Warum die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost 2024 besonders wichtig ist

  • Diskussion zum Artikel Warum die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost 2024 besonders wichtig ist:

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    Die Hinrunde in der Regionalliga Nordost neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Nach dem 18. Spieltag am 16. Dezember geht es erst einmal in die wohlverdiente Winterpause. Erst Ende Januar beginnt dann die Rückrunde. Spätestens mit dem Auftakt in die zweite Saisonhälfte entbrennt natürlich auch der Kampf um die Meisterschaft. Denn dieses Jahr stellt die Regionalliga Nordost einen direkten Aufstiegsplatz. Alles, was Sie zur Aufstiegsregelung in die 3. Liga wissen müssen und welche Mannschaften aus der Regionalliga Nordost sich Hoffnungen machen dürfen, erfahren Sie im Folgenden.
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    Die Aufstiegsregelung von der Regionalliga in die 3. Liga ist ein viel diskutiertes Thema im deutschen Fußball. Das Problem lässt sich leicht beschreiben: Fünf Kandidaten für vier Aufstiegsplätze. [...] Dies führte zu einer eher ungewöhnlichen Regel. Da die Gebiete Regionalligen West und Südwest mehr als die Hälfte aller gemeldeten Fußballclubs umfassen, stellen diese beiden Regionalligen einen festen Aufsteiger. Der dritte feste Aufstiegsplatz geht im jährlichen Rotationsprinzip an den Meister der Nord, Nordost- oder Bayern-Regionalliga. Die verbliebenen beiden Meister ohne festen Aufstiegsplatz spielen anschließend den vierten Aufsteiger aus.

    Das leuchtet nach wie vor ein. Ich würde mir aber in konsequenter Anwendung dieser Regel wünschen, das der Bundes Nagelsmann diesen Proporz zukünftig auch bei der Nominierung der Spieler für die dfb Auswahl beachtet. Der Süd-Westen muss minimum zwei Drittel der DFB Auswahlspieler stellen (Verhältnis Anzahl der Mitglieder zum Gesamt dfb) .

    Gleiches gilt natürlich auch für den dfb Pokal Wettbewerb. Das Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern hier teilnehmen dürfen, widerspricht ganz klar dem Regionalverbans-Proporz-Prinzip und ist eine glasklare Benachteiligung des Süd-Westens.

  • ...Das Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern hier teilnehmen dürfen, widerspricht ganz klar dem Regionalverbans-Proporz-Prinzip und ist eine glasklare Benachteiligung des Süd-Westens.

    Das jeder einzelne Landesverband in der 1.Hauptrunde des DFB-Pokals mit mindestens 1 Vertreter ist, stellt jahrzehnte Praxis dar, aber hat nichts mit dem Regionalligaproporz zu tun, wie die Beispiele Baden-Württemberg und NRW mit jeweils 3 Landesbänden und Rheinland-Pfalz mit 2 dessen Landesverbänden zeigen. Das einzelne Landesverbände vergleichsweise besonders viele Mitglieder haben, liegt unter anderem auch an der Anzahl der dort ansässigen Lizenzvereine und -kapitalgesellschaften (RB Leipzig einmal ausgenommen) mit ihren vergleichsweisen hohen Mitgliederzahlen.

    Was den Regionalligaproporz betrifft, existieren seit 2012 die Regionalligen Nord, Nordost und Bayern (wie auch 1963-1974 die zweitklassige Regionalliga Berlin) davon abweichend! Keine der Einzugsbereiche diese 3 Regionalligen umfasst wenigstens 1/5 aller Herrenmannschaften wie die Regionallige West, um gegenüber dem DFB ebenfalls einen ständigen Direktaufstiegsplatz im Sinne der Chancengleichheit gegenüber der Regionalliga West beanspruchen zu können. (Mal ganz abgesehen davon, das die Regionalliga Nord überhaupt kein Interesse an einer Veränderung der derzeitigen Regelung hat, wo beispielsweise letztes Jahr trotz zustehenden Direktaufsiegsplatzes die lange um Meistertitel mitkämpfende HSV-Reserve sich gar nicht erst um eine Drittligazusalassung bemühte...)

  • ich hatte es ja mehrmals angemerkt. nur noch landesverbände nach bundesländern . ist mir aber schon klar, dass es sowas aufgrund der politik und landesstrukturen in 100 jahren nicht geben wird. genausowenig wie das problem der 5 RL mit 4 aufsteigern nicht gelöst werden wird. mitgliederanzahl bzw. anzahl der vereine kann einfach kein schlüssel für quotenplätze sein. aber qualität ist im jahre 2023 ja nicht mehr gefragt, eher gleichmachherei. siehe praxis in F und E Jugend etc.

  • Das jeder einzelne Landesverband in der 1.Hauptrunde des DFB-Pokals mit mindestens 1 Vertreter ist, stellt jahrzehnte Praxis dar, aber hat nichts mit dem Regionalligaproporz zu tun, wie die Beispiele Baden-Württemberg und NRW mit jeweils 3 Landesbänden und Rheinland-Pfalz mit 2 dessen Landesverbänden zeigen. Das einzelne Landesverbände vergleichsweise besonders viele Mitglieder haben, liegt unter anderem auch an der Anzahl der dort ansässigen Lizenzvereine und -kapitalgesellschaften (RB Leipzig einmal ausgenommen) mit ihren vergleichsweisen hohen Mitgliederzahlen.

    Da hast Du Recht. Aber auch das Wettbewerbsprinzip hat eine gewisse Tradition ;-). Und im sportlichen Wettbewerb geht es eben nicht um Regional-Proporz. Man kann das drehen und wenden, wie man will: Die Zuteilung von Aufstiegsplätzen nach Vereins- oder Mitgliederstärke widerspricht dem Wettbewerbsprinzip und ist damit grundsätzlich nicht geeignet, die Werte des Fußballs angemessen Rechnung zu repräsentieren. Das dies in den Funktionärszentralen so nicht gesehen wird, sagt eigentlich alles über den bemitleidenswerten Zustand des nationalen Verbands und der regionalen Fußballverbände. Leidtragende sind vor allem die Aktiven, die sich im sportlichen Wettbewerb Woche für Woche messen, aber für ihre Leistung nicht belohnt werden.