Beiträge von Steffen

    Gestern Abend noch dynamisch gutgelaunt, heute gefrustet. Wegen der ersten Minuten des Spiels. Und weil ich hier nun wohl vollends den Alleinunterhalter gebe. Wird Zeit, dass standuhr zurückkommt - aber möglicherweise tauschen wir nur die Ligen...


    Copitz gg. Markranstädt 1 : 3 (1:3).


    0:1/4., 0:2/5. Nüchtern.

    0:3/9. Purucker 11m.

    1:3/32. Eisoldt.


    Etwa 60 Zuschauer. Kalt, windig, regnerisch.


    SR Jünger hat mir nicht gefallen. Elfmeter in Ordnung. Ich hoffe, die gibts dann auch mal für Copitz in ähnlichen Situationen. Aber dann in 50/50-Situationen immer sehr gästefreundlich. Kurz vor Schluss grätschte ein Gästespieler mit gestrecktem Bein gegen Henschel. Der sprang hoch, hätte sich sonst sämtliche Bänder gerissen. Allein für den Versuch muss es gelb geben! Die gab es - gegen Henschel, der sich zurecht echauffierte, dass der fällige Pfiff ausblieb.


    Natürlich war die Favoritenrolle klar vergeben. Zudem liegt der letzte Heimsieg gegen den SSV schon 19 Jahre zurück. Hoffnung machte mir, dass die Gäste trotz namhafter Offensivabteilung in dieser Saison das Toreschießen bisher auch nicht erfunden hatten. Dachte ich zumindest, denn zehn Minuten und drei krasse individuelle Fehler später war das Spiel bereits entschieden. In Anbetracht einiger bisheriger Resultate befürchtete ich nun noch Schlimmeres. Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich nicht hängen ließ und bis zur letzten Sekunde um eine Resultatsverbesserung kämpfte. Immerhin erzielte Eisoldt aus halbrechter Position das erste "richtige" Heimtor der Saison nach dem Eigentor gegen Glauchau (das immerhin drei Punkte einbrachte).

    Die Gäste nutzten ihre ersten drei Chancen konsequent (sehenswert der erste Treffer von der Strafraumgrenze!) und verwalteten dann den Vorsprung. Eine Viertelstunde lang sahen die wenigen Zuschauer einen Klassenunterschied, von da an ein verteiltes Spiel mit sogar etwas mehr Copitzer Ballbesitz. Herausgespielte Torchancen blieben dabei absolute Mangelware. Und hier sind wir beim größten Problem des VfL: in nunmehr 13 Pflichtspielen ist in 90 Minuten nie mehr als ein Treffer gelungen.

    Das ist natürlich auf Dauer viel zu wenig. Du kannst dann eben nur punkten, wenn du hinten nichts zulässt. Immerhin stehen zwei 1:0-Siege und drei Remis zu Buche. Da muss bis Weihnachten noch etwas dazukommen. Zunächst geht es wegen der Pokalverlegung erst an unserem sächsischen Feiertag zu Fortuna Chemnitz. Da sind wir wieder mal Außenseiter. Das hochwichtige Schlussprogramm lautet dann Wilsdruff/Rapid/Borea. Ich bleibe dabei, wir sollten mit etwa 15 Punkten überwintern!


    Ganz wichtig zu erwähnen: nach mehreren Kurzeinsätzen stand Florian Glöß heute erstmals seit dem unglückseligen Testspiel beim DSC im Januar wieder in der Startformation und hielt durch. Kai Kemter und Florian Kärger auf den Rängen hoffen, in der Rückrunde wieder dabei zu sein. Wir brauchen dringend personelle Alternativen!

    Zusammenfassungen des 11. Spieltages seitens des Verbandes:

    Nordstaffel: siehe Link

    Südstaffel: siehe Link

    War schon der 12. Spieltag...


    Die drei Mannschaften aus dem Bezirk Dresden spielen derzeit recht erfolgreich.

    Schiebock trifft viel und oft - außer, wenn ich dabei bin:D. Gestern also 5:2 in Halle, weiterhin ungeschlagen und nur noch 2 Punkte hinter Spitzenreiter Plauen.

    Freital und Bautzen haben den Absprung ins Mittelfeld geschafft. Freital hat nach dem 1:1 in Marienberg 16 Zähler auf dem Konto, Bautzen steht bei 15. Zuletzt konnten mit Grimma und Wernigerode zwei Mitkonkurrenten geschlagen werden.


    Das Spiel Freital gegen Halle am Sonntag steht auf meiner Liste, allerdings ist gleichzeitig Landesligaderby Laubegast gegen Borea. Bin noch am Überlegen.

    Chronistenpflicht, auch wenn es schwer fällt:


    Neugersdorf gg. Copitz 2 : 1 (1:1).


    1:0/40. Zaspal.

    1:1/44. Haustein, Vorarbeit Eisoldt.

    2:1/65. Bönisch 11m.


    Etwa 80 Zuschauer, 6 Gäste. Gespielt wurde auf dem Hauptplatz, dem man die Regenfälle der letzten Tage natürlich anmerkte. Für die Jahreszeit aber ordentliche Bedingungen.


    SR Nicolas Köhler hatte mit der fairen Partie wenig Probleme. Beim Elfmeter rempelte Unger seinen Gegenspieler etwas ungeschickt. Kann man geben, muss man nicht. Die beiden nicht gegebenen Elfer am Dienstag waren klarer (siehe PirnaTV).


    Abstiegskampf in Neugersdorf. Vor allem mit dem Tore schießen hatten beide zuletzt so ihre Probleme. Fußballerische Feinkost durfte eh nicht erwartet werden. Am entsprechenden Einsatz mangelte es den Akteuren beider Teams nicht. Letztlich neutralisierten sie sich meist im Mittelfeld. Die Gastgeber durchgängig mit etwas mehr Ballbesitz, ohne dass sich daraus zwingende Torchancen ergaben. Nach einer knappen Viertelstunde lag der Ball zwar im Copitzer Netz, aber SRA Schimanski hatte sofort die Fahne oben. So plätscherte das Spiel etwas dahin bis zu einem Copitzer Ballverlust in der eigenen Hälfte, der im Nachgang zum 1:0 führte. Der VfL war offensiv bis dahin kaum in Erscheinung getreten, die langen Bälle landeten meist beim Gegner. Aber dann wurde Eisoldt halbrechts mustergültig eingesetzt, er lief noch ein paar Schritte und die flache, scharfe Eingabe verwertete Haustein zum Ausgleich. Mit dem 1:1 und einem leichten psychologischen Plus ging es in die Kabinen.

    Nach dem Wechsel folgten eigentlich die besten 20 Minuten des VfL. Es war aber in keiner Phase so zwingend, dass nun eine Führung in der Luft gelegen hätte. Die fiel dann auf der anderen Seite. Jetzt musste Copitz noch mehr tun, dies fiel aber sichtlich schwer. Eine wirkliche Top-Chance zum Ausgleich ergab sich nicht mehr. So entschied der Elfmeter das Spiel.

    Fazit der englischen Woche: keiner der drei Gegner war stärker als der VfL - aber umgekehrt Copitz auch nicht besser als die Gegner. So entschieden immer Nuancen, es gab einen knappen Sieg, ein Remis und eine knappe Niederlage. In der Tabelle treten wir damit auf der Stelle. Bis Weihnachten heißt es hier Anschluss halten. Ich hab mit dem 15. Platz zum jetzigen Zeitpunkt keine Probleme - wenn der Abstand zu Platz 11/12 gering ist. Naja, und da haben wir heute gegenüber Neugersdorf, Wilsdruff u. Markkleeberg leider je drei Punkte eingebüßt...


    Die nächste Chance zum Punkte sammeln haben wir gegen Markranstädt, wieder als krasser Außenseiter. Aber wenn Purucker nicht trifft, haperts bei denen offensiv auch. Ist da also was drin? Eigentlich dürfen wir nicht verlieren - aber die drei wichtigsten Spiele sind ohnehin die letzten gegen Wilsdruff, Rapid u. Borea. 15/16 Punkte zu Weihnachten sollten es schon sein!

    Copitz gegen Radefeld 0 : 0.


    Etwa 90 Zuschauer, davon so 10 Gäste.


    Schiri Teichmann wurde vom erfahrenen Harald Schenk beobachtet, der sicher einiges auszuwerten hatte. Über die rote Karte gegen uns äußere ich mich erst, wenn ich es noch mal auf Pirna TV gesehen habe.


    Ein Punkt nach der Eichhörnchen-Methode. Was soll man davon halten? In der Tabelle ändert sich erst mal nichts. Wir sind weiter Vorletzter, haben aber den Anschluss geschafft. Immerhin waren das 4 Punkte aus 2 Heimspielen ohne Gegentor. Oder 8 Punkte aus den letzten 5 Spielen.


    Zum Spiel: beide bemüht, beide auch mit einigen Chancen. Beste Gelegenheit eine Dreifach-Chance für den VfL etwa in der 55. Minute, als ich gerade am Kiosk war und direkt dort stand. Zweimal partierte Ex-Lok- und Chemie-Keeper "LL", der dritte Versuch ging knapp am kurzen Pfosten vorbei.

    Ansonsten beiderseits viel Engagement, viel Bemühen. Letztlich neutralisierte man sich auf bescheidenem Niveau Und wenn du vorn keinen "reinmurmelst" wie am Sonnabend, musst du wenigstens hinten die Null halten. Das ist gelungen, auch weil Schiller (ebenso wie sein Gegenüber) in den wenigen Situationen zur Stelle war, wo er gefordert wurde. In den letzten zehn Minuten in Unterzahl hatte der VfL sogar Vorteile. Zahlreiche Standards auf beiden Seiten verpufften.


    Der Abstiegskampf geht weiter am Sonnabend in Neugersdorf. Bis Weihnachten sollten wir noch das Heimspiel gegen Rapid gewinnen und aus den Spielen bei den Mitkonkurrenten (Neugersdorf, Wilsdruff, Borea) hier und da etwas mitnehmen.

    nach dem Bericht auf Pirna TV:

    1) der Treffer war ein Eigentor, egal!

    2) in der Anfangsphase hätte es nach Foul an Akexander (wie bin ich um Mitternacht auf Andre gekommen?) Kaiser einen Elfmeter geben können/müssen. Aber wer weiß, ob der verwandelt worden wäre...

    3) ob auf der Bank oder beim Interview - mir gefällt die ruhige, geduldige Art von Trainer Jens Wagner.

    paar Bemerkungen zum Spiel:


    Copitz gg. Glauchau 1 : 0 (0:0).


    Torschütze lt. fussball.de Oscar Haustein/70.

    Es gab nach Foul an Henschel Freistoß an der rechten Eckfahne. Den brachte er selber vors Tor, und im zweiten oder dritten Nachsetzen war der Ball drin. Obwohl es meine Seite war, habe ich im Stadion den Torschützen nicht erkannt. Zum Glück gibts dafür dann PirnaTV.


    Etwa 70 bis 80 Zuschauer, eine Handvoll Gäste.


    Für Schiri Eckart kein leicht zu leitendes Spiel. Es war nichts Böses, Unfaires dabei - aber alles extrem umkämpft. Pfiff nicht immer einheitlich, aber gravierende Fehler hab ich nicht gesehen.


    Hiobsbotschaft für mich vorm Anpfiff: Kärgis Verletzung ist wieder aufgebrochen. Er spielt in der Hinrunde nicht mehr, das soll jetzt richtig ausheilen. Teures Vorbereitungsspiel in Löbtau...


    Die Copitzer Auswärtsbilanz ist ja bisher ganz ansehnlich. Sammy bestätigte mir nochmals die guten Leistungen in Markrans und Lößnitz, wo ich nicht dabei war. Nun also auch ein Tor zuhause und dafür gleich drei Punkte!


    Glauchau kam als Tabellendritter, blieb den Nachweis dafür aber schuldig. Nachdem der VfL gegen Taucha, Laubegast u. Rabenstein chancenlos war, lieferte er heute von Anbeginn ein Spiel auf Augenhöhe ab.


    Die erste Chance hatte Eisoldt für den VfL, er schoss aber etwas überhastet den herauslaufenden Torwart an. Das Tor war dann eigentlich unsere zweite ernsthafte Möglichkeit. Aber auch die Gäste hatten kaum welche. Größte Ausgleichschance ein direkter Freistoß in der 80. Minute, den Pierre Schiller sensationell um den Pfosten lenkte.


    Über weite Strecken hatte Glauchau mehr Ballbesitz, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Es fehlten die spielerischen Mittel, der VfL suchte und fand die Zweikämpfe. Meist war lange vor dem Strafraum Endstation. Aus einer komfortablen Eckenführung machten die Gäste nichts. Es blieb dem VfL vorbehalten, einen Standard zum entscheidenden Treffer zu nutzen.


    Defensiv erfüllten alle Copitzer ihre Aufgaben. Ein Spieler half dem anderen, wenn etwas schief ging. Nach vorn ist dagegen noch viel Steigerungsbedarf. Es war oft einfaches "kick and rush" von hinten. Der eigene Ballbesitz wurde zu oft zu schnell wieder hergeschenkt. Aber dann lief man nicht hinterher, sondern fightete zurück. So spielte sich vieles im unmittelbaren Mittelfeld ab. Ein Extralob heute für Andre Kaiser, der quasi überall zu finden war.


    Für neutrale Beobachter sicher kein schön anzuschauendes Spiel. Aber im Abstiegskampf werden keine Schönheitspreise vergeben, sondern Punkte. Und die blieben in Copitz! Auch wenn ich der Aussage zustimmen würde, dass ein 0:0 oder 1:1 leistungsgerecht gewesen wäre. Kostet mich ja nichts...


    Nächstes Heimspiel zum Feiertag gegen Radefeld. Völlig andere Ausgangsposition. Zwei unglückliche 1:2-Niederlagen aus der Vorsaison im Hinterkopf. Der Sieger rückt ins untere Mittelfeld vor!


    Abends war ich noch gutgelaunt beim Handball, wo Lok Pirna mit 26:24 den bisherigen Spitzenreiter Delitzsch stürzte.

    außer bei Taucha gg. Borea 3:1 hat heute in jedem Spiel die Mannschaft gewonnen oder zumindest gepunktet, die in der Tabelle schlechter dasteht. Ich denke, die englische Woche wird die Tabelle von Platz 2 bis 15 noch ganz schön durcheinanderbringen.

    da gibts am 4.11.23 also Abstiegskampf in der Oberlausitz gegen Copitz. Ich habe den FCO im Pokal in Weixdorf gesehen, da haben sie sich selber geschlagen. Zwischendurch stimmten dann zumindest die Ergebnisse, aber eben nicht dauerhaft. Vielleicht ist gegen uns der Trainerwechseleffekt schon wieder verpufft:D

    Mal sehen, wie sich Copitz bis dahin entwickelt. Am Sonnabend in Lößnitz bin ich nicht dabei, ich gehe zu Dynamo. Anschließend spielt Copitz zweimal zuhause, wo bisher gar nichts ging. Da müssen aber Punkte her, wenn der Anschluss ans untere Mittelfeld nicht abreißen soll.

    So richtig Lust habe ich gerade nicht, aber ein komplett fußballfreies Wochenende ist natürlich auch keine Lösung.

    Da ich am Vormittag im Büro zu tun hatte, entschied ich mich für das Spiel in Radeberg. Hätte ich gewusst, dass das Pokalspiel in Schiebock später beginnt, hätte ich mich noch dafür entschieden. Aber ich habe auch den Besuch in Radeberg nicht bereut - im Gegenteil, es war wieder mal eine Bestätigung des uralten Spruchs, dass man deshalb zum Fußball geht, weil man vorher nicht weiß, wie es am Ende ausgeht:


    Radeberger SV gg. Eintr. Niesky 1 : 0 (1:0).


    Torschütze Palme mit einem strammen 16-Meter-Schuss nach 25 Sekunden. Wer zu spät kam, sah keinen Treffer...


    Niesky ging als klarer Favorit ins Spiel, konnte diese Rolle vor etwa 100 Zuschauern aber nicht bestätigen. Ein Gegentor mit dem ersten Angriff sollte nicht passieren, aber da hat man immer noch 89 Minuten Zeit. Doch zunächst beflügelte es die Gastgeber, die den Eintracht-Keeper Sobczak zu mehreren Paraden zwangen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte verlagerte sich das Geschehen mehr in die andere Hälfte.

    Radeberg von Anfang mit hohem Einsatz, hohem Tempo und sehr körperbetont. Sozusagen mit den "Basics" und die stimmten über 90 Minuten plus Nachspielzeit.

    Spätestens in der Halbzeitpause sollte man beim Spitzenreiter gemerkt haben, dass die angestrebten drei Punkte nicht zum Nulltarif zu haben sind. In Sachen Einsatz und Willen war den Gästen dann in Hälfte zwo kein Vorwurf zu machen. Aber damit spielten sie genau das Spiel mit, was die Gastgeber wollten. Es gelang den Gästen aus Niesky zu keiner Zeit, ihre fußballerischen Vorteile zur Geltung zu bringen. Absolut mangelhaft die Ausführung der Standards.

    Mit jeder Minute, die das Spiel dauerte, glaubte Radeberg mehr an den Sieg. Man ging in jeden Zweikampf und jeder ins Aus geschlagene Ball wurde gefeiert wie ein Weltmeistertitel. Torchancen für Niesky blieben trotz optischer Überlegenheit Mangelware und die Zeit verrann. Letzte Chance per Freistoß in der 95. Minute - der nach vorn geeilte Torwart Sobczak köpfte einen halben Meter am Tor vorbei und die drei Punkte blieben in Radeberg.


    Nun hat Niesky als klarer Favorit ein Spiel verloren - vielleicht macht man es als krasser Außenseiter gegen Dynamo besser...

    erster Achtelfinalist ist wenig überraschend der SSV Markranstädt. Ich war nicht vor Ort, aber mein Kumpel sammy war mehr als angetan von der Leistung des VfL. Am Ende setzte sich Markranstädt mit 2 : 1 (1:0) gegen Copitz durch. Zweifacher Torschütze Purrucker, wer sonst. Tor Nummer zwei wohl ein schmeichelhafter Elfmeter. Jakob Funken mit dem Anschlusstor kurz vor Schluss.

    Das Ergebnis und die Leistung sollten Mut machen für die nächsten Punktspiele!

    Das war leider zu befürchten nach der antisemitischen Welle, die da derzeit in Teilen unseres Landes wieder überschwappt, ganz besonders in der Hauptstadt.


    Ganz schlimm: der antisemitische Präsident vom CFC Hertha 06 lacht sich ins Fäustchen.


    Es herrscht wieder das Faustrecht. Deutschland 2023. Mir fällt dazu nur noch das bekannte Liebernann-Zitat ein.

    viermal Oberliga an vier Wochenenden in vier Orten - Teil vier


    SC Freital gg. Budissa Bautzen 3 : 0 (2:0).


    1:0/3., 2:0/10. Wesely.

    3:0/83. Weidauer.


    518 zahlende Zuschauer, etwa 50 Gäste.


    Kurz zusammengefasst in der SBahn nach Hause: ein zweikampfintensives Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. William Wesely mit zwei frühen Toren (schulmäßiger Konter zum 1:0!) und Torwart Matti Kamenz mit mehreren tollen Paraden waren die Garanten des klaren Sieges. Bis auf die ersten zehn Minuten war Budissa in etwa gleichwertig - aber wenn du deine Chancen nicht reinmachst, gehst du am Ende halt als klarer Verlierer vom Platz. Der eingewechselte Philipp Weidauer sorgte für den endgültigen k.o. der Gäste, die bis dahin um den Anschlusstreffer bemüht waren.


    Vor dem Spiel hatten beide je 9 Punkte auf dem Konto - Freital konnte sich ins Mittelfeld absetzen.


    Team Rabenfront war auch wieder da.

    Was für ein gebrauchter Tag!


    Copitz gg. Rabenstein 0 : 5 (0:3).


    0:1/19. Jochmann 11m.

    0:2/29., 0:3/45. Mühlig.

    0:4/53. Weigel.

    0:5/84. Stenzel.


    Etwa 80 Zuschauer plus ein paar Altenberger vom Vorspiel. Ein halbes Dutzend Gäste aus Rabenstein fand das alles sicher etwas lustiger als ich.


    Vorspiel Kreispokal Copitz2 gg. Altenberg 1:5. Ich kam beim Stand von 0:2, als der VfL drückte und zum Anschluss kam. Der Ausgleich war möglich, doch dann folgte der perfekte Konter zum 1:3. Noch zwei Gegentore in der Nachspielzeit, das Ergebnis am Ende zu hoch.


    Zum Hauptspiel nichts anderes als zuletzt. Okay, gegen Taucha, Laubegast und Rabenstein kannst du dreimal verlieren. Die sind derzeit allenicht unsere Kragenweite. Aber 0:15 Tore? Das geht nicht! Da ist es auch unerheblich, ob das Schubsen vorm 0:1 nun vorm oder im Strafraum war. Naja, ein eigener Elfmeter beim Stand von 0:2 darf auch ins Tor. Glücklicherweise nahmen die Gäste in Halbzeit zwo die Beine hoch.


    Positiv: Kärgi sammelte am Schluss ein paar Minuten Spielpraxis.


    Das nächste Punktspiel steigt erst in drei Wochen in Lößnitz. Zum Glück auswärts!


    Es war gestern übrigens kein Pirna-Tag. Der FC Pirna verlor gleich mit 3:10 in Gröditz. Ich war dann zwecks Frustabbau noch beim Handball und es schien so weiterzugehen, 3:8 und 6:11 stand es zwischendurch. Doch die Lok-Handballer erkämpften noch ein 24:24 gegen Staßfurt. Wenigstens ein Punkt blieb also hier.

    wenn ich mich nicht täusche, war das 0:1 im letzten Derby am 3.5.23 die letzte Pflichtspielniederlage für Bischofswerda.

    Auswärts verlor Schiebock zuletzt am 25.3.23 mit 0:2 in Eilenburg.

    Tolle Serien!