Beiträge von Saxsophon

    langsam wird es unheimlich...

    Radebeul vs. SVE Kamenz 0:3 (0:1)

    Zuschauer, für Radebeul gute Kulisse, ca. 100 Leute, davon ca. 25 die es mit dem Herbstmeister halten.

    Das Wetter war ok, eben Herbst und kein Regen.

    Das Trainerduo Rietschel/Rettig rotierte im Vergleich zur Vorwoche kräftig durch, was allerdings dem Spielverständnis überhaupt nicht schadete. Verletzungs-/krankheitsbedingt fehlten M. Hänsel, P. Wocko und K. Labisch. Hinzu gesellte sich der gelb-gesperrte J. Krautschick.

    R. Tänzer und C. Rettig rotierten auf die Bank. Dafür bekamen S. Schöne sowie T. Barnickel die Chance sich zu zeigen.

    Dem dominanten Spiel der rot/weißen taten die Ausfälle/ Wechsel keinen Abbruch. Von Anpfiff an wurde die Spielkontrolle übernommen und die Gastgeber hatten Mühe ihr Spiel zu gestalten.

    Erst nach einer Viertelstunde konnte der Radebeuler Riedel den ersten Schuß Richtung Gästetor schicken, der für den Keeper Kostal kein Problem darstellte. Zuvor musste, einer der heute besten grün/weißen, Torwart Nufer, mehrmals in höchster Not die Fehler seiner Vorderleute ausbügeln.

    Nach einer halbe Stunde wurde er so richtig berühmt geschossen, als erst Martin Sobe und danach der Ex-radebeuler Felix Graage scheiterten. Kurz danach die zweite Chance der Karl- May städter. Der vor allen durch diskutieren auffallende Kopas:gelbekarte: versuchte es nach Hereingabe von Töppel aus dem Rückraum, schoss aber deutlich drüber. Jetzt wurde der Gastgeber etwas offensiver und das nutzten die schnellen Kamenzer gnadenlos aus. Alex Schidun spielte Doppelpass mit Sobe und lupfte das Runde mit viel Übersicht ins Eckige. Das ging den Gastgebern viel zu schnell und die Einheimischen Fans nahmen den Pausenpfiff von Schieri Schlömann dankend zur Kenntnis.:bia:

    Nach dem Pausentee ging es sofort lebhaft weiter und es war zu merken, dass die Radebeuler etwas zählbares mitnehmen wollten. Das war in der 65. Minute Makulatur. Es ging wieder ratz-fatz. Sandro Schulzes Hereingabe legte Sobe zurück auf Tom Grellmann und der jagte den Ball humorlos in die Maschen. Die letzten 25 Minuten zeigte Nufer, dass er in Steffens Lieblingsverein eine solide Ausbildung genossen hat. Während seine Vorderleute immer mehr abbauten, hielt er seine Farben mit teils spektakulären Paraden im Spiel. Die Kamenzer, angetrieben vom Mittelfeldregisseur Franz Häfner, hatten noch nicht genug und Grellmann machte 10 Minuten vor Ultimo, mit einem schönen Solo durch 3 Gegenspieler den Deckel drauf. :schal4:

    Jetzt wird Steffen wieder aufstöhnen, aber was von den rot/weißen an 100prozentigen wieder liegengelassen wurde....

    Für uns ist der Deckel drauf und ich wünsche allen hier lesenden ein schönes Weihnachtsfest santa-squaredund einen guten Rutsch nach 2020 (Wahnsinnszahl). Bleibt schön gesund und seid nicht so schreibfaul (außer den üblichen Verdächtigen)

    PS: Die Tore sind per Video auf die Kamenzer Homepage gestellt.

    Arbeitssieg nach flotten Spiel von beiden Seiten und .. Herbstmeister:schal4:

    SVE vs. Kickers 3:2 (2:1)

    Zugucker ca. 120, keine Gäste auszumachen (oder vor dem Sprühregen versteckt)

    Bei lausigem Herbstwetter, der Regen kam gefühlt von allen Seiten, erledigte unsere Mannschaft die (sogenannte) Pflichtaufgabe in der ersten Hälfte gut, in der 2. dann so la la.

    Eine Woche nach dem wirklich grandiosen Derby-Sieg hatten die meisten Fans so ein wenig Bedenken, ob der Konzentration auf einen unangenehmen Gegner.

    Trainer Rietschel musste auf Wocko, Labisch und anfangs auch auf den Abwehrorganisator Huth verzichten. So begannen die Männer vom Hutberg mit der Innendefens Graage/ Grieß. Das die so noch nie zusammen gespielt haben, sah man bei einigen Aktionen. Die Gäste aus Markkleeberg hatten ihrerseits deutlich mehr Infekt bedingte Personalsorgen und reisten mit lediglich einem Wechsler an.

    Von Beginn an knüpften die Lessingstädter an die Bautzener Leistung an, was allerdings gegen die bedeutend defensiveren Leipziger Vorstädter mühsam wurde.

    Die Gäste versuchten aus der stabil stehenden Abwehr die torgefährlichen Freyer und vor allen Blochwitz mit langen Bällen ins Spiel zu bringen. Dieses Konzept wurde aber schon in der 6. Minute über den Haufen geworfen. Der Flügelflitzer Sandro Schulze sprintete seinem Bewacher davon und seine Eingabe versenkte Jonas Krautschick am langen Pfosten. Fast im Gegenzug hatten die Gäste den Ausgleich auf den Fuß. A. Marzog ging allein auf den herauskommenden Kamenzer Torhüter zu und schob das Runde an Keeper Kostal und dem Tor vorbei. Solche Nachlässigkeiten brachten die Kamenzer Trainer sichtlich in Rage, aber es wurde nicht besser! In der 23. Minute bestraften die Gäste die fahrlässige Spielweise der rot/weißen mit dem Ausgleich. C. Freyer netzte zum Ausgleich ein. Nach einer halben Stunde versuchte es Franz Häfner aus der zweiten Reihe mit einem seiner gefürchteten Fernschüsse, musste allerdings noch nachjustieren. Jetzt waren unsere Jungs wieder munter, aber die sehr agilen Martin Sobe und Tom Grellmann vergaben. Die Gästeabwehr hatte jetzt zunehmend Probleme die schnellen Stürmer der Lessingstädter fair zu stellen und so wurde Sobe mit einem langen Bein Elfmeterwürdig gestoppt. Häfner hatte nachjustiert und versenkte die Kugeln zur erneuten Führung. Nach einer weiteren Riesenchance vergeben von Rico Tänzer ging es zum Pausentee. In der Pause hörte der langsame Regen auf und es wurde regentechnisch richtig ungemütlich.

    Die Gastgeber wollten mit Beginn der 2. Hälfte die Entscheidung erzwingen und in der 55. Minute erzielte Schulze das jetzt auch verdiente 3:1. Vorausgegangen war ein Supersolo von Grellmann.

    Jetzt dachten die Fans wieder über ein höheres Resultat nach, hatten die Rechnung allerdings ohne die kampfstarken Gäste gemacht die mit viel Glück und Einsatzwillen verteidigten. Nachdem Freyer für die Gäste eine doppelte Chance liegen gelassen hatte, hätte Sobe allerdings das Spiel vorentscheiden müssen. 20 Minuten vor Ultimo war es dann soweit. Cornelius Gries verwandelte eine Eingabe vom kampfstarken Alex Schidun per Kopf, wurde allerdings zurück gepfiffen. Allgemeines Unverständnis- Abseits?? Wieso, die Eingabe kam von der Grundlinie und Gries war eingelaufen??!:stumm:

    Kamenz war noch am diskutieren, da klingelte es im Tor. Blochwitz bekam auf der rechten Seite den Ball und fackelte nicht lange. Er schloss überragend ins lange Eck ab. Kurz vor Ende der Partie brachte Rietschel R. Huth für Schulze zur Absicherung der 3 Punkte, was eine gute Entscheidung war! In der Nachspielzeit hatte dann Kanyai noch eine Doppelchance der Marke unglaublich zur Entscheidung. Nach super Pass von Schidun tauchte er kurz vor dem Tor völlig frei auf und schaffte es zweimal den gegnerischen Schlussmann berühmt zu schießen. So blieb es beim 3:2 und der Herbstmeisterschaft:bindafür:

    Wahnsinn!!!

    Budissa Bautzen 1. Männer vs. SVE Kamenz 1:7 (1:3)

    ca. 400 Zuschauer, davon (ich sage mal ca. 150 der Einheit zugeneigte:support:), Wetter gut, bei einer scharfen Briese bömischen Windes auf der Müllerwiese.

    An so ein Pflichtspielergebnis vs. Bautzen konnten sich nicht einmal die Ü 80 der Kamenzer erinnern und wird auch so in der Erinnerung bleiben.:bindafür:

    Die Kamenzer Verantwortlichen überraschten mit einer offensiv aufgestellten Mannschaft. Mit Dreierabwehr und viel Druck über die Außenbahn wollten sie die, auch mit einigen Regionalliga erfahrenen Spieler besetzten Bautzener, überraschen.

    Im Tor wurde Stammkeeper Zlatan Kostal krankheitsbedingt durch Petr Svarc ersetzt. Der Tscheche machte , trotz fehlender Spielpraxis, seine Sache ausgezeichnet. Die Gastgeber konnten auf Ihre Tormaschine Hagemann zurück greifen, den ich aber über die gesamte Spielzeit nicht gesehen habe.

    Das Spiel begann mit langen Gesichtern der rot/weißen Fans. Die unermüdlichen Bautzener Fans skandierten nach 3 Minuten: "Ecke-Ecke-Tor" und so kam es auch. Totale Verwirrung in der Abwehr der Gäste und nach Ecke von Kloß stieg der Tscheche Sidlo am höchsten und versenkte den Ball per Kopf im Gästetor.

    Der Heimjubel war gewaltig und der Fanblock schwärmte vom Derbysieg, als Sandro Schulze das Runde überlegt über Höhne ins Netz hob (9.). Jetzt konnten wir uns gemütlich um Getränke bemühen, denn unsere Mannschaft begann das Gaspedal durchzudrücken. Die etwas hüftsteif wirkenden Abwehrspieler der Gastgeber hatten zunehmend Probleme mit den schnellen Kamenzer Stürmern. Die Übersicht der Bautzener ging zunehmend verloren und in der 28. Spielminute durften wir die Führung bejubeln. Christoph Rettig wurde sauber links freigespielt, setzte zur Flanke an und in der Mitte war es der 1,60m-Mann Martin Sobe der das Runde per Flugkopfball an die Unterlatte setzte. Der Assi, ca 150 Kamenzer Fans und der VAR in Köln entschieden auf Treffer, nur Budissa-Trainer Hentschel war anderer Meinung:motz: und kassierte vom Schiedsrichter :gelbekarte:.

    Jetzt flutschte es bei den Hutberg-Männern! Sobe wurde mustergültig von Tom Grellmann auf die Reise geschickt, umkurvte den Bautzner Schlussmann und Gröschke konnte in höchster Not klären. Franz Häfner sollte es vorbehalten bleiben, mit seinem feinen Füßchen die Vorentscheidung in der 37. Minute per Freistoß zu erzielen. Als drei Minuten später Keeper Svarc einen platzierten Kopfball von Fischer per Glanzparade aus dem Eck holte, war das (aus Kamenzer Sicht) glänzende Match zur Pause gelaufen.

    Nach dem Pausentee kamen die Hausherren etwas offensiver auf's Geläuf und machten somit noch mehr Räume auf. Der heute überragende 3-fach Torschütze Schulze sagte danke und erzielte nach Solo und etwas Glück, das 1:4 (52.). Das 1:5 war großes Kino von Grellmann. Ganz schneller Einwurf und Grellmann, überlupfte den zu weit draußen stehenden Höhne. Der war allerdings das ärmste Schwein, weil die Abwehr vor ihm nicht existent war. Zunehmend breitete sich Frustration bei Spielern und Anhängern der Senfstädter aus. Danny Gärtner grätschte an der Seitenauslinie unseren Mittelfeldmotor (und Exbautzener) Alex Schidun brutal von hinten um :evil:und hatte Riesenglück- nur :gelbekarte:. Ab sofort beteiligten sich auch die Abwehrspieler am Torreigen. Nach Ecke verwandelte Abwehrchef Robin Huth zum 1:6. Jetzt verliesen die Schwarz/weißen Fans scharenweise die Stätte der "Demütigung" (Originalton). In der 73. Minute war es erneut der wie aufgedreht spielende Schulze. Er überlupfte den nun total fertigen Höhne zum 1:7. Danach lies sich der bedauernswerte Keeper auswechseln und verschwand wortlos in der Kabine. :gruebel:

    Jetzt gab es auch auf der Tribüne den "Brasilien-Effekt". Man hatte Mitleid und wollte kein "Abschlachten" (auch Originalton). Trainer Ritschel (auch mit Bautzener Vergangenheit) hatte ein Einsehen und nahm die Sturmreihe Sobe, Grellmann und Häfner vom Platz.

    Schieri Runge, der wirklich nicht pro Kamenz gepfiffen hat, hatte auch ein Einsehen und pfiff ganz pünktlich ab.

    Damit war das Wochenende unter dem Hutberg mit Freude erfüllt. Die von mir angesprochenen Wochen der Wahrheit haben unsere Jungs mit Bravour absolviert. Jetzt noch die Kickers und Radebeul und dann schau mer mal wie das Weihnachtsgeschenk aussieht.:schal4:

    bei uns wurde erzählt, dass die Begegnung in Leipzig wg. abgesoffenen Platz abgesagt wurde?!

    Sei's denn:

    SVE vs. Großenhain 4:0 (3:0)

    bestes Novemberwetter, gepflegter Rasen und ca. 150 Zugucker (davon ca. 20 Gästefans)

    Großenhain, noch zu Saisonbeginn als Mitfavorit gehandelt, geht, lt. Trainer Kupper auf der Pressekonferenz (zu sehen auf der Einheit Hompage (auch die Tore)), personell auf dem Zahnfleisch. Ihr Torgarant und ehemaliger Kamenzer Marx begrüßte uns auf Krücken gehend und Flügelflitzer Witschel war gar nicht im Kader. Hier scheint es ein Trainer-Spielerproblem zu geben.

    Die Männer vom Hutberg spielten so weiter, wie in Mittweida aufgehört. Ein schneller Angriff jagte den anderen und die etwas hüftsteif wirkenden gelb/schwarzen Abwehrspieler wirkten oftmals überfordert.

    So war die Partie eigentlich nach 20 Minuten, nach einem Doppelschlag von Tom Grellmann und Jonas Krautschik, schon entschieden. Beide Male konnten die Flügelflitzer in rot/weiß ihre Schnelligkeit eindrucksvoll zeigen. Die Gäste wollten jetzt körperlich gegenhalten und vor allen Bachmann übertrieb es gewaltig, als er Alex Schidun brutal abräumte. Er war sichtlich froh, dass der (so la la pfeifende) Schieri Meißner nur :gelbekarte: zog. Wir waren erleichtert, dass der Mittelfeldmotor Schidun weiter spielen konnte. Kurz danach wurde der immer besser werdende Krautschik in der Box umgetreten, was der Schieri wieder anders sah. Ausdruck der Kopflosigkeit, ob des Druckes der Kamenzer, war kurz vor dem Halbzeitpfiff das Kopfballeigentor von Kunze. So ging es ergebnistechnisch klar und unter dem Beifall der einheimischen Fans zum Halbzeitgetränk.

    In der zweiten Hälfte ging es nach dem Motto "die Kamenzer wollten nicht mehr und die Gäste konnten..."

    Trainer Ritschel wechselte munter durch und die Großenhainer konnten jetzt das Match ausgeglichener gestalten. Torgefahr erzielten sie allerdings keine so richtig, wobei erstaunlich ist, was der Neuinnenverteidiger Cornelius Gries an der Seite des bekanntermaßen starken Robin Huth für eine souveräne Leistung abliefert. Ebenfalls Garant der erst 4 Gegentore ist der blutjunge Keeper Zlatan Kostal. Ich denke, dass sich eine gute Karriere für den Tschechen anbahnen könnte.:bindafür:

    Kommenden Samstag geht es zum Derby vs. Bautzen. Vor einigen Jahren hätte ich mir das nie vorstellen können, dass Einheit mal Favorit gegen Budissa sein könnte (Hr. Hentschel bestimmt auch nicht, als er seinerzeit aus Kamenz zu seiner "alten Liebe" abhaute :versteck:).

    Ich dachte immer, dass gibt es nur bei den alten Herren!:stumm:

    Demonstration der Stärke!

    Mittweida vs. SVE Kamenz 0:3 (0:2)

    Gut besucht und ca. 15 Gäste bei schönsten Herbstwetter.

    Bei der Schweigeminute für R. Enke sah der geneigte Zuseher gravierende Unterschiede in Körpergröße und —fülle zu Ungunsten der Gäste vom Hutberg. Trainer Rietschel musste Umstellen, da der Grippevirus die Kamenzer Reihen gelichtet hat. So musste Stürmer C. Gries in der Innendefensive ran und mangels Außenverteidiger wurde mit einer Dreierreihe gespielt. Und es wurde trotzdem wieder souverän verteidigt.

    Das die körperlichen Unterschiede nicht zwingend ein Nachteil sein musste, bemerkten die erstaunten heimischen Fans bereits nach 1,5 Minuten. Der schnelle Sandro Schulze narrte seinen Gegenspieler und der Junge Attila Kanyai brauchte nur noch den Fuß zum Führungstreffer hin zu halten. Die ersten 30 Minuten zeigte der Spitzenreiter klasse Kombinationsfußball und man fragte sich, wieso die blau weißen Gastgeber so weit oben stehen. In der 26.Minute gab es die umgekehrte Blaupause des Führungstreffers. A. Kanyai ging zur Grundlinie durch und S. Schulze verwandelte technisch anspruchsvoll. Nachdem 5 Minuten später R. Blankenburg aus guter Situation knapp verzog war die erste Hälfte gelaufen.

    Vom Pausentee kamen die Gastgeber mit neuen Personal und mehr Schwung. Torgefährlich wurden sie allerdings nicht. Kamenz kontrollierte das Spiel und scheiterte mit gut rausgespielten Chancen reihenweise am besten Mittweidaer Keeper Ebersbach.

    Eine Viertelstunde vor Ultimo waren die Gastgeber auch kräftemäßig am Ende und Tom Grellmann stellte den verdienten Endstand her.

    Jetzt geht es gegen die Großenhainer und ich denke die Mannschaft kann sich derzeit nur selbst schlagen :schal4:Ach so, der Schieri Gläßer ohne Probleme, ließ das Spiel laufen und war sparsam mit Karten:kuss:

    Da hat ja gestern alles gepasst. Eine traumhafte Fahrt durch das herbstliche Erzgebirge und strahlendes Sommerwetter im Lößnitzer Tal- Zuschauerherz, was willst du mehr!

    Ach so- Fußball vom Feinsten gab es auch noch (jedenfalls mit Kamenzer 8) und ich hatte im Vorfeld wohl recht, dass wir im Lößnitzgrund noch nie schlecht ausgesehen haben.

    Lößnitz vs. SVE 0:2 (0:1)

    Zuschauer: ganz dünne ca. 50, davon noch ca. 10 Gästefans.

    Die rot/weißen mit voller Kapelle und das merkte man vor allen an der souveränen Abwehrarbeit. Ich glaube mich zu erinnern, dass die Gastgeber im gesamten Spiel nur eine richtig gute Chance hatten, die Keeper Zlatan Kostal großartig parierte.

    Im Gegenteil dazu hätten die Gäste bei ihren überfallartigen Kontern schon frühzeitig führen können. Vor allen Martin Sobe sorgte mit seinen Flügelläufen für Alarmstufe rot im Erzgebirge.

    Ich werde jetzt nicht über vergebene Chancen lamentieren, da gestern die Verwandlung deutlich besser war. So passierte die Führung nach 39 Minuten, als Franz Häfner nach einer unsauber geklärten Ecke am langen Pfosten vergessen wurde und das Runde mit seiner blitzsauberen Schusstechnik zum Führungstreffer unterbrachte. Bis dato war es ein munteres Spiel zweier offensiv eingestellten Mannschaften, wobei in der Regel am gegnerischen Strafraum Schluss war. So ging es mit einer verdienten Führung in die Pause. Nach der Pause wollten die Gastgeber physisch etwas offensiver werden, allerdings merkte man ihnen die Angst an, in einen Konter zu laufen. Auf Kamenzer Seite nahm vor allen unser "Mittelfeldmaschinist" Alex Schidun den Kampf an und als Cornelius Grieß in der 66. Minute zur Vorentscheidung einköpfte, waren die Messen gelesen.

    In der Schlußphase schwächten sich die Gastgeber noch selbst, als Liebold (erst 10 Minuten auf dem Platz!) dem eigentlich guten Schieri Meisel seine :motz:geigen musste und die:rotekarte: unter die Dusche mit nahm. Bisschen doof war dann die :gelbekarte::rotekarte: für Winkler in der 5. Minute der Nachspielzeit.

    So- dann schau mer mal, wie heute Neusalza spielt. Bei einem Erfolg gibt es nächste Woche den

    Knaller 1. vs. 2. in Kamenz:bindafür::schal4:.

    Die :?:als Überschrift könnte ich auch setzen, oder 1. Halbzeit pfui- 2. Hälfte Hui:versteck:


    SVE vs. Rabenstein 2:1 (1:1)

    Zuschauer ca. 100, Gäste auch ca. 10 und bestes Fußballwetter.

    Mit der Mannschaft von Rabenstein stellte sich ein total neuer und unbekannter Gegner unterm Hutberg vor. Der Aufsteiger kommt bisher nur schwer in der neuen Klasse klar und die Vorzeichen für 3 Punkte standen (eigentlich) nicht schlecht.

    Trainer F. R. musste auf seinen Abwehrchef R. Huth verzichten und das merkte der Zugucker, wie auch letzte Woche im Pokalspiel, in der ersten Halbzeit ganz deutlich. Die Zuordnung der Defensive stimmte überhaupt nicht und die Zweikampfführung, vor allen bei Kopfbällen, war deutlich ausbaufähig. Jede Standardsituation der Gäste bedeutete Alarmstufe rot. Dabei ging es für die rot/weißen ganz schwungvoll los.

    Bereits in der 3. Minute steigt Marcel Hänsel nach einer Ecke am höchsten, aber sein Kopfball geht knapp am Tor vorbei.

    Das war wohl auch der "hallo wach" für die Handwerker aus Rabenstein. In der Folge übernahmen sie die Initiative und kamen immer wieder gefährlich in die Kamenzer Box. In der 11.Minute zog Ströhle scharf ab, sein Schuss ging aber genau in die Arme vom wieder gut haltenden Zlatan Kostal im Kasten der Einheit Kicker. In der 13. Spielminute war es dann, nicht unverdient, soweit. Nach einer Ecke auf dem kurzen Pfosten wird das Runde ungehindert mit dem Kopf verlängert. Dahinter stehen zwei Handwerker völlig frei und C. Bretfeld nimmt dieses Geschenk dankend an und erzielt mit dem Kopf die Führung. Die rot/weiße Raumaufteilung und eine Zuordnung bei dieser Ecke war nicht vorhanden!

    In der Folgezeit plätscherte das Spiel so vor sich hin, lediglich durch Standards wurde diese Partie etwas belebt. Trainer Rietschel, wenig amüsiert, schickte bereits frühzeitig seine Wechselspieler zum Warm machen.

    Das Zeichen wirkte offensichtlich, denn es wurde auf seiten der Gastgeber zunehmend konzentrierter gespielt. Dem Kämpfer Cornelius Gries war es vorbehalten, nach einem platziert geschossenen Freistoß durch Tom Grellmann, per Kopf das 1:1 zu erzielen. Der kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Treffer war offensichtlich für die Köpfe der Spieler wichtig, denn die Truppe kam wie umgewandelt aus der Kabine. Angriff auf Angriff rollte jetzt auf Tor des gut haltenden Berger auf Seiten der Gäste. Die einheimischen Zuschauer begannen sich schon wieder auf Grund der verschluderten Großchancen die Haare zu raufen. Die Gäste hatten das Fußballspielen fast ganz eingestellt und versuchten nur noch die Punkteteilung über die Zeit zu bringen.

    Zehn Minuten vor Ultimo war es Grellmann der, nach Vorarbeit von Jonas Krautschick, sehenswert auf 2:1 stellte. Noch waren zehn Minuten zu spielen und die Handwerker versuchten sich zu wehren und öffneten das Spiel. Dadurch ergaben sich riesige Räume für Konter, diese wurden allerdings wieder mal nicht genutzt.

    Nach kurzer Nachspielzeit pfiff der überzeugende Schieri Jacob aus Dresden ab und somit konnte der SVE seine diesjährige positive Bilanz ausbauen. Jetzt kommen die Begegnungen der Wahrheit! In den nächste 6 Punktspielen geht es gegen das Vorderfeld der Tabelle.

    Nächste Woche gibt es schon den Kracher im Lößnitzgrund. Dort haben wir noch nie schlecht ausgesehen- also auf gehts:schal4:

    LSV Neustadt/Spree vs. SVE 7:6 n.E.

    raus mit Applaus!

    Ich musste mit meinem Bericht etwas warten, da ich erst die Videoaufzeichnung der Entstehung der Treffer auf der Einheit- Hompage anschauen wollte.

    Bei bestem Sommerwetter machten wir uns ins "Wolfsland" zum Pokalhit der LL -Teams auf. Bratwurst/Bier war ok, der DJ speziell ("wir sind alle vom Dorf" - ich bezweifle, dass 80% der Neustädter Mannschaft so gut deutsch spricht, um das zu verstehen). Schieri John Köber aus Bühlau- da gibt es später noch was zu sagen.

    Trainer Rietschel gab allen einsatzfähigen Reservisten eine Startelfgarantie und so war die Truppe auf 6 Positionen gg. Riesa geändert und es saßen nur 3 Wechsler auf der Bank. Dafür haben es die Jungs große Klasse gemacht! Besonders in der Anfangsphase merkte man das Fehlen der kompletten Innenverteidiger gegen die sehr rustikal vorgehenden Gastgeber. Besonders C. Rettig zahlte als Aushilfsinnendefens Lehrgeld. Die polnische Fraktion begann wie die Feuerwehr und drückte die Männer vom Hutberg zunehmend in die Defensive. So erarbeiteten sie sich einige Chancen und der Führungstreffer war eigentlich nur eine Frage der Zeit. So passierte es auch in der 16. Minute. Hier kommt das Videostudium: der Vorlagengeber streckt Rettig mit einem Ellenbogenschlag zu Boden und hat dann freie Bahn. Wie das Schieri und Assi übersehen können ist mir das erste Rätzel. :stumm: das zweite Tor folgte 10 Minuten später und wir begannen uns schon ernste Sorgen zu machen. Allerdings fingen sich die rot/weißen und die Laufwege wurden besser. Der Lohn war der nach einer halben Stunde sehr schön herausgespielte Anschlusstreffer durch M. Hänsel. Das die Abstimmung im Defensivbereich immer noch nicht funktionierte machte 2 Minuten später der dritte Treffer der Hausherren deutlich. Jetzt schienen uns die Messen gesungen und wir wanden uns dem Pausen-Hopfengetränk zu.

    Die zweite Hälfte sah eine ganz andere Gastmannschaft. Alex Schidun stabilisierte die Defensive und im Mittelfeld nahm Franz Häfner den Taktstock in die Hand. So ging es Richtung Tor der Gastgeber, die zunehmend verunsicherter wirkten. In der 53. Spielminute war es dann soweit: Ein scharfer Schuss wird klasse auf der Torlinie pariert- nur der Keeper war das nicht! Elfmeter so weit so gut! Jetzt wartete alles auf die :rotekarte: für den Aushilfskeeper Paszlinski- nichts passiert.

    PS: jetzt bin ich seit dem Pirnaspiel auch ein gebranntes Kind betreff neue Regeln. Hier könnt ihr mir vielleicht helfen, ob es da auch was neues gibt.:verweis:

    Sei es drum. Häfner verwandelt humorlos und die Neustädter fangen an zu schwimmen. Jetzt ist auch vorne neuer bums drin, denn Sobe und Grellmann wurden eingewechselt. Martin Sobe war in der 73. Spielminute seinem Verteidiger mit bekannten Antritt entwischt und der säbelte ihn anschließend im Strafraum um. Jetzt hatte Herr Kober aber richtig kalte Füße und winkte das Ding durch:bindagegen:. Für die Kampfrentner neben mir wandelte sich der Schieri vom (Originalton: großen Arschloch) zum "ist ja gar nicht so schlecht":knuddel:. Jetzt stürmte mit Wut im Bauch nur noch die Einheit und die Gastgeber versuchten das Teil über die Zeit zu bringen (schwere Krämpfe mit anschließender Wunderheilung). In der letzten Spielminute gelang der nicht mehr geglaubte Ausgleich, wieder durch Hänsel und Häfner hätte fast noch den Deckel in der Nachspielzeit drauf gemacht, aber sein 18m- schuß knallte ans Gebälk. Der Rest war Verlängerung und Elfmeterschießen, was ja bekanntermaßen nicht die Spezialität in rot/ weiß ist.:gruebel:

    Im Fazit war das eine gute Leistung der Spieler:schal:.

    Tja- die kurze Zündschnur ist schon lange das Problem von D. Schiering. Ob du nun von (zahlenden) Zuschauern belöffelt wirst, oder nicht, ist doch gar nicht das Thema und doch eigentlich seit Erfindung des Fußballs normal. D.S. sollte sich vielleicht hinterfragen, ob er nicht schon auf vielen Plätzen die Fans selbst und teilweise nicht jugendfrei provoziert hat. Ich kann mich an keinen Kamenzer Auftritt von Ihm erinnern, an dem nicht der Schieri "weghören" musste (obwohl D.S. selbst mal am Hutberg in rot/weiß gespielt hat). Dem Kollektiv hier die Schuld zuzuschieben ist mir da zu einfach und hat offensichtlich was mit Vereins8) zu tun. Ich habe mir das Spiel im Livestream angeschaut und fand das Kollektiv nicht parteiisch:versteck:.

    fein geschrieben Standuhr:love:

    das Wetter war ja schon fast Winterbefehl und das Spiel auch nicht erwärmend. Der Stadionsprecher war nach anfänglichen Bemühungen dann

    offensichtlich auch eingefroren, was sich dem Empfinden nach auf die Gäste vom Hutberg übertragen hatte.

    Bemerkenswert war die Duplizität der Ereignisse. Franz Häfner hatte vor Jahren die Plakette zum "Tor des Monats" der ARD in Riesa überreicht bekommen und machte hier am Samstag ein fast deckungsgleiches Tor. Das das allerdings das einzige Highlight des Spieles bleiben sollte, war uns (handgezählt) 14 Gästen noch nicht klar. Übrigens handgezählt: wir dachten zu Beginn des Spieles in Kamenz zu sein, so gering (für Riesaer Verhältnisse) war das Zuschauerinteresse:stumm:

    Aber sei es so! Am Samstag wird es für Kamenz ein hoch interessantes Pokalspiel im "Wolfsland" geben. Danach wissen die Verantwortlich wahrscheinlich besser, wo die Mannschaft augenblicklich steht.:schal4:

    Also- bis danne:bia:

    so- heute etwas später, weil ich zum Pilzesuchen verpflichtet wurde. Wenn sich Steffen eine echte Depression holen möchte, muß er das auch mal machen, denn dann ordnet er den Fußball richtig ein. Was noch vor 2-3 Jahren Erholung war, ist jetzt in weiten Flächen nur noch deprimierendes Borkenkäferkampfgebiet;(;(. Ich bin immer noch ganz fertig.

    So jetzt zu unserer Lieblingssportart.

    SVE vs. Pirna Copitz 2:1 (2:0)

    Zuschauer 163, ca. 20-30 Gäste (kann Steffen besser einschätzen.)

    Zum runterkommen hätte die Copitzer Fankurve nach dem Spiel mal kurz vor die Kabinen kommen sollen. Dort hatte ein Sponsor Bratwurst und :bia: gegeben, weil ja die halbe Gästemannschaft eine Kamenzer Vergangenheit hat und alle hatten sich wieder :knuddel:.

    Vom Prinzip habe ich die Leistung von Schieri Ordon (Lichtenstein) nicht so schlecht gesehen8). Dem Elfer war ein klares Handspiel von Ranne vorausgegangen. Das der Ball vorher draußen war, konnten wir alle (incl. Linienassi) nicht erkennen. Ob klare Regelauslegung unbedingt etwas mit Fingerspitzengefühl zu tun haben soll, wird verschieden eingeschätzt. Auf was hat Torhüter Wochnik bei seiner Maulerei gehofft? Auf den Kölner Keller? Emotionen hin oder her- zum diskutieren gibt es einen Capitano und wenn ich schon :gelbekarte: habe, sollte ich mich zurückhalten, was übrigens für alle Feldspieler gilt:keks:.

    Die Gäste, wie gesagt mit einigen Ex-kamenzern, wobei besonders Ranninger (und Kötzsch) für viel Stabilität im A-Zentrum sorgten. So mussten es die Gastgeber über die Außen versuchen und so stellten die schnellen Sobe, Grellmann und Schulze die doch etwas langsameren Prentki und Weska vor arge Probleme. Vor allen Franz Häfner führte überragend Regie und war nicht zufällig an beiden Toren maßgeblich beteiligt. Bis zur :gelbekarte::rotekarte: war das Spiel noch einigermaßen ausgeglichen. Danach zogen die Gäste ihre Spitze Höer zurück und konnten sich kaum noch in Szene setzen. Die Männer vom Hutberg spielten die erste Hälfte konzentriert zu Ende und keiner der Fans ahnte, was die zweiten 45 Minute für ein Gewürge werden sollte.

    Ich würde es auf den Punkt bringen: wer klarste Chancen nicht verwandelt, wird in der Regel bestraft!

    Das Spiel hätte nach den 100%igen Einschußchancen unter Freunden 4:1 ausgehen müssen- die rot/weißen Fans hatten mehr das ungute Gefühl noch ein 2:2 zu erleben:versteck:

    Mund abwischen und nächste Woche in Riesa nachlegen!:bindafür::schal4:

    PS: Was Standuhr in Radebeul mit der "Fallsucht" (Talke!!!) erlebt hat, ist nix neues und erstaunlich , dass die Schieris immer wieder darauf hereinfallen.

    Übrigens hat es auch Vorteile, wenn die Spieler und viele Andere nicht wissen wer hier schreibt- die Meinung anderer zu hören ist nicht jedem seines.....

    Vergessen! der Kneiper war umsatztechnisch :thumbup:trotzden zufrieden.

    So, ab heute bin ich aus dem Urlaub zurück (nicht bei T. Cook gebucht) und habe mit Vergnügen die Wochenendberichte verfolgt. Zur Frage 3er, 4 er oder Perlenkette kann ich leider nichts beitragen. Dafür sitzen zwei Exprofis auf der Bank und meine taktischen Kenntnisse reichen nur zur Ergebnisbewertung. Diese wird hoffentlich am Samstag in die „richtige“ Richtung, sprich Dreier für die Männer vom Hutberg gehen (da bin ich immer noch etwas gespalten, weil ich unseren ExCapitano noch gut leiden kann). Also hoffe ich, das Steffen mit seiner nebulösen Voraussage recht behält und die Tormaschinen auf beiden Seiten den Zuschauern richtig Spaß machen. Wir sehen uns:bia::bia:

    Und wieder nix neues...

    Taucha vs. SVE 0:0

    Vielleicht 70 Zugucker, die sich alle im Schatten versteckt haben.

    Steffen, hoffentlich hast du mit deiner Prognose zum Wiederfinden der Treffsicherheit gegen euch :versteck:recht.

    Gestern war es noch nicht so weit. Taucha hatte offensichtlich das Spiel vs. Blau/weiß gut studiert und machte von Beginn an die Box dicht. Es wurde dann vorwiegend mit „Langholz“ gearbeitet und Vorne haben sie mit Maaz A. einen sehr beweglichen Stürmer, der in der ersten Hälfte den etwas hüftsteif wirkenden Felix Graage vor Probleme stellte. Nichts desto Trotz hatten die Gäste das Geschehen weitestgehend im Griff, ohne wirklich zu Großchancen zu kommen. Mehr zufällig klatschte ein abgefälschter Schuß vom M. Sobe an den Pfosten. Im Gegenzug wäre die Taktik von Trainer Jeckel fast aufgegangen. Der o.g. Maaz A. Wackelte seine Gegenspieler gekonnt aus und scheiterte nur am überragend reagierenden, erst 18—jährigem Kostal. Allerdings war das die einzige Großchance im gesamten Spiel für die Gastgeber. Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste durch die Hereinnahme vom Hänsel und Schulze den Druck, aber die Chancenverwertung....

    Die Tauchaer kämpften bis zum, im wahrsten Sinne des Wortes, umfallen und hatten sich damit letztendlich den Punkt verdient. Die Kamenzer Trainer sollten sich jetzt einige taktische Gedanken machen, denn das Spielstrickmuster wird sich rumsprechen.

    Sonntag geht es die fast gleiche Strecke nach Radefeld, bei hoffentlich angenehmeren Temperaturen :schal4:

    wann bekommen die Kamenzer ihre PS auf die Strasse (den Rasen)?

    SVE vs. B/W Leipzig 0:0

    beste Bedingungen, a bisserl warm, ansonsten war alles gerichtet.

    Thema bei den knapp 100 Zuschauern, die sich alle Schattenplätze suchten, war immer noch die rabenschwarze Chancenverwertung von Niesky. Keiner ahnte, dass es ein Deja-vu Erlebnis geben würde. Der Aufsteiger, angetreten mit einer physisch starken Truppe, versteckte sich anfangs nicht und versuchten das Spiel offen zu gestalten. Dadurch ergaben sich Räume in die die schnellen Schulze und Sobe dankbar gingen. Die Gastgeber mit einigen Wechseln zur Vorwoche. In der Anfangself standen mit Krautschik, Rettig, Häfner und Barnickel einige neue Leute.

    Nach 10 Minuten überlief Martin Sobe die gesamte Gästeabwehr und hatte leider unendlich viel Zeit zum Nachdenken. So endete der vorbereitete Torschrei der Fans mit Entsetzen und der Ball rollte in die Arme von Torhüter Heck. :wacko: Nachdem weitere diverse Großchancen analog Niesky verschenkt wurden, pfiff der gute Schieri Kneusel zum Pausentee.

    Dort hat sich Gästetrainer Kaplick offensichtlich dazu entschlossen alle 3 Kleinbusse vors eigene Tor zu rollen. :versteck: Was folgte war ein erbitterter Kampf der blau/weißen um jeden Ball und mit allen Mitteln. Trotzdem erspielten sich die Männer vom Hutberg noch zahlreiche Chancen. Leider soll wohl an jeden Ball noch ein Schleifchen gebunden werden, denn einen vernünftigen Schuss habe ich das ganze Spiel nicht gesehen. In der 60. Spielminute hätte es auch mit Schleifchen geklappt, aber der eingewechselte Grellmann köpfte das Runde völlig unbedrängt aus 3 Metern, anstatt ins verlassene Tor, dem verdutzten Keeper in die Arme. :pinch: So wurde die Angelegenheit immer verkrampfter, bis Keeper Heck den Männern vom Hutberg in der letzten Spielminute eine Steilvorlage gab. Er räumte bei einem Rettungsversuch den heran stürmenten Gries ab und der heutige Kapitän Schidun übernahm die Verantwortung (Wo waren die Elferschützen der Vorbereitung?):stumm:. Das er den Ball am Tor vorbei schob, passte dann zum Spielverlauf:!:

    So steht die Einheit doch etwas unerwartet mit 2 Punkten am unteren Ende der Tabelle und ist am Wochenende Außenseiter in Taucha, die einen richtig guten Lauf haben.:schal4:

    so- jetzt habe ich das Auftaktspiel in Niesky einigermaßen verarbeitet!

    E. Niesky vs. SVE 1:1

    ZUschauer ca. 130, davon ca. 30 aus Kamenz und einige Offizielle. Das Wetter prima, der PLatz auch, also alles gerichtet. Den Schieri Meißner aus der Leipziger Bierstadt kannte ich noch nicht und seine Leistung war auch nicht unvergesslich.

    Die Gastgeber mit einigen sehr erfahrenen und höherklassig erprobten Leuten (Koch, Nemec, Süß) in der

    Startaufstellung. Das Spiel prägen konnten sie allerdings nicht, denn ihren besten Mann hatten die Gastgeber zwischen den Pfosten stehen. Was D. Höher im Laufe des Spieles alles gehalten hat- Respekt!

    Gästetrainer Rietschel überraschte mit der Startaufstellung! Im Tor stand der erst 18jährige Tscheche Kostal und auf der Bank nahmen Häfner, Barnickel, Krautschik und Rettig platz!!

    Los ging das Spiel wie die Feuerwehr und schon in der 2. Minute parierte Höher großartig gg. Schulze. Die Gastgeber nahmen das Tempo an und erzielten nach einer Viertelstunde ein Abstaubertor durch Urbaniak. Vorausgegangen war ein nicht besonders gut getretener Freistoß den der Youngster im Tor nach vorne prallen lies. Nachdem der Schiebocker Neuzugang C. Gries 5 Minuten später den Ausgleich erzielte, ging es munter hoch und runter. Einige erfahrene Nieskyer Fans schüttelten schon den Kopf, ob des Spieltempos. Sie sollten recht behalten. Im Laufe der 2. Hälfte bauten die älteren Spieler der Nieskyer immer mehr ab und vor allem die Abwehrspieler konnten den schnellen Kamenzern nicht mehr folgen. Was dann passierte war gewissermaßen ein englisches Halbes. Angriff auf Angriff rollte auf den berühmt geschossenen Höher zu und wenn dann einer drin war (Häfner) pfiff der Schieri Abseits, wo man keinen Kölner Keller benötigte, um zu sehen, dass da noch ein Meter fehlte. Aber was soll's. Niesky war glücklich und ich war froh, dass diese Gurke nicht noch verloren gegangen ist (€ ins Schwein).

    Samstag gg. b/w Leipzig schau mer mal, was diese Woche wohl trainiert wurde:happy:

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