspektivisch die Regionalliga an. In den Reihen der Gäste vier schwarze Spieler, die ihr Können am Ball präsentierten, aber auch sehr mannschaftsdienlich agierten. Bester Mann auf dem Platz die Nr 17 mit dem verpflichtenden Namen Yeboah. Bei mehr Konzentration wäre natürlich auch ein höheres Resultat drin gewesen.
Die tapferen Gastgeber setzten kurz vor Schluss einen Elfmeter neben das Tor.
Mindestens 6 Fans aus dem hohen Norden waren dabei: alle so meine Altersgruppe, dafür aber eine höhere Gewichtsklasse
