TSG Neustrelitz - 2008/2009 - Oberliga Nordost-Nord

  • „Löwen ärgern“ im Parkstadion
    (Nach Nordkurier vom 09.08.2008 - Von Detlef Granzow)


    Neustrelitz. Morgen Nachmittag steigt im Neustrelitzer Parkstadion eine Neuauflage des guten alten Fußball-Pokalstücks „David gegen Goliath“. Oberligist TSG Neustrelitz erwartet vor hoffentlich ausverkaufter Hütte im Spiel des Jahres Zweitligist 1860 München. Das ist der Stoff, aus dem seit jeher Pokal- Träume gemacht sind.
    Geht es nach den Münchener „Löwen“, dann soll der Abstecher nach Neustrelitz ein Kurztrip werden: Anreise Sonnabendnachmittag, Übernachtung im Parkhotel, Sonntag Pokalspiel, Abflug. Kein Platz für Überraschungen.
    TSG-Geschäftsführer Andreas Kavelmann kommentiert dieses Reiseprogramm so: „Es liegt an uns, dass ihr Flieger in Berlin warten muss.“ „Löwen ärgern“ heißt das Spiel. Geheimrezept: Begeisterung und Leidenschaft.
    Sprich, wenn die junge Neustrelitzer Elf den Favoriten in die Verlängerung zwingen könnte – wie im vergangenen Jahr den KSC – dann kommt der Münchener Routenplaner ins Schwitzen. „Das wäre schon ein Ding“, so Trainer Lothar Hamann: „Fakt ist, je länger wir das Zu-Null halten, umso größer werden unsere Chancen. Aber die Münchner sind schon der haushohe Favorit.“
    Von übertriebenem Optimismus will der Fußballlehrer nichts wissen. Bei manchem „Kiebitz“ rund ums Parkstadion sitzt die Euphorie ohnehin locker. Nach dem Motto: Vor einem Jahr hatten wir den Bundesligisten in der Verlängerung, jetzt hauen wir den Zweitligisten weg. Hamann warnt vor solcher Art übersteigertem Selbstvertrauen: „Die Münchner haben eine gute Truppe beisammen. Wir haben sie genau beobachtet und wissen auch, wie man gegen sie spielen muss. Aber ob uns das gelingt, da steht noch ein Fragezeichen“, so Hamann.
    Immerhin rücken die „Löwen“ mit vielen bundesligaerfahrenen Kickern an: Die Berhalter, Bierofka, Schwarz und Lauth werden der jungen TSG-Elf schon alles abverlangen.
    Aber Bange machen gilt nicht. Hamann hat seinen Jungs, bei denen „Jung-Papa“ und Kapitän Dirk Rochow im Abwehrzentrum steht, keine „Mauer-Taktik“ verordnet. „Sicher müssen wir in der Defensive gut stehen, wollen wir eine Chance haben, aber über die Außen sollten wir immer wieder schnelle Konter setzen“, verrät Hamann etwas von seiner Taktik. Bei einem Trainerlehrgang in der vergangenen Woche hat Hamann genau diese Kontertaktik als eine Lehre aus der EM mitgebracht. „Tief stehen und dann gezielt Nadelstiche setzen“, so könnte es gehen. Mit Jacobsen und Wunderlich stehen schnelle Leute bereit, die die beiden Stürmer Jovanovic und Müller mit Bällen füttern können. Mal sehen, ob der Plan aufgeht!
    Trainer Hamann setzt jedenfalls voll auf seine „Jungspunde“. „Ich bin von der Qualität eines jeden Spielers überzeugt. Die Frage ist, wie die Jungs ihr Können abrufen, wenn der Sturm mal kräftig ins Gesicht weht“, ist Hamann auch auf den Auftritt seines Teams gegen den übermächtigen Gegner gespannt. Aber, wer weiß, vielleicht ist „Löwen ärgern“ ja ab morgen eine Neustrelitzer Spezialität.



    Pokalspiel als Lohn der Arbeit
    (Nach Nordkurier vom 09.08.2008)


    Neustrelitz. Fußballfest im Neustrelitzer Parkstadion: Morgen (Anstoß 14.30 Uhr) erwartet die TSG Neustrelitz den TSV 1860 München. Detlef Granzow befragte TSG-Präsident Hauke Runge vor dem Pokal-Hit.


    Anfang der Woche haben Sie im Training das Wort ergriffen. Was haben Sie den Jungs gesagt?
    Ich habe der Mannschaft noch einmal die Bedeutung des Spiels nahe gebracht. Die Bedeutung für die Region und für den Verein.


    Was erwartet das Umfeld?
    Alle erwarten ein schönes Spiel und vor allem kämpferischen Einsatz unserer Jungs. Wenn gekämpft und ansehnlich Fußball gespielt wird, ist das Ergebnis zweitrangig.


    Die TSG hat ein junges Team. Besteht die Gefahr, dass der Druck zu groß wird?
    Nein. Dieses Spiel ist ein Super-Ding. Wir haben eine junge Mannschaft und die Jungs haben Charakter. Das Pokalspiel ist für sie ein Höhepunkt gleich zum Saisonstart. Und, das kann einen Schub für die ganze Saison geben.


    Morgen guckt Fußball-Deutschland auf Neustrelitz, sogar per TV-Übertragung. Stolz?
    Na klar. Nicht zuletzt werden die Bemühungen des ganzen Vereins, der Sponsoren und Fans überregional bekannt. Gerade im letzten Jahr hat sich hier viel verändert, auf das wir stolz sind. Das neue Stadiongebäude ist ja nur ein Beispiel. Eigentlich ist es daher vom „Fußballgott“ nur gerecht, dass wir ein zweites Mal mit der DFB-Hauptrunde belohnt wurden.


    Das Spiel ist auch wirtschaftlich nicht uninteressant. Oder?
    Es gibt doch in dieser Region keinen Sportverein, der im Geld schwimmt. Es ist kein Geheimnis, wir können die Pokal-Einnahmen gut gebrauchen.


    Quelle: www.nordkurier.de

  • Wo will man da Panik haben?
    Es ist im Vorfeld immer schon fast alles klar.
    Also kann man von Seiten der TSG doch nur gewinnen morgen.
    Versucht die Löwen, also die Kätzchen, ein bisschen zu zähmen ;)

    Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche!
    CHE GUEVARA

  • Respekt für Elf und Stadion
    (Nach Nordkurier vom 11.08.2008 - Von Marlies Steffen)


    Neustrelitz. Höherklassige Gegner ziehen noch immer das Publikum an. Auch wenn Bundesliga-Zweitligist TSV 1860 München nicht ganz die erste Wahl war. Das Spiel der TSG Neustrelitz gegen die Münchner in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals jedenfalls haben rund 4200 Zuschauer im Stadion erlebt. Für TSG-Geschäftsführer Andreas Kavelmann eine achtbare Quote, vor allem angesichts des Dauerregens, der kurz vor dem Anpfiff eingesetzt hatte. Und die Fans haben ihrer Mannschaft Respekt gezollt. Anfangs entrollten sie über die Zuschauertraversen ein riesengroßes Banner für ihre Mannschaft, „ihr Goldstück“. Am Ende bedankten sie sich mit einem kräftigen Applaus bei ihren Amateuroberligisten.
    Das Daumendrücken zwischendurch hatte indessen nicht geholfen. Das Spiel ging 0:2 verloren. Einen Sieg hätten die meisten wohl auch für ein Wunder gehalten. Für Volker Munder, der auf der Tribüne mit der TSG mitfieberte, war es schon etwas Außergewöhnliches, eine höherklassige Mannschaft in Neustrelitz spielen zu sehen, sagte der Blankenseer nach dem Spiel. Für Munder, der früher bei den Alten Herren von Fortuna Blankensee kickte, war das Spiel aber auch deshalb besonders, weil der Blankenseer am Neubau der Stadionanlage mitgebaut hatte. Solch ein Stadion hat sonst keine Mannschaft in dieser Spielklasse zu bieten, schätzte Munder ein.
    Lob für die tolle Anlage gab es auch von Seiten der Münchner Gäste. Deren Team-Manager Robert Hattich lieferte eine dickes Kompliment an die Neustrelitzer Gastgeber. „Wir haben hier sehr gute Bedingungen vorgefunden“, schätzte er ein. TSG-Präsident Hauke Runge zeigte sich enttäuscht von der Leistung der Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus aus Hannover. Zumindest eine elfmeterwürdige Situation habe sie nicht gepfiffen. Ansonsten zollte er seiner Mannschaft Respekt. Dafür, dass das Team so jung sei, habe es hervorragend gespielt. Das Ergebnis gehe so für ihn in Ordnung, vor der Begegnung habe er 1:3 für die Löwen getippt.
    Das große Polizeiaufgebot zum Spiel blieb zum Glück Kulisse. Störungen vor oder nach der Begegnung gab es keine, erfuhr der Nordkurier. Rund 200 Fans hatten den Block für die TSV 1860 München gestärkt.




    „Löwen“ reißen TSG-Elf früh aus allen Träumen
    (Nach Nordkurier vom 11.08.2008 - Von Detlef Granzow)


    Neustrelitz. Fußball-Pokalfest im Neustrelitzer Parkstadion ohne Happy End: Die Oberliga-Kicker der TSG mussten sich vor 4200 Fans gegen die drei Klassen höher spielenden Münchener „Löwen“ mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. „Das Normale ist eingetreten“, schätzte TSG-Coach Lothar Hamann nach 90 Minuten, in denen der Zweitligist weitgehend den Takt angab, nüchtern ein. Gäste-Trainer Marco Kurz war verständlicherweise sichtlich zufrieden mit seinen Jungs: „In der ersten Pokalrunde ist eine Blamage für den Favoriten immer drin. Deswegen wollten wir gleich von Anfang an aggressiv zu Werke gehen. Das hat mein Team gemacht, wenngleich ich mir das eine oder andere Tor mehr gewünscht hätte.“
    Schafften es die „Hamänner“ vor einem Jahr gegen Bundesligist Karlsruher SC (0:2) noch in die Verlängerung, so entschieden die „Löwen“ die Partie diesmal im Blitztempo. Ein Doppelschlag in der 22. und 23. Minute durch Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth und Mustafa Kucukovic stellte schnell klare Verhältnisse her. Und auch nach dieser Führung sorgten die „Sechziger“ für die Musik auf dem Platz: Zweimal musste Ingo Wunderlich noch auf der Linie für die Neustrelitzer retten, und auch TSG-Keeper Robert Schelenz hielt, was zu halten war. TSG-Kapitän Dirk Rochow, der als Abwehrchef überzeugte, gestand daher nach Spielschluss auch ein: „Wir sind viel zu ängstlich und vorsichtig in die Partie gegangen, haben die erste Halbzeit praktisch verpennt. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Aber man muss auch sagen, dass die Münchener enorm Druck gemacht haben.“ Genau diese Angst vor den Profis von 1860 ärgerte auch seinen Trainer: „In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass sie nichts zu verlieren haben“, so Hamann, der dann eine andere TSG-Elf auf dem Platz erlebte. Nun setzte der Oberligist die vom Trainer geforderten Konter-„Nadelstiche“, ohne allerdings den Zweitligisten ernsthaft in Gefahr zu bringen. Dennoch, allein Velimir Jovanovic (60./68.) nahm zwei Mal das „Löwen“-Gehäuse ins Visier. „Nach dem Wechsel haben wir gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Schade, dass uns kein Tor gelang“, meinte der quirlige Jovanovic nach dem Abpfiff der Partie, in der die Neustrelitzer Seite mit einigen Entscheidungen von Schiri Bibiana Steinhaus haderte.
    Mit Blick auf die in einer Woche beginnende Oberliga-Saison – dann heißt der Auftaktgegner Preussen Berlin – konnten die Hamann-Schützlinge in Durchgang zwei durchaus Mut tanken. Besonders die Flügelzange Jacobsen-Wunderlich sorgte für Schwung, und die neuformierte Abwehr, in der auch Norman Richter und Sven Ehrcke durchaus gefielen, lässt hoffen. Schade, dass die Neustrelitzer mehrere Überzahl-Aktionen vorschnell abschlossen. Als in der 89. Minute Kapitän Dirk Rochow mit einem Gewaltschuss nur knapp das Münchener Tor verfehlte, hatten sich die Platzherren den Ehrentreffer verdient. So blieb es wie vor einem Jahr bei einer 0:2-Niederlage. TSG-Fazit nach 90 Pokalminuten: Wunder ausgeblieben, dennoch nicht enttäuscht.
    TSG: Schelenz – Richter, Rochow, Ehrcke – Scholl – Mätschke (55. Müller), Simic, Duggert – Jacobsen, Wunderlich – Jovanovic


    Quelle: www.nordkurier.de

  • Warum?


    Ich hab mich leider in den Heimblock verirrt. Fragte einen von diesen Ordnern ala vile MuskelnwenigHirn. Ob ich nicht in den Gästeblock kann. Nein geht nicht. Fragte dann einen der ein bissl nach Chef aussah. Kein Problem. :D


    Eins muss man euch lassen. Geschäftstüchtig seid ihr. :D


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    [Blockierte Grafik: http://img235.imageshack.us/my.php?image=pict0168kt2.jpg]


    die sind meins :schal1:

  • Loewe


    Tja, so sind halt unsere Ordner bzw. Security-Leute. ;)
    Als ich um 11:30 Uhr ins Stadion kam, hätte ich auch gut und gerne durch eine Traube von 5 Securitys am Eingang durchmarschieren können, ohne Karte und Kontrolle. Die haben da wohl gerade erst ihre Anweisungen bekommen.
    Aber wie ich so bin, habe ich meine Karte einem förmlich aufgezwungen. Die Kontrolle blieb mir aber trotzdem erspart, was sonst selten passiert. :D


    Das extra Fanartikel-Angebot zum Pokalspiel war wirklich top. Hab mir einen neuen Schal für meine Sammlung gesichert.
    Ich hoffe, dass es dir trotz des Dauerregens doch etwas bei uns in Neustrelitz gefallen hat.

  • Klar, war voll prima bei Euch!


    Rechts neben mir standen Eure auch in der Oberliga nervenden Dauerpöbler, die den Westen des Landes assozial finden und dies stockbesoffen sekündlich rausbrüllen. Hört Ihnen keiner zu, werfen Sie mit vollen Bierbechern oder zeigen nackte Ärsche... Wow, sehr beeindruckend und interessant fast 20 Jahre nach dem Mauerfall!


    Da war es ja richtig abwechslungsreich als ein farbiger 60er-Fan rassischtisch beleidigt wurde... Ist ja auch nicht so schlimm, das kann man doch mal machen, die umstehenden Neustrelitzer fanden es ja zum Großteil auch witzig und lachten! Ja, man scheint sich zu kennen und zu verstehen.


    Und der ganze Spaß im Regen unüberdacht im Stehen für nur läppische 15 Euro, besonders für Schlechtergestellte doch ne feine Sache, wenn man aus dem sozialen Leben von einem Sportverein, der eigentlich integrativ tätig sein soll, ausgegrenzt wird.


    Kleiner ernst gemeinter Tipp: Falls Ihr mal wieder in den DFB-Pokal kommt, schaut mal wie etwa andere Oberligisten ihre Preise (bzw. Ermäßigungen) gestalten. Und generell, erzieht Eure 15-20 Dorfspacken, das ist echt unterste Schublade. Ich habe keinen Bock in paar Wochen mir beim Auswärtsspiel wieder so nen unqualifizierten Müll anzuhören.

  • Loewe


    Tja, so sind halt unsere Ordner bzw. Security-Leute. ;)
    Als ich um 11:30 Uhr ins Stadion kam, hätte ich auch gut und gerne durch eine Traube von 5 Securitys am Eingang durchmarschieren können, ohne Karte und Kontrolle. Die haben da wohl gerade erst ihre Anweisungen bekommen.
    Aber wie ich so bin, habe ich meine Karte einem förmlich aufgezwungen. Die Kontrolle blieb mir aber trotzdem erspart, was sonst selten passiert. :D


    Das extra Fanartikel-Angebot zum Pokalspiel war wirklich top. Hab mir einen neuen Schal für meine Sammlung gesichert.
    Ich hoffe, dass es dir trotz des Dauerregens doch etwas bei uns in Neustrelitz gefallen hat.

    schon okay. War mal schön bei euch zu sein. Und vor allen gab es kein Streß ;) :D
    Schal hab ich mir nicht gekauft. Liegt eh nur dann im Schrank. Und den Wimpel ist jetzt an meine Sechzig Wand und Cap wird getragen.


  • jou hab ich gehört von einen Bekannten das es sowa sgab. Er war im Heimblock.


    Und mit den 15 Euro war schon ganz schön. Aber sie nutzen das halt immer aus. Überall.



  • jou hab ich gehört von einen Bekannten das es sowa sgab. Er war im Heimblock.


    Und mit den 15 Euro war schon ganz schön. Aber sie nutzen das halt immer aus. Überall.
    Oder wie anfangs manchen von de rSechzig Mannschaft beschimpft wurden. Am Bus. Selbst gesehen. Sie riefen auch noch immer "Mecklenburg". Bis die Security eingrief.

  • Loewe
    Ja, ich stand bei Euch im Block, aber mehr zur Tribüne hin, also nah am Zaun zu den Heimfans. Habe deswegen auch diese Stresser die ganze Zeit genießen dürfen. Wie gesagt, in der Oberliga sind mir die paar auch schon mehrmals aufgefallen. Sie suchen immer die Nähe zu den Gästefans, haben ne furchtbar große Klappe und versauen halt tierisch den Gesamteindruck vom ansonsten eher sympathischen Neustrelitzer an sich. Aber vielleicht kriegt der Verein das ja mal hin!


    Ich wünsch Euch Löwen alles Gute für die nächste Saison, ohne das "Unwort" in den Mund zu nehmen!!!

  • @ lilalaune


    Diese "15-20 Dorfspacken", die mit dem Alkohol einfach nicht umgehen können, findest Du doch auf
    fast jeder kleineren oder größeren Veranstaltung! Das ist auch in Berlin nicht anders und wohl nicht
    zu verhindern.


    Im Vorverkauf kostete die Karte übrigens nur 13 Euro, was im Vergleich mit anderen DFB-Pokalspielen
    zwar nicht gerade billig, aber auch nicht überteuert war. Tausende andere Zuschauer, darunter auch
    viele "Schlechtergestellte" waren ebenfalls dieser Meinung und haben sich ein Ticket gegönnt.


    Für den Regen kann die TSG leider nichts und wenn Du grundsätzlich einen überdachten Sitzplatz
    erwartest, solltest Du die Provinz in Zukunft vielleicht besser meiden.


    Sollte es tatsächlich Pöbeleien gegen einen farbigen 60er gegeben haben (im Forum der Löwen ist
    bisher nichts zu finden), ist das natürlich unterste Schublade. Ich hätte Zivilcourage gezeigt und
    wäre eingeschritten, was Du ja wohl hoffentlich auch getan hast...

  • @ strelitzer


    Ich gebe Dir recht, dass es solche Leute häufiger gibt, auch anderswo. In meinem Verein wäre es allerdings so, dass die Fanszene diese Leute zu einem anderen Verhalten anhalten würde. Andernfalls hätten Sie nichts im Stadion zu suchen. Ist für mich ne Selbstverständlichkeit. Ich weiß aber wohl, dass Ihr andere Fanstrukturen habt und das in kleinstädtischer Gemeinschaft sicherlich ein größeres Problem darstellt. Ich fände aber, es wäre dennoch einen Versuch wert, denn grundsätzlich seit Ihr doch ein sympathischer Verein!


    Ich habe mir die Karte übrigens im Vorverkauf gekauft, was mit Zusendunggebühren wegen Wohnort dann auch nicht billiger war. Für mich ist das auch nicht unfinanzierbar. Ich hatte aber andere Leute dabei, die als Hartz IV-Empfänger bei TeBe vs. Cottbus am Vorabend noch 7 € gezahlt haben und nun bei Euch gegen einen 2. Ligisten mehr als das Doppelte zahlen sollten. Einer von meinen Leuten blieb die 1. Halbzeit draussen, er konnte es sich schlicht nicht leisten. Mich wundert, dass die Preise so klaglos hingenommen worden sind, wo es doch letztes Jahr gegen einen 1. Ligisten billiger war.


    Abgesehen davon muss Fußball natürlich im Stehen geschaut werden, gerne auch unüberdacht!!! Aber mir geht es um das Preisleistungsverhältnis in diesem Spiel!


    Die Pöbeleien gab es tatsächlich, ich habe da verbal gegen den Agressor eingegriffen bzw. den 60er zurückgehalten. Ich habe dabei leider nur zu viele schmunzelnde Gesichter gesehen...


    Egal am WE beginnt die Oberliga, ich freu mich drauf, auch auf das Auswärtsspiel bei Euch. Sicher ist dann der Rahmen anders, vielleicht ja auch das Verhalten einiger Leute???

  • Es freut mich, dass Ihr bei TeBe solche wirklich Fanfreundlichen Preise hattet, nur darfst Du Berliner
    Verhältnisse nicht mit denen bei uns vergleichen. Erstens habt Ihr einen potenten Hauptsponsor und
    zweitens sind Bundesligisten in Berlin nun wirklich keine Seltenheit. Folglich könnt und müsst Ihr
    solche Preise anbieten. Die TSG hat in in den letzten zwei Jahren viel Geld in die Hand genommen,
    um die Bedingungen im Parkstadion und drumherum zu verbessern, ich denke, das wirst Du sicher
    bemerkt haben. Da ist es doch verständlich, dass man als kleiner Verein dann die seltene Chance
    für größere Einnahmen nutzt und die hohe Nachfrage nach Karten nutzt. Es ist ja nun nicht so, dass
    das Geld in die Taschen der Vorstandsmitglieder fließt, sondern wieder (hoffentlich gut) investiert
    wird.


    Respekt für Dein Eingreifen bei den Pöbeleien, leider trauen sich das immer noch zu wenige. Die
    "schmunzelnden Gesichter" dienten zumindest bei Einigen sicher nur dazu, dass eigene schlechte
    Gewissen nicht nach außen dringen zu lassen...

  • Na, wenn man längere Zeit zu TeBe geht, entwickelt man automatisch einen Pöbeleingreifreflex... ;) Ich freu mich, dass wir alles ein bisschen aufklären konnten! Danke! Und vielleicht sieht man sich ja mal bei Euch oder im Mommse und trinkt nen gemeinsames Bierchen!

  • Die TSG hat in in den letzten zwei Jahren viel Geld in die Hand genommen,
    um die Bedingungen im Parkstadion und drumherum zu verbessern, ich denke, das wirst Du sicher
    bemerkt haben. Da ist es doch verständlich, dass man als kleiner Verein dann die seltene Chance
    für größere Einnahmen nutzt und die hohe Nachfrage nach Karten nutzt. Es ist ja nun nicht so, dass
    das Geld in die Taschen der Vorstandsmitglieder fließt, sondern wieder (hoffentlich gut) investiert
    wird.

    vor allen wir waren zu Gast :D :thumbsup:


    Oton: Frau zu einer anderen "Uschi Du beim Fussball"


    andere Frau "na bei sowa smuss man ja dabei sein"



    :D :schal1: :D

  • Mit Auftaktsiegen die Weichen stellen
    (Nach Nordkurier vom 15.08.2008 - Von Roland Bandow und Detlef Granzow)


    Torgelow/Neustrelitz. Mit Auswärtsaufgaben in der Bundeshauptstadt beginnen die beiden Fußball-Oberligisten der Region – Torgelower SV Greif und TSG Neustrelitz – am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) die neue Saison. Spandau und der BFC Preussen heißen die Gegner, und sowohl die Vorpommern als auch die Residenzstädter wollen einen Auftakt nach Maß. Heißt: Ziel Auswärtssieg!
    Ein starker Kontrahent, der nur schwachgeredet wird. Dieser Beurteilung des Spandauer SV schließt sich Greif-Trainer Eckart Märzke an: „Das ist meiner Meinung nach eine gute Truppe, die man erst mal bezwingen muss. Wir werden versuchen, guten Fußball zu spielen, um ein positives Resultat mit nach Hause zu bringen.“ Kleines Handicap für die „Greifen“: Nach relativ problemloser Vorbereitung gibt es jetzt kurz vor dem heißen Start leider ein paar „Sorgenkinder“. Erik Waterstraat und Tony Engel kämpfen mit einer Bronchitis, Michael Schwerdtfeger hat sich beim Training das Knie verdreht; auch René Wagner ist verletzt.
    Das wirbelt Coach Märzke die Abwehr ein wenig durcheinander. „Es läuft halt nicht immer so, wie man es sich vorstellt“, meint der gebürtige Greifswalder. „Der eine oder andere muss einspringen, kann zeigen, was er drauf hat.“ Übrigens, Sturmtank Daniel Pankau ist seit einer Woche wieder voll im Training. Auf einem einstelligen Tabellenplatz möchten die Torgelower nach Abschluss der kommenden Saison stehen. „Schließlich wollen wir uns gegenüber dem vergangenen Spieljahr nicht verschlechtern.“ Im Übrigen sieht Märzke die Personalplanungen erst als „fast abgeschlossen“ an.
    „Jetzt ist wieder Alltag, das muss in alle Köpfe.“ TSG Trainer Lothar Hamann hat den Pokalhit von vor einer Woche gegen die Münchener „Löwen“ (0:2) endgültig abgehakt. „Wir sind jetzt wieder auf dem Boden und da wollen wir auch bleiben. Vor einem Jahr nach dem Karlsruhe-Spiel waren wir ein halbes Jahr im siebten Himmel. Im Liga-Alltag hat uns dies viele Punkte gekostet“, erinnert sich Hamann. Dennoch, das Pokalspiel gegen den Zweitligisten hat gezeigt, dass in der jungen TSG-Elf viel Potenzial steckt.
    Die Abwehr mit Norman Richter, Dirk Rochow und Sven Ehrcke beispielsweise hat gegen die Lauth und Kucukovic trotz der zwei Gegentore sehr gut gearbeitet. Und auch für das Spiel nach vorn hat die Mannschaft schnelle talentierte Spieler. „Wir sind überzeugt von den Jungs, aber sie müssen jetzt an jedem Spieltag ihr Können abrufen“, warnt Hamann auch vor zuviel Selbstvertrauen. „Die Situation ist nicht leicht: Jeder erwartet gegen Preussen einen Sieg, aber das wird wahrlich kein Selbstläufer. Nichtsdestotrotz wollen wir mit einem Dreier die Weichen für die Saison richtig stellen.“ Immerhin das erklärte „Klassenziel“ der „Hamänner“ ist ein Platz zwischen fünf und acht.


    Quelle: www.nordkurier.de

  • 3:0 für die TSG Neustrelitz vor 101 zahlenden Zuschauern, davon waren ca. 40 für den Sieger.
    Ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Sieg der Gäste, die vor dem Tor wesentlich zielstrebiger
    zu Werke gingen, als die in dieser Hinsicht sehr harmlosen Preussen. Tore durch Simic, Müller
    und Mätschke.

  • TSG Neustrelitz mit gelungenem Saison-Auftakt
    (Nach Nordkurier vom 18.08.2008)


    Berlin (bm). Diesen Saisonauftakt darf der Fußball-Oberligist TSG Neustrelitz als gelungen betrachten. Deutlich mit 3:0 (1:0) gewann die Mannschaft von Trainer Lothar Hamann gestern in Berlin beim BFC Preussen.
    Nach dem Pokalspektakel gegen Zweitligist TSV 1860 München (0:2) kamen die Neustrelitzer im ersten Punktspiel durch einen Standard sechs Minuten vor der Halbzeitpause in Führung: Preussen-Torwart Maus erreichte den Ball erst hinter der Linie. Allerdings war der Schuss von TSG-Neuzugang Simic, der schon in der ersten Minute mit einem Freistoß am Keeper gescheitert war, hart auf den linken Dreiangel gezogen. Rubrik „Sonntagsschuss“.
    Die Neustrelitzer präsentierten sich als ein kompaktes Team, das unmittelbar nach der Pause vehement auf die Vorentscheidung drängte. So ging ein herrlicher Heber von Jovanovic über das leere Tor (46.), und gleich zwei Gästespieler verpassten eine gefährliche Eingabe (48.). Als dann auch noch Müllers Geschoss ebenso gehalten wurde (51.) wie ein Duggert-Versuch (56.), musste man mit dem Einbruch der jungen Berliner Elf rechnen. Nachdem sie noch vor der Pause nahezu ebenbürtig dagegengehalten hatte, ging ihr im zweiten Abschnitt aufgrund ihrer Unerfahrenheit im Hinblick auf Kräfteeinteilung und Durchschlagskraft die Linie vollends verloren.
    Den Neustrelitzer Sieg sicherten dann Müller (63.) und Mätschke (87.) mit ihren Treffern ab. Der Erfolg war auch in dieser Höhe vollauf verdient, zumal es weitere Tor-Möglichkeiten gegeben hatte. So hielt der Preussen-Keeper einen Kopfball von Duggert (69.) ebenso wie einen Jovanovic-Schuss (72.). Die größte Chance bot sich dem eingewechselten Gaudian, der allerdings den Ball weit über das Gehäuse drosch (82.).
    TSG-Trainer Hamann, der vor der Begegnung die Favoritenrolle eher zurückgewiesen hatte, war sehr froh, das erste Saison-Punktspiel gewonnen zu haben. Dennoch, so führte er in der Pressekonferenz aus, wird sich seine Mannschaft steigern müssen, um stärkeren Gegnern ein Bein stellen zu können. Mit den beiden fehlenden Verletzten Jacobsen und Hollenbach sowie dem neuverpflichteten Person aus Hansa Rostocks A-Jugend verfügt er aber noch über einige gute Alternativen.


    Quelle: www.nordkurier.de