Regionalliga Nordost – große Betriebsamkeit vor dem Saisonstart

So werden von den Vereinen aktuell die letzten Transfers eingetütet, Trainerstäbe vergrößert und von Fans Wetten platziert, denn am Ende der Saison wird der Gesamtsieger gekürt. Doch es gibt eher negative Nachrichten und das für den SV Babelsberg 03. Auch wenn es nicht unmittelbar mit der Regionalliga Nordost zu tun hat, so könnte die Entscheidung des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) die Routinen bei den Babelsberger nachhaltig beeinflussen.


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Was geschehen ist? Der SV Babelsberg 03 wurde für die Saison 2018/2019 vom FLB vom Landespokal ausgeschlossen.


Findet die Pokalsaison ohne Babelsberg statt? Pokalfinale aus dem Mai mit Nachspiel


Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) hat dem SV Babelsberg 03 mitgeteilt, dass der aktuelle Wettbewerb im Landespokal der Saison 2018/2019 ohne den Klub stattfinden werde. Ausschlaggebend für diese Maßnahme – und einer zusätzlichen Strafe von 4.500 Euro – waren die Ausschreitungen, die von Clubanhängern im Zuge des Pokalfinales im Mai des Jahres 2018 gegen Energie Cottbus begangen wurden. Dabei wurden Leuchtraketen auf Gästefans geschossen und auch die eigenen Ordner zur Zielscheibe für Attacken mit Böllern. Selbst die Pokalübergabe musste kurzfristig abgesagt werden, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Schon unter der Saison musste der Verein mehrfach tief in die Vereinskassen greifen, um Strafen wegen des Abbrennens von Pyros zu begleichen.


Bis zum 23. Juli bleibt den Babelsberger nun Zeit, gegen den Spruch des Verbandes Einspruch einzulegen. Geht es nach den ersten Stimmen aus dem Verein, wird man das auch tun. Der Vereinsvorsitzende Archibald Horlitz hat gegenüber Medienvertretern bereits deutlich gemacht, mit allen sportjuristischen Mittel gegen den Ausschluss vom Pokalwettbewerb vorzugehen. Es fehle hier an Augenmaß, wenn die Mannschaft für die Fans zur Verantwortung gezogen würde. Es bleibt also spannend in Babelsberg.


Nachtrag der Redaktion: Der SV Babelsberg 03 hat vor dem Verbandsgericht gewonnen und darf nun doch am Landespokal teilnehmen. Das Urteil ist an strenge Auflagen gebunden: So muss der SV Babelsberg zu jedem Auswärtsspiel 15 Ordner entsenden und es ist den eigenen Fans untersagt Fahnen und Banner mit ins Stadion zu bringen.


Ein Deutscher Meister und WM-Teilnehmer für den Berliner AK


Der Berliner AK kann einen prominenten Neuzugang vermelden - einen Fußball WM-Teilnehmer und Deutschen Meister! Nein, es sind nicht Robben oder Ribery aus der Bundesliga, sondern der deutsche Top-Sprinter Maximilian Kessler. Kessler wird das Team rund um Trainer Ersan Parlatan verstärken und ist für den Athletikbereich zuständig. 10,37 Sekunden stehen als Bestzeit des Sprinters auf der 100 Meter Strecke in den Büchern – eine Messlatte, an der sich die AK-Spieler wohl zukünftig orientieren dürfen. Und Kessler ist kein unbeschriebenes Blatt im Fußball.


14 Jahre lang hat er im Nachwuchsbereich von Hertha 03 Zehlendorf gekickt, bevor er sich exklusiv der Leichtathletik widmete. Er weiß also, wie wichtig gerade die ersten Meter sind, wenn es den Abschluss vor dem Tor oder das Toreverhindern in der Verteidigung geht. In Sachen Dynamik, Sprints und auch Sprungkraft darf man in der kommenden Saison also Wie die meisten Wettbüros mit ihren Fussballwetten durchaus auf den Berliner AK wetten.


Nachhaltige Erneuerungen beim ZFC Meuselwitz


Der ZFC Meuselwitz nimmt die neue Saison sehr ernst. Das zeigen die jüngsten Neuzugänge bei den Herren - gleich fünf an der Zahl. Alexander Dartsch wurde vom Absteiger aus der dritten Liga und jetzigen Konkurrenten der Regionalliga Nordost Chemnitzer FC bis 2020 fest verpflichtet. Mit dem 24-jährigen Kyriakos Andreopoulos nahm der ZFC einen griechischen Juniorennationalkicker unter Vertrag, der das defensive Mittelfeld verstärkt. Auf Leihbasis stößt der 20-jährige Stürmer Paul Grzega zum ZFC, der beim FC Carl Zeiss Jena unter Vertrag steht. Von Lok Leipzig kommt der erfahrene Defensivmann Hiromu Watahik und der 19-jährige Romarjo Hajrulla von BSG Wismut Gera soll die Außenbahn vom ZFC verstärken. So viele Neuverpflichtungen haben dann wohl auch das 22-jährige Mittelfeldtalent Fabian Raithel dazu bewogen, seinen Vertrag in Meuselwitz bis 2019 zu verlängern. Durch die Bahn läuft es also sehr gut für die Meuselwitzer und der Kader nimmt gute Formen an.


Doch wer wird am Ende der Saison das Rennen in der Liga machen? Vieles spricht dafür, dass der Traditionsklub Chemnitzer FC nach seinem Abstieg aus der Dritten Liga und der folgenden Neuaufstellung ein gehöriges Wörtchen um den Titel mitsprechen wird.

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