Der 1. FC Union Berlin in der Saison 2018/19

  • Spiele gegen Aue sind immer etwas zäh. Dieses Mal aber besonders. Beim Saisonauftakt wussten beide Mannschaften noch nicht, wie das mit dem Toreschießen gehen soll. Auf Seiten Unions fehlte jegliche Inspiration, um aus Ballbesitz auch Torgefahr zu erzeugen. Aus dem Spiel heraus wäre heute niemals ein Tor gefallen. Da hätten sie auch bis Mitternacht spielen können. Und bei den Erzgebirglern war überhaupt nichts los, besonders im zweiten Abschnitt. Wahrscheinlich sollte das 0:0 einfach über die Zeit gebracht werden. Das es doch nicht bei dem torlosen Remis blieb, lag an Felix Kroos, der kurz vor dem Ende einen Freistoß aus 23 Metern versenkte. Meiner Meinung hat ihn im letzten Jahr die Kapitänsbinde gehemmt. Vielleicht war das schon ein erstes Zeichen der Befreiung.


    Ich kann nur hoffen, dass das in den kommenden Spielen besser wird. Es war einfach trostlos. Auch die Pässe und die Tempoverschleppung. Trauriger Höhepunkt war für mich ein Freistoß kurz vor dem Abpfiff. Erneut legte sich Kroos das Leder zu Recht. Doch statt nun zu versuchen, gleich noch ein weiteres Tor zu erzielen, spielt er dann Ball seitlich auf einen Mitspieler und der vertändelt den dann im Seitenaus. Grusselig, dass die dafür auch noch Geld bekommen.

    Nächste Woche geht es zum 1. FC Köln. Ohne Ideen im Angriff dürfte es dort schwer werden...

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