Beiträge von Standuhr

    West ist Olbernhau und die sind stark. Mittweida will wohl diesmal.

    Nord will Colditz meines Wissens nicht, hieße Tauscha und im Osten wird's wohl irgendein Randpole.


    Steffen hat heute 2:4 in Chemnitz verloren und ihn tangiert das Thema dann wohl immer brennender.

    Empor Glauchau - Stahl Riesa 5:1 (4:1)


    1:0 /2:0 Robin Hölzel (8./13.)
    3:0 Martin Magula ( 15. ET.)
    3:1 Paul Kiontke (16.)
    4:1 Robin Hölzel (32.)
    5:1 Robin Hölzel (68.)


    Zuschauer: 134, davon ca. 50 Gäste


    Eigentlich war es ein schöner warmer Frühlingstag , aber nur bis 15.15 Uhr. Beim warten auf den Fanfotografen, auf der Treppe vorm Haus, kam noch der Nachbar und wünschte viel Spaß und Erfolg. Er wusste allerdings nicht, dass wir in den letzten Jahren in Glauchau immer in der Nachspielzeit verloren. Heute war's schon nach ner Viertelstunde soweit.
    Stahl mit dem letzten Aufgebot, sprich keine Alternativen auf der Bank, während bei Glauchau zumindest im Sturm alle an Deck waren. Den Namen Robin Hölzel schienen die Stahl Abwehrspieler jedoch noch nie gehört zu haben.
    Stahl machte von Anbeginn an das Spiel, da sich die Gastgeber hinten reinstellten. Sie haben wohl den richtigen Plan gehabt, zu dem auch der nächtliche Wechsel von leuchtenden Grün des Rasen auf das glitzernde Plastegras gehörte. Dieses ist eher kleinflächig und defensiv hervorragend abzuschirmen. Allerdings nur für die Gastgeber. Hannes Runge schoss in der 6. knapp drüber und im Gegenzug begann das Unheil. Ein rausgeschlagener Ball findet auf halbrechts Robin Hölzel, der Riesaer Verteidiger läuft nur nebenher, rein in den Strafraum und flach an Hesse vorbei ins lange Eck. Fast dasselbe in Minute 13, langer Ball auf Hölzel, ein Verteidiger stolpert hinterher....2:0. Zwei Minuten später eine Flanke von rechts durch den ganzen Strafraum, ein Glauchauer bringt ihn zurück in den Fünfer und Magula fälscht ihn ins eigene Tor ab. Während des 2. Versuches das Mobiltelefon wegzustecken kam Stahl dann auch mal links an die Grundlinie und Paul Kiontke kam am langen Eck des Fünfers noch dran und versenkte. Es fühlte sich an wie Scheibenschiessen und ich begann schon den Endstand hochzurechnen. Markus Hesse hatte auch genug und ließ sich mit Achillessehnenproblemen auswechseln.
    Damit waren die Gastgeber erst mal zufrieden und begnügten sich mit Ballrausschlagen und Kontern, während Stahl sich abmühte, aber mehr als ein zwei unpräzise Schüsse und ein Schreiber Kopfball an die Latte kam dabei nicht heraus. Zwischendurch hatte Hölzel bei einem Konter auch noch auf 4:1 erhöht. Bis zur Pause tat sich dann gottlob nix mehr. In der Halbzeit machte sich dann bei den mitgereisten Fans Ernüchterung breit und die ersten zog es zu den Bierbänken oder ans Muldeufer. Wenigstens endete auch das vorher gesehene OKF einiger Fans.
    Halbzeit zwei ist kurz erzählt. Stahl musste das Spiel machen, kam aber gegen die vielbeinige Neunerabwehr der Glauchauer nicht durch und wenn dann stand ja noch Tom Seyfarth im Weg. Das 5. Gegentor entsprang wieder einem Konter mit abschließender Slapstickeinlage der Stahlabwehr. Dann wurde Robin Hölzel endlich ausgewechselt und das Spiel schlich dem Abpiff entgegen. Der neben mir stehende Thomas_RIE klagte sein Leid den nebenan auf einer Bank sitzenden Glauchauer Rentnern und bekam auch tröstende Worte zurück. Nach 90 Minuten pfiff Schiri Philipp Jacob ab und das Geschehen hatte endlich ein Ende.


    Fazit: Mit nur betreuendem Mitlaufen mit den gegnerischen Stürmern ist in der Sachsenliga kein Blumentopf zu gewinnen. Diese Erkenntnis gab's nun aber nicht zum ersten Mal für die Küttner Elf. Allerdings gab man sich nicht auf,wie noch in Lößnitz, jedoch kann die Mannschaft, wie bekannt, keine gute Abwehr auseinanderspielen kann. Wenigstens haben sie es die ganze Zeit versucht. Deshalb bin ich zwar enttäuscht, aber nicht böse, denn es kommen auch wieder bessere Tage.
    Nächste Woche ist das Nichtspiel gg. Plauen2., also Zeit die Niederlage zu verdauen und in 2 Wochen kommt der Spitzenreiter HOT. Grimma tut ja auch einiges dafür, dass wir nächste Saison nicht in HOT verlieren müssen ;)


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Ja, die Idee war mal irgendwas mit Ausländerintegration in Leipzig und wohl eine Idee von Herrn Backhaus unterstützt von der Stadtprominenz Leipzigs und der finanziell potenten CG Immobiliengruppe. Auch der SFV dürfte kräftig mitgeholfen haben, um ein vorzeigbares Integrationsprojekt zu haben. Inwieweit sich das mittlerweile geändert hat weiß ich auch nicht, da sie nach dem Aufstieg etwas aus meinem Blickfeld geraten sind.
    Der Verein wurde total neu gegründet, hatte nie ein eigenes Stadion und begann gleich in der Landesliga. Dafür würde die Lizenz des dahingeschiedenen SV See in Westpolen gekauft. Versuche den Platz im Leipziger Mariannenpark vom örtlichen Verein zu übernehmen scheiterten. So zogen sie wie Nomaden von Spiel zu Spiel auch in andere Stadien, gg. Stahl Riesa mal in Machern oder nach Markranstädt, Oschatz etc. Nach dem Abstieg beider Torgauer Vereine aus der Landesklasse gab's da ne Fusion und ein Stadion in Torgau wurde frei und Inter hat es. sicherlich durch finanzielle Vergütung, übernommen.
    All das kommt unter traditionellen sächsischen Fußballfans nicht besonders gut an, aber das is ein anderes Thema.

    Stahl Riesa - Grossenhainer FV 2:1 (0:1)


    0:1 Torsten Marx (39.)
    1:1 Philipp Schröter (48.)
    2:1 Paul Kiontke (64. FE.)


    Derbytime in Riesa....Nachdem das Spiel im letzten Monat gottseidank ausgefallen ist, gab's gestern Abend eine würdige Kulisse. 776 zahlende Zuschauer, darunter auch mindestens 100 Grossenhainer fanden sich in der Feralpi Arena ein und erlebten zumindest in der 2. Halbzeit ein rassiges Flutlichtspiel.
    Beide Mannschaften in der Liga zuletzt nicht gerade Punktehamster aber das zählt in so einem Derby ja nicht.
    Der erste Angriff war noch Stahl vorbehalten, bevor die Gäste das Spiel bestimmten. Sie kombinierten sich bis zum Stahlstrafraum, aber dort war dann meist Feierabend, da die Stahlabwehr die Gästestürmer Marx und Krüger im Griff hatte und ausser ein paar harmlose Schüsse nichts zuließ. Das Stahlspiel nach vorn war leider das übliche Trauerspiel aus keinen Ideen, schlechter Ballannahme und Fehlpässen im Aufbauspiel. Insgesamt brachte es Stahl auf 2 Schüsse Richtung Roßmüller (29. Kiontke, 37. Michann). In der 39. gab's dann einen Freistoß für die Gäste. 3 Meter vorm Strafraum und leicht rechts, trat Torsten Marx an und brachte den Ball perfekt im rechten Winkel des Hesse Gehäuses unter. Die Führung war nicht unverdient, aber irgendwie fühlte sich die Partie noch nicht nach Derby an, so blutleer und emotionslos.
    Das sollte sich nach der Pause ändern. Noch in der 46. landete der Ball auf dem Querbalken des Stahltores und man konnte schon Bedenken haben, dass es nix wird mit einem Sieg. All das kippte in der 48. Minute, als die Grossenhainer den Weg über den eigenen Strafraum suchten, ein Abwehrspieler den Ball wegschlagen will und das Bein des pressenden Philipp Schröter trifft. Mirko Roßmüller kann nicht mehr reagieren und der Ball geht unter ihm ins Tor. DAS war der Wendepunkt des Spiels, denn plötzlich ging ein Ruck durch Mannschaft und Fans. Einige Fans beider Seiten übertrieben es dann später natürlich per Pyrotechnik wieder, aber ansonsten blieb's absolut friedlich!
    Nun entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem die Emotionen stiegen und proportional dazu auch die :gelbekarte:. Schiri Michael Näher aus Haselbachtal hatte das Spiel aber immer im Griff und wurde in der 63. zu einem der Hauptdarsteller. Ein langer Ball wurde in den Strafraum verlängert, schien auf dem Weg ins Aus, doch der ein Grossenhainer lief dem nachlaufenden Schröter, von hinten, in die Beine. Philipp stürzte und Näher piff, doch zeigte nichts an. Er lief langsam im Bogen in den Strafraum, man sah förmlich den imaginären Rauch aus seinem Kopf qualmen, ehe er noch Richtung Linienrichter ging und mit diesem, aus einiger Entfernung, nonverbal kommunizerte, um dann auf Elfmeter zu entscheiden. Kann man geben, aber muss man nicht.
    Mal sehen was die Videobilder des " Team Rabenfront " ergeben, die heute Abend online verfügbar sein sollen, so zumindest die Auskunft von Herrn Mauskewitz.
    Paul Kiontke war's egal und verwandelte humorlos nach rechts. Grossenhain gab natürlich nicht auf und drückte auf den Ausgleich, aber irgendwie wirkt das alles im Endeffekt nicht zwingend und gefährlich. Allerdings lag das auch am jetzt unbedingten Willen der Küttner Elf, denn sogar ein Paul Kiontke lief jetzt weite Wege. Leider ließ die Präzision bei den Stahl Kontern meist zu wünschen übrig, doch es gab auch noch Chancen zur Erhöhung. Die Zeit schlich eher dem Abpiff entgegen, viele Fouls den Spielfluss unterbrochen. So übersah Schiri Näther einen Ellenbogenschlag gegen den eingewechselten Leo Schreiber, so dass er wieder ausgewechselt werden musste. Die größte Möglichkeit hatten die Gäste dann in der 89. Minute, als Martin Brunzel auf halbrechts auf Hesse zulief, der jedoch glänzend parierte. Ab 6 Minuten vor Schluss musste ich im Minutentakt Fragen der Umstehenden nach der Restspielzeit beantworten und immer 3-4 Minuten Nachspielzeit dazu ankündigte. Schri Näther bemüßigte sich dann in der 91. Min. 5 Minuten anzuzeigen. Grossenhain kam noch einmal gefährlich, wie kurz zuvor, doch Hesse konnte den Schuss zumindest verlangsamen, so daß Martin Magula den Ball endgültig klären könnte.Die restliche Zeit brachten wir mit 2 eigenen Eckbällen rum und nach 96:02 ertönte der erlösende Anpfiff
    Fazit: Am Ende ein durchaus verdienter Sieg, aber auch ein Unentschieden wäre nicht verkehrt gewesen. Stahl mit einer deutlichen Steigerung in der 2. Halbzeit, vor allem mental und kämpferisch, aber auch spielerisch. Bei Grossenhain ist im Moment irgendwo der Wurm drin, besonders die bekannteren Namen, wie Schwitzky, Bachmann und Marx fallen im Spiel gar nicht auf. Wirkliche Chancen werden selten herausgespielt oder kläglich vergeben.
    Soll uns aber egal sein, denn wir haben beide Derbys gewonnen und wenn wir in 4 Wochen in Radebeul gewinnen, können wir uns zurecht Kreismeister nennen.
    Nächste Woche geht's zum Nachholspiel nach Glauchau und da sollte die Einstellung der zweiten Hälfte gezeigt werden und auch die Nachspielzeit ist in Glauchau, in den letzten Jahren, enorm wichtig. Genau wie die 3 Punkte gestern, da auch Chemnitz plötzlich gewinnt und alles weiter zusammenrückt. Der arme Steffen kriegt schon Angst, dass er nächste Saison über die LK Dörfer tilgen muss.
    So, allen noch ein schönes Osterfest, auch wenn's wieder Weiß werden soll und bis demnächst in diesem Theater!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Stahl Riesa - Grossenhainer FV 2:1 (0:1)


    0:1 Torsten Marx (39.)
    1:1 Philipp Schröter (48.)
    2:1 Paul Kiontke (64. FE.)


    Derbytime in Riesa....Nachdem das Spiel im letzten Monat gottseidank ausgefallen ist, gab's gestern Abend eine würdige Kulisse. 776 zahlende Zuschauer, darunter auch mindestens 100 Grossenhainer fanden sich in der Feralpi Arena ein und erlebten zumindest in der 2. Halbzeit ein rassiges Flutlichtspiel.
    Beide Mannschaften in der Liga zuletzt nicht gerade Punktehamster aber das zählt in so einem Derby ja nicht.
    Der erste Angriff war noch Stahl vorbehalten, bevor die Gäste das Spiel bestimmten. Sie kombinierten sich bis zum Stahlstrafraum, aber dort war dann meist Feierabend, da die Stahlabwehr die Gästestürmer Marx und Krüger im Griff hatte und ausser ein paar harmlose Schüsse nichts zuließ. Das Stahlspiel nach vorn war leider das übliche Trauerspiel aus keinen Ideen, schlechter Ballannahme und Fehlpässen im Aufbauspiel. Insgesamt brachte es Stahl auf 2 Schüsse Richtung Roßmüller (29. Kiontke, 37. Michann). In der 39. gab's dann einen Freistoß für die Gäste. 3 Meter vorm Strafraum und leicht rechts, trat Torsten Marx an und brachte den Ball perfekt im rechten Winkel des Hesse Gehäuses unter. Die Führung war nicht unverdient, aber irgendwie fühlte sich die Partie noch nicht nach Derby an, so blutleer und emotionslos.
    Das sollte sich nach der Pause ändern. Noch in der 46. landete der Ball auf dem Querbalken des Stahltores und man konnte schon Bedenken haben, dass es nix wird mit einem Sieg. All das kippte in der 48. Minute, als die Grossenhainer den Weg über den eigenen Strafraum suchten, ein Abwehrspieler den Ball wegschlagen will und das Bein des pressenden Philipp Schröter trifft. Mirko Roßmüller kann nicht mehr reagieren und der Ball geht unter ihm ins Tor. DAS war der Wendepunkt des Spiels, denn plötzlich ging ein Ruck durch Mannschaft und Fans. Einige Fans beider Seiten übertrieben es dann später natürlich per Pyrotechnik wieder, aber ansonsten blieb's absolut friedlich!
    Nun entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem die Emotionen stiegen und proportional dazu auch die :gelbekarte:. Schiri Michael Näther aus Haselbachtal hatte das Spiel aber immer im Griff und wurde in der 63. zu einem der Hauptdarsteller. Ein langer Ball wurde in den Strafraum verlängert, schien auf dem Weg ins Aus, doch der ein Grossenhainer lief dem nachlaufenden Schröter, von hinten, in die Beine. Philipp stürzte und Näher piff, doch zeigte nichts an. Er lief langsam im Bogen in den Strafraum, man sah förmlich den imaginären Rauch aus seinem Kopf qualmen, ehe er noch Richtung Linienrichter ging und mit diesem, aus einiger Entfernung, nonverbal kommunizerte, um dann auf Elfmeter zu entscheiden. Kann man geben, aber muss man nicht.
    Mal sehen was die Videobilder des " Team Rabenfront " ergeben, die heute Abend online verfügbar sein sollen, so zumindest die Auskunft von Herrn Mauskewitz.
    Paul Kiontke war's egal und verwandelte humorlos nach rechts. Grossenhain gab natürlich nicht auf und drückte auf den Ausgleich, aber irgendwie wirkt das alles im Endeffekt nicht zwingend und gefährlich. Allerdings lag das auch am jetzt unbedingten Willen der Küttner Elf, denn sogar ein Paul Kiontke lief jetzt weite Wege. Leider ließ die Präzision bei den Stahl Kontern meist zu wünschen übrig, doch es gab auch noch Chancen zur Erhöhung. Die Zeit schlich eher dem Abpiff entgegen, viele Fouls den Spielfluss unterbrochen. So übersah Schiri Näther einen Ellenbogenschlag gegen den eingewechselten Leo Schreiber, so dass er wieder ausgewechselt werden musste. Die größte Möglichkeit hatten die Gäste dann in der 89. Minute, als Martin Brunzel auf halbrechts auf Hesse zulief, der jedoch glänzend parierte. Ab 6 Minuten vor Schluss musste ich im Minutentakt Fragen der Umstehenden nach der Restspielzeit beantworten und immer 3-4 Minuten Nachspielzeit dazu ankündigte. Schri Näther bemüßigte sich dann in der 91. Min. 5 Minuten anzuzeigen. Grossenhain kam noch einmal gefährlich, wie kurz zuvor, doch Hesse konnte den Schuss zumindest verlangsamen, so daß Martin Magula den Ball endgültig klären könnte.Die restliche Zeit brachten wir mit 2 eigenen Eckbällen rum und nach 96:02 ertönte der erlösende Anpfiff
    Fazit: Am Ende ein durchaus verdienter Sieg, aber auch ein Unentschieden wäre nicht verkehrt gewesen. Stahl mit einer deutlichen Steigerung in der 2. Halbzeit, vor allem mental und kämpferisch, aber auch spielerisch. Bei Grossenhain ist im Moment irgendwo der Wurm drin, besonders die bekannteren Namen, wie Schwitzky, Bachmann und Marx fallen im Spiel gar nicht auf. Wirkliche Chancen werden selten herausgespielt oder kläglich vergeben.
    Soll uns aber egal sein, denn wir haben beide Derbys gewonnen und wenn wir in 4 Wochen in Radebeul gewinnen, können wir uns zurecht Kreismeister nennen.
    Nächste Woche geht's zum Nachholspiel nach Glauchau und da sollte die Einstellung der zweiten Hälfte gezeigt werden und auch die Nachspielzeit ist in Glauchau, in den letzten Jahren, enorm wichtig. Genau wie die 3 Punkte gestern, da auch Chemnitz plötzlich gewinnt und alles weiter zusammenrückt. Der arme Steffen kriegt schon Angst, dass er nächste Saison über die LK Dörfer tilgen muss.
    So, allen noch ein schönes Osterfest, auch wenn's wieder Weiß werden soll und bis demnächst in diesem Theater!


    :schal1::schal1::support::schal1::schal1:

    Stahl Riesa - FC Lößnitz 0:0


    Zuschauer: 219 (dürfte Minusrekord sein) auch ein paar Gäste


    Das Hinspiel, 0:7, war eines der dunkelsten Kapitel in der neueren Stahl Geschichte und deshalb gab es noch etwas gutzumachen.
    Der Winter scheint ja so langsam zu weichen, aber der Spielrythmus ist völlig dahin. 2 Wochen nachdem man gg. Grimma keine Chance hatte, wusste ich nicht wo die Mannschaft so steht und auch aus der Aufstellung würde ich nicht richtig schlau. Der alte Mann winkte bei meiner Ankunft als Ersatzspieler herüber und Dani Michann musste Rechtsverteidiger spielen, während Tom Dornick auf der Bank saß.
    Lößnitz in Bestbesetzung begann auch wie die Feuerwehr und hätte nach 33 Sekunden die erste Chance. Auch in der Folgezeit bestimmten sie das Spiel, während Stahl den üblichen Mix aus Fehlpässen und Ideenlosigkeit präsentierte. Wenigstens stand die Abwehr um den zurückgekehrten Martin Magula sicher und ließ nur ein paar Halbchancen zu. Stahl hatte die erste Möglichkeit, ein Michann Kopfball, erst nach ner halben Stunde. Danach passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel. 0:0 stand's auch im Hinspiel zur Pause, aber heute sah es nicht nach Debakel aus, da Lößnitz wesentlich schwächer wirkte.
    Nach der Pause erst mal das selbe Bild, bis Stahl dann das Spiel besser in die Hand bekam. War nicht wirklich überzeugend, aber man kam zu mehr Ballbesitz und konnte das Spiel vom eigenen Strafraum fernhalten.
    Andere fanden das Spiel eher langweilig und im Sprecherturm/Vipraum wurde sich den angebotenen Speisen zugewandt. Nach 70 Minuten begann Gästetrainer Rene Klingbeil, unverständlicherweise, seine Torjäger Hauck und Werneke auszuwechseln, während Samatow vor der roten Karte gerettet werden musste. Insgesamt versuchte es Schiri Poul Kaminski erst mit einer kleinlichen Linie und viel reden, aber nach der Pause musste er dann doch zu gelben Karten für die Gäste greifen.
    Stahl fand sogar noch den Weg vors Tor und Andre Köhler hätte fast das 1:0 (72.) geköpft. Paul Kiontke schließlich hatte in der 84. die größte Chance, als er eine Wolf Flanke, freistehend am Fünfmeterraum, nicht unter Kontrolle bekam. So blieb es beim, am Ende, leistungsgerechten Unentschieden


    Fazit: Es war eine deutliche Steigerung zum Grimmaspiel und wohl das derzeitige Leistungsniveau der Mannschaft. Lößnitz hat mich etwas enttäuscht und ihnen nützt der Punkt eigentlich nichts, aber ich vermute mal, dass sie nicht aufsteigen wollen und deshalb dann auf Halten gespielt haben.
    Stahl gibt das Eichhörnchen und bleibt somit von der Abstiegszone entfernt Am Donnerstag folgt dann das Highlight der Saison.....Derby gg. Grossenhain..... und das Ganze noch unter Flutlicht. Da ist die Motivation doch eine ganz andere und es sollte doch auch viele Zuschauer anlocken, denn intensiveren Fußball wird man, in der Feralpi Arena, diese Saison nicht mehr zu sehen bekommen.

    Morgen dann schon HOT - Markkleeberg abgesagt.
    Nur Glauchau - STAHL steht noch zur Disposition... komm gebt euch nen Ruck und sagt's ab, denn bei dem Wetter stell ich mich nich 2 Stunden in den kalten Ostwind.

    Stahl Riesa - FC Grimma 0:3 (0:1)


    0:1 Robin Brand (43.)
    0:2 Rico Engler (66.)
    0:3 Rico Engler (89.)


    Zuschauer: etwas über 300 bei 10-15 Gästen


    Nun sollte es, bei frühlingshaftem Wetter, auch endlich wieder zu Hause für die Stahlelf losgehen.
    Nach dem Spiel hatte man eher das Gefühl, dass der Winterschlaf noch anhält.
    Grimma war in allen Belangen überlegen und nahm ungefährdet die 3 Punkte mit.
    Sie bestimmten das Spiel mit Pressing und hoher Laufbereitschaft, während Stahl behäbig und teils völlig bewegungslos (Kiontke) den Weg Richtung Evers Gehäuse nicht fand. Die erste Chance hatten wir in der 32. Minute durch einen Kiontke Freistoß und viel mehr gab's in Hälfte 1 nicht. Die Gäste spielten bis zum Strafraum schön, konnten aber von der Stahl Verteidigung noch gebremst werden. In der 43. schaltete sie aber bei einem scheinbaren Torausball vorzeitig ab und Grimma kam zur Führung kurz vor der Pause.
    Danach dasselbe Bild, denn Grimma bestimmte das Spiel und Stahl scheiterte an groben Unzulänglichkeiten (milder Ausdruck :rofl: ) im Spiel nach vorn. Die 2-3 Chancen, die wir noch hatten, entsprangen eher dem Zufall.
    Die beiden Engler Tore entsprangen schnellen Kontern in die entblößte Abwehr und nach dem 0:2 war die Luft eh raus.
    Mehr gibt es dazu auch nicht zu schreiben.


    Fazit: Das letzte Spiel das ich Live gesehen habe, war das 4:1 in Markkleeberg und im Vergleich dazu, war das heute wieder ein Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten.
    Das sollte sich aber schnellstens ändern, denn die Abstiegszone rückt wieder bedenklich nahe.
    Nächste Woche geht's nach Glauchau und da gab's in den letzten beiden Jahren bittere Nachspielzeitniederlagen.
    Sollte man diesmal wirklich vermeiden!!



    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Hab gerade mal per Mail in Zwenkau nachgefragt und es gab ein "Wir spielen" als Antwort.


    Toller Service von Herrn Stoltmann vom Vfb übrigens , hat keine 10 Minuten gedauert mit der Antwort :thumbup:.


    Nur halt ohne mich, da der Arbeitgeber mich das ganze Wochenende benötigt.