Nein. Beschluss ist erst vom Donnerstag Abend.
Beiträge von Standuhr
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In Grossenhain gehen die Lichter aus.
Die Erste wird zurückgezogen und die 2. wird 1., bleibt in der Landesklasse.
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Laut heutiger SZ hat Friedersdorf auf den Aufstieg verzichtet.
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Die Reform ist durch, es gab sogar schon die Auslosung für das eine Aufstiegsfreilos zur übernächsten Saison und es ging an den Stadtmeister Dresden. Die anderen 12 Kreismeister spielen Quali.
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Endlich wieder daheeme!
Stahl Riesa- FV Gröditz 5:1 (4:0)
1:0 Niklas Noah Pohl (19.)
2:0 Paul Kant (20.)
3:0 Norman Gründler (43.)
4:0 Paul Kant (45+1)
4:1 Max Mutz (71.)
5:1 Georg Liesch (72.)
Zuschauer: 194 Zahlende, ca. 10 Gröditzer
Lang lang ist's her das man in der Feralpi Arena spielte, so dass ich sogar den 5.11.22 hervorsuchen musste. Wurde aber auch Zeit, denn so richtig warm werde ich mit dem Kunstrasen neben der ,zukünftig, WT Energiesysteme Arena. Da muss ich mal Neumi und der beteiligten Firma ein grosses Lob aussprechen!
Dienstag hatte man noch mal auf dem Plastegras gegen die sächsische Polizei getestet und war mit 4:3 siegreich, denn die letzten 2 Spitzenspiele liefen ja nicht so wie wir uns Das vorgestellt hatten. Um so wichtiger ist es dennoch den Druck auf die Führenden aufrechtzuerhalten. Ergebnismäßig gelang es, aber irgendwie fühlte es sich nicht so an.
Bestes Fussballwetter, Sonnenschein und über 20 Grad, da freut man sich doch auf den Stadionbesuch, zumal es gegen die Gröditzer auch noch ein Kreiderby gab.
Stahl fehlten doch einige Spieler, aber bei Gröditz sah es noch viel schlimmer aus, denn da saßen nur der spätere Torschütze und Trainer Rico Kaiser, eine Riesaer Stahllegende, auf der Bank.
Wie erwartet übernahm Stahl das Kommando, suchte den Weg nach vorn, allein es kam nix dabei raus, denn letztlich war der Ball in den Anfangsminuten eher der Feind der Spieler. Die Gäste hatten nach 7 Minuten sogar die erste Chance, als Florian Pfennig allein vorm Hechter nicht an den Ball kam. Bei Stahl dauerte es bis zur 19. ehe man mal was Erfolgversprechendes zustande brachte. Nic Heuer wird über rechts geschickt, zieht zur Grundlinie und seine präzise Eingabe brauchte Pohli nur noch über die Linie zu drücken. Die Gröditzer waren wohl davon so geschockt, dass sie sich Sekunden nach dem Wiederanpfiff vorzeitig ihr eigenes Grab schaufelten. Ich war noch mit tickern beschäftigt und musste es mir hinterher noch bei Sporttotal raussuchen. Anpfiff , Pass nach hinten und 2 Stockfehler hintereinander ließen den nachsetzenden Kanter an den Ball kommen und schon stands 0:2. Damit war das Spiel eigentlich schon durch, denn die Gröditzer im Vorwärtsgang viel zu harmlos, brachten ihren Toptorschützen Tim Zeller nicht ins Laufen und bei Stahl herrschte vorwiegend Lethargie Querpässe in der eigenen Abwehr und Ungenauigkeiten. In der 43. half dann eine Ecke zur Resultatserhöhung. Tom Nehrig tritt sie von rechts, findet den Kopf vom Kanter, der den Ball an den linken Innenpfosten befördert und in der Mitte stochert ihn Norman dann rein. Schiri Nils Jung, mit auffälliger Frisur, fand irgendwo 2 Minuten zu Nachspielen, was Stahl dann noch zum 4. Tor nutzte. Georg Liesch setzt sich mal über links durch, schaut und findet den Kanter im Strafraum. Deckel drauf und die 3 Punkte im Sack!
In der Halbzeit hätte man getrost nach Hause gehen können, denn man hätte nur ein sommerliches Freundschaftsspiel verpasst.
Tim Zeller zog gleich nach dem Anstoß mal mit dem Ball durch die Stahlabwehr, wurde aber zumindest soweit abgedrängt, dass seine Eingabe parallel zur Torlinie lief, mitgelaufen war eh kein Gröditzer. Stahl so im 5 Minutentakt mal halbwegs gefährlich. Der Kanter mit einem 30 Meter Freistoß, der Lotzmann in Bedrängnis brachte und Nic Heuer scheiterte auch noch mal am Gästekeeper. Danach schlief es für eine Viertelstunde völlig ein, jedoch stieg der Blutdruck von Stahl's Sportdirektor Mario Oster neben mir. Er versuchte die Mannschaft von den Rängen nach vorn zu treiben, allein es gelang nur selten. Dann doch noch mal 3 Minuten Aufregung. Erst traf Schreibi (70.) den Pfosten, Max Mutz erzielte das 1:4 (71.), welches Osti zum Engeisterten Abgang Richtung Heimat brachte, jedoch wurde er vom 5:1 aufgehalten. Ecke direkt vor Ihm der Kanter bringt den Ball ans kurze Fünfereck, wo Georg Liesch volley vollendete (72.) Über die restliche Spielzeit könnte man schweigen, denn der Rest waren untaugliche Versuche und teils peinliche Abschlussversuche, die allerdings wegen Abseits eh nicht in die Statistik eingingen. So schleppte sich das Spiel dem Ende entgegen und wenigstens hatte Nils Jung ein Einsehen und pfiff pünktlich ab. Er hatte nicht wirklich was zu tun, gab aber für meinen Geschmack ein zwei gelbe Karten zuviel.
Überlegen das Spiel gewonnen, aber richtig packend war's nich!
Fazit: Das überlasse ich mal dem Chefordner, der mir beim Gehen über den Weg lief. ..... " Das Beste waren die Tore, ansonsten zum Einschlafen"
Für Gröditz hat's gereicht, denn die müssen ihre Punkte gegen die anderen Mannschaften da unten holen. Bei Stahl muss es schon mit mehr Zug weitergehen, denn die Verfolger lassen nicht nach und gewannen Gestern und Heute ebenfalls deutlich. Nach vorn gab es Heute einen Lichtblick, denn Freitals Zeite spielte nur Unentschieden in Flöha und es sind immer noch 7 Spiele. In 2 Wochen im Hartmannsdorfer Wald und am 12.5. gibt's gegen Colditz ein Freitagabendspiel in der Feralpi Arena. Mal sehen ob dann ein paar mehr Zuschauer kommen, denn gestern war das Wetter vermutlich schon wieder zu gut. Schließlich stimmen die Ergebnisse und auch spielerisch hat die Juretzko Elf mehr drauf, man muss nur wollen.
Bilder gibt's wie immer.... https://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html und wer sich selbst quälen will , der Suche sich das Spiel bei Sporttotal.tv raus.

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Das Ende der Serie
Stahl Riesa - SC Freital 2. 0:1 (0:1)
0:1 Paul Szuppa (8. FE.)
Zuschauer: 267 , ca. 15 Gäste
Jede Serie geht mal irgendwann zu Ende und die von Stahl endete nach 13 ungeschlagenen Spielen. Musste nicht sein, ist aber trotzdem passiert.
Im Hinspiel gab es schon eine 0:5 Klatsche, aber da sich Stahl seitdem sehr verbessert hat, waren die Vorzeichen diesmal anders. Stahl fehlte der ein oder andere Stammspieler, während bei den Gästen der Toptorschütze Eric Zimmermann auf dem Aufstellungsbogen fehlte.
Es ging ziemlich offensiv los und bereits nach 7 Minuten zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt, da ein Freitaler im Strafraum zu Fall kam. Paul Szuppa verwandelte sicher und so konnte Freital aus einer sicheren Position spielen. Sie machten hinten dicht und pressten vorn zum Teil mit 3 Mann. Damit verhinderten sie einen sinnvollen Spielaufbau der Stahler,die es immer wieder mit weiten Bällen aus der Abwehr probierten, die meist eine Beute der Gästeverteidigung wurden. Das eigene Miitelfeld wurde vor allem in der Mitte sträflich vernachlässigt, so dass ausser einem Levin Jäger Kopfball nach Ecke nichts Gefährliches auf den Gästekasten kam. Die ihrerseits hatten aber auch nix Zwingendes zu bieten. So blieb die 1. Halbzeit recht ereignisarm.
Nach der Pause schien es so weiter zu gehen, aber nach 10 Minuten zog Stahl mal an und es gelang die Freitaler unter Druck zu setzen. Der Kanter schoss zwei Mal auf den Gästekasten, eine Liesch Flanke kam gefährlich und ein Pohli Versuch wurde gerade noch abgeblockt. Die grösste Möglichkeit hatte dann der Kapitän himself, als eine verunglückten Abwehrversuch von Freitals Keeper Engelmann bei ihm landete , er aber aus 35 Metern das leere Tor verfehlte. Anschließend brachten die Gäste wieder Ordnung in ihr Spiel und kamen selbst zu Chancen (70./72.). Die Größte hatten dann Szuppa der fast allein vor Justin Hecht auftauchte (79.), der jedoch bravourös klärte. In den letzten Minuten warf dann Stahl alles nach vorn, leistete sich aber zu viele Fehlpässe, hatte weiter nicht genug Ideen um noch den Ausgleich zu erzielen und so lief die Zeit davon. Noch dazu verlor Schiri Jan Windisch, der bis dahin relativ gut gepfiffen hatte, etwas die Übersicht und bekam die aufkommende Hektik nicht in den Griff. Irgendwann nach 96 Minuten oder so pfiff er dann ab. Damit hat Stahl das erste Mal seit dem 8. Oktober wieder mal verloren.
Fazit: Eine Niederlage die nicht sein musste. Der Elfer war schon berechtigt und es hat auch keiner protestiert. Anschließend hatte man über 80 Minuten Zeit dass Spiel zu drehen, aber der Gegner war schon ein anderes Kaliber als Flöha, Langenau oder Pirna zuletzt. Sie waren gestern nicht unbedingt besser, sondern einfach nur Erfahrener und Abgezockter. Stahls Spiel mangelte es gestern an Tempo und Ideen. Die sollte man schnell wiederfinden, denn nach Ostern geht es zu Spitzenreiter Wilsdruff. Da man nun wieder 7 Punkte, bzw. 3 (Freital) aufweist, muss man am Landbergweg nun schon gewinnen, um noch ein Wörtchen beim Thema Aufstieg mitzureden. Das gestern war schon ein Rückschlag, aber noch sind 9 Spiele zu gehen und aufgeben keine Option.
Ich werde dann aber vermutlich fehlen, so sagt zumindest der Bereitschaftsplan.
Bilder gibt's diesmal auch .... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html , die Couchanziehungskraft wurde erfolgreich überwunden.

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Eine halbe Stadtrundfahrt für 3 Punkte
1.FC Pirna- BSG Stahl Riesa 0:1 (0:0)
0:1 Nic Heuer (78.)
Zuschauer : 107, davon ca. 45 Riesaer
Mittlerweile ist man ja erfolgsverwöhnt und fährt mit einer gewissen Erwartungshaltung zum Spiel. Erneut musste der rote Blitz herhalten, da das andere oft genannte Auto von der Besitzerin gen Dresden zur Familie gefahren wurde und der Ex Aufsichtsratsvorsitzende samt Sohn weiterzog. Am Vormittag zeigte Google Maps plötzlich obskure Sperrzeichen und Wegvorschläge zum Pirnaer Sonnenstein und Nachfragen bei Forumsschreibern ergaben auch kein klares Bild. Also etwas zeitiger los, der Beifahrer wollte zur Rottwerndorfer Str. wurde aber eines besseren belehrt. Wind und Regen unterwegs bis es ab Bannewitz wieder trocken und warm wurde und auch die schwarze Halbzeitwolke ohne Regen vorbeizog.. Die Sperrung entpuppte sich schließlich als Vollsperrung der Fahrbahn des Autobahnzubringers ab der neuen Abfahrt zur Umgehungsstraße Richtung Pirna, einschließlich der Abfahrt zur 172 vor der Brücke. Verkehr einspurig über die Gegenfahrbahn. So ist man gezwungen über die Brücke zu fahren, um einer mäßig beschilderten Umleitung zu folgen und über die alte Brücke erneut die Elbe zu überqueren. Gottseidank kennt man sich in Pirna zumindest rudimentär aus.😂Schließlich kommt man irgendwann mal oben auf dem Sonnenstein an und muss schon eine Dreiviertelstunde vor Anpfiff feststellen dass es keine Parkplätze mehr gibt. Also auch da noch etwas weiter entfernt geparkt und hingehauen. Eintritt musste ich nicht selbst zahlen, die geforderten 3,50 Oironen sind sehr fair, auch wenn fürs gestrige Spiel vielleicht 50 Cent zuviel.
Wie ich schon wusste ga s doch Personalprobleme nach dem Sieg in Flöha, denn mit Abwehrchef Gille Köhler, Louis Reichmann und Dennis Leonhardt (Jochbeinbruch) verletzten sich 3 Spieler und Georg Liesch fehlte wegen der 5.
. Dennoch brachte man eine Mannschaft auf den Platz und mit Niklas Noah Pohl kam auch ein verletzter Goalgetter zurück. Bester in dieser Katagorie ist mittlerweile Nic Heuer ,sowohl in der Mannschaft als auch mit Freitals Zimmermann sogar Landesklassenweit.Das Spiel begann dann unerwartet flott und nach 49 Sekunden landete der Ball am Pfosten des Riesaer Tores und beim Nachstochern stellten sich die Gastgeber eher unglücklich an. Die nächsten 10 Minuten gehörten Stahl, doch weder Kant, Schreibi noch Nic brachten den Ball im Tor unter. Danach hatten sich die Gastgeber an die Angriffsweise der Stahlelf gewöhnt und stellten die Angreifer massiv zu . Das Fehlen der schnellen Liesch und Leonhardt zeigte sich da besonders, da sich die Stürmer schwer taten freie Räume zu finden ohne das Aufreissen der Verteidigung. So passierte bis weit nach der Pause nichts weltbewegendes. Die Stahlabwehr stand bombensicher und die zweite gefährliche Aktion der Hausherren sollte in der 84. datieren. Stahl hatte gute Ansätze, einen Angriff über links als Pohli auf den Kanter durchstecken wollte, aber ein Pirnaer Bein den Plan noch zunichte machte. Kanter noch mit einem Freistoß (65.), doch so langsam wurde es Zeit für ein Tor, um die 3 Punkte mitzunehmen, denn Verluste darf man sich im Moment nicht leisten. Nicht dass es nach einer Niederlage aussah nur halt auch nicht nach einem Sieg. Zu viele Abspielfehler, Rumgebolze, Pässe zum Gegner und die bei dem Wind untauglichen Diagonalpassversuche. Schließlich blieb man einmal auf dem Boden, schickte Nic Heuer über rechtaussen und der zeigte warum er im Moment so gut trifft. Fast an der Grundlinie dribbelt er in den Strafraum, wird zurück Richtung Strafraumgrenze gedrängt und als schon alles vorbei schien, weil er keinen Mitspieler fand, drehte er sich um 180 Grad gegen die Laufrichtung und netzte ein. Die Erlösung!
Pirna mühte sich zwar energischer nach vorn, aber erst verfehlte eine direkte Dirk Thieme Ecke (83.) nur knapp am Pfosten ehe die benannte 2. Chance der Hausherren von Justin Hecht zunichte gemacht wurde. Den Rest der Zeit kamen von den Pirnaern nur noch 2 harmlose Schüsse vorbei, den Rest klärte die Stahl Defensive sicher. Eigene Konter gabs natürlich auch wieder, nur um sie scheitern zu sehen, bis auf den Einen als Nic den Ball versenkte, aber ein Mann im hellblauen Hemd an der Seitenlinie mit dem Wimpel wedelte. Nach allgemeiner Meinung, der auf der Höhe stehenden Fans, erlag er da wohl einer Fata Morgana. Sah schon von meiner Position eher nach nicht Abseits aus. Was sein Chef Tom Kottwitz (Irgendwo aus der Landeshauptstadt) über die 90 Minuten gesehen hat, umschreibt man am besten mit selektiver Wahrnehmung . Ein fallender Spieler in Schwarz mit leichter Aua Äußerung führte zum sofortigen Pfiff, während einem Spieler in Rot Schwarz schon sehr übel mitgespielt werden musste , damit er die Pfeife zum Mund führte. Ich glaub auf der anderen Seite war ein Schiribeobachter, der reichlich zu schreiben hatte. Zumindest ließ er nur 3 Minuten nachspielen und dann waren die 3 Punkte im Sack.
Fazit: Nicht schön, 1¹!aber Hauptsache gewonnen. Ist halt nicht jeder Samstag ein Sonntag. Am nächsten Samstag wartet mit den punktgleichen Freitalern vom Burgwartsberg ein wesentlich schwererer Gegner. Das Hinspiel wurde zu einer 0:5 Demütigung und das sollte trotz der Serie von 13 ungeschlagenen Spielen Warnung genug sein. Trotzdem erwarten die meisten Fans natürlich einen Sieg.
Bilder gibt's mal wieder nicht 🤷♂️

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Erfolgreicher Sonntagsausflug ins Gebirge
TSV 1848 Flöha - BSG Stahl Riesa 0:9. (0:4)
Tore:
0:1 Paul Kant (16.)
0:2 Nic Heuer (21.)
0:3 Nic Heuer (24.)
0:4 Georg Liesch (31.)
0:5 Paul Kant ( 50. FE)
0:6 Paul Kant (54.)
0:7 Nic Heuer (64.)
0:8 Dennis Leonhardt (72.)
0:9 Nic Heuer (90.)
Zuschauer: 175 Zahlende , ca. 70 Riesaer
Letzte Woche endete die Fahrt ins Gebirge noch an einer schneebedeckten Wiese, während es gestern ins idyllische Flöhatal ging, dass wenn demnächst die Blüte beginnt sicherlich hervorragend bunt aussieht.
Nur das Wetter wollte gestern nicht ganz so wie am Samstag. Da konnte man sich in Lommatzsch an der Seitenlinie sonnen und dem alten Mann bei seinen Fussballkünsten zuschauen. Sah ähnlich eindeutig wie gestern aus, zur Halbzeit 0:3 für Gegner Kreinitz, doch die Gastgeber erzielten in der Nachspielzeit noch den Ausgleich.
Da das Auto vom Ex Aufsichtsratsvorsitzenden seiner Frau mit seltenen Gästen belegt war, wurde auch der rote Blitz zum erstmaligen Besuchs des Auenstadions aktiviert. Bei der Zufahrt kriegt man zwar einen leichten Drehrumbum aber die Anlage weiß schon zu imponieren. Rasenplatz, Kunstrasen, Sporthalle und ein kreisrunder Bau zu nicht erkennbaren Zweck. Vielleicht hätte ich fragen sollen. 🤷♂️ Der eigentlich große Parkplatz geriet gestern aber mal so richtig an seine Grenzen, denn vorher war schon ein Spiel und in der Halle fand auch noch irgendwas statt. Die Gastgeber hatten offensichtlich nicht mit den reisefreudigen und durstigen Stahlanhängern gerechnet, die auch noch eher kommen, denn Getränke gabs nur vorn im Vereinsheim über der Straße, aber immerhin kam noch vorm Anstoß ein Handwagen mit Bierkästen am Kunstrasen an.
Nun konnte das Spiel beginnen und es begann eher zerfahren. Die Flöhaer hatten das Hinspiel mit 2:1 gewonnen, als Stahl noch nach der mannschaftlichen Geschlossenheit sucht und in der Tabelle ungefähr da stand wo die Gastgeber jetzt sind. Die Einheimischen hatten nach einer Ecke (3.) die erste Halbchance, jedoch sollten nicht mehr viele folgen. Nach 10 Minuten übernahmen die Stahler das Kommando . Beginnend mit Dennis Leonhardt, der steil durch die Mitte geschickt wurde, den besser postierten Nic Heuer übersah und an Flöhas Torhüter Zimmermann scheiterte. Trotzdem ging's weiter mit dem bewehrten Rezept, nämlich lange Pässe auf die Flügel und in die Tiefe. Nach ner Viertelstunde schlug es das erste Mal ein, als Nic Heuer über links davonzog den Ball behauptete und einen Sahnepass auf den Kapitän spielte, der flach ins rechte Eck traf. 5 Minuten später traf Nic dann Dank gnädiger Mithilfe von Zimmermann selbst. Dieser war bei einem langen Ball zwar eher zur Stelle, schlug aber über den Ball. Kurz darauf mal über die andere Seite mit Georg Liesch, der sich bis in den rechten Strafraum spielt und Nic bedient. Das vorentscheidende 4:0 erzielte Georg dann über die andere Seite selbst. Nach einem langen Einwurf war plötzlich kein Gegenspieler mehr vor ihm und der arme Oliver Zimmermann konnte auch nichts mehr ausrichten. Die Gastgeber hatten nach dem 0:3 noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen, aber wirklich konnten sie die Stahlabwehr nicht unter Druck setzen. Vielmehr hatten sie alle Füße voll zu tun um noch mehr Einschläge zu verhindern. Stahl schoss noch mal daneben oder versuchte es gelegentlich umständlich, was Trainer Juretzko nach dem Spiel bemängelte. So fiel bis zur Halbzeit kein Tor mehr, auch wenn ein einheimischer Witzbold auf Fussball.de einen Unsinnsticker verfasste! 🤦♂️🤦♂️🤦♂️
Nach der Pause ging's fast genauso weiter und es dauerte keine 5 Minuten bis es einen Foulstrafstoß gab. Mittlerweile waren die Gastgeber mit dem Tempo völlig überfordert, konnten meist nur hinterhergucken oder kamen zu spät, wie diesmal wiederum TW Zimmermann. Er foulte den quer vor ihm langlaufenden Georg Liesch und Kapitän Kanter verwandelte den Elfer sicher 👍. Anschließend war es wieder Georg der sich rechts durchsetzte eine mustergültige Flanke hervorzauberte, die den im Strafraum völlig freistehenden Kanter fand. Stahl konnte nun nach Belieben schalten und walten, sündigte teilweise ganz schön, zeigte aber auch Kombinationen die sonst nicht mal im Training funktionieren. Im Abstand von jeweils 10 Minuten erzielte man noch 2 Tore während die Gastgeber in der zweiten Hälfte nur 2 harmlose Schüsse zustande brachten. Immerhin gaben sie sich nicht auf, kämpften weiter und blieben wunderbar fair. 👏 Leider gabs dann noch einen Zusammenprall von Dennis Leonhardt mit seinem Gegenspieler, der eigentlich gar nicht schlimm aussah, jedoch mit einem Jochbeinbruch bei Dennis endete. Alles Gute und komm schnell wieder!
Den Schlusspunkt setzte dann wieder Nic Heuer, der eine Kombination in der Schlussminute mit dem 0:9 abschloss.
Schiri Leon Keller hatte dann auch ein Einsehen mit den Gastgebern und pfiff pünktlich ab. Er selbst hatte einen leichten Nachmittag, sorgte höchstens 1/2 Mal für leichtes Kopfschütteln, aber ansonsten darf er gern wieder pfeifen.
Fazit: So leicht hatte ich mir das Ganze nicht vorgestellt, aber die Gastgeber kamen einfach nicht mit der schnellen und direkten Spielweise der Stahlelf zurecht. Die von mir zu Sachsenligazeiten gern als Beispiel genannten kernigen großen Verteidiger gibt's in Flöha auch, aber man kann sie halt so wie gestern aushebeln. Das zeigt auch die tolle Weiterentwicklung gerade der jungen Wilden.
Die Siegesserie hält an und nächste Woche geht's in die andere Richtung gen Pirna. Gegen den 1.FC gab's beim verkorksten Saisonstart den einzigen Sieg, da brennen die sicher auf Revache und setzten mit dem 4:1 am Samstag in Meissen schon mal für ein Ausrufezeichen. Dahinter lugen dann schon die Spitzenspiele gegen Freitals Zweite und in Wilsdruff hervor. Letztere sind mit 4 Punkten vor Spitzenreiter aber Stahl ist Dank des SV Langenau nun schon Zweiter. Schön anzusehen aber nur eine Momentaufnahme.
Bilder gibt's diesmal wieder hier .... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html denn seine Couch hat ihn diesmal abgeworfen.

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Da haben sich doch in der Ergebniszeile falsche Zahlen eingeschlichen.
Fortuna Langenau - Stahl Riesa 0:3 (0:2)
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Die Rabenfront mal in znserer Staffel unterwegs.
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Schneespiele zu Langenau
Fortuna Langenau - Stahl Riesa 0:2 (0:1)
0:1 Paul Kant (1.)
0:2 Nic Heuer (42.)
0:3 Dirk Thieme (90+3)
Zuschauer: 186 Zahlende, davon ca. 50 Riesaer und Dauersupport der Langenauer Jugend, an dem sich die Meissner ein Beispiel nehmen sollten!
Irgendwie hatte ich mich darauf eingerichtet, dass der rote Blitz am Sonntag nicht ins Gebirge muss, denn obwohl der Ex Aufsichtsratsvorsitzende lieber an einem etwas größeren Wasser weilte, sah es eher nach Winterausfall des Spiels aus. Unter der Woche hieß es mal, sie suchen einen Ersatzspielort, eventuell sogar in Riesa, doch seit Freitag fanden die Gastgeber ihren Platz für gut genug. So wurden die Strafräume vom vornächtlichen kalten Schnee geräumt und auch die Linien wurden hervorgekratzt. Der Schiri hatte offenbar nichts dagegen, er kam schließlich auch irgendwo aus dem Gebirge und auch der befragte SFV Schiribeobachter meinte, da kein Eis drauf ist sei der Rasen bespielbar. Gerüchteweise soll allerdings der Langenauer Platzwart gänzlich anderer Meinung gewesen sein und das auch deutlich mitgeteilt haben. Ich hoffe mal, dass er heute nicht gekündigt hat. Verstehen könnte ich ihn!
Da lagen irgendwas um die 10 Zentimeter Schnee, die in Pulverform wohl kein Problem wären, sich aber bei ca. 4 Grad plus zunehmend in Matsch verwandelten. Zudem rieselt es während des Spieles teilweise auch noch mäßig drauf. Übrigens auch auf die Parkplatzwiese, die nach dem Spiel zumindest an der Zufahrt einen Vollschaden erlitt.Dementsprechend war auch das Spiel nicht gerade ein Hochgenuss! Da Freitals Zweite am Samstag im benachbarten Freiberg endlich mal wieder verloren hatte, gabs für Stahl die Chance noch weiter vorn ranzurücken.
Sie hatten Anstoß und spielten sofort nach vorn, der erste Ball in den Straraum konnte noch aus Selbigem abgewehrt werden, doch ein Riiesaer brachte ihn als Flanke von links wieder herein und Kapitän Kanter hielt den Kopf hin. Schneller Blick auf die Uhr.... 41 Sekunden... 0:1 eiskalt erwischt. Die Gastgeber auf dem falschen Fuß erwischt und sie brauchten weitere 10 Minuten bis sie wieder Grund unter die Füße bekamen, während Stahl spielte als wenn wir im Gebirge wohnen würden. Nur fiel halt kein 2. Tor.🤷♂️ Danach erinnerte das Spiel eher an das gute alte englische Kick&Rush wobei dem Zufall Tür und Tor geöffnet waren. Nach 20 Minuten verfehlte einer der Stahler nach einer Ecke nur knapp das eigenne Tor, aber ansonsten verhinderte der nasse Schnee die meisten gut gedachten Aktionen. Fast war schon Pause, da kam einer der rausgeschlagenen Bälle durch die Mitte beim gestarteten Nic Heuer an und er überwand Pierre Schulze im Langenauer Tor. Psychologisch wichtiger Zeitpunkt.
Danach war Pause.Immerhin konnten sich die Gastgeber noch an den Spielbeginn erinnern und versuchten mit Wiederanpfiff ebenfalls gleich zuzuschlagen. Leider fand das orangene Plastikspielobjekt jedoch nicht den Weg ins Netz, zumindest aus Langenauer Sicht. Ansonsten sah das Spiel weiterhin nicht nach hoher Fussballkunst aus, zumal sich auch der Schneematsch zunehmend am Ball festhielt. Stahls Kapitän Paul Kant versuchte sich dann mal mit einem Freistoß, der im 2. Schussversuch rechts daneben ging und 10 Minuten später zielte er links daneben. Auch die Gastgeber hatten mal ne Chance, aber wirklich gefährlich wurde es nicht. So nach 70 Minuten ließen dann Zusehends die Kräfte nach und es boten sich größere Räume. Langenau schoss nach einem Konter knapp daneben und bei ihrer größten Chance trafen sie in der 76. sogar den Pfosten. Die besseren Chanchen hatte in der Schlussviertelstunde allerdings Stahl, jedoch sündigten sie im Abschluss massiv. Da wurde mehrmals der Torwart angeschossen oder der besser postierte Mitspieler übersehen. Als das Spiel dann eigentlich schon rum war, verwandelte Dirk Thieme dann noch die letzte Ecke direkt und machte den Deckel drauf.
Schiri diesmal Torsten Golde aus dem Erzgebirgskreis. Er hatte es wirklich nicht leicht zu unterscheiden, ob es nun Foul war oder Derjenige nun einfach nur weggerutscht war. In Halbzeit 1 entschied er sich meist gegen Stahl, Leidtragender unter anderem Jonas Schreiber, der nach 2 nichtgepfiffenen Fouls, ausgewechselt werden musste. Nach der Pause wurde er ausgeglichener, was bei den Gastgebern auch nicht nicht gut ankam. Einer der Stürmer bekam nach einem halbwegs üblen Foul
, was mit der Bemerkung quittiert wurde, dass das wohl ne Karte für die gesammelten Fouls AN Ihm wäre. Jungs da hängt euch einen Abakus um, da könnt ihr jedes Mal ne Kugel rüberschieben. Beim Abgang hinter der Gastgeberbank hörte ich dann auch, dass die Guten ziemlich frustriert von den Verteidigern mit den Nummern 4 und 28 waren. Fazit: Am Ende Alles richtig gemacht. Das Kampfspiel auf seifigem Untergrund angenommen und die Gastgeber niedergekämpft. Der Abstand auf Wilsdruff und Freital auf 4/2 Punkte verkürzt, die letzte Niederlage Anfang Oktober und plötzlich sieht die Welt wieder rosig aus. Einfach konzentriert so weiterspielen, auch wenn die nächsten 2 Wochen wieder Auswärtsspiele anstehen, erst in Flöha, da gibt's noch ein 1:2 gutzumachen und dann in Pirna. Mal sehen wie es dann steht, bevor es im April nacheinander zu den Showdowns gegen Freital und in Wilsdruff kommt.
Bilder gibts auch irgendwo, denn ich sah einen armen Fotografen im Schnee hocken. Unserer war es jedenfalls nicht, da war wohl die Couchanziehungskraft wieder zu hoch!


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Gelungene Revanche
Stahl Riesa- Meissner SV 08 4:1 (0:0)
1:0 Georg Liesch (54.)
1:1 Richie Mike Melzer (59.)
2:1 Nic Heuer (67.)
3:1 Nic Heuer (72.)
4:1 Paul Kmetsch (83. ET.)
Zuschauer: 177 Zahlende, davon ca. 40 Meissner, später mehr!
Wieder einer der Gegner gegen die der Saisonstart an den Baum gesetzt wurde.
Der Meissner SV mittlerweile hinter Stahl in der Tabelle kam mit Ex Stahltrainer Daniel Küttner, Glückwunsch noch zum 50. am Freitag, und nun auch noch mit Stahl's Ex Goalie Alexander Goldhammer auf den Kunstrasen neben der Sachsenarena. Das Hinspiel gewannen die Gäste mit 4:3 und das war garnicht nach dem Geschmack aller Riesaer.
Stahl fehlte noch Toptorschütze Pohli, FJ Pawletta verletzte sich beim Aufwärmen und Kapitän Paul Kant saß vorsichtshalber nur auf der Bank. Wieder dabei dafür Nic Heuer und das zahlte sich aus.
Die erste Hälfte kann man schnell abhanden. Stahl wieder zuerst gegen den Wind und auf Sicherheit bedacht, während Meissen bis auf 2 Mann hinten drin stand. Jeweils 2 Halbmöglichkeiten auf beiden Seiten waren eine magere Ausbeute. Immerhin zeigte Stahl einige gelungene Kombinationen über die Flügel, allein die Flanken landeten nicht bei Mitspielern. Blieb die Hoffnung auf die 2. Halbzeit mit Wind wie gegen Großenhain's 2..
Es dauerte zwar noch ein paar Minuten aber dann zogen sie an. Nach 50 Minuten hielt Goldi noch einen Gille Köhler Freistoß, eine Minute später flog eine Thieme Ecke übers lange Eck. 2 Minuten später schlug es dann ein. Der Ball kommt lang auf halbrechts Nic Heuer sprintet hinterher, was Goldi dazu bringt auch dorthin zu laufen weiss ich nicht, jedenfalls kommt er zu spät und Nic passt auf den in der Mitte mitgelaufenen Georg Liesch. Endlich die Führung, aber nun sahen sich die Meissner genötigt etwas nach vor zu tun. Nicht besonders gefährlich, lediglich ein Iggy Thieme Handspiel vorm Strafraum brachte ihnen einen Freistoß. Da passierten wieder Dinge die nur zum Kopfschütteln sind. Richie Mike Melzer und Max Mißbach stehen zur Ausführung da. Linksfuß Mißbach läuft an jedoch über den Ball und was macht die Stahlmauer? Sah nach " Tag der offenen Tür " aus, so daß Meissens Kapitän Melzer keine Mühe hat. Wie gewonnen so zeronnen, aber sie spielten weiter zielstebig nach vorn. Georg Liesch schoss 2 Minuten später schon knapp drüber. Schließlich half Goldi wieder mit. Erneut Ball auf Nic Heuer halbrechts, wieder läuft der Meissner Goalie Richtung Ball, kommt wiederum zu spät doch diesmal überwindet ihn Nic selbst. 5 Minuten später, im Fernsehen hätte man gedacht sie zeigen die Wiederholung, füllt Identisch aufgebaut mit denselben Akteuren das entscheidende 3:1. Die Gäste wollten zwar jedoch brachten sie bis zum Spielende nur noch einen Julian Auth Schuss (73.) zustande. Vielmehr ließen die Kräfte nach und Schiri Marco Schimanski drückte manchmal ein Auge zu. Anfangs pfiff er schon sehr Meissenlastig und einige Stahlfans fingen schon an zu murren, aber später wurden die Fouls klarer, so dass eher die mangelnde Anzahl und Farbe der Karten kritisiert wurden. Am Ende nicht weiter schlimm, weil vor allem Assistent Nicholas Köhler vor dem 2:1 das knappe Abseits von Nic Heuer nicht erkannte. 😉
Sahnehäubchen auf die zweite Halbzeit war dann schließlich das 4:1. Dirk Thieme hatte es ja vorher schon mal probiert und diesmal gelang die Idee. Ecke von links mit dem Wind genau aufs Tor und Kmetsch konnte den Ball nur noch ins eigene Tor köpfen! Revanche gelungen!
Leider müssen wir heute aber extra über die Meissner Fans reden.
Ich kam eine halbe Stunde vor dem Anpfiff und hörte schon beim Aussteigen aus dem Auto ihre Gesänge und war erst mal sehr überrascht, denn sowas ist man ja garnicht gewöhnt. Rauch zu Beginn der Partie musste natürlich auch sein, obwohl der Verband da gern mit der Rechnung wedelt! Man frage nach beim SV Lichtenberg. Waren am Ende ca. 30 Mann, nur halt floß auch der Alkohol. Schon in Halbzeit 1 kamen sie öfters, auf dem Weg zur Tränke, an den älteren Stahlfans vorbei und provozierten mit Sprüchen und der Großmäuligkeit von heutigen Jugendlichen , die sagen wir's mal so, man im Nachmittagsprogramm der privaten Sender vorgeführt bekommt. Nachdem beim Ausgleichsjubel Melzer auch ausgerechnet zum Fanblock lief, fühlten sich dann Einige, kaum 18 jährige, dann stark genug Stahlfans anzugreifen. Glücklicherweise waren teilweise die Freundinnen der Trottel und wohl auch Meissner Vereinsmitglieder mit, die ihre Idioten nach 5 Minuten wieder einfingen. Leider gab es aber auf Riesaer Seite wohl 2 Verletzte, so dass schließlich ca. 10 Polizisten und 2 Krankenwagen erschienen. Danach war dann Ruhe und der Spielstand tat ebenfalls ein Übriges. Den Rest klärt dann wohl die Polizei. Sowas ist aus meiner Sicht völlig überflüssig, hat beim Fußball nix zu suchen und kostet die Vereine nur unnötig Geld.
Fazit: Ein letztlich ungefährdeter Sieg unter großer Mithilfe des Gästetorhüters, aber das kennen wir schon aus Goldi's Riesaer Tagen. Allerdings ist es auch schwer wenn man aus dem Ruhestand zurückkehrt, da schätzt man manchmal Dinge falsch ein. Das Leben geht weiter. Für Stahl gings sogar einen Platz höher, da Heidenau in Gröditz strauchelte und auch vor uns wird es enger. Wilsdruff platzte erneut und fühlt nun schon den Atem der zweiten von Freital und auch Stahl kann, mit einem Sieg am nächsten Sonntag beim Nachholer in Langenau, aufrücken. Die Wettervorhersage lässt allerdings nix Gutes, sprich Schnee und Regen, erwarten. Ob da was wird werden wir sehen.
Bilder wie immer..... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html

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Ich geb's auf! 🙈
Das Thema hat sich nun eh für die nächste Zeit erledigt.
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Übrigens weise ich noch mal auf die Beiträge 3-7 in diesem Fred hin. 😉
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Gewinn in der Windlotterie
BSG Stahl Riesa- Grossenhainer FV 2. 2:1 (0:1)
0:1 Konstantin Hänsel (22.)
1:1 Dennis Leonhardt (48.)
2:1 Gillian Köhler (77.)
Zuschauer: 131 Zahlende, einige Gäste incl. Ex Trainer Maik Kutsche
3 Monate hatte ich kein Wettbewerbsfussball der Mannschaft mehr gesehen, aber die Testspiele hinterließen ein gutes Gefühl. Das Spiel fand auf dem von mir ungeliebten Kunstrasen statt und da in der benachbarten Sachsenarena der Oldtimerteilemarkt stattfand, war sogar der Zugang verlegt und ein neuer Parkplatz angezeigt, den selbst ich noch nicht kannte. So parkte ich schließlich hinter dem Starthäuschen der Bobanschubstrecke unseres Weltmeistertrainers Gerd Leopold. Dort war zufälligerweise auch noch ein Loch im Zaun, dass einen äußerst kurzen Weg zum Platz ermöglichte und Alles nur um der Stadt Riesa die Parkgebühr vorzuenthalten. 😉😂 Das Wetter einfach nur erbärmlich. Sturm und Regen schon den ganzen Tag, legte wenigstens derRegen eine Pause ein, während der Wind unermüdlich schnellstens unterwegs war.
Zu Saisonbeginn hat man ja bekanntlich das Spiel in Großenhain vergeigt und die Nachricht, dass Stahls beste Torschützen Pohli und Nic Heuer fehlen würden, ließ mich schon nachdenklich werden. Das Gefühl sollte sich als richtig herausstellen.
Die Gäste zuerst mit dem Wind, doch Stahl setzte die ersten Akzente. Vor allem über links mit Dennis Leonhardt und Jonas Schreiber ging es nach vorn und Georg Liesch hatte nach 5 Minuten die erste Möglichkeit. Kurz darauf senkte sich eine seiner missratenen Flanken von rechts so gefährlich, dass Paul Hauke im Gästetor fast überrascht worden wäre. Ansonsten versuchten die Team das rechte Maß im Spiel mit dem Wind zu finden. Nach 20 Minuten musste unser Kapitän Paul Kant verletzt vom Platz und ehe man sich wieder gefunden hatte, stand 0:1. Erst eine Großchance für die Gäste und vom Abstoß weg, hab es selbst nicht gesehen, ein grober Fehlpass und als ich vom Schreiben wieder hochschaue, steht Hänsel allein vorm Hechter und verwandelt. Da war es wieder, das Gefühl " heute geht's wieder schief. Das Spiel der Mannschaft sah bis zur Halbzeit aus als habe der Kapitän das sinkende Schiff verlassen. Nach vorn ging garnix und hinten gab es manchmal Schwimmunterricht. Klein klein hintenrum und irgendwann der Notball hoch in den Wind. Die Gäste hatten wenig Mühe, versäumten aber Ihrerseits draufzulegen, denn Möglichkeiten hatten sie. Erst in der Nachspielzeit schaffte es Stahl mal wieder in den Gästestrafraum, aber das Pawletta Tor fand wegen Abseits keine Anerkennung.
Die umstehenden Stahlfans murrten schon gewaltig rum und es sah wirklich nicht gut aus.
In der Halbzeitpause fanden dann Juri und Lukas wohl die richtigen Worte um die Spieler aufzuwecken und brachten mit Dirk Thieme und Dani Michann 2 Vertreter der "Alten" im Team. So ging es in Halbzeit 2 mit dem Wind auf Jagd nach dem Ausgleich. Der fiel auch schon nach zweieinhalb Minuten, als ein von links geschlagener Ball bis zu Dennis Leonhardt durchrutschte und er freistehend zum 1:1 traf. Stahl nun mit deutlich mehr Einsatz und auch Möglichkeiten zur Führung, jedoch konnten die Gäste Selbige noch zu verhindern. Nach einer Stunde verflachte das Spiel erstmal für 10/15 Minuten, da man es wieder mit ungenauen, meist hohen Zuspielen und Rennfahrerpässen versuchte. Zudem schwanden die Kräfte der Gäste, so dass sie nun öfters foulten. Levin Jäger scheiterte in Minute 75 mit einem Kpfball nach Ecke an Paul Hauke, aber das war nochmal ein Schub nach vorn. Kurz darauf ein übles Foul ca. 18 Meter halblinks und eine sehr gute Position für den Freistoß. Kapitän Gillian Köhler hatte es schon im Testspiel gg. Torgau letzte Woche versucht. Tom Nehrig hatte da spontan einen Kasten Bier für die Verwandelung des Freistoßes angeboten, war aber drumherum gekommen.😂 Diesmal machte es Gille Köhler besser . Einfach gerade aufs Torwarteck draufgehalten und irgendwie fand der Ball den Weg ins Netz. Die Erlösung! Die Gäste wollten nun natürlich noch den Ausgleich, fanden aber gegen den Wind keine Mittel um die Stahlabwehr auszugeben oder überhaupt eine Chance zu kreieren. Trotzdem schwang auch in den fünfeinhalb Nachspielminuten die Möglichkeit mit. Schließlich war es vorbei und die 3 Punkte bleiben hier.
Die Schiriansetzung Kay Windisch wurde mir letzten Sonntag von Steffen eiskalt präsentiert, nachdem ich eine Minute zuvor noch herzlichst über die Ansetzung meines Favoriten Alexandre Pirogov bei Radebeul - Steffens Copitz gelacht hatte.
Gestern pfiff er gut, nur kurz vor der Halbzeit hatte ich bedenken , als der arme Gerrit Neubauer 2x hintereinander am eigenen Strafraum mit hohen Beinen traktiert wurde und auch ein extra Heranwinken eines meckernden Großenhainers nicht zu
führte. Er brauchte aber wie so oft erst einen Riesaer zum Verwarnen, den er in Franz Josef Pawletta (52.) fand und dann bekamen auch Großenhainer ihre verdienten gelben Karten. Sonst gab's nix Wesentliches auszusetzen.Fazit: Wer auch immer bei der Seitenwahl die Richtung vorgab, er hatte ein glückliches Händchen für die Stahlelf. Gegen den Wind auf beiden Seiten keinerlei Ideen für ein sinnvolles Aufbauspiel und mit dem Wind kam Stahl zurück und gewann am Ende verdient. Der Abstand nach vorn blieb mit Ausnahme Heidenau gleich, aber bis zu einer Entscheidung fließt noch viel Wasser die Elbe runter!
Nächsten Sonntag geht's nach Langenau. Noch nie dort gewesen und wie's aussieht wirds auch nix. Bleibt der neue Ground halt bis nächste Saison! 🙊🙈😉
Bilder wie immer hier..... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html

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Na sagen wir mal so..... Es gibt Meinungsverschiedenheiten über den zukünftigen Kurs. 😉
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Die angestrebte Verkleinerung der Liga erledigt sich von selbst. 🙃
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Da will ich eigentlich nicht mehr in der Landesklasse rumturnen, denn wenn du es bis dahin nicht geschafft hast, bleibst du ewig hängen.
Allerdings soll es wohl auch solche Gedankengänge geben.
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