Erstmal Danke an alle ! Das Problem ist, daß bei uns im Stadtarchiv erst Tagespresse ab 1951 bruchstückhaft vorhanden ist.Hab da noch die Möglichkeit, im 20 km entfernten Angermünde zu suchen. Ist halt alles sehr Zeitintensiv. Mich interessieren vor allem Gauklassen aus Pommern und Brandenburg. Speziell auch die Schwedter Region und das, was jetzt Polen ist z.B. Da hab ich auch nur einige Anhaltspunkte wie Gauklasse A und B des Kreises Königsberg/Neumark 1931/32. Später gehörte das Gebiet wohl auch zum Gau Landsberg.
Die Internetarchive aufzuführen, die ich bereits durch´sucht habe, würde den Rahmen sprengen. Müßten zwischen 30 und 50 Stück sein.
Beiträge von Silli
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Für Schwedt und Altkreis Angermünde kann ich Dir ein wenig helfen.
Gruß
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Ich suche Tabellen unterhalb der Gauligen, ab Gauklasse abwärts. Gibt es da noch andere Möglichkeiten als die Archive in Leipzig oder Berlin? Die bekannten Internetarchive waren bisher auch nicht ergiebig. Tagespresse vor Ort auch nicht. Vielleicht kennt ja jemand irgend einen "Verrückten", der mir weiter helfen kann.
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Nur kurz. Bin z.Z. Gitarrist bei Micha (D-pressiv) fürs neue Album.
Gruß Dirk
Und das Buch ist in der Schwedter Stadtbibliothek zu haben oder zu lesen.
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Buch:
Fußball in der DDR - Autor:Querengässer
Erschienen im Argon-Verlag
z.Z. glaub ich nicht mehr im Buchhandel erhältlich - Bibliothek -
Die Fahne war auch ein wenig im Fernsehen zu sehen bei den Interviews nach Spielschluß. Leider durch die Perspektive nicht leserlich.
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Ich meine die Arbeit im Vorfeld einer Partie. Eigentlich geht die Kritik ja auch an beide Vereine (siehe das Verhalten der Fanbetreuer aus Babelsberg). Und wenn wirklich vor der Räumung des Gästeblockes noch ca. eine Viertelstunde Zeit war, hätte auch der FC Schönberg vielleicht was machen können.
Aber selbst, wenn durch bessere Kooperation das Verhalten nicht beeinflußbar ist, können die Vereine nach so einer Aktion auch was sagen, damit es wenigstens beim nächsten Spiel besser werden kann. Notfalls mit Anzeigen gegen den Einsatzleiter. Selbst wenn das nichts bringt, wird man auf Seiten der Polizei doch etwas vorsichtiger.
Die Betroffenen reden sich in so einem Forum den Mund fusselig und die Vereine registrieren garnicht, wie ernst so ein Mißbrauch der Staatsgewalt ist. -
Wie wärs denn, wenn man mal den Vereinen (in dem Fall Schönberg) mit eine Teilschuld zubilligt ? Immerhin besitzen sie ja die Hausgewalt (zumindest im Stadion ) und könnten durchaus gegen einen übertriebenen Polizeieinsatz intervenieren. Aber da macht man sich es auch immer zu einfach, nach dem Motto - Ich bestell die Polizei und der Rest geht mich nichts an ! - Irrtum finde ich. Die Vereinsbosse sollten sich bei polizeilichen Fehlverhalten auch mal zu Wort melden. Aber da sind wir bei dem Hauptproblem, welches in der ganzen Gesellschaft grassiert, keine Kommunikation untereinander. Weder Gemeinde und Verein (Heimmannschaft), beide Verein die gerade gegeneinander spielen, noch die Polizei kommen so zusammen , daß etwas Effektives dabei herauskommt. Ausbaden müssen es wieder die Schwächsten in der Kette, der "Normalo" !
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Nach den vielen Beiträgen hier möchte ich mich auch mal outen. Bin auch schon 36 Jahre alt. Gehe seid über 30 Jahren zum Fußball.
Ich hab das Forum hier eröffnet, weil ich in vielen Gesprächen diesen Konflikt (Ultra - Fan) bemerkt habe.
Ich hab nichts gegen Stimmung im Stadion und mir ist es egal, wer sie macht. Einem echten ULTRA kann ich auch Respekt zollen. Ich vermisse auch nichts von früher, wie Marc vielleicht dachte und verbittert bin ich auch nicht.
Der Brandeburg hat sich gut ausgedrückt und spricht mir aus dem Herzen. Zu viele springen gleich auf den Zug und sind Mitläufer. Aber die gab es auch zu unserer Sturm und Drang-Zeit. Ich hatte blos das Gefühl, wenn ich auf den Internetseiten diverser ULTRAS war, daß dort wahrscheinlich kaum einer den wahren Hintergrund kennt und sich Informationen von anderen Seiten, die auch nicht viel sagen, geholt worden sind.
Für mich kommt ein Ultra einfach aus Italien genau so, wie ein Rechter oder Linker nur aus Deutschland kommen kann. Begründung für die, die es nicht wissen? Die Bezeichnungen kommen daher, daß die Sozialisten links und die Nationalsozialisten rechts im Reichstag (oder wie das Parlament in Deutschland damals hieß) gesessen haben.
Vielleicht seh ich das ganze Thema auch zu eng und bin dabei etwas kleinlich oder soll ich zu genau sagen ? Also nehmt das Ganze gelassen, mich hat nur Volkes Stimme interessiert.
Außerdem sehe ich den Trend hierzulande wirklich nur als Modeerscheinung. Vielleicht sollten wir in 2 Jahren nochmal darüber reden, dann sind wir alle schlauer und noch reifer. -
Danke Marc, endlich einer, der gründlicher nachgedacht und argumentiert hat! Mit dem bisher angeführten Gegenargument "gequirlte Scheiße" konnte ich nun wirklich nichts anfangen
Vielleicht haben die meisten auch Probleme mit dem Wort "politisch" gehabt. Dazu nochmal - Wer ein Manifest hat, der positioniert sich und verfolgt Ziele. Somit ist er politisch aktiv. Er betreibt Vereinspolitik.
Was mich vielmehr stört ist die Abgrenzung dieser Gruppierungen vom üblichen Publikum, weil sie sich für etwas Besonderes halten. Wer maßt sich denn an, von sich zu behaupten , daß er der Überfan ist. Was soll das? Das Wort fanatisch (Fan) beinhaltet doch schon eine extreme Identifikation mit dem Verein. Wo bitte schön soll es da noch eine Steigerung geben? Der 60-jährige Zuschauer in der Verbandsliga hat viel mehr Wert, wie 80 Prozent derer, die sich jetzt Ultras schimpfen. Der Opi hat als junger Mann vielleicht viel mehr erlebt beim Fußball und in jungen Jahren genauso viel gesungen, wie besagte Gruppe heute. Nach 40 bis 50 Jahren auf ein und demselben Stehplatz ist er für mich der größte Fan und nicht der, der sich zum Gruppenkasper abstempelt. Ich mußte mich auch belehren lassen, dacht ich doch vor vielen Jahren noch, daß ich hier in Schwedt einer der "größten " Fans wäre. Aber in der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, daß es noch viel größere Freaks gibt. Zuerst gab es den, der noch mehr Programmhefte hatte, dann den, der sich noch die Spielberichte aufhob. Und nun kenne ich einen, der sich sämtliche Berichte des regionalen Fußballs von allen Vereinen aus der Tagespresse ausgeschnitten hat und das über Jahre. Und selbst der hat auch noch seinen Meister. Das sind die Leute, die auch noch auf den Platz gehen, selbst wenn ihr Verein 3 mal hintereinander abgestiegen sein sollte. Ich behaupte mal ganz frech, daß dies keine der heutigen ULTRA-Gruppierungen überleben würde.
Sicher entwickelt sich die Gesellschaft auch weiter und ich weiß auch, wie sich die ULTRA-Gruppierungen verstanden wissen wollen. Ich hab auch nichts gegen ihre Vorlieben. Aber ein Begriff sollte man im Wandel der Zeiten nicht einfach passend machen. Das führt nur zu Mißverständnissen. Ein Franke möchte doch auch nicht als Bayer betitelt werden, nur weil er mit den Bayern in ein und dem selben Bundesland wohnt. -
Dann besagt Dein Duden etwas anderes wie meiner. Wir haben sicher das Problem, daß es in der deutschen Sprache bis zu 10 mal mehr Möglichkeiten gibt, Begriffe zu beschreiben. Im Grunde genommen gibts Du mir ja doch Recht, obwohl Du mir Blödsinn unterstellst, indem Du Deine Definition mit faschistisch und gewaltätig beschreibst. Jetzt müßte man wieder den Begriff faschistisch auseinandernehmen. Und dann kommen wir wieder dahin, wo ich mit meiner Meinung bin. Ein ULTRA ist ein extremer Verfechter seiner politischen Grundhaltung, was Gewalt nicht ausschließt, aber nicht bedingt. Deshalb ist faschistisch nicht ganz richtig, und gewalttätig eine ungenaue Definition.
Fakt ist aber, daß sich 95 % der ULTRA-Gruppierungen in Deutschland nicht so nennen sollten, da sie vollkommen unpolitisch sind, weil sie keinen Einfluß auf die Vereinspolitik nehmen können oder wollen. Der Begriff Extrem-Fan würde ihnen sicher besser zu Gesicht stehen. Doch gibt es eine Steigerung des Begriffes Fan? Selbst der wird im Deutschen oft fehlinterpretiert
Und was das Internet betrifft. Sehr große Vorsicht mit Informationen über unautorisierte Seiten. Du kannst mir glauben, daß ich mich vorher sehr belesen habe. -
Als Urheber dieses Themas möchte ich mich nochmal einklinken.
Ein ULTRA ist doch laut Duden und Herleitung aus dem Lateinischen ein extremer Verfechter seiner politischen Grundhaltung. Die Ultras in Rom nannten sich doch so, weil sie energischen Druck auf die Vereinspolitik ausüben wollten, u.a. Verhinderung von Verträgen mit dunkelhäutigen Spielern. Daher auch die "Rechtslastigkeit" diese Begriffes, was fälschlicherweise auf eine große nationalistische Gesinnung der Mehrzahl der Mitglieder dieses Fanclubs hinweist. Es ist eigentlich schon alleine Blödsinn, den ULTRA (bleiben wir mal bei dem Begriff) in die rechte Ecke zu schieben, da es auch Extreme in andere Richtungen gibt. Auf jeden Fall ist der Begriff ULTRA extremen politischen Haltungen zuzuordnen, was mit dem Sport allgemein nichts zu tun hat. Schon garnicht definiert sich ein ULTRA über irgendwelche Choreos oder Megaphone oder Stimmungmache.
Sicherlich entwickelt sich die Gesellschaft weiter und über ein ULTRA-Manifest hat man sich neu positioniert über die Jahre. Deshalb sollte man den Begriff ULTRA seiner alten Bestimmung überlassen.Was die betrifft, die sich so nennen. Der Brandenburger hat schon verstanden, worum es mir ging. Der "Modebegriff" ULTRA wird doch zur Zeit inflationär überbeansprucht, ohne das er seiner eigentlichen Bedeutung gerecht wird, jedenfalls in der Fanszene. Von Ausnahmen abgesehen. Im Deutschen gefallen mir die alten "Front"-Begriffe (Borussenfront-Dortmund, Adlerfront-Frankfurt) besser. Geben sie doch mehr Einblick in den Gemütszustand eines wahren deutschen Fußballfans, auch wenn einiges davon wieder sehr rechtslastig ist, aber vereinspolitisch keinen Hintergrund hat.
Daß sich viele jungen Truppen ULTRAS nennen stört mich hauptsächlich, weil sie sich über ihre Choreo definieren. Aufklärung tut deshalb not und daher mein Forum. -
Heutzutage nennt sich jeder normale Fußballfan ULTRA, ohne daß die meisten wissen, was dahinter steckt. Ich finde diesen Begriff für Deutschland einfach unpassend. Denn die, die sich hierzulande so nennen, sind bei mir nichts weiter wie normale Schlachtenbummler. Ich fordere deshalb: "Weg mit diesem Begriff!"
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Also zum Schwedter Fußball!
Die Jahreszahlen und Vereine stimmen so gut wie überhaupt nicht. Ich habe das alles gerade frisch recherchiert.
1946 Gründung der Fußballgruppe der FDJ
1947 Übergang in die SG Komet Schwedt
1949 Übergang in die BSG KWU Schwedt
1950 Übergang in die BSG Traktor Schwedt
1960 Wechsel der Fußballer zu Rotation Schwedt
1965 Wechsel der Fußballer zu Aufbau Schwedt
1977 Wechsel der Fußballer zu Chemie PCK Schwedt
1990 Ausgliederung der Fußballabteilung als FSV PCK Schwedt
1993 Umbenennung in 1. FC Schwedt
1996 Konkurs des 1.FC Schwedt - Männer werden zurückgezogen und Nachwuchs bildet Spielgemeinschaft mit VGS 90 Schwedt
1998 Umbenennung von VGS in Uckermärkischen Fußballclub UFC Schwedt
2002 Fusion des UFC Schwedt mit dem VfB Schwedt zum FC Schwedt 02Das ist nur ein grober Überblick und betrifft nur die Fußballabteilungen. So fusionierten Traktor und die BSG "Bau der Jugend" 1964 zur BSG Erdöl. Rotation und Aufbau richteten sich wieder eine neue Fußballabteilung ein. Eine direkte Linie ist also nur zwischen 1946 und 1996 vohanden. Außerdem hat noch Fortuna Schwedt indirekt mitgemischt. Wers genauer haben will, soll mir mailen, denn es gibt noch andere indirekte Nachfolgen und genauere Datumsangaben.
Gruß Dirk
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Hallo !
Wenn Du Interesse hast, dann kannst Du Dir von der HP www.adventures-schwedt.de.vu aus dem Bereich DOWNLOAD eine unfertige Leseprobe meiner Schwedter Fußballchronik laden. Ca. 8 MB als PDF-File.
Gruß Dirk