Union erhält Lizenz für 2. und 3. Liga

  • Zitat

    Original von NOFB


    Das hast Du aber oben gemacht, als Du vom DFB-Pokal und dem Europacup geschrieben hast. :wink: Damals ist Geld zurückgeflossen.


    Das hab ich gemacht, um eure Gesamtsituation (auch geschichtlich) zu beschreiben. Ich habe dies zu deinem Argument gebracht, indem du die Auflagen von DFB/DFL als unberechtigt beschrieben hast, was ich eben in eurem Fall nicht so sehe.

  • Zitat

    Original von NOFB


    Herr Kölmel wird auch in der Regionalliga auf Zahlungen verzichten und somit wird zwar der Schuldenstand steigen, aber die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aufrecht gehalten.


    Schuldet Ihr das Geld Herrn Kölmel privat ? Oder nicht eher der Sportwelt ? Bei der Sportwelt stellt sich die Frage, ob und inwieweit grenzenlos auf eine Rückzahlung des Darlehens verzichtet werden kann, da sie selbst insolvent ist. Der Insolvenzverwalter müßte m.E. allein aus Gläubigerschutzinteressen zumindest an einer partiellen Rückführung der geschuldeten Summe interessiert sein.

    ich war TeBe - ich bin TeBe - ich werde TeBe sein


    Der Internationalismus hört am Strafraum auf

  • Zitat

    Original von ping-pong-alex
    Schuldet Ihr das Geld Herrn Kölmel privat ? Oder nicht eher der Sportwelt ?


    Das läuft wohl wie bei seinem Stadion, das ja mittlerweile seiner Frau gehört. Obwohl es andersrum besser wäre, den Carl Zeiss Jena hat letzte Saison das Darlehen vom Insolvenzverwalter zu einem günstigen Preis zurückbekommen.

  • Zur Lizenzerteilung prüft der DFB/die DFL ausschließlich die Liquidität für die in Rede stehende Saison.


    Langfristige Schulden bei Kölmel dürften daher eigentlich kein Grund des Übels sein, denn kein langfristig an den Verein gebundener Gläubiger kann Interesse an einem Lizenzentzug seines Schuldners haben.


    Es muß um kurzfristige Verbindlichkeiten gehen, da bleiben eigentlich nur Spielergehälter, was auch nicht völlig fern liegt, wenn man sich anschaut, daß beinah jeder Zweitligaverein Probleme hat, seine Spieler pünktlich zu bezahlen (neuester Fall : Osnabrück).


    Wird auf jeden Fall sehr schwierig für uns.

    Alte Försterei seit 1920 :
    nie fünftklassig - nie in Insolvenz - keine Namens- oder Emblemänderung seit Vereins(wieder)gründung

  • Zitat

    10.05.2004
    1. FC Union Berlin stellt Maßnahmenkatalog vor
    Der 1. FC Union Berlin hat am Montag sowohl von der Deutschen Fußball-Liga als auch vom Deutschen Fußball-Bund Antwort auf seine Beschwerde zur Vergabe der Lizenz für die Spielzeit 2004/2005 erhalten. Demnach sind die zu erfüllenden Bedingungen deutlich reduziert worden. Mit der Planungssicherheit nach erfolgtem Abstieg arbeitet der Verein in seinen Gremien nun daran, die Bedingungen für die Teilnahme an der Regionalligasaison zu erfüllen.


    Dazu ist ein umfangreicher Maßnahmenkatalog erstellt worden, der am morgigen Dienstag um 19 Uhr im Rahmen eines außerordentlichen Fantreffens vorgestellt und kommuniziert wird. Auf Grund der Komplexität der erteilten Bedingungen werden Inhalte und Zahlen in diesem Zusammenhang ausführlich erläutert.


    von www.fc-union-berlin.de

    "WORTE SIND EIN UNGÜNSTIGES MITTEL UM DIE WAHRHEIT DARZUSTELLEN." stanley kubrick

  • Laut Kurier von morgen, bedeuten die "deutlichen Reduzierungen", das der DFB nur noch 1,5 Mio Euro Bürgschaft sehen will. Und das bei einem Etat von 1,9 Mio. Alleine die Mitgliedsbeiträge bringen im Jahr ca. 200.000 €. Dazu noch Fanartikel und Zuschauereinnahmen (bei einem realististischem Schnitt von 4.000 wären das auch schon ca. 500.000). Zwar noch die Steuer abziehen, aber hallo?!


    Ihr kriegt uns nicht tod, ihr nicht. :!:


    Achso, Fernsehgelder noch vergessen. Sind auch nochmal 300.000 feste Einnahmen. Aber dafür will der DFB inzwischen wahrscheinlich auch ne Bürgschaft sehen. :lach:

  • Ich stell das folgende Interview mit Fredi Page (aus einer Schweizer Zeitung) mal hier rein, weil es ja auch um Union in der 2. Bundesliga resp. Regionalliga geht.


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    «Mein Vertrag läuft aus»


    NACHGEFRAGT · Frédéric Page nach dem Abstieg mit Union Berlin


    Nach dem Abstieg von Union Berlin in die Regionalliga muss sich der frühere Aarauer Frédéric Page einen neuen Verein suchen.


    Frédéric Page, zwei Runden vor Schluss steht der Abstieg von Union Berlin in die Regionalliga fest: Was sind die Gründe fürs sportliche Scheitern?


    Frédéric Page: Es ist ganz einfach. Wir haben zu wenig Punkte geholt . . .


    Da haben Sie zweifellos recht. Union Berlin ist für die zweite deutsche Bundesliga also zu schwach.


    Page: Schwierig zu sagen. Wir sind ja nicht erst am Sonntag wegen der 0:1-Niederlage in Ahlen abgestiegen. Der Hauptgrund liegt darin, dass wir eine schlechte Vorrunde hatten und vor allem gegen direkte Konkurrenten wie Ahlen, Burghausen und Karlsruhe zu viele Punkte eingebüsst haben.


    Der Trainerwechsel von Mirko Votava zu Aleksandar Ristic neun Runden vor Schluss hat resultatmässig nicht viel gebracht. Bis jetzt gabs unter der Führung von Ristic fünf Niederlagen, ein Unentschieden und nur einen Sieg.


    Page: Das stimmt. Für mich kam der Zeitpunkt der Entlassung von Votava so oder so ziemlich überraschend. Es hätte andere, frühere Zeitpunkte für einen Trainerwechsel gegeben.


    Wie geht es mit Union Berlin weiter?


    Page: Keine Ahnung. Es wird sich bald herausstellen, ob der Traditionsverein den sofortigen Wiederaufstieg anstreben wird oder nicht. Es gibt in der Regionalliga ambitionierte Klubs mit Budgets bis zu vier Millionen Euro.


    Bleiben Sie bei Union Berlin?


    Page: Nach dem Abstieg läuft mein Vertrag aus. Wir spielen nun noch gegen das abstiegsgefährdete Karlsruhe mit Mario Eggimann und gegen Burghausen. Danach werde ich über meine sportliche Zukunft nachdenken. Klar ist bis jetzt nur, dass ich meine Profikarriere fortsetzen möchte.


    Schliessen Sie eine Rückkehr zum FC Aarau aus?


    Page: Nein. Ich habe regelmässig Kontakt mit Sportchef Charly Herberth. Ich ging von Aarau weg, weil ich da zum Inventar gehörte. Ich spielte schon als 18-jähriger Junior in der ersten Mannschaft und absolvierte für die Aarauer mehr als 150 Spiele. Ich brauchte eine Luftveränderung. Die Zeit bei Union Berlin ist ein wichtiger Schritt in meiner Laufbahn. Ich kam nach Berlin als junger, unbekannter Schweizer, der sich erst einmal Respekt verschaffen musste. Das ist mir gelungen.


    Sie spielen bei Union Berlin als Abwehrchef und schossen bis jetzt drei Tore: Wie lautet Ihre Bilanz des ersten Jahres in der Fremde?


    Page: Ich bin mit meinen Leistungen zufrieden und war vor allem beeindruckt, welch hohen Stellenwert der Fussball in Berlin im Vergleich zu jenem in Aarau hat. In Berlin gibt es acht bis zehn Tageszeitungen. So steht Union Berlin dauernd im Brennpunkt des Geschehens. Hier schenkt man mir viel mehr Aufmerksamkeit als in Aarau. Die Medienvertreter und die Fans haben Respekt vor mir. Ich geniesse mehr Ansehen. Das hat mir jenes Selbstvertrauen gegeben, das ich brauche.


    Quelle: www.azonline.ch (Aargauer Zeitung)

  • unvergessen ist für mich wie am rande des testspiels dynamo dresden-union berlin steffen baumgart den damaligen neuen(u.a. page) die deutsche fanszene erklärte...inklusive den vorkommnissen in halbzeit 3...
    sass etwa 1 m vor den herrschaften und bekam so steffens monolog mit...

    "WORTE SIND EIN UNGÜNSTIGES MITTEL UM DIE WAHRHEIT DARZUSTELLEN." stanley kubrick

  • @bfcèr


    ne keine jesuslatschen...page erkundigte sich gleich nach einem bekannten szeneladen in berlin, damit er beim nächsten diskobesuch mit new balance-schuhen und bfc-nadel an der ärmellosen bomberjacke die weiber beeindrücken kann... :wink:

    "WORTE SIND EIN UNGÜNSTIGES MITTEL UM DIE WAHRHEIT DARZUSTELLEN." stanley kubrick

  • und hat es ihm was gebracht ......echt wissen will :D


    stelle mir gerade folgendes Bild vor :


    2 Typen vor einer geilen Braut , der eine in Jesuslatschen , langen Haaren und beringtem Kamm in der Arschtasche , der Andere aus dem KC eingekleidet......da wird doch die Olle lesbisch :oops:


    Hat er denn überhaupt bezahlen können..... :))


    sehen wir uns bei L47 ?

    Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät ! :irre:

  • Zitat

    2 Typen vor einer geilen Braut , der eine in Jesuslatschen , langen Haaren und beringtem Kamm in der Arschtasche , der Andere aus dem KC eingekleidet......da wird doch die Olle lesbisch


    ist ja wie ne szene aus den gerichtsserien(sallesch etc.) :rofl:
    bin mir aber sicher das die beiden in der hauptstadt noch "abnehmer" gefunden haben...vieleicht im so 36...oder sie fahren zusammen jedes wochenende auf die dörfer und füllen minderjährige gören in pitbull-pullovern und buffolos an den füssen mit mixery ab...


    Zitat

    sehen wir uns bei L47 ?


    ach nö, einmal im leben li47 reicht...

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