Und ich soll's wieder erklären
Meissner SV 08 - BSG Stahl Riesa 4:3 (2:1)
0:1 Gillian Köhler (28.)
1:1 Max Mißbach (37.)
2:1 Hugo Bäde (45+2.)
3:1 Samuel Wittig (54.)
4:1 Richie Mike Melzer (72. FE)
4:2 Marvin Reinkober (80.)
4:3 Norman Gründler (86.)
Zuschauer: 240 , ca 80 Stahlfans
Da sitzt man nach Abpfiff etwas deprimiert auf seinem Platz und die vorbeigehenden Leute sagen .... " Auf deinen Bericht bin ich aber gespannt ".
Eigentlich müsste man wieder mal nur einen großen weißen Zettel posten, aber dass macht ja auch keinen Spaß.
Kreisderby in Meissen gabs lang nicht mehr und war meistens ne klare Angelegenheit für Stahl. Die Zeiten sind vorbei, denn man sieht wo Stahl gelandet ist und in Meissen hat Stahls Ex Trainer Daniel Küttner mit jungen Leuten etwas wirklich gutes aufgebaut.
Das es ein schweres Spiel werden würde war durchaus klar, aber wie die Mannschaft dann in der ersten Halbzeit, ja sogar die erste Stunde auftritt, geht auf keine der berühmten Kuhhaut.
Nachdem es nun gestern endlich mal den ersehnten Landregen im Elbtal gab, war der Platz trotzdem gut zu bespielen, nur wer den Ball aus den Riesenpfützen auf der "Aschenbahn" holen musste, war die ärmsten Sau. Zwar gab es 2 Ersatzbälle, aber einmal bestand der Schiri auf dem Ball in der Pfütze und gegen Ende verschwanden die beiden Anderen wie von Zauberhand im Meissner Trainerhäuschen. Auch eine Form von Fairplay. 
Das Spiel begann mit Abtasten bis der Hechter nach knapp 5 Minuten schon klären musste. Stahl brachte offensiv nix zustande, konnte aber wenigstens die Meissner vom eigenen Tor fernhalten. Der erste Ball aufs NaumannTor war ein Haist Freistoß nach 26 Minuten. Ansonsten mal wieder der übliche Mix. Defensiv natürlich auch Schreckmomente auf nassem Geläuf. Wie die Jungfrau zum Kinde kommt Stahl zur Führung, denn Gille steht bei ner Ecke goldrichtig und köpft ein. Ein Hoffnungszeichen! Pustekuchen! Es wird nicht besser und nach 36 Minuten klingelt's dann im Stahlgehäuse. Freistoß aus dem rechten Halbfeld, Hechter macht erst nen Schritt nach vorn, dann doch nicht, die Verteidiger schauen nur zu und Max Mißbach trifft zum 1:1. 5 Minuten weiter, der einzige herausgespielte Angriff der Stahler in Hz.1. Über links wird Nic Heuer geschickt der den Ball per Flanke richtig gut an den Fünfer bringt, aber dort schlägt Tom Erik nur ein Luftloch. Kurz darauf fällt der Ball nochmal Norman vor die Füße, der Schussversuch geht aber links vorbei. Damit war eigentlich Halbzeit, jedoch nicht beim Schiri, der meinte 3 Minuten Nachspielzeit irgendwo herzuzaubern. Nichtsdestotrotz muss man konzentriert bleiben. Mehrere Einwürfe, beginnend hinten an der eigenen Eckfahne, bringen Stahl fast an die Mittellinie, dort geht der Ball plötzlich nach Innen, wo Gille wegrutscht, Hugo Bäde auf Justin zuläuft und zur Führung einschiesst.
Völlig unnötig wurde die Führung hergegeben und es sollte noch schlimmer kommen.
Zur Halbzeit wechselte Juri 2x aus Marvin Reinkober und N.N.Pohl für Heuer und Frank und machte damit wenigstens eine Fehlaufstellung wett. Sah zunächst auch etwas besser aus, denn es ging über Marvins linke Seite druckvoller gen Meissner Tor. Allerdings schlief man nach 10 Minuten wieder in der Abwehr und Samu Wittig schoss das 3:1. Danach kamen noch Dennis Leonhardt und der Kanter für die erfolglosen Haist und Pawletta. Nun bekam das Spiel der Stahlelf auch noch etwas mehr System, aber eh das Früchte trug stand 1:4. Langer Ball auf der rechten Seite in den Strafraum, Hechter und der Stürmer gehen hin. Der Stürmer fällt, Justin hat den Ball .... Schiri pfeift Elmeter..... Richie Mike Melzer verwandelt sicher. Damit eigentlich durch, nur flog 2 Minuten später ein Meissner vom Platz. Er sah 
, aber zum Schiri komm ich wie immer noch gesondert.
Die Gastgeber zogen sich nun komplett zurück und Stahl drückte nun auf Resultatsverbesserung. Bis zum Strafraum sah es meistens sinnvoll aus, aber dort war meist Schluss. So fiel das 2:4 dann auch aus der eigenen Hälfte, da Marvin Reinkober dort kurz vor der Mittellinie in Bedrängnis geriet und so einfach mal mit seinem linken Huf draufhaute. Sah erst aus als käme Naumann noch dran, aber es schlug trotzdem ein. Nun die beste Stahlphase, die im 3:4 durch Norman mündete. Nun wurde es hektisch, der Schiri machte keine gute Figur, der Spielball wurde weggeschlagen ,Naumann hielt alles was auf sein Tor kam und so war die Niederlage nach 95 Minuten perfekt. Wie letzte Woche Langenau über 1 Punkt jubelte, so und noch etwas mehr feierten die Meissner den verdienten Heimsieg.
Rubrik Schiedsrichter: Name: Cedric de Parade
Ich war ja durch eine meiner Quellen vorgewarnt, dass die Karten bei ihm locker sitzen, aber das Gestern war schon ein Schauspiel. Da er auch einer derer ist die Alles pfeifen, kommt man natürlich relativ schnell in die Bedrängnis
zeigen zu müssen. War nach 20 Minuten bei Stahl so weit und nach 26 beim Gastgeber. Ob des lahmen Spiels in Hz.1 kam er ohne weitere aus und die 3 Minuten Nachspielzeit kann wahrscheinlich auch nur er erklären. Das änderte sich nach der Pause, denn regelmäßig konnte man darauf warten das der gelbe Karton geflogen kam. Einmal verweigerte er ihn jedoch aus unerfindlichen Gründen. Julian Auth foult den Haister an der Strafraumgrenze, laut neutralem Forumsschreiber Steffen sogar im Strafraum, der Pfiff ertönt, empörte Rufe.. "der hat schon Gelb" und es passiert NIX!
So entsteht natürlich auch Unruhe, die er mit weiteren Karten zu beruhigen versuchte. Dabei beging er den nächsten Fehler, als er nach einem Revanchefoul von Samu Wittig mit anschließendem Rudel, trotz Meeting mit beiden Assistenten , Wittig nur
zeigte. So kann man in einem Derby eigentlich nicht pfeifen, ohne sich das Leben selst unendlich schwer zu machen. Aber die Niederlage hat sich die Stahlelf selber zuzuschreiben. Meissen's Trainer Daniel Küttner bekommt mit dem Sieg sicherlich etwas Genugtuung für seinen Abgang bei Stahl.
Fazit: Der Auftritt der ersten Stunde war zum wiederholten Mal zum davonlaufen. Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist, muss man hinterherlaufen und das ging nun schon zum 2. Mal schief. Mittlerweile ist man schon auf Rang 13 repektive 14 angekommen und je nach den Spielausgängen am heutigen Sonntag, könnte uns die rote Laterne zugestellt werden. Einfach unvorstellbar. Es muss schnellstens in die Köpfe, dass wir hier die Gejagten sind und jeder Gegner extramotiviert ist. Nach 3 Spielen schon fast die Saison gegen die Wand gefahren, dass kann einfach nicht der Anspruch von Stahl Riesa sein.
Nun erst mal das Schsenpokalhighlight gegen den CFC, da hat man nix zu verlieren, aber zweistellig ist auch nicht gut fürs Gemüt und dann müssen bei den Heimspielen gg. Flöha und Pirna definitiv 6 Punkte her.
Fotos.... http://www.tiloschneider66.de/saison-2022-2023.html
