Sächsischer Fußballpokal Endspiel
SG Dynamo Dresden II – VFC Plauen 2:1 n.V. (1:1 / 1:0)
Kurz entschlossen machten sich zwei Naumburger Jungs auf den Weg ins Zentralstadion um Zeuge des (wohl nicht gut besetzten) Pokalfinales in Sachsen zu werden. Nach Leipzig wurde fast schon gerast und die Folge war nach schlechter Parkplatzsituation 25min Verspätung. Schon im Stau am Stadion wurde man von Dynamos angesprochen wer wir wohl sind, naja bei den Schwarz Gelben ist jeder mit fremden Schal gleich ein A*** aber dazu später mehr.
Also rein ins Stadion und pünktlich bei 25:43 das Spiel verfolgt. Gesehen haben wir eine klasse zweite Vertretung der Dresdener, mutig nach vorne mit vielen guten Möglichkeiten und hinten nichts anbrennen lassen. Folgerichtig auch die Führung, nach einer wie wir finden kämpferisch klasse Vorarbeit von Kreher schoss Walther das 1:0 in der 36. Minute. So ging es auch in die Pause.
Bis dahin erlebten wir 20min!!! klasse Stimmung (natürlich mehr von Dynamo als von Plauen) und auch schönen Fußball von den Dynamos. Nach der Halbzeit wurde es ein wenig anders, Dynamo könnte sicherlich mehrmals den Sack zu machen aber scheiterte immer wieder an sich selbst. Plauen gelang nichts und die Folge ist meistens??? Richtig, das 1:1!!! Paulick war der Schütze und das Tor war kein schlechtes. Zwar passierte alles auf Zufall aber der Schuss war dann doch schon sehenswert. Nun gingen denn also 5679 Zuschauer in die Verlängerung. Kurz nach Anpfiff dieser besorgten wir uns ein kühles Getränk und verpassten den goldenen Treffer abermals von Walther. Naja am Ende tröpfelte das Spiel so dahin und es wurde natürlich noch ein wenig hart. Aber gut so ist halt ein Pokalfinale. Der Abpfiff brachte den Oberligaaufsteiger also den Pokaltriumph und hilft somit seiner „Ersten“, die können dann nämlich im DFB Pokal antreten (wenn ich da richtig liege -> Final-Posse: Sachsen-Pokal-Endspiel nun am Mittwoch im Zentralstadion) Danach natürlich Jubelszenen und viel Freude, verständlich das die Zuschauer den Innenraum stürmten um mit ihrer Truppe zu feiern. Pluspunkt an Dynamo als eine Leuchtspur ordentlich zur Seite weggefeuert wurde und somit ein doch Hübsches Bild lieferte. Der Innenraum füllte sich nun und dann der große Minuspunkt, Kirsten jr. (wohl bekannts der Keeper an diesem Tag) rannte zur Bank und holte sich prompt ein bengalisches Feuer, welches er zu den Fans laufend entzündete und damit rumwedelte. Die Dynamos waren nun aufgestachelt, rannten zu den Plauenern und wollten diese raus locken, einer versuchte eine Kabeltrommel hochzuwerfen aber das war wohl eher lustig wie er sie selbst wieder abbekam. Danach bauten sich vor uns die Leute auf, schrien „LOK“, natürlich für die Dresdener ein gefundenes Fressen welche die ganze Siegerehrung verpassten. Mehr als verbal war ja dann wohl doch nicht aber in der heutigen Zeit ist es vom Ulf seinem Sohn schon derb fahrlässig die eigenen Fans so hochzustacheln. Sei es drum, Dresden war am Ende der verdiente Pokalsieger und ein schönes Spiel haben wir dazu noch gesehen. In meinen Ausführungen habe ich diesmal eine Frage die auch ein wenig Kritik enthält.
Frage:
Es war das Sächsische Pokalfinale, das heißt eine Veranstaltung des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) ist das soweit richtig? Denn das stand ja auch an der Anzeigetafel. Aber die Karten waren welche von Dynamo Dresden, bei den Toren der Dresdener wurden die Schützen angesagt und Musik wurde auch gespielt. Beim Tor der Plauener war nichts. Der Dresdner Keeper (Kirsten) wurde auch zweimal vom Stadionsprecher gefeiert -> „Unsere Nummer 1 … „ Also war es ja nun eine Veranstaltung der Dynamos, wieso das? Bei solch einer Veranstaltung muss ein neutraler Sprechen oder nicht? Alles war auf Dynamo Dresden ausgelegt, also war Plauen nur Gast (ich meine nicht die Menge der Zuschauer). Ich finde sowas sehr Respektlos gegenüber dem anderen Finalisten. Am Ende bekam Dynamo Dresden den Pokal und der VFC Plauen wurde nicht einmal erwähnt. Das ist schwach von dem wer auch immer da der Organisator war. Vielleicht kann da mal jemand was zu sagen, das wäre sehr Freundlich.