Alles anzeigenHansa wird schon wissen warum man den Namen verkauft hat, wenn man die nächsten Jahre durch die zweite Liga dümpelt wird sich die DKB noch schön in Arsch beißen soviel Geld zu investiert haben, im Falle eines Wiederaufstiegs siehts natürlich anders aus, in der Zwischenzeit geben andere Firmen wahrscheinlich weit mehr für Stadionnamen aus
was den gemeinen Fan stört, ist erstens, wie immer wenn es zu solchen Maßnahmen kommt, der Bruch mit der Tradition für ein bisschen Geld und das Ostseeestadion hat da ja einiges zu bieten
und außerdem hat man natürlich gehofft, dass für das Geld ein bisschen mehr rumkommt als Spieler wie Regis Dorn um mal nicht nur auf Stehriese Agali herumzuhacken
so steigt man dann halt wieder ab und der Stadionname ist Futsch, das gleiche sportliche Resultat hätte man aber eben auch ohne das Geld erreicht
die letzte Attacke dürfte außerdem mit der Sitzung zum Thema "Gewalt beim Fußball" oder so am folgenden Tag im Ostseestadion zusammenhängen
Das der Verein nicht ohne guten Grund für zunächst 10 Jahre (mit Option auf Verlängerung) den Namen des Ostseestadion vermarkten lies hat seinen guten Grund. Die Vermarktung hat Geld (ohne Abstieg bis zu 15 Mio Euro) eingebracht, denn der Verein musste dringend Schulden abbauen. Nebenbei bemerkt hat das betreffende Kreditinstitut seinerzeit 20 Mio für dessen Umbau kreditiert:
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Wenn fast alle Mitwettbewerber, die Besitzer eigener Spielstätte sind, das ebenfalls tun ist es für den Erhalt des Lizenzfussballs in Rostock überlebensnotwendig. Denn weder kann der Verein einen Verzicht auf Vermarktung der Namensrechte des Stadions durch exorbitante Transfererlöse noch durch Zusatzeinnahmen aus der Championsleague kompensieren. Das im Osten die Sponsorengelder nicht so üppig sind wie bei manchen Westverein sollte auch klar sein. Drastische Erhöhung der Eintritsgelder wäre auch nicht machbar. Einen milliardenschweren Mäzen hat Hansa auch nicht. Der Verein ist bekanntlich auch kein Werksclub eines DAX-Unternehmens mit ganz anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Auf Tradition kann und soll man stolz sei. Nur Tradition ersetzt keine wirtschaftliche Voraussetzungen, noch gibt es dafür im Spielbetrieb Extrapunkte.
Bedauerlicherweiser scheinen, wie dieses Vorkommnis zeigt, das einige immer noch nicht alle begriffen zu haben!
Lizenzfussball bedarf zuerst die Schaffung seiner wirtschaftlichen Voraussetzungen, dann die Lizenz als Berechtigung zur Teilnahme am Spielbetrieb entsprechend der sportlichen Qualifikation und erst danach alles rein Sportliche. Bekanntlich ist ab kommende Saison die 3 höchsten Spielklassen als Lizenzfussball organisiert und selbst die höchste Amateurklasse kommt ohne Lizensierung aus.
Wer meint dass negieren zu können, kann in Deutschland kein ernstzunehmender Anhänger von höherklassigen Fussball sein, aber auch kein echter Anhänger von Vereinen, die höherklassig angesiedelt sind.