Tore: 0:1 Wollermann 83.( FE), 0:2 Voigt 90.+2
Z.: 70
SR.: Daniel Habertag (Gahry)
Aufstellung VfB:
Ogorek- Schreck,Preuß,Hahm- Domsch,Lowitz,Zimmer,Voigt- Mißbach- Wollermann,Grunewald
Res.:
Seidler für Domsch 55.
Rostock für Grunewald 55.
Jess für Schreck 80.
Zum Spiel:
Unsere Mannschaft begann druckvoll und bekam auf Grund der besseren Spielanlage, die Begegnung schnell unter Kontrolle. Angriffe im Minutentakt wurden Richtung Gastgebertor vorgetragen. Richtige Torgefahr sprang dabei aber nicht heraus, Grund dafür war fehlende Durchschlagskraft und Unkonsequenz im gegnerischen Strafraum. So hatte SVD Torhüter Römer einen geruhsamen Nachmittag bis dato. Einzig W. Lowitz versuchte es wenigstens mal mit zwei Distanzschüssen, welche aber von der Abwehr geblockt oder über das Tor gingen. Unsere Mannschaft hatte das Spiel über die Aussenpositionen komplett eingestellt, die Angriffe wurden nur noch durch die Mitte, gegen jetzt eine sehr robuste und ruppige Döberner Mannschaft durchgeführt. Kurz vor der Halbzeitpause wurde S.Voigt im Strafraum klar gefoult, nur der Schiedsrichter entscheidet auf Weiterspielen. Eine sehr strittige Entscheidung.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Der VfB jetzt druckvoller und wiederum läuft das Spiel nur in eine Richtung. Auch unser Angreifer St.Wollermann ist jetzt mit deutlich mehr Elan, als im ersten Abschnitt zu Gange. Seine Möglichkeiten konnte er aber nicht zur Führung nutzen. Nach einer guten Anfangsphase verflachte das Spiel zunehmend. Unnötige Ballverluste im zentralen Mittelfeld (Zimmer) luden den Gegner zum Kontern ein. Die Gastgeber versuchten es nun auf die harte Tour. Böse Fouls gegen Zimmer,Voigt,Preuß und Hahm wurden nicht ausreichend vom überforderten Schiedsrichter geahndet. Jetzt der Wechsel, für die schwachen Domsch und Grunewald kamen Rostock und Seidler in das Spiel. Dieser brachte gleich mehr Schwung in das Aufbauspiel unserer Mannschaft. Nach einem Foul an T.Missbach im Strafraum, blieb der Pfiff des Unparteiischen abermals aus. Unglaublich. St.Wollermann setzte sich über Rechts schön durch, schlenzte über Torwart Römer, trifft aber nur die Torlatte. Jetzt Ch.Rostock, zieht von Links in den Strafraum und wird klar gefoult, man glaubt es kaum, es gibt Elfmeter für den VfB, welchen St.Wollermann sicher verwandelt. Unerklärlicherweise ziehen wir uns jetzt zurück. Döbern drückt, aber ohne klare Linie. Nach einem 20 Meter Freistoß von T.Missbach, lässt Römer den Ball abprallen. Diesen Abstauber nutzte S.Voigt zum verdienten 2:0 Endstand. Mit den spielerischen Mitteln unserer Mannschaft, muss man so einen schwachen Gegner aus Döbern, sicherer und eindeutiger schlagen.
Lars Zimmermann