Beiträge von Kortschagin

    Nach drei sieglosen Spielen sollte heute endlich wieder ein Sieg eingefahren werden. Mit den Preussen kam heute ein Gegner ins Jahnstadion mit dem Wolfen (Hinrunde mal abgesehen) immer so seine Schwierigkeiten hatte.
    Die Preussen starteten furious. Ein vor das Tor geschlagener Freistoß sorgte für die erste Gefahr. Danach kam Wolfen besser in Fahrt. Im Vergleich zu den letzten drei Spielen sah das heute wieder viel besser aus. So kam Wolfen nach zehn Minuten zum 1 : 0 durch Dan Lochmann. Wolfen blieb in der Folgezeit tonangebend. Doch die letzte Konsequenz fehlte in den Aktionen des Gastgebers. Preussen brachte sich mit einem langem Ball wieder ins Spiel. Hagen Bernard stand plötzlich als letzter Mann gegen einen Preussen und der Zweikampf führte zu einem Freistoß für die Gäste und einer gelben Karte für Bernard.
    Freistöße an der Strafraumgrenze waren früher eine Sache für den Preussentrainer Hannemann. Heute legte sich Siemke den Ball zurecht und kurz darauf stand es 1 : 1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.
    Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst Preussen gefährlicher. Wolfen nahm den Kampf an, investierte nun auch wieder mehr und so entwickelte sich in der 2. HZ ein gutklassiges und abwechslungsreiches Spiel. Wolfen wollte unbedingt den Sieg. Das Pendel schien nun auch in Richtung des Gastgebers auszuschlagen. Scherz, Römling, Weimann und Lochmann kamen zu guten Einschusschancen. Die Preussen, nach gelb- rot in Unterzahl verteidigten sich zäh und konterten. Kurz vor dem Ende ergab sich für die Magdeburger gar noch die Siegchance. Doch Robert Hahn konnte gegen den freigespielten Preussen klären.
    Am Ende blieb es beim 1 : 1. Ein Sieg wäre sicher möglich gewesen, doch da muss halt eine der Möglichkeiten genutzt werden und wir müssen einfach aus Standartsituationen mehr machen. Andererseits hätten auch die Gäste den Siegtreffer machen können.
    Einsatz und Kampfgeist stimmten heute bei den Wolfnern. Die "jungen" Schulz, Römling und Matuszewski boten eine ordentliche Leistung und auch bei Sponer scheint es wieder aufwärts zu gehen.

    Nach zwei Niederlagen in Folge wollte Wolfen heute unbedingt drei Punkte, um gar nicht erst schlechte Stimmung aufkommen zu lassen. Doch alle guten Vorsätze waren bereits nach wenigen Minuten dahin. Da leistete sich Wolfen wieder einen Totalaussetzer in der eigenen Hälfte und ein Bernburger konnte unbedrängt, allein Robert Hahn umkurven und zum 1 : 0 einschieben.
    Bernburg zog sich nach diesem schnellem Führungstor erst einmal zurück und ließ Wolfen kommen. Wie schon in den letzten beiden Spielen tat sich Wolfen mit einem konstruktivem Spielaufbau sehr schwer. Chancen wurden so gut wie gar nicht herausgespielt. Bernburg dagegen konterte kreuzgefährlich. Der Pfosten, Robert Hahn und Bernburger Abschlussschwäche bewahrten Wolfen vor einem höherem Rückstand. Auf Wolfener Seite war lediglich eine Elfmeterreife Aktion gegen Dan Lochmann zu verzeichnen. Der Pfiff des schwachen Schiedsrichters blieb hier ebenso aus, wie bei einigen klaren Fouls auf beiden Seiten.
    Zur Pause hätte Bernburg 3 : 0 führen können. Kurz nach dem Wiederanpfiff gab es die nächste 100%ige für den Gastgeber. Wieder kein Tor und so etwas wird im Fussball häufig bestraft. Ein platzierter Schuß Michael Gohlas von Halblinks ins lange Eck brachte den Wolfnern den Ausgleich. Das Spiel war wieder offen. Wolfens Hoffnungen das Spiel nun drehen zu können wurden aber jäh zerstört. Ein meiner Meinung nach fairer Einsatz Daniel Trettners an der eigenen Strafraumgrenze führte zu einem Freistoß für Bernburg. Während der Schiedsrichter die Wolfner Mauer noch zurückbeorderte führte Bernburg den Freistoß aus und markierte das 2 : 1. Das führte natürlich zu heftigen Protesten der Gäste.
    Nach dem neuerlichem Rückstand sollten Jahnke, Römling und Hebsacker auf Wolfener Seite für frischen Wind sorgen. Der Einsatz stimmte zumindest bei Wolfen. Die Jungs steckten bis zum Schluss nicht auf und wurden belohnt. Michael Gohla erzielte per Kopf das 2 : 2. Die Bernburger schienen nun mit den Kräften am Ende und Wolfen drückte in der Schlussminute sogar noch auf den Siegtreffer. Der wäre aber zuviel des guten gewesen. Mit dem Punkt ist Wolfen am Ende gut bedient.
    Schwächster Mann auf dem Platz, da waren sich Bernburger und Wolfner Anhang einig, war heute der Schiedsrichter.
    Ein Wort der Kritik muss ich auch noch an unsere Trainerbank richten. Auch wenn man mit dem Herzen dabei ist und es nicht immer leicht fällt, sich zu beherrschen, sollte man sich doch mit verbalen Attacken gegen den Schiedsrichter (auch wenn er noch so schlecht ist) zurückhalten. Letztendlich bringt man den Unparteiischen damit nur noch mehr auf.

    Ich mache es kurz. Ammendorf gewinnt verdient, durch einen Doppelschlag in der 65. und 66. Minute. Bis dahin sah es nach einem 0 : 0 aus. Wolfen war zu ideenlos und ohne Durchschlagskraft. ;(


    Ich wünsche allen ein frohes Osterfest.

    Trotz zweimaliger Führung stand Wolfen am Ende mit leeren Händen da. Das Spiel war zwar bis zuletzt spannend und bot fünf Treffer, dennoch würde ich von einer eher schwachen Verbandsligapartie sprechen. Torchancen waren in der 1. HZ Mangelware. Wolfen übernahm die Initiative aber richtig gefährlich wurde es nur selten. Nach einer gut getretenen Ecke war Hagen Bernard per Kopf zur Stelle und markierte das 0 : 1 für Wolfen. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und so ging es mit der knappen Führung in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff deutete sich bereits an, dass das Spiel noch längst nicht entschieden war. Wolfen leistete sich immer wieder Abspielfehler oder klärte in der eigenen Hälfte nicht konsequent genug. Blitzsauber ließ sich Wolfens Abwehr aushebeln und Czarnetzki vollendete mühelos zum 1 : 1. Lange durften sich die Amsdorfer nicht freuen. Wolfen wurde wieder etwas stärker und ein platzierter Flachschuss Trettners landete zur 1 : 2 Führung im Tor. Dabei verletzte sich Amsdorfs Torwart und musste ausgewechselt werden. Wolfen hätte nun den Sack zumachen können. Als Scherz in den Amsdorfer Strafraum eindrang und gelegt wurde gab es Elfmeter. Doch Andi Mieth scheiterte dieses Mal am Pfosten. So blieb das Spiel offen und die Amsdorfer witterten ihre Chance. Wolfen schaffte es einfach nicht das Spiel zu beruhigen. Das Schiedsrichtergespann sorgte dann mit einigen fragwürdigen Abseitsentscheidungen gegen Wolfen dafür, dass sich die Stimmung aufschaukelte.
    Per Strafstoß kam Amsdorf durch Jüttner zum erneuten Ausgleich. Aus meiner Sicht, sah es eher danach aus, als sei der Amsdorfer Spieler ausgerutscht und der Schiedsrichter reagierte auch erst auf Zuruf aber sei es drumm, dem Elfer ging wieder ein unnötiger und leichtfertiger Ballverlust voraus und so durfte man sich eigentlich nicht beklagen.
    Wolfen wollte den Sieg. Als der Ball irgendwo im Mansfelder Land landete und sich keiner fand einen neuen Ball ins Spiel zu bringen legte Quidzinski selbst Hand an. Es kam mit der Amsdorfer Bank zu einem Gerangel und es folgten ein paar böse Worte. Quidzinski sah dafür die rote Karte und dürfte wohl mindestens 2 Spieler Sperre bekommen.
    Trotz der Unterzahl bemühte sich Wolfen noch um den Siegtreffer. Doch wirklich zwingendes brachte die Mannschaft in der Schlussphase nicht mehr zu Wege. Als dann in der letzten Minute Hagen Bernard den Ball noch einmal nach vorne tragen wollte, ihn im Mittelfeld all zu leicht verlor, war der Weg für die Amsdorfer frei. Die Chance ließ sich der Gastgeber nicht nehmen und erzielte den 3 : 2 Siegtreffer.
    Das Schiedsrichtergespann war zwar nicht besonders aber für die Niederlage war letztendlich die eigene schwache Leistung verantwortlich. Zu viele Fehler machten den Gegner stark. Gegen Ammendorf ist eine deutliche Steigerung notwendig.

    Nach dem Sieg der ersten Mannschaft und dem Sieg der A- Jugend, heute Vormittag rundete Wolfen II ein erfolgreiches Fussballwochenende ab.
    Im Kampf gegen den Abstieg zählte für unsere II. Mannschaft heute nur ein Sieg. Entsprechend motiviert ging die Truppe das Duell an. Daniel Weimann sorgte mit einem Knaller an die Latte für die erste dicke Torchance des Gastgebers. Wenig später markierte Martin Schulz mit einem platziertem Flachschuss für die 1 : 0 Führung. Wolfen zeigte in der Folgezeit das gefälligere Spiel und auch der kämpferische Einsatz stimmte. Für einen technischen Leckerbissen sorgte erneut Martin Schulz. Gekonnt brachte er mit dem Außenrist den Ball zum 2 : 0 im Kasten unter. Mit dieser Führung ging es in die Pause.
    Der große Sturmlauf der Gäste blieb nach dem Wiederanpfiff aus. Es dauerte einige Zeit, bis das Spiel wieder Fahrt aufnahm. Martin Schulz sorgte mit seiner dritten „Bude“ für die Vorentscheidung. Schöne Ballannahme, Ballbehauptung und in Schußposition gebracht und dann half auch noch der Gästetorwart mit. Mit seinen drei Treffern und einer erneut guten Leistung unterstrich Martin Schulz seine Ambitionen auf häufigere Einsätze in der Verbandsligaelf.
    Den Schlusspunkt setzte Bert Hintersdorf mit einem Flachschuss, der dem unglücklichem Gästekeeper, zum 4 : 0 Endstand, durch die Finger glitt. Der Sieg hätte auch noch ein wenig höher ausfallen können. Hier und da fehlte jedoch die Konzentration und Genauigkeit beim finalen Pass.
    Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg, das Selbstvertrauen dürfte nach der verkorksten Hinrunde auch wieder zurückgekehrt sein. Wenn die Mannschaft an diese Leistung anknüpft, dann sollte der Abstieg kein Thema sein.

    Endlich rollte nun heute auch wieder in Wolfen der Verbandsligafussball. Mit GW Piesteritz stellte sich denn auch ein interessanter Gegner vor. Zwischen Wolfen und Piesteritz gab es ja in der Vergangenheit einiges böses Blut. Das schien aber vergessen, denn nur 170 Zuschauer wollten das Grün-Weiss Duell sehen.
    Wolfen versuchte von Beginn an das Spiel zu machen, tat sich dabei aber zunächst schwer, zu nennenswerten Torchancen zu kommen. Ein misslungener Abschlag des Gästetorwarts, der direkt vor Dan Lochmanns Füßen landete sorgte für die erste richtige Torgefahr. Piesteritz profitierte ein-, zweimal von Unachtsamkeiten der Wolfener Hintermannschaft und tauchte vor Robert Hahn auf. Allerdings schien Piesteritz nicht gewillt oder war nicht in der Lage, diese Geschenke anzunehmen.
    Das Spiel plätscherte so ein wenig unspektakulär dahin, bis Wolfen mit dem bis dahin besten Spielzug Schluss mit Lustig machte. Römling bediente Lochmann. Lochmann drang energisch in den Strafraum ein, tankte sich bis zur Grundlinie durch und brachte den Ball nach innen. Dort stand Ron Peters und markierte aus Nahdistanz das 1 : 0.
    Das Spiel blieb bis zur Halbzeitpause eng. Römling scheiterte mit einem sehenswertem Schuß am Gebälk und so blieb es bei der knappen Führung.
    Nach dem Wechsel wurde die ganze Geschichte klarer. Wolfen bestimmte das Spiel. Römling machte sich zu einem energischem Lauf durchs Mittelfeld auf, schickte dann Lochmann, der mit einem platziertem Flachschuss ins Eck das 2 : 0 erzielte. Obgleich noch gut eine halbe Stunde zu spielen war, machten die Gäste nicht den Eindruck, hier das Blatt noch Wenden zu können. So kam Wolfen zu weiteren Möglichkeiten. Hagen Bernard machte mit einem Freistoß, der Marke: Tor des Monats, das 3 : 0 und Andi Mieth verwandelte schließlich noch einen an ihm verwirkten Elfmeter zum 4 : 0 Endstand.
    Den sicheren Sieg vor Augen schaltete Wolfen schon ab und lud Piesteritz noch einmal zum Tore schießen ein. Zunächst scheiterte einer der Gäste, freistehend an Rene Block (kam für den verletzten Robert Hahn) und danach machte es Wolfen den Piesteritzern noch leichter. Gleich 4 Gäste marschierten allein auf das Wolfener Tor zu. Doch erneut blieb Rene Block Sieger.
    Nach der 1. HZ hätte ich nicht unbedingt mit einem so klarem Ergebnis gerechnet. Verdient war der Sieg allemal. Das A- Jugend Talent Römling hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Trettner spielte nach langer Verletzungspause auch wieder eine gute Rolle im Team. Bleibt zu hoffen, dass Robert Hahn sich nicht ernsthaft verletzt hat.

    Wenn man die äußeren Umstände (Lichtverhältnisse, Schneetreiben) berücksichtigt, waren unsere Jungs gar nicht mal schlecht und eigentlich hätten sie das Spiel klar gewinnen müssen. Mit der Chancenverwertung haperte es aber gewaltig. 3 : 0 zur Pause wäre angemessen gewesen. Das 1 : 0 hat, glaube ich, Dan per Kopf gemacht. Nach dem Seitenwechsel gab es weitere klare Chancen. Es schlichen sich aber auch immer mal wieder Unaufmerksamkeiten in der Abwehr ein. So kam Borna durch einen Elfer zum Ausgleich und durch einen Konter zur 1 : 2 Führung. Jahnke hat dann noch den Ausgleich eingeköpft.
    Chancenverwertung muss gegen Wernigerode besser werden aber ansonsten, Hauptsache keiner verletzt und man hatte noch mal einen Test.

    Eine böse Überraschung erlebte Köthen heute beim Tabellenletzten. Wolfens Reserve hatte sich mit Lochmann, Schulz und Hebsacker aus der 1. Mannschaft verstärkt. Nach langer Verletzungspause konnte endlich auch wieder Daniel Trettner auflaufen.
    Wolfen legte einen lupenreinen Blitzstart hin. Der spielfreudige Martin Schulz markierte das frühe 1 : 0 und legte kurz darauf auch noch das 2 : 0 nach.
    Als Köthens Torwart eine Flanke zu kurz abwehrte bestrafte Daniel Trettner diesen Fehler und erhöhte auf 3 : 0.
    Köthen mühte sich redlich und kam auch zu einigen Möglichkeiten, bei denen allerdings Christian Zehe im Wolfener Tor auf dem Posten war.
    Köthen hatte das Spiel sicher noch nicht abgeschrieben und kam gewiss mit guten Vorsätzen aus der Halbzeitpause. Dan Lochmann wollte aber seinem Stürmerkollegen nicht nachstehen und machte mit dem 4 : 0 alles klar. Als dann auch noch ein Köthener die Ampelkarte sah war das Spiel endgültig gelaufen. Lochmann erhöhte auf 5 : 0 und ein Eigentor führte gar zum 6 : 0. Dabei leistete sich Wolfen sogar noch den Luxus einen Elfmeter nicht im Tor unterzubringen.
    Köthen hatte auch in der 2. HZ die ein oder andere Chance das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Doch am Ende blieb es bei der heftigen Klatsche. Sicher haben die "Leihgaben" aus der 1. einen nicht unerheblichen Anteil am Sieg. Es muss jedoch ausdrücklich erwähnt werden, dass die gesamte Mannschaft eine tolle Leistung bot.

    Wolfen gelang zum Abschluss der Hinrunde ein schöner Erfolg gegen die Gäste aus dem Mansfelder Land. Wolfen musste auf Weimann, Hebsacker, Kirst, Sponer und den Langzeitverletzten Trettner verzichten. Da unser Kader so üppig nicht bestückt ist, spielte Römling (A- Jugend) von Beginn und auf der Bank nahmen Schulz, Matuszewski und Richter Platz. Die beiden letzteren haben bisher hauptsächlich in der 2. Mannschaft Erfahrung gesammelt.
    Eisleben stellte sich als Tabellenletzter natürlich nicht einem offenem Schlagabtausch. So hieß es geduldig sein. Diszipliniert erarbeitete sich Wolfen seine Torchancen. Jahnke scheiterte mit der ersten guten Chance an Eislebens Keeper. Römling zwang dann mit einem Distanzschuß Eislebens Schlußmann erneut zu einer Parade. Dann endlich wurden Wolfens Bemühungen belohnt. Mit einem schönem Spielzug wurde schließlich Dan Lochmann bedient der zum 1 : 0 vollstreckte und sich mit seinem siebten Treffer die interne Torjägerkrone zur Halbserie sicherte.
    Wolfen blieb tonangebend, ließ sich aber ein wenig von Eislebens Spielweise einlullen. Die Gäste machten bei fast jedem Zweikampf einen sehr wehleidigen Eindruck. Zur Pause blieb es bei dem etwas magerem 1 : 0. Die Gäste rüttelten dann zu Beginn der 2. HZ mit einem Ball an die Latte Wolfen richtig wach. Wolfen zog nun wieder an und kam folgerichtig durch Petr Dragoun zum 2 : 0. Nun zeigte sich Wolfen teilweise recht spielfreudig. Marcus Jahnke besorgte, etwas kurios, das verdiente 3 : 0. Wolfen hätte das Spiel gut und gerne 5 oder 6 : 0 gewinnen können. Peters hatte zwei ganz große Chancen auf dem Fuß und auch Andi Mieth und Römling brachten den Ball nicht im Kasten unter. Zudem zeigte auch Eislebens Torwart einige gute Paraden.
    So blieb es am Ende beim hochverdienten 3 : 0. Richtig ärgerlich war die gelb- rote Karte für Quidzinski. Für ihn wird dann wohl wieder einer der jungen Leute gegen den HFC II seine Chance bekommen. Römling spielte eine richtig starke Partie und hätte ein Tor verdient.

    Der Wolfener Sieg gegen Oschersleben soll wohl buchstablich in der letzten Minute eingefahren worden sein. Unmittelbar davor soll der OSC das 1 : 0 verdaddelt haben und dann verwandelt Gohla einen Freistoß zum Sieg (Angaben ohne Gewähr; Infos aus zweiter Hand)

    FC GW Wolfen - Haldensleber SC 4 : 0 (1 : 0)


    Trotz des klaren Sieges muss man kritisch anmerken, dass Wolfen schon wesentlich bessere Spiele geboten hat (immer diese Nörgelei!!!). Wolfen tat heute nicht mehr als nötig und erarbeitete sich zunächst zwei gute Chancen in der 1. HZ. Erst in der 30. Spielminute gelang dann Marcus Jahnke das erlösende 1 : 0. Aussetzer in der Abwehrarbeit ließen die Gäste zweimal sträflich frei vor unserem Tor zum Zuge kommen.
    Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann nicht lange bis Hagen Bernard einen Eckball schulbuchmäßig per Kopf zum 2 : 0 im Tor versenkte. Das ist die Vorentscheidung, dachte wohl unsere Mannschaft und stellte das Fussballspielen fast ein. Es folgte eine ganz schlimme Phase, in der eigentlich gar nichts mehr ging. Fast jeder Ball ging jetzt umgehend verloren. Zum Glück waren unsere Gäste erschreckend Schwach und konnten daraus kein Kapital schlagen. Trotz unseres Schwächelns kam der HSC kaum zu Torchancen.
    Petr Dragoun bediente schließlich mit einem Zuckerpass aus dem Fußgelenk Toni Sponer und der zeigte heute seine lange vermissten Torjägerqualitäten und vollendete zum 3 : 0. Das war nun wirklich die Entscheidung. Toni war aber auf den Geschmack gekommen und markierte noch das sehenswerte 4 : 0, das unser Stadionsprecher mit "blanke Sahne" kommentierte.
    Das Spiel verlief insgesamt sehr fair. Ich glaube es gab nicht eine einzige Karte. Das das Spiel gelaufen war und sich ein hässlicher Regen einstellte pfiff der Schiedsrichter wohl ein wenig zu zeitig ab.
    Zu erwähnen ist noch, dass mit Weimann und Hebsacker zwei nicht ganz unwichtige Spieler fehlten. Die Mannschaft scheint aber inzwischen gefestigt und funktioniert trotzdem.

    Wolfen - HSC 2 : 1 - gegen den HSC haben wir uns früher immer recht schwer getan
    Amsdorf - Naumburg 3 : 2
    Piesteritz - 1. FCM II 1 : 1 - wenn wirklich die 2. aus MD aufläuft
    Lok Stendal - Völpke 1 : 1 - weil sich Lok nach einem Spieltag aussetzen schwer tut
    Preussen - Oschersleben 2 : 0
    Ammendorf - HFC II 2 : 2
    SGH - Sdorf 1 : 0 :D weil Bölke einen schlechten Tag hat

    Zwei Ecken brachten den Stendalern den Sieg.
    Die Gäste begannen mit einem Paukenschlag. Das Spiel hatte kaum begonnen, da hebelten die Stendaler mit einem präziesem Zuspiel die Wolfener Abwehr aus. Robert Hahn konnte den folgenden gefährlichen Schuß übers Tor lenken. Die folgende Ecke wurde dann brandgefährlich. Die zu kurze Kopfballabwehr landet an der Strafraumgrenze bei Mendez Consalvo (oder so ähnlich) und der zog sofort ab und es stand 0 : 1 für die Gäste.
    Wolfen brauchte einige Zeit um sich zu fangen. Die Stendaler standen sehr gut in der Deffenisve. Gegen die großen Kerle brachten Wolfens hohe Flanken in den Strafraum nicht viel. Dann und wann schaltete Stendal schnell um. Einer dieser Konter hätte zum 0 : 2 führen können. Doch so schön der Brasilianer am Wolfener Strafraum freigespielt wurde, so kläglich vergab er die Einschußchance.
    Wolfen kam durch Hagen Bernard zur größten Ausgleichschance. Sein Schuß landete an der Latte und von dort bei Dan Lochmann. Dan schien von der plötzlichen Chance ein wenig überrascht und so prallte von ihm der Ball in Richtung Tor, wo ihn Boy unter sich begrub.
    Fehlte hier noch dem Gastgeber das Glück, so war es ihm wenig später bei einem von Weimann getretenem Freistoß hold. Ein Stendaler verlängerte den Ball unhaltbar ins eigene Tor.
    Bis zum Pausenpfiff blieb das Spiel ausgeglichen.
    Nach dem Wechsel kam zunächst Stendal wieder zu einer Großchance. Das sah zwar nach Abseits aus aber der Linienrichter ließ seine Fahne unten. Der Stendaler kam aber nur mit der Fußspitze an den Ball und konnte ihn nicht im Tor unter bringen.
    Wolfen übernahm jetzt das Heft des handelns und wollte das 2 : 1. Dragoun hatte es nach einem Einwurf auf dem Fuß aber ein Stendaler schlug den Ball noch von der Torlinie. Nach einer schönen Hereingabe von Sponer verpasste Lochmann per Kopf nur knapp das Tor. In dieser Phase schien Wolfen das Spiel im Griff zu haben und die Gäste machten den Eindruck als wären sie mit dem 1 : 1 zufrieden. Doch es kam anders. Bernard will einen Ball aus der eigenen Hälfte schlagen. Der Ball rutscht ihm über den Schlappen und landet im Toraus. Ecke für Stendal. Wieder sah die Wolfener Abwehr bei der Stendaler Ecke nicht so gut aus. Der daraus resultierende Kopfball konnte zunächst noch auf der Torlinie von Hebsacker abgewehrt werden. Der Ball landete aber dierekt vor den Füßen eines Stendalers, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte das 1 : 2 zu erzielen.
    Das war am heutigen Tage die Entscheidung. Hebsacker flog kurz darauf mit einer roten Karte vom Platz. Tim krätschte seinem Gegenspieler von Hinten um. Dafür kann man Rot geben allerdings hätte der Schiedsrichter schon vorher etwas konsequenter durchgreifen können (müssen).
    Wolfen schaffte es nicht mehr das Blatt zu wenden. Bei Wolfen marschierte alles nach vorne, was den Stendalern noch einige Konterchancen eröffnete.
    Mit dem Schlußpfiff war die zweite Heimniederlage perfekt. Die Stendaler haben keine schlechte Mannschaft, gewinnen auch nicht unverdient aber das Spiel kann genauso gut auch anders herum ausgehen.
    Glückwunsch nach Stendal zur vorübergehenden Tabellenführung (sieht immerhin besser aus als irgendein Dorf an der Spitze).

    GW Wolfen - Lok Stendal 3 : 2 - weil 5 Siege in Folge einfach geil wären
    Bernburg - HSC 1 : 1 - mal geht Bernburg 5 : 1 unter, dann gewinnen sie auswärts, weiß der Geier
    Ammendorf - Oschersleben 3 : 0 - weil Ammendorf keine schlechte Truppe ist
    Amsdorf - Eisleben 2 : 1 - das wird nichts mehr mit Eisleben
    SGH - Naumburg 2 : 1 - Naumburg zwar im Aufwind aber SGH ist zu Hause stärker
    Wernigerode - 1. FCM II 1 : 0 nein, war nur Spass es geht 0 : 3 aus
    Preussen - Völpke 1 : 0 - bei den Preussen gewinnt nicht jeder
    Piesteritz - HFC II 2 : 2 -

    GW Wolfen - Lok Stendal 3 : 2 - weil 5 Siege in Folge einfach geil wären
    Bernburg - HSC 1 : 1 - mal geht Bernburg 5 : 1 unter, dann gewinnen sie auswärts, weiß der Geier
    Ammendorf - Oschersleben 3 : 0 - weil Ammendorf keine schlechte Truppe ist
    Amsdorf - Eisleben 2 : 1 - das wird nichts mehr mit Eisleben
    SGH - Naumburg 2 : 1 - Naumburg zwar im Aufwind aber SGH ist zu Hause stärker
    Wernigerode - 1. FCM II 1 : 0 nein, war nur Spass es geht 0 : 3 aus
    Preussen - Völpke 1 : 0 - bei den Preussen gewinnt nicht jeder
    Piesteritz - HFC II 2 : 2 -

    Völpke - Bernburg 2 : 0 - weil Duscha wieder nicht das leere Tor trifft
    1. FCM II - SGU 2 : 1 - irgendwann muss das Dorf ja mal verlieren
    Naumburg - Wernigerode 3 : 2 - offener Schlagabtausch
    Eisleben - Piesteritz 0 : 1 - Eisleben im freiem Fall?
    OSC - Amsdorf 1 : 1 - keine Ahnung
    HSC - Ammendorf 2 : 2 - weil der HSC zuletzt Federn ließ
    Lok Stendal - Preussen 1 : 1 - seid nett zu Hanne, der klettert auch gerne mal über den Zaun um den gegnerischen Fans ein paar Takte zu sagen
    HFC II - SGH 3 : 2 - ist keine Schande gegen den HFC Nachwuchs zu verlieren
    GW Wolfen - leistet Amtshilfe gegen Reppichau?

    Hier noch mal für die Stendaler, die nicht den Weg nach Bernburg fanden ein paar bewegte Bilder:
    http://www.rbwonline.de/beitrag/filmbeitrag2.php?id=35430


    Die Statements des Bernburger Trainers nach den Spielen sind immer wieder ganz großes Kino.



    Wolfen landet den ersten Sieg bei Preussen MD. Hätte ich nicht gedacht, dass wir unseren "Angstgegner" weghauen. Mit einem Punkt wäre ich durchaus zufrieden gewesen. Da hat sich unsere Truppe nach den beiden Niederlagen gegen SGH und Piesteritz ganz ordentlich gemausert.
    Lochmann avanciert mit nun schon 6 Treffern zum Schützen vom Dienst und sein ehemaliger A- Jugend Kollege Schulz hat auch schon 3 mal getroffen. So langsam lassen unsere jungen Wilden die Erinnerung am Lukas Kucera verblassen. :rofl:
    Nun heißt es eine Woche ausruhen und dann mal sehen, wie wir mit den brasilianischen Ballzauberern klar kommen.

    SGU - Naumburg 2 : 0 - muss man neidlos anerkennen, dass das Dorf einen Lauf


    MSV Preussen - Wolfen 1 : 1 - bei den Preussen haben wir uns immer schwer getan


    Ammendorf - Völpke 2 : 1 - in Ammendorf gewinnt nicht jeder


    Bernburg - Lok Stendal 1 : 0 - auf dem Bernburger Nebenplatz dürften die Brasis ihre Probleme bekommen


    Romonta - HSC 1 : 2 - war ein Ausrutscher gegen Piesteritz oder ?


    SGH - Eisleben 3 : 0 - sieht nicht gut aus für Eisleben


    Wenigerode - HFC II 1 : 2 - weil der HFC besser ist


    1.FCM II hungert sich schon mal für die Dörfler aus

    Das war gestern ein herber Rückschlag für unsere II. Da das Schiedsrichtergespann sich nicht richtig über die Anstoßzeit informiert hatte begann das Spiel mit einer Stunde Verspätung. So konnte ich mir nur die 1. HZ ansehen und da war die Welt für Wolfen noch in Ordnung. Wolfen ging durch ein schönes Tor durch Torsten Eichelbaum verdient mit 1 : 0 in Führung. Eigentlich hatte Wolfen den Tabellenletzten im Griff. Ein schön getretener Freistoß von Sirko Brand und ein Lattenkopfball von Hintersdorf hätten die Führung ausbauen können. Die Gäste wirkten in der 1. HZ nicht sonderlich gefährlich.
    Mit der 1 : 0 Führung ging es in die Pause. Ich spazierte dann zum Hauptplatz rüber, um mir unsere I. anzusehen. In der 2. HZ muss dann für Wolfen II einiges schief gelaufen sein bzw. der Zeppelin muss wohl an Höhe gewonnen haben. Wie auch immer: Am Ende steht eine schmerzhafte Niederlage, die Wolfens II. wieder in den Abstiegsstrudel reißt.

    Mit der heutigen Leistung unserer Jungs konnte man rundum zufrieden sein. Klar, wenn man unbedingt den "Nörgelopa" spielen will, kann man über das unnötige Gegentor meckern und das der Sieg eigentlich hätte noch höher ausfallen müssen.
    Nachdem die Bernburger die ersten 2 Minuten bestimmten und sich am Wolfener Strafraum festklammerten nahm Wolfen das Spiel in die Hand. Sofort wurde es für Bernburg gefährlich. Dragoun kam mit der ersten Kopfballchance noch nicht richtig zum Zuge. Besser machte es kurz darauf Hagen Bernhard. Seinen ersten Kopfball parierte Bernburgs Keeper Trautmann (bester Mann bei den Gästen) noch mit einem Klassereflex. Der Ball kam aber erneut zu Hagen und dieses Mal guckte er sich den Torwart ganz genau aus und platzierte den Ball mit "Köpfchen" unerreichbar für Trautmann im Netz.
    Wolfen machte weiter Druck. Lochmanns straffer Schuß landete am Pfosten. Dann war erneut Hagen Bernard mit dem Kopf zur Stelle. Es folgten weitere Großchancen. Trautmann wehrte mit den Fingerspitzen einen Weimann Freistoß zur Ecke ab. Lochmann war einen Tick vor dem Gästetorwart am Ball verfehlte dann aber knapp das Tor.
    Das 3 : 0 kam nach einer wiederum gefährlichen Flanke zu stande. Es war wohl Daniel Weimann, der dem Ball die entscheidende Richtung gab. Nur kurz danach kamen die Gäste zu ihrem Ehrentreffer. Ein Wolfener Spieler rutschte im Mittelfeld aus und Bernburg fuhr einen lupenreinen Konter. Mit dem 3 : 1 ging es in die Halbzeit.
    Nach dem Wechsel versuchte Wolfen zunächst etwas ruhiger den Vorsprung zu verwalten. Die Gäste bäumten sich zwar auf, fanden aber nicht wirklich ein Mittel. Wolfen zog dann die Zügel noch einmal an und Nico Scherz und Michael Gohla markierten die Tore 4 und 5. Als eigentlich schon alles gelaufen war kamen die Bernburger noch zu zwei guten Chancen das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Doch Robert Hahn zeigte, warum er derzeit ganz klar die Nr. 1 im Wolfener Tor ist.