Beiträge von Per-Oehr

    Zitat

    natürlich absoluter Deutschland-Fan bei den WMs war (seit Spanien).


    1982 haben die Bundesdeutschen bei mir den letzten Bonus
    verspielt. Das jämmerliche Gegurke gegen Österreich und
    dann noch der Schuhmacher-Ausraster gegen Frankreich...
    (wenngleich das Spiel gg. Frankreich absolut spannend, dramatisch
    und hochkarätig war).


    EM 1984 war auch nur Schrott seitens der BRD, 1986 hat man
    sich völlig unverdient mit ziemlich grottigen Leistungen ins Finale
    geschleppt...und schon vorher haben die es nie geschafft (trotz
    "politischer" Sympathien) sich in mein Fußballherz zu spielen.


    Ich gebe auch ehrlich zu, herzhaft gelacht zu haben als 1976
    Hoeness den Elfer gegen die Tschechen vergurkt hat. :oops:


    Das letzte Mal als ich so richtig mit der BRD-Nationalmannschaft
    mitgefiebert habe, war 1974 im Finale gegen die Käsköppe...


    So lagen im internationalen Fußball die Sympathien mehr bei
    Außenseitern und/oder Mannschaften, die in ihrer Zeit mit schönem
    Fußball begeistern konnten (Brasilien, Dänemark z.B.).


    Und natürlich nicht zu vergessen "Faktor Schadenfreude" als z.B.
    1980 die Griechen die Russen bei der EM-Quali rausgekegelt haben...

    Zitat

    Ich z.B. habe stundenlang vorm Fernseher gesessen, wenn ...


    Gleich einleitend für die jüngeren Jahrgänge:
    Bei uns in DD gabs ja nur zwei Fernsehkanäle zu empfangen,
    bzw. einen Tschechensender, aber ohne Ton... =)


    Daraus folgt, das Angebot an Sportübertragungen war relativ
    bescheiden und mit heutigen Zeiten nicht zu vergleichen.


    Ich habe mir bestimmte Sportarten oder Ereignisse auch ziemlich
    regelmässig reingezogen, wie eben erwähnte 4-Schanzentournee,
    Handball-EC-Spiele (SCM, SCL, TSC Berlin-Frauen oder so), Leicht-
    athletik-Highlights oder eben Olympia...


    Dabei habe ich mich auch über die Erfolge der DDR-Sportler gefreut,
    bzw. sogar mit die Daumen gedrückt.


    Manche Ereignisse haben mich auch "Live" fasziniert, wie die Radrennen
    in der Werner-Seelenbinder-Halle in Berlin im Winter
    (war einfach nur geile Atmossphäre), Eishockeyländer-
    spiele (egal wenn der Gegner auch nur Rumänien oder Ungarn hieß und nur
    ein paar Hundert Leute dabei waren), Leichtathletik-Wettkämpfe usw.


    Es war bei uns im Freundeskreis auch durchaus üblich, die Spiele der
    anderen
    DDR-Vereinsmannschaften im Europacup am Fernseher oder sogar im
    Radio zu verfolgen, natürlich daumendrückend.
    Auch gegen Westmannschaften wie Bayern, Schalke oder Düsseldorf
    war die Sympathie auf Seiten des FCM oder Lok Leipzig...


    Ausnahme war dann ab Ende der 70iger der BFC, wo aus naheliegenden
    Gründen jede Niederlage im EC begeistert gefeiert wurde... =)


    Fan der BRD-Nationalmannschaft war ich noch nie, ansonsten war ich
    durch Verwandtschaft, gelegentliches Westfernsehen, Radio und
    zugeschickte "Kicker"-Ausgaben über den BuLi-Fußball durchaus bestens
    informiert, hatte auch mit Dortmund einen Lieblingsverein (früher!),
    aber ich kann mir vorstellen, wenn man jedes Wochenende die Spiele
    der BuLi im Fernsehen sehen kann, ist man näher dran und hat eher
    eine Beziehung dazu.

    Zitat

    Da sich so richtig kein Unionspieler durch überragende Leistungen anbot, blieb mir glücklicherweise ein Interessenkonflikt erspart.


    Da hatte man es als Dresdner zumindest in den 70igern nicht
    so einfach.


    Zitat

    Für mich war die DDR-Nationalmannschaft die totale Verkörperung des Ostens und dadurch absoluter Dreck.


    Ganz so drastisch habe ich es nicht empfunden.


    Wie war dann Dein Verhältnis zu den Leistungen der DDR-Sportler in
    anderen Sportarten ? Was weiß ich, bei Olympia, Weltmeisterschaften etc...

    Also wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat Dörner
    sein 100.Länderspiel in Babelsberg gegen irgendeinen Fußballzwerg
    (Malta, Luxemburg ?) Mitte der 80iger gemacht...


    Ansonsten würde ich behaupten, war das Interesse an der DDR-
    Nationalmannschaft eher unterkühlt, sieht man mal von absoluten
    Spitzenspielen ab, wo es um die "Wurst" ging.


    Ich kann mich an zahlreiche Länderspiele erinnern, wo weniger
    Zuschauer kamen, als zu den Spielen des in der Stadt beheimateten
    Vereins (z.B. DDR-Türkei in DD vor offiziell 18.000 Zuschauern,
    wo sonst gut 25.000 jedes Dynamospiel sahen).


    Auch wurden immer wieder Spieler gezielt ausgebuht, wie "Bodo
    Eierkopf" in Dresden oder Ernst in Babelsberg z.B.


    Dazu kam, daß die Freundschaftsspiele der DDR-Mannschaft weit-
    gehend gegen die immer wieder gleichen Ostblockkontrahenten
    (UdSSR, Ungarn, Polen, CSSR, Bulgarien z.B.) oder gegen namentlich
    nicht sonderlich zugkräftige Mannschaften (Algerien, Kuba oder so)
    stattfanden.


    So waren dann Qualispiele gg. die Niederlande oder Frankreich echte
    Reißer, die auch den nicht an der DDR-Nationalmannschaft sonderlich
    interessierten Fußballfan ins Stadion trieben.


    Zum "Mitfiebern mit der DDR-Auswahl" kann ich persönlich nur sagen:
    ich habe zwar fast jedes Spiel zumindest im TV gesehn, aber niemals
    mit dem Fiebern und/oder Interesse, was ich bei Dynamo hatte...und
    Leute, die mit DDR-Fahne zum Länderspiel anrückten, wurden schon in
    den 70igern merkwürdig angeschaut.

    Zitat

    Der Hoppsche Sponsorenpool dürfte der gleiche sein wie schon bei den Adlern und dem Hoppschen Golfturnier (German Open) :
    Siemens , MLP , Roche und natürlich SAP und wenn das nicht -zum Meister- reicht, noch was aus den Familienvermögen dazu gelegt.


    Laut "Manager-Magazin":


    "Ein neues Stadion, ausschließlich für Fußball, soll entstehen, eines mit 30.000 Sitzen. Kosten: 40 Millionen Euro. Zwar könnte Hopp den Betrag aus seiner Portokasse zahlen, damit der Verein aber in der Region angenommen wird, sucht er derzeit Sponsoren. Unternehmen wie Heidelberger Druck , HeidelbergCement , MLP oder der Energieversorger MVV hätten sich schon positiv geäußert. Eine der Firmen, hofft Hopp, werde dann die Namensrechte an der Arena erwerben."


    Interessant auch:


    "Wenn es rund läuft, sollen Ende 2006 die Bagger anrollen; das Stadion, hofft Hopp, wäre dann 2008 bezugsfertig. Im optimalen Fall könnte die Spielgemeinschaft schon 2007/2008 in der 2. Bundesliga kicken. Aufstieg in die 1. Liga erwünscht! Gerne würde Hopp, der mit Franz Beckenbauer befreundet ist und bestens im Sportbusiness verdrahtet ist, Superstars wie Michael Ballack verpflichten. Ein frommer Wunsch, der kaum in Erfüllung gehen dürfte.


    Mit Hilfe eines Fußballinternats in Hoffenheim, das er zudem plant, soll Bundesliga-Nachwuchs herangezogen werden. Ist das nun alles das Spielzeug eines Milliardärs? Ein zweiter Roman Abramowitsch gar? Hopp will davon nichts wissen. "Das Unternehmen soll schnellstmöglich Gewinne erzielen", sagt er. "


    Und was den Sohn anbelangt, weiß ich nicht ob der so der große
    Fußballfan ist...sein Engagement geht eher in andere Richtungen:


    "Sein Sohn Daniel, heute Geschäftsführer von Adler Mannheim, stieg zusätzlich beim Handballclub Kronau-Östringen ein. Beide Vereine nutzen für ihre Heimspiele die SAP-Arena. Auch einem zugkräftigen Basketballclub wie dem USC Heidelberg wäre Hopp junior nicht abgeneigt, aber nur, wenn der Verein erstligatauglich ist. "


    Quelle: http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,386491,00.html


    Lustig die Überschrift in der "Financial Times Deutschland" zum Thema:


    "SG Neureich Bimbesheim"


    ""Einen Klub zu kaufen, oder mein Geld in einen bestehenden Verein zu investieren wie Abramowitsch bei Chelsea, ist für mich keine Überlegung wert", sagt Hopp."


    "In den nächsten Monaten sollen vier bis acht neue Spieler nach Hoffenheim wechseln. ... Hopp favorisiert für diesen Posten Ex-Nationalspieler Karl-Heinz Förster. Derzeit ist der Spielervermittler als Berater in Hoffenheim aktiv. Kein Interesse besteht - entgegen anders lautender Gerüchte - an den Altstars Fredi Bobic und Giovanne Elber. Erfahrene Spieler sind aber kein Tabu. "


    "Hopp ist bekannt dafür, zu verwirklichen, wovon er träumt, weshalb seine Pläne für Aufregung sorgen. Ein Kommentator der "Rheinpfalz" stellte sich etwa vor, wie dem 1. FCK im Abstiegsfall die Zuschauer weglaufen - über den Rhein. Beim SV Waldhof haben sie für das Vorhaben ihres Lieblingsfeindes dagegen nur Spott übrig."


    Quelle: http://www.ftd.de/sp/32718.html


    Und aus "Jungle World":


    "Norbert Moll freut sich schon auf die Arena. Er glaubt auch, dass der Retortenverein, der durch eine Fusion der TSG Hoffenheim mit dem FC Sandhausen und Astoria Walldorf als Kurpfalzauswahl entstehen soll, sein Publikum finden wird. Sicher, es werde nicht richtig laut werden, Ultras, die für die Kurpfalz-Kicker bengalische Feuer abbrennen, kann Moll sich auch nicht vorstellen. Aber die Leute, die keine Lust mehr haben, sich Jahr für Jahr aufs Neue vom ruhmreichen Waldhof Mannheim enttäuschen zu lassen, Leute wie er selbst, die einfach Lust darauf haben, gute Fußballspiele zu erleben, gebe es in der Region genügend. »Da wird sich der Hopp schon seine Gedanken gemacht haben«"


    "Dass Hopps Arena-Pläne auch eine Geschäftsidee sein könnten, das können sich die wenigsten vorstellen. Der zukünftige Bundesligaverein soll einer GmbH unterstehen, die von Dietmar Hopp das Stadion mietet. Der Amateurkicker von einst ist und bleibt nun mal ein Geschäftsmann."


    Im Interview mit "Hallo Rhein-Neckar" sagt Hopp:


    >>>Was war Ihr schönster Lustkauf? <<<


    Lustkäufe kenne ich nicht. Wenn mir etwas gefällt und es angemessen ist im Preis, dann kaufe ich es mir.

    Zitat

    Eine Liga die heute nur noch aus AG´s, GmbH´s und KG´s statt aus Vereinen besteht, hat nichts anderes verdient als Herrn Hopp.


    Sehr gut gesagt, dem stimme ich absolut zu.


    Und es ist auch noch nicht gesagt, daß es z.B. dem Waldhof
    auf Dauer schadet. Möglich daß sich dort verstärkt das Protest-
    potenzial gegen den Retortenverein sammelt.


    Sollte Hopp nicht mehr sein oder keine Lust mehr haben, dann
    ist ohnehin Ende für den FC Kurpfalz, denn sowohl ein gewachsener
    tragfähiger finanzieller Unterbau als auch eine traditionell dem
    Verein verhaftete Fangemeinde fehlt, die auch schlechte Zeiten
    überbrückt.


    Eventzuschauer bei Erfolg wird es allerdings sicher genug geben, dazu
    ist das Einzugsgebiet mit potentiellen BuLi-Zuschauern gut besetzt:
    Mannheim (300.000 Einwohner), Heidelberg (140.000), Ludwigshafen
    (160.000), dazu die Kreise Walldorf-Wiesloch (mit über 35.000) oder
    Sinsheim...alternativ in der Region gäbe es ja dann maximal Oberliga.

    Zitat

    Dann macht ein Plakat und schreibt drauf das sie Arschl....(selbst zensiert) sind oder andere allgemeine Ausdrücke. Damit tretet ihr dann auch keiner Minderheit mehr in den Ar....


    Und ich dachte immer die "Arschl..." sind die Minderheit...
    Nun wird mir einiges klarer. =)


    Ansonsten sinnlose Erklärungsversuche drumherum, denn natürlich
    war dieses Plakat beleidigend, abwertend und verachtend gemeint.


    Und da muß ich nicht die gleiche Denke haben wie die Verfasser,
    um diesen Fakt zu begreifen.


    Da es sich aber um offensichtliche Dummheit und Unreife handelt, sollte
    man das Ganze auch nicht zum hochbrisanten politischen Sprengstoff
    hochstilisieren.

    Zitat

    lok sollte nen paar spiele (so an die 10) vor leeren tribünen spielen dürfen und der präsident entlassen weil er unter beweis gestellt hat das er unfähig ist einen verein zu führen. man siehe wer in mügeln an vorderstger front beteiligt war. war das nicht der herr kubald.


    Ich hab eher das Gefühl, Du solltest zu so nachtschlafener Zeit
    keine Beiträge mehr schreiben.


    Einfach kindisch.

    Die "Neue Züricher Zeitung", eine durchaus liberale Zeitung
    für die eher gebildete Leserschaft (oder anders: kein Boulevardblatt)
    schreibt in íhrem Kommentar u.a.:


    "Was das geübte Auge im Sichtbereich hingegen bestürzte, waren das erschreckende Verhalten des türkischen Trainers, ziemlich vieler seiner Berufsfussballer und einiger Muskelprotze mit Bodyguard-Manieren in ihrem unmittelbaren Umfeld und der anhaltende Hagel an Wurfgeschossen. Das war eine sehr rare Dimension der Niederträchtigkeit und Gewalttätigkeit auf Fussballplätzen. Konnte man sich noch abfinden mit der Novität eines Stadionsprechers, der die Meute zum Pfeifen aufrief (!), wann immer die Schweizer in Ballbesitz kamen, so fielen die Protagonisten vollkommen aus der Rolle. Wann hat man es gesehen, dass ein Fussballteam nach «geschlagener Schlacht» in corpore vom Spielfeld sprintete, wo es einen der seltenen Triumphe vor dem eigenen Anhang auch in fremder Arena zu feiern gab?


    Das «Personal» der Spielerbank hatte schon vor Kick-off seine Gegenüber beim Wechsel der Unterstände geschubst, gerempelt und mit unflätigen Sprüchen eingedeckt. Während des Geschehens lief Coach Fatih Terim wie ein Berserker in seinem Geviert umher und übertrug mit permanent protestierender Gestik die Aggressivität auf einige Spieler auf dem Rasen – und nicht zuletzt auf die Ränge. So wurde, um ein Beispiel zu nennen, auf Gygax eingeschlagen, als dieser verletzt am Boden lag. Fast jeden Entscheid des hervorragenden belgischen Schiedsrichters gegen sie quittierten die Türken mit abschätzigen Bewegungen oder Insultationen. Dass der Jähzorn gegen die «Kreuzritter von Fifas Gnaden» (ein türkischer Zeitungstitel) noch in Tätlichkeiten umschlug, verwunderte ebenso wenig wie das Festhalten des Technischen Direktors Terim an seiner Komplotttheorie. "


    Quelle: "Den Sportgeist getreten "
    http://www.nzz.ch/2005/11/17/sp/newzzEG5J8DW3-12.html


    Dazu paßt das himmelschreiende Unrechtsbewußtsein bei türkischen
    Trainern, Offiziellen & Medien...(von den Fans rede ich mit Absicht
    nicht, weil das Verhalten der Fans nicht der wesentliche Aspekt an dieser
    Geschichte ist!)


    "Levent Bicakci, Präsident des türkischen Fussball-Verbandes, doppelte nach: «Unser Verband findet Blatters Äusserungen wirklich seltsam. Wir werden alles tun, um die Vorfälle aufzuklären und uns dafür einsetzen, dass die Schweiz die gleiche Strafe erhalten wird wie die Türkei.» "

    Das Schweizer Fernsehen meldet:


    "Nach Türkei - Schweiz: Wüste Szenen in den Katakomben

    FUSSBALL - Nach Spielschluss sickerte allmählich durch, wie sehr die Schweizer Mannschaft die anscheinend grenzenlose Frustration der Türken zu spüren bekam.


    Nach ersten Informationen wurden Spieler und Trainer beim Verlassen des Spielfeldes von Fans mit Wurfgegenständen eingedeckt. Ein Ordnungshüter habe dem Schweizer Goalietrainer Erich Burgener die Faust ins Gesicht geschlagen.


    In den Katakomben des Stadions, zu denen die Fans keinen Zutritt hatten, wurden die Schweizer dann von türkischen Spielern weiter attackiert und geschlagen. Nach Informationen des Schweizer Fernsehens musste Ersatzspieler Stéphane Grichting in Spitalpflege gebracht werden, weil er einen schweren Tritt in den Unterleib bekommen hatte.


    Neben Köbi Kuhn, der von Münzen getroffen wurde, zogen sich auch Vogel und Huggel leichte Verletzungen zu. Immerhin erkundigte sich Halil Altintop bei den Schweizern nach ihrem Zustand und entschuldigte sich für das Verhalten seiner Mitspieler und auch einiger Ordner.


    SFV-Medienchef Pierre Benoit sagte schon unmittelbar nach dem Spiel, dass der SFV die Vorkommnisse der FIFA rapportieren werde. "


    Quelle: http://www2.sfdrs.ch/sport/meldung.php?docid=20051116brz039


    Ging ja schon mit der Ankunft der Schweizer Mannschaft am Montag los.
    Was sich da abspielte, spottet jeder Beschreibung.


    Passieren wird aber nicht viel.
    Im dümmsten Fall müssen sie ihr nächstes Heimspiel auswärts,
    sprich in Deutschland austragen. Wahrscheinlich aber nur mahnende
    Worte & Geldstrafe.

    Zitat

    Und er gibt nunmal offen zu, das er Fehler bei der Personalpolitik vor der Saison machte.



    Jein...seine Aussage deute ich aber so, daß wohl alle Verantwortlichen
    diese Meinung teilten.


    "Wir hatten im Sommer geglaubt, dass wir mit unseren Verpflichtungen jede Position mit zwei Spielern nahezu gleichwertig besetzt haben. Jetzt müssen wir eingestehen, dass dies ein Irrtum war“, bekannte der 60-Jährige..."


    Schwächstes Glied stimmt natürlich.

    Na dann , Chaos willkommen...
    Und Namen wie RAAB, da sehe ich DD schon wieder in der Oberliga.


    Wie kann man einen Trainer so demontieren und an den Pranger
    stellen ?


    Nur noch frustriert. :nein:

    Zitat

    Also mein kleiner Dynamo Per


    Ich könnte Dein Vater sein, so rein mathematisch betrachtet. =)
    Von der Größe stand im alten DDR_Persi "mittelgroß"...


    Zitat

    Zweitens ist Fußball in TV eben nicht so atraktiv wie live da müßten wir übereinstimmen.


    Absolut.


    Zitat

    Drittens sind die Übertragungen bei RBB und vor allem die der Kommetatoren meist peinlich.


    Mag sein, man muß (ähnlich wie beim MDR) aber dankbar sein, daß
    die unteren Ligen bzw. die Frauen auch Beachtung finden und man nicht
    nur den hundertsten Bundesligaaufguß sehen muß.


    Zitat

    Turbine abgeschlossen weil sich die netten Mädels an Arroganz


    Kann ich nicht beurteilen. Habe sie beim 0:2 in Crailsheim gesehen,
    machten da einen normalen Eindruck. (Mai 2005)


    Na ja, vieleicht nächste Saison wieder (Crailsheim 2.Liga ungeschlagen)

    Zitat

    ihr habt doch was an der Schüssel


    und


    Zitat

    Wen interessiert den der RBB und Turbine


    Das ist natürlich Ansichtssache. Aber mich interessieren die Spitzenspiele
    der Frauenbundesliga und die UEFA-Cup-Spiele (also auch Turbine)
    durchaus. Mehr jedenfalls als Motor Babelsberg in der 4.Liga...


    In der vergangenen Saison hatten wir ja mit Crailsheim selbst eine
    Bundesligatruppe am Start und ich hab paar Spiele gesehen.


    Und wenn Dich das absolut nicht interessiert, mußt Du ja diesen
    Thread nicht lesen. =)

    Zitat

    Absolut niveauloser Beitrag, der mich als Hertha-Anhänger mal wieder als aktiven Neo-Nazi brüskiert


    Mir ging es um den Passus mit der Aussage zum existierenden
    Film.


    Ansonsten habe ich den Artikel nicht mal zur Hälfte gelesen
    und ehrlich: was sollte ich in dieser Zeitung schon anderes
    erwarten, als ein mit intellektueller Distanz zum Fußballpöbel
    geschriebener Beitrag. Klischeebeladen, was sonst.


    Da sollte man darüber stehen.


    Inwieweit die Herthaszene der Beschreibung entspricht, kann
    man als Außenstehender ohnehin nicht beurteilen und letztlich
    sind da nicht 50.000 gleichgeschaltete Zuschauer, sondern das
    ganze Spektrum des alltäglichen Lebens...


    Übrigens tendiere ich auch mehr zur Alternative "Damals gab es noch
    Sportsgeist", was ja auch das Telegramm der Berliner beweist.
    Zumal die Wertigkeit einer deutschen Fußballmeisterschaft 1931 noch
    nicht diese mediale und finanzielle Dimension hatte, wie heute...

    "1931 stoßen die Sechziger erstmals ins Finale um die Deutsche Meisterschaft vor. Durch einige dubiose Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt verlieren sie das Spiel mit 3:2. Nach dem Spiel schreibt ihnen die Hertha aus Berlin ein Glückwunschtelegramm und gratuliert dem „wahren Deutschen Meister“.


    Quelle: weltfussball


    "Das Endspiel gegen 1860 München fand am 14. Juni 1931 im Köln- Müngersdorfer Stadion statt. Als Ehrenpreis stiftete der Scherl- Verlag einen Tonfilm des Spiels. Mit 3 : 2 Toren behielt Hertha BSC letztendlich die Oberhand. Diesmal fiel das Siegtor sogar erst 60 Sekunden vor Schluss durch Kirsei auf Sobeks Vorlage. Leider wurde auch der zweite Titelgewinn von Pfeifkonzerten des Publikums begleitet, dessen Sympathien den phasenweise überlegen spielenden Münchenern gehörten. "


    http://www.berlinische-monatss…bms/bmstxt00/0006gesf.htm


    "Dabei hatten die Herthaner bei diesem Finale das Glück, was ihnen in den vier sieglosen Endspielteilnahmen von 1926 bis 1929 versagt geblieben war. Man war im Duell mit den Münchener Löwen eigentlich klar unterlegen und lag verdientermaßen mit 1:2 im Hintertreffen, bis die Berliner durch zwei klare Abseitstreffer (der Schiedsrichter ignorierte in beiden Fällen die Fahne des Linienrichters) doch noch das Blatt wenden konnten. "


    Quelle: wikipedia


    "Angeblich legt der Schiedsrichter Abseitsund Elfmeterregeln stets zugunsten der Hertha aus und ignoriert – offensichtlich überfordert – auch die Entscheidungshilfen seiner Linienrichter. "


    Sachbuch "Stürmen für Deutschland"


    Ohne den Schiri einseitig zu belasten, der Bericht bei:
    http://www.herthabsc.de/index.php?id=11619


    " Der Schiedsrichter verweigerte beiden Mannschaften jeweils einen klaren Elfmeter. In der 75. Minute schließlich rutscht Ruch eine Flanke von Kirsei über den Fuß, der Ball landet im Getümmel, wo Sobek am schnellsten reagiert und das 2:2 erzielt!


    Gleich wieder eine Chance für Hertha, wieder rutscht der Ball über Ruchs Fuß, doch diesmal ist niemand da, um die Vorlage zu verwerten. Erst 30 Sekunden vor Schluss passt Sobek auf den angeschlagenen Kirsei, der geht auf das Tor zu, wartet lange und trifft mit einem sicheren Schuss zum 3:2 Siegtreffer! "


    Einen Film vom Spiel muß es offensichtlich geben, siehe :
    http://www.freitag.de/1999/40/99402002.htm


    "Auf der Stadionleinwand flackert vor Spielbeginn ein Streifen, wie von den Brüdern Skladanowsky gedreht. Er zeigt Herthas Deutsche Meisterschaft von 1931."





    Aber von einem Protest ist nirgendwo die Rede, auch nicht von
    etwaigen Konsequenzen.

    ultras71 - für mehr tennis im fußball und gegen deutschland


    und


    seine scholle - für die man überhupt nix kann - zu supporten, finden wir irgendwie irrational.


    Gilt das nur für die deutsche "Scholle" oder findest Du das auch bei
    anderen (Türken, Griechen, Holländern z.B.) "irrational " ?