Beiträge von Milliwall

    " Chemie Block " du meinst die schwarze autonome Gruppierung :D


    So schwarz sind die Diablos auch wieder nicht. Da sind die Freien Kräfte Leipzigs schwärzer.
    Linkes Pack? Gibt es nicht bei Chemie. Die Ultras haben sich nur für die zum größten Teil rechts wählenden Juden in Israel oder liberal wählenden Juden in L.A. bzw. NYC stark gemacht. Es gab halt die typischen Sprechchöre von Erfurt wie "Frankfurt und Chemie - J....sympathie". Viele bei Chemie sind nichts links, man ist gegen Nazis jeglicher Seite, ob links oder rechts ist dann egal, weil es von beiden Extremen viele inhaltliche Überschneidungen gibt.


    Hat der nette Hool am Bierstand nicht Stadionverbot? Oder hatte er diesmal Zeit, weil weder Babelsberg noch TeBe gespielt hat und er deshalb nicht extra rumprovozieren musste?

    Die Bezirksliga war immer die 3. Liga, demnach die Bezirksklassen immer die 4. Liga. Es gab keine Landesligen.
    Es existiert eine gute HP über den sächsischen Fußball.


    Generell ist unterhalb der 4. Liga nur Chaos angesagt. Ein Dresdner Bezirksklassespieler wäre in der Regel zu schlecht, um in der Stadtliga Leipzigs mitzuhalten.

    Durch Reimanns Tore in der Vorsaison sind nochmal 10.000 Chemiker und 100 Cottbuser im ZS gewesen. Die Ablöse hat er sich selbst verdient. Aber durch den schlechten Start u.a. mit der 1:5-Klatsche in Auerbach sind alle Hoffnungen verpufft, die 4. Liga zu halten. So kann man seine Abwanderungsgedanken verstehen, obwohl man auch ohne Reimann-Tore den Anschluss wieder geschafft hat. Hätte er die Elfer und Großchancen reingemacht, würde Chemie auf dem 2. Platz überwintern. Zumindestens steht er immer goldrichtig, ob am Elfmeterpunkt oder frei vorm Hüter, er muss nur wieder netzen können.
    Man sollte sich nicht zu früh freuen über die Kündigung, da er durchaus Recht auf ausstehende Gelder wie der Lohndifferenz hätte, die ja bis 2009 ihm zustünden. Eine knifflige Angelegenheit, aber er hat den Lok-Anwalt Kessler, der es nicht verschmerzen konnte, dass eine Loksche abdampfte und wir haben das Geld oder auch nicht. Liquid sind wir auch ohne die fehlenden 400.000 Euro seitens der städtischen Firmen. Letzteres hat Auswirkungen auf unsere Zweite und die Nachwuchs-Teams.

    Mußt Du doch wissen, wie das in der Kölmelschüssel abläuft.
    Da werden öfters mal Beine statt Körper gezählt. :D


    Und wenn es so wäre, würde Kölmel genauso viel einnehmen wie Kubald. Wir bezahlen teilweise das Doppelte. Deshalb haben wir auch andere Fans, die beim Alkoholverzehr im Stadion knausrig mit dem Geld umgehen. Das macht die Sache erheblich attraktiver, wenn die älteren Fans nicht so besoffen sind.
    Wie läuft es bei Lok ab? Zieht ihr mit eurem Südfriedhof von Ort zu Ort? Im ZS - eurer Stube - seid ihr ja nicht gerade redselig gewesen.

    Die Highlights bei Lok gab es in diesem großen Umfang erst in den späten Achtzigern. Ich gebe zu, dass ich mich mit den lokistischen Nationalspielern bei DDR-Erfolgen wie über die Erfolge der Loksche gefreut habe. Immerhin war Dieter Kühn von meinem Vater durch die Kante gefahren worden, wenn auch nur im Kinderwagen.


    Ich denke, man könnte eine Affinität zwischen Chemie, Union und St. Pauli festklopfen. Langhaarige sieht man da auf jeden Fall immer noch, aber bei allen auch neue Kopfhaarströmungen die jenseits der Peinlichkeit eines Heusels liegen. Ich finde Lokisten immer unstylisch, weiß nicht warum. Vielleicht fallen sie auch immer auf, weil sie die einzigen Fans sind, die ihr Merchandise-Zeux auch tragen. Chemie traut sich ja nicht:-)


    Tut mir leid, meine subjektive Sicht habe ich schon mir zugelegt als ich noch regelmäßig als Wanst ins Bruno ging.
    Wenn man montags die Zeitung aufschlug und neben den bescheidenen Ergebnissen der Vereine Union und Chemie in der Spalte Zuschauerzahl landete, fragte man sich schon, warum es im aufstrebenden Sozialismus Fans gab, die sich nicht dem Erfolg unterwarfen. Lange Haare ist wie Punk im Jugendalter, beide Subkulturen kamen und kommen bestens in der Gesellschaft an, während die Böhse Lokfanz-T-Shirt-Träger auch mit 70 darben werden.


    Ich erwarte im Nordostfussball-Forum keine mir zustimmenden Sichtweisen. Aber den BFC Dynamo selbstredend ins Abseits zu stellen, obwohl man in den DDR-Bezirken die selbe Rolle mit dem FCM, der SGD, dem 1. FCL usw. einnahm, zeugt von Ahnungslosigkeit. Für mich ergibt sich schon anhand der Statistik hier im Forum, dass sich viele für den BFC interessieren. Und vergleicht mal ostdeutsche Zweit- und Drittligavereine, Hansa, Cottbus und den 2. FCL mit Chemie oder Union.


    Egal, das Derby ist Geschichte, Chemie hat ohne lange Haare und Stielkamm gerockt, der 2. FCL hat das Heimspiel gg. den RSL in Leipzig nicht im Griff.

    Ich glaube, wir sollten einfach mal einen Schlussstrich ziehen. Jeder Fan will, dass sein Verein gut da steht. Egal ob sportlich, oder ideell. Das erstere ist mit Finanzen verbunden, das zweitere mit Mythen, Legenden und Wahrheiten.


    Jeder in der DDR aufgewachsene Fan weiß, dass Chemie und Union die Kultvereine der DDR waren. Und jeder weiß auch warum.
    Als einziger Verein, der in die Nähe dieser Vereine kam, war der BFC Dynamo.


    Lok Leipzig hat meinen Respekt verdient, mehr nicht. Als Kultverein werde ich ihn nicht erachten, weil er keinerlei Relevanz im alltäglichen Leben besitzt, sieht man von den Alkis ab, die uns angeblich retten sollen.


    Der Verein Chemie Leipzig weist aufgrund der Tatsache, dass er als TURA Leipzig von einem britischen Industriellen gefördert wurde, ganz andere kulturelle Bezüge auf, und das wirkt bis heute nach. Das merkt man am Umgang untereinander, wo man sich trotz politischer Differenzen achtet, am Umgang mit anderen Fans, wo man sich nicht als jammernde Ossifans sieht und am Umgang mit der Chemieelf, die trotz Spuckattacken Einzelner an ihrer Leistung gemessen wird. So ist die diesjährige Chemieelf bei den Fans viel beliebter, obwohl die Ergebnisse überhaupt nicht stimmen, als die letztjährige, die z.B. in Halle gewonnen hat.

    Man muß ja nicht sportlich vorne liegen um Nr. 1 zu sein!
    Außerdem ist wohl kaum ein Qualitätsunterschied zu vermuten, wenn ihr im letzten Tabellendritten der Oberliga rumdümpelt und wir als Aufsteiger in die Landesliga gut gestartet sind und einen Platz im oberen Tabellendrittel einnehmen.


    ;)


    Der Qualitätsunterschied ist nicht zu vermuten, er ist einfach da. Bei Chemie stimmen die Ergebnisse nicht. Ihr hättet vielleicht Markranstädt geschlagen, aber damit nur ein Team bezwungen, das von der Spielkultur zwei Ligen unter Chemie anzusiedeln wäre. Also etwa euer Niveau. Ihr seid auf keinem Feld die Nummer 1, maximal auf dem gemieteten Acker in P. bei Dö.

    Von einem Kartenvorverkauf kann bei Chemie nicht die Rede sein. Ein kurz vor der Pleite stehender Verein würde alles Erdenkliche tun, um an Geld ranzukommen. Bei Chemie wird man aber abgewiesen. Mittlerweile finde ich die Variante günstiger, am Spieltag 11,50€ auszugeben als nochmals den weiten Weg aus dem Leipziger Süden gen Leutzsch anzutreten.
    Stimmt das mit der ARENA-Kasse?


    Mein Tipp am Spieltag: Es werden mehr Chemiker als Lokis im ZS sein. Nimmt man die Zahlen seit 1966 hat Chemie durchgehend auch zu Kleckerspielen immer gut mobilisieren können. Nur die Stimmung der Lokis wird deutlich besser sein, weil bei Chemie viele Neulinge in der Fankurve stehen werden. Insgesamt rechne ich mit 20-25.000 Zuschauern, das ZS ist ziemlich sicher, ebenso die Abfahrtswege. Die Stadt wird zweigeteilt sein, so dass es kaum möglich ist, sich "sportlich" zu messen.


    Lok gewinnt deutlich mit 6:1. S.heiß egal, Chemie bekommt massig Kohle rein.

    Also ich darf doch sehr bitten Rona. Nur die grün-weißen aus Leipzig-Leutzsch sind aus dem Unterholz. Wir, die gepflegt arrogant und provokant Elitären, kommen vielmehr aus „P.(robstheida) bei L.(eipzig)" So viel Zeit muß sein. :D


    Und das der FCS jetzt schon zur „Achse des Bösen" gehören soll, ist eine Geschichtsklitterung ohne gleichen Icke. 8)



    Genauso sehe ich das auch. An irgendwas müssen sich die Lokisten doch halten dürfen, auch wenn ihr Lokführer das Plovdiv von der Moderna nicht unterscheiden konnte, a) weil er kein Geld hatte, um im Plovdiv zu speisen und b) weil er vormittags keine Zeit hatte, um Pfeffi in der Moderna zu saufen.


    Klamottentechnisch dürfte Chemie wohl klar vor Lok liegen. Weil einfach das Chemiemerchandise S.cheiße ist.

    Zu dem Thema gabs noch nie großartig was zu sagen! Und selbst wenn ihr 200 Zuschauer mehr in der 4. Liga als LOK in der 5. Liga hättet, macht das euren Verein nicht besser. Nicht das ich auf der LOK-Seite wäre, aber fakt ist, das euer Verein mal so ziemlich am Arsch ist. Ich bin ja echt mal gespannt, wann bei euch die weißen Flaggen gehisst werden und was dann aus dem FCS wird.


    Schwanzvergleich finanzieller Art: Chemie hat im ablaufenden Geschäftsjahr einen Gewinn von 259.000€ erbracht. Hauptgrund laut Finanzchef Flascha sind neben eines Buchhaltertricks die schlechten Leistungen des Teams, die dazu führten, dass man kaum Prämien zahlen musste.
    Ich denke, wir werden nächstes Jahr wieder ein dickes Plus erwirtschaften.

    Ich bin der Meinung, dass die Erste heute ihr volles Potenzial ausgeschöpft hat. Wer meint es liegt an den Spielern oder am Trainer, der verkennt die Tatsache, dass Spieler, die immer auf ihr Gehalt warten müssen, einfach mental nicht zu Höherem bereit sein können, ohne Essen auch körperlich nicht. Vorige Saison auf All-In gesetzt und baden gegangen im Dienst des Sozialismus, natürlich des Zentralstadions und der manifestierten Fehlsubvention im Osten.

    Zitat

    Original von BeBe
    Wieso eigentlich ein "einen" Jahr. Der schleichende Tod bei Chemie geht doch schon viel länger. Jedes Jahr großes Getöse von wegen Aufstieg und dann das Versagen. Und Kölmel läßt sich jedes mal wieder breitschlagen und zahlt noch ein paar Millionen. Aber jetzt eben nicht mehr ...


    Dieses Jahr bleiben wir aber bescheiden und reden nicht vom Aufstieg. Wir müssen erst mal unseren 2,15-Millionen-Etat verdauen, mit sowenig Geld haben wir lange nicht hantiert.

    Da ich keinen Vereinsnamen im Post untergebracht habe, konnte man schlussfolgern, dass Gera als Stadt gemeint war. Die örtlichen Rivalitäten interessieren mich genauso wie sich die Madrilenen aller Lager sich mit dem Leipziger Fußballkrieg beschäftigen. Ich hätte es nicht gewusst, dass die wichtige BSG Wismut Gera als ehemaliger SED-Bonzenclub nicht mehr existiert.
    Aber das Kulturhaus steht hoffentlich noch, eingeweiht zur 750-Jahrfeier und meine ehemalige Stammgaststätte neben der Eisenberger Kanone.

    Von unseren gefühlten 100 Trainern nach 1989 war Harry Pleß für mich der beste Trainer beim FC Sachsen. In Gera kamen des öfteren Leipziger Spieler unter, vielleicht gab es deshalb eine Möglichkeit diesen Mann zu holen. Witzig finde ich die angepeilten 600 Zuschauer. Wundert euch bitte nicht, wenn am Ende der Saison noch eine 1 vor der 6 steht. Mit Gera verbinden viele Chemiker schöne Erinnerungen, aber leider auch eine unrühmliche. Zum Glück war ich nur am 1.Mai 1983 in Gera.

    Zitat

    Original von Cobain
    Welchen Verpflichtungen ist der Herr K. angeblich nicht nachgekommen?


    Spare Dir die Antwort überlege dir lieber, warum es der FCS seit Jahren nicht verstandne hat selber Sponsoren aufzutreiben. Die Wahrheit ist doch das ohne Kölmel und Stadt Ihr auf keine 300T€ Sponsorengelder kommt. Und das ist bekannt und nicht erst seit gestern. Und dafür ist nicht der Herr K. verantwortlich. Also nicht rumheulen, sondern an die eigene Mitglieds -und Fanase fassen.


    Lieber Kurt, 300K € Sponsorengelder hat nicht einmal LOK zusammen hinbekommen, trotz angeblich größeren Fanpotenzials. Ich heule nicht, sondern wünschte mir eine Insolvenz. Da es viele Leutzsch-kompatible Teams in Leipzig gibt, ist das Interesse beschränkt, einen ähnlichen Weg wie Lok zu gehen. Es ist schon köstlich, wie du an den Tagen der chemischen Ungewissenheit dich in Chemiethreads breitmachst.


    Auch ohne Kölmelgelder hätte man einen ordentlichen Etat, egal ob Bezirksliga oder LL. Und es wäre definitiv das beste, wenn Kölmel nicht zahlt.

    Die Tabelle auf der FCS-Homepage ändert sich von Klick zu Klick.
    Über die fußballerischen Fähigkeiten zu philosophieren, bringt nichts. Da sich das bei beiden Leipziger Teams von Saison zu Saison stark ändert, und viel zu oft von Spiel zu Spiel. Bemerkenswert finde ich nur die Fehleinschätzung vieler ostdeutscher Fans, Lok wäre die Nr. 1 in Leipzig. Auch wenn manchmal nur 1800 statt der angegebenen 2200 Fans anwesend waren, über 1200 Fans Unterschied (Chemie mit 3950 zu Lok mit 2750 im Schnitt) kann man nicht erschummeln. Und jetzt vergleicht bitte die Saisonverläufe beider Teams.


    Also Schaumschläger gibt es nicht nur bei Chemie.


    Am 19.7. kommt es wiederum zum Aufeinandertreffen zwischen Leutzsch und Grün-Weiß Prag.

    Das Feeling ist im AKS nur dadurch besser, weil es optisch anders aussieht, wenn dort sich die letzten 2000 Getreuen verteilen statt im ZS auf einem kleinen Haufen zu stehen und neben einem schlechten Spiel leere blau-Grüne Sitzwellen zu bewundern und das zu Bundesligapreisen.


    Ich bin weiterhin der Meinung, dass das ZS durch einen Verein genutzt werden muss. Leider kommt das erst ab 2. Liga in Frage. Doch wird Leipzig es überhaupt schaffen können ohne Großinvestoren?
    Wenn auf einmal 40.000 zu RED BULL gehen würden, dann gehen von den jetzigen 4000 HC-Chemikern auch 1000 zu einer kleinen Chemie, egal ob TUS Leutzsch oder Ballsportgemeinschaft. Es ist der ehrlichere Weg zu sagen: Wir wollen RED BULL und eine kleine Chemie statt rumzunörgeln in Gremien, wo die Rollen klar verteilt sind. Kölmel hat durch die Medien-Hausse ein Haufen Kohle gemacht, hat das ZS nur teilfinanziert und spielt sich als alleiniger Herr auf und bekommt durch die Leipziger Kreditwirtschaft wieder eine Überlebenschance nachdem er kurz vor dem Ende stand, weil seine Filme nicht abgekauft worden, die er spekulativ erworben hatte.


    Trotzdem: Mir egal! Nur zu Lok gehe ich nicht.

    Zitat

    Original von Lokist
    @ Chemiefreak


    TuS Leutzsch?Ja schon,aber das meinste nicht ernst? =)


    Sogar im Leipziger Süden gibt es viele TUS Leutzsch-Fans. Mir ist die Übernahme des FCS durch Red Bull egal. Natürlich würde ich hin und wieder ins ZS gehen, aber Fan werde ich nicht von diesem Verein sein, sondern vom Fußball, der dort geboten wird. Es wird Zeit, dass in Leipzig wieder Nägel mit Köpfen gemacht werden. Chemie scheitert doch nur an den unklaren Äußerungen seitens Kölmel, gerade in der Verhandlungsphase mit Spielern - Cannes ist Kölmel wichtiger. Die Fans haben in keinem Verein Mitspracherechte, auch bei Lok nicht. Wollma wetten?