Beiträge von Standuhr

    Stahl Riesa - Radebeuler BC 0:1 (0:0)


    0:1 Felix Graage (85.)


    Zuschauer: 317, einige kommen so schnell nicht wieder


    Auch nach einmal drüber schlafen, wird die gestrige Leistung nicht besser. Nachdem man sich auswärts fast an die Niederlagen gewöhnt hat, geht zunehmend auch in der heimischen Feralpi Arena nichts mehr.
    Radebeul ist nun wahrlich kein Gigant und muss eigentlich zwingend geschlagen werden.
    Allerdings ließ schon die Aufstellung nichts gutes erahnen, so fehlten mit Wukasch, Wolf und Magula gerade die Spieler die sonst die Führung übernehmen und Andre Köhler musste als Innenverteidiger aushelfen.
    Die Gäste waren dagegen ziemlich vollzählig und mit dem Willen zum Sieg.
    Das Spiel begann ziemlich zäh und Radebeul hatte in der 11. Minute die erste Schusschance während Stahl danach bis zur 37. brauchte als Hannes Runge nach einem Spindler Pass am Ex Riesaer Toni Bunzel im Gästetor scheiterte.
    Ansonsten glich das Offensivspiel den bisherigen Darbietungen in Auswärtsspielen, während Radebeul ab und zu mal gefährlich vorm Hesse Gehäuse auftauchte.
    Nach der Pause das selbe Spiel, jedoch wurde es ab der 55. etwas besser und die Schusschancen auf beiden Seiten häuften sich. Jedoch sah es bei den Gästen immer spielerisch herausgespielt aus, während es bei Stahl zufälliger entstehend anmutete. In der 69. schließlich fand eine Runge Flanke von rechts ein Radebeuler Bein und von dort den Weg an den Pfosten. Danach verflachte das Spiel wieder und die Stahlmannschaft zog sich mehr und mehr den Unmut der eigenen Fans zu.
    Die Gründe dafür hab ich eigentlich in letzter Zeit oft genug beschrieben, aber es wird nicht besser, eher schlechter.
    Die Abwehr ist ersatzgeschwächt sobald nur einer der Innenverteidiger ausfällt, das Mittelfeld hat keinen wirklichen Spielgestalter und vorn in der Spitze steht ein hüftsteifer "Torjäger", der keinen Ball festmachen kann, geschweige denn verteilen. Noch dazu fehlt insgesamt das Verständnis für die eigenen Laufwege, so dass nicht mal einfache Bälle ankommen.
    Allerdings gab's in der 83. plötzlich die Möglichkeit zum Sieg, als warum auch immer, Paul Kiontke und Tom Dornick am Fünfer völlig freistanden. Symptomatisch jedoch, konnten sie sich nicht einigen und Bunzel hielt den harmlosen Dornick Versuch. Fast im Gegenzug dann das Ende. Nach einer abgewehrten Ecke lenkte Graage einen Schuss von ausserhalb des Strafraums unhaltbar ab und das Spiel war entschieden. Bis zum Abpfiff des guten Schiedsrichters, Alexander Pirogov aus Görlitz, brachte Stahl auch nix mehr zustande und steht mit 11 Punkten voll unten drin.


    Fazit: SO kann's nicht weitergehen!!! Natürlich war klar dass der Umbruch schwer wird. Man hat viele Leistungsträger verloren, was jedoch keine Ausrede sein kann, wenn man sich nicht mal mehr über 5 Meter den Ball zuspielen kann.
    Ob man bei der Auswahl der jungen Neuzugänge ein glückliches Händchen hatte, mag ich noch nicht abschließend zu beurteilen, jedoch muss hier in der Winterpause dringend nachgelegt werden.
    Ich mag ungern über den Trainer richten, er kann auch nur die Spieler einsetzen, die er hat, aber wenn man nicht einmal auswechselt, wenn es garnicht läuft, dann frage ich mich ob die Mannschaft nicht endlich mal neue Impulse braucht! Und sei es nur durch die Rückkehr von Co Enno Rühle auf die Bank. So jedenfalls taumelt man dem Abstieg entgegen.
    Mal sehen ob ich nächste Woche überhaupt noch jemanden finde der mit nach Markranstädt mitkommt, denn der Aufsichtratsvorsitzende verweigert schon wieder und es werden wohl nur noch die treuesten der Treuen unterwegs sein. Zur Not spielt ja auch noch unsere 2. Männermannschaft und die hat im Kreispokal auch Unterstützung nötig.


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    VfL Hot 05 - Stahl Riesa 3:1 (1:0)


    1:0 Philipp Colditz (34.)
    1:1 Johannes Runge (71.)
    2:1 Michael Neubert (73.)
    3:1 Sebastian Weiske (79.)


    Zuschauer: 285, ca. 60 Gäste


    Da das Wetter gestern noch mal alles gab, ging's mit dem eigenen Wagen, sehr zeitig, gen Hohenstein und die Sonne strahlte vom Himmel, wärmte das Herz. Doch vom Spiel konnte man das nicht sagen.
    13.30 Uhr is keine schöne Anstoßzeit, denn so zeitig musste ich noch nie los und zeitiges Mittagessen liegt mir auch nicht so, war aber nötig, denn der Grill brannte bei Ankunft noch nicht mal und auch die Würste die dann drauflagen, waren nicht gerade bissfest und geschmacklos. Auch 6 Oironen Eintritt sind ganz schön happig und die anderen Preise erinnern auch eher an die heimische Arena.
    Sportlich sah's am Anfang auch eher trüb aus. Beide Mannschaften fanden schwer ins Spiel und so dümpelte es vor sich hin, ohne wirkliche Torgefahr auf beiden Seiten. HOT hatte die erste Chance, doch der Benduhn Kopfball flog rechts vorbei. Stahl hatte nur zwei Kiontke Versuche, den Torwart mittels Schüssen von der Mittellinie zu überlisten, zu verbuchen. Leider stellte er sich dabei nicht besonders sinnvoll an. Erst in der 29. hatten wir die einzige Chance der 1. Hz. als ein Wukasch Freistoß gefährlich in der Strafraum schwebte, aber Martin Magula kam nicht richtig ran.
    Anders in der 34., als die Gastgeber eine Ecke bekamen und bei der Ausführung Philipp Colditz am langen Pfosten übersehen wurde. Danach bekamen die Gastgeber Oberwasser und die Einschläge kamen immer näher, während von Stahl nix kam. So stand es mit Glück nur 0:1 und trotzdem kamen Gedanken an Lößnitz zurück, obwohl Optimisten (David, um ihn namentlich zu nennen) der Meinung waren, dass ein schneller Ausgleich noch zum Sieg führt. Pustekuchen!! Nach der Pause schnürte der Gastgeber unsere Mannschaft hinten ein und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis es das nächste Mal einschlägt. Jedoch verhinderte Markus Hesse mehrmals einen Treffer oder sie bekamen im letzten Moment noch irgendein Körperteil dazwischen. Stahls Offensive gleicht dagegen einem Trauerspiel. Man bringt es nicht fertig den Ball mal sinnvoll über 4...5 Stationen nach vorn zu bringen, sondern jeder 2. Ball geht verloren, da ungenau gepasst, sich schlecht bewegt wird und die Jungs einfach körperlich unterlegen sind. Gerade letzteres wurde gestern gg. deutlich größere und robustere Hoehenstein- Ernsthaler überdeutlich, als man immer wieder mit langen hohen Bällen der Weg nach vorn gesucht wurde und diese postwendend beim Gegner landeten. In der 62. dann die erste wirkliche Stahl Chance durch Spindler, der nach einem Pass (!) allein auf Petrov zulief und an ihm scheiterte. Die anschließende Ecke von Hannes Runge klatschte an den langen Innenpfosten, doch dann war halt niemand da um ihn zu versenken. Nach dieser Minute Entlastung ging's mit weiter nur Richtung Hesse Gehäuse. Nur die Gastgeber sündigten halt und so führte ein endlich mal präziser Pass auf den startenden Hannes zum plötzlichen Ausgleich. Diesmal behielt er die Ruhe und überwand den herausstürzenden Petrov mit einem Heber und das zarte Pflänzchen Hoffnung streckte den Kopf aus dem Boden. Ich hatte gerade das Telefon, manchmal fühlt man sich auch als Nachrichtenagentur :P , weggesteckt, da wurde es brutal vom Gastgeber zertreten. Keine 2 Minuten später traf Michael Neubert zur erneuten Führung. Da kommt man mit Glück zum Ausgleich, um es sogleich wieder mit dem Arsch einzureissen. Stahl brachte es kurz darauf noch mal zu einem Angriff, doch Norman Gründlers Direktschuss segelte am rechten Dreiangel vorbei. Kurz drauf fiel nach einer langen Flanke in der Strafraum das 3:1 und die Messe war gelesen. Irgendwie wartete ich noch auf die Erfüllung meines 4:1 Tips, aber die Gastgeber waren gnädig!
    So blieb es wie immer bei einer deutlichen Niederlage in HOT, aber im Gegensatz zu früher ist wenig Hoffnung auf Besserung.


    Fazit: Am Ende eine erwartete Niederlage und wenigstens nicht abgeschossen worden. Machte der Plauen Sieg Hoffnung auf eine Verbesserung, zeigte er wohl nur die Schwäche des Aufsteigers. Mit der Spitze der Sachsenliga kann die Mannschaft in der jetzigen Zusammensetzung offenbar nicht mithalten und man muss die Punkte vor allem zu Hause holen, denn auswärts sind wir die Harmlosigkeit in Person. Um so wichtiger sind Siege, wie nächste Woche im Kreisderby gg. Radebeul, um nicht zu weit unten reinzurutschen, denn dort hockt im Moment der bedauernswerte Steffen und kommt nicht richtig vom Fleck.
    Ausserdem haben wir beide keine Lust auf Oktoberspiele auf dem Freiberger Kunstrasen. ;( Aber zur Not würden wir natürlich auch dahin fahren!


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    Ich fürchte halt nur, dass ich da hin fahre und die nächste Klatsche zu sehen bekomme. Im Gegensatz zu Copitz in Grimma, hat Stahl in HOT fast immer kein Land gesehen.
    Aber was tut man nicht alles für den Verein!

    Stahl Riesa - Vfc Plauen 2. 7:0 (3:0)


    1:0 Jerome Wolf (23.)
    2:0 David Wukasch (40.)
    3:0 Marcel Krake (43.)
    4:0 Paul Kiontke (62.)
    5:0 Paul Kiontke (75.)
    6:0 Daniel Schuster (78. Eigentor)
    7:0 Norman Gründler (81.)


    Zuschauer: Immer noch 271


    Nach der 7:0 Niederlage letzte Woche stand heute eigentlich nur ein Sieg zur Debatte, denn mit Plauen 2. kam der punktlose Tabellenletzte in die Feralpi Arena.
    Stahl mit veränderter Aufstellung, so wieder mit Hesse im Tor und Wukasch/Gallwitz in der Innenverteidigung, begann mit dem Willen zum Sieg, obwohl der erste Pass nach vorn durch Marcel Krake ins Nichts ging. Aber schon der nächste Ball brachte die erste Chance durch Philipp Schröter. Plauen spielte nicht ganz so defensiv wie erwartet und kam in der 1. Halbzeit auch 2 Chancen, durch einen Schneider Schuss(19.) und 2 Minuten später lief Samba Fatajo allein auf Hesse zu doch der parierte Glänzend. Weitere 2 Minuten später war es um die Gäste geschehen. Ecke Stahl, man ist sich nicht ganz über die Aufstellung einig und Hesse schreit von hinten "Jerome zentral", Ecke David Wukasch wird rausgeköpft und der alte Mann steht goldrichtig und netzt aus ca. 22 Metern zentral ein. Von den Gästen kam nun auch nix mehr nach vorn und stattdessen übernahm Stahl vollends das Kommando und kam zu Chancen. Das 2. Tor durch David Wukasch fiel mittels eines direkt verwandelten Freistoßes aus 25 Metern halbrechts. Noch vor der Halbzeit legte Marcel Krake noch mit einem Fernschuss aus der 1:0 Wolf Position nach.
    So ging's dann auch mit dem beruhigenden Gefühl des sicheren Heimsieg in die Halbzeitpause. Die Plauener waren auch relativ schnell wieder da, als wollten sie das Unheil schnell hinter sich bringen. Jedoch bekamen sie in der 48. plötzlich die Möglichkeit zum Verkürzen, als Wuke der Ball im Strafraum an die Hand sprang und der gute Schiedsrichter Johnny Schiefer aus Annaberg auf den Punkt zeigte. Jedoch hielt Hesse , wie schon in Grimma, den schwach geschossenen Elfer und nach 10 Minuten Anlaufzeit legte Stahl mit 4 weiteren Tore nach. Damit wurde wenigstens das Torverhältnis wieder etwas geradegerückt.
    Die Plauener hingegen sind einfach zu schwach für diese Liga, vor allem spielerisch ist da noch viel Luft nach oben und ausserdem verloren sie kurz vor Schluss mittels Frustrot auch noch ihren heute eigentlich Besten, Samba Fatajo.


    Fazit: Plauen kam zum richtigen Zeitpunkt um den "drohenden Untergang" des Riesaer Fussballs zu verhindern.
    So konnte die letztwöchige Niederlage egalisiert werden, denn von Wiedergutmachung will ich noch nicht reden, da der Gegner zu schwach war. Nun zählt es in 14 Tagen in HOT, denn da hängen die Trauben für Stahl immer schon sehr hoch. Schließlich hat man zwar nur 5 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Großenhain, aber auch nur 4 Vorsprung auf den 16. Platz.


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    FC Lößnitz - Stahl Riesa 7:0 (0:0)


    Zuschauer: 170, davon noch ca. 65 Riesaer


    Torschützen schenke ich mir, nur der ärmste Lößnitzer, Karsten Wernecke sei erwähnt, denn er rannte, kämpfte und schoß, jedoch ein Treffer gelang ihm nicht.
    Eigentlich ein schöner Herbsttag, aber die Leistung der Stahlmannschaft glich einem finsteren Winterabend. Ich mag nicht viel dazu schreiben. Das Unheil begann schon, da hatte der Minutenzeiger noch keine Umdrehung gemacht und die Gastgeber die erste Chance. So ging es dann weiter und nur Dank Pfosten, Latte und Wernecke hielt Stahl das 0:0. Offensiv fanden wir überhaupt nicht statt und schafften es nicht einmal in den Lößnitzer Strafraum.
    Hatte ich in der Halbzeitpause noch Hoffnung auf Besserung, zerstob diese in der 46. und verschwand 2 Minuten später vollends. :cursing: Danach brach die Stahlmannschaft endgültig auseinander und die Gastgeber konnten nach Belieben Schalten und Walten. Da waren weitere Treffer nur eine Frage der Zeit und sie fielen nach Ecken oder einfachen Kombinationen der Lößnitzer. Wir hatten einen Kiontke Schuss weit drüber, als erste Torannäherung, in der 52.!, einen Schreiber Verlegenheitsschuss nach ca. 75 und ein Solo des eingewechselten Philipp Schröter kurz vor Schluss.
    Damit gewinnt man auch im Erzgebirge keinen Blumentopf.
    Ansonsten beherrschten Fehlabspiele und Ideenlosigkeit das Stahlspiel und wir hatten es nur den Gastgebern zu verdanken, dass es nicht zweistellig wurde.
    Mehr fällt mir dazu nicht ein!


    Fazit: Das zog das Radio im Aufsichtratsvorsitzenden seiner Frau ihrem Auto!!!!! Auf der Heimfahrt sprang es plötzlich, von selbst, von MDR Aktuell auf einen anderen Sender und spielte die Talking Heads.......
    We're on a Road to Nowhere
    (Wir sind auf einer Straße ins Nirgendwo)


    Man kann nur hoffen, dass das ein Schock zur rechten Zeit war, denn tiefer kann man eigentlich nicht fallen!
    Nächste Woche kommt Schlusslicht Plauen2. und da ist jetzt ein Sieg absolute Pflicht.


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    Das einzig Positive des Ausflugs gab's in der Halbzeit, als mich ein ehemaliger Lößnitzer Trainer ansprach und sich ausdrücklich für meine Berichte hier bedankte. Sie würden auch überregional gelesen und ich sollte genauso weitermachen. Allerdings wäre es auch schön, wenn sich wesentlich mehr Leute beteiligen würden. Also los Jungs, traut Euch, is nich schwer, kostet nur etwas Zeit. Hab das Lob natürlich auch gleich an Steffen weitergegeben :thumbup:, denn das gebührt ihm ebenso.

    Stahl Riesa -Empor Glauchau 1:1 (0:0)


    0:1 Marcel Tiepelt (71.)
    1:1 Paul Kiontke (84.)


    Zuschauer: 307


    Spiele gg. Glauchau sind für uns, ergebnismäßig immer problematisch. So auch diesmal, denn Stahl macht das Spiel und Glauchau das Ergebnis.
    Das Geschehen ist schnell erzählt. Stahl mit dem Personal der 2.Halbzeit des Grimmaspiels, dominiert die Partie und hat am Ende sicherlich 80 Prozent Ballbesitz , kann aber die Niederlage gerade so abwenden.
    Stahl in der 1. Halbzeit mit 3 Fernschüssen (2x Wukasch und 1x Köhler)die Gefahr verbreiten, denn sie vermögen nicht über die Möglichkeiten, die dichtgestaffelte Gästeabwehr auseinanderzuspielen. Glauchau schafft es nach 20 Minuten ein mal vors Hesse Gehäuse, doch Jonas Just scheitert am Stahl Hüter. Nach 25 Minuten verlieren sie auch noch ihren Kapitän Carsten Pfoh durch eine Zerrung und wurden bis zur 60. nicht mehr im Stahlstrafraum gesehen. Stahl mühte sich auch nach der Halbzeit, doch David Wukasch, heute im defensiven Mitte, war der einzige der Ideen hatte und mit weiten Pässen versuchte die Gästeabwehr auseinanderzuziehen. Ansonsten ging jeder 2. Ball im Vorwärtsgang wegen Ungenauigkeiten oder der vielbeinigen Abwehr verloren. Nach der Pause kein wirklich anderes Bild. Stahl mühte sich mit viel Willen und Kampf ab, aber was zählbares sprang nicht heraus. Aber es gab ja noch Schiri Jens Rohland (Borna), den der SFV, aus gutem Grund, nur alle paar Jubeljahre mal in Riesa vorbeischickt. In der 71. pfeift er an der Mittellinie Freistoß für Glauchau....... Grund kennt wahrscheinlich nur er selbst, Beschwerden winkt er ab und schließlich wirft sich Tiepelt denn Ball hin und tritt den noch rollenden Ball vom Mittelkreis, über den zu weit draußen stehenden überraschten Markus Hesse, ins Tor. Wie so oft, wenn man vorn nicht trifft, kassiert man hinten das Tor.
    Stahl antwortete mit noch mehr Druck und die Gäste ließen nun auch bessere Chancen zu, doch brachten am Ende immer ihren Torwart oder ein Bein dazwischen. Nur einmal verlor ein Verteidiger die Übersicht und köpfte eine Flanke nicht raus, sondern quer im Strafraum herum und fand ausgerechnet den freistehenden, sonst wieder mal nicht zu sehenden, Paul Kiontke, der eiskalt verwandelte. Da haben wir mal Glück gehabt, denn vorher machte schon der Spruch " Die können noch stundenlang spielen, ohne das......" die Runde. Der Rest der Spielzeit verging mit Versuchen, noch den Siegtreffer zu erzielen und teils unsinnigen Pfiffen und daraus resultierenden Aufregungen durch Jens Rohland. Einem fiel noch der Glauchauer Willy Schad zum Opfer, der :gelbekarte: sah und da er mit selbigem schon auf der Schirkarte stand auch noch :rotekarte: bekam


    Fazit: Die Mannschaft hat die Partie dominiert, konnte sich aber durch die alt bekannten Probleme im Spielaufbau wieder nicht belohnen. Das gehört wahrscheinlich zum Lernprozess, hoffe ich mal, einer jungen Mannschaft.
    Abhaken und nächste Woche in Lößnitz weitermachen.
    Allerdings sollte man vielleicht mal das Spielsystem überdenken und besonders bei Rückständen wie letzte Saison, auf 2 Stürmer umstellen, aber vielleicht muss ich das mal Papa Kiontke erzählen, der gestern noch lange nach Spielende auf Trainer Daniel Kütttner einredete ?(.


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    FC Grimma -Stahl Riesa 2:2 (1:0)


    1:0 Kevin Wiegner (29.)
    1:1 Paul Kiontke (50.)
    1:2 Paul Kiontke (71.)
    2:2 Max Theinert (82.)


    Zuschauer: 175, ca. 65 Riesaer


    Nach der Niederlage in Niesky wusste ich wieder nicht was ich gestern erwarten sollte und am Ende war ich nicht mal unzufrieden mit dem Unentschieden, aber nur mit dem Resultat.
    Die Anfahrt mit dem Auto des Aufsichtratsvorsitzenden seiner Frau war problemlos bis zum 2. Kreisverkehr in der Stadt, als plötzlich ein Sackgassenschild auftauchte, dass keine Verwandten in Gelb mit schwarzen Pfeilen hatte. Also das Telefon gezückt und Google befragt, der uns problemlos zum Stadion führte. Dort befuhren wir das hintere Stadiongelände und löhnten 2x5 Oironen und einen zusätzlichen um das Auto auf ohnehin vorhandenen Plätzen abzustellen. Muß das wirklich sein bzw ist das auch bei anderen Spielen so. Da wir rechtzeitig da waren, gab's noch was zu essen und einige Gespräche, bevor wir ob des drohenden Regens unter die Tribüne auf der Gegenseite wanderten.
    Stahl wieder mit Hesse, Wuke und Gründler, dafür fehlten Gallwitz, Köhler, der alte Mann (brauchte wohl schon wieder Urlaub ;) ) und Hannes Runge saß erst mal auf der Bank.
    Grimma fehlten wohl ein paar gesperrte aber klang immer noch namhaft. Sie hatten in der 8. auch die erste Chance Als Hesse einen Fernschuss entschärfen musste. Stahl antwortete mit einem Zech Schuss von halblinks, bei dem sich Evers ganz schön strecken musste. In der Folgezeit übernahmen eher die Gastgeber das Zepter, da wir in der Vorwärtsbewegung die altbekannten Schwächen zeigten.
    Meist gab's irgendwo im Mittelfeld Freistoß Grimma und damit Gefahr vor Hesse, aber der Kasten blieb sauber. Auch in der 20., aber nur Dank der Unfähigkeit von Christoph Jackisch, der einen Konter mit perfektem Querpass von Wiegner peinlich verstolperte. Glück gehabt, denn selber ging in dieser Phase nach vorn garnix. Dann verflachte das Spiel etwas, bis aus dem Nichts der Führungstreffer fiel. Einen weiten Pass in die Spitze unterschätzt David Wukasch, kommt mit dem Kopf nicht ran und der mitgelaufene Kevin Wiegner hebt den Ball perfekt über den herrauseilenden Hesse. Da waren sie wieder, die unnötigen kleinen Fehler, die uns immer wieder Punkte kosten. 2 Minuten später zieht Philipp Schröter auf der rechten Seite davon und verfehlt nur knapp das lange Eck. Danach passierte bis zur Halbzeit fast nichts mehr, bis auf die Nebengeräusche unterm Tribünendach. Wir saßen fast in der Mitte und von links schallten das Trommeln und die Gesänge des Fanclubs "Schall und Rauch" feat. Oller Sack, von ganz rechts die Ultra Gesänge einer Gruppierung von C, D oder E Jugendlichen aus dem Grimmaer Nachwuchs und schräg hinter uns saß der Reporter vom Sportbuzzer Radio und kommentierte 90 Minuten lang das Spiel :thumbsup: .
    Nach der Pause brachte Trainer Küttner dann Hannes Runge für die linke Seite und Willy Mörer rückte zurück auf seinen Posten links hinten. Grimma drückte gleich nach vorn und Stahl kam nur schwer nach vorn, bis Philipp Schröter einen Einwurf rechts Höhe Strafraum herausholt. Der geht irgendwie als Billardball im Strafraum hin und her, bis er zum freistehenden Paul Kiontke kommt, der aus 5 Metern einnetzt. Ja, der Paul, hat wieder keine 5 Ballberührungen in der 1. Halbzeit, aber steht dann doch wieder an der richtigen Stelle. Zum Verzweifeln ist das Zuschauen bei ihm aber manchmal trotzdem und auch die Riesaer Fangemeinde ist da durchaus gespalten. Da er nun halt immer da ist, werden wir uns daran gewöhnen müssen.
    Grimma brauchte etwas um den Schock zu verdauen und Stahl bekam etwas Oberwasser, ohne zu dominieren. In der 64. gab's einen Grimmaer Konter über die rechte Seite.........und im Strafraum wurde der Stürmer dann umgelegt. Schiri Michael Näther (Haselbachtal), der sonst leicht einseitig pro Grimma pfiff, zeigte hier zurecht auf den Punkt. Rico Engler legte sich den Ball zurecht und ich tippe schon 64. 2:1 Engler zur Vermeldung ins Telefon, doch er schießt so schwach nach links, dass Hesse den Ball abwehren kann. Das gab noch mal Auftrieb und es wurde ein offenes Spiel und den nächsten Schlag setzte Stahl. David Wukasch tritt bei einem Grimmaer Angriff den Ball in höchster Not präzise aus dem Strafraum. Hannes Runge nimmt den Ball im Mittelfeld auf, gewinnt das Laufduell mit dem einzig verbliebenen Verteidiger und passt auf den mitgelaufenen Paul Kiontke, der sicher verwandelt. Eine Kopie des Siegtreffers in Großenhain.
    Da war Grimma erst mal von der Rolle und Stahl verpasste die Entscheidung, als Tom Dornick allein auf Evers zulief, aber sich nicht traute selbst zu schießen und den Querpass Richtung Hannes Runge spielt, den ein Verteidiger wegschlagen kann. Tom ist halt erst 20 und Verteidiger, aber das wird schon noch. Danach drückte dann Grimma vehement auf den Ausgleich und der fiel auch nach einer mehrfach zu kurz abgewehrten Ecke, die Theinert im 3. oder 4. Versuch einköpft. Das war's dann aber auch und das Spiel endete mit dem verdienten Unentschieden.
    Beim Abmarsch schimpften dann tatsächlich ein / zwei Grimmaer Besucher über den Schiedsrichter, was allerdings völlig grundlos war, aber dafür gibt's ja Schiribeobachter, gestern in Person von Jens Bergk, Schiriansetzer für ganz Sachsen. Beim Gehen hätte er fast seinen Schirm vergessen, aber Gott sei Dank tropfte es ausserhalb des Daches und er kam zurück.


    Fazit: Im Moment stimmen die Endresultate, obwohl man mit der Spielweise eher unzufrieden ist. Letztendlich schafft die Mannschaft es aber irgendwie die Tore zu erzielen, die die Punkte bringen, denn genau das ist derzeit wichtig. Die Liga ist momentan noch sehr ausgeglichen so dass wir mit 2 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Großenhain jetzt nur noch 7. sind. Das ist aber alles nix gegen den armen Steffen, der gestern in der hinteren Sächsischen Schweiz, den Absturz seiner Copitzer auf vorerst Platz 13, per SMS verfolgen musste.
    Nächste Woche Heimspiel gg. Glauchau ist mal wieder der Sieg Pflicht, denn gg. die Westsachsen haben wir immer was gutzumachen. :D

    Na ja, für Stahl war es auf jeden Fall ein Minusgeschäft am Freitag. 93 Zuschauer mal 5 Euro, abzüglich Schiri und Ordnerkosten und dann durch 2. Da kostet die Überweisung uU. mehr. Dagegen stehen die Fahrtkosten für 3 Kleinbusse, Reinigungskosten der Spielkleidung etc.... wenigsten ist keine Siegprämie fällig. Und in der nächsten Runde würden ähnlich lange Fahrten drohen.
    Andererseits eventuell aber auch ein Heimspiel gg. einen Großen.

    Eintracht Niesky -Stahl Riesa 3:1 (1:1)


    1:0 Jiri Sisler (13.)
    1:1 Franz Josef Zech (20.)
    2:1 Jonathan Schneider (56.)
    3:1 Bogumil Jablonski (91.)


    Zuschauer: 93, ca. 35 Stahlfans


    Nachdem man das Saisoneröffnungsspiel mit 3:4 zu Hause verlor, wollte die Auslosung, dass man sich gestern schon wieder traf und die Gelegenheit zur Revanche bekam.
    Ursprünglich mal für Samstag angesetzt, entsprach der Verein einer Bitte der Gastgeber auf Verlegung.
    Freitag um 20.00 Uhr in Randpolen ist kein wirklich guter Termin für auswärtige Fans. Heimreiseverkehr, Lkws Richtung Polen, Baustelle, ein Unfall zw. Ohorn und Burkau und der Tag der Sachsen in Löbau machten die Anreise, sagen wir mal, kompliziert.
    Abfahrt war, zu viert in neuer Konstellation, der Aufsichtratsvorsitzende nahm diesmal auf der Rückbank Platz, um 17.30 Uhr am Hundenetto. Die Verkehrsmeldungen zeigten schon den ganzen Nachmittag Stau und zähfließenden Verkehr auf der A4. So ging der Weg gen Thiendorf und nach Stop an der Tanke, zur Flüssigkeitsbesorgung, schlug das interaktive Navigation den Weg via Pulsnitz vor und wir fuhren durch Orte die ich noch nie gesehen hab. Auf der A 4 dann sehr zähflüssiger Verkehr und Google zeigte weit voraus alles Rot und die Ankunftszeit rutschte gefährlich gen 20.00 Uhr. Also in Ohorn wieder runter und via Rammenau nach Burkau, wo endlich der Verkehr lief und nachdem ein Elefantenrennen voraus auch überstanden war ging's zügig Richtung Niesky.
    Unterdessen erreichte uns die Nachricht, dass der Schiri auch zu spät ist und der Anpfiff verschoben wurde. Da war die Ankunftszeit 20.02 auch nicht mehr so wichtig. Angekommen fiel der Blick auf den erleuchteten Kunstrasenplatz und die Gedanken an eine Niederlage wurden präsenter. Aber erst mal die 5 Oironen Eintritt gelöhnt und die Stadionkneipe besucht. So nach und nach waren auch fast alle Stahlfans eingetroffen und man postierte sich am blaßgrünen Platz, der so garnix mit Rasen zu tun hat.
    Die Stahlelf hatte zahlreiche Ausfälle zu verkraften und so hieß es Jugend voran. Erfreulicherweise konnte auch Philipp Schröter, nach ewiger Verletzungspause, wieder mitspielen.
    Niesky fast mit voller Kapelle, so diesmal auch noch mit Bogumil Jablonski. Stahl hatte zwar die erste Chance, aber die Gastgeber übernahmen das Zepter und erzielten in der 13., nach einem Abwehrfehler auf der linken Aussenbahn, als Jiri Sisler völlig freistehend vom Strafraumrand verwandelte. Stahl konnte aber in der 20. nach schnellem Spiel über halblinks, durch Franz Josef Zech per straffem Schuss ausgleichen. Bis zur Halbzeit behielt der Gastgeber das Zepter in der Hand, aber die junge Stahlmannschaft suchte in Kontern ihr Heil, die jedoch meistens an der fehlenden Genauigkeit und der mangelnden Abstimmung scheiterten. So ging's trotzdem mit Hoffnung in die Pause.
    Die meisten verschwanden in die Kneipe, da 12 Grad und gelegentlich Regen nicht wirklich Wetter für Abendfussball sind.
    Nach der Pause hatte Stahl, mit einem Kiontke Kopfball, die erste Chance, doch das Unheil nahte in der 55. Minute. Freistoß von halblinks, segelte durch den ganzen Strafraum, Ersatztorhüter Justin Hecht bleibt auf der Linie kleben und am langen Pfosten setzt sich baumlange Jonathan Schneider gg. einen kleinen Stahlverteidiger durch und köpft ein. Plötzlich war dann bei Stahl wieder der Wurm drin. Sah das Spiel der jungen Riesaer bisher nicht schlecht aus, verfiel man in den Trott der Stammspieler. Kein konstruktives Spiel nach vorn und der Ballführende war die ärmste Sau. Erst ab der 75. Minute wurde endlich das Risiko erhöht und es wurde gepresst und die Gastgeber gerieten unter Druck. War Philipp Schröter auf rechts konsequent gedoppelt worden, fand er auf links plötzlich wieder Platz. Er und Jerome Wolf waren die auffälligsten Antreiben, aber auch die anderen Jungen zogen mit. Nur einer fiel durch seine Spielweise, die mit der Körpersprache eines Schlucks Wasser, ab. Den Namen schreib ich mal nicht, aber die Stahlfans wissen schon wen ich meine. Es ist manchmal wirklich zum Haareausraufen, und ich hab schon wenig, was er da auf dem Platz zeigt. Tatsächlich hatte Stahl jetzt noch genügend Chancen um den Ausgleich, zur eigentlich nicht gewollten Verlängerung, zu erzielen. Das konnte die Nieskyer Abwehr um Torwart Daniel Höher aber verhindern und ein Konter in der Nachspielzeit brachte dann den endgültigen Knockout durch Bogumil Jablonski.


    Fazit: Für die Aufstellung mit den ganzen jungen Spielern war das Spiel mal teilweise garnicht so schlecht und man verlor trotzdem zum 2. Mal binnen 3 Wochen gegen Niesky.
    Nächste Woche geht's nach Grimma, die heute noch ganz ganz spät gg. Eilenburg verloren. Dann spielt sicherlich das Stammpersonal wieder und ein Punkt sollte erreichbar sein.
    Spiele gg. Niesky sollte allerdings nicht mehr Freitags ;) durchgeführt werden. Zumindest das Saisonrückspiel ist Anfang Dezember Samstags um 15.00 angesetzt.


    Der Rückweg war problemlos, mit 22.22 Uhr Abfahrt in Niesky und Ankunft, um genau Mitternacht, zu Hause.
    Da aber auch der Fussballtag 24 Stunden hat, bot sich heute die Möglichkeit auf ein zweites Sachsenpokalspiel und ich begab mich nach Grossenhain,per kurzer entspannter eigener Fahrt, wo ich auch ein weitere Gesichter von gestern Abend sah.


    Großenhainer FV - Bischofswerdaer FV 0:7 (0:4)


    Torschützen schenke ich mir.
    Zuschauer: 350, davon sicherlich 40 Schiebocker, Matek, warst du auch dabei? und auch 20 Riesaer Fussballinterressierte.
    Das Spiel selbst hatte mit dem Oberligaspitzenreiter einen eindeutigen Favoriten und der brauchte nur 20 Minuten bis das Spiel entschieden war. Waren die ersten Angriffe noch ungenau, setze sich Schulz in der 10. Minute auf links durch und schoß den Führungstreffer. In der 20. legten sie nach und dann noch 2x vor der Halbzeit. Großenhain kam nicht ins Spiel und kam bis zur Pause nicht einmal gefährlich vor das Schiebocker Tor.
    Nach der Pause zog der Schlendrian bei den Gästen ein und nach ein paar Fernschüssen, hatten Clemens Krüger (70. Pfosten) und Sylvio Schwitzky (73. Schuss aus Nahdistanz in die Wolken), die größten Chancen aufs Ehrentor.
    Schiebock legte in den letzten Minuten noch zweimal nach und zog leicht und locker in Runde 3 ein (Auslosung Do. 7.9.).
    Morgen ist dann fussballfrei, denn der Kreispokal gibt nix wirklich interessantes her und extra für ein Pokalspiel in den Spreewald fahren :D wie Steffen, mach ich nun nicht.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Stahl Riesa - VfB Zwenkau 1:0 (0:0)



    1:0 Jerome Wolf (67.)


    Nach dem Auswärtssieg in Großenhain hieß es heute nachlegen und Punkte einfahren. Das gelang, aber mehr auch nicht. Leider waren Dank Stadtfest und Oldtimer Motorradveranstaltung auch nur 288 Zuschauer, incl. ca. 15 Gästefans, anwesend.
    Das Spiel selber ist schnell erzählt. Stahl von Anfang an mit mehr Ballbesitz und dem üblichen Spiel hintenrum und irgendwann den langen Ball nach vorn. Nach wie vor fehlt ein Spielgestalter, der heute im offensiven Mittelfeld eingesetzte Paul Spindler scheint da auch nicht die Lösung zu sein und so kam man in der ersten Halbzeit nur zu 3-4 Chancen . Die Gäste aus Zwenkau waren eher auf die Defensive bedacht und ließen nur 2 Wolf und je einen Zech und Köhler Schuss zu. Paul Kiontke hatte dazu noch einen eher gebrauchten Tag erwischt.
    Nach der Pause drohte das Spiel mangels Präzision auf beiden Seiten schon gänzlich einzuschlafen, bevor der alte Mann wie aus dem Nichts zuschlug.
    Ein weiter Diagonalpass, für Willy Mörer gedacht, wird zu kurz weggeköpft und kommt zu Jerome. Der nimmt den Ball an, läuft noch ein paar Meter und zieht dann aus ca. 22 Metern leicht halblinks ab. Der Ball steuert geradewegs aufs rechte Eck zu und Torwart Sudarski streckt sich vergeblich.
    Klasse Jomi!!! :thumbsup: :thumbsup:
    Fast hätten wir, wie gegen Niesky, postwendend den Ausgleich gefangen, aber ein Schuss ging drüber und einen konnte Marcus Hesse mit den Fäusten abwehren.
    Danach verflachte das Spiel wieder, da Zwenkau nicht die spielerischen Mittel besaß um die Stahlabwehr zu überwinden und Stahl an eigenen Unzulänglichkeiten scheiterte. So geriet der Sieg nicht wirklich in Gefahr und der gute Schiedsrichter Dr. Mario Wehnert aus Haselbachtal pfiff nach 92 Minuten ab.


    Fazit: Gewonnen und gut. Nun hat man nach 3 Spielen 6 Punkte und ist Dritter hinter den Aufsteigern aus Radebeul und Großenhain. Ganz starke Kreisleistung, aber auch nur eine Momentaufnahme. Das kann schnell wieder anders aussehen. Denn am nächsten Spieltag geht's zu einem der Favoriten nach Grimma und da müssen wir jetzt nicht unbedingt gewinnen.
    Vorher ist aber noch Sachsenpokal und da bescherte uns die "Losfee" einen Trip nach Niesky. Die Gastgeber hatten nachgefragt ob wir bereits am Freitag spielen könnten und die Stahlmannschaft hat zugestimmt. Daher findet das Spiel nun schon am Freitag um 20.00 Uhr in Randpolen statt. Wieviel Stahlfans sich da auf den Weg machen, vermag ich wirklich nicht zu sagen, aber viel werden's nicht sein. Mal sehen was der Aufsichtratsvorsitzende sagt, denn die Heimschwäche der Nieskyer lässt ja einen Erfolg erhoffen.
    Ja, so weit bin ich schon wieder. :D


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Großenhainer FV - BSG STAHL RIESA 2:3 (1:1)


    1:0 Sylvio Schwitzky (16.)
    1:1 Andre Köhler (40.)
    1:2 Jerome Wolf (52.)
    2:2 Eric Bachmann (76.)
    2:3 Paul Kiontke (86.)


    Nach 4 Jahren endlich mal wieder ein Derby gg. Großenhain und das lockte 749 zahlende Zuschauer in die Jahnkampfbahn. Da halb Großenhain eine Baustelle ist, wurde dennoch alles hervorragend von den Gastgebern organisiert und auch vorher informiert, so dass die Anfahrt mit dem Lada Niva des Aufsichtratsvorsitzenden fast perfekt klappte.
    Normalerweise hätte ich das Spiel, dank Bereitschaft, verpasst, doch ein freundlicher,netter Kollege sprang für mich ein und trotz der miesen Vorzeichen, hab ich den Besuch nicht bereut.
    Großenhain seit einem Jahr ungeschlagen, erstes Spiel auswärts gewonnen, eingespieltes Team, 2 Verstärkungen und das 1. Landesligaheimspiel. Stahl dagegen na ja!'. Da hatte ich schon mal schwere Bedenken, dass das schiefgeht und wir mit 0 Punkten nach 2 Spielen dastehen. Weiters böses Omen war die Schiedsrichteransetzung, die mit Christine Weigelt, böse Erinnerungen an das Spiel in Glauchau vorletzte Saison hervorrief. Da stellte sie nach diskutabler Leistung, in der Nachspielzeit noch Hesse und Balatka vom Platz, so dass wir noch verloren und seit dem jedes Spiel in Glauchau spät verlieren.
    Lange nicht mehr so viele Stahlfans auswärts gesehen und sie sollten ihr kommen nicht bereuen, denn es wurde ein spannendes Spiel, zumindest in der 2. Halbzeit.
    Beide Mannschaften ohne Personalsorgen, Stahl sogar wieder mit Co Trainer Enno Rühle auf der Bank und trotzdem begann das Spiel eher vorsichtig und verhalten. Stahl hatte den ersten Lichtblick als man Andre Köhler per Heber rechts an den Strafraum schickte, seine Flanke aber niemanden in der Mitte fand, da keiner da war. Großenhain mit einem Freistoß in der 7. und Hannes Runge, 10., der sich durchtankt, jedoch genau auf Roßmüller im Tor zielt, waren das einzig erwähnenswerte der Anfangsviertelstunde. Danach gab's Ecke oder sowas und der Ball der Großenhainer wird zu lang, jedoch erkämpft und erneut hereingeflankt. Dort springen 2 Stahlverteidiger hoch, prallen zusammen und der dahinterstehende Sylvio Schwitzky hat keine Mühe den Führungstreffer zu erzielen. Leider trug dabei David Wukasch eine größere Kopfplatzwunde davon und musste durch Tom Dornick ersetzt werden, den Stahl erst in dieser Woche von der DD A Jugend verpflichtet hat.
    Damit hatten die Gastgeber erst mal die Führung, vergaßen aber weiter Drück zu machen und so kam's nicht schlimmer für Stahl. Das eigene Spiel war nicht besonders einfallsreich und sehr rechtslastig, wo immer wieder Michael Gallwitz den Ball bekam und meist keinen wirklichen Amspielpsrtner fand. Sagen wir mal so, wer den Ball hatte, war die ärmste Sau und nach vorn wurde jeder 2. Ball verloren. Es gab noch ein oder 2 harmlose Schüsse beiderseits und so dauerte es bis zur 40. ehe der Ausgleich viel. Hatten wir selbst letzte Woche noch eine Ecke durch den Strafraum segeln lassen, waren wir diesmal Nutznießer und Andre Köhler köpfte zum Ausgleich ein. Die Gastgeber wachten dann auch wieder auf und Moritz Meißner schoß noch gefährlich aufs Hesse Gehäuse. Dann pfiff die Schiedsrichterin zur Halbzeit. Apropos Christine Weigelt. Nach einem eher harmlosen Foul im Mittelfeld bekam Andre Köhler völlig überraschend :gelbekarte: und 2 Minuten später sah Norman Gründler nach eher üblichem Hochspringen mit Behinderung von Roßmüller auch noch :gelbekarte: und damit hatte sie es sich bei den meisten Gästefans wieder verschissen. Natürlich wurde fortan jeder Pfiff gg. Stahl heftigst kritisiert und es fielen auch nicht druckreife Worte, teils :pinch: sogar von weiblichen Stahlfans :rofl: Insgesamt war es eine durchwachsene Leistung von ihr, aber nicht spielentscheidend.
    Nach der Halbzeit kam eine andere Stahlmannschaft auf den Platz. Michael Gallwitz musste auch verletzt ausgewechselt werden und wurde durch Robert Biedermann ersetzt. Man sah deutlich, dass die Mannschaft jetzt wollte und es begann mit einem Leo Schreiber Schuss und in der 52. gab's einen Konter, über rechts, durch Hannes Runge dessen Passversuch nach innen mißlingt völlig und der Grossenhainer Verteidiger hat den Ball schon. Den will er dann zu Roßmüller zurückspielen, doch dazwischen stand noch der alte Mann im Sturm und Jerome verwandelt sicher. Damit war der Bann endgültig gebrochen und es ging noch mal ein Ruck durch die Mannschaft. Großenhain machte allerdings nun auch mehr Druck und kam zu Chancen. In der 56./58. scheiterte Clemens Krüger jeweils mit Kopfbällen an Hesse und auch sonst hätte die Stahlabwehr alle Hände voll zu tun. Jetzt glänzte vor allem Andre Köhler mit seinem unbändigen Willen, auch wenns nach vorn an der Genauigkeit haperte. In der 66. setzte Jerome noch einen direkten Freistoß von halb links knapp drüber, doch in der 76. gab's halt doch wieder die kalte Dusche. Thomas Löffler, ex Riesaer, tankt sich auf halbrechts durch und seine Flanke wird zurückgelegt auf Eric Bachmann, dessen Schuss von Hesse nicht mehr abgewehrt werden kann. Damit wären wir jetzt auch zufrieden gewesen, aber nicht die Mannschaft. In der 86. wird nach einem Grossenhainer Angriff, glaub ich jedenfalls, hab irgendwie nicht richtig aufgepasst, Hannes Runge in die verwaiste Grossenhainer Hälfte geschickt. Es gibt ein Laufduell mit Thomas Löffler, in dem er sich durchsetzt und den Ball quer zu Paul Kiontke legt, der unter dem Jubel der Stahlfans, sicher verwandelt. Die Gastgeber versuchten es natürlich nun noch mal, doch die Abwehr hielt dicht und überstand die 3 minütige Nachspielzeit schadlos.
    Danach war der Jubel bei Mannschaft und Fans groß und man sah wesentlich entspanntere Gesichter bei allen.


    Fazit: Ein ganz wichtiger Sieg! Angesichts der anderen Resultate scheint es eine sehr ausgeglichene Saison zu werden, in der man sich keine längeren Schwächephasen erlauben darf, um nicht gleich unten reinzurutschen.
    Es ist noch lange nicht alles in Ordnung im Stahlspiel, es fehlt weiterhin an der Kreativität im Spiel nach vorne, aber mit der etwas offensiverer Ausrichtung gestern und der gezeigten kämpferischen Einstellung, hervorzuheben Köhler und Runge, ist man in der Lage Chancen zu haben und wenn dann wie gestern der Gegner mithilft, springen Siege raus.
    Vom GFV bin ich etwas enttäuscht, denn für eine eingespielte erfahrene Mannschaft war das eigentlich zu wenig. Vor allem nach der frühen Führung spielten sie viel zu abwartend und gerade die ganz erfahrenen Bachmann und vor allem Schwitzky waren kaum zu sehen, soll uns aber recht sein.
    Nächste Woche kommt das punktlose Zwenkau in die Feralpi Arena und da muss ohne wenn und aber ein Sieg her, denn dann geht's nach dem Pokalspiel in Niesky, nach Grimma und da hängen die Trauben hoch!

    Ja natürlich trifft er das Tor....aber im direkten Vergleich mit einem Jonathan Schneider, sieht man was in der Liga möglich ist und da seh ich viele Defizite im Stahlsturm Ausserdem fehlte bei Niesky auch noch Bogumil Jablonski, der eigentliche Goalgetter.

    Stahl Riesa - Eintracht Niesky 3:4 (0:1)


    0:1 Sebastian Richter (18.)
    1:1 Johannes Runge (53.)
    2:1 Paul Kiontke (56.)
    3:1 Johannes Runge (69.)
    3:2 Jonathan Schneider (69.)
    3:3 Artur Janus (72.)
    3:4 Marc Höher (89.)


    Zuschauer: 323 zahlende


    Das ist schon mal gründlich schiefgegangen. Bereits im ersten Spiel zeigte sich, dass es die neufomierte Köhler Elf sehr schwer haben wird.
    Nach den neun Abgängen und meist sehr jungen Neuzugängen wusste man nicht so richtig was kommt, da die bisherigen Gegner, bis auf Bautzen, aus der Landesklasse kamen. Gestern gab's dann das wahre Niveau der Landesliga zu erleben.
    Die Gäste hatten sich doch reichlich verstärkt und zwar mit Erfahrung aus Görlitz, namens Jonathan Schneider und Clemens Russek. Doch dazu später.
    Das Spiel begann mit einem Fehlpass Stahl nach vorn in den Sturm und im Gegenzug hatte Niesky schon die erste Chance. Erstaunlicherweise ging's genauso weiter und nach Chancen stands nach ne Viertelstunde 2:5. Niesky nutzte einfache Spielzüge um in der Stahlabwehr Panik zu verbreiten, während Stahl mit langen Bällen in den Strafraum operierte und durch Hannes Runge und Paul Kiontke eigentlich auch treffen musste. Dank gütiger Mithilfe gingen die Gäste dann in Führung. Nachdem man schon zuvor teilweise riskant in der eigenen Abwehr herrumpasste, eroberte Norman Gründler im Mittelfeld den Ball, läuft quer vor der Abwehr Richtung Mitte und spielt den Ball, mangels Alternative zu Hesse zurück. Leider übersah er da Sebastian Richter, der keine Mühe hatte, den eigentlich überfälligen Treffer zu erzielen. Danach verflachte das Spiel eher, da die Stahlabwehr etwas sicherer wurde, aber im Spiel nach vorn ging fast nix. Die Bälle im Vorwärtsgang werden entweder quer gespielt oder weit auf den Flügel hinaus, wo mit Jerome und Hannes nun keine wirklichen Flügelflitzer spielen. Da zeigt sich überdeutlich, dass Stahl im offensiven Mittelfeld niemanden mehr hat, der mal auf den Ball tritt und dann irgendeine Idee hat, wie es weiter gehen soll. So hatten die Gäste kaum Mühe die Angriffsbemühungen unter Kontrolle zu bringen. Folgerichtig hatte Stahl nicht wirklich Chancen und Niesky hätte in den Schlussekunden der 1. Halbzeit fast noch das 2.Tor erzielt, doch Markus Hesse wusste das doppelt zu verhindern.
    Nach der Pause war Niesky dann weniger dominant und ließ Stahl etwas Raum. In der 53. dann bekam Marcel Krake auf der rechten Seite zuviel davon und er konnte ungestört in den Strafraum flanken, wo Hannes nur den Fuß hinhalten muss. Das war dann doch etwas überraschend der Ausgleich und drei Minuten später ging Stahl sogar in Führung. Jerome schlug aus dem linken Halbfeld eine Flanke auf den am Strafraum freistehenden Norman Gründler, der direkt auf Paul Kiontke köpft und selbiger hatte dann ebenfalls freistehend keine Mühe zu versenken.
    Plötzlich war das Spiel gedreht und ich wusste nicht so richtig warum. Danach kehrte wieder Ruhe ins Spiel ein, also Niesky nach vorn spielend und Stahl eher quer. Irgendwie muss ich nicht glücklich ausgesehen haben, denn ein Umstehender fragte, warum ich so skeptisch schaue. Antwort meinerseits: So richtig traue ich der Sache nicht!
    Dann überschlug es sich auch gleich. Zuerst wieder eine Flanke von rechts und Hannes mit einem schulbuchmäßigem Kopfball zum 3:1 und noch in der selben Minute der Anschlusstreffer, nachdem man auf der rechten Abwehrseite wohl nicht richtig zupackt und eine Flanke zulässt, die Jonathan Schneider einköpft. Musste ich bei FuPa TV nachschauen, da ich noch mit eintippen ins Telefon beschäftigt war und durch das Stocken des Stadionversprechers darauf aufmerksam wurde. Wie gewonnen so zerronnen. Beim nächsten Angriff gab's Ecke Niesky und der Ball segelt quer durch den Strafraum, bis Artur Janus fast am hinteren Pfosten den Fuss hinhält. Ausgleich!! :cursing:
    Nun hatten die Gäste wieder Oberwasser und das Unheil deutete sich an. Stahl bringt nach vorn nix zustande und Niesky spielt clevere Konter nach vorn. Da sind wir dann wieder bei den Neuzugängen. Ein Jonathan Schneider ist schon auf Grund seiner Statur ein beeindruckender Akteur und er kann mit dem Ball umgehen. Er schirmt ihn perfekt ab, passt gut, läuft sich frei und bietet sich an. Das ganze Gegenteil dafür Paul Kiontke, den Stahl zum Toreschiessen aus Freiberg geholt hat. Behäbig wird bei hohen Bällen hingegangen und am liebsten hat er den Ball ja ohnehin direkt auf den Fuß. Das direkte Gegenteil zu Schneider und darum gewinnt Niesky am Ende auch noch. In der 87. schließt Jiri Sisler einen Konter noch mit einem Schuss übers Tor ab, doch 2 Minuten später setzt sich Marc Höher beim nächsten gg. 2 Verteidiger durch und überwindet Hesse zum 4:3 Siegtreffer. Danach begann sofort das Abwandern der ersten Zuschauer, da es unterdessen auch wieder zu regnen begonnen hatte. Es gab noch insgesamt 5 Minuten Nachspielzeit von Schiedsrichter Kai Flechtner aus Leipzig, der sich mit einigen Auslegungen verschiedener Situationen, den Unmut der meisten Riesaer Fans zu. Allerdings hatte er wohl wenigstens registriert, dass Clemens Russek mit der 18 spielte, obwohl er mit der 16 auf dem Spielberichtsbogen stand, aber das nur am Rande.
    Stahl brachte nix mehr zustande und so beginnt die Saison mit einer Heimniederlage, gegen einen Gegner den ich im oberen Mittelfeld erwarte, da sie sich gut verstärkt haben und auch spielerisch überzeugen.
    Ganz anders dagegen Stahl! Mit dem vorhandenen Personal ist das Spielsystem des Trainers zum Scheitern verurteilt.
    Paul kann vorn nicht wirklich die Bälle halten, Hannes und Jerome sind keine Aussenstürmer und besonders Jerome ist nicht dafür geholt worden, um auf der linken Seite hoch und runter zu rennen und Flanken zu schlagen. Dito Hannes auf der anderen Seite. Ein Wechsel auf 4-4-2 wäre dringend angeraten, da es auch im Mittelfeld, wie gesagt, niemanden für den Spielaufbau gibt.
    Positiv aufgefallen ist mir lediglich wieder Willy Mörer auf der linken Abwehrseite, der aber leider auch nur einen linken Fuß zu haben, scheint aber sonst ein Talent zu zu sein.


    Fazit: Das wird sehr schwer in dieser Saison. Nächste Woche droht schon die nächste Niederlage, denn es geht zum Derby nach Grossenhain und da ging's schon immer RICHTIG zur Sache. Hoffentlich wird diese Woche an der Abwehrleistung gearbeitet, denn 4 Gegentore sind eindeutig zu viel, aber ich hoffe mal das Beste.

    FV B/W Stahl Freital - Stahl Riesa 1:2 (1:1)


    0:1 Leo Schreiber (13.)
    1:1 Tino König (20.)
    1:2 Paul Kiontke (67.)


    Zuschauer: 180, ca.70 Gäste


    Nach der sieglosen Vorbereitung wusste ich nicht so richtig wo wir stehen und viel schlauer bin ich heute auch nicht.
    Stahl begann mit den 3 Neuzugängen, Kiontke, Magula und Willy Mörer in der Startaufstellung und hatte die erste Möglichkeit. In der 4. Minute setzte David Wukasch einen 25 Meter Freistoß an den Pfosten. Danach spielten beide Mannschaften doch eher risikolos, so dass die Führung eher überraschend fiel. Willy Mörer spielt über links einen präzisen Pass, in den Strafraum, auf Leo Schreiber und der behält die Nerven und überwindet Pierre Schiller. Das sollte doch Sicherheit geben, doch wieder einmal führt ein Fehler im Defensivverbund zum Ausgleich, denn König trifft völlig frei stehend, direkt in den Winkel. Danach schleppte sich das Spiel eher Richtung Halbzeit, wobei Stahl die bekannten Probleme im Spielaufbau vorführte. Freital mühte sich zwar auch, aber bis auf 2, 3 Schüsse kam auch nix zählbares heraus. So ging's mit Unentschieden in die Pause.
    In der 2. Halbzeit wurde es etwas besser da es im Vorwärtsgang präziser zuging. In der 48. hatte Paul Kiontke die Riesenchance zur Führung, als er nach einem schweren Abwehrfehler allein vor Schiller stand, diesen aber unbedingt umspielen ?( wollte. Danach schlich das Spiel eher vor sich hin, mit der von Steffen erwähnten Anteilen für uns. Eine der wirklich gute Kombinationen des Spiels führte über Zech und Kiontke zum Siegtreffer in der 67. Die Gastgeber mühten sich zwar, aber richtig gefährlich wurden sie dabei nicht, da die Gästeabwehr brachte immer noch rechtzeitig irgendein Körperteil dazwischen. Jerome Wolf schoss noch 2 mal gefährlich auf das Schiller Gehäuse und die Gastgeber kamen noch durch Standards vor das Hesse Tor, doch der Ausgleich lag nicht in der Luft. In der 93. pfiff der teils kleinlich pfeifende und einseitig Kartenverteilende, John Köber dann ab.


    Fazit: Hauptsache gewonnen! Allerdings wird eine weitere Steigerung nötig sein um nicht in den Abstiegskampf der Sachsenliga verwickelt zu werden. Freital war nicht der Maßstab, denn Niesky dürfte am Freitag mindestens eine Klasse besser sein und da sehe ich angesichts der Probleme im Spielaufbau und in der allgemeinen Physis eher schwarz.
    Ein Lob von mir bekommt allerdings Neuzugang Willy Mörer der mir mit seiner Spielweise sie der linken Abwehrseite sehr gefällt. Dagegen kommen von anderen Hoffnungsträgern, wie Schreiber und Spindler keine Impulse. Da sollte bis zum Ende der Wechselfrist vielleicht noch mit einem erfahrenen Akteur nachgesteuert werden.
    Richtig ernst wird's am Freitag um 18.00 Uhr beim Saisoneröffnungsspiel in der Feralpi Arena zu Riesa, wo während der Staffeltagung vorher auch die nächste Runde ausgelost wird.