Beiträge von Saxsophon

    genauso siehts aus, die Wirtschaftlichen Probleme sind doch klar. Das die OL in der heutigen Form unattraktiv und nur teuer ist wissen wir auch alle. Außerdem habe ich dazu gelernt, dass ein Aufstieg am grünen Tisch immer Mist ist. Da fehlt die Euphorie, die die Mannschaft in der neuen Liga tragen muss. Schauen wir lieber in eine spannende neue LL Saison (mit Riesa- das freut mich sehr):bindafür:

    unkonzentriert und geschludert- so wird das nichts!

    SVE vs. Taucha 1:1 (0:0)


    Bei gefühlt -5°C froren sich die ca. 100 härtesten Zuschauer die Zehen ab. Der KRP ist schon eine eklige Windecke. Da das Spiel auch nicht zum Erwärmen taugte, waren die Fans schon jeweils vor dem Pausen- bzw. Abpfiff in der Kantine.

    Der Einzige, der auf dem Platz eine vernünftige Leistung zeigte, war Schieri Köber und seine Assis aus Dresden.:thumbup:

    Vor dem Spiel war außerhalb des Platzes das beherrschende Thema die Meldung für die Oberliga. Ich denke, dass die Meinungen 50/50 sind. Da ich nicht weiß, wie die Spieler die Sache sehen, ist die gestrige (nicht) Leistung wohl nicht dazu kausal zu stellen.

    Die Gastgeber mussten krankheitsbedingt das kreative Mittelfeld Häfner/Huth ersetzen, was nicht gelang.

    Dazu lies sich Rico Tänzer allzu oft in die letzte Reihe fallen, was fast zum Erliegen des Mittelfeldspieles führte. Abwehrspieler Stefan Schöne erhielt wieder mal eine Chance, die allerdings gegen den spielstarken Abdelrahim in der ersten Hälfte alles andere als einfach war. Des weiteren prägten über die gesamten 90 Minuten Fehler das Spiel der Gastgeber. Einfache Pässe kamen reihenweise nicht an und die Ballverarbeitung war bis auf einzelne Ausnahmen "bemüht".

    Überraschenderweise liefen die Gäste die Hausherren von Beginn an hoch an, was einige Spieler in Rot/weiß wohl überraschte. Da die Tauchaer mit dem o.g. Abdelrahim gestern einen Klassestürmer in ihren Reihen hatten, gab es oftmals Alarmstufe rot unterm Hutberg. Der Mann konnte nur mit mindestens zwei Mann in Schach gehalten werden. Da allerdings seine Mitspieler selten auf seinem Level spielen, ging das auch (bis auf die 58. Minute) ganz gut.

    Der stürmische Wind drückte das schon bescheidene Spielniveau noch weiter und so waren alle froh, als es zum Warmgetränk ging.

    Nach der Halbzeit sah es kurz so aus, als hätten die Gastgeber die richtigen Worte mit auf den Weg bekommen. Ein Angriff nach dem Anderen rollt auf das Tor der Randleipziger. Dort zeigte sich der zweite gute Spieler der Gäste, Keeper Tim Grune. Was der alles parierte, war Klasse. In der 51. Spielminute war allerdings auch er machtlos, als Martin Sobe über den Flügel auf und davon ging und Sandro Schulze seine genaue Eingabe nur noch einschädeln musste. Jetzt gingen alle (die es mit den Kamenzern hielten) von einem weiteren klaren Ergebnis aus.

    Dabei übersahen die Kamenzer allerdings Abdelrahim. Der schlich sich nach einem Standard geschickt hinter die schlecht postierten Abwehrspieler. Keeper Kostal wollte übermotiviert (oder weil ihm kalt war:pinch:) den Neuer machen. Eine kurze Finte und der Stürmer konnte entspannt zum Ausgleich ins leere Tor einschieben. Das war die letzte offensive Aktion der Gäste und das reichte auch.

    Fazit: nach 2 Spielen schon 1 Punkt mehr als zum Saisonauftakt:D, ansonsten -siehe die Überschrift.

    Sonntag geht es nach Neustadt und dort haben wir ja Pokaltechnisch noch was offen....:schal4:

    da bin ich mal der Erste zum Rückrundenstart- sorry Steffen:)

    SVE vs. E. Niesky 6:1 (2:1) auf dem KRP im Stadion der Jugend.

    Zuschauer, ca. 100 Leute, davon ca. 20 die es mit den Gästen gehalten haben.

    Das Wetter war warm, sehr stürmisch, aber kein Regen. Februar:happy:

    Schieri Gärtner und seine Assis hatte mit dem Spiel keine Probleme und agierten relativ großzügig.

    Gästetrainer Paul Seifert brachte mit den Winterneuzugängen Merkel, Müller, Starschinski und Jejkal eine fast runderneuerte Mannschaft mit an den Hutberg. Beim Gastgeber gab es im Winter keine Veränderungen- warum auch.

    Die Gästetaktik war sofort erkennbar: mit 2 Ketten wollte Seifert den zu erwartenden Ansturm der Gastgeber unterbinden. Vorne wartete der nicht austrainiert wirkende, bullige Schneider auf seine Chance. Wie von Seifert erwartet, begannen die heute schwarz/roten Kamenzer wie die Feuerwehr und stressten das Abwehrbollwerk der Ostsachsen. Zwanzig Minuten konnten die Nieskyer den anstürmenden Gastgebern widerstehen, dann machte der ansonsten beste Mann der Gäste, Keeper Höher, zum Gaudi der Kamenzer Fans den Manuel Neuer. Eine harmlose Rückgabe wollte er wieder gescheit ins Spiel bringen und übersah den heranstürmenden Jonas Krautschik. 1:0 (22.) und die Gastgeber merkten beim Feiern nicht, dass die Gäste plötzlich die Offensive für sich entdeckten. Nach einem blitzsauberen Spielzug über den linken Flügel köpfte Schneider, völlig allein gelassen, zum Ausgleich ein (29.). Jetzt war plötzlich Unruhe im Spiel der Gastgeber, aber Cornelius Gries brachte seine Farben, fast mit dem Halbzeitpfiff, per wuchtigen Kopfball nach einer Ecke wieder auf Kurs.

    In der 2. Hälfte erhöhte die Einheit mit dem stürmischen Wind jetzt im Rücken nochmals das Tempo und die Folge war, dass die Gäste ihre Ordnung verloren. Ab ca. der 60. Minute mussten sie wahrscheinlich auch dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen und brachen regelrecht auseinander. Das Kombinationsspiel der Gastgeber lief jetzt auf Hochtouren und es wurden noch vier Treffer (2x Krautschick (57./62.), Sobe (74.), Schulze (68.)) teils herrlich herausgespielt.

    Fazit: Auftakt geglückt und wie sagte Trainer Rietschel auf der Pressekonferenz: "ein Zeichen wurde an die Konkurrenz geschickt!" Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.:schal4:

    Nächste Woche gilt es bei den blau/weißen in Leipzig nachzulegen. Wobei ich nicht weiß, ob dort auch auf einem KRP gespielt werden kann, denn der Wettergott meint es wohl in der nächsten Woche gut mit Regen für Land und Forst...:bindagegen:

    was war das denn????

    SVE vs. G/W Lübben 8:1

    am Samstag war der Tabellenvierte der Verbandsliga und Halbfinalist im Brandenburgpokal zu Gast unterm Hutberg. In Abwesenheit von Trainer da Silva lieferten die grün/weißen aus Lübben eine unterirdische Leistung ab, oder die Männer in rot/weiß waren einfach zu gut. In Abwesenheit von Häfner, Huth und Labisch wurden die Gäste mit 8:1 (4:0) regelrecht aus dem Stadion geschossen. Am Tore schießen beteiligten sich fast alle Feldspieler und das schnelle Spiel der Gastgeber ließ die einheimischen Fans mit der Zunge schnalzen. Ich denke, dass die Mannschaft gut für die Rückrunde aufgestellt ist.:schal4:

    So- mal wieder was von der Vorbereitung am Hutberg.

    Zu- oder Abgänge gibt es keine. Das Trainerteam sieht auch derzeit keinen Grund dafür. Das, obwohl offensichtlich einige Anfragen von kurzfristig vereinslos gewordenen Spielern aus der Nachbarschaft da waren. Finde ich nicht so schlecht.:bindafür:

    Die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele sind auch nicht so schlecht. Vor allen das Match vs. Grimma letzten Samstag war sehenswert. Ich schiebe es mal auf die Trainingsbelastung der Gäste, dass sie beim 5:1 so chancenlos waren. :saint: der Trainer war allerdings :cursing::motz:

    Wenn ich das "Aufrüsten" von Niesky richtig deute, wird es zum ersten Punktspiel in Kamenz schon heiß hergehen. Auf alle Fälle freue ich mich darauf:schal4::support:

    langsam wird es unheimlich...

    Radebeul vs. SVE Kamenz 0:3 (0:1)

    Zuschauer, für Radebeul gute Kulisse, ca. 100 Leute, davon ca. 25 die es mit dem Herbstmeister halten.

    Das Wetter war ok, eben Herbst und kein Regen.

    Das Trainerduo Rietschel/Rettig rotierte im Vergleich zur Vorwoche kräftig durch, was allerdings dem Spielverständnis überhaupt nicht schadete. Verletzungs-/krankheitsbedingt fehlten M. Hänsel, P. Wocko und K. Labisch. Hinzu gesellte sich der gelb-gesperrte J. Krautschick.

    R. Tänzer und C. Rettig rotierten auf die Bank. Dafür bekamen S. Schöne sowie T. Barnickel die Chance sich zu zeigen.

    Dem dominanten Spiel der rot/weißen taten die Ausfälle/ Wechsel keinen Abbruch. Von Anpfiff an wurde die Spielkontrolle übernommen und die Gastgeber hatten Mühe ihr Spiel zu gestalten.

    Erst nach einer Viertelstunde konnte der Radebeuler Riedel den ersten Schuß Richtung Gästetor schicken, der für den Keeper Kostal kein Problem darstellte. Zuvor musste, einer der heute besten grün/weißen, Torwart Nufer, mehrmals in höchster Not die Fehler seiner Vorderleute ausbügeln.

    Nach einer halbe Stunde wurde er so richtig berühmt geschossen, als erst Martin Sobe und danach der Ex-radebeuler Felix Graage scheiterten. Kurz danach die zweite Chance der Karl- May städter. Der vor allen durch diskutieren auffallende Kopas:gelbekarte: versuchte es nach Hereingabe von Töppel aus dem Rückraum, schoss aber deutlich drüber. Jetzt wurde der Gastgeber etwas offensiver und das nutzten die schnellen Kamenzer gnadenlos aus. Alex Schidun spielte Doppelpass mit Sobe und lupfte das Runde mit viel Übersicht ins Eckige. Das ging den Gastgebern viel zu schnell und die Einheimischen Fans nahmen den Pausenpfiff von Schieri Schlömann dankend zur Kenntnis.:bia:

    Nach dem Pausentee ging es sofort lebhaft weiter und es war zu merken, dass die Radebeuler etwas zählbares mitnehmen wollten. Das war in der 65. Minute Makulatur. Es ging wieder ratz-fatz. Sandro Schulzes Hereingabe legte Sobe zurück auf Tom Grellmann und der jagte den Ball humorlos in die Maschen. Die letzten 25 Minuten zeigte Nufer, dass er in Steffens Lieblingsverein eine solide Ausbildung genossen hat. Während seine Vorderleute immer mehr abbauten, hielt er seine Farben mit teils spektakulären Paraden im Spiel. Die Kamenzer, angetrieben vom Mittelfeldregisseur Franz Häfner, hatten noch nicht genug und Grellmann machte 10 Minuten vor Ultimo, mit einem schönen Solo durch 3 Gegenspieler den Deckel drauf. :schal4:

    Jetzt wird Steffen wieder aufstöhnen, aber was von den rot/weißen an 100prozentigen wieder liegengelassen wurde....

    Für uns ist der Deckel drauf und ich wünsche allen hier lesenden ein schönes Weihnachtsfest santa-squaredund einen guten Rutsch nach 2020 (Wahnsinnszahl). Bleibt schön gesund und seid nicht so schreibfaul (außer den üblichen Verdächtigen)

    PS: Die Tore sind per Video auf die Kamenzer Homepage gestellt.

    Arbeitssieg nach flotten Spiel von beiden Seiten und .. Herbstmeister:schal4:

    SVE vs. Kickers 3:2 (2:1)

    Zugucker ca. 120, keine Gäste auszumachen (oder vor dem Sprühregen versteckt)

    Bei lausigem Herbstwetter, der Regen kam gefühlt von allen Seiten, erledigte unsere Mannschaft die (sogenannte) Pflichtaufgabe in der ersten Hälfte gut, in der 2. dann so la la.

    Eine Woche nach dem wirklich grandiosen Derby-Sieg hatten die meisten Fans so ein wenig Bedenken, ob der Konzentration auf einen unangenehmen Gegner.

    Trainer Rietschel musste auf Wocko, Labisch und anfangs auch auf den Abwehrorganisator Huth verzichten. So begannen die Männer vom Hutberg mit der Innendefens Graage/ Grieß. Das die so noch nie zusammen gespielt haben, sah man bei einigen Aktionen. Die Gäste aus Markkleeberg hatten ihrerseits deutlich mehr Infekt bedingte Personalsorgen und reisten mit lediglich einem Wechsler an.

    Von Beginn an knüpften die Lessingstädter an die Bautzener Leistung an, was allerdings gegen die bedeutend defensiveren Leipziger Vorstädter mühsam wurde.

    Die Gäste versuchten aus der stabil stehenden Abwehr die torgefährlichen Freyer und vor allen Blochwitz mit langen Bällen ins Spiel zu bringen. Dieses Konzept wurde aber schon in der 6. Minute über den Haufen geworfen. Der Flügelflitzer Sandro Schulze sprintete seinem Bewacher davon und seine Eingabe versenkte Jonas Krautschick am langen Pfosten. Fast im Gegenzug hatten die Gäste den Ausgleich auf den Fuß. A. Marzog ging allein auf den herauskommenden Kamenzer Torhüter zu und schob das Runde an Keeper Kostal und dem Tor vorbei. Solche Nachlässigkeiten brachten die Kamenzer Trainer sichtlich in Rage, aber es wurde nicht besser! In der 23. Minute bestraften die Gäste die fahrlässige Spielweise der rot/weißen mit dem Ausgleich. C. Freyer netzte zum Ausgleich ein. Nach einer halben Stunde versuchte es Franz Häfner aus der zweiten Reihe mit einem seiner gefürchteten Fernschüsse, musste allerdings noch nachjustieren. Jetzt waren unsere Jungs wieder munter, aber die sehr agilen Martin Sobe und Tom Grellmann vergaben. Die Gästeabwehr hatte jetzt zunehmend Probleme die schnellen Stürmer der Lessingstädter fair zu stellen und so wurde Sobe mit einem langen Bein Elfmeterwürdig gestoppt. Häfner hatte nachjustiert und versenkte die Kugeln zur erneuten Führung. Nach einer weiteren Riesenchance vergeben von Rico Tänzer ging es zum Pausentee. In der Pause hörte der langsame Regen auf und es wurde regentechnisch richtig ungemütlich.

    Die Gastgeber wollten mit Beginn der 2. Hälfte die Entscheidung erzwingen und in der 55. Minute erzielte Schulze das jetzt auch verdiente 3:1. Vorausgegangen war ein Supersolo von Grellmann.

    Jetzt dachten die Fans wieder über ein höheres Resultat nach, hatten die Rechnung allerdings ohne die kampfstarken Gäste gemacht die mit viel Glück und Einsatzwillen verteidigten. Nachdem Freyer für die Gäste eine doppelte Chance liegen gelassen hatte, hätte Sobe allerdings das Spiel vorentscheiden müssen. 20 Minuten vor Ultimo war es dann soweit. Cornelius Gries verwandelte eine Eingabe vom kampfstarken Alex Schidun per Kopf, wurde allerdings zurück gepfiffen. Allgemeines Unverständnis- Abseits?? Wieso, die Eingabe kam von der Grundlinie und Gries war eingelaufen??!:stumm:

    Kamenz war noch am diskutieren, da klingelte es im Tor. Blochwitz bekam auf der rechten Seite den Ball und fackelte nicht lange. Er schloss überragend ins lange Eck ab. Kurz vor Ende der Partie brachte Rietschel R. Huth für Schulze zur Absicherung der 3 Punkte, was eine gute Entscheidung war! In der Nachspielzeit hatte dann Kanyai noch eine Doppelchance der Marke unglaublich zur Entscheidung. Nach super Pass von Schidun tauchte er kurz vor dem Tor völlig frei auf und schaffte es zweimal den gegnerischen Schlussmann berühmt zu schießen. So blieb es beim 3:2 und der Herbstmeisterschaft:bindafür:

    Wahnsinn!!!

    Budissa Bautzen 1. Männer vs. SVE Kamenz 1:7 (1:3)

    ca. 400 Zuschauer, davon (ich sage mal ca. 150 der Einheit zugeneigte:support:), Wetter gut, bei einer scharfen Briese bömischen Windes auf der Müllerwiese.

    An so ein Pflichtspielergebnis vs. Bautzen konnten sich nicht einmal die Ü 80 der Kamenzer erinnern und wird auch so in der Erinnerung bleiben.:bindafür:

    Die Kamenzer Verantwortlichen überraschten mit einer offensiv aufgestellten Mannschaft. Mit Dreierabwehr und viel Druck über die Außenbahn wollten sie die, auch mit einigen Regionalliga erfahrenen Spieler besetzten Bautzener, überraschen.

    Im Tor wurde Stammkeeper Zlatan Kostal krankheitsbedingt durch Petr Svarc ersetzt. Der Tscheche machte , trotz fehlender Spielpraxis, seine Sache ausgezeichnet. Die Gastgeber konnten auf Ihre Tormaschine Hagemann zurück greifen, den ich aber über die gesamte Spielzeit nicht gesehen habe.

    Das Spiel begann mit langen Gesichtern der rot/weißen Fans. Die unermüdlichen Bautzener Fans skandierten nach 3 Minuten: "Ecke-Ecke-Tor" und so kam es auch. Totale Verwirrung in der Abwehr der Gäste und nach Ecke von Kloß stieg der Tscheche Sidlo am höchsten und versenkte den Ball per Kopf im Gästetor.

    Der Heimjubel war gewaltig und der Fanblock schwärmte vom Derbysieg, als Sandro Schulze das Runde überlegt über Höhne ins Netz hob (9.). Jetzt konnten wir uns gemütlich um Getränke bemühen, denn unsere Mannschaft begann das Gaspedal durchzudrücken. Die etwas hüftsteif wirkenden Abwehrspieler der Gastgeber hatten zunehmend Probleme mit den schnellen Kamenzer Stürmern. Die Übersicht der Bautzener ging zunehmend verloren und in der 28. Spielminute durften wir die Führung bejubeln. Christoph Rettig wurde sauber links freigespielt, setzte zur Flanke an und in der Mitte war es der 1,60m-Mann Martin Sobe der das Runde per Flugkopfball an die Unterlatte setzte. Der Assi, ca 150 Kamenzer Fans und der VAR in Köln entschieden auf Treffer, nur Budissa-Trainer Hentschel war anderer Meinung:motz: und kassierte vom Schiedsrichter :gelbekarte:.

    Jetzt flutschte es bei den Hutberg-Männern! Sobe wurde mustergültig von Tom Grellmann auf die Reise geschickt, umkurvte den Bautzner Schlussmann und Gröschke konnte in höchster Not klären. Franz Häfner sollte es vorbehalten bleiben, mit seinem feinen Füßchen die Vorentscheidung in der 37. Minute per Freistoß zu erzielen. Als drei Minuten später Keeper Svarc einen platzierten Kopfball von Fischer per Glanzparade aus dem Eck holte, war das (aus Kamenzer Sicht) glänzende Match zur Pause gelaufen.

    Nach dem Pausentee kamen die Hausherren etwas offensiver auf's Geläuf und machten somit noch mehr Räume auf. Der heute überragende 3-fach Torschütze Schulze sagte danke und erzielte nach Solo und etwas Glück, das 1:4 (52.). Das 1:5 war großes Kino von Grellmann. Ganz schneller Einwurf und Grellmann, überlupfte den zu weit draußen stehenden Höhne. Der war allerdings das ärmste Schwein, weil die Abwehr vor ihm nicht existent war. Zunehmend breitete sich Frustration bei Spielern und Anhängern der Senfstädter aus. Danny Gärtner grätschte an der Seitenauslinie unseren Mittelfeldmotor (und Exbautzener) Alex Schidun brutal von hinten um :evil:und hatte Riesenglück- nur :gelbekarte:. Ab sofort beteiligten sich auch die Abwehrspieler am Torreigen. Nach Ecke verwandelte Abwehrchef Robin Huth zum 1:6. Jetzt verliesen die Schwarz/weißen Fans scharenweise die Stätte der "Demütigung" (Originalton). In der 73. Minute war es erneut der wie aufgedreht spielende Schulze. Er überlupfte den nun total fertigen Höhne zum 1:7. Danach lies sich der bedauernswerte Keeper auswechseln und verschwand wortlos in der Kabine. :gruebel:

    Jetzt gab es auch auf der Tribüne den "Brasilien-Effekt". Man hatte Mitleid und wollte kein "Abschlachten" (auch Originalton). Trainer Ritschel (auch mit Bautzener Vergangenheit) hatte ein Einsehen und nahm die Sturmreihe Sobe, Grellmann und Häfner vom Platz.

    Schieri Runge, der wirklich nicht pro Kamenz gepfiffen hat, hatte auch ein Einsehen und pfiff ganz pünktlich ab.

    Damit war das Wochenende unter dem Hutberg mit Freude erfüllt. Die von mir angesprochenen Wochen der Wahrheit haben unsere Jungs mit Bravour absolviert. Jetzt noch die Kickers und Radebeul und dann schau mer mal wie das Weihnachtsgeschenk aussieht.:schal4:

    bei uns wurde erzählt, dass die Begegnung in Leipzig wg. abgesoffenen Platz abgesagt wurde?!

    Sei's denn:

    SVE vs. Großenhain 4:0 (3:0)

    bestes Novemberwetter, gepflegter Rasen und ca. 150 Zugucker (davon ca. 20 Gästefans)

    Großenhain, noch zu Saisonbeginn als Mitfavorit gehandelt, geht, lt. Trainer Kupper auf der Pressekonferenz (zu sehen auf der Einheit Hompage (auch die Tore)), personell auf dem Zahnfleisch. Ihr Torgarant und ehemaliger Kamenzer Marx begrüßte uns auf Krücken gehend und Flügelflitzer Witschel war gar nicht im Kader. Hier scheint es ein Trainer-Spielerproblem zu geben.

    Die Männer vom Hutberg spielten so weiter, wie in Mittweida aufgehört. Ein schneller Angriff jagte den anderen und die etwas hüftsteif wirkenden gelb/schwarzen Abwehrspieler wirkten oftmals überfordert.

    So war die Partie eigentlich nach 20 Minuten, nach einem Doppelschlag von Tom Grellmann und Jonas Krautschik, schon entschieden. Beide Male konnten die Flügelflitzer in rot/weiß ihre Schnelligkeit eindrucksvoll zeigen. Die Gäste wollten jetzt körperlich gegenhalten und vor allen Bachmann übertrieb es gewaltig, als er Alex Schidun brutal abräumte. Er war sichtlich froh, dass der (so la la pfeifende) Schieri Meißner nur :gelbekarte: zog. Wir waren erleichtert, dass der Mittelfeldmotor Schidun weiter spielen konnte. Kurz danach wurde der immer besser werdende Krautschik in der Box umgetreten, was der Schieri wieder anders sah. Ausdruck der Kopflosigkeit, ob des Druckes der Kamenzer, war kurz vor dem Halbzeitpfiff das Kopfballeigentor von Kunze. So ging es ergebnistechnisch klar und unter dem Beifall der einheimischen Fans zum Halbzeitgetränk.

    In der zweiten Hälfte ging es nach dem Motto "die Kamenzer wollten nicht mehr und die Gäste konnten..."

    Trainer Ritschel wechselte munter durch und die Großenhainer konnten jetzt das Match ausgeglichener gestalten. Torgefahr erzielten sie allerdings keine so richtig, wobei erstaunlich ist, was der Neuinnenverteidiger Cornelius Gries an der Seite des bekanntermaßen starken Robin Huth für eine souveräne Leistung abliefert. Ebenfalls Garant der erst 4 Gegentore ist der blutjunge Keeper Zlatan Kostal. Ich denke, dass sich eine gute Karriere für den Tschechen anbahnen könnte.:bindafür:

    Kommenden Samstag geht es zum Derby vs. Bautzen. Vor einigen Jahren hätte ich mir das nie vorstellen können, dass Einheit mal Favorit gegen Budissa sein könnte (Hr. Hentschel bestimmt auch nicht, als er seinerzeit aus Kamenz zu seiner "alten Liebe" abhaute :versteck:).

    Ich dachte immer, dass gibt es nur bei den alten Herren!:stumm:

    Demonstration der Stärke!

    Mittweida vs. SVE Kamenz 0:3 (0:2)

    Gut besucht und ca. 15 Gäste bei schönsten Herbstwetter.

    Bei der Schweigeminute für R. Enke sah der geneigte Zuseher gravierende Unterschiede in Körpergröße und —fülle zu Ungunsten der Gäste vom Hutberg. Trainer Rietschel musste Umstellen, da der Grippevirus die Kamenzer Reihen gelichtet hat. So musste Stürmer C. Gries in der Innendefensive ran und mangels Außenverteidiger wurde mit einer Dreierreihe gespielt. Und es wurde trotzdem wieder souverän verteidigt.

    Das die körperlichen Unterschiede nicht zwingend ein Nachteil sein musste, bemerkten die erstaunten heimischen Fans bereits nach 1,5 Minuten. Der schnelle Sandro Schulze narrte seinen Gegenspieler und der Junge Attila Kanyai brauchte nur noch den Fuß zum Führungstreffer hin zu halten. Die ersten 30 Minuten zeigte der Spitzenreiter klasse Kombinationsfußball und man fragte sich, wieso die blau weißen Gastgeber so weit oben stehen. In der 26.Minute gab es die umgekehrte Blaupause des Führungstreffers. A. Kanyai ging zur Grundlinie durch und S. Schulze verwandelte technisch anspruchsvoll. Nachdem 5 Minuten später R. Blankenburg aus guter Situation knapp verzog war die erste Hälfte gelaufen.

    Vom Pausentee kamen die Gastgeber mit neuen Personal und mehr Schwung. Torgefährlich wurden sie allerdings nicht. Kamenz kontrollierte das Spiel und scheiterte mit gut rausgespielten Chancen reihenweise am besten Mittweidaer Keeper Ebersbach.

    Eine Viertelstunde vor Ultimo waren die Gastgeber auch kräftemäßig am Ende und Tom Grellmann stellte den verdienten Endstand her.

    Jetzt geht es gegen die Großenhainer und ich denke die Mannschaft kann sich derzeit nur selbst schlagen :schal4:Ach so, der Schieri Gläßer ohne Probleme, ließ das Spiel laufen und war sparsam mit Karten:kuss:

Betway Online Fussball-Wetten banner