Beiträge von Stiedi

    Fakt ist , daß sich der Staßfurter Trainer nicht im Griff hatte , verbale Entgleisungen unter der Gürtellinie gegen den Amsdorfer Co-Trainer , der auch Vorstandsmitglied im Verein ist . Auch gibt es einen Sonderbericht zu dem Vorfall .
    Nach meinem Kenntnisstand hat Ihn das Sportgericht bis zur Verhandlung von der Bank geholt . Zu Recht !
    Wenn diese Wahrheiten hier aus dem Forum verschwinden , kann das nur auf Betreiben der Staßfurter passiert sein , und der Administrator hat sich gebeugt . 20 Jahre nach der Wende sind halt bestimmte Schaltstellen noch besetzt !


    Also das Löschen dieses Themas führe ich nicht auf die Tatsache zurück, dass jemand die Wahrheit(Beleidigung eines Spielers) ins Forum stellt, sondern dass er um diese (mal wieder) eine sensationsgeile Story drumherum baut. Es war nämlich die Rede vom Zwangsabstieg der Staßfurter wegen eben dieser Beleidigung und das ist absoluter Schwachsinn. Wie 90% der Äußerungen dieses Autors. Es mag sogar sein, dass er oft Wahrheitsgehalt in seinen Ausführungen hat. Aber aus welchem Grund auch immer neigt er zu grenzenloser Übertreibung bzw. Sensationsgier, weshalb er hier stetig ins Lächerliche gezogen wird und nicht ernstgenommen wird.
    Wie man in den Wald hineinruft...


    Vielleicht die gefährlichere, aber das Spiel hat der HFC gemacht. Allerdings kamen die Roten kaum zu Großchancen, während Stendal über die schnellen Brasis gut gekontert hat - allerdings müsst ihr den Jungs vom Zuckerhut noch die Abseitsregel intensiv erklären (und einigen Fans anscheinend auch). Das Hallesche Angriffsspiel lebte mehr vom unsicheren Lok-Schlussmann.


    Theoretisch endete die zweite Halbzeit mit zwei Mann zu viel. Gleich in der Anfangsphase ne sonnenklare Notbremse von Stendal, im Laufe der ersten Hälfte noch mal das Gegenstück.


    Kann ich so unterschreiben. Lok mit gutem Konterspiel und der HFC optisch mit mehr Spielanteilen aber ohne Gefahr auszustrahlen.
    Lupo hatte keinen guten Tag, normalerweise ist er ein mehr als sicherer Rückhalt. Aber in den richtigen Situationen war er zur Stelle(gerade in eurer Drangphase zu Beginn der zweiten HZ) und seine Unsicherheiten waren nicht entscheidend und blieben ohne Konsequenzen.


    Die beiden (potentiellen) Platzverweise kann ich jetzt so nicht bestätigen, hab da keine Szenen vor Auge, wo jeweils nen Platzverweis gerechtfertigt gewesen wäre.




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    Teilweise haarsträubend was der HFC für Chancen im zweiten Durchgang ausgelassen hat, das hätte für drei Spiele gereicht.


    Das auf jeden Fall. Was ihr da aus allen Positionen vergeben habt, geht auf keine Kuhhaut. Aber wir müssen ja auch mal Glück haben ;)



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    Sicherlich gibts nicht wenige Schiris, die den pfeiffen, aber wenn eure Südamerika-Neuzugänge so oft und so theatralisch fallen, dann hätte ich als Unparteiischer irgendwann auch keinen Bock mehr jeden Abflug zu belohnen. Zumal, wenn ich mich von Gästefans auf dem Niveau von Hauptschülern über die zweite Halbzeit verteilt volltexten lassen muss, wär meine Pfeiffe auch stumm geblieben.


    In einem gebe ich dir Recht. Die Brasis fallen generell schon ziemlich leicht. Aber derart übertrieben, wie du es darstellst, war es in meinen Augen nicht. Aber ein paar Dinger haben sie schon gucken lassen ;)
    Was das "volltexten" angeht, so kann ich dir nur sagen, dass das das Ergebnis ist, wenn man Woche für Woche genau solche Schirientscheidungen ausstehen muss und dadurch nicht selten um den Erfolg gebracht wird. Bei Interesse gerne mehr via PN.
    Aber unabhängig davon wäre es mir neu, dass das Regelwerk dem Schiri freistellt Elfer zu pfeifen, wenn er von außen zugetextet wird :)
    Und klarer kann nen Elfer nicht sein. Der hatte weißgott nichts mit Fallsucht zu tun. Erst die klare Behinderung durch das ziehen/halten und dann das Bein was stehen gelassen wurde.


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    Trotzdem war der Schiri der absolute Bringer, generell viel zu kleinlich und total kuriose Dinger drin. Zern räumt einen Stendaler um und der Schiri gibt Freistoß für Halle, weil er zwei Minuten vorher Vorteil hat laufen lassen. Der Linienrichter auf der Trainerbankseite war viel zu langsam und praktisch nur bei Standards auf Höhe der Abwehrreihe.


    Das ist das Durchschnittsniveau der Schiris, denen wir WE für WE ausgesetzt sind. Aber wenigstens war die Scheiße insgesamt relativ ausgeglichen, die er gepfiffen hat, mal abgesehen vom Elfer.


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    Und der absolute Kracher waren die Gäste-"Fans", die verbal ein Trommelfeuer unter der Gürtellinie abschossen. Wenn ich das hier wiederhole, krieg ich wohl auf unbestimmte Zeit Forumsferien. Kam in der Schlussphase aus dem Lachen nicht mehr raus, Entertainment vom Feinsten.


    Solange du dich amüsiert hast, ist doch alles bestens ;) aber wie gesagt, bei Interesse gerne mehr über PN.
    Und mich würde ja mal interessieren, wie du dich z.B. morgen im Stadion verhälst :thumbup:


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    Man kann nach zweifachen Rückstand mit dem 2:2 leben, auch wenn mehr drin war. Ich frag mich allerdings was bei Stendal ohne Brasis läuft, Spielaufbau hundertprozent über die Südamerikaner, die sehr schnell auf den Beinen waren und das ein oder andere technische Schmankerl eingebaut haben.


    Dito.
    Und die Frage, was ohne sie laufen würde, ist spekulativ. Logisch und Fakt ist, dass sie durch ihre Spielweise das Spiel an sich ziehen und durch enormen Einsatz und Laufbereitschaft wichtige Bestandteile der Mannschaft geworden sind.

    HFC II - Lok 2:2(1:1)


    Lok: Boy - Gassel, Kiefel, Bathke, Runge(Rasche) - Schulz, Renato(Fernando), Juninho, Stach - Heder, Nellesen


    Bei ungemütlichem Wetter eine gute Leistung der Lok-Elf. Stendal in der ersten Halbzeit in meinen Augen die bessere Mannschaft. Nach Flanke von rechts(Juninho) stand Heder im Strafraumzentrum perfekt und vollstreckte zur 1:0-Führung. Die Eisenbahner ballsicher und spielbestimmend, ließen keine Chancen der Gastgeber zu. Dennoch war der für den gelb-gesperrten Michael Winkelmann spielende Stefan Bathke der Unsicherheitsfaktor in der Hintermannschaft. Kurz vor der Halbzeit der Ausgleich der Gastgeber mit der ersten Chance. Aus spitzem Winkel hämmert ein Hallenser den Ball ins kurze Eck. Es sah direkt davor nach einem Foul an einem Stendaler Verteidiger aus, dies kann ich aber nicht 100prozentig sagen.
    Direkt danach war Halbzeit.
    Der Ausgleich kam zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Die Hallenser starteten besser in die zweite Hälfte und rissen das Spiel an sich. Die erarbeiteten Chancen konnten allerdings nicht zu Führung genutzt werden. Lok zu Beginn der zweiten Halbzeit stark unter Druck und konnte sich nicht so recht befreien. Der Schiri, der keine klare Linie hatte und beiderseitig sehr undurchsichtig und kleinlich pfiff, tat mit fragwürdigen Entscheidungen seinen Teil dazu bei.
    Mitte der zweiten Hälfte entschied er allerdings zu 100% richtig. Der stark agierende Heder sprintete auf den Keeper zu und wurde von diesem kurz hinter der Strafraumgrenze in vollem Lauf zu Fall gebracht. Der Torwart bekam zurecht gelb und den fälligen Elfer verwandelte Gessler sicher zur erneuten Führung. Halle machte weiter Druck und Lok setzte durch Konter Akzente. Wenige Minuten vor Schluss dann aber eine Unachtsamkeit in der Stendaler Hintermannschaft. Nach einem Standard standen zwei Hallenser mutterseelenallein am 5er, von denen einer zum Ausgleich einschob.
    Zum Ende der Partie geriet der Schiri erneut in den Fokus der Zuschauer. Nach einem schnellen Konter der Lok durch Fernando, verweigerte er diesem einen klaren Elfmeter. Zuerst wurde er durch den ganzen Strafraum gehalten(sein Arm war unter dem des Verteidigers eingeklemmt) und als er sich mit einer Drehung lösen wollte, wurde er eindeutig vom Verteidiger gelegt. Das Schirigespann verweigerte den eindeutigen Elfmeter. Selbst die Hallenser sahen dies so. Direkt darauf der nächste Aufreger. Der Schiri pfiff deutlich vor Ablauf der regulären Spielzeit ab und zog sich somit den Ärger der Zuschauer zu.


    Unterm Strich ein leistungsgerechtes Unentschieden, welches aber durch einen Elfmeter kurz vor Schluss für die Lok hätte entschieden werden können.


    Herauszuheben sind heute die beiden sehr stark agierenden Stürmer Heder und Nellesen. Auf tiefem Untergrund legten sie eine hervorragende Leistung ab und sorgten durch Schnelligkeit, Spielwitz und feiner Technik immer wieder für Unruhe in der gegnerischen Abwehr.


    Auf einen Dreier gegen Staßfurt

    Das Problem war ja nur, dass der Spieler, dem ihr mit Recht etwas auf die Strümpfe geben wolltet, zu diesem Zeitpunkt schon gestriegelt und gebügelt auf der Tribüne saß. Oder willst Du mir erzählen, dass ihr nur in der Zeit von Torpfiff bis Halbzeitpfiff getreten habt? Das waren keine zehn Sekunden, denn nach dem Tor war Halbzeit! :wacko:


    Was meinst du denn, wieso die Mannschaft solche Wut im Bauch hatte und zugegebener Maßen auch über die Strenge geschlagen hat? Das hält natürlich nur von der Aktion bis zur Halbzeit an...

    soviel ich weiß, ist ja auch er einer von zweien die ab nächster saison für hansa rostock auf torejagd gehen.


    Und soviel ich weiß, war er Hansa zu alt...


    Wenn er trifft dann isser besser bei uns aufgehoben, zumindest in Liga 3 :rolleyes: :schal1:


    Immer langsam...
    Ihr müsst ab nächster Saison kleinere Brötchen backen :rofl:



    Erwarte Sonntag nach dem Match ne genaue Analyse zu Sportfreund Heder :bindafür: ;)


    Also auf der Playse isser schonmal nen Guter :thumbup:
    Isn feiner Kerl...

    Lok Stendal - Eintracht Salzwedel 2:1 (0:1)


    Lok: Boy - Kiefel, Gassel, Winkelmann, Groß - Schulz, Runge, Renato, Heder - Körner, Fernando


    Bei ungemütlichem Wetter und tiefen Geläuf kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten mit ihrer ersten Chance nach wenigen Minuten in Führung gehen. Der lang geschickte SAWer vollstreckte gegen den Torwart sicher. Kurz darauf die zweite 100%ige von Salzwedel, welche aber ausgelassen wurde. Nach ca. 10 Minuten musste Micha Winkelmann verletzungsbedingt runter, für ihn kam Maik Stach. In der Folge übernahm die Lok das Zepter und SAW zog sich immer weiter zurück. Lok mit deutlich höheren Spielanteilen, aber ohne das nötige Durchsetzungsvermögen. Die tief stehenden Gäste bereiteten der Mannschaft große Probleme, zu Torchancen zu kommen. Entstandene Tormöglichkeiten konnten nicht genutzt werden.
    In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Lok spielte, SAW stand hintendrin und sollte in der zweiten Hälfte zu nicht einer Torchance kommen. Nach wenigen gespielten Minuten in der zweiten Hälfte gelang Heder der mehr als verdiente Ausgleich. Danach lief Lok weiter auf das Gästetor an, sich bietende Chancen konnten nicht genutzt werden. Erst der eingewechselte Benedik Nellesen konnte nach schöner Vorlage von Renato per Flugkopfball der Führung und den gleichzeitigen Endstand herstellen. Weitere Tore blieben den Lok Kickern verwehrt.


    weitere Einwechslungen: Enrique, Nellesen, Meier, Bathke


    Insgesamt eine gute Vorstellung auf sehr tiefen Boden. Die Gäste machten es der Lok auf Grund ihrer stark defensiven Haltung schwer, zu Chancen zu kommen. Die Kondition stimmt auf jeden Fall.
    Die Generalprobe für den Rückrundenauftakt ist gelungen. Nun heißt es, mit einer guten Leistung und drei Punkten in die Rückrunde zu starten!!!

    Wie immer super ausführlicher Bericht Stiedi :bindafür:
    Da kann beim Tastenklimpern schon ma was passieren ;)
    Sieht so aus als könnte es ne seeehr spannende Rückrunde werden, schaun wa mal, viel Erfolg, v.a. auch auf der morgigen MV!


    Seh ich auch so.
    Aber wenn man will, findet man natürlich immer irgendnen Scheiß...

    Der hier ist klasse :D


    "herausgehoben" muss es natürlich heißen... :versteck:


    Lok Stendal - Schwarz-Rot Neustadt 5:4 (2:0)


    Das Ergebnis klingt schlechter, als es eigentlich war. Aber der Reihe nach.


    Lok spielte mit: Boy - Winkelmann, Gassel, Kiefel, Groß - Schulz, Stach, Renato, Heder - Körner, Fernando


    Lok von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Die 3 von Beginn an spielenden Brasilianer setzten auf gefrohrenem und daher sehr rutschigem Untergrund mit ihrer Zaubershow von gestern fort. Es spielte nur die Lok. Folgerichtig auch das 1:0 nach geschätzten 10 Minuten per Schuss von der Strafraumgrenze durch Renato. In der Folge zeigte sich aber auch eine negative Seite der Südamerikaner - ihre Eigensinnigkeit. Fernando setzte sich schön gegen alle Gegenspieler durch und dringt in den Strafraum ein. Statt aber auf den sehr gut mitgelaufenen Stach abzulegen, der nur noch hätte einschieben müssen, zieht er aus spitzem Winkel selbst ab - knapp vorbei.
    Beim nächsten Mal machte er es besser. Wieder setzte er sich auf rechts durch und gab den Ball diesmal perfekt in den Strafraum auf den diesmal mitgelaufenen Körner. Dieser netzte sicher zum verdienten 2:0.
    Nach einigen weiteren guten Chancen, sie aber ungenutzt blieben, ging es in die Pause. Auffällig dabei Stürmer Fernando, der immer am Limit stand und mit muss 10 Mal mit Abseits zurückgepfiffen wurde. Das ein oder andere Mal in meinen Augen zu Unrecht. Aber schon schön zu sehen, wie gut die Südamerikaner in die Offensive spielen. Von den Gästen bis dato nichts zu sehen. Keine Tormöglichkeit, ganz schwache Vorstellung.
    Direkt nach Wiederanpfiff ging es dann ganz schnell. Heder wurde über rechts geschickt, er lief allen Gegenspielern gekonnt davon und schloss dann im 1:1 gegen den Torwart gekonnt mit einem Heber ab. Wenige Minuten später das 4:0 durch Stürmer und Geburtstagskind Fernando.
    Für das 5:0 zeichnete sich wenig später erneut Renato verantwortlich, der sich an der Mittellinie sehr geschickt gegen alle Gegenspieler durchsetzte und per solo geschickt gegen den Keeper vollstreckte.
    Bis dahin weiterhin keine Offensivaktionen der Gäste.
    Diese gelangten dann dennoch durch einen Sonntagsschuss aus 20 Metern(Direktabnahme) zum 5:1 Anschlusstreffer. Wenn man so will, mit ihrer ersten Tormöglichkeit.
    Dann Mitte der ersten Hälfte einige Wechsel auf Stendaler Seite. Mit Winkelmann, Groß und Kiefel verlies fast die gesamte Verteidigung das Feld und wurde gegen Runge, Henrique und Meier ausgetauscht. Kurz darauf kamen auch Bathke, ein weiterer Brasilianer und Moreau zum Einsatz, während u.a. Heder und Renato den Platz verließen. Das war ein kleiner Knick in der Mannschaft. Nachdem die Gäste weiterhin ihre erste und bis dato einzige Torchance durch den Sonntagsschuss zum Anschlusstreffer hatten, bekamen sie das 5:2 durch Bathke aufgelegt. Dieser spielte einen Pass parallel zum Strafraum(!) so schlecht und schwach, dass der Stürmer den Ball nur noch einschieben musste. Danach hatte wohl der Schiri auch noch Lust bekommen, ein wenig künstliche Spannung zu produzieren und pfiff aus unverständlichen Gründen 2 Elfmeter auf Zuruf für die Gäste - Gastgeschenke quasi und damit 5:4. Lupo konnte sich noch ein einziges Mal auszeichnen ehe das Spiel dann zuende war.


    4 Tore für die Gäste, von denen maximal 1 gerechtfertigt gewesen ist. Aber seis drum. Bei Testspielen zählt ja nicht das Ergebnis(auch wenns auch so ein Sieg war) sondern die Spielweise. Und die war in der ersten Hälfte und bis zu den Wechseln vorbildlich. Schneller und schöner Offensivfußball angetrieben durch einen sehr starken Renato im offensiven Mittelfeld und über einen guten Heder über rechts außen. Da wächst was für die Rückrunde zusammen. Auffällig auch der Fitnesszustand der Mannschaft. Es wurde nahezu 90 minütiger Offensivfussball geziegt, weshalb auch mal der Trainer für seine hervorragende Rückrundenvorbereitung gelobt werden muss.

    Auf sehr schwierigem Geläuf eine gute Vorstellung der Stendaler Truppe, die mit 5 Brasilianern in der Startformation spielte. Bis auf Rasche und Schulz waren alle Stammkräfte mit an Board.
    Der Boden bei Landesklassevertreter Tangerhütte war auf Grund des Schneefalls am Freitag mit einer Eissicht überzogen und somit sehr schwer bespielbar. Dennoch machten vor allem die brasilianischen Neuzugänge bei diesen Witterungsbedingungen eine sehr gute Figur. Nach einer halben Stunde stand es bereits 4:0 - 4x Brasilien. Die genauen Torschützen muss ich schuldig bleiben, da ich noch ein kleines Namensproblem habe :happy:
    Getroffen hat auf jeden Fall Stürmer Fernando und rechtsaußen Heder.
    Sehr schön kombinierten die Jungs und ließen den Gastgeber ein ums andere Mal aussteigen. In Hälfte 1 hätte es 7-8:0 stehen können. Tangerhütte war garnicht auf dem Platz und deren Spieler somit nur Statisten. Aktionen auf das Stendaler Tor gab es jedenfalls keine.
    In der zweiten Hälfte kamen die Tangerhütter dann etwas ins Spiel. Einen Konter konnten sie zum Anschlusstreffer verwerten. Das war es dann im großen und ganzen aber auch wieder mit den Chancen der Gastgeber. Zwar ab es noch ein paar wenige kleinere Möglichkeit, aber in Folge übernahm die Lok wieder das Zepter. Es folgten die Tore 5-7, das sechste hierbei durch BeNe, der als deutscher Torschütze herausgehebt werden sollte ^^
    6 Tore durch brasilianische Spieler sind erstmal ein Ausrufezeichen. Man muss aber bedenken, dass die Offensive durch das Fehlen von Rasche, Schulle und Sven Körner(heute nur als Co zugegen) fast nur aus Brasilianern bestand. Ich gehe davon aus, dass die Startformation in der Liga bei normaler Personallage nicht mit 5 Südamerikanern gespickt ist.
    Dennoch eine sehr gute Vorstellung aller Lokspieler, die ein wenig Samba-Stimmung in den eiskalten Nachmittag brachten. Es ist spannend zu erwarten, was die Mannschaft noch zu Leisten im Stande ist, wenn die Truppe erstmal eingespielt ist.
    Morgen dann jedenfalls der erste richtige Test gegen Schwarz-Rot Neustadt im Stendaler Hölzchen. Soweit ich weiß, müsste der Rasen im Hölzchen auch gut bespielbar sein, sodass annähernd gute Platzbedingungen einen guten Vergleich zulassen.

    An ein Spiel gegen SV Schwarz-Rot Neustadt im Stendaler Hölzchen kann ich mich noch sehr gut erinnern.
    Sonntag den 20.08.2000 LOK Stendal - Schwarz-Rot Neustadt 9:2
    Wenn es nur halb so viele Tore werden, bin ich sehr zufrieden.


    Das Datum hast jetzt aber nachgeschlagen... ;) :D

    Die Idee an sich ist nicht verkehrt.


    Jedoch sollte man sich Fragen, ob man mit der Menge an Arbeit auch wirklich zurecht kommt. Denn, vorausgesetzt die Seite soll einen gewissen qualitativen Standard erfüllen, muss dort sehr, sehr viel Zeit und Arbeit reingesteckt werden. Denn du schreibst es dir ja nicht nur auf die Fahnen, über einen Verein zu berichten, sondern über alle.
    Das ist kein einfaches Unterfangen. Also bevor du sowas endgültig ins Rollen bringst, nochmal drüber nachdenken, ob das nicht eine Nummer zu hoch ist. Aber wie gesagt, die Idee an sich ist nicht verkehrt.

    Entracht Mechau - Lok Stendal 2:1(1:0)


    Mechau kam gut in die Partie und spielte schöne Bälle nach vorne. Es war deutlich zu sehen, dass man es mit einer eingespielten Mannschaft zu tun hatte. Folgerichtig auch die recht frühe Führung der Gastgeber. Mitte der ersten Hälfte reißt Lok das Spiel an sich. Hoher Ballbesitz und technisch auch hier und da ein Schmankerl. Was aber fehlte, waren oft die entscheidenden Pässe in die Spitze, sicherlich auch bedingt durch eine gut stehende Verteidigung des Gegners. Kurz vor dem Pausenpfiff dann dennoch die bis dato größte Chance der Lok. Nach Ecke von rechts köpft Sven Körner den Ball aus Nahdistanz auf den Kasten, doch der Keeper kann parieren.


    In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Mechau zieht sich mehr und mehr zurück und Lok mit viel Ballbesitz, aber mit deutlich zu wenig Akzenten. Wenn es zu guten Gelegenheiten kam, dann meist durch Einzelleistungen. Eben solch eine Einzelleistung brachte Mitte der zweiten Hälfte die Grundlage für den Ausgleich. BeNe schnappte sich den Ball und stürmte in den Strafraum ein, wo er anscheinend regelwidrig gelegt wurde. Ob es ein Elfer war oder nicht, kann ich nicht eindeutig sagen, da ich dafür nicht gut genug postiert war. Den fälligen Strafstoß verwandelte einer der Brasilianer sicher. Kurz darauf flog Bastian Smolny per Ampelkarte vom Platz. Ursache war wohl eine Beleidigung/Drohung.
    Lok danach mit der größten Chance des Spiels. Der zur zweiten Halbzeit gebrachte Heder, setzte sich schön über rechts außen durch und gab den Ball halbhoch und scharf in den Strafraum rein. Der einschussbereite BeNe konnte das Leder aus Nahdistanz jedoch nicht im Tor unterbringen, sondern zwirbelte den Ball über den Querbalken. Kurz vor Schluss dann auch für ihn dass Spielaus durch gelb-rot. Gesehen hab ich nichts, aber er muss wohl nachgetreten haben, oder etwas in der Art.
    In der 90. Minute dann die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber. Ein Spieler kommt im Strafraum der Lok zu Fall und der Schiri zeigt auf den Punkt. Ich hätte den Elfer nicht gegeben, aber seis drum. Brandt verwandelte somit mit der einzigen Chance in Halbzeit 2 sicher zum 2:1 Siegtreffer.


    Fazit: Harfi hat noch viel Arbeit vor sich, die Brasilianer in das Team einzuformen. Gute Ansätze waren da, gerade der in der zweiten Hälfte auf rechts außen eigesetzte Heder wusste sehr zu gefallen. Aber zu selten kamen die Jungs gefährlich vors Tor, was auch nicht unwesentlich an der noch fehlenden Abstimmung lag.