Beiträge von Standuhr

    ...und wöchentlich grüßt das Murmeltier


    Stahl Riesa- Motor Wilsdruff 0:2 (0:0)


    0:1 Roma Stührenberg (54.)

    0:2 Maurice Englicht (81.)


    Zuschauer: immer noch 152 , irgendwas zw. 5 und 10 Gäste


    Wieder ein Wochenende an dem Nichts zählbares für die Juretzko Elf heraussprang. Letzten Samstag ein 0:5 in Freital und nun gelang es auch zu Hause nicht den Bock umzustoßen.

    Wieder einige Umstellungen in der ersten Elf und besonders in der ersten Hälfte durchaus ansprechende Leistungen der Spieler. Erste Chancen nach 3 Minuten, aber der Ball wollte bei den Stahlkickern einfach nicht ins Tor. Die grösste Möglichkeit hatte Nic Heuer schon in der 6.Minute, als er frei aus 5 Metern Wilsdruffs Torhüter Michael Arnold anschloss. Weiter gings Richtung Arnold allein das Erfolgserlebnis blieb aus. Nach ner Viertelstunde traute sich dann Wilsdruff auch mal nach vorn und hatte nach einer Ecke eine Möglichkeit. Danach ließ Stahl etwas nach, Wildruff bekam Zugriff aufs Spiel und so wurde die Partie ausgeglichener. Erst in Minute 36 wurde es gefährlich , denn da musste die Stahlabwehr den Ball fast von der Linie schlagen. Stahl Kapitän Paul Kant setzte noch einen Freistoß knapp drüber und dann war Halbzeit.

    Einige Stimmen fanden zumindest gut, dass wir diesmal zur Pause nicht zurücklagen 🙈 und man hatte diesmal auch das Gefühl, dass wenigstens was zählbares herausspringt.

    Pustekuchen! Nic Heuer schießt nach 5 Minuten noch mal schwach aufs Tor und kurz darauf schlagen die Gäste zu. Stahl rennt sich im gegnerischen Strafraum fest, ein langer Ball nach vorn. 2 Riesaer Verteidiger sliden am Ball vorbei und Roma Stührenberg hat allein vorm Goalie keine Mühe zum Führungstreffer einzuschieben.

    Da war es wieder passiert, einmal nicht aufgepasst und schon ist Essig. So musste man die Anstrengungen verdoppeln, was vor Allem auf die Genauigkeit ging und so manche Idee wurde von den Mitspielern nicht geteilt. Mit zunehmender Spielzeit musste man dann ins Risiko gehen, während die Gäste auf Konter lauerten. In der 81. verliert man dann den Ball im Mittelfeld, greift anschließend nicht richtig zu und Stührenberg kann wieder allein auf Schubert zulaufen. Diesmal legt er quer auf den mitgelaufenen Englicht und der netzt zur Entscheidung ein. Die Stahler bemühten sich weiterhin, aber der Deckel war drauf. Bezeichnend für das Stahlspiel dann die letzte Aktion , denn der Reinkober Freistoß aus 20 Metern fliegt sogar übers Fangnetz. Dann war Schluss und die Wilsdruffer nahmen die 3 Punkte mit. Nicht etwa die Übermannschaft, aber halt von Saisonanfang an mit den positiven Resultaten und da gewinnt man halt so ein Spiel.

    Schiri diesmal Simon Wahle vom BC Hartha. Hatte wenig Probleme, gab gleich zu Anfang Stahls Kapitän Paul Kant ne berechtigte :gelbekarte:. Jedes weitere Stahlfoul in Halbzeit 1 das er pfiff war vom Kanter, so dass man ihn kurz nach der Pause auswechseln musste. War vermutlich besser so, denn Mitte der zweiten Halbzeit verlor der Schiri mal kurzzeitig die Übersicht und da hätte es Paul vermutlich erwischt. Kurzfristig fing er sich allerdings wieder und brachte die Patie sicher über die Bühne.


    Fazit: Wieder verloren! Was Hoffnung macht, ist die Spielweise in Halbzeit 1. Da wurde durchaus druckvoll nach vorn gespielt, die Jungs haben sich richtig reingehauen, treffen aber das Tor nicht. Nach dem Gegentreffer bricht aber Hektik aus, die Fehler häufen sich und momentan machen die Gegner jedesmal was zählbares draus. 🤷‍♂️

    Nun müssen aber wirklich Punkte her, denn mittlerweile zieht sogar das untere Mittelfeld davon. Deshalb MUSS am nächsten Samstag schon beim Derby in Gröditz gewonnen werden!


    Bilder.... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    5 Niederschläge


    SC Freital 2. - Stahl Riesa 5:0 (1:0)


    1:0 Nils Seyfert (44.)

    2:0 Liven Hennig (48.)

    3:0 Eric Zimmermann (56.)

    4:0 Maximilian Bayer (63.)

    5:0 Liven Hennig (85.)


    Zuschauer: 52 zahlende, gefühlt 75% Riesaer


    Zuletzt gab es nach ansteigenden spielerischen Vorstellungen den ersten Sieg , aber Freitals Zweite ist nicht Pirna.

    Die Reise führt ja seit dieser Saison nicht mehr nach Hainsberg, sondern ins Stadion am Burgwartsberg. Ziemlich zeitig mit dem Ex Aufsichtsratsvorsitzenden seiner Frau ihrem Auto und noch den Stadionversprecher +1 im Gepäck, regnete es auch bis nach dem Anpfiff ununterbrochen. Dementsprechend nass und glatt war der Untergrund, was zu massiven Standproblemen und Problemen in der Ballbehandlung führte. Natürlich auf beiden Seiten.

    Das Spiel begann verteilt ohne das es irgendwelche Chancen gab. Mit fortlaufender Zeit gelang Stahl zumindest ein optisches Übergewicht und nach 20 Minuten konnte sich Nic Heuer mal durchsetzen, scheiterte aber am Freitaler Torhüter. Die anschließende Ecke verpasste ein Stahler am langen Pfosten. Nach der nächsten abgewehrten Ecke traute sich Georg Liesch dann mal aus 20 Metern zu schießen, leider zu hoch. Das war's dann aber auch schon. Die Gastgeber hatten 2 Freistöße übers Tor und so schlich das Spiel gen Halbzeitpause. Nur gab es 2 Minuten vorm Pfiff mal wieder einen Fehlpass im Mittelfeld, Seyfert wurde halbrechts Richtung Strafraum geschickt und überwand Justin Hecht aus ca. 12 Metern mit einem straffen Flachschuss. Da war er, der Niederschlag unmittelbar vor der Pause. Hatte sich nicht angekündigt, deshalb umso wirkungsvoller.

    Denn keine 3 Minuten nach der Pause dass Gleiche nochmal. Missverständnis im Mittelfeld , Pass nach links , Flanke und in der Mitte Hennig einen Schritt schneller als die Stahlabwehr. Die Stahlelf reagierte wie ein angeschlagenen Boxer, suchte ihr Heil in der Flucht nach vorn und fing sich binnen kurzer Zeit mehrere Konter, von denen 2 (56./63.) im Riesaer Gehäuse landeten. Damit war der Drops gerutscht und Freital machte es sich hinten bequem. Stahl durfte spielen ,brachte aber mangels Ideen, Platz, mit Fehlpässen und ohne durchschlagskräftigen Stürmer nix zustande.

    Nach 84 Minuten setzte Hennig dann noch den Schlusspunkt, den die meisten mitgereisten Fans nur noch höhnisch quittierten.


    Fazit: Ging es zuletzt aufwärts, gab es am Samstag einen heftigen KO. Nun findet man sich auf dem vorletzten Platz wieder, nur die armen Lichtenberger :halloatall: sind noch schlechter dran. So wie es aussieht wird es wohl wieder ein Kampf gegen den Abstieg, was nicht der Anspruch der BSG Stahl Riesa sein kann. Also reisst euch gefällist zusammen, wenn nächste Woche das Gegenbeispiel Wilsdruff in Riesa erscheint.


    Bilder gibt's nicht, denn er ist schlauerweise auf der heimischen Couch geblieben.


    Schiri machen wir diesmal extra. 🙄

    Eigentlich angesetzt war Maurizio Hoffmann , wurde ersetzt vom Bautzner Robert Heinrich. Sicher ist ein nases Geläuf auch für einen Schiri schwierig, aber wenn eine Mannschaft in fast jedem Zweikampf nach allem schlägt was sich bewegt und dabei öfters den Gegner trifft, als Stahl das Tor. Dann muss man auch schon mal nach 10 Minuten zur Karte greifen. Mehrmals von hinten in die Beine oder Checks in den Körper. 2 Meter neben mir, stand der Vater von Stahl's Louis Reichmann, der mit fortlaufender Spielzeit Angst um seinen Sohn bekam. Mehr als Ermahnungen kamen aber nicht, so dass lautstarke Forderungen nach :gelbekarte: , lehne ich eigentlich ab, aber diesmal berechtigt, schließlich nach 28 Minuten zur 1. Verwarnung führten. Der geneigte Leser wird es erahnen, es traf Riesas Kapitän Paul Kant, der unkonventionell den Ball deutlich vorm Gegner wegschlug. Dieser fiel dann über Kanters Bein, aber da war der Ball schon 2 Meter weg. So nutzten die Gastgeber dies weidlich aus, denn auch ein Foul von hinten an Jonas Schreiber (55.) das zu dessen verletzungsbedingter Auswechslung führte, erntete maximal ein DU DU.

    Die letzten 20 Minuten wollte er dann die These, er hätte wohl die Karten vergessen, widerlegen. Insgesamt eine äußerst schwache Vorstellung. Vielleicht sollte man bei solchen ,von vornherein erwarteten heissen Spielen, auch mal seitens des Verbands auf erfahrene ältere Schiris zurückgreifen, denn auch der Linienrichter 2 sah nicht gerade aus, als sei er weit über 20. Die Namen sind bei Fussball.de übrigens auf wundersamer Weise ins k.A. ausgewandert. :/

    Anyway, die Niederlage geht auf die Kappe der Stahlmannschaft und nicht auf den Schiri.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Der Befreiungsschlag !?


    Stahl Riesa - 1.FC Pirna 6:0 (2:0)


    1:0 Nic Heuer (31.)

    2:0 Niklas Noah Pohl (33.)

    3:0 Georg Liesch (52.)

    4:0 Nic Heuer (59.)

    5:0 Nic Heuer (80.)

    6:0 Franz Josef Pawletta (85.)


    Zuschauer: 113 zahlende incl. 2 Pirnaer Familie


    In Riesa brannte schon mal wieder sprichwörtlich der Baum. 4 Spiele in der LK , kein Sieg, nur 1 Punkt und das Erfolgserlebnis, Sieg im Pokal in Mittweida, schon ewig her, da verlieren Einige die Nerven und beschimpfen Manche die Mannschaft und das Trainerteam. Andere wiederum meckern dagegen im Netz über angeblich mangelnde Einsatzbereitschaft und Leistungsunwillen, während sich bei den Zuschauern nun auch größere Lücken auftun.

    Nachdem die spielerischen Leistungen in der Vorwoche deutlich besser als zuvor waren, galt es nun, dass auch ergebnismäßig umzusetzen. Dazu änderte Juri seine Anfangsaufstellung. Der Hechter stand wieder im Tor, IV Flo Ohme gab sein Saisondebüt und Neuzugang Tom Nehrig stand erstmals in der Startelf. Das Spiel begann wie gegen Flöha, mit deutlicher Überlegenheit der Stahler, aber die ersten Chanchen, Reinkober (4.), Liesch (16.), Pohl (20.) um nur einige zu nennen, wurden allesamt vergeben. Nach einer halben Stunde dann endlich die Führung. Schreibi setze sich auf dem linken Flügel durch, zieht zur Grundlinie, schaut richtig und passt zurück, wo Nic Heuer trotz der Pirnaer Abwehrbeine und Goalie Pierre Schiller zum 1:0 trifft. 2 Minuten später wurde scharf nachgewaschen. Diesmal Marvin Reinkober über links, Flanke durch den Strafraum und am langen Pfosten verwandelt N.N.Pohl.

    Hat man so durchaus mal im Training geübt und gesehen. 👍 Damit war der große Druck erst mal weg. Von den Gästen kam fast nichts, lediglich eine Schlafeinlage der Stahldefensive, nach einer schnell ausgeführten Ecke, war in der ersten Halbzeit erwähnenswert. Die verhinderte letztendlich aber ein Pirnaer, der mit falscher Fusshaltung den Ball wieder zurück Richtung Mittellinie schlägt (22.) Bis zur Halbzeit gab's noch ein paar Riesaer Halbchancen, die aber nicht zu weiteren Treffern führten. Insgesamt doch eine sehr beruhigende erste Hälfte und der erste Ligasieg in Reichweite.

    Zu Beginn von Hz. 2 sandte Mutte Natur erst mal wieder einen schaurige Gruß, während Georg Liesch durch energisches Nachsetzen mit dem 3:0 die Partie entschied. Nach ner knappen Stunde belohnt sich Nic Heuer mit seinem 2. Tor für seine starke Leistung gestern. Danach zog aber kurz der Schlendrian ein und der Hechter musste bei einer Doppelchance der Gäste einmal richtig auf der Hut sein, während der Nachschuss drüber ging. Beim nächsten Konter war es dann Schreibi, der den Einschlag mit einer Kopfballabwehr verhinderte. Der Rest war meistens Stahl. Nic Heuer erzielte 10 Minuten vor Schluss sein 3. Tor und schließlich kam Neuzugang Franz Josef Pawletta endlich zu seinem ersten Erfolgserlebnis im Stahltrikot. Das sollte ihm Auftrieb geben, denn die nächsten Spiele werden deutlich härter werden. Blöderweise ist jetzt Pause und dann geht's nach Freital. Die sind als 2. der Vorsaison genausoschlecht wie Stahl gestartet und holten auch erst gestern ihren 1. Sieg. Das allerdings auswärts in Meissen. Da weiß die Mannschaft gleich was Sache ist. Anschließend kommt Mitabsteiger und Tabellenführer Wilsdruff . Wegweisende Spiele!

    Thema Schiri: Benjamin Arnold hatte in diesem fairen Spiel wenig Mühe und Arbeit, lediglich eine Eckballnichtentscheidung führte zu einer übertriebenen Reaktion bei den Riesaer Trainern. Beim Stand von 4:0 noch fast auszuflippen, naja. 🙈. Assistent 1 Nicholas Köhler schaute bei 2/3 Abseitsentscheidungen offenbar mal überkreuz oder schielt in die Sonne, während Paula Kollmann auf der anderen Seite souverän agierte. Also wirklich nichts kritikwürdiges der Drei!


    Fazit : Erfolgserlebnis zur wirklich richtigen Zeit. Nun gilt es die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen , um weiter erfolgreich zu spielen. Vielleicht dürfen dann auch manche, die Gestern nicht da waren und als Unglücksbringer gelten, wieder ins Stadion. 🤣 :rofl:


    Bilder gibt's wie immer hier...http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html.


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    Auf- und Abwärts in Einem


    Stahl Riesa - TSV Flöha 1:2 (0:0)


    0:1 Tommy Hunger (57.)

    0:2 David Schauer (74.)

    1:2 Nic Heuer (77.)


    Zuschauer: 133 Zahlende bei 12 handgezählten Gästefans


    Nach dem ergebnismäßig uninteressanten Pokalspiel war gestern wieder Ligaalltag angesagt. Da lief es bisher auch so garnicht und nach gestern ist man nicht unbedingt schlauer. Strömten letzten Sonntag noch 1112 Zuschauer durch die Arena Tore, verirrten sich diesmal noch 133 an die Kasse und es gibt schon Ankündigungen, dass das zum letzten Mal war. Kann ich nicht wirklich verstehen, denn als Fan steht man hinter seinem Verein, egal was kommt. Immerhin brachten die Gäste 12 ihrer eigenen Fans mit, wobei ich mich nochmals für die unkorrekte Regenvorhersage entschuldigen muss. 🙈 🌧🌧🌧

    Hatte Stahl bisher immer den Spielbeginn verschlafen, sah es diesmal ganz anders aus. Vom Anstoß weg wurde der Weg nach vorn gesucht und schon nach 16 Sekunden klatschte der Ball nach einem Leonhardt Versuch ans Lattenkreuz. Auch in der Folgezeit ging es regelmäßig Richtung Flöha Tor. Selbst als es nach einer Viertelstunde mit tropischer Intensität zu regnen begann, ließ Stahl nicht nach und erspielte sich Chancen. Da zeigte der Trend eindeutig nach oben, jedoch ist da wo Licht ist auch Schatten. Der lag eindeutig in der Chancenverwertung. Entweder war bei dem halben Dutzend guter Möglichkeiten ein Verteidigerbein, Flöhas Ersatztorhüter Oliver Zimmermann oder die festgelegten Tormaße im Wege. Flöha selbst fand offensiv nicht statt, was auch der Umstand der ersten Ecke nach 44 Minuten unterstreicht. Insgesamt sah es zur Halbzeit sehr freundlich für Stahl aus.

    Auch nach der Halbzeit wurde Stahl gleich im 2 Minutentakt gefährlich, das erlösende Tor fiel aber nicht. So kommt es dann sprichwörtlich irgendwann zur kalten Dusche. Nach 55 Minuten hat man nach einen missglückten Pass quer durchs Mittelfeld noch Glück dass der Flöhaer rechts daneben zielt. Beim nächsten Angriff über rechts passierte dann doch. 0:1 völlig unverdient aber doch Realität. Stahl macht trotzdem ungerührt weiter.... und immer mit dem fehlenden Abschluss. Da man nun mehr Risiko ging, ergaben sich auch Kontermöglichkeiten. Nach 72 Minuten konnte Lennox Schubert noch Klasse parieren aber kurz darauf der vermeintliche Knockout.. Nach etwas Tohuwabohu im Strafraum traf der eingewechselte Schauer ( Name passend zum Wetter 🙃) zum 0:2. 3 Minuten später lag der Ball dann doch im Flöhaer Tor, da der Flöhaer Goalie kräftig mithalf und Nic Heuer zum Anschlusstreffer einschiessen konnte. Im Rest der Zeit ließ dann spürbar die Konzentration, Kraft und die Genauigkeit nach. Flöha spielte auf Zeit und brachte den Sieg nach 97 Minuten durch.

    Schiri Tom Weigang hatte das Spiel lange Zeit, trotz der Wetterverhältnisse, im Griff, machte nur einen eventuell folgenschweren Fehler. In der 53. wird Schreibi im linken vorderen Strafraumeck zu Fall gebracht, er pfeift auch, zeigt :gelbekarte:, aber verlegt den Tatort nach außerhalb. War eindeutig Elfmeter und nicht mal zu knapp. Leider geschah das auf der vom Assistenten entfernten Seite, so daß der auch keine Hilfe war. In der Schlussphase wurde er der aufkommenden Hektik dann nur noch mit 6 x :gelbekarte: Herr.


    Fazit: Einerseits war es spielerisch,vorallem durch den erstmals von Anfang an spielenden Kapitän Paul Kant, ein deutlicher Sprung nach vorn. Ich habe lange nicht so viele Stahl Chancen gesehen. Andererseits ist die Verwertung Selbiger ein Problem, was wiederum, gepaart mit Aussetzern in der Verteidigung , zu der erneuten Niederlage führte. Damit ist nun schon nach 4 Spielen Alarmstufe ..... (Farbe nach persönlicher Wahl eintragen) ! Wir drohen schon den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren und vom Aufstieg brauch keiner mehr zu reden. Nächsten Samstag kommt mit dem 1.FC Pirna der nächste Aufsteiger in die Feralpi Arena und da muss nun ein Sieg her.


    Bilder gibt's an üblicher Stelle , siehe oben.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1:

    Wie von mir erwartet


    Stahl Riesa - Chemnitzer FC 0:5 (0:2)


    0:1 Okan Kurt (9.)

    0:2 Michel Ulrich (18.)

    0:3 Michel Ulrich (49.)

    0:4 Max Roscher (78.)

    0:5 Michel Ulrich (82.)


    Zuschauer: 1112 Zahlende, sicherlich die Hälfte Chemnitz Anhänger


    Endlich hatte die Losfee mal ein Einsehen und sorgte nach einer überstanden 1. Runde für ein attraktives Los. Das der Pokalverteidiger und Regionalligist eine Nummer zu groß für die Stahlelf ist, war den Realisten eigentlich klar. Trotzdem gab es Einige die von der Überraschung träumten, während Andere eine zweistellige Klatsche erwarteten. Kaum am Platz angekommen, musste ich gegenüber dem Ex Co Trainer Enno, auch einen Tipp abgeben. Auf meine Antwort "5/6" wurde ich etwas argwöhnisch angeschaut, aber sollte am Ende Recht behalten. :happy:

    Das Stadioneck mal gut gefüllt, das Fernsehen da und auch der Gästekäfig wurde mal von ca. 400 Gästefans genutzt. Versorgung gab's auch reichlich und ich hoffe mal,dass für den Verein was Substanzielles hängengeblieben ist.

    Das Spiel lief wie erwartet, obwohl Stahl die erste Chance hatte, aber ein Chemnitzer noch den Fuß ineinen Leonhardt Versuch brachte und der Ball als Bogenlampe drüber ging. Im Chemnitzer Tor stand gestern übrigens David Wunsch, der Bruder von Stahl's jetzigem Co Lucas Wunsch. Sonst schon mal als Gast auf den Zuschauerrängen, stand er diesmal auf dem Grün und hielt seinen Kasten sauber. Sein Gegenüber, Lennox Schubert, ist 18, eigentlich noch in der A Jugend spielberechtigt, aber konnte sich auch mehrfach auszeichnen. Manchmal schlägt ihm aber auch sein jugendlicher Leichtsinn noch ein Schnippchen und bei manchem Zuschauer ging der Blutdruck kurzzeitig nach oben. Seine Mannschaftskameraden ,bis auf 2, waren alle maximal 20, verkauften sich aber sehr anständig gegen einen doch auch mit einigen Ersatzspieler angetretenen Chemnitzer FC. Danach übernahmen die Gäste endgültig das Zepter und erzielten 2 Tore, die eigentlich schon die Vorentscheidung waren. Mit etwas weniger Elan verwalteten sie dann das Spiel, vergaßen dabei das ein oder andere Tor mehr zu erzielen, was ihr Trainer nach dem Spiel durchaus bemängelte. Das 0:3 kurz nach der Pause ging etwas zu schnell um sich noch irgendwelche Hoffnungen zu machen. Dennoch bemühte sich die Stahlelf um Aktzente nach vorn und Niklas Noah Pohl und Nic Heuer hatten nach 66 Minuten sogar ne Doppelchance. Letzterer zielte eine Minute später dann doch zu hoch. Chemnitz legte dann noch 2 Tore nach, aber ein Schmeckerchen gabs noch. Fünf Minuten vor Schluss legt Gille Köhler Stefan Mensah im Strafraum per Trikottest und Schiri Tim Haubenschild musste auf den Punkt zeigen. Beim Abschlusstraining am Donnerstag wurden zum Schluss noch Elfmeter geübt und dabei machten die beiden Hüter schon die bessere Figur. Der Gefoulte trat selbst 🙈 an, scheiterte aber am rechten Bein von Lennox, in welchem er ein paar Minuten vorhernoch einen Krampf hatte. Als TORHÜTER 🤣🤣🥳.

    Der wenig beschäftigte Schiri pfiff dann ohne Nachspielzeit ab. Auszusetzen gabs an ihm nix, nur Assistent Eckart, eigentlich auf der guten Seite meiner "Liste" , rief manchmal ein leichtes Kopfschütteln hervor. Egal!

    Hinterher dann sogar noch ne kleine Pressekonferenz, aber wirkliche Fragen taten sich nicht auf.


    Fazit:

    Gut gegengehalten, auch über die ganze Zeit mit der nötigen Konzentration und Laufbereitschaft. Natürlich ist es ein Unterschied ob man 4. oder 7. Liga spielt, aber hoffentlich war es lehrreich für die Jungs. Pokal ist damit abgeschlossen und nun zählt nur noch die Landesklasse Mitte. Da steht man nach 3 Spielen mit nur 1 Punkt da und es zählen in den beiden kommenden Spielen gegen die Aufsteiger aus Flöha und Pirna nur 6 Punkte.


    Bilder gibt's wie immer.....

    http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html und auf seiner Facebookseite " Fussballfotos Tilo Schneider "


    Laufende Bilder hier.....

    oder irgendwo in der Sport im Osten Mediathek.



    Ein Dankeschön meinerseits auch an die vielen fleißigen Helfer und die Sponsoren, die den schönen Fussballnachmittag erst möglich machten.


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Und ich soll's wieder erklären


    Meissner SV 08 - BSG Stahl Riesa 4:3 (2:1)


    0:1 Gillian Köhler (28.)

    1:1 Max Mißbach (37.)

    2:1 Hugo Bäde (45+2.)

    3:1 Samuel Wittig (54.)

    4:1 Richie Mike Melzer (72. FE)

    4:2 Marvin Reinkober (80.)

    4:3 Norman Gründler (86.)


    Zuschauer: 240 , ca 80 Stahlfans


    Da sitzt man nach Abpfiff etwas deprimiert auf seinem Platz und die vorbeigehenden Leute sagen .... " Auf deinen Bericht bin ich aber gespannt ".

    Eigentlich müsste man wieder mal nur einen großen weißen Zettel posten, aber dass macht ja auch keinen Spaß.

    Kreisderby in Meissen gabs lang nicht mehr und war meistens ne klare Angelegenheit für Stahl. Die Zeiten sind vorbei, denn man sieht wo Stahl gelandet ist und in Meissen hat Stahls Ex Trainer Daniel Küttner mit jungen Leuten etwas wirklich gutes aufgebaut.

    Das es ein schweres Spiel werden würde war durchaus klar, aber wie die Mannschaft dann in der ersten Halbzeit, ja sogar die erste Stunde auftritt, geht auf keine der berühmten Kuhhaut.

    Nachdem es nun gestern endlich mal den ersehnten Landregen im Elbtal gab, war der Platz trotzdem gut zu bespielen, nur wer den Ball aus den Riesenpfützen auf der "Aschenbahn" holen musste, war die ärmsten Sau. Zwar gab es 2 Ersatzbälle, aber einmal bestand der Schiri auf dem Ball in der Pfütze und gegen Ende verschwanden die beiden Anderen wie von Zauberhand im Meissner Trainerhäuschen. Auch eine Form von Fairplay. :abgelehnt:

    Das Spiel begann mit Abtasten bis der Hechter nach knapp 5 Minuten schon klären musste. Stahl brachte offensiv nix zustande, konnte aber wenigstens die Meissner vom eigenen Tor fernhalten. Der erste Ball aufs NaumannTor war ein Haist Freistoß nach 26 Minuten. Ansonsten mal wieder der übliche Mix. Defensiv natürlich auch Schreckmomente auf nassem Geläuf. Wie die Jungfrau zum Kinde kommt Stahl zur Führung, denn Gille steht bei ner Ecke goldrichtig und köpft ein. Ein Hoffnungszeichen! Pustekuchen! Es wird nicht besser und nach 36 Minuten klingelt's dann im Stahlgehäuse. Freistoß aus dem rechten Halbfeld, Hechter macht erst nen Schritt nach vorn, dann doch nicht, die Verteidiger schauen nur zu und Max Mißbach trifft zum 1:1. 5 Minuten weiter, der einzige herausgespielte Angriff der Stahler in Hz.1. Über links wird Nic Heuer geschickt der den Ball per Flanke richtig gut an den Fünfer bringt, aber dort schlägt Tom Erik nur ein Luftloch. Kurz darauf fällt der Ball nochmal Norman vor die Füße, der Schussversuch geht aber links vorbei. Damit war eigentlich Halbzeit, jedoch nicht beim Schiri, der meinte 3 Minuten Nachspielzeit irgendwo herzuzaubern. Nichtsdestotrotz muss man konzentriert bleiben. Mehrere Einwürfe, beginnend hinten an der eigenen Eckfahne, bringen Stahl fast an die Mittellinie, dort geht der Ball plötzlich nach Innen, wo Gille wegrutscht, Hugo Bäde auf Justin zuläuft und zur Führung einschiesst.

    Völlig unnötig wurde die Führung hergegeben und es sollte noch schlimmer kommen.

    Zur Halbzeit wechselte Juri 2x aus Marvin Reinkober und N.N.Pohl für Heuer und Frank und machte damit wenigstens eine Fehlaufstellung wett. Sah zunächst auch etwas besser aus, denn es ging über Marvins linke Seite druckvoller gen Meissner Tor. Allerdings schlief man nach 10 Minuten wieder in der Abwehr und Samu Wittig schoss das 3:1. Danach kamen noch Dennis Leonhardt und der Kanter für die erfolglosen Haist und Pawletta. Nun bekam das Spiel der Stahlelf auch noch etwas mehr System, aber eh das Früchte trug stand 1:4. Langer Ball auf der rechten Seite in den Strafraum, Hechter und der Stürmer gehen hin. Der Stürmer fällt, Justin hat den Ball .... Schiri pfeift Elmeter..... Richie Mike Melzer verwandelt sicher. Damit eigentlich durch, nur flog 2 Minuten später ein Meissner vom Platz. Er sah :gelbekarte::rotekarte:, aber zum Schiri komm ich wie immer noch gesondert. :happy: Die Gastgeber zogen sich nun komplett zurück und Stahl drückte nun auf Resultatsverbesserung. Bis zum Strafraum sah es meistens sinnvoll aus, aber dort war meist Schluss. So fiel das 2:4 dann auch aus der eigenen Hälfte, da Marvin Reinkober dort kurz vor der Mittellinie in Bedrängnis geriet und so einfach mal mit seinem linken Huf draufhaute. Sah erst aus als käme Naumann noch dran, aber es schlug trotzdem ein. Nun die beste Stahlphase, die im 3:4 durch Norman mündete. Nun wurde es hektisch, der Schiri machte keine gute Figur, der Spielball wurde weggeschlagen ,Naumann hielt alles was auf sein Tor kam und so war die Niederlage nach 95 Minuten perfekt. Wie letzte Woche Langenau über 1 Punkt jubelte, so und noch etwas mehr feierten die Meissner den verdienten Heimsieg.

    Rubrik Schiedsrichter: Name: Cedric de Parade

    Ich war ja durch eine meiner Quellen vorgewarnt, dass die Karten bei ihm locker sitzen, aber das Gestern war schon ein Schauspiel. Da er auch einer derer ist die Alles pfeifen, kommt man natürlich relativ schnell in die Bedrängnis :gelbekarte: zeigen zu müssen. War nach 20 Minuten bei Stahl so weit und nach 26 beim Gastgeber. Ob des lahmen Spiels in Hz.1 kam er ohne weitere aus und die 3 Minuten Nachspielzeit kann wahrscheinlich auch nur er erklären. Das änderte sich nach der Pause, denn regelmäßig konnte man darauf warten das der gelbe Karton geflogen kam. Einmal verweigerte er ihn jedoch aus unerfindlichen Gründen. Julian Auth foult den Haister an der Strafraumgrenze, laut neutralem Forumsschreiber Steffen sogar im Strafraum, der Pfiff ertönt, empörte Rufe.. "der hat schon Gelb" und es passiert NIX!

    So entsteht natürlich auch Unruhe, die er mit weiteren Karten zu beruhigen versuchte. Dabei beging er den nächsten Fehler, als er nach einem Revanchefoul von Samu Wittig mit anschließendem Rudel, trotz Meeting mit beiden Assistenten , Wittig nur :gelbekarte: zeigte. So kann man in einem Derby eigentlich nicht pfeifen, ohne sich das Leben selst unendlich schwer zu machen. Aber die Niederlage hat sich die Stahlelf selber zuzuschreiben. Meissen's Trainer Daniel Küttner bekommt mit dem Sieg sicherlich etwas Genugtuung für seinen Abgang bei Stahl.

    Fazit: Der Auftritt der ersten Stunde war zum wiederholten Mal zum davonlaufen. Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist, muss man hinterherlaufen und das ging nun schon zum 2. Mal schief. Mittlerweile ist man schon auf Rang 13 repektive 14 angekommen und je nach den Spielausgängen am heutigen Sonntag, könnte uns die rote Laterne zugestellt werden. Einfach unvorstellbar. Es muss schnellstens in die Köpfe, dass wir hier die Gejagten sind und jeder Gegner extramotiviert ist. Nach 3 Spielen schon fast die Saison gegen die Wand gefahren, dass kann einfach nicht der Anspruch von Stahl Riesa sein.

    Nun erst mal das Schsenpokalhighlight gegen den CFC, da hat man nix zu verlieren, aber zweistellig ist auch nicht gut fürs Gemüt und dann müssen bei den Heimspielen gg. Flöha und Pirna definitiv 6 Punkte her.


    Fotos.... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html



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    Da steckt noch der Wurm drin


    Stahl Riesa - Fortuna Langenau 0:0


    Zuschauer: 131


    Nun liegt auch das erste Heimspiel hinter uns, aber zufrieden ist niemand mit den bisherigen Auftritten der Stahlelf in der LK Mitte. Lief es beim Pokalsieg in Mittweida noch ganz gut, zeigte sich in den nachfolgenden 3 Halbzeiten ein schwaches Bild.

    Am Samstag war immerhin die Spielerdecke wieder länger und es gab etliche Wechsel in der Anfangself. Lennox Schubert stand erstmals im Tor, einige Urlauber kehrten zurück und endlich saß der etamäßige Kapitän Paul Kant , nach seinem Kreuzbandriss, erstmals auf der Bank. Dafür fehlte mit David Haist ein ganz wichtiger Baustein im Stahlspiel.

    Die Gäste aus Langenau sind hierzulande völlig unbekannt, obwohl, wie ein findiger Stahlfan herausfand, man in den 60er Jahren mal gegen irgendjemanden aus BED gespielt hat.

    Stahl begann recht offensiv, während sich die Gäste erstmal defensiv aufstellen. Die erste richtige Chance hatten dann aber doch die Gäste, als einer der Ihrigen nach einem Freistoß von halblinks völlig frei vor Lennox zum Kopfball kam. Super Parade und glücklicherweise den Rückstand verhindert. Kurz darauf kam auch Stahl vor das Gästetor, jedoch scheiterte Dennis Leonhardt aus Nahdistanz am Gästekeeper. Nach knapp einer halben Stunde war Selbiger schon geschlagen, aber Dennis schoss von der Strafraumkante links vorbei. 5 Minuten später hätte es fast doch im Stahltor eingeschlagen, doch auch diese Chance vergaben die Gäste. Ansonsten schlich das Spiel vor sich hin.Stahl im Aufbau zu behäbig, unkonzentriert, ließ sich von 2 Vorcheckern verunsichern und auch der absolute Wille nach vorn fehlte. Georg Liesch zielte nach einer abgewehrten Ecke (40.) zu hoch und so ging es torlos in die Pause.

    Hatte es bis dahin nur etwas vor sich hin getropft, begann es nun ekelhaft heftig zu regnen. Der schlaue Fan sorgt vor und bringt einen ausreichend großen Schirm mit, der auch bei Vereinsoffiziellen beliebt ist. Erst stand der Trainer der Ü50 Mannschaft, die übrigens am Sonntag 4. der NOFV Meisterschaft wurden, mit drunter. Als er sich zu den anderen Weicheiern in den Sprechturm verzog, beantragte der sportliche Leiter Asyl. Seis drum, man wird nur einmal nass. 🤣

    Sowas wie in Halbzeit 2 nannte man früher Stahlwetter und auch der Trainer schien ein paar passende Worte gefunden zu haben. Nach etwas Anlaufzeit wurde man zielstrebiger und es ergaben sich Möglichkeiten. Leider fand sich immer wieder ein Exemplar der vielbeinigen Langenauer Abwehr dass den Weg ins Tor verhinderte. Dahinter stand mit Denis Kasperovych auch noch ein guter Vertreter seines Fachs, der im Zweifelsfall noch die Hände ausfuhr. Vermutlich hätte sich letztendlich auch noch irgendein Regenwurm auf der Linie gefunden, um den Ball aufzuhalten. Die Gäste wurden zunehmend hinten gebunden und ausser ner Doppelchance in der 65. ging nix Zwingendes nach vorn. Allerdings ist bei der Nässe immer die Gefahr dass da mal ein Ball durchrutscht, jedoch hatte ich das Gefühl, dass unsere Abwehr das im Griff hat. In der 72. kam es dann zum Comeback vom Kanter und er wurde natürlich von den Mittspielern gesucht. Schön ihn wieder auf dem Platz zu sehen, aber Wunderdinge kann man nach fast 11 Monaten Pause nicht erwarten.

    Bei der letzten Chance in Minute 93 bekam Kasperovych noch die Hand an einen Heuer Schuss von halbrechts. Die anschließende Ecke brachte nix ein und Schiedsrichterin Paula Kollmann pfiff ab.

    Sie war das erste Mal als Hauptschiri in der Feralpi Arena zu Gast und darf gern wiederkommen. Zwei/Dreimal konnte ich einen Pfiff nicht ganz nachvollziehen, ansonsten pfiff sie souverän und kam ohne Karten aus, wobei es ohnehin ein faires Spiel war.


    Fazit:

    Die 2. Halbzeit lässt hoffen, dass man sich so langsam findet. Konzentration und Willen von Anfang an, da fällt zwangsläufig irgendwann das Tor das den Knoten löst.

    Am Besten gleich am Samstag beim Kreisderby in Meissen, denn mit nur einem Punkt aus 2 Spielen hängt man schon arg hinterher. Die LK Mitte scheint ohnehin eine Wundertüte zu sein. 🤷‍♂️


    Bilder wie immer hier...http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html.


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    Schwach und enttäuschend oder der Schuss in den Ofen.


    Großenhainer FV 2. - Stahl Riesa 2:1 (0:0)


    1:0 Florian Beutke (51.)

    2:0 Nico Franke (62.)

    2:1 Niklas Noah Pohl (78.)


    Zuschauer: offiziell 313, davon dann sicherlich mindestens 100 Riesaer


    So nun sind wir auch in der Landesklasse angekommen und der 1. Auftritt ging gleich mal in die Hose. Früher hat man sich harte Duelle mit der Ersten des GFV geliefert und heute verliert man bei der aufgestiegenen Zweiten. Diese sogar zurecht und verdient.

    Beim Blick auf die Aufstellung bekam ich allerdings erst mal einen Schreck. Das etliche Spieler wegen Verletzung und "Urlaub" nicht zur Verfügung stehen würden, war mir bekannt, aber das mit Max Kramer und Fritz Burkhardt gleich 2 A Jugendliche in der Startformation stehen, die zudem gestern noch dort 99 , ließ mich schon nix gutes ahnen.

    Stahl fand zu Beginn des Spiels nicht statt. Ausbeute der ersten halben Stunde waren 2 Ecken und ein TE Frank Schuss rechts vorbei. Die Gastgeber dagegen waren richtig motiviert, liefen, erkämpften sich die Bälle, bekamen sie bei Verlust meist postwendend zurück und erspielten sich logischerweise Möglichkeiten. Mit denen gingen sie aber verschwenderisch um und so gelang es Stahl das Unentschieden mit in die Halbzeit zu nehmen. Selbst brachte man nur noch einen Haist Schuss über die Latte zustande.

    Fast genauso gings nach der Pause weiter. In der 51. was dann passiert, als Florian Beutke über halbrechts geschickt allein auf den Hechter zulief und verwandelte. Stahl danach immer noch nicht richtig wach, aber immerhin konnte Nic Heuer mal abziehen, aber der Ball ging drüber (56.). Fünf Minuten später eine Schlafeinlage der Riesaer Abwehr und Nico Franke erhöhte auf 2:0. Das war dann doch mal sowas wie ein Hallo Wach?. Zuerst hätte Großenhains Diallo aber auch schon den Deckel drauf machen können. So langsam kam dann auch Stahl mal ernsthaft in die Großenhainer Hälfte, scheiterte jedoch meist an Fehlabspielen in die Spitze und untauglichen Mitteln wie lange Flanken auf die "großgewachsenen" Reichmann Frank und Kramer. Ein schöner Angriff über recht führte schließlich zu Anschlusstreffer, als Pohli eine Reichmann Flanke einköpfte.

    Fast hätte es doch noch den Ausgleich gegeben. In Minute 80 wird Pohli links in den Stafraum geschickt, der Verteidiger lässt das Bein stehen und Schiri Schimanski zeigt auf den Punkt. Doch wer soll nun schießen? Kapitän Gille Köhler übernimmt die Verantwortung, kann jedoch Paul Hauke im Grossenhainer Tor nicht überwinden. Da der foulende Maurice Schütze für das Foul die Ampelkarte sah, war Stahl nun auch noch Einer mehr . Wirklich gesehen hat man es nicht, aber einmal konnte sich Nic Heuer noch über rechts durchsetzen, traf jedoch nur den Aussenpfosten. Eine weitere Möglichkeit frei auf Hauke zu laufen, beendete ein Pfiff des Schiris. Dazu gleich noch mehr. Die Gastgeber konnten den Ball aber meistens vom eigenen Strafraum fernhalten, wenn auch auf Kosten einer 2.:gelbekarte::rotekarte: für Moritz Kutsche (94.) , erst in der 72. eingewechselt. Sie brachten es über die Zeit!

    Zur beliebten Rubrik..... Der Schiedsrichter!..... Heute checkte zum ersten Mal Marco Schimanski (Dresden) ein. Wüsste nicht dass wir ihn schon mal als Hauptschiri hatten. Ein Vertreter der Sorte, " Ich pfeiff Alles". Jeder größere Körperkontakt hatte einen Pfiff zur Folge, was wiederum zum Redebedarf mit Stahl Trainer Thomas Juretzko führte und das schon nach 11 Minuten. Er pfiff seinen Stiefel weiterund in Hälfte 2 wurde das Murren in beiden Fanlagern lauter. Da er dies konsequent durchzog, ist es eigentlich nicht mal schlimm, denn man kann sich ja daran gewöhnen. Alles und Gleich hatte allerdings auch den Nachteil , dass es nicht zur Vorteilsauslegung kommt und so pfiff er Nic Heuer kurz vor Schluss eindeutig den Vorteil weg, da der Niemand mehr vor sich hatte. Damit war er beim Stahl Anhang völlig durch, obwohl er nicht viele Fehler machte. Na mal sehen wie die Kollegin nächste Woche schlägt. Gibt ja nicht viele die bisher Stahl gepfiffen haben, also auch Neuland für uns. Ausser vielleicht die Windisch Brüder 🙈.


    Fazit : 1. Landesklassenspiel vergeigt. Der Gegner gewinnt nicht unverdient. Stahl muss sich massiv steigern um in der Liga anzukommen. Andere sind ähnlich schwach gestartet, so die Freitaler, die Freiberger oder meine Freunde aus Lichtenberg, deren Team heute mit 1:11 vom Mitabsteiger Wilsdruff versenkt wurde.

    Wiedergutmachung ist angesagt! Nächste Möglichkeit dafür am kommenden Samstag gg. Fortuna Langenau. Vielleicht sind dann einige der Urlauber oder Verletzten zurück.


    Bilder wie gewohnt...... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html

    Diesmal übrigens auch bei Makopix auf Facebook


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    Heute geht's nun endlich los, das unbekannte Abenteuer Landesklasse.

    Stahl hat nach dem Abstieg den Trainer gewechselt, Thomas Juretzko ist jetzt der Chef, und mit dem Ex Kapitän von jetzt Ligarivale Gröditz Tom Nehrig gibt's nur einen externen Neuzugang. Ansonsten nur Jungs aus der eigenen A Jugend und der eigentlich große Rest von letzter Saison. Ziel ist wohl oben mitzuspielen, wäre mir persönlich eher zu wenig, denn Stahl gehört nich in die LK. Wir werden sehen!

    Favoriten gibt's sicherlich mehrere, so Freital2, Meissen, Freiberg und die 3 Absteiger. Denke mal, Einer davon wirds werden.

    Nix für schwache Nerven


    Germania Mittweida- Stahl Riesa 2:3 (1:2)


    1:0 Nils König (4.)

    1:1 Nic Heuer (17.)

    1:2 Daniel Michann (21.)

    1:3 Levin Jäger (71.)

    2:3 Toni Hahn (65.)


    Zuschauer: 116 offiziell, aber deutlich mehr, ca. 60 Riesaer


    Neue Saison aber erstes Auswärtsspiel, wie immer seit 2018, in Mittweida. Beide Mannschaften sind in die Landesklasse abgestiegen und es gibt Neuanfang. Beim Gastgeber eher Spielpersonalmäßig und bei Stahl hat es vor allem auf der Trainerposition eine große Änderung gegeben. Karsten Oswald, Danke nochmal Ossi, ist jetzt in Glauchau und die neuen Trainer, Thomas "Juri" Juretzko und sein Co Lucas Wunsch sind aus der A Jugend aufgerückt. Gleichzeitig sind auch einige seiner Spieler aufgerückt und schon gestern zeigte, dass man nicht genug davon haben kann.

    Der Ex Aufsichtsratsvorsitzende bekam von seiner Frau keinen Ausgang und so wurde der rote Blitz gesattelt, der Stadionversprecher + ein Neuling eingeladen und ab gings Richtung Mittweida. Wie immer war nur ein Eingang geöffnet und natürlich nichtder der am günstigsten zu den Parkplätze liegt. Selbst am Schluss fand man den Schlüssel nicht. Versorgung war sichergestellt, Getränke und Bratwurst, allerdings war die personelle Situation dem Ansturm nicht gewachsen, so dass dem Riesaer Sportdirektor beim Wasserkauf in der Halbzeit fast der Geduldsfaden riss. 😅

    So dann kommen wir mal zum Spiel. Bereits beim Aufwärmen verletzten sich Tom Nehrig, einziger externer Neuzugang, und Nico Steglich, so dass erst Georg Liesch für Nico auflief. Nach 5 Spielminuten musste auch Tom passen und Louis Reichmann spielte fortan auf den rechten Flügel. Mit dem ersten Angriff gingen die Gastgeber in Führung. Weiter Ball aus der eigenen Hälfte auf gut Glück, ein Riesaer Verteidiger verschätzt sich beim Kopfball und Nils König läuft allein aufs Tor und erzielt das 1:0. Also erst mal ne kalte Dusche. Fast hätte es auch noch das Zweite gegeben, jedoch schlug ein Mittweidaer einen der berüchtigten Hönig Einwürfe, beim Versuch ihn zu berühren, eher aus dem Tor. Glück gehabt und dann das Spiel übernommen! Nach einigen Versuchen, die noch den Abseitswimpel brachten, gabs einen mustergültigen Pass durch die Mitte, so daß Nic Heuer wenig Mühe hatte. 4 Minuten später die Führung durch Dani Michann, als ein abgewehrter Eckball erneut hereingeschlagen wird, er völlig allein vor Goalie Schmidt steht und mit einem kleinen Kabinettstückchen :ja: verwandelt. Mittweida brauchte dann erstmal 10 Minuten , hatte dann aber noch 2 gute Möglichkeiten. Ansonsten hatte Stahl das Spiel im Griff aber meist fehlte es an der Genauigkeit beim letzten Pass.

    Sah ich optimistisch der 2. Hälfte entgegen, ließ das Niveau doch etwas nach, jedoch immer mit dem Gefühl, dass ein Tor Unterschied nicht reichen würde. In Minute 58 legte Levin Jäger aus dem Gewühl noch ein Tor nach. Leider hielt der Vorsprung nicht lange und Toni Hahn verkürzte wieder. Die Gastgeber versuchten nun natürlich mehr Druck aufzubauen aber wirklich erfolgreich gelang Ihnen das nicht. Maximal nach den Einwürfen oder Standarts wurde es gefährlich, denn dafür fehlten die Ideen. Die hatte in der letzten Viertelstunde dafür Stahl. Es wurden mit teils genialen Pässen Konter eingeleitet, die zumindestens zu einem halben Dutzend Toren hätte führen können. Ach hätten wir doch einen Goalgetter.

    So kam es am Ende wie es meistens kommt. Mittweida wirft alles nach vorn und in der letzten regulären Minute streicht schon ein Ball knapp am Pfosten vorbei. Eine angezeigte Nachspielzeit gabs nicht aber dafür noch einen Hönig Einwurf. Der segelte wieder an den Fünfer, wüstes Gestocher und Schuss- + Abwehrversuche die vom Elfmeterpfiff beendet wurden. Sollte es tatsächlich noch in die Verlängerung geben. Hab mir nicht gemerkt wer geschossen hat, aber auf jeden Fall so unplatziert und halbhoch, so dass Justin Hecht den Ball um den Pfosten lenken kann und zum Riesaer Held wird. Danach war sofort Schluss und Stahl mit einem ersten Erfolgserlebnis in der 2. Runde.

    Nun noch zur beliebten Rubrik 😉 Schiedsrichter. Steve Schultheiss aus Chemnitz war mir bisher nicht bekannt. Pfiff eigentlich unauffällig, ein zwei mal gabs Meinungsverschiedenheiten mit dem jeweiligen Spieler oder den Zuschauern wegen der Abseitswimpel. 2x verteilte er :gelbekarte: und das zurecht, denn sowohl Dani Michann als auch der Haister griffen zu taktischen Fouls im Mittelfeld. Was er allerdings beim Elfmeter gesehen haben will 🤷‍♂️. Egal denn er ist nicht reingegangen.


    Fazit: Schöner Erfolg für die Mannschaft, besonders da man zur Halbzeit schon den letzten regulären Auswechsler brauchte und alle bis zum Schluss durchhielten. Mal sehen wen die Losfee in Runde 2 bereithält.

    Ab nächstem Sonntag heißt es aber erst mal Landesklasse, auch wenn das Wort nach wie vor schlecht über die Lippen will. Erstes Spiel beim alten Rivalen in Großenhain, nur halt bei der 2. Mannschaft, die ihrerseits aufgestiegen sind.

    Ein erneuter Sieg wäre sehr wünschenswert.


    Bilder gibt's diese Saison hier.... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html


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