Die Nordost-Regionalligisten fordern eine ‚Aufstiegsreform 2025‘

  • NOFV-Präsident Winkler will Vorschläge der Klubs prüfen meldet heute Abend SpiO, siehe Link   
    Neu ist, das die
    Initiative "Aufstiegsreform 2025" , welche für eine Reduzierung auf 4 Staffeln eintritt, während die Ligenstärke jeweils von 18 auf 20 Mannschaften erhöht wird, dazu verschiedene Szenarien entworfen hat, die am Donnerstag (27. März) auf einer vorbereitenden Sitzung in Cottbus diskutiert werden. "...Außerdem sollen nach Sport-im-Osten"-Informationen ... dem NOFV zwei konkrete Varianten für einen Vier-Staffel-Zuschnitt aufgezeigt werden, ohne den Nordosten aufzuspalten und dennoch so angelegt, dass er in den alten Bundesländern auf Gesprächsbereitschaft stoßen kann. Der Spielbetrieb würde in allen Staffeln über GmbHs organisiert werden, die von den jeweils beteiligten Verbänden mit ihrem Personal indirekt getragen werden. So funktioniert es bereits in der Regionalliga Südwest...."8)

  • SpiO berichtete von ersten Ergebnissen des Treffens der Initiative "Aufstiegsreform" in Cottbus von Donnerstag. Darunter von einer Verständigung auf eine (!) Lösungsoption und r bevorstehende Gründung eines Vereins zur Interessensgemeinschaft. Man rechnet mit 10 bis 20 Vereinen, die sich dem anschließen. Dieser Prozeß soll bis 29. April abgeschlossen sein!

    Ziel ist es aber bereits am Montag (31. März) beim Aufstiegsgipfel mit dem NOFV und 28 geladenen Vereinen in Berlin zu einem gemeinsamen Lösungsmodell für eine Regionalliga-Reform zu kommen. Geradezu revolutionär ist dabei der Vorschlag zur Vier-Staffel-Lösung: Er soll die Position des NOFV berücksichtigen, die RL Nordost nicht zu zerschlagen, sondern zu erweitern (!) und ähnlich wie bei RL Südwest den Spielbetrieb künftig über eine GmbH zu organisieren. :bindafür:

    P.S.: Für mögliche juristische Auseinandersetzungen mit dem DFB will sich der Interessenverein selbst juristisch handlungsfähig aufstellen. 8) , siehe Link

    Weiteres erfahren wir dann am Montag Nachmittag .

  • Auch wenn die PK heute eigentlich exakt Null Inhalt hatte - der eine Vorschlag ist ja recht vorhersehbar: 4 Regionalligen, wobei der Nordosten in dem Modell offenbar weitgehend zusammenbleibt, aber zusätzliche Regionen mit aufnimmt.

    Vorteil für den NOFV: Das Kerngebiet bleibt zusammen, Nachteil: Mit Aufnahme von Teams aus Franken oder Hessen werden die Wege noch mal länger. Und da Regionalligen West und Südwest dafür auseinander gerissen werden müssten, wirds schwer Mehrheiten zu finden. Zudem fehlt mir die Fantasie, wie die 4 neuen Regionalligen zugeschnitten werden sollen, damit die Struktur der 5. Ligen und der DFB-Proporz dazu passen.

    Vorschlag zwei hat irgendwas mit "3. Liga" zu tun... Wenn damit der x-te Anlauf gemeint ist, da doch einen fünften Aufsteiger rauszuverhandeln, wars Schade um das gute Papier.

  • Auch wenn die PK heute eigentlich hatte - der eine Vorschlag ist ja recht vorhersehbar: 4 Regionalligen, wobei der Nordosten in dem Modell offenbar weitgehend zusammenbleibt, aber zusätzliche Regionen mit aufnimmt.

    Vorteil für den NOFV: Das Kerngebiet bleibt zusammen, Nachteil: Mit Aufnahme von Teams aus Franken oder Hessen werden die Wege noch mal länger.

    Letzteres wird bei Umsetzung der heute geäußerten Vorstellungen so nicht passieren.

    Denn nicht einzelne Teams aus anderen Bundesländern (wie jahrelang beim FC Bayern Alzenau oder immer noch im Fall Viktoria Aschaffenburg in gebietsfremden Landesverbänden der Fall) sollen am Spielbetrieb einer erweiterten RL Nordost teilnehmen!

    Durch die Bildung von weiteren zu bildenden RL Regionalliga GmbH`s sollen als küntige Träger der 4 Regionalligen nach dem Vorbild der RL Regionalliga Südwest GmbH (Gesellschafter 7 der 8 Landesverbänden aus dem Süden und Südwesten sowie die beiden Regionalverbände SFV und FRV Südwest) geschaffen werden!

    So kann beispielsweise unsere Regionalliga um die bisher in der RL Südwest beheimateten hessischen Regionalligisten erweitert werden, um einen ständigen Direktaufsteiger stellen zu dürfen (15,65% + 8,62% aller am Spielbetrie teilnehmenden Seniorenmannschaften ).

    Das gilt selbst dann, wenn im Zuge veränderter RL-Struktur der GFC auch in den Norden wechseln sollte und der LFVM-V (1,63%) dann zusammen mit dem Landesverband Westfalen (11,06%) und den 4 norddeutschen Landesverbänden (zusammen (19,16%) künfig neben den Regionalverbänden NFV, NOFV und WDFV Gesellschafter einer neuen RL Regionalliga GmbH als Träger einer so erweiterten RL Nord werden sollte.8)

  • Letzteres wird bei Umsetzung der heute geäußerten Vorstellungen so nicht passieren.

    Denn nicht einzelne Teams aus anderen Bundesländern (wie jahrelang beim FC Bayern Alzenau oder immer noch im Fall Viktoria Aschaffenburg in gebietsfremden Landesverbänden der Fall) sollen am Spielbetrieb einer erweiterten RL Nordost teilnehmen!

    Durch die Bildung von weiteren zu bildenden RL Regionalliga GmbH`s sollen als küntige Träger der 4 Regionalligen nach dem Vorbild der RL Regionalliga Südwest GmbH (Gesellschafter 7 der 8 Landesverbänden aus dem Süden und Südwesten sowie die beiden Regionalverbände SFV und FRV Südwest) geschaffen werden!

    So kann beispielsweise unsere Regionalliga um die bisher in der RL Südwest beheimateten hessischen Regionalligisten erweitert werden, um einen ständigen Direktaufsteiger stellen zu dürfen (15,65% + 8,62% aller am Spielbetrie teilnehmenden Seniorenmannschaften ).

    Das gilt selbst dann, wenn im Zuge veränderter RL-Struktur der GFC auch in den Norden wechseln sollte und der LFVM-V (1,63%) dann zusammen mit dem Landesverband Westfalen (11,06%) und den 4 norddeutschen Landesverbänden (zusammen (19,16%) künfig neben den Regionalverbänden NFV, NOFV und WDFV Gesellschafter einer neuen RL Regionalliga GmbH als Träger einer so erweiterten RL Nord werden sollte.8)

    versteh mich nicht falsch. Die Verwaltung der Ligen ist kein Problem. Das ist Bürokratie und lösbar. Auch der DFB-Proporz a la "im Süden gibts 5000 Vereine, im Norden nur 1000", da werden sich Kompromisse finden, wenn man will.

    Ich seh das Problem beim Übergang von Regional- und Oberligen. Stellen wir uns jetzt beispielsweise mal vor, MV wechselt tatsächlich in den Norden. Dann würde die Oberliga Nordost-Nord mitten zwischen RL Nord und RL Ost liegen. Und jetzt kämpfen am letzten Spieltag in der Oberliga Rostock und Berlin um den Aufstieg... und schwupps ist die Zahl der Absteiger in beiden Regionalligen bis zum Schluss nicht planbar, ein Rattenschwanz, der sich bekanntlich bis ganz nach unten zieht... Und genau diese Schwebezustände wollen die Regionalligisten nach eigenem Bekunden ja nicht mehr.

    Entsprechend müsste man wohl zumindest in Einzelfällen auch die Oberligen neu strukturieren.


  • Entsprechend müsste man wohl zumindest in Einzelfällen auch die Oberligen neu strukturieren.

    Seh ich auch so!:) 

    Die allermeisten der 21 Landesverbände werden mit dem Stellen des Unterbaus einzelnen Spielgruppen einer neustruktierten 4 Spielklasse sicherlich überhaupt keine Probleme haben Diese stellen entweder selber eigenständige Oberligen (die 4 Landesverbände im Norden, die 3 LV`s im Westen, Hessen und auch Bayern (zweistaffelig wie die beiden NOFV-Oberligastaffeln). Oder sie stellen gemeinsame Oberligastaffeln wie die 3 Landesverbände des FRV Südwest mit der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar beziehungweise die Oberliga Baden-Württemberg durch 3 LV`s in BaWü. Angesichts der vom mdr veröffentlichten und vom NOFV nicht ausdrücklich (!) dementierten Vorstellungen 8) einer künftigen Regionalligastruktur, siehe obiges Video unter diesem Link

    Regionalligisten aus dem FRV Südwest künftig geschlossen in eine erweiterte RL West, Regionalligisten aus BaWü in eine erweiterte RL Bayern, hessische Regionalligisten in eine erweiterte RL Nordost, dafür Viertligisten aus Meck-Pomm generell in eine erweiterte RL Nord . Das gäbe es aber nur bei unserer Nordstaffel Probleme, obwohl es in MV aktuell nur einen Regionalligisten mit dem GFC gibt, Bei einer Rückkehr der Kogge in die 2.BL gäbe es eventuell mit deren U23 im ganzen Bundesland allerdings nur noch einen zweiten Verein mit RL-Ambitionen.

    Ergo müsste der Verband dann eigentlich die Nordstaffel aufspalten und zwar in eine Berlin-Brandeburg-Staffel, deren Meister in die RL Nordost aufsteigen dürfte und einer MV-Staffel, deren Meister wie die der Oberligen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen mit dem Vizemeister der Oberliga Niedersachsen nach Ende des regulären Punktspielbetriebes in Playoffs weitere Aufsteiger in die dann erweiterte Regionalliga Nord ausspielen dürfte