Beiträge von Standuhr

    Wer übrigens wissen will wie kaputt selbst der Amateurfussball unter Führung des SFV ist, dem empfehle ich die 15seitigen Durchführungsbestimmungen zum Sachsenpokal.

    Oha, ist mir ja etwas peinlich! Hoffentlich lassen die mich in Cossebaude dann noch rein! 😂

    Deshalb ein extra "Herzlich Willkommen" in der Staffel Mitte, TSV Cossebaude!

    Da der SFV nun doch schon mit der Staffeleinteilung rausgerückt ist, kann ich ja mit meinem "Privatfred" beginnen!

    In den Hauptrollen:


    Großenhainer FV

    Stahl Riesa

    SC Freital 2.

    HFC Colditz

    BSC Freiberg

    Meissner SV 08

    Germania Mittweida

    Hartmannsdorfer SV Empor

    1.FC Pirna

    FV Gröditz 1911

    Fortuna Langenau

    Heidenauer SV

    TSV Cossebaude (N)

    TuS Weinböhla (N)

    SG Kesselsdorf (N)

    SC 1999 Altmittweida (N)


    4 Aufsteiger in der Staffel und dazu den zurückgezogenen GFV, damit kann ich leben.

    Stahl's Saisonziel ist eindeutig der Aufstieg und da gilt es in jedem Spiel konzentriert zu Werke zu gehen, denn jeder Punktverlust könnte schon einer zuviel sein.


    Personell wurde zurecht aufgestockt, denn gegen Ende wurde es wieder arg luftig auf der Wechselbank.

    Aus der A Jugend rücken Reichelt, Schulz, Krasse und Schwan nach und vom zerfallenden Großenhain kommen Torwart Tom Müller, Harty Scholz, Thomas Kutsche kehrt zurück und Marcel Fricke findet endlich nach Hause zurück.

    Verlosungsunentschieden


    BSC Freiberg - Stahl Riesa 2:2 (2:1)


    1:0 Lukas Erler (20.)

    1:1 Niklas Noah Pohl (29.)

    2:1 Rico Thomas (36.)

    2:2 Nic Heuer (71.)


    Zuschauer: 111, ca. 40 Gäste


    Die Messen waren vor dem Spiel gelesen, es würde sich an der Platzierung nichts mehr ändern und das Aufgebot bestand eh nur aus 13 Mann, da verlost man halt mal die Spielpositionen. Ins Tor durfte Dennis Leonhardt, seines Zeichens sonst Links Offensiv, Torhüter Justin Hecht gab den Stürmer und musste meist ungenauen Pässen seiner Mitspieler hinterherrennen. Die Abwehr bestand aus 2 Stürmern, dem Ersatztorwart und einem gelernten Innenverteidiger. Nur im Mittelfeld gings halbwegs gesittet zu, wo Schreibi gestern die Kapitänsbinde trug.

    Dementsprechend und wegen der fast 30 Grad begann das Spiel eher gemächlich, Freiberg ließ Stahl spielen, setzte auf Konter und fuhr gut damit. Nach 20 Minuten stand Erler auf einmal völlig frei im Stahlstrafraum und ließ Leo keine Chance. Bei Stahl fehlte es an der Genauigkeit, bis Pohli mal allein auf den Hüter zulief, aber statt zu schießen wollte er ihn ausspielen und fiel schließlich über den Freiberger Goalie. Kurz darauf machte er es besser und traf mit einem Schuss unten links ins Eck. Wenig später gingen die Gastgeber wieder in Führung, als der BSC Trainer Rico Thomas von halblinks aufs lange Eck zielte und wir die den Mantel des Schweigens über die Parade von Leo decken. Bis zur Pause tat sich nix mehr und die Vorhersage unseres Stadionsprechers, dass Stahl noch ein Tor schiesst und das Spiel 2:2 ausgeht, sollte sich bewahrheiten.

    Stahl Trainer Thomas Juretzko stellte etwas um, so spielte der Torschützenbeste aller Landesklassen Sachsens, Nic Heuer, wieder im Sturm und erzielte mit seinem 30. Saisontreffer den verdienten Ausgleich. Ansonsten versuchten beide Mannschaften noch den Siegtreffer zu erzielen, aber bei Stahl bekam man Schussleistungen wie im Training zu sehen 🙈 , während Dennis durchaus Ansätze zu einem guten Torwart zeigte und eine Freiberger Chance spektakulär klärte. Das Zielwasser der Gastgeber stand wohl auch noch im Kühlschrank, so dass das Spiel friedlich 2:2 endete.

    Der 3. Platz für Stahl ist am Ende wohl leistungsgerecht. Nachdem man am Anfang massiv Probleme bei der Torerzielung zeigte, brachte man es am Ende, nachdem der Knoten aufgegangen war, auf insgesamt 108 Tore. Leider konnten wir die wichtigen Spiele gg. Freitals2. und in Wilsdruff nicht gewinnen und so blieb nur Platz 3. Aber da Manche im Oktober schon vom Abstieg fabulierten, ist der weitere Saisonverlauf doch richtig gut geworden. Nächste Saison kann nur der Aufstieg auf der Fahne stehen! Nicht mehr dabei sein werden Justin Hecht und Norman Gründler, die in die Zweete gehen. Danke Jungs für euren Einsatz!

    An Neuzugängen kursieren einige Namen, die aber erst nach dem Saisonende genannt werden. Sollten Verstärkungen sein und eine größere Auswahl bedeuten.


    Ach ich vergaß noch Christoph Herrich - Chursin, seines Zeichens der Schiri. Viel hatte er nicht zu tun, beim vergeblichen Pohli Versuch entschied er nicht auf Elfer, allgemein betrachtet völlig richtig, während die Nichtelferentscheidung in der 2. Halbzeit wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben wird. Sein Assistent versuchte der Riesaer Bank diese irgendwie zu erklären, aber daraus wurde niemand schlauer.


    So, dass war die erste Landesklassensaison der BSG und sie endete nicht mit dem Aufstieg, dafür stiegen unsere Freunde vom SV Lichtenberg leider ab, so dass ich nächste Saison hier wohl den Alleinunterhalter geben werde.

    Aber bis dahin ist noch etwas Zeit und so wünsche ich allen eine gute Sommerzeit, erholt euch im Urlaub und denkt mal an etwas Anderes als Fussball.


    Ganz schließe ich hier noch nicht, denn unser Fotograf bekam nicht so weiten Ausgang, was ergo heißt, dass es keine Bilder gibt. Allerdings war für mehr als Ersatz gesorgt, denn das Team Rabenfront war anwesend und hat fleißig gefilmt.

    Der Bericht wird wohl morgen fertig und ich werd ihn natürlich hier noch verlinken!


    :schal1: :schal1: :support: :schal1: :schal1:

    Das moderne Ägypten und die alten Traditionen


    Ach nee, ich wollte ja hier über Fussball und nicht über den Aufenthaltsort schreiben. 😂


    Alter Torhunger in neuem Gewand!


    Stahl Riesa - SV Bannewitz 10:0 (5:0)


    Torschützen: Louis Reichmann, Levin Jäger, Dennis Leonhardt, Georg Liesch (2), Niklas Noah Pohl (2), Nic Heuer (3)


    Zuschauer: 181 Zahlende, keine Gäste wahrgenommen


    Endlich war es soweit und die Stahlelf trat in den lange erwarteten neu designten Trikots mit der Feralpi Werbung an. Spezialanfertigungen, diesmal in Rot, mit der Silhouette des alten Stahlwerks auf der Vorderseite und die weißen Heimtrikots ziert dann die Tribüne im dahinsiechenden alten Ernst Grube Stadion.

    Diesmal war der SV Bannewitz zu Gast, seines Zeichens Tabellenvorletzer und nahezu sicherer Absteiger. Dementsprechend war Stahl natürlich haushoher Favorit und nahm die Rolle mit aller Entschlossenheit für die 90 Minuten an.

    Schon nach 30 Sekunden konnte ein Schreibi Schuss gerade noch abgeblockt werden, doch 3 Minuten später schlug es zum ersten Mal ein. Der diesmalige Kapitän Dirk Thieme schlug einen genauen Pass aus der eigenen Hälfte auf den in die Schnittstelle der Innenverteidigung gestarteten Louis Reichmann, der sicher verwandelte. Stahl drängte sofort auf Nachschlag, kam auch zu Chancen aber irgendwie klebte Franz Josef Pawletta da das Pech an den Füssen. In der 17. konnten sich bei einem langen Ball der Torwart und ein Verteidiger an der Strafraumgrenze nicht einigen und Levin streckte das Bein hinein, 2:0. Immer wieder zogen die Stahler über die Flügel an, überliefen die Außenverteidiger und flankten gefährlich nach Innen. 2 Mal war es Georg Liesch der Flo Ohme Flanken versenken konnte (27./40.) und einmal gings andersherum an den Pfosten, den Abpraller passte Flo zu Dennis Leonhardt zum 4:0.

    Damit waren die Messen natürlich längst gelesen, aber man muss den Bannewitzern bescheinigen, dass sie sich nie Aufgaben und auch den Weg nach vorn suchten. Trotzdem dauerte es bis zur 55. Minute, ehe sie das erste Mal aufs Gehäuse von Justin Hecht schossen und 10 Minuten vor Schluss kamen sie sogar zu einem Eckball.

    Nach der Pause wechselte Trainer Thomas Juretzko dann auch die beiden besten Torschützen der Mannschaft ein. Erst Nic Heuer der, kaum eine Minute nach Einwechslung einen klasse Franz Josef Pawletta Pass versenkte (53.) und 10 Minuten später verwandelte er einen Strafstoß zum 7:0. Dann war der ebenfalls eingewechselte Niklas Noah Pohl dran, 67. 8:0. Nun kam dann doch die 100 Saisontore in greifbare Nähe und die Versuche waren zahlreich. Pohli traf in der 78. zum 9:0, was gleichzeitig das 100. Gegentor der Saison für die Gäste darstellte, doch das Zielwasser mancher Stahlakteure wurde langsam trüb. Flo Ohme schaffte es aus ca. 10 Metern frei vorm Tor den Ball über den Fangzaun zu dreschen, während Benito Teinze unter 5 Metern vorm Tor unbedrängt ein Luftloch erster Güte schlug. Andere Schüsse gingen knapp vorbei oder wurden mit Hilfe von Abwehrbeinen an den Pfosten gelenkt. So rann die Zeit dahinter nur noch Nic Heuer traf mit seinem 25. Saisontreffer zur Zweistelligkeit. So werden wohl meine Lichtenberger Freunde herhalten müssen und der ebenfalls hier schreibende Kilometerfräse wird das 100. verkünden müssen.


    Fazit: Locker und leicht herausgespieltes 10:0, dass auch deutlich zeigte, warum die Gäste da unten stehen und nun in die KOL müssen. Stahl mit Konzentration und Spielfreude, auch wenn der Gegner schwach ist und vermeintlich mit Links zu besiegen ist. Die restlichen 3 Spiele sollte man mit ähnlicher Motivation, denn auch wenn Freiberg und Heidenau verloren haben, lauert immer noch Colditz auf den Sprung auf Platz 3.


    Schiri Patrick Stiller aus dem weit entfernten Oberlungwitz hatte 0 Probleme mit der Partie und hätte sich die 1 :gelbekarte: auch schenken können.


    Bilder gibt's wie immer hier.... https://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html , während ich mich jetzt noch knapp 2 Wochen im Roten Meer aale! 🦈🐡🐠🦭🐙🐚🪼🐬🦈🦭



    :schal1: :schal1: :support: :schal1::schal1:

    Erneut verschenkte Punkte und der gebrauchte Tag des Benjamin A.


    Stahl Riesa - HFC Colditz 2:2. (0:1)


    0:1 Kevin Mörtelbauer (1.)

    1:1 Florian Ohme (52.)

    2:1 Niklas Noah Pohl (55.)

    2:2 Leon Eisert (86.)


    Zuschauer: 287 Zahlende, auch ein paar Colditzer


    Die Idee mit dem Freitagabendspiel war eine richtig Gute, schade nur dass sich von den Rückrundengegnern nur Colditz bereiterklärte, vorfristig in der Arena anzutreten. Über 300 Zuschauer bei bestem Fussballwetter, was will man mehr erwarten.

    Zumindest von der Stahlelf eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem peinlichen Auftritt am Samstag in Hartmannsdorf. Hatte man sich ja auch vorgenommen, aber der Sekundenzeiger hatte noch keine volle Umdrehung geschafft da stand es schon 0:1. Es gab Handfreistoß links knapp ausserhalb des Strafraums und Mörtelbauer schaffte es, Justin Hecht im kurzen Eck zu überraschen. Stahl steckte den Schock schnell weg und kam seinerseits zu Möglichkeiten. Nach 5 Minuten spielte man den Kanter per Flanke am Strafraum frei, leider traf er den Ball nicht richtig. Colditz auch weiterhin gefährlich nach Standards, doch so langsam übernahm Stahl das Kommando und Chancen häuften sich. Je 2x Levin Jäger und Pohli hatten dabei die Deutlichsten, scheiterten aber an ihrer Schusstechnik oder Paul Reichelt im Colditzer Gehäuse. Der Kanter versuchte es aus der Distanz. Aber es war der Wille da und sah auch spielerisch wesentlich besser aus. Die Gäste trafen noch mal das Aussennetz, dann war Pause. Irgendwie passte das Ergebnis auf der Anzeigetafel nicht so richtig zum Spielverlauf und das sollte sich später rächen.

    Stahl begann Halbzeit 2 furios und drehte binnen 5 Minuten das Ergebnis. Erst wurde der "wiedergenesene" Dennis Leonhardt im Strafraum abgeblockt, eine Ecke mit anschließendem Georg Liesch Schuss parierte Reichelt sensationell, doch dann passierte es. Beim nächsten Angriff hatte man sich links vorm Strafraum etwas festgelaufen, da sieht der Kanter das sich Flo Ohme auf der rechten Seite frei Richtung Strafraum bewegt, ein Zuckerpass quer vor dem Strafraum und Flo trifft mit einer Kaltschnäuzigkeit, die ich ihm garnicht zugetraut hätte. Keine 3 Minuten später gab's Freistoß aus halbrecht. Kanter schlägt den Ball Richtung Strafraummitte, die Gäste bekommen ihn nicht richtig weg, schließlich fällt er Niklas vor die Füße, der sich noch dreht und aus 14 Metern landet der Ball links unten im Netz. Nun stimmte auch das Resultat. Leider versäumte man es, aus den vorhandenen Chancen ein drittes Tor nachzulesen. Georg Liesch an die Latte oder Pohli's Kopfball drüber. Von Colditz kam lange Zeit offensiv nichts, doch nach 76 Minuten gabs schon mal einen Warnkonter. Stahl bemühte sich weiterhin erfolglos und so kommt es dann wie es meistens kommt. Ein langer Pass über die Innenverteidiger, Eisert allein auf Justin zu und macht es nervenstark mit einem Heber. Der unnötige Ausgleich + fast wäre es noch schlimmer gekommen. Erst mal köpft noch Franz Josef Pawletta harmlos aus 8 Metern in Reichelts Arme und dann muss der Hechter noch mal ganz tief runter, um einen verdeckten Schuss aufs kurze Eck zur Ecke zu klären.

    Danach war Schluss, so richtig zufrieden sein konnte man nicht, aber eigentlich war's ganz gut. Die Aufstiegsträume hatten sich eh schon vorher erledigt und nun gilt es vielleicht doch noch auf Platz 3 zurückzukehren, auch wenn's schwierig wird.

    Wer ist Benjamin A. ?

    Viele Leser werden es ahnen..... Der Schiedsrichter!

    Auf einer Skala von 1 (gut) bis 10 (schlecht) verdiente er sich gestern eine 572.

    Vermutlich wäre es besser gewesen er wäre gestern einfach im Bett geblieben.

    Es begann schon vor dem Spiel bei der Bekleidung. Colditz erschien mit Trikots deren Vorderseite Rot und Rückseite Dunkelblau waren, dazu auch dunkelblaue Hosen und Stutzen. Stahl spielt bekanntlich in Blau Weiss oder Schwarz Rot und das ganze war in jeder Kombination dem Unparteiischen zu unübersichtlich, dass es schon vorm Spiel zu Diskussionen kam. Schließlich musste Stahl in Blau Weiss sich gelbe Leibchen überziehen, sah vermutlich genauso aus, wie es sich anfühlt.

    Den Anstoß brachte er noch ordnungsgemäß über die Bühne, doch Sekunden später pfiff er am Stahlstrafraum ein Handspiel, welches er exklusiv gesehen hatte. Da das auch noch zum 0:1 führte hat seinen Abend sicher nicht verbessert. In Minute 11 sah Gerrit für ein perfektes Tackling an der Aussenlinie Gelb + erneut Freistoß. Der Colditzer mit der 10 hatte nach ner Viertelstunde schon die 3. Aktion gegen sich und moserte deshalb.... :gelbekarte:. Den Rest der Spielzeit lag er bei der Zweikampfbewertung häufig völlig falsch zugunsten der Gäste , Protestgelb gegen Tom Nehrig, den Kanter und sogar für den Stahl Mannschaftsbetreuer Matthias :rofl:, der sonst die Ruhe in Person, nach 3 unverständlich ausbleibenden Piffen aufsprang! Nach nichtgepfiffenen Fouls liegengebliebene Spieler wurden nicht beachtet und sogar als 2 Spieler deutlich hörbar mit den Köpfen zusammenkrachten und umfielen ließ er weiterspielen und diskutierte auch noch mit den Betreuern. Es wurde bis zum Ende nicht wirklich besser, auch wenn seine Assisten Oskar Lämpel und Marco Knäusel nach Kräften versuchten, das Ganze einzudämmen. Sogar unser Fanfotograf stand wohl kurz vorm Platzverweis, da er mit einem, deutlichst seine Meinung sagendem Trainervater, an einem Fleck stand.

    Ich bin ja schon immer um Objektivität gegenüber dem Schiedrichter bemüht, aber Gestern war mindestens ne Nummer zu groß. In meinem ca. 4 Meter Umkreis befanden sich 4 aktive oder ehemalige Schiris ,mit Qualifikation als Lehrwart oder bis Regionalliga Frauen, aber keiner konnte sich die Leistung oder die Entscheidungen erklären. 🤷‍♂️ Zu seinem Unglück saß nicht weit von uns ein Herr der sich das Spiel in seiner Funktion als Beobachter ansah und mit zunehmender Spielzeit auch immer spärlicher Dreinschaute. 🙈 Nicht das ich den Stab über dem noch jungen Herrn A. brechen will, schließlich brauchen wir jeden aktiven Schiri, aber irgendwie sollte man ihn vielleicht noch mal etwas tiefer üben lassen, wo es nicht so schnell zugeht oder vielleicht hatte er einfach nur einen beschissenen Tag.


    Fazit: Wiedergutmachung nach dem Hartmannsdorf Spiel durchaus gelungen, bis auf das Resultat, aber wie es halt so ist, wenn man vorne die Tore nicht macht, dann ... (hier ist die Grenze zum Phrasenschwein :happy:) und das lag ausdrücklich nicht am Schiedsrichter! Chancen genug waren da.

    Nächste Woche in Mittweida ohne mich, da braucht mich mein Arbeitgeber schon wieder und dann klingt die Saision so langsam ab um in den letzen beiden Spielen noch mal gegen direkte Konkurrenten anzuziehen.


    Bilder wie immer hier.... https://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html



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    Die unnütze Fahrt in den schrägen Wald oder das Ende der Aufstiegsträume


    Hartmannsdorfer SV- Stahl Riesa 3:2 (1:0)


    1:0 Martin Neubert (22.)

    1:1 Niklas Noah Pohl (49.)

    2:1 Norman Bendix (54.)

    2:2 Jonas Schreiber (63.)

    3:2 Marcus Linne (66.)


    Zuschauer: 212, ca. 65 Gästefans hatten den Weg gefunden 😉


    Diesmal gab es wieder völliges Neuland mit dem Hartmannsdorfer Waldstadion und das hat es in sich. Die Hinfahrt gestaltete sich etwas schwierig, da auch amerikanische Navi Apps ohne ein öfters im Gebirge verschwindendes GPS Signal nicht funktionieren, sahen wir viele unbekannte Dörfer und auch mal ein Sackgassenschild im idyllischen Hetzdorf. Dann fanden wir aber doch noch den richtigen Weg, während der eine oder andere Stahl Fan auch ins falsche Hartmannsdorf unterwegs war. 🙈

    Angekommen wurde man vorm Wald auf einer Wiese von einem Einweiser platziert, der die heutigen Maße moderner PKW nicht in seinem Allgemeinwissen gespeichert hat. 🤷‍♂️ Am Ende hat die Wiese eh nicht gereicht, da das Stadion eh nur per PKW erreichbar ist. Halt, ein Stahlfan reiste mit dem Fahrrad an, war übrigens um 8 gestartet 👍🙈😆. Vorgewarnt aus Lichtenberg betritt man nach dem 3 € Obulus eine eigene Welt. Da durfte die Mannschaft nicht mal bis zum Gebäude vorfahren um die Sachen auszuladen und der Platz sieht von hinterm Tor noch relativ normal aus. Schaut man jedoch genauer hin und erst recht von der Seite, dann sieht man den gewaltigen Höhenunterschied. Rundum stehen Bäume, Sonneneinfall ist Mangelware und dementsprechend nass ist es da. Mal was Neues und sicherlich ein Vorteil für Hamado, wie sie in der Gegend genannt werden. Das Alles kann aber keine Ausrede der gestrigen Leistung der Stahlelf sein.

    Die Gastgeber zeigten bereits nach 16 Sekunden, dass sie gewillt waren ordentlich gegenzuhalten. Zwar nur ne Minichance, aber Fingerzeig auf das weitere Spiel. Stahl spielte zuerst Bergab, kam damit aber nicht zurecht. Meine Aufzeichnungen zeigen einen Schuss rechts vorbei (5.) und eine Georg Liesch Flanke (29.) die zu hoch geriet. Ansonsten passierte auf Stahlseite nix. Viel zu lange Bälle bergab oder man verfing sich in der vielbeinigen Abwehr. Manchmal sah es auch einfach nur wie Flipper aus und dabei sah Hamado besser aus. Stahl half dann gutmütig nach. Ein aus dem Mittelfeld rollender Fehlpass wurde Bergauf immer langsamer, Gerrit schirmt den Ball ab, der Hechter kommt zur Strafraumlinie ... " Nimm du ihn, ich hab ihn sicher"... Herr Neubert bedankt sich. Den Ansporn hätte es für die Gastgeber nun wirklich nicht gebraucht. Stahl weiterhin nicht in der Lage die Abwehr auseinander zu spielen.

    Nach der Pause sah es zunächst besser aus. Ein 20 Meter Freistoß vom Kanter wurde zur Ecke abgefälscht und den trat er selbst. Ziemlich perfekt direkt vors Tor und Pohli nickte ein. Wer nun dachte es würde besser laufen sah sich getäuscht. Keine 5 Minuten später gibt's Ecke Hamado. Die wird zunächst rausgeköpft, aber kommt postwendend zurück und findet den freistehenden Norman Bendix, 2:1. 3 Minuten später fällt fast das 3., doch Dani Michann kann gerade noch vor der Linie klären. Immerhin bemühte man sich nun etwas mehr um den erneuten Ausgleich. Der fällt dann auch als Schreibi links über den Flügel in den Strafraum zieht und Dustin Heinrich überwindet. Wird es nun besser? NEIN! Diesmal hilft Dani nach, der als letzer Mann einen katastrophalen Fehlpass zum Gegner spielt, der sich in Person von Herrn Linne bedankt. Der Rest ist schnell erzählt. Die Hamadoabwehr steht wie Feldherren auf dem Hügel und lässt ideenlose Riesaer anrennen, fängt sie ab und schickt die eigenen Leute kreuzgefährlich bergab gen Stahltor. Immerhin können die Juretzko Mannen die endgültige Entscheidung verhindern, allerdings kommen sie selbst erst in der 89. zu einer nennenswerten Möglichkeit, als ein Heuer Schuss knapp links neben das Tor rollt. Der vernünftig pfeifende Felix Wustmann gab noch 3 Minuten drauf, die größtenteils mit 2 Auswechslungen draufgingen und dann pfiff er nach 93 Minuten halt ab. Hamados Spieler und das einheimische Publikum freuten sich wie die Schneekönige und die Mannschaft sprang mit erstaunlichem Liedgut im Kreise. Der größte Teil der Stahlspieler kam immerhin noch zu den mitgereisten Fans , zu einer Art stummen Entschuldigung.

    Fazit: An einem Tag wo sich durch den Sieg Freitals in Wilsdruff die Möglichkeit ergibt, erneut ins Aufstiegsrennen einzusteigen, verliert man mit einer ganz schwachen Leistung. Wie schon beim Sieg gegen Gröditz sieht es irgendwie nach angezogener Handbremse aus, da fehlt der wirkliche Wille, der Spielwitz und die Schnelligkeit sind wie weggeblasen. Sachlich war nach dem Wilsdruff Spiel die Luft etwas raus, aber gestern hat man einen eventuell noch möglichen Aufstieg weggeschmissen. Nun rutschten wir sogar auf Platz 4 ab und am Freitagabend kommt Colditz, die sicher ob des Hinspiels mit dem Messer zwischen den Zähnen erscheinen und Rache wollen. Gelingt ihnen Das ,ziehen auch sie vorbei und Stahl landet im Niemandsland. Dann redet auch niemand mehr von der Erfolgsserie zwischendurch. Also noch mal straffen und die alten Tugenden wiederfinden.


    Bilder gibt's zumindest von Stahlseite keine, denn er war bei der Zweiten, die den Lommatzscher SV in der Arena zu Gast hatten. Der alte Mann schoss das Tor für den LSV, dass Stahllegende David Wukasch per Elfer zum Endstand ausglich.


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