Sieh an!
Parallel zur 13-köpfigen Arbeitsgruppe beim DFB, in der auch ein DFL-Vertreter Sitz und Stimme hat gibt es auch noch eine zweite Arbeitsgruppe der DFL. da laut SpiO-Meldung:
DFB und DFL erwägen Einführung von U21-Bundesliga, siehe Link
Sieh an!
Parallel zur 13-köpfigen Arbeitsgruppe beim DFB, in der auch ein DFL-Vertreter Sitz und Stimme hat gibt es auch noch eine zweite Arbeitsgruppe der DFL. da laut SpiO-Meldung:
DFB und DFL erwägen Einführung von U21-Bundesliga, siehe Link
Der Variante mit 4 Staffeln wird aktuell der Vorrang eingeräumt.
Der Variante mit 4 Staffeln wird aktuell der Vorrang eingeräumt.
In der Orginalmitteilung des DFB unter dem Titel: AG legt Fokus auf viergleisige Regionalliga gibt es anders als beim Kicker-Artikel (neben dessen Einschätzung zu den Erfolgsausausichten des Vorschlag des Präsi von Holstein Kiel) aber einen kleinen feinen Unterschied!
Während der Kicker schreibt: "Die Projektgruppe will sich fortan auf eine viergleisige Regionalliga fokussieren." schreibt dagegen der DFB in seiner Mitteilung speziell dazu: "Im Rahmen ihrer zweiten Sitzung am heutigen Montag verständigte sich die 13-köpfige Gruppe darauf, sich unter allen vorliegenden Lösungsansätzen zunächst auf die Reduzierung der Regionalliga auf vier Staffeln zu fokussieren...", siehe Link
Damit dürfte zumindestens klar sein, das die Arbeitsgruppe sich für die 4. Spielklasse erfreulicherweise zunächst mal auf die Ausgestaltung einer 4-Staffel- Lösung fokussieren wird, ohne die Einführung einer zweistaffeligen 4. Liga zumindestes später nun gänzlich auszuschließen...
Der Reforminitiative schlossen sich inzwischen 3 weitere Vereine an:
der Bremer SV aus der RL Nord, Tennis Borussia sowie der VfB Homberg aus der Oberliga Niederrhein, siehe Link
Franz Gerber favorisiert diese Lösung
Die "Ausgliederung" der zweiten Mannschaften sieht der NOFV-Vertreter Dahlitz (noch) nicht kommen.
Nachtrag zur SpiO-Meldung von heute Mittag: Der DFB meldete inzwischen:
AG Regionalliga-Reform macht nächsten Schritt, siehe Link
Leider berührt das eine Regionalligareform nicht.
Leider berührt das eine Regionalligareform nicht.
Angesichts der Tatsache, das die weitere Teilnahme von Reservemannschaften der Lizenzvereine bei sportlicher Qualfifikation am Spielbetrieb der 3. Liga nicht zur Disposition steht, konnte das ohnehin nur auf so einen Vorschlag hinauslaufen...![]()
Laut SpiO steht die DFB-Arbeitsgruppe bereits kurz vor Abschluss und erste Details zur angestrebten Vier-Staffel-Lösung wären in Grundzügen bekannt wie:
4 Staffeln, einheitliche Zulassungsktiterien (wie bereits 2008-2012), Reduzierung der Regionalligistenzahl auf insgesamt 80 statt aktuell 90, flexible Staffelgrenzen, verringerter Unterschied in den Rahmenbedingungen zur 3. Liga und kommende Saison bereits die bundesweite Qualifikation mit je 12 Mannschaften pro RL plus den 4 Drittligabsteigern plus je eine zusätzliche Mannschaft aus Bayern und dem Nordosten.
Das Ganze außerdem auch sehr freundlich für alle 14 Oberligen (von der kleinen Bremenliga bis zu den großen Oberligen aus Niedersachsen und Westfalen)
Nun darf man gespannt sein, was kommenden Dienstag herauskommt, insbesondere auf die Reaktion dazu seitens der 5 Regionalverbände..., siehe Link
Schwergewichtiger Zuwachs 👍
Schwergewichtiger Zuwachs 👍
Auf jeden Fall! ![]()
Außerdem ist Tommy Haeder im 1. Video-Podcat von "Im Osten geht die Sonne auf", siehe Link ab min 18 von heute Mittag als Teilnehmer vor der morgigen Arbeitsgruppen-Sitzung in Frankfurt/Main angesichts der dort festgestellten lösungsorientierten Herangehensweise positiv gestimmt.
in ihrer heutigen 4. Sitzung vertiefte die AG Regionalliga-Reform "...in erster Linie das sogenannte "Kompass-Modell" für eine viergleisige Regionalliga und widmete sich dabei zahlreichen Detailfragen, die für die Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielen. Im "Kompass-Modell" würden sich die Staffeln nicht mehr nach Verbandsgrenzen richten, sondern sich in jeder Saison anhand der kürzesten Fahrtstrecken zusammensetzen. Die vier Meister würden direkt aufsteigen, es wären keine Aufstiegsspiele zur 3. Liga mehr nötig.
Die Abstiegsregelung in der Regionalliga wäre in diesem Modell ebenfalls einheitlich und nicht mehr von der regionalen Zugehörigkeit der Absteiger aus der 3. Liga abhängig. Es könnte also nicht mehr in einzelnen Staffeln zu einem verstärkten Abstieg kommen. Auch die bestehenden Aufstiegsregelungen aus der 5. Liga könnten beibehalten werden.
Darüber hinaus wurden im Rahmen der Sitzung weitere Alternativen andiskutiert, ohne dass sich dabei bisher ein bevorzugtes Modell herauskristallisiert hat.,,," berichtete soeben der DFB. Nächste Sitzung der AG ist dann am 25. März, siehe Link
Ich bin gespannt, ob es zu diesem "Kompass-Modell" irgendwann Beispiel-Rechnungen geben wird. Denn das Modell erzeugt natürlich auch Verlierer. Und die werden wahrscheinlich vorrangig n Hessen oder dem südlichen Niedersachsen sitzen und künftig alle 2-3 Jahre die Staffel wechseln. Im Osten wäre Erfurt z.B. ein Kandidat, der je nach Konstellation von A nach B geschubst werden könnte...
Sachsen hat das Modell ja schon auf Ebene der Landesklasse (wenn auch ohne KI). Und das führt dann eben auch dazu, dass ein Team, das nominell zum Stadtverband Dresden gehört, alle zwei Wochen nach Leipzig und Umgebung fährt.
In der Regionalliga, wo es um deutlich mehr Zuschauer und Sponsoren geht, kann sowas dann einem Verein auch schnell das Genick brechen.
Ich bin gespannt, ob es zu diesem "Kompass-Modell" irgendwann Beispiel-Rechnungen geben wird. Denn das Modell erzeugt natürlich auch Verlierer. ..Im Osten wäre Erfurt z.B. ein Kandidat, der je nach Konstellation von A nach B geschubst werden könnte...
Verlierer werden höchstens die wenigen reinen Amateurvereine unter den jetzigen Regionalligisten sein! Angefangen vom kostspieligen Nachweis wirschaftlichen Leistungsfähigkeit künftig durch alle Regionalligisten (aktuell verbandsseitig im Nordosten nicht gefordert ). Nicht zu vergessen mehr Spieltage als jetzt. Denn sollte die neue Regionalligastruktur übergangsweise in ihrer Premierensaison tatsächlich sogar mit zunächst jeweils 22 Teilnehmern pro Staffel starten, bedeutet das auch zahlreiche englische Wochen.
Was nun RWE betrifft: Solange der Verein gleichzeitig mit Carl Zeiss Jena nur Regionalligist ist, wird uns das Thüringenderby (egal in welcher Staffel), selbstverständlich erhalten bleiben, denn beim angedachten Kompassmodell ist der Erhalt der traditionellen Derbys ausdrücklich vorgesehen! ![]()
Mit Anwendung des Kompassmodell hat man, wenn auch in abgeschwächter Form, bereits Erfahrungen in der damaligen dreistaffelige Regionalliga sammeln können. So mußte 2008/2009 der niederächsische Regionalligist BV Cloppenburg (statt in der aus NFV- und NOFV-Vereinen bestehenden Nordstaffe)l in der Weststaffel spielen.
In unserer NOFV-Oberliga ist Staffelzuordnung anhand geografische Zuordnung von Saison zu Saison seit Jahren übrigens längst gängige Praxis! Aktuell spielen 2 brandenburger Oberligisten statt in der Nordstaffel im Süden. Das betrifft nicht nur den VfB Krieschow wegen dessen geografische Lage, sondern trotz dessen Berlinnähe auch die Stahnsdorfer. Das beide Vereine deswegen etwa Verlierer wären, kann man angesichts deren aktuelle Tabellensituation nun wirklich nicht behaupten...
, siehe Link
BILD schreibt, dass aus dem Westen und Südwesten die meisten Bedenken kommen. Das Hemd ist denen eben näher als die Hose. ![]()
BILD schreibt, dass aus dem Westen und Südwesten die meisten Bedenken kommen. Das Hemd ist denen eben näher als die Hose.
Ganz ehrlich, wenn es so ist, dann sollte man denen die direkten Aufstiegsplätze (erinnert sei an "Übergangslösung") wieder entziehen. Ich frage mich allerdings, warum die dagegen sind, für die würde sich doch wohl am wenigsten ändern.
Ganz ehrlich, wenn es so ist, dann sollte man denen die direkten Aufstiegsplätze (erinnert sei an "Übergangslösung") wieder entziehen. Ich frage mich allerdings, warum die dagegen sind, für die würde sich doch wohl am wenigsten ändern.
Mögliche Gründe: Der WDFV verlöre die Trägerschaft und damit auch den Zugriff auf die letzte Saison so insolvenzreichen RL West.
Besitzstandswahrung könnte auch das Motiv zumindestens bei einem Teil der Südwest-Regionalligisten und der Gesellschafter der RLSW Regionalliga Südwest GmbH sein.
Aßerdem verlöre bei einer Umsetzung des Kompassmodells aufgrund der aufgegebenen festen Verbandsgrenzen für die dann 4Staffeln und einer zu erwartenden Rückübertragung der Trägerschaft für die gesamte 4. Spielklasse auf den DFB (wie 2008-2012) die RLSW Regionalliga Südwest GmbH schlicht ihre Geschäftsgrundlage... ![]()
BILD schreibt, dass aus dem Westen und Südwesten die meisten Bedenken kommen. Das Hemd ist denen eben näher als die Hose.
Positiver ist das gestriger Fazit des Kicker:: "Das neue "Kompass-Modell" braucht noch Feinschliff", siehe Link