https://www.sfv-online.de/file…042026_fiktion_auf_ab.pdf
Auch offiziell schon bestätigt.
Wer wäre der dritte Kreiverband aus deiner Sicht Steffen ?
Westlausitz, Nordsachsen, Mittelsachsen
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Auch offiziell schon bestätigt.
Wer wäre der dritte Kreiverband aus deiner Sicht Steffen ?
Westlausitz, Nordsachsen, Mittelsachsen
*Nostalgiemodus ein*
Die Bilanz kann ich bestätigen. Bis auf zwei hab ich alle Spiele gesehen. Da hängen Erinnerungen dran. Christoph Rautenberg hielt mal in der 90. Minute einen Elfmeter, es blieb 0:0. Eine längere Diskussion mit Schiribeobachter Klaus Peschel vorm Spiel. So einige "Winterspiele" bei euch.
Außerdem gab es drei Pokalspiele in Copitz, zweimal gewann Neugersdorf. Einmal davon in der Saison, als Robert Krause bei euch spielte.
Die ersten Spiele Anfang der 90er sah ich noch in der Bezirksliga.
*Nostalgiemodus aus*
Habe soeben erfahren, dass Mittelsachsen keinen Aufsteiger stellt. Bei Kreismeister Mittweida mit dem wunderschönen Stadion doch etwas verwunderlich.
Damit wären wir bei 3 Kreisverbänden ohne Aufsteiger. Bei 2 Oberliga-Absteigern bedeutet das 11 Absteiger aus der Landesklasse. Der beste 13. bliebe drin, aktuell Post Dresden.
Alles mit Vorsicht zu genießen!
da hat man gute Fußball-Laune und dann verliert Arsenal gegen Paris🙈. Naja, es gibt unwichtige Spiele und die wirklich wichtigen:
Sachsenliga, 27. Spieltag
VfL Pirna-Copitz gg. FCO Neugersdorf 2 : 2 (1:2).
0:1/8. Palme, abseitsverdächtig.
1:1/25. Meister.
1:2/29. Marzok.
2:2/48. Malin.
offiziell 73 Zuschauer, darunter etwa 15 Gäste bei sommerlichen Temperaturen
Schiri Gabriel Scholz hatte ich ja schon zu Saisonbeginn mehrfach. Auf jeden Fall verbessert trotz einiger kurioser (Nicht-)Pfiffe gegen Ende. Ob das 0:1 abseits war, hätte der Kölner Keller überprüfen müssen. Die Verteilung der gelben Karten war auch nicht immer nachvollziehbar.
Man kennt sich, vor dem Spiel wurde über die Perspektiven des FCO geschwätzt in einer kommenden Liga mit Schiebock und Neusalza. Die größtenteils junge Mannschaft bleibt zusammen und wird weiter vorn mitspielen. Allerdings sollte man künftig die Punkte nicht so herschenken wie gestern. Aus Neugersdorfer Sicht musst du hier mit einem klaren Sieg heimfahren. Wenn ich Chancen und Halbchancen zusammenzähle, lautete das Verhältnis am Ende so in etwa 5:15.
Aber ich schreibe aus Copitzer Sicht. Der Erwartungsfaktor ist nicht mehr hoch, aber mittlerweile steigt der Spaßfaktor im "Willy" wieder. Letzte Woche das gute Pokalspiel der "Zweiten" (siehe Pokalfred), gestern ein unerwarteter Punktgewinn.
Es begann wie erwartet. 1:1 Ecken nach zwei Minuten, aber danach spielte fast nur noch der FCO. Mal sehen, ob Pirna TV das 0:1 auflösen kann. Ob abseits oder nicht: unsere Defensive wurde teilweise schwindlig gespielt und lief meist nur hinterher. Der Gast spielte sich oft leichtfüßig in den Strafraum, vor allem gedanklich waren sie meist einen Schritt voraus. Auf das geschenkte 1:1 (danke, Ron Wochnik!) kam die prompte Antwort mit einem Lattentreffer und der anschließenden erneuten Führung. Glößi dirigierte, was er konnte. Tippner hielt, was zu halten war. So stand es zur Pause nur 1:2. Auch, weil den teilweise schön kombinierenden Gästen der "Killerinstinkt" fehlte.
Die Halbzeitgespräche draußen drehten sich neben dem nun endgültigen Abstieg von Schiebock um die Höhe des Sieges. Drinnen, in der VfL-Kabine, hatte man offenbar andere Pläne. Elias Krause und Mousa Malin (vorige Woche Doppeltorschütze gegen Heidenau) kamen aufs Feld. Ecke Copitz, der Ball landete irgendwie an der Latte, dann wurde die Situation geklärt. Aber nur kurz, denn die Gäste verloren den Ball gleich wieder und zwei Copitzer liefen aufs Tor zu. Meister zu Malin, 2:2! Geht da was? Ja, jetzt ging was!
Hatten die Gäste den ersten Ausgleich noch locker weggesteckt, waren sie jetzt doch etwas verunsichert. Die Leichtfüßigkeit der ersten Halbzeit war komplett verschwunden. Copitz hielt in den Zweikämpfen nun voll dagegen. Vorn sorgten Meister und Malin immer wieder für Entlastung. Und wenn dann etwas durchkam, parierte Tippner großartig! So etwa ab der 80. Minute glaubte auch ein notorischer Pessimist wie ich an den Punktgewinn. Symptomatisch für den Verlauf der zweiten Halbzeit war ein FCO-Freistoß in der 88. Minute, der übers große Hintertornetz Richtung Wesenitz flog.
Nach langen 7 Minuten Nachspielzeit war der Punkt im Kasten, den sich der VfL mit einer engagierten Nachpausenleistung redlich verdiente.
Gästetrainer Richter wurde schon während des Spiels mehrfach laut, er wird seinen Spielern einiges erzählen. Sie erwarten jetzt den Vorletzten, greifen dann in Thalheim noch mal in den Abstiegskampf ein und wollen ihrem treuen Publikum zum Abschluss sicher noch ein Spektakel gegen Dynamo2 bieten. Da sollte mehr kommen als gestern nach 16 Uhr! Aber eine gewisse Unbeständigkeit muss man der jungen Mannschaft wohl zugestehen.
Für den VfL geht die Abschiedstour weiter. Kommende Woche ist Taucha zu Gast, auch als klarer Favorit. Geht da noch mal was?
.Copitz gg. Neigersdorf 2 : 2 (1:2).
Oberlausitzer Chancenwucher!
etwas verspätet, der Vollständigkeit halber und auf Wunsch eines einzelnen Herrn ein nachgereichter Kurzbericht
Kreispokal🏆⚽️
Halbfinale
VfL Pirna-Copitz2 (9. Liga) gg. Heidenauer SV (8. Liga) 3 : 4 (0:1, 2:2) nV.
0:1/30. Schilf Kopfball.
1:1/83., 2:1/88. Malin.
2:2/90+3. Thieme Kopfball nach Freistoß.
3:2/92. Rösner.
3:3/99. Langhans.
3:4/117. Thieme.
220 Zuschauer, bunt verteilt. Am Kiosk war man etwas überfordert.
Pfingstsonnabend, tropische Temperaturen, viele Zuschauer am Kunstrasen und ein echter Pokalfight! Zwischen Pirna und Heidenau gibt es bekanntlich keine Freundschaftsspiele, erst recht nicht in einem Halbfinale. Mit Philipp Jacob wurde deshalb ein höherklassiger Schiri angesetzt, der ordentlich zu tun hatte. Am Ende 10 gegen 10, es wurde nie irgendeine Grenze überschritten. Auch wenn speziell die Gäste immer was zu meckern hatten.
Pokalspiele undsoweiter. Es war 120 Minuten ein Kampf auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit hatte allein Mousa Malin drei dicke Chancen für Copitz, aber Heidenau traf einmal den Pfosten und einmal ins Tor. Nachdem ich Getränkenachschub gesichert hatte, konnte es weitergehen. In der 2. Halbzeit zunächst etwas Sommerfußball, bis sich Heidenau beim Auslassen mehrerer klarer Chancen zum 0:2 selber übertraf. Das rächte sich, denn ein Konter konnte nur mit Notbremse geklärt werden. Copitz jetzt in Überzahl und tatsächlich drehte Mousa das Spiel! Das 2:1 erzielte er nach spektakulärem 80-Meter-Pass von Torwart Marquardt. Dessen Gegenüber, Routinier Zönnchen, machte keine gute Figur. Möglicherweise hätte der Kölner Keller etwas auszusetzen gehabt - aber weder Schiri Jacob noch der gut postierte SRA sahen ein Foulspiel von Malin, der einfach eher am springenden Ball war.
Aber der letzte Freistoß für die Gäste wurde dann schlecht verteidigt. 2:2, Verlängerung - und das bei diesen Temperaturen!
Die erneute Führung konnte die "Zweite" leider erneut nicht ins Ziel bringen. Der eingewechselte Rösner traf und sah später zweimal gelb.
Am Ende gab es halt einen Sieger, weil es ein Pokalspiel war. Schade drum.
Das Finale bestreiten Heidenau und der SSV Neustadt am 27. Juni in Hartmannsdorf. Beide liefern sich auch einen Zweikampf um die Kreismeisterschaft, wo der HSV drei Spiele vor Schluss einen Punkt vorn liegt. Im nächsten Sachsenpokal sind beide im Lostopf.
Die "Zweite" vom VfL hat den Aufstieg in die Kreisoberliga schon vorher klar gemacht. Es gibt 26/27 also zwei Punktspiele zwischen Heidenau und Copitz - noch ist nicht geklärt, ob die "Erste" oder "Zweite" gegen Heidenau antreten wird.
Riesa gg. DSC 1 : 1 (0:0).
Das kann noch ein ganz wichtiger Punkt für den Sportclub werden.
zurück zum Sportlichen:
Der 27. Spieltag wird heute in Riesa eingeläutet.
Meine Abschiedstour aus der Liga geht weiter, morgen gegen Neugersdorf. Noch drei Heimspiele und einmal auswärts, vielleicht noch mal "fremdgehen". Aber das kann ich ja auch in der nächsten Saison!
Die gestrige Niederlage von Lok Leipzig lässt das befürchtete Szenario mit vier Absteigern noch wahrscheinlicher werden. Für die Mannschaften von Platz 11 bis 14 gibt es also nur noch Endspiele inkl. mehrere direkter Duelle.
Princewell Ishmail, genannt "Herrmann", Publikumsliebling in Riesa, wurde gestern abgeschoben. Ich kenne natürlich das Verfahren nicht, aber das Prinzip: versuche dich zu integrieren und du scheiterst. Hätte er zB medienwirksam gegen Israel demonstriert, wäre die komplette linke Blase für ihn auf die Straße gegangen.
nur der Vollständigkeit halber
Reichenbach gg. Copitz 3 : 1 (1:0).
Über Riesas Auswärtssieg wird standuhr berichten.
Post gewann heute Mittag mit 5 : 3 (2:2) gg. Oderwitz. Das wird noch ein Hauen und Stechen um bzw gegen den 13. Platz, mit vielen direkten Duellen.
Meine Gegnerbeobachtung für 26/27 geht weiter:
SV Wesenitztal gg. SG Dresden-Striesen 1 : 2 (0:0).
0:1/69. Wolf.
0:2/92. Born.
1:2/93. Schiefner.
Etwa 120 Zuschauer, mindestens 20 Leute jubelten bei den Gästetoren.
Schiri Weickelt nicht immer einheitlich, dazu ein paar Abstimmungsprobleme mit SRA1. Das hatte aber keine Auswirkungen.
Ich hatte heute mehrere Möglichkeiten und hab mich für Wesenitztal entschieden. Nicht zuletzt wegen der günstigen Busverbindung ab und nach Pirna, die optimal zur Anstoßzeit passte.
Beim Aussteigen fragte mich ein etwa gleichaltriger Fußballfreund mit norddeutschem Dialekt nach dem Weg. Der war nicht weit. Unterm Tribünendach saßen wir dann nebeneinander und kamen natürlich ins Schwatzen. Er kommt also aus Kiel, verbringt das ganze Wochenende in Dresden und nimmt noch ein paar grounds mit. Freital, Dürrröhrsdorf und Post Dresden standen bzw stehen auf seiner Liste. Ein Seelenverwandter sozusagen, auch wenn wir uns über den Ausgang des morgigen Hauptspiels nicht einigen konnten🤣.
Hab übrigens zum ersten Mal seit ewigen Zeiten wieder mal einen leckeren Schaschlik gegessen. Schließlich ist der örtliche Fleischereibetrieb nicht nur meine Stamm-Marke, sondern auch der Hauptsponsor des SVW.
Nach der langen Vorrede kann ich den eigentlichen Bericht kurz fassen, denn fußballerisch war es kein Leckerbissen. Die Gastgeber brauchen wohl noch einen Sieg, um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen. Sie gaben kämpferisch alles, aber in Hälfte eins war es das Optimalbeispiel eines Spiels, in dem sich "beide Mannschaften neutralisierten" (3 Euro ins Phrasenschwein). Der Ball befand sich meist irgendwo im Mittelfeld, mehr als ein paar Halbchancen sprangen hüben wie drüben nicht heraus.
Letztlich hätte der SVW mit einem Remis gut leben können. Erst recht nach der Pause. Nicht nur wegen der Einwechslung von Drabo mit der 11 auf der linken Seite wurden die Dresdner jetzt aktiver. Auch war die Gäste-Elf im Schnitt wohl etwas jünger. Trotzdem blieben Torchancen weiterhin Mangelware. Die Führung fiel dann typischerweise nach einem Standard. Die Gastgeber ihrerseits machten nichts aus den ihren. Und so deutete alles auf das Endresultat 0:1 hin, ehe es in der Nachspielzeit hier und da noch je einmal schepperte. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Auswärtssieg in Ordnung.
Striesen kann die Saison locker ausklingen lassen und den designierten Aufsteiger noch einmal ärgern. Wesenitztal benötigt noch etwas Punktezuwachs, aber das sollte klappen. Beide Teams werde ich in der kommenden Saison gegen meine Mannschaft wiedersehen!
bei zwei sächsischen Absteigern aus der Oberliga gibt es vier Absteiger aus der Landesliga.
Da ist der DSC nach den gestrigen Spiel weiter in der "Kandidatenliste":
Dresdner SC gg. FV Laubegast 0 : 4 (0:1).
0:1/36. Wappler volley aus 16 Metern nach scheinbar abgewehrter Ecke - sehenswert!
0:2/68. Geißler.
0:3/73. Pohle.
0:4/80. Kaplan.
669 Zuschauer, bunt verteilt. Tolle Kulisse, Regenbogen im Eintrittspreis inbegriffen. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen wenige Meter neben Edelfan Klaus gesessen - das reicht jetzt für ne Weile!
Schiri Gärtner, das spart Reisekosten. Er selber wollte wohl keinen Dresdner Spueler verwarnen.
Stadtderby, ich konnte entspannt zuschauen. In der ersten Halbzeit war es ein Duell auf Augenhöhe. Da musst du als Außenseiter aus 2, 3 guten Chancen auch mal das Führungstor machen oder ein paar Überzahlsituationen besser ausspielen. Wapplers Traumtor brachte das Spiel dann in die erwartete Richtung.
Nach dem Wechsel nahezu ein Klassenunterschied, der dann auch im Resultat zum Ausdruck kam. Die Treffer 2 und 4 fielen per Konter, der dritte wie der erste nach einer Ecke. Laubegast setzte damit seine Serie fort, diesmal ohne vorherigen Rückstand. Es war der sechste Sieg in Folge, wenn ich mich nicht verzählt habe.
Ich hoffe, der Sportclub holt gg. Eutritzsch u. Borea die nötigen Punkte zum Klassenerhalt, ich will ihn nicht in die LK "mitnehmen"!
Markkkeeberg u. Neusalza stehen als Aufsteiger so gut wie fest. Schöneck ist im Westen noch vorn, schwächelte aber zuletzt ein bisschen. Aber die Liga 26/27 ist dann eh nicht mehr "meine"...
Also Platz 13 dürfte für Schiebock inzwischen illusorisch sein. Jetzt kommts drauf an, ob Lok bzw Jena dafür sorgen, dass eine Relegation überhaupt reicht. Wobei mir grad die Fantasie fehlt, dass Bischofswerda zumindest die gewinnt...
zumal es da wohl gegen Dynamo Schwerin oder TeBe gehen würde. Beide scheinen aktuell zumindest so gut in Form zu sein, um Schiebock (oder ggf. Grimma) schlagen zu können. Ich finde das schade, gerade als langjähriger Gelegenheitsbesucher in BIW.
Hinter mir liegt ein Wochenende zwischen Fußballplatz und smartphone. Das Happy End am smartphone blieb aus, so werde ich den Klassenerhalt von Dynamo am Sonntag im Stadion feiern. Das heißt, ich bin nicht mit Copitz in Reichenbach unterwegs. Was nicht heißen muss, dass ich in der kommenden Woche kein Landesligaspiel sehen werde. Abwarten!
Damit zum Vergangenen:
Am Sonnabend war Großkampftag im "Willy". Sammy war schon beim 2:2 der Bjunioren gegen Borea2 dabei. Ich kam um 13 Uhr dazu. Die zweite Mannschaft gewann ohne Probleme mit 4:0 gegen Reinhardtsdorf. Mousa Malin zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus, ein Sieg fehlt noch zum Aufstieg in die Kreisoberliga. Es muss ja auch Erfolge geben!
Sachsenliga Teil 1 am Sonnabend
Copitz gg. Markranstädt 1 : 3 (1:0).
1:0/33. Müller.
1:1/61. Hartwig.
1:2/71. Nüchtern.
1:3/82. Luis Freigang.
Etwa 60 bis 70 Zuschauer
Der VfL hat sich entsprechend seiner Möglichkeiten präsentiert. Spielerische Vorteile für die Gäste. Tom Tippner hält den VfL mit drei Paraden innerhalb von zwei Minuten im Spiel. Dann gibt es Freistoß aus dem linken Halbfeld. Glößi bringt den Ball in den Strafraum, Müller irgendwie ins Tor (habs noch nicht auf PirnaTV gesehen - es fielen wieder alle Tore auf der "falschen" Seite). Dann vielleicht die Schlüsselszene: ein Konter in der 45. Minute, der trotz Überzahl nicht zum 2:0 genutzt werden kann.🙈
Nach dem Wechsel hält Copitz die Gäste zunächst vom eigenen Tor fern. Eine Ecke bringt den Ausgleich. Danach kommt es, wie es kommen muss. Die Gäste haben mehr spielerisches Potenzial auf dem Feld und auf der Bank, das Endresultat geht somit in Ordnung.
Schiedsrichterin Lea Kretschmar gefiel mir lange recht gut, weil sie (auf beiden Seiten!) nicht jeden Körperkontakt abpfiff. Gegen Ende verlor sie etwas ihre Linie. Der eine oder andere Gästespieler wird froh gewesen sein, ohne Verwarnung heimzufahren.
Abends gewannen die Pirnaer Handballer ihr letztes Saisonheimspiel gegen Staßfurt ohne mich. Am Sonntag siegte Dynamo2 im "Willy" erwartungsgemäß mit 5:0 gegen den Sportclub. Ich hab drauf verzichtet, stattdessen setzte ich mich nach der Muttertagswanderung in den ÖPNV gen Laubegast und habs nicht bereut:
Sachsenliga Teil 2 am Sonntag
Laubegast gg. Rabenstein 3 : 2 (0:2).
0:1/3. Schaltonat.
0:2/43. Eckhardt.
1:2/82. Kaplan.
2:2/83. Am Ende.
3:2/93. Höft.
Etwa 120 Zuschauer
Übrigens fielen diesmal alle Tore auf der Seite, wo ich saß.😂
Ich hasse Tendeleien vorm eigenen Strafraum! So ermöglicht der FVL den Gästen die erste Ecke in der zweiten Minute. Die führt zu einer weiteren Ecke und zum 0:1 in Minute drei. Es dauert eine ganze Weile, bis sich Laubegast sortiert hat, etwa ab Minute 15 ist das Spiel ausgeglichen. Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber kein Chancenfestival. Rabenstein hat weitgehend die Spielkontrolle. Laubegast kann zu keiner Zeit aus der geliebten leichten Konterstellung agieren. Ein ganz schlecht verteidigter Freistoß führt zum 0:2. Die Vorentscheidung? Denkste!
Wenn ich meinen Chat vom Spiel nachlese, geht daraus eines hervor: keinerlei Zweifel daran, dass die Gäste drei Punkte mitnehmen werden. Nur Edelfan Klaus war gewohnt lautstark und optimistisch. Manchmal lustig, oft peinlich. Wie er den Schiri Gläser belöffelte, das geht gar nicht! Der hatte alles im Griff, allerdings hätten ein, zwei Gästespieler zwingend Gelb sehen müssen.
Warum hat der FVL doch noch gewonnen? Ich weiß es nicht, selbst Frank Paulus konnte es sich nach dem Spiel nur teilweise erklären.
Hinten steht Laubegast nach der Pause sicherer. Der Gast kontrolliert scheinbar das Geschehen, geht aber nicht energisch auf das 3:0. Relativ späte Wechsel. Höft und Am Ende kommen Mitte der zweiten Halbzeit ins Spiel. Beide habe ich als Stammspieler auf meiner "Festplatte", bin aber kein Insider. Höft leitet über links das 1:2 ein. Im Gegenzug vergeben die Gäste das mögliche 1:3 - und keine 30 Sekunden später steht es 2:2. Das ist Fußball!
Der letzte Standard führt dann noch zum vielumjubelten Siegtor. Für mich bleibt die Ratlosigkeit, wieso Rabenstein dieses Spiel verloren hat.
Als Fan habe ich solche Spielverläufe schon in beide Richtungen erlebt, als (relativ) neutraler Beobachter habe ich es staunend, aber zumindest ohne Herzinfarktgefahr, betrachtet.
Am Mittwoch und am Freitag finden in der näheren Umgebung weitere Landesligaspiele statt, die mich interessieren. Ob mich der Heimweg aus dem Büro in die jeweiligen Stadien führt, entscheide ich kurzfristig. Auch für den nächsten Sonnabend hab ich noch mehrere Optionen (in anderen Ligen) im Hinterkopf.
nichts neues unter der Sonne
Copitz gg. Markrans 1 : 3 (1:0).
Damit ist der VfL nun auch rechnerisch abgestiegen.
Nach den erneuten Niederlagen von BIW u. Grimma ist es nun auch sehr wahrscheinlich, dass der 13. Platz nicht zum Klassenerhalt reicht.
das waren wirklich heftige Ergebnisse an diesem Wochenende, auch in den anderen Staffeln
Nach den Sonntagspielen läuft nun alles auf den Staffelsieger Dynamo hinaus.
Dynamo2 gg. DSC nach einigem Hin und Her definitiv am nächsten Sonntag in Copitz. Da ich am Sonnabend schon inklusive Vorspiel drüben bin, weiß ich noch nicht, ob ich hingehe. Parallel spielt Laubegast gg. Rabenstein, auch interessant. Am Mittwoch vor Himmelfahrt dann der DSC gg. Laubegast. Ich entscheide jeweils kurzfristig.
während ich den Dynamosieg bejubelte, gewann Tapfer Leipzig in der Nachspielzeit mit 2:1 gegen den VfL. Vielleicht liefert sammy einen Bericht.
Siege außerdem für Laubegast, Neugersdorf, Riesa und ein ganz wichtiger Dreier für den DSC. Das Spitzentrio spielt morgen mit dem Topspiel in Rabenstein.
Ich bringe unseren Oberligisten kein Glück! Weder den Freitalern vor drei Wochen noch heute den Schiebockern. Naja, daran wird es nicht gelegen haben. Aber am Ende stand eine gaaanz bittere Niederlage:
Oberliga Süd (5. Liga), 26. Spieltag
Bischofswerda (13.) gg. Glauchau (9.) 1 : 3 (0:1).
0:1/3. Rühling nach katastrophalem Querpass vorm eigenen Strafraum.
1:1/70. Bürger von links ins lange Eck.
1:2/88. und 1:3/96. Bernhardt, jeweils Konter.
168 zahlende Zuschauer, ein paar Gäste darunter.
Nach der unglücklich verlaufenen sieglosen englischen Woche trotz dreier 1:0-Führungen stand für Schiebock im Abstiegskampf heute nur ein "Dreier" zur Debatte. Offenbar lähmte dieser Druck, denn schon kurz nach Spielbeginn wurde den Gästen das Führungstor auf dem Silbertablett serviert. Das kam dem auswärtsstarken Aufsteiger entgegen, der die knappe Führung eigentlich problemlos bis zur Pause verwaltete. Wirklich gutes Oberliganiveau war das nicht!
Nach dem Wechsel mussten die Gastgeber mehr tun, lange Zeit blieb es beim Bemühen. Schrecksekunde nach etwa zehn Minuten, als sich ein Gästespieler in den Strafraum verirrte und dort zu Fall kam. Schiri Haubenschild (den ich ebenso wie den ersten Assistenten Rohland aus der Landesliga kenne) hatte freie Sicht und ließ weiterspielen. Aufatmen auf den Rängen, das sah nicht astrein aus. Insgesamt hatte der Schiri die Partie im Griff, nachdem er sich gleich zu Beginn wegen eines nicht geahndeten Fouls an der Seitenlinie "unbeliebt" gemacht hatte.
Zurück zur 2. Halbzeit. Optische Vorteile und Eckenführung für die Gastgeber, aber kaum Torgefahr. So fiel der überlegt herausgespielte Ausgleich keineswegs mit "Ansage". Jetzt wurde aus dem bis dahin eher müden Kick ein richtiges Fußballspiel! Das war vor allem das Verdienst der wieder in gelb spielenden Gastgeber, die im Wissen um die Tabellensituation nun "all in" gingen und die Gäste teilweise im eigenen Strafraum einschnürten. Allein, das Tor war vernagelt und es folgte der "Klassiker" - das Kontertor. Noch war nicht Schluss, fünf Minuten gab es obendrauf und in der 95. Minute die gefühlt 15. Ecke. Sie schien ebenso abgewehrt wie die vorigen, aber dann knallte der Ball etwa von der Strafraumgrenze an den linken Pfosten. Wenn du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu! Drei Euro ins Phrasenschwein...
Der Vollständigkeit halber sei der folgende Konter erwähnt, der zum 1:3 führte, danach war sofort Schluss.
Der Aufsteiger aus Glauchau hat nach einer grundsoliden Saison mit nun schon fünf Auswärtssiegen Planungssicherheit für die Oberliga 26/27. Es war auch heute ein reifer, abgeklärt wirkender Auftritt. Selbst bei einem 1:1 wären sie erhobenen Hauptes nach Westsachsen zurückgefahren.
Für die engagierte Leistung der Schiebocker in Halbzeit zwo wäre ein Punkt der hochverdiente Lohn gewesen. Aber dafür kann man sich im Abstiegskampf nichts kaufen. Ich habe kein gutes Gefühl für den weiteren Saisonverlauf, werde aber nicht mehr vor Ort sein. Dabei belasse ich es hier.
Parallel drehte Bautzen etwa 30 Kilometer östlich das Derby gegen Freital in der Schlussphase, so dass dem Staffelsieg der Stahnsdorfer nichts mehr im Wege stehen dürfte.