Und?
Mag ja sein, das Unionanhänger einem bestimmten Pflichtspiel zum Saisonende dem Charakter eines Pflichtfreundschaftsspiels zumessen oder nicht.
Ein formales "Abspulen" des Restprogramms müsste dann aber für beide Mannschaften gegolten haben.
Das traf nicht zu.
Pflichtspiele von Zweitmannschaften der Lizenzvereine als Ausbildungsmanschaften sollten ohnehin niemals den Charakter von Pflichtfreundschaftspielen haben. Auch nicht nach Erreichen des Klassenerhaltes der Ausbildungsmannschaft und auch nicht, wenn der Aufstieg im laufenden Spieljahr nicht mehr (bzw. wie im Falle der Zweitvertretungen in der 3.Liga gar nicht) möglich ist.
Die Spieler wollen und sollen sich durch gute Leistungen für die 1.Mannschaft empfehlen und nicht einfach formal die restlichen Spiele "über die Zeit brngen".
Da zumindestens in den Spielklassen 3-5 der Einsatz von Spielern aus den 1.Mannschaften in den Zweitmannschaften an den letzten 4 Spieltagen nicht ohne Grund untersagt ist, wäre mit Ausnahme des Falls, das der Verein ohnehin zur Auffassung gekommen wäre, sich wegen Perspektivlosigkeit von sämtlichen Spielern der Zweitmannschaft zu trennen und diese durch andere Spieler aus dem Nachwuchs zu ersetzen (was nicht zutraf), ein solches Auftreten seitens der Hansa-Akteure auf dem Platz also höchst kontraproduktiv gewesen!
Nachdem Hansas Zweitmannschaft bereits wenige Tage zuvor durch eine 2:3 Niederlage in Neustrelitz schon den 3. Tabellenplatz verpasst hatte, wollte sie nach Staffelmeisterschaft vom Vorjahr und einem großen personellen Umbruch noch eine möglichst gute Abschlussplatzierung zum Saisonabschluss erzielen. Das gelang ihr aber erst durch einen 3:2 Sieg am letzen Spieltag über dem BFC Preussen (4.Platz).