Das Ende der Serie
Stahl Riesa - SC Freital 2. 0:1 (0:1)
0:1 Paul Szuppa (8. FE.)
Zuschauer: 267 , ca. 15 Gäste
Jede Serie geht mal irgendwann zu Ende und die von Stahl endete nach 13 ungeschlagenen Spielen. Musste nicht sein, ist aber trotzdem passiert.
Im Hinspiel gab es schon eine 0:5 Klatsche, aber da sich Stahl seitdem sehr verbessert hat, waren die Vorzeichen diesmal anders. Stahl fehlte der ein oder andere Stammspieler, während bei den Gästen der Toptorschütze Eric Zimmermann auf dem Aufstellungsbogen fehlte.
Es ging ziemlich offensiv los und bereits nach 7 Minuten zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt, da ein Freitaler im Strafraum zu Fall kam. Paul Szuppa verwandelte sicher und so konnte Freital aus einer sicheren Position spielen. Sie machten hinten dicht und pressten vorn zum Teil mit 3 Mann. Damit verhinderten sie einen sinnvollen Spielaufbau der Stahler,die es immer wieder mit weiten Bällen aus der Abwehr probierten, die meist eine Beute der Gästeverteidigung wurden. Das eigene Miitelfeld wurde vor allem in der Mitte sträflich vernachlässigt, so dass ausser einem Levin Jäger Kopfball nach Ecke nichts Gefährliches auf den Gästekasten kam. Die ihrerseits hatten aber auch nix Zwingendes zu bieten. So blieb die 1. Halbzeit recht ereignisarm.
Nach der Pause schien es so weiter zu gehen, aber nach 10 Minuten zog Stahl mal an und es gelang die Freitaler unter Druck zu setzen. Der Kanter schoss zwei Mal auf den Gästekasten, eine Liesch Flanke kam gefährlich und ein Pohli Versuch wurde gerade noch abgeblockt. Die grösste Möglichkeit hatte dann der Kapitän himself, als eine verunglückten Abwehrversuch von Freitals Keeper Engelmann bei ihm landete , er aber aus 35 Metern das leere Tor verfehlte. Anschließend brachten die Gäste wieder Ordnung in ihr Spiel und kamen selbst zu Chancen (70./72.). Die Größte hatten dann Szuppa der fast allein vor Justin Hecht auftauchte (79.), der jedoch bravourös klärte. In den letzten Minuten warf dann Stahl alles nach vorn, leistete sich aber zu viele Fehlpässe, hatte weiter nicht genug Ideen um noch den Ausgleich zu erzielen und so lief die Zeit davon. Noch dazu verlor Schiri Jan Windisch, der bis dahin relativ gut gepfiffen hatte, etwas die Übersicht und bekam die aufkommende Hektik nicht in den Griff. Irgendwann nach 96 Minuten oder so pfiff er dann ab. Damit hat Stahl das erste Mal seit dem 8. Oktober wieder mal verloren.
Fazit: Eine Niederlage die nicht sein musste. Der Elfer war schon berechtigt und es hat auch keiner protestiert. Anschließend hatte man über 80 Minuten Zeit dass Spiel zu drehen, aber der Gegner war schon ein anderes Kaliber als Flöha, Langenau oder Pirna zuletzt. Sie waren gestern nicht unbedingt besser, sondern einfach nur Erfahrener und Abgezockter. Stahls Spiel mangelte es gestern an Tempo und Ideen. Die sollte man schnell wiederfinden, denn nach Ostern geht es zu Spitzenreiter Wilsdruff. Da man nun wieder 7 Punkte, bzw. 3 (Freital) aufweist, muss man am Landbergweg nun schon gewinnen, um noch ein Wörtchen beim Thema Aufstieg mitzureden. Das gestern war schon ein Rückschlag, aber noch sind 9 Spiele zu gehen und aufgeben keine Option.
Ich werde dann aber vermutlich fehlen, so sagt zumindest der Bereitschaftsplan.
Bilder gibt's diesmal auch .... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html , die Couchanziehungskraft wurde erfolgreich überwunden.
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