Beiträge von Standuhr

    Wie nicht anders zu erwarten, wurde das Derby zwischen Stahl und dem Grossenhainer FV, wegen Unbespielbarkeit des gefrorenen Platzes abgesagt. Hoffentlich findet man einen Termin an einem schönen warmen Frühlingstag, der dem Derby angemessen ist.
    Vermutlich bleibt es auch nicht der einzige Ausfall am Wenn.

    7:1 für Dynamo
    Dynamo spielt zwar schön, aber für die 2. Liga reicht so eine Leistung wohl nicht, sah übrigens auch Ralf Minge so.
    Für Stahl mal ne andere Trainingseinheit. Die Jungs haben sich gut verkauft, etwas zu viel Respekt gehabt, aber trotzdem ein Tor geschossen!
    Danke auch an den Großenhainer FV, der das Testspiel abgelehnt hat, denn 725 Zuschauer bringen doch einige Oironen in die Vereinskasse.

    Die 1. Mannschaft spielt aber beim NOFV und damit nicht unter der Rechtssprechung des sächsischen Verbandes.
    Die Zweite ist die am höchsten spielende Mannschaft, die für den SFV greifbar ist und daher der getroffene.
    Aus selbem Grund sind die Leipziger Chemiefans ja froh dass sie jetzt höherklassig spielen. :versteck:

    Das Wetter hierzulande is nix für meinen tropenverwöhnten Körper und wenn man auf die gestrigen Zuschauerzahlen der LL schaut, geht es auch anderen so.
    Temperaturen um die 0 Grad, quertreibender Schnee, eine schon am Vormittag gesperrte A4 und kein zum mitfahren zu findender üblicher Verdächtiger, ließen mich Abstand nehmen von der 300 km Fahrt gen Niesky und zurück.
    So nahm ich den kurzen Weg via B98 nach Grossenhain.


    Grossenhainer FV - Reichenbacher FC 2:0 (0:0)


    1:0 Torsten Marx (53.)
    2:0 Clemens Krüger (75.)


    Zuschauer: 80 Frierende


    Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff kam ich im Husarenviertel an und am Kunstrasen der Grossenhainer war ausser Spielern nich nicht viel zu sehen und so blieb ich noch etwas im Auto sitzen. Als ich schließlich ausstieg, pfiff mir der eisige Wind um die Ohren. Eintritt bezahlt, wollte ich eigentlich auf die kleine Tribüne der Gegenseite, doch dort angekommen, wehte es gerade den Schutzpavillion der Videocrew über den Zaun und eine Böe in Sturmstärke trieben mich zurück in den Windschatten der Materialgaragen am Eingang. Da ließ es sich aushalten und es fanden sich noch 2 Reichenbacher Fans und ein paar Grossenhainer ein. Leider steht man da schräg hinterm Tor und es sind schon mal 30 Meter bis zum Feld. Selbiges war mit Schnee bedeckt und so hatten beide Mannschaften erhebliche Probleme beim Spielaufbau. Dementsprechend waren Chancen Mangelware und so ging's mir einem Chancenverhältnis von 3:1 in die Pause. Danach hätte Reichenbach (47.) in Führung gehen müssen, doch der Stürmer scheitert freistehend an Roßmüller im Grossenhainer Tor. Kurz darauf vergab auch Clemens Krüger 2x freistehend, ehe eine GFV Eingabe von rechts von einem Abwehrspieler per Kopf über den herausgeeilten Reichenbacher Goalie verlängert wurde und Marx den Ball nur über die Linie drücken musste. Damit war das Spiel entschieden, denn wie die beiden RFC Fans richtig anmerkten, kann die Mannschaft keinen Rückstand aufholen. Der Endstand fiel dann nach einem individuellen Fehler der Abwehr und die beiden Fans zog es dann auch schon vor Abpfiff zu ihrem Fahrzeug, da sie noch zum Angeln nach Rügen wollten. Petri Heil!
    Grossenhain bleibt weiter vorn ohne zu glänzen oder sich verausgaben zu müssen. Das wird sicherlich beim Frühjahrsauftakt in Riesa ganz anders sein.
    Nach dem Abpfiff hieß es nur noch schnell ins Auto und Heizung an.


    Stahl holte auch ohne viele Stahlfans (60 Zuschauer gesamt) in Niesky einen Punkt. Alexander Goldhammer hielt einen Strafstoß, jedoch der anschließende Eckball führte zum 1:0 durch Jonathan Schneider, doch der alte Mann mit dem kaputten Fuß glich kurz vorm Abpfiff aus.
    Heute ist noch Pokalspiel der 2. MM in Meissen und dann is das Live Fussballjahr Geschichte.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :D

    Kickers 94 Markkleeberg - Stahl Riesa 1:4 (0:3)


    0:1 Paul Kiontke (1.)
    0:2 Martin Magula (16.)
    0:3 Philipp Schröter (24.)
    1:3 Christian Freyer (68.)
    1:4 Paul Kiontke (83.)


    Heute also der 11.11. und es sollte ein ganz närrischer Tag werden, denn irgendwie war ich in einem falschen Film, denn die dieswöchigen Herrscher der Sachsenliga mussten überraschend die Schlüssel zu ihrem Schloss abgegeben.
    Der Aufsichtratsvorsitzende hatte schon wieder verweigert, murmelte irgendwas von, seine Frau hat andere Pläne und so fand ich beim Fanfotografen Unterschlupf. Regnete es auf der Hinfahrt noch, war es während des Spiels zwar kalt, aber es nieselte nur mal kurz. Offizielle Zuschauerzahl gab's nicht aber es waren wohl so 150 und davon fast die Hälfte, der harte Kern der Stahl Auswärtsfans.
    Darunter auch der verletzte Jerome Wolf, der mit einer Neuheit aufwartete. Passend zum heutigen Tag hat er einen neuen Nebenjob. Daher musste er auch eher zurück, denn am Abend trat er sein Amt als Prinz des Lommatzscher Karnevalsklub an. Viel Erfolg :thumbsup:!
    Eigentlich deutete ja alles auf eine erneute Niederlage hin. Die Kickers toll gestartet, während Stahl seit dem Grossenhain Sieg im August auswärts eher sparsame Leistungen zeigte, doch es sollte anders kommen. Markkleeberg hatte Anstoß und verlor den Ball schnell wieder, Stahl konterte über Philipp Schröters rechte Seite, Flanke, der erste Kiontke Versuch noch halbherzig, der 2. dann erfolgreich und da waren gerade 55 Sekunden vergangen. Die Gastgeber kamen damit garnicht zurecht und Stahl hielt selbstbewusst dagegen und ließ bis zur 15. nicht eine Markkleeberger Möglichkeit zu. Selber kam man immer wieder gefährlich nach vorn und setzte den Hühnerhaufen Gastgeberabwehr unter Druck. Diese war bisher die beste der Sachsenliga, warum erschließt sich mir allerdings nicht. In der 16. dann der Spielzug des Spiels. Abwurf Hesse und über die rechte Seite spielen sich Dornick, Magula, Gründler und Schröter ohne gegnerische Ballberührung durch und die Flanke von Philipp findet den mitgelaufenen Martin Magula der aus 15 Metern ins rechte Angel trifft. Da schauten wir uns schon etwas verwundert an, während die Gastgeber nun vollends überfordert waren. In der 24. setzt sich Hannes Runge über links durch und seine Eingabe 2 Meter parallel zur Grundlinie verpassen Czempik im Tor, Paul Kiontke dahinter, jedoch nicht Philipp Schröter aus spitzem Winkel. Der Wahnsinn!
    Markkleeberg hatte nur in der 35. eine Chance, aber Hesse parierte großartig. Danach passierte bis zur Pause nix mehr.
    Auch nach der Pause hatte Stahl die Gastgeber im Griff,ließ nichts zu, aber die Partie wurde verbissener. Markkleeberg hatte zwar 2x gewechselt, jedoch wirklich zwingende Möglichkeiten hatte nur Stahl und sündigte. So bedurfte es der gütigen Mithilfe von Martin Magula, der rechts am eigenen Strafraum den Ball nicht konsequent wegdrischt, sondern ihn vertändelt und dann foult. Den anschließenden Freistoß verlängert er zu allem Unglück auch noch ins eigene Tor (68.) Nun galt es den Anschlusstreffer zu verhindern und das gelang. Einziger Aufreger war in der 78. Eine strittige Situation als ein Stahl Verteidiger einen Schuss aus spitzem Winkel mit dem Körper abwehrte und dabei nach Meinung der Gastgeber die Hände zu Hilfe nahm. Der gute Schiri Gunnar Stary war nach Blickkontakt mit Willi Jautze an der Linie jedoch der Meinung es sei regelgerecht.
    Die Gastgeber waren da natürlich anderer Meinung und dies drückte besonders Christian Blochwitz aus. Auf dem Weg zur Mitte verfolgte er Stary lauthals reklamierend, kam aber Dank keiner Spielunterbrechung erstmal davon. Sekunden später gab's dann das verdiente :gelbekarte: :rotekarte: und der erst zur Halbzeit Eingewechselte durfte vorzeitig duschen. Damit war das Spiel durch und Paul Kiontke schoß nach einem Konter über links noch das 4. Tor, hätte das Tor aber auch dem danebenstehenden Paul Spindler überlassen können :whistling:. Gab allerdings auch Meinungen, dass es dann eventuell Abseits gewesen wäre. Egal, Sieg unter Dach und Fach. Der Schiri sah dann auch keine Notwendigkeit einer Nachspielzeit und pfiff pünktlich ab.


    Fazit: Verkehrte Welt! Stahl schenkt der bisher besten (7 Gegentore) Abwehr 4 Dinger ein und das auswärts!
    Das heute war es die beste Saisonleistung der gesamten Mannschaft, ohne das man jemanden herausheben kann.
    Stark in der Abwehr, ballsicher im Mittelfeld und gefährlich im Sturm, wurde der Brestrich Elf der Zahn gezogen.
    Gegenüber den Spielen in Lößnitz und HOT einfach nicht wiederzuerkennen.
    KLASSE Jungs!!!
    Genauso muss es jetzt weitergehen, denn heute habt ihr gezeigt, dass ihr es könnt und diese Leistung sollte der Maßstab sein.
    Ob's so weitergeht müssen jetzt aber andere einschätzen, denn ich verabschiede mich in den Urlaub und werde unter cubanischer Sonne auf Nachrichten aus der Heimat warten und wenn wir dann hoffentlich mit einem oberen Mittelfeldplatz zum Rückrundenauftakt nach Niesky fahren (9.12.), bin ich auch wieder dabei!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Stahl Riesa - BSC Rapid Chemnitz 2:0 2:0


    1:0 Paul Kiontke (40. Foulelfmeter)
    2:0 Paul Kiontke 45.)


    Zuschauer: nur noch 275


    Nach der durchaus unterschiedlich betrachteten Niederlage gegen Radebeul und dem Ausfall in Markranstädt, brannte 14 Tage lang der Baum im Stahlland. Es wurde von einigen, in den Reihen der Fans, diverse Rücktrittsforderungen gestellt, aber letztendlich verlief die Mitgliederversammlung am Freitag ruhig und gesittet, da die größten Kritiker entweder nicht anwesend waren oder man sich schweigend aufs zuhören konzentrierte. Anyway, nicht mein Problem, denn ich finde den eingeschlagenen Weg richtig und mit Geduld und etwas nachsteuern sollte es mittelfristig wieder gen Landesligaspitze gehen.
    Stahl mit dem bestmöglichen Aufgebot der noch verfügbaren Spieler und Chemnitz wohl auch sehr geschwächt, ohne Kapitän Markus Vettermann, Jiri Jedinak und vor allem ohne den gesperrten besten Torjäger der LL, Florian Mielke. Etwas erschreckt hat mich dann unter der Woche die Verpflichtung von Paul-Max Walther( vormals Regionalliga in Plauen und Bautzen) auf Seiten der Gäste, aber er war noch nicht im Kader.
    Das Spiel selbst begann mit vorsichtigem Abtasten mit minimiertem Risiko und so waren Chancen Mangelware.
    Ein Chemnitzer könnte in der 7. gerade noch im Strafraum vom Ball getrennt werden, ein Gründler Kopfball, nach Freistoß, geht knapp drüber und Hannes Runge scheiterte nach einer Ecke an Toni Wolf auf der Linie (29.). Ansonsten blieben meist die Abwehrspieler Sieger der Zweikämpfe.
    Bis zur 39., als es einen langen Pass auf Paul Spindler in den Strafraum gab und der nachstürzende Verteidiger ihn zu Fall bringt. Der neue, zugewanderte, Schiristar Kevin-Coren Eckert (Claußnitz) pfiff und gab Elfer, den Paul Kiontke sicher verwandelte. Kurz darauf gab's wieder einen langen Ball auf halblinks, Paul Kiontke und ein Verteidiger gehen hin und Paul setzt sich etwas robust durch. Dadurch hat er dann freie Bahn und lässt Wolf im Tor keine Chance. Unmittelbar darauf war Pause und Zeit für einen Plausch mit dem Schiriansetzer/beobachter des SFV, Carsten Bergk, der sich seinen punktbesten Schiri einmal selbst ansehen wollte. Allgemeiner Tenor.....wenn er beides nicht pfeift, kann man sich auch nicht beschweren. Für mich war's eher noch ein Elfer und den Zweikampf vorm 2. hätten die anwesenden Schiedsrichter genauso wie ich, abgepfiffen. Aber er tat's nicht und so hatten wir einen beruhigenden Vorsprung zur Pause.
    Danach versuchten die Gäste natürlich den Rückstand zu verkürzen, doch die Stahlabwehr stand diesmal sicher und ließ nur einen Schuss ans Lattenkreuz (75.) sowie einen knapp drüber (78.) zu. Stahl dagegen bekam Platz zum Kontern und ging sehr fahrlässig damit um. Gründler (52.) knapp links vorbei, Kiontke nach Spindler Pass (59.) allein auf den Torhüter zu und Hannes Runge an den Pfosten (80.), um nur die besten zu nennen.
    Insgesamt hatte man nicht das Gefühl, dass irgendwas anbrennt, denn auch der Einsatz stimmte. Hannes Runge machte diesmal ein ganz starkes Spiel und auch der sonst von mir Paul Kiontke schien in einen Jungbrunnen gefallen zu sein. Er zeigte Einsatz, sprang umher wie ein junges Reh und das Laufpensum gestern glich dem der Summe aller vorheriger Spiele zusammen.
    Wie es nach einem Anschlusstreffer ausgesehen hätte, ist eine andere Frage, die sich aber nicht stellte, da Stahl den Sieg sicher nach Hause brachte!


    Fazit: Ganz wichtiger Sieg, um im Mittelfeld zu bleiben, da auch alle rundherum gewannen und nun die Gäste den ominösen 13. Platz belegen, der bei einem Kamenzer Abstieg der erste unterm Strich ist!
    Ansonsten heißt es konzentriert weiterarbeiten, Punkte sammeln und die Mannschaft weiter zusammenwachsen lassen. Ein oder zwei Verstärkungen in der Winterpause sollten es aber schon noch sein, denn gerade in der Innenverteidigung ist die Personaldecke sehr sehr dünn.
    Dann sollte man bei dem gestrigen Einsatz aller im gesicherten Mittelfeld landen, falls es das bei der Jeder kann Jeden schlagen Konstellation der Liga, überhaupt gibt.
    Nächste Woche geht's nach Markkleeberg und da sollte doch ein Unentschieden drin sein.
    Wird auch mein vorerst letztes Spiel, denn dann ist endlich Urlaub und erst Niesky (9.12.) ist wieder ein Thema.


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