Das damals von den anwesenden Vereinen, die vom SFV vorgegebenen Rahmenbedingungen ( Schiedsrichter – Nachwuchssoll) kritisiert wurden, hat Herr Beier bei seinen jetzigen Reformgedanken völlig ausgeblendet. Damals wurde gefordert, dass der SFV seine Kriterien der aktuellen demographischen Entwicklung anpasst und dies ist zwischen den Städten und dem ländlichen Raum bis jetzt nicht passiert...aber die Mannschaften im ländlichen Raum haben doch mit den geforderten Schiri und Nachwuchssoll ein viel größeres Problem. ...
Das ist sicher eher ein allgemeines Problem, mit dem so ziemlich alle Vereine, wohl hauptsächlich in den unteren Spielklassen, zu kämpfen haben.
Für die Kreisoberligisten sind die Aufstiegs-Relegationsspiele sicher eine Kröte die sie schlucken müßten....Sollte hier kein Kompromiss gefunden werden, scheint die Landesklasse für Mannschaften aus dem ländlichen Raum kaum noch machbar.......zumindest muß sich wohl Herr Beier über die Anzahl der willigen Aufsteiger dann keine Gedanken mehr machen und die angedachten Relegationsspiele könnten nur auf dem Papier stattfinden ?
Das spezielle Problem in der Ligenstruktur Sachens liegt m.E. darin, dass die Pyramide zwischen Landesliga und Stadt-/Kreisoberliegen zu sehr "gestaucht" ist. Zwischen Stadt-/Kreisoberliegen und Landesklasse fehlt einfach eine Ligaebene.
Es bräuchte sowas ähnliches wie die früheren Bezirksklassen, der SFV müsste also eine dritte Spielklasse unterhalb der Sachsenklasse einführen und betreuen, so mit ca. 5- 7 Staffeln.
Das aktuelle Problem, dass der Unterbau der Sachsenliga mit 4 Staffeln zu breit ist, wird mit der momentan angedachten Reduzierung auf 3 Staffeln nur um eine Stufe nach unten verlagert.