Beiträge von Steffen

    Nach den Sonntagspielen läuft nun alles auf den Staffelsieger Dynamo hinaus.


    Dynamo2 gg. DSC nach einigem Hin und Her definitiv am nächsten Sonntag in Copitz. Da ich am Sonnabend schon inklusive Vorspiel drüben bin, weiß ich noch nicht, ob ich hingehe. Parallel spielt Laubegast gg. Rabenstein, auch interessant. Am Mittwoch vor Himmelfahrt dann der DSC gg. Laubegast. Ich entscheide jeweils kurzfristig.

    während ich den Dynamosieg bejubelte, gewann Tapfer Leipzig in der Nachspielzeit mit 2:1 gegen den VfL. Vielleicht liefert sammy einen Bericht.

    Siege außerdem für Laubegast, Neugersdorf, Riesa und ein ganz wichtiger Dreier für den DSC. Das Spitzentrio spielt morgen mit dem Topspiel in Rabenstein.

    Ich bringe unseren Oberligisten kein Glück! Weder den Freitalern vor drei Wochen noch heute den Schiebockern. Naja, daran wird es nicht gelegen haben. Aber am Ende stand eine gaaanz bittere Niederlage:


    Oberliga Süd (5. Liga), 26. Spieltag

    Bischofswerda (13.) gg. Glauchau (9.) 1 : 3 (0:1).


    0:1/3. Rühling nach katastrophalem Querpass vorm eigenen Strafraum.

    1:1/70. Bürger von links ins lange Eck.

    1:2/88. und 1:3/96. Bernhardt, jeweils Konter.


    168 zahlende Zuschauer, ein paar Gäste darunter.


    Nach der unglücklich verlaufenen sieglosen englischen Woche trotz dreier 1:0-Führungen stand für Schiebock im Abstiegskampf heute nur ein "Dreier" zur Debatte. Offenbar lähmte dieser Druck, denn schon kurz nach Spielbeginn wurde den Gästen das Führungstor auf dem Silbertablett serviert. Das kam dem auswärtsstarken Aufsteiger entgegen, der die knappe Führung eigentlich problemlos bis zur Pause verwaltete. Wirklich gutes Oberliganiveau war das nicht!

    Nach dem Wechsel mussten die Gastgeber mehr tun, lange Zeit blieb es beim Bemühen. Schrecksekunde nach etwa zehn Minuten, als sich ein Gästespieler in den Strafraum verirrte und dort zu Fall kam. Schiri Haubenschild (den ich ebenso wie den ersten Assistenten Rohland aus der Landesliga kenne) hatte freie Sicht und ließ weiterspielen. Aufatmen auf den Rängen, das sah nicht astrein aus. Insgesamt hatte der Schiri die Partie im Griff, nachdem er sich gleich zu Beginn wegen eines nicht geahndeten Fouls an der Seitenlinie "unbeliebt" gemacht hatte.

    Zurück zur 2. Halbzeit. Optische Vorteile und Eckenführung für die Gastgeber, aber kaum Torgefahr. So fiel der überlegt herausgespielte Ausgleich keineswegs mit "Ansage". Jetzt wurde aus dem bis dahin eher müden Kick ein richtiges Fußballspiel! Das war vor allem das Verdienst der wieder in gelb spielenden Gastgeber, die im Wissen um die Tabellensituation nun "all in" gingen und die Gäste teilweise im eigenen Strafraum einschnürten. Allein, das Tor war vernagelt und es folgte der "Klassiker" - das Kontertor. Noch war nicht Schluss, fünf Minuten gab es obendrauf und in der 95. Minute die gefühlt 15. Ecke. Sie schien ebenso abgewehrt wie die vorigen, aber dann knallte der Ball etwa von der Strafraumgrenze an den linken Pfosten. Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu! Drei Euro ins Phrasenschwein...

    Der Vollständigkeit halber sei der folgende Konter erwähnt, der zum 1:3 führte, danach war sofort Schluss.


    Der Aufsteiger aus Glauchau hat nach einer grundsoliden Saison mit nun schon fünf Auswärtssiegen Planungssicherheit für die Oberliga 26/27. Es war auch heute ein reifer, abgeklärt wirkender Auftritt. Selbst bei einem 1:1 wären sie erhobenen Hauptes nach Westsachsen zurückgefahren.


    Für die engagierte Leistung der Schiebocker in Halbzeit zwo wäre ein Punkt der hochverdiente Lohn gewesen. Aber dafür kann man sich im Abstiegskampf nichts kaufen. Ich habe kein gutes Gefühl für den weiteren Saisonverlauf, werde aber nicht mehr vor Ort sein. Dabei belasse ich es hier.


    Parallel drehte Bautzen etwa 30 Kilometer östlich das Derby gegen Freital in der Schlussphase, so dass dem Staffelsieg der Stahnsdorfer nichts mehr im Wege stehen dürfte.

    ich schreibe ja grundsätzlich aus der Erinnerung, mache während des Spiels nur wenige Notizen. Gestern habe ich es "live" nicht gesehen, dass Tom Tippner beim Elfmeter den Fuß hochzieht und somit den Ball entschärft. Ich dachte, es war die linke Hand - es war aber der linke Fuß.

    Nachzusehen bei Pirna TV oder auch auf dem Video meines Kumpels. Ersteres auf youtube, beides bei facebook.

    Heute gegen 15 Uhr war meine Fußballstimmung wieder mal ganz unten. Scheinbar hatte sich die komplette 2. Liga gegen Dresden verschworen. Da muss ich durch! Dynamo hat noch zwei Heimspiele, um die nötigen Punkte zu holen. Ob ich danach noch Nerven habe, weiß ich nicht. Auf jeden Fall verpasse ich wegen der Zeitgleichheit die nächsten beiden Copitzer Auswärtsspiele - und das jetzt, wo ich wieder vorsichtig auf Punktezuwachs hoffen darf. Und Nerven hab ich heute auch in Copitz gelassen - obwohl ich genau das nicht wollte:


    VfL Pirna-Copitz gg. SC Freital2 3 : 2 (3:0).


    1:0/8. Meister.

    2:0/10. Kaiser.

    3:0/23. Hahn.

    Tippner hält 11m/31.

    Gelbrot Bayer/56. (Freital)

    3:1/59. Szuppa

    3:2/79. Pesch.

    Alle fünf Tore fielen auf der entfernten Seite...


    102 zahlende Zuschauer bei schönstem Fußballwetter, aber teils böigem Wind. Gästezahl schwer zu schätzen, viele unbekannte Gesichter dabei. Für den Tabellenstand jedenfalls eine ordentliche Kulisse.


    Der junge Schiri Franz Bernhardt machte seine Sache deutlich besser als vor Wochen gegen Laubegast. Speziell in der 2. Halbzeit hatte er ordentlich zu tun. Gemeckert wurde von beiden Seiten. Insgesamt verlor er jedoch nie die Kontrolle, trat auch selbstbewusster auf. Hier und da hätte es sogar eine Karte mehr sein können. Die gelbrote gegen Bayer war eine Karte mit "Ansage" - ein Foul nach einer deutlichen Ermahnung. Da hätte der Trainer reagieren müssen. Andererseits kippte danach das Spiel zugunsten der zahlenmäßig unterlegenen Mannschaft.


    Zwar war ich zwar körperlich ab etwa 14:30 Uhr im "Willy", aber irgendwie fehlte das sonstige "Kribbeln" vorm Spiel. Ein bisschen small talk, wobei es mehr um die Ligen 2 und 3 ging. Dann begann das Kreisderby mit optischen Vorteilen für die Gäste. Nichts Aufregendes, bis der erste lange Ball auf Lukas Meister geschlagen wurde, der seinen Gegenspieler überlief und im eins zu eins gegen Oliver Arendt die Nerven behielt.

    (apropos Oliver Arendt: in der letzten Saison kassierte der VfL mit Oli im Kasten in 9 von 14 Heimspielen drei oder mehr Gegentore. Keine sehr gute Quote, auch wenn ich mich in der ganzen Saison an (fast) kein Tor erinnern kann, wo er eine Aktie dran hatte. Heute war er nun erstmals wieder hier und hatte die "Quote" von drei Gegentoren schon nach 23 Minuten erfüllt - erneut völlig schuldlos).

    Zurück zum Spiel. Zwei Minuten später war es keine Einzelaktion, sondern ein Angriff über mehrere Stationen, den Alexander Kaiser humorlos einnetzte. Ausgangspunkt erneut ein langer Ball. Bin ich im falschen Film? 2:0 dank nicht vorhandener Abwehrarbeit der Gäste. Von nun an war ich natürlich im "heute-will-ich-gewinnen-Modus". Die Mannschaft war das auch, und jenseits aller spielerischen Mängel verteile ich ein kollektives Lob an alle Spieler für Einsatz, Laufbereitschaft und Moral! Wenn ich allein daran denke, wie oft sich unsere Spieler vor oder im eigenen Strafraum in Schüsse oder Flanken geworfen haben!

    Über irgendeine Ballbesitzquote brauchen wir nicht zu reden. Auch nicht darüber, in welcher Spielhälfte sich das Leder vorzugsweise aufhielt. Es gab Phasen, da entwickelten die Gäste durchaus Druck, während es zwischendrin immer mal etwas gemächlicher ablief. Gar nicht gemächlich ging der schönste Angriff des Spiels über die linke Seite ab, den Moritz "Broiler" Hahn zum 3:0 vollendete. Augenreiben!

    Zum dritten Mal anno 2026 führte der VfL. Weder das 1:0 gegen Laubegast noch das 2:0 gegen Borea genügten für wenigstens einen Punktgewinn. Nun also 3:0, das wird doch jetzt reichen! Puuuh, es sollte noch eng werden...

    Den Gästen blieb nichts anderes übrig, als die Flucht nach vorn zu suchen. Bei einem Zweikampf zwischen Flori Glöß und Nils Seyfert an der Grundlinie, aber im Strafraum, schwante mir nichts Gutes. Ungeschicktes Zweikampfverhalten vom Kapitän, dankbare Annahme und ein berechtigter Pfiff. Seyfert lief selbst an, schoss halbhoch in die Mitte - und traf nicht! Tom Tippner glänzte schon kurz zuvor mit einer Fußabwehr, den Strafstoß wehrte er - wie für Torhüter üblich - mit der Hand ab. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Aber es war schon mal positiv, dass das 3:1 nicht so zeitig fiel.


    Nach der Pause weitere Bemühungen der Gäste. Insgesamt wurde die Partie etwas nickliger, die Zweikämpfe verbissener, ohne dass Grenzen überschritten wurden. Kärgi hatte urplötzlich die Chance zum 4:0, überlegte aber zu lange und der Ball war nicht drin. Dafür war Copitz alsbald mit einem Spieler mehr auf dem Rasen. Nur merkte man davon nichts. Immer wieder gab es Ballverluste im Mittelfeld, die nicht jedesmal kompensiert werden konnten. Es stand erst 3:1 und spätestens nach dem 3:2 begann das Zittern. Die Abwehrarbeit blieb konzentriert, aber die Entlastung nach vorn gelang zu selten. Es war auch nicht so, dass die Gäste nun Chancen im Minutentakt hatten. Aber die optische Überlegenheit trotz Unterzahl war auffällig - und bis zum Schluss blieb die Befürchtung, dass noch einer durchrutscht.

    Die Nachspielzeit dauerte fünf Minuten. Viereinhalb davon war der Ball in der Copitzer Hälfte. Dazwischen lief der eingewechselte Florian Müller allein auf Oli Arendt zu - doch diesmal blieb Oli der Sieger. Ein Tor auf "meiner" Seite blieb mir heute verwehrt.


    Die drei Punkte wurden gebührend gefeiert. Irgendwelche Rechenspiele verbieten sich von selbst. Es war einfach ein geiles Gefühl, gewonnen zu haben!


    Der Bericht bei Pirna TV🖥 folgt sicher im Laufe des Sonntags - Redakteur Sascha Schwarte hat wieder doppelte Arbeit mit Fußball und Handball.


    In der Rückrundentabelle ist der VfL zumindest bis morgen Vorletzter vor Fortuna Chemnitz. Es geht bergauf😂


    Kommende Woche also ohne mich bei Tapfer Leipzig. Warum sollte da nicht auch was Zählbares drin sein?

    SC Heiligenstadt - SC Freital 1:2 (0:2)


    So, das Stadion Gesundbrunnen war das letzte, was mir für die Komplettierung der Liga fehlte - bis gestern. Ähnlich weite Anreise wie die Gäste, man staunt, wie weit sich Thüringen noch so zieht.

    Na, bei deinem Wohnort hattest du sogar noch eine weitere Anreise als die Freitaler^^

    In der nächsten Saison werde ich hier ja regelmäßig unterwegs sein. Umso erstaunter mein Blick in die private Saisonstatistik: da standen bisher tatsächlich null Spiele in der Landesklasse Ost zu Buche. So hab ich mir kürzlich einige mögliche Termine in dieser Staffel vorgemerkt, da gibt es ja mehrere Anlaufstellen. Wie viele ich davon umsetzen werde, weiß ich noch nicht. Eher ungeplant und kurzfristig der heutige Besuch in Weixdorf. Hier erwartete ich ein enges Derby, herausgekommen ist etwas anderes:


    Weixdorf gg. Radeberg 2 : 7 (0:4).


    Die Torfolge lautete 0:4-2:4-2:7, die Torschützen sind auf fussball.de oder meiner facebook-Seite nachzulesen.


    Das angekündigte Regenwetter hielt sich an den Wetterbericht. So überlegte ich noch beim Aussteigen am Haltepunkt Weixdorf Bad, ob ich gleich den nächsten Zug zurück nehmen soll. Aber nun war ich einmal da und stapfte durch den strömenden Regen zum Forstsportplatz. In der Wetterapp wurde ja auch das baldige Ende des Regens vorausgesagt.

    Anstoß war um 15:30 Uhr, bei meiner Ankunft gegen 15:15 Uhr war mit Ausnahme der Spieler beider Teams noch jeder irgendwo im Trockenen. Letztlich hörte der Regen auf und es kamen 119 zahlende Zuschauer, von denen ich etwa 15 eindeutig den Gästen zuordnen konnte.

    Zunächst hatte ich Probleme mit meinem smartphone, dem der Regen auch nicht gefiel und ärgerte mich fürchterlich über das späte Siegtor der Fürther. Aber dann ging es auf dem Weixdorfer Kunstrasen zur Sache - und zwar von Anfang an!

    Zweite Minute, erste Radeberger Ecke von links. Babisch drehte sie rein und Torwart Stein konnte sie mit Mühe aus dem langen Eck fischen.

    Vierte Munute, zweite Radeberger Ecke von links. Sie drehte genauso rein und war diesmal drin. Natürlich sah der Torwart nicht gut aus - aber auch die Abwehrspieler griffen nicht ein bzw. waren schlecht postiert. Die Erinnerung an die Ecke zuvor hätte noch frisch sein müssen.

    Danach spielte nur eine Mannschaft und ein Doppelschlag von Hirsch sorgte für ein frühes 0:3. Und gerade als die Gastgeber etwas Ausgeglichenheit im Feldspiel erreichten, fiel das vierte Tor kurz vorm Wechsel.


    Offenbar hatte Weixdorf vorgegeben, zumindest die zweite Halbzeit gewinnen zu wollen. Man ging energischer in die Zweikämpfe, zeigte mehr Engagement und konnte auf 2:4 verkürzen. Jetzt war durchaus Derby-Atmosphäre drin. Radeberg vergab zwei Hochkaräter, bekam ein Tor aberkannt und beklagte sich über die eine oder andere 50/50-Entscheidung zugunsten der Weixdorfer. Die wiederum drückten auf das 3:4. Ein blitzsauberer Konter über drei Stationen brachte dann die Entscheidung. Dieser Bilderbuchangriff war neben der direkt verwandelten Ecke allein das Eintrittsgeld von 4 Euro wert!

    Am Ende stand es 2:7, weil sich die Weixdorfer Defensive doch arg löchrig präsentierte.


    Radeberg kletterte damit im dicht gedrängten Mittelfeld auf Platz 4. Weixdorf sollte auf ähnliche Halbzeiten wie die heutige erste künftig besser verzichten. Noch ist man nicht aller Abstiegssorgen ledig. Platz 10 und 30 Punkte sind eine solide Auagangsbasis - aber Platz 12 birgt schon Gefahren! Nächste Woche geht es zum Elften, nach Deutschbaselitz.


    Vorn spricht alles für Neusalza, hinten werden mit Bannewitz, Zschachwitz und Görlitz drei Aufsteiger gleich wieder absteigen. Alle anderen Vereine müssen früher oder später mit mir rechnen: entweder zu dem einen oder anderen Spiel in dieser Saison oder dann im nächsten Jahr mit Pirna-Copitz!

    In der OTZ vom 16.4. wird der Abteilungsleiter des SV Schott Jena, Robert Gering zitiert: „Wir werden zu 95 Prozent nicht aufsteigen“

    Sollte sich das so bewahrheiten, wäre die zumindest Option "Relegation der OL-13." vom Tisch.

    Schiebock hat heute Stendal mit einem 2:2 auf Abstand gehalten, aber die haben noch 2 Nachholer in der Hinterhand und ein relativ lösbares Restprogramm gegen Teams aus dem Mittelfeld und dem unteren Drittel, darunter allerdings auch Wernigerode und Sandersdorf, die ebenfalls stark absiegsgefährdet sind.

    Danke für die Info

    Zur Abstiegskonstellation, kurz vor der "deadline" am 30. April:

    - mir ist nicht bekannt, dass Aue von der angebotenen Option mit der zweiten Mannschaft Gebrauch machen will. Wohl erst recht nicht nach dem Abstieg der "Ersten" in die Regionalliga

    - es ist kaum damit zu rechnen, dass es Aufstiegsverzichte aus der LK gibt. Markkleeberg wird sicher aufsteigen (dort war ich immer sehr gern), dazu derzeit Neusalza und Schöneck

    - aus der Oberliga wird es einen oder zwei sächsische Absteiger geben. Vermutlich erwischt es Grimma - und Schiebock spielt eine erstaunlich schwache Saison, Sonntag ein ganz wichtiges Spiel in Stendal. Bei ungünstiger Konstellation (Lok scheitert wieder mal in der Relegation zur 3. Liga) muss der OL-13. (derzeit Schiebock) Relegation gegen den Nord-13. (TeBe oder Rathenow sind in der Verlosung, also keine Leichtgewichte) spielen. Auch ein Lotteriespiel.


    Von der Anzahl der sächsischen Absteiger hängt es dann ab, ob der 13. in der Sachsenliga bleibt. Derzeit ist klar, dass Copitz runtergeht. Für Fortuna Chemnitz und Tapfer Leipzig sieht es schlecht aus. Aber zumindest Platz 13 (derzeit DSC) ist noch in Reichweite. Deshalb auch die Bedeutung des nächsten Spiels Fortuna gegen DSC. Die bisherige Rückrundenform spricht aber weder für Tapfer noch für Fortuna.

    Sollte der 13. absteigen, sind natürlich auch die beiden Aufsteiger Thalheim und Eutritzsch noch dabei. Aber beide spielen eine grundsolide Saison, Lipsia bisher eine richtig starke Rückrunde.


    Meine Prognose: Neben Copitz wird es Tapfer und Fortuna erwischen. Um Platz 13 wird es einen Dreikampf geben, wobei ich derzeit Vorteile bei Lipsia sehe. Aber Prognosen haben die Eigenschaft, fehlerhaft zu sein - besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.


    Eine Liga tiefer: wenn alle Kreismeister aufsteigen wollen, wird es dann auch einen oder sogar zwei 12. der LK-Staffeln erwischen. Es fällt übrigens auf, dass die Mehrzahl der letztjährigen Aufsteiger aus der KOL gleich wieder in selbige zurück müssen. Aber die LK ist derzeit (noch) nicht mein Problem!

    Da ich nicht weiß, wie ich morgen Zeit habe, gleich ein paar Bemerkungen.


    Sachsenliga, 22. Spieltag

    Dresdner SC (13.) gg. VfL Pirna-Copitz (16.) 2 : 0 (1:0).


    1:0/33. Elmadbouk von halbrechts, der Pass auf ihn war die sehenswerteste Aktion des ganzen Spiels!

    2:0/92. Urbanek nach Ball-von-hinten-raus und Kopfballverlängerung Glöß.


    372 Zuschauer, etwa 15 Gäste gesichtet und zahlreiche groundhopper.


    Schiri Albert heute ohne Probleme.


    Ein paar Bekannte getroffen, einige davon nach langer Zeit wieder. Ein längeres Pausengespräch mit Robert Krause, der bei beiden Vereinen gespielt hat. Damals auf bedeutend höherem Niveau!


    Kurz zusammengefasst: erstens ein klar verdienter Sieg, zweitens machte es sich der DSC unnötig schwer und drittens war das ganz schwere Kost für die Zuschauer.

    Copitz im ganzen Spiel nach vorn harmlos. Der Sportclub etwas aktiver, aber auch das war nichts für Feinschmecker. Trotz der aufopferungsvollen Defensivarbeit des VfL hatten die Gastgeber genügend Chancen, um viel eher 2:0 führen zu müssen. Die Gäste mit zwei, drei Aktionen von Meister, einem Kärgerschuss drüber und ein paar Ecken in der 2. Halbzeit sowie mit einer zumindest angedeuteten Schlussoffensive. Da das 2:0 nicht fiel, gab es dann plötzlich die Fast-Chance zum Ausgleich in der 91. Minute. Die DSCer hätten die Welt nicht mehr verstanden. Aber trotz einiger guter Ansätze war der Spielaufbau zu behäbig, der letzte Pass meist verkehrt oder gar nicht gespielt und drei-, viermal war Tom Tippner zur Stelle, einmal mit spektakulärer Fußparade! So zitterte sich der DSC bis zum späten 2:0 durch.


    Der Sportclub liegt auf dem ominösen 13. Platz, der reichen kann oder nicht. Es folgen zwei ganz wichtige Spiele bei Fortuna Chemnitz und gegen Thalheim. Da muss mehr kommen als heute, aber vielleicht ist jetzt wieder mehr Selbstvertrauen vorhanden.


    Ich sehe am Sonnabend dann hoffentlich zweimal Spitzensport. Erst die Dynamo-Fußballer, dann die DSC-Volleyballerinnen.


    Nächster Versuch für Copitz am 25. April gegen SC Freital2.

    so, dann schreiben wir mal. Dass ich an einem Wochenende drei Spiele sehe, ohne die Stadtgrenze Pirnas zu überschreiten, war wohl eine Premiere.


    Gestern, 11. April

    VfL Pirna-Copitz gg. Handwerk Rabenstein 1 : 3 (0:2).


    0:1/3. Schaltonat von halbrechts sehenswert ins linke Eck

    0:2/40. Schirmeister aus 16 Metern

    1:2/69. Liebing. Foul an Meister, Freistoß von der linken Seitenlinie. Liebing wird eingewechselt und köpft den von Kärger getretenen Ball mit der ersten Ballberührung ins Netz.

    1:3/84. Meitzner auf der anderen Seite. Wenigstens hab ich gestern mal drei Tore von nahem gesehen!


    65 zahlende Zuschauer, etwa ein Dutzend Gäste darunter.


    Schiri Hamzehian hatte mir in Thalheim gar nicht gefallen. Gestern ohne größere Probleme. Naja, Lukas Meister bekam nicht jeden Freistoß, den es hätte geben müssen. Kurz vorm Anschlusstor wollte Rabenstein einen Elfmeter.


    Über die Tabelle und den verdienten Sieg des 24-Stunden-Spitzenreiters aus dem Chemnitzer Westen brauche ich keine Worte zu verlieren. Auch nicht über die allgemeime Situation beim VfL. Viktor Löwe soll es vorerst richten. Die Planung für die Landesklasse muss jetzt beginnen!


    Gestern war ich von 13 bis 15 Uhr im Dynamo-Modus, die gute Laune fürs Wochenende beizeiten gesichert. Die Zuschauer "strömten" einzeln ins "Willy", da fiel jede(r) auf. Etwas verwundert grüßte ich meine Hausärztin. Dann fragte mich Stadionsprecher Marko, ob ich Franz Rothenburger kenne, was ich verneinte. Die Aufklärung folgte kurz darauf: der 18jährige Franz ist der Sohn meiner Hausärztin und bestritt gestern sein erstes Landesligaspiel. Hinweis an mich selbst: gehe mal wieder zur A-Jugend, da siehst du sowas eher! Franz bildete die Doppelspitze mit Lukas Meister und erspielte sich eine Torchance. Ob eine Fortsetzung folgt, werden wir sehen.

    Vorn also "Jugend forscht", hinten setzte der neue Trainer auf Routine. Nun, die Routiniers um Glöß und Fischer konnten das schnelle 0:1 nicht verhindern. Nach zehn gespielten Minuten dachte ich mit Grausen an das 0:5 in der vorletzten Saison gegen den gleichen Gegner, so klar war die anfängliche Überlegenheit. Das Foto von Tippners Parade auf meiner facebook-Seite stammt aus dieser Startphase.

    Aber peu a peu fand der VfL ins Spiel. Hier ein gewonnener Zweikampf, da ein Torschuss. Eigentlich Gleichwertigkeit - und genau in dieser Phase schlug das Spitzenteam aus Rabenstein wieder zu. 0:2 zur Pause.


    Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild: Copitz bemüht, Rabenstein kontrolliert das Geschehen. Tom Tippner mit einigen guten Paraden, vorn ein paar Halbchancen. Dann kam Liebing für Rothenburger, sah Kärgers Freistoßflanke und traf durch die Beine des Keepers zum Anschlusstor. Und plötzlich wurden die bis dahin so selbstsicheren Handwerker nervös. Es gab gleich zwei Ecken für Copitz, von denen die erste gefährlich hereinschwebte. Allein zum Ausgleich reichte es nicht. Dafür fiel das Tor auf der anderen Seite - und die Art des Jubels zeigte, dass sich die Gäste diese Zitter-Viertelstunde gern erspart hätten.

    Damit war der Drops gelutscht, mit der letzten Aktion des Spiels hämmerte Elias Krause den Ball auf die Lattenoberkante.


    Kein Grund, sauer zu sein. Das 1:3 spiegelte die Leistungen beider Mannschaften korrekt wider.


    Zu Fuß nach Copitz und zurück, danach zu Fuß auf den Sonnenstein und zurück. Also auch selber bewegt. Gar nicht gut bewegt haben sich die Handballer von Lok Pirna, die völlig neben sich standen und eine 29:39-Klatsche gegen Wittenberg kassierten. Die abstiegsbedrohten Lutherstädter siegten ausgerechnet in der Geburtsstadt Johann Tetzels. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet!


    Die Berichte beider Spiele sind mittlerweile auf Pirna TV zu sehen.


    Heute, 12. April

    Dynamo Dresden U23 gg. Stahl Riesa 2 : 0 (1:0).


    1:0/17. Wuchrer per Lupfer.

    2:0/83. Künzel - der perfekte Konter@


    598 zahlende Zuschauer, vielleicht 100 Riesaer darunter. Schwer zu schätzen.


    Vor Ort hab ich viele Bekannte getroffen und mit ihnen geschwätzt. Es war deutlich kühler als gestern, dazu leichter Nieselregen. Ich war wohl falsch angezogen und hab mich deshalb sofort nach dem Schlusspfiff verdrückt.


    Schwarzgelbe Prominenz: Niklas Kreuzer und Paul Milde auf dem Rasen, Benny Kirsten als Co-Trainer und mein Altersgenosse Heiko Scholz lief mir in der Halbzeitpause übern Weg.


    Das Spiel wird standuhr wie gewohnt akribisch aufarbeiten. Es war am Ende ein vollkommen verdienter Sieg. Dynamo spielerisch besser, mit Schnelligkeitsvorteilen, ohne dass das nun ein Riesenunterschied war. Riesa setzte vor allem auf Einsatz und taktische Disziplin. Klares Chancenplus für die in weiß spielenden Dynamos. Teilweise wurden diese leichtfertig vergeben - so hielt die Spannung beim Stand von 1:0 lange an. Sehenswert der Konter zum 2:0, allein der entscheidende Pass war das Eintrittsgeld wert! Der zuletzt mehrfach erwähnte "Herrmann" wurde bei Riesa erneut eingewechselt und kam zu zwei Torabschlüssen. Aber insgesamt war das in keiner Phase zwingend.


    Ich bin mir sicher, den künftigen Sachsenmeister an diesem Wochenende gesehen zu haben. Vieles spricht für Dynamo, aber bei Punktgleichheit und neun ausstehenden Spielen ist noch alles drin!


    Für den VfL und mich geht es am Donnerstag im Steyerstadion weiter. Nächster Versuch eines Punktgewinnes gegen den Sportclub. Prominent geleitet wird die Partie von Lars Albert, den ich lieber in höheren Ligen sehe. Was hat der mich vor 20 Jahren zur Weißglut gebracht! Nun denn, in dieser Saison sehe ich das entspannt...

    ich war heute bei Freital gg. Stendal 0:1 vor 395 (15) Zuschauern. Die Gäste waren einmal im Strafraum des Gegners, das nutzte Ilchenko zum Tor des Tages/20. Danach verteidigten sie aufopferungsvoll den knappen Vorsprung. Freital vor der Pause ideenlos, danach bemühter. Aber das war so ein Tag, da hätten sie wohl bis Mitternacht spielen können, ohne zu treffen. Chancen waren in Hälfte zwo ausreichend vorhanden, bin auf die Bilder vom Team Rabenfront gespannt. In der Schlussphase hatten einige Szenen vorm Stendaler Gehäuse slapstick-Charakter.

    Damit verliert Freital auch mein drittes Spiel in der neuen Arena...

    Dynamo2 gegen Stahl Riesa fix im "Willy" in Copitz am Sonntag, dem 12.4.26 um 15:00 Uhr. Auch noch am dynamischen Geburtstag. Na mal sehen, ob sie Blocktrennung versuchen. Ich werd mich schon mit standuhr treffen...


    Das Spiel Dynamo2 gegen DSC ist genau vier Wochen später, da steht noch die Akademie bei fussball.de

    ich schreibe hier eigentlich selten bis gar nicht. Heute aus traurigem Anlass:


    Mit Hans-Jürgen kreische (78) ist ein weiteres Idol meiner frühesten Jugend verstorben.