Beiträge von Wetzi

    Der Torhüter musste für längere Zeit hinter der Torlinie behandelt werden, steht nun seitlich hinter dem Tor und will in der nächsten Spielunterbrechung wieder ins Spiel zurückkehren. Als während seines "Wartens" sein "Vertreter" im Torraum von einem Stürmer ausgespielt wird, läuft er auf das Spielfeld und will den Ball vor der Torlinie mit den Händen aufhalten. Er kann den Ball allerdings nur berühren und nicht verhindern, dass er ins Tor gelangt. Was nun?


    Gruß
    Uwius ;)

    Also ich würde sagen: Vorteil, Tor, :gelbekarte: :rotekarte: für den Torwart (1.Gelb für unerlaubtes Spielfeldbetreten und 2.Gelb für Handspiel), Spielfortsetzung mit Anstoß. Der TW darf den Ball zwar mit der Hand spielen, aber in dieser Situation war er ja nicht der TW, da sein "Vetreter" im Tor stand. Ich denke, deshalb darf er den Ball auch nicht mit der Hand spielen.

    Er hat 2 Möglichkeiten :gruebel: ...abpfeiffen...dann bringt ihn der Stürmer um...die Situation weiterlaufen lassen, um sich bei einer möglichen Torerzielung, unter dem Haufen der unterlegenden Truppe begraben zu lassen :happy:


    ...armer Schiri, er kann fast nur verlieren...einzig ein Fehlschuss des Stürmers würde ihn retten !!!


    Da stimme ich Dir zu: er kann nur hoffen, dass der Angreifer hier kein Tor erzielt. Oder der SR hätte ein bissl schummeln und 20 Sekunden eher abpfeifen müssen. Aber wer weiss denn vorher schon, dass im nächsten Moment noch eine solche Situation eintritt?

    Vorteil, Verwarnung für den Abwehrspieler und Spielfortsetzung mit Abstoß.


    Pech für den Stürmer, wenn er das Tor nicht trifft. Vielleicht hätte er sich lieber nicht losreißen oder gar fallen lassen sollen, dann wäre seine Mannschaft mit Strafstoß und Feldverweis für die andere Mannschaft wohl besser dran gewesen.

    Ich finde, es ist in diesem Fall Ermessenssache des SR, wie er hier entscheidet. Es kommt auch darauf an, wie weit der Gegenspieler entfernt ist, und wie doll der der Spieler den Ball an den Fuß seines Gegenspielers wirft. Meiner Meinung nach handelt er hier zwar unsportlich, aber das muss man ihm auf dem Spielfeld erstmal nachweisen, d.h. unterscheiden, ob er den Ball absichtlich oder unabsichtlich an den Fuß wirft.


    Ich würde aber trotzdem sagen, da kein Anspielpartner in der Nähe ist und er daher seinen Gegenspieler anwirft, um danach wieder den Ball berühren zu können, handelt er unsportlich. Daher müsste es die Verwarnung und indirekten Freistoß geben.


    Bin mal auf die Antwort gespannt, Uwius wird uns schon richtig aufklären... :bia:

    Das Spiel ist zu unterbrechen. Es ist auf direkten Freistoß zu entscheiden, wo der stehende Angreifer bespruckt (getroffen) werden sollte. Da auch der Versuch strafbar ist, ist der Verteidiger mit der :rotekarte: des Feldes zu verweisen.

    :bindafür: :thumbsup: :thumbup: :bia: Absolut richtig, dem schließe ich mich an!

    Ich würde sagen:


    1. Wenn der "Schuhtauscher" nicht ins Spiel eingriffen hat: Tor, :gelbekarte: und Anstoß


    2. Wenn der "Schuhtauscher" ins Spiel eingriffen hat: Kein Tor, :gelbekarte: + indirekter Freistoß (aus dem Torraum)

    Da der Verteidiger die vorgeschriebene Entfernung von zwei Meter bis zum Zeitpunkt, wo der Ball die Hände des Angreifers verlässt, verkürzt, handelt er unsportlich. Das Spiel muss, da ein Mitspieler des Verteidigers den Ball spielen kann, unterbrochen werden. Vor der Spielfortsetzung mit indrektem Freistoß für den Angreifer, ist der Verteidiger der die Distanz beim Einwurf verkürzte mit der :gelbekarte: zu bestrafen.


    :bindafür: :thumbsup: :thumbup: :bia:


    @ La Paloma: da der Verteidiger hier unsportlich handelt, muss er verwarnt werden!

    Das Fahnenzeichen des SRA muss weiter erfolgen. Das erste Vergehen war die vom Assistenten angezeigte strafbare Abseitsposition. Diese Anzeige sollte vom Schiedsrichter akzeptieren und zur Grundlage seiner Entscheidung machen. Deshalb muss auf indirekten Freistoß am Ort der Abseitsstellung entschieden werden.


    :bindafür: :bindafür: :thumbsup: :thumbsup: Prima Antwort, dem schließe ich mich an!!


    Das Trikothalten wird nicht bestraft, da man hier aufgrund der Abseitsstellung des Angreifers, nicht von der Verhinderung einer guten Angriffssituation sprechen kann.

    Nach Absprache zwischen SR und SRA bekommt der Übeltäter noch nach dem Abpfiff seine gerechte Strafe. :rotekarte:


    :bindafür: :bindafür: :bindafür:


    Das Vergehen des Verteidigers und das Fahnenzeichen des SRA erfolgten noch vor dem Schlusspfiff. Trotz der Mitteilung des SRA erst nach Spielende erhält dieser Spieler anschließend noch die entsprechende Karte.

    Hierbei ist zu beachten daß das Vergehen außerhalb paßiert, er muß also mit :gelbekarte: :rotekarte: des Feldes verwiesen werden wegen unerlaubten verlassen des Spielfeldes und es muß ein Sonderbericht geschrieben werden über die Tätlichkeit und Reklamation des fehlbaren Spielers. Spieler muß Innenraum verlassen. Spielfortsetzung SR-Ball wo der Ball sich gerade befand.


    Das heisst also, nur weil das Vergehen außerhalb des Spielfeldes stattfand, gibt es keine Rote Karte? :bindagegen:

    Der SRA muss hier sofort das Fahnenzeichen bringen! Man kann doch sagen, dass der Spieler hier schon drei Vergehen begeht: das unerlaubte Verlassen des Spielfeldes, das Reklamieren und das Schubsen gegen den SRA. Somit würde ich hier das schwerste Vergehen, das Schubsen gegen den SRA, bestrafen und den Spieler für diese grobe Unsportlichkeit mit :rotekarte: des Feldes verweisen. Dabei spielt es keine Rolle, dass der Spieler zuvor bereits verwarnt war. Anschließend wird das Spiel mit indirektem Freistoß an der Stelle fortgesetzt, wo sich der Ball bei der Unterbrechung befand. Auf jeden Fall hat dieser Spieler den Platzverweis mehr als verdient!!





    Der SR hätte vor dem Anstoß überprüfen müssen, ob sich der TW auf dem Spielfeld befindet. Das Spiel wurde dann mit dem Anstoß fortgesetzt und der Ball korrekt ins Spiel gebracht, somit ist das Tor gültig. Vor der anschließenden Spielfortsetzung mit Anstoß muss der TW wieder das Spielfeld betreten und seinen Platz im Tor einnehmen.