Beiträge von Havelländer

    Sonnabend | 16.10.10


    SV Einheit Kamenz - Kickers Markkleeberg 3:0
    VfL Pirna-Copitz - FC Eilenburg 1:2
    Sachsen Leipzig II - Fortuna Chemnitz 0:1
    FCO Neugersdorf - Hohenst.-Ernstthal 1:1
    VFC Plauen II - VfK BW Leipzig 2:1 :schal3:


    Sonntag | 17.10.10


    SV Naunhof - Dynamo Dresden III 2:0
    NFV GW Görlitz - Heidenauer SV 1:2
    SSV Markranstädt - FC Grimma 4:1

    HOT: Grabowski – Tom Schmidt, Kochte, Liebold, Kubatzky – Teubel (68. Einsiedel), Nobis, Sonntag, Enold (81. Freidgeim) – Wander, Börner (75. Meitzner).
    Plauen: Schüler – Ketzel, Färber, Tenner/V, D. Schröter/V – Rotthoff, Hummel, Riedel, Matthes/V – Tob. Schmidt, Sonnenberg/V.
    Schiedsrichter: Rehm (Aue).
    Zuschauer: 325.
    Tore: 1:0 Börner (8.), 2:0 Wander (54.), 3:0 Nobis (57.), 4:0 Liebold (70.).


    Schon vor dem Antritt der kürzesten Auswärtsfahrt der Saison musste man eine Niederlage in Betracht ziehen. Denn nur mit elf Spielern startete der VFC Plauen II nach Hohenstein-Ernstthal. Auf dem Spielberichtsbogen stand später nur noch Co-Trainer Michael Ott als Ersatzspieler, der im Bedarfsfall als Torwart oder auch als Feldspieler eingesetzt worden wäre. Alle anderen fehlten aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen oder waren gesperrt.


    So trat der VFC II beim favorisierten VfL zunächst sehr verhalten auf. Tommy Färber formulierte es nach dem Spiel so: „Wenn du weißt, du darfst dich nicht verletzen, dann kannst du nicht Vollgas geben.“ Eine Leistung, die an keine der bisherigen Gegner heranreichte, langte den Hohensteinern, um mit einem hohen 4:0-Sieg, bei gleichzeitiger Niederlage der Markranstädter, die alleinige Tabellenführung in der Landesliga zu übernehmen.


    Ihre stärkste Phase hatten die Gastgeber, unter ihnen die Ex-Plauener Roy Teubel und Christoph Wander, zu Beginn. Man merkte ihnen an, dass sie gewillt waren, das Ihrige dazuzutun, um auf Platz eins zu klettern. Nach zwei vergeblichen Versuchen von Börner und Teubel und einem Querschläger von Matthes an den eigenen Pfosten war es dann der schnelle Börner, der beide Innenpfosten und schließlich das Netz traf - 1:0. Nach dieser Führung ließ der VfL prompt nach, und erlaubte dem VFC II, ins Spiel zu kommen. Dadurch kam zuerst Tobias Schmidt zu einigen Möglichkeiten, die er jedoch vergab (18./22.). Die Gastgeber warteten auf Fehler der Plauener und konterten diese dann aus. Tom Schmidt verfehlte in der 24. Minute nur knapp das Toreck. Patrick Schüler, an diesem Tage leider der einzige Plauener mit gutem Landesliganiveau, rettete bei einem Angriff des VfL gleich drei Mal bravourös, ein Mal gegen Wander, zwei Mal gegen Börner. Die bessere Spielanlage hatten aber vor der Pause weiterhin die Plauener. Aber Schmidt (34.), Riedel aus der Distanz (37.), Schröter nach Rotthoff-Hereingabe (38.), Sonnenberg (38.) und Matthes (42.) brachten das Runde einfach nicht ins Eckige.


    Kurz nach dem Seitenwechsel besorgte Wander bereits die Vorentscheidung. Er bekam den Ball von Sonntag serviert, umspielte Schüler und schob zum 2:0 ein. Bitter war es für den VFC II, dass Riedel bei diesem Spielstand mit einem abgefälschten Schuss nur die Querlatte traf. Noch bitterer wurde die Sache, als sich aus dieser Gelegenheit durch schnelles Umkehrspiel über die linke Seite das 3:0 entwickelte, abgeschlossen mit einer Rakete von Nobis. Mit einer Enold-Ecke und einem Liebold-Kopfball setzten die Hohensteiner den Schlusspunkt zum 4:0. Nach rüden Fouls gegen Schröter und Schüler bestand das Hauptziel in den letzten Spielminuten darin, unverletzt zu bleiben.


    VFC-Trainer Thomas Wolfrum: „Wir haben heute gegen den bisher schwächsten Gegner verloren. Das sagt alles aus. Einige meiner Spieler haben momentan kein Landesliganiveau, da müssen wir ehrlich sein. Ich habe ein gewisses Bemühen gesehen, und wir hatten in der einen oder anderen Situation etwas Pech. Aber da muss auch jeder mal selbstkritisch mit sich umgehen.“

    Nach dem neuerlichen Hochwasser könnte ich noch mehr über diesen einen Rentner aus H-E kotzen, der sich da am Sonnabend beschwerte, dass er in unserem Stadion ein bissel nass geworden ist.


    Aber mal ehrlich jetze, wär Fußball nicht halb so schön ohne solche Typen? :D

    Also ohne dass ich jetzt das Pirnaer Fachsimpeln hier unterbrechen möchte (wobei das höchst interessant ist und in die Machenschaften auf Landesligaebene schon einblicken lässt), meine Tipps wollte ich vor dem WE schon noch loswerden:


    Fortuna Chemnitz - Kickers Markkleeberg 1:0
    FC Eilenburg - SV Naunhof 2:1
    VfK BW Leipzig - VfL Pirna-Copitz 1:0
    Hohenst.-Ernstthal - VFC Plauen II 1:1
    FC Grimma - Radebeuler BC 08 2:0
    Heidenauer SV - SSV Markranstädt 0:3
    NFV GW Görlitz - SV Einheit Kamenz 1:1
    Dynamo Dresden III - Sachsen Leipzig II 2:2

    SV Einheit Kamenz - Fortuna Chemnitz 2:0
    VfL Pirna-Copitz - Hohenst.-Ernstthal 1:2
    Sachsen Leipzig II - FC Eilenburg 0:1
    Kickers Markkleeberg - Dynamo Dresden III 1:1
    Radebeuler BC 08 - Heidenauer SV 1:3
    FCO Neugersdorf - FC Grimma 2:2
    SV Naunhof - VfK BW Leipzig 2:1
    SSV Markranstädt - NFV GW Görlitz 3:0


    Ich sag auch nichts, mir liegt noch das letzte Spiel im Magen. :wacko:

    Grimma: Zita – Pannike; Vogel; Möbius; Ulbrich (88. A. Wohllebe) – Streubel; Tröger (88. Zoch); Hannover; Leutert – Kurzbach (87. Poetzsch); Merseburger.
    Plauen: Schüler – Würfel; Boden; Wolf; D. Schröter/V – Weigl; Matthes; Riedel/V; Blei/V – Rotthoff; Wild (32. Schmidt).
    Schiedsrichter: Stefan Gärtner (Dresden-Cossebaude)
    Zuschauer: 96.
    Tore: 1:0 Kurzbach (6.); 2:0 Merseburger (27.); 3:0 Leutert (90./Foulelfmeter).
    Rote Karte: 31. Min. Weigl (Plauen / grobes Foul)
    Gelb-Rote Karte: 78. Min. Wolf (Plauen / wiederholtes Foul)


    Es war eigentlich ein Spiel zum Wegschauen: Die Plauener spielten weit unter ihren Möglichkeiten, die Grimmaer zeigten sich in ihren Abschlüssen als unvermögend und der Schiedsrichter verdiente die Bezeichnung „Unparteiischer“ nicht. Und so vergrub VFC-Trainer Thomas Wolfrum bereits in der 6. Minute das Gesicht in seinen Händen. Ein Abschlag des Grimmaer Torwartes nahm Kurzbach auf ging ohne große Gegenwehr auf Schülers Tor zu und schob zum frühen 1:0 ein. Dabei kam diese Führung nicht einmal überraschend, denn schon in den ersten fünf Minuten musste Schüler zwei Mal in höchster Not retten.


    Dass der Dresdener Schiedsrichter an diesem Tage zweierlei Maß anlegte, deutete sich in der 15. Minute an. Patrick Schüler hatte einen Angriff der Gastgeber abgefangen und den Ball unter sich begraben. Merseburger zog dennoch durch und traf Schüler hart an der rechten Schulter. Dieses Foul blieb ungeahndet, im Gegensatz zu einer Situation in der zweiten Hälfte, als sich Grimmas Keeper im Zweikampf mit Wolf klar zum Plauener hin bewegte und sich bei ihm „aufhängte“. Dafür sah Wolf Gelb.


    Obwohl er seine Gefährlichkeit bereits andeutete, war es in der 27. Minute erneut Merseburger, den die Plauener ziehen ließen. Noch außerhalb des Strafraumes zog er ab und traf zum 2:0. Ein Foul der übleren Sorte führte dazu, dass der VFC II dezimiert wurde. Dabei waren sich die Akteure nicht einig, ob es gewollt oder unabsichtlich war. Der Grimmaer Kapitän Pannike beispielsweise konnte keine Absicht bei Weigl erkennen, als dieser in der 31. Minute mit den Stollen auf dem am Boden liegenden Tröger aufkam. Auf der Plauener Bank, aus weit größerer Entfernung, hingegen sprach man von Tätlichkeit. Diese Rote Karte war in jedem Fall berechtigt.


    Zu zehnt legten sich die Plauener mehr ins Zeug, sowohl vor als auch nach der Pause. Mit Rotthoffs abgeblockten Versuch und Bleis zu schwach geratenem Nachschuss erspielten sie sich in der 41. Minute auch ihre ersten Torchancen. Nach dem Seitenwechsel kamen zwar zunächst die Grimmaer durch Leutert und Hannover zu guten Möglichkeiten. Doch der VFC II kam nun besser ins Spiel. Über die Flügel erzielten sie einen großen Raumgewinn und wurden den Grimmaern dann durch Ecken und Freistöße kreuzgefährlich. Dafür musste Dave Schröter in der 68. Minute für den schon geschlagenen Schüler retten. Wenig später war es Schröters Freistoß, den Grimmas Torwart Zita gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Die folgende Ecke von Würfel trudelte in zwei Metern Entfernung zum Tor quer durch den Strafraum, ohne dass ein Plauener den Ball erreichen konnte.


    Schließlich leistete der Schiedsrichter in der 78. Minute seinen Offenbarungseid: Er ahndete ein Foul an Wolf, in dessen Folge der seinen Gegenspieler nochmals berührte. Dann gab er dem Plauener Gelb dafür und ließ dann aber den Freistoß für Plauen ausführen. Ob diese Aktion des Schiedsrichters regelkonform war, darf zu Recht bezweifelt werden, zudem in Anbetracht der ersten Gelben Karte für Wolf. Daher war der Wutausbruch des jungen Abwehrrecken durchaus verständlich.


    Grimma vergab in der 87. Minute eine weitere große Chance als Streubel freistehend aus vier Metern über die Querlatte köpfte. Schließlich bekam der FC Grimma in der letzten Minute noch einen Foulstrafstoß zugesprochen. Stephan Riedel hatte sich, gerade noch im gegnerischen Strafraum, zu einer Energieleistung aufgerafft und war in der 90. Minute als einziger zurückgesprintet, um Leutert am Abschluss zu hindern. Das gelang nur auf Kosten eines Elfmeters. Der Gefoulte verwandelte diesen anschließend selbst zum 3:0-Endstand.


    Dass Schiedsrichter Gärtner dann, angesichts der Karten, der Einwechslungen und des auffälligen Zeitspiels von Zita, auf die Sekunde genau abpfiff, verursachte erneut allerseits Kopfschütteln. Ebenso sein Abgang in die Kabine, ohne irgend jemandem die Hand zu reichen. VFC-Trainer Wolfrum suchte die Ursachen für diese klare Niederlage nicht in erster Linie beim Referee: „Wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, so kann man in der Landesliga nicht bestehen. Das war Schülerfußball. Zu zehnt haben wir Grimma dann unter Druck setzen können. Aber zu neunt war nichts mehr zu machen.“

    Merkur 06 Oelsnitz wird in der derzeitigen Besetzung ein Wörtchen mitzureden haben um den Aufstieg.
    Ich bring's auf Anhieb gar nicht zusammen, aber ein halbes Dutzend oberligaerfahrene Spieler dürften sie inzwischen haben:
    Gorschinek, Weigl, Korb, Fröhlich z.B. haben alle schon in Auerbachs Erster gespielt.
    Naja mit 'nem solventen Mobilfunkhersteller im Rücken kann man schon was machen.

    Diesmal kann ich nicht viel falsch machen, schließlich hat Copitz pünktlich zur Goldnen Hochzeit meiner Eltern spielfrei - das erspart Gewissenskonflikte!


    Mir geht's am nächsten Spieltag genauso.
    Der VFC II hat an meinem Geburtstag spielfrei.
    Hier muss irgendwo ein Maulwurf sein! 8)
    Wie die das beim SFV bei der Terminplanung alles berücksichtigen können??? Unglaublich! :lach:

    So, Steffen, damit Du Dich nicht wieder beschweren musst, von wegen Alleinunterhalter und so, geb ich mal den ersten Tipp ab:


    VfL 05 Hohenstein-Ernstthal - SV Naunhof 1920 2:1
    SG Dynamo Dresden III - VfB Fortuna Chemnitz 2:2
    FC Eilenburg - Kickers 94 Markkleeberg 3:1
    VfK Blau-Weiß Leipzig 1892 - FC Sachsen Leipzig II 1:1
    FC Grimma - VFC Plauen II 2:0
    Heidenauer SV - FC Oberlausitz Neugersdorf 0:2
    NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 - Radebeuler BC 08 3:1
    SSV Markranstädt - SV Einheit Kamenz 4:1


    Aber wahrscheinlich kommt's wieder genau andersrum!

    Schaun mer mal auf die Tipps:


    Fazit: bisher 3 x Tendenz richtig - ist wenig, aber scheinbar Normalität dies Jahr.

    VFC Plauen II – Heidenauer SV 1:2 (0:0)


    Plauen: Schüler – Würfel; Boden; Wolf; Wendler – Wild; Färber (55. Hummel); Riedel; D. Schröter/V (72. Rotthoff) – Matthes (67. Weigl), P. Schröter.
    Heidenau: Hesse – Heiße/V; Walther (86. Hecht); Hemmann; Kaiser – Winter; Dittmann; Terjek; Pietsch – Nebes (90.+4 Grätz); Streiber (72. Hamel).
    Schiedsrichter: Honnef (Gotha).
    Zuschauer: 68.
    Tore: 0:1 Pietsch (50.); 1:1 Wild (85.); 1:2 Hecht (90.+3).


    Es war ein rabenschwarzer Tag für die VFC-Reserve. Dass sie gegen den Mitaufsteiger aus Heidenau zwei dumme Tore und damit die erste Saisonniederlage kassierte, blieb dabei Nebensache. Alle, Spieler, Trainer und Zuschauer, waren noch lange nach dem Spiel schockiert von dem Unglücksfall in der 51. Minute als Tommy Färber nach einem Kopfballduell leblos auf dem Rasen liegen blieb. Der Schiedsrichter, der in unmittelbarer Nähe des Geschehens stand und die Situation sofort erfasste, trieb Physiotherapeuten und Sanitäter zur Eile. Färber hatte eine Gehirnerschütterung abbekommen und sich zudem noch auf die Zunge gebissen. Er wurde zunächst minutenlang auf dem Spielfeld behandelt und dann sofort ins Vogtlandklinikum zur weiteren Untersuchung gebracht.


    Das Spiel begann mit einer Druckphase der Gäste, in der Boden und Wendler wiederholt den Ball zu Keeper Schüler zurück köpften. Nur langsam gelang es den Plauenern, sich zu befreien. Als Walther in der 18. Minute den Ball zu kurz zu seinem Torwart zurück spielte, kam der VFC II zu seiner ersten Torchance. Wild sprintete dazwischen, angelte sich das Leder, wurde dann aber zu weit nach rechts abgetrieben. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte er die Einschussmöglichkeit, flankte dann aber nach innen, wo keiner mitgelaufen war. Kurz darauf hatte auch der HSV seine erste hundertprozentige Möglichkeit. Als Winter den Ball im Strafraum zu Dittmann schob, war die VFC-Abwehr nicht im Bilde. Patrick Schüler lenkte den Ball an den Pfosten, von dort ging er ins Aus. Die nachfolgende Ecke lenkte Walther aus drei Metern über das Tor. Der VFC II konnte bis zur Pause weitere Chancen von P. Schröter und Wild nicht in Tore ummünzen. Eine schnelle Freistoßausführung von Robert Pietsch im Mittelfeld führte dagegen kurz vor der Pause fast zum Torerfolg der Gäste.


    Auf diese Art Freistöße wies Trainer Thomas Wolfrum in der Pause ausdrücklich hin und ermahnte seine Spieler, sich in diesen Fällen vor den Ball zu stellen. Das beherzigte seine Mannschaft nicht und kassierte genau so, durch einen schnellen Freistoß von Pietsch das 0:1. Das Leder traf den Innenpfosten und landete im Netz. Nach dem tragischen Zwischenfall um Tommy Färber war die VFC-Elf naturgemäß etwas mitgenommener als der Gegner. Dieser agierte schnell und wendig und brachte die Plauener Abwehr ein ums andere Mal in Bedrängnis. Nach ihrer Einwechslung gelang es Weigl und Rotthoff, mit einigen Offensivaktionen für Entlastung zu sorgen. Rotthoff war es dann, der zum 1:1-Ausgleichstreffer für Wild auflegte. Wild ging am Torwart vorbei und schob ein. Auch Weigl traf mit seinem Schuss in der 88. Minute fast noch das Tor.

    Keine der beiden Mannschaften gab sich mit dem Unentschieden zufrieden. Die Angriffsbemühungen der Einheimischen nutzten die Heidenauer zu Kontern. So parierte Schüler in der 90. Minute einen Freistoß von Pietsch. Als der eingewechselte Hecht auf der rechten Seite ziehen gelassen wurde, und den Ball hereingab, sah die Sache noch beherrschbar aus. Aber Schüler verschätzte sich und lenkte das Leder unglücklich zum 1:2 ins eigene Tor. Der Plauener Torwart nahm das Tor später auf seine Kappe, wurde aber in dessen Entstehung sträflich allein gelassen. In der 95. Minute lieferte Schüler aber nochmals eine Klasseparade gegen Grätz ab.


    VFC-Co-Trainer Michael Ott resümierte: „In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften neutralisiert. Beiden Mannschaften standen gut, hatten gute Chancen. Aber von uns kam für ein Heimspiel zu wenig. Und beide Gegentore dürfen so eigentlich gar nicht passieren.“


    Noch ein Wort zu den Schiris: absolut arrogant und überheblich, gegen beide Mannschaften.
    Deshalb: Schiris aus Thüringen in der Sachsenliga? :abgelehnt:

    SV Einheit Kamenz - Dynamo Dresden III 1:1
    VfL Pirna-Copitz - FC Grimma 1:2
    Sachsen Leipzig II - Hohenst.-Ernstthal 0:1
    Fortuna Chemnitz - FC Eilenburg 1:0
    Radebeuler BC 08 - SSV Markranstädt 1:3.
    VFC Plauen II - Heidenauer SV 3:1.
    FCO Neugersdorf - NFV GW Görlitz 2:0.
    Kickers Markkleeberg - VfK BW Leipzig 2:1


    Nachholer
    VfL Pirna-Copitz - NFV GW Görlitz 0:1.

    Also die Geschichte war an sich schon komisch.
    Kann man auch immer wieder mal gerne rauskramen.


    In Plauen kommen jedenfalls wesentlich mehr Leute mit Mitgliedsausweisen kostenlos zum Zuschauen, als mit Presseausweisen.

    NFV GELB-WEISS GÖRLITZ 09 - VFC PLAUEN 2. 1:1 (1:0)


    Zuschauer: 382 zahlende,keine Gästefans sichtbar


    Dem Bericht ist kaum was hinzuzufügen, nur dass die Gästefans als solche nicht zu erkennen waren.
    Es fuhren mit: 1 Spielervater, 1 Ultra und der Sicherheitsbeauftragte des VFC (als Fan).


    Großes Kompliment an den Sicherheitsdienst des NFV :!:
    Der hat den Mitarbeiter des "Vogtland-Anzeigers" aus Plauen nicht reingelassen, weil der versäumt hatte, sich seinen Ausweis bei seiner Redaktion verlängern zu lassen (letzter Stempel von 2009). Gut, hätte ja auch einer sein können, der sich einschleichen will. Kauft sich eine Kamera für 550 €, dazu ein digitales Diktiergerät für 50 €, damit er in Görlitz keinen Eintritt zahlen muss. :rofl:


    Echt super, Jungs! :thumbsup:


    UND SONST: J.J.J.!
    (Janz jut jetippt!)
    1 Ergebnis richtig (Radebeul-Kamenz 2:1) + 5 Mal Tendenz

    Hohenst.-Ernstthal - Kickers Markkleeberg 2:0
    Radebeuler BC 08 - SV Einheit Kamenz 2:1
    FC Eilenburg - Dynamo Dresden III 1:1
    VfK BW Leipzig - Fortuna Chemnitz 1:0
    FC Grimma - SV Naunhof 1:0
    Heidenauer SV - VfL Pirna-Copitz 0:1
    NFV GW Görlitz - VFC Plauen II 1:1
    SSV Markranstädt - FCO Neugersdorf 3:1


    @ Steffen: Hast schon Recht, bis jetzt gab's an jedem Wochenende mindestens einen Hammer.

    VFC II: Birnbaum – Würfel; Boden; Wolf; D. Schröder – Wild/V (88. Hummel); Färber/V; Riedel/V; Blei (72. Schmidt) – Matthes, Weigl.
    SSV: Oelßner – Gottelt (60. Wille); Meißner; Heditzsch; Kunig (72. Jahr) – Scannewin; Lerchl; Schaaf; Bernhardt – Hönemann (56. Roth).
    Schiedsrichter: Böhmer (Gornau).
    Zuschauer: 124.
    Tore: 0:1 Gottelt (7.); 1:1 Wild (15.); 2:1 Boden (20.); 3:1 Weigl (52.); 3:2 Bernhardt (56.); 4:2 Färber (80.).
    In ihrem dritten Landesligaspiel konnte die zweite Mannschaft des VFC Plauen zum dritten Mal überraschen. Gegen den unbestrittenen Favoriten SSV Markranstädt, der als Aufstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird, gelang ein unerwartet hoher 4:2-Sieg.
    Zunächst sah es überhaupt nicht so aus, als dass der VFC II ins Spiel kommen könnte. Die Gäste legten druckvoll los und brachten die Plauener schon in der Anfangsphase in arge Bedrängnis. In der 3. Minute hatte Bernhardt bereits das 0:1 auf dem Fuß. Die VFC-Abwehr hatte plötzlich die Mitte aufgemacht. Bernhardt kam zum Schuss, verfehlte aber das Tor. Wenig später war es aber wo weit: Nach einer Flanke von Schaaf konnte Gottelt unbedrängt einschießen (7.) - 0:1.
    Der VFC II seinerseits kam dann mit weiten Diagonalpässen ebenfalls dicht vor das Markranstädter Tor. Nach einem schönen Spielzug über Matthes und Blei scheute Weigl aber das Risiko eines Abschlusses. Den Ausgleich leitete Kapitän Riedel ein, der das Leder genau in den lauf von Wild servierte. Der ließ zwei Gegenspieler stehen und erzielte seinen dritten Saisontreffer (15.) - 1:1.
    Mit einem Standard setzten die Schwarz-Gelben noch einen drauf. Dave Schröter trat einen Freistoß hinter dem rechten Strafraumeck in Richtung langer Pfosten. Dort stieg Thomas Boden höher als alle anderen und köpfte zum 2:1 in die Maschen.
    Bis zur Pause setzte der SSV die Gastgeber gehörig unter Druck. Ein Blackout von Würfel in der 43. Minute blieb ohne Folgen. Er legte bei einem Abwehrversuch den Ball genau vor die Füße von Mittenzwei. Der konnte zwar noch VFC-Keeper Birnbaum umspielen, setzte die Kugel dann aber an den Pfosten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verfehlte Schaaf das Plauener Tor um Zentimeter.
    Nach dem Seitenwechsel zeigten die Markranstädter durch sehenswertes Kombinationsspiel ihren Willen, den Ausgleich zu erzielen. In dieser Spielphase liefen aber auch die Gastgeber zur Hochform auf. Matthes bekam den Ball von Wild und leitete zu Weigl weiter. Der hatte, allein gelassen am Eck des Fünf-Meter-Raumes, kaum Mühe, zum 3:1 einzuschießen.
    Das erneute Anschlusstor folgte postwendend. Eine Unaufmerksamkeit in der Plauener Abwehr reichte, und Bernhardt stand frei. Er ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf ins lange Eck – 3:2 (56.).
    Dem Dauerdruck, den der SSV nun entfachte, um den Ausgleich zu erzielen, hielt der VFC II stand. Dabei rettete Blei gleich zwei Mal in einer Spielminute. Bei Willes Schuss nahm er die Hand zu Hilfe, doch das sah Schiedsrichter Böhmer nicht. Den Nachschuss von Heditzsch schlug Blei für den schon am Boden liegenden Birnbaum von der Torlinie. Auch Routinier Thomas Boden stand in dieser Phase mehrmals im Blickpunkt. Wie in den Spielen zuvor war er mit seinem guten Stellungsspiel äußerst wertvoll für die junge Plauener Mannschaft.
    Mitten in diese Angriffsbemühungen der Gäste hinein gelang den VFC-Spielern die Entscheidung. Weigl schlug einen Freistoß vor das Tor, wo Keeper Oelßner den Ball im Zweikampf mit Boden fallen ließ. Tommy Färber war zur Stelle und staubte zum 4:2 ab (80.).
    In den letzten zehn Minuten drückte der SSV auf das Tor von Oliver Birnbaum. Doch der parierte mehrmals hervorragend. Die Bemühungen der Markranstädter wirkten bald nur noch halbherzig. Die Körpersprache zeigte an, dass sie das Spiel schon verloren gegeben hatten.
    Trainer Thomas Wolfrum musste sich nach dem Spiel erst einmal sammeln, so freute er sich: „Es ist beeindruckend, was unsere Mannschaft zur Zeit spielt. Wir haben jetzt sieben Punkte, die kann uns keiner mehr nehmen. Wenn man eine solche Mannschaft wie Markranstädt schlagen will, braucht man auch Glück. Auch das hatten wir heute.“


    Tja, das hätte nicht mal ich als unverbesserlicher Optimist unseren Jungs zugetraut, muss ich zugeben. Großen Respekt!
    VFC II -> :kuss: <- ich

    In diesem Forum ist doch wesentlich mehr los als in der Bezirksliga Chemnitz die letzten Jahre!
    Das ist doch ganz viel versprechend.


    SV Einheit Kamenz - FC Eilenburg 0:1
    VfL Pirna-Copitz - NFV GW Görlitz
    SV Naunhof - Heidenauer SV 2:1
    Sachsen Leipzig II - FC Grimma 3:0
    Fortuna Chemnitz - Hohenst.-Ernstthal 3:1
    Dynamo Dresden III - VfK BW Leipzig 1:2
    FCO Neugersdorf - Radebeuler BC 08 2:0
    VFC Plauen II - SSV Markranstädt 2:2

    Bitte merkt Euch sich diesen Termin vor:
    Pfingstmontag, 24. Mai 2010, 14 Uhr im Vogtlandstadion.


    An diesem Tag wollen wir einen langjährigen Begleiter der 2. Mannschaft offiziell verabschieden: Mannschaftsleiter Hartwig Hager. Zu Saisonbeginn hat er sein Amt an Jürgen Mierendorf abgegeben, steht diesem jedoch nach wie vor helfend zur Seite. Seit nunmehr fast 25 Jahren ist Hartwig mit dem VFC Plauen (bzw. seinem Vorgänger Wema) eng verbunden. Um die Nachwuchsmannschaft, in der sein Sohn spielte, zu unterstützen, wurde Hartwig Mannschaftsleiter. Später versah er diese Funktion auch bei der 2. Mannschaft. Nur wenige Außenstehende können ermessen, wie viel Enthusiasmus, Freude am Fußballsport, Fürsorglichkeit und Liebe, aber auch Demut, notwendig sind, um diesen Dienst an der Mannschaft über einen so langen Zeitraum zu versehen, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen.


    Seine aktuellen und seine ehemaligen Spieler wollen es ihm mit diesem (einmaligen) Pfingstturnier danken. Es treten an:
    - der Bezirksliga-Spitzenreiter VFC Plauen II (aktuelle Mannschaft),
    - die Wema-Junioren 1985-88 (mit Spielern wie Frank Rockmann, Mirko Kind, Frank Wunderlich),
    - das Udo-Zenner-Team (z.B. Sven Gemeiner, Ronny Stumpe und Ronny Welsch)
    - das Axel-Schröter-Team (mit Ralf Wiegand, Marcel Schuch, Daniel Schuster)

    Solltet Ihr die Arbeit von Hartwig Hager würdigen bzw. Euch bei ihm bedanken wollen, und ihm den Abschied bereiten, der ihm gebührt, dann kommt am Pfingstmontag ins Vogtlandstadion!