Es gibt wohl deutschlandweit keinen Fussballclub der gemessen an der begrenzten Anzahl seiner Zuschauer bei Heimspielen dennoch soviel Interesse im restlichen Teil der Republik hervorruft wie der BFC Dynamo.
Die Geschichte unseres Clubs ist eine der außergewöhnlichsten in unseren Breitengraden.
Kurz nach der Gründung als Stasiclub verschrien und von vielen gehaßt, vermißt so manch neuer Bundesbürger seinen liebgewonnenen Erzfeind.
Durch die Solidarität der Fans untereinander, die Aktionen von Fans für Fans und die Vereinstreue entstand zudem ein Zusammengehörigkeitsgefühl, daß in der heutigen von finanziellen und kommerziellen Richtlinien bestimmten Fußballwelt einzigartig ist und so manchen Anhänger fasziniert.
Auch die Tatsache, dass sich die Befis immer wieder in "schwierigen Situationen" durchsetzen konnten und als Sieger vom Platz gingen, sorgte bei einzelnen für bundesweite Beachtung.
In der Summe ergibt sich das Blid des etwas anderen Clubs, für den sich viele Anhänger aus den unterschiedlichsten Gründen interessieren.
Würde dieses Potential nur ansatzweise erkannt werden,wäre relativ eindeutig erkennbar, was uns auszeichnet.
Daher sollte eigentlich jedem klar sein, daß wir irgendwann den Kampf verlieren und in der Versenkung verschwinden, wenn wir versuchen so zu sein, wie all die unzähligen anderen Vereine....
Die Sponsoren werden uns nie die Tür einrennen.
Die Presse wartet auf berichtenswertes, das liegt in der Natur selbiger.
Unsere "Feinde" werden uns nie lieben, aber sie würden uns unendlich vermissen, wenn es uns nicht mehr geben sollte.
... und wo soll ich mit meinen Kinder am Wochenende hingehen- Kino, Tierpark oder Hertha?