Beiträge von Saxsophon

    So- aus der Schockstarre erwacht||

    SVE vs. SSV M. 6:1 (4:0)

    erstmals wieder Rasen, ca. 100 Zuschauer bei Gartenwetter.

    die beste Szene des Spieles gab es bei der Begegnung der beiden Leipziger Chemie"Fußballgötter" Ferl und Ritzschel. Es war ein herzliches Wiedersehen des ehemaligen Chemietrainers und einem seiner Lieblingsspieler, welches trotz des klaren Ergebnisses nach dem Spiel mit einem kühlen Blonden und vielen Erinnerungen besprochen wurde.

    In das Spiel gingen die Männer vom Hutberg mit einer ganz anderen Einstellung nach der "Mentalitätspanne" von Glauchau. Zur Wahrheit gehört auch, dass den Kamenzern wieder ihre erfolgreiche Mittelachse Huth-Tänzer-Hänsel zur Verfügung stand. Diese drei drückten dem Spiel auch sofort ihren Stempel auf und die rot/weißen dominierten das Spiel nach belieben. Mit Druck kamen die schnellen Sobe und Schulze über die Flügel und fanden heute in Hänsel und Häfner abschlußstarke Abnehmer. Der erste erfolgreiche Abnehmer war allerdings Abwehrchef Carl Labisch der solch eine scharfe Eingabe mustergültig per Kopf versenkte.

    Mittelstürmer Marcel Hänsel war der "Man of the Match" und wird sich in Zukunft an seiner starken Leistung messen lassen müssen. Er ist an allen Toren beteiligt und eigentlich war das Spiel schon nach 25 Minuten mit dem 3:0 durch Ihn entschieden, aber die Platzherren hatten heute Wiedergutmachungspotential und ließen nicht locker.

    Die tapfer kämpfenden Gäste verzeichneten in der ersten Hälfte null:nein: Torschüsse und stabilisierten sich erst nach der Halbzeit. Das war auch dem "Verwaltungsmodus" der Kamenzer geschuldet, die jetzt dem hohen Tempo der ersten Hälfte etwas Tribut zollen mussten. Der Schlafmodus wurde dann durch das etwas überraschende 4:1 durch Heditzsch beendet, der einen weiten Einwurf sauber per Kopf verwandelte. Plötzlich war die Einheit wieder da und nachdem wieder Hänsel zwei "Hunderter" per Kopf nicht verwandeln konnte, machte er es mit dem Fuß besser zum 5:1. Kurz vor Ultimo konnten ihn die etwas entnervten Markranstädter Abwehrspieler auf dem Weg zum Tor nur noch per Foul stoppen und den Elfer versenkte Robin Huth sicher.

    Fazit: das hat nach den Schmerzen von Glauchau richtig Spass gemacht (jedenfalls den Kamenzern:schal4:) und alle freuten sich schon auf die Stahlstadt (keine Nudeln- richtig Standuhr?):versteck:

    Ach so: Schiedsrichter Köber hatte mit der fairen Begegnung keine Probleme und zeigte selbst mit seinem Team eine gute Leistung.

    Das war nichts für schwache Nerven!

    SVE vs. Rapid 1:0

    Sauwetter und nur die ganz Harten kamen zum gucken.

    Die die da waren sahen ein Spiel, was dramatisch war.

    Die Chemnitzer sind so ein bisschen der Angstgegner für Kamenz. In der Hinrunde gab es dort eine Pleite und mit dem heutigen Sieg ist man plötzlich wieder voll im Soll.

    Wer gedacht hatte, daß sich die Kappler als Kanonenfutter präsentieren würden, rieb sich anfangs verwundert die Augen. Mit mutigen Pressing stellten sie die Hausherren und zwangen sie zu langen Bällen, was ja gar nicht das Ding der Kamenzer ist. Trotzdem bekamen die Hausherren das Spiel langsam in Griff und erarbeiteten auch Chancen. Die Zuschauer hielten nach 25 Minuten allerdings den Atem an, als plötzlich ein Kappelner allein auf Keeper Mikolajczuk zulief, allerdings den Hunderter verdadelte. Im Gegenzug machte es Toni Barnickel genauso falsch. Ein paar Minuten später krachte ein Knaller von P. Wocko ans Gebälk und das war offensichtlich das Signal für die Gäste in der 2. Hälfte den Mannschaftsbus vor Ihr Tor zu stellen.

    Die Gäste kamen kaum noch über die Mittellinie, aber die Hausherren spielten ihre Chancen einfach nicht konsequent zu Ende. So lief die Uhr runter, aber die roten gaben nicht auf und kämpften weiter.

    Eine Mlnute vor Ultimo war es Routinier R. Huth der die Übersicht behielt und einen Eckball von Barnickel sicher einköpfte. Der Rest war grenzenlose Erleichterung bei den Hausherren und verständlicher Frust bei den Gästen.

    Die Pause kann das Team zum üben von Torschüssen nutzen und dann schau mer mal nach Glauchau :schal4:

    Die Unentschiedenkönige....

    Radebeul vs. SVE 0:0

    Ich habe geschwächelt und auf das Mistwetter vor Ort verzichtet. Ich habe mir lieber in der Halle unsere ü50 altersgerecht angeschaut.

    Nach meinen Infos hat Radebeul erstmal dicht gemacht ( kenne ich irgendwie) und die Einheit einen „Kopfballriesen“ vergeben (8.). Danach brachte eigentlich nur noch der exkamenzer Talke Stimmung auf den Platz, indem er sich bei jeder Berührung auf dem Gummi wälzte...In der Pause muß es recht laut in der Gästekabine geworden sein, denn die roten zeigten eine ganz andere Einstellung. Da sich Radebeul jetzt auch am Spiel beteiligte wurde es richtig lebendig. Spannend wurde es ca. 20 Minuten vor Ultimo, als Tänzer nach einem haarstreubenden Fehler die Notbremse zog und den :rotekarte: Karton bekam. Jetzt wurde es richtig lebendig. Kopfball Radebeul an den Pfosten, Freistoß Kamenz an den Pfosten, Solo Radebeul an den Pfosten....

    So ging es hoch und runter und alle waren irgendwie mit der Punkteteilung zufrieden.

    Das war nix

    Am Freitag war bei Schietwetter nicht viel zu holen

    Niesky gg. Kamenz 1:1

    Auf der Hinfahrt ging unsere Laune schon Richtung Keller, als die Scheibenwischer die Regenmengen kaum schafften. Zum Glück hörte der Regen zum Spiel auf und die Regenschirme klappten zu und das Funsellicht ging an. Warum die Nieskyer so scharf auf die Abendspiele sind, bleibt mir unklar. An den vielen Zuschauern kann es nicht liegen. Beim Einlaufen machten die Zugucker schon Witze das heute die A-Jugend gegen die Männer spielt, so extrem waren die Größenunterschiede. Das Spiel lief eigentlich wie letzte Woche gg. Neusalza ab, die Weißen bauten sich vor Ihrem Tor auf und warteten darauf, was Kamenz einfällt. Die roten kombinierten bis zur Box ganz gefällig, waren dann mit Ihrem Latein am Ende. In der Regel wurden die Angriffe abgefangen und dann das Runde hoch durch das Dämmerlicht nach vorne gedroschen. Vorne sorgten die „Bullen“ immer wieder für Alarm bei der anfangs nicht sattelfesten Kamenzer Abwehr. Nach einer Viertelstunde gab der wahrscheinlich auch Sichtbehinderte Schieri Elfer, als einer beim Durchwühlen plötzlich umfiel. Da sich die Kamenzer Proteste im Rahmen hielten, war er wahrscheinlich berechtigt. So stand es 1:0, aber da die Lautsprecheranlage nicht besser als das Licht war, konnten wir den Schützennamen nur als „brumm, bla, bla“ hören. Bloß so hieß keiner....In der Folge änderte sich wenig am Spielverlauf, außer das der Schieri auf der Gegenseite das Umreißen des Keepers gg. Martin Sobe nicht mitbekam. Mein Nieskyer Zuschauernachbar lud mich daraufhin auf ein TrostBier ein...

    In der 2. Hälfte wurde die spielerische Überlegenheit der roten noch gravierender, ohne das der Schlüssel gg. das weiße Bollwerk gefunden wurde. So musste ein Standard herhalten. Ca. 20 Minuten vor Ultimo konnte der Schiedsrichter wieder nicht gut gucken (oder hatte noch ein schlechtes Gewissen) und gab einen Freistoß in zentraler Position. Diese Chance ließ sich Rettig nicht entgehen und versenkte den Ball mit etwas Glück imTor. Die Gastgeber waren mit dem Ergebnis immer noch hoch zufrieden spielten weiter auf Zeit und hatten am Schluss noch das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite.

    Fazit: die Trainer sollten sich gegen defensiv stehende Teams mal was einfallen lassen. Wahrscheinlich wird das die nächsten Spiele nicht anders werden.:schal4:

    das Gegenteil von Spektakulär ist (glaube ich mal) kontrolliert:wacko:

    SVE vs. Neusalza/ S. 0:0

    herrlichstes Frühlingswetter, ca. 130 Zuschauer auf dem KRP

    das es das selbe Resultat, wie im Hinspiel geben würde, hatten wohl die wenigsten der Zuschauer auf dem Zettel. Wobei das Hinspiel noch Offensive von beiden Seiten zeigte, zogen sich die Gäste, nach einem doch mutigen Anfang relativ schnell in die eigene Hälfte zurück.

    Gästetrainer Kohlschütter beorderte seine Mannen in die Defensive zurück, nachdem es in der ersten Viertelstunde schon doppelt am Pfosten vom Exkamenzer Schiring geschäppert hatte.

    Apropos Schiring: bestimmt kein schlechter Keeper, aber aus Ihm wird kein Intellektueller mehr. Einer seiner Ausraster unter der Gürtellinie hätte seiner Mannschaft fast das Unentschieden gekostet, als er zur Freude seines Trainers:motz:eine Bemerkung gg. den souveränen Schieri Lorenz abließ, die mit :gelbekarte: und indirekten Freistoß vom Elfmeterpunkt geandet wurde (der Ball war zu dem Zeitpunkt irgendwo am Mittelkreis:freude:).

    Nach den beiden Pfostentreffern von Huth und Barnickel machten die Gäste die Räume sehr eng und verließen sich nur noch auf Konter. Diese waren nicht ungefährlich, weil sie mit Riedel einen durchaus gefährlichen Stürmer in ihren Reihen haben. So machte sich in den Reihen der Gastgeber immer mehr Ratlosigkeit breit, die sich in lang geschlagenen Bällen ausdrückte. Damit waren die ballsicheren Abwehrspieler der Gäste nicht zu beeindrucken und bis zur Pause passierte nix mehr.

    In der 2. Hälfte das gleiche Bild. Die rot/weißen hatten vielleicht 80% Ballbesitz, aber beide Truppen nur noch eine Riesenchance. Auf der Gästeseite ein blitzsauber durchgespielter Konter, der noch in letzter Sekunde geklärt werden konnte und die Männer vom Hutberg hatten den Torschrei auf den Lippen, als (endlich mal) über die Außen durch kombiniert wurde und der aufgerückte Rettig die Eingabe per Kopf versenken wollte. Leider traf er den Keeper (ist eben Abwehrspieler:cursing:) und als Häfner den Ball nach indirekten Freistoß (s. oben) auch nicht verwandeln konnte, verwalteten beide Mannschaften den einen Punkt.

    Fazit: für die Trainer gibt es noch viel Arbeit und die Gäste stehen nicht umsonst in der Tabelle so weit oben:verweis:

    Einheit hat schon am Freitagabend Gelegenheit gegen die "Altinternationalen" in Niesky ein stabileres Gesicht zu zeigen.:schal4:

    da haben wir doch alle mit der Eröffnung des neuen Fred auf dich gewartet und jetzt ist die Vorbereitung schon wieder Geschichte. Die Einheit hat in dieser Zeit das Tore schießen geübt. Allerdings waren da keine höherklassigen Teams dabei. Am Sonntag erwarten wir einen harten Fight gg. Neusalza auf dem Kunstrasen. Schade, ich wollte eigentlich die neuen. Sitze probieren....

    friedlich-schiedlich Unentschieden:knuddel:

    SVE vs. Großenhain 1:1 (o:o)

    Wetter: a....kalt, trocken bis Abpfiff, Sturm von gefühlt allen Seiten.

    Die Treffer erzielten ein aktueller und ein ehemaliger rot/weißer:

    1:0/59. Marx Kopfball nach Ecke,

    1:1/67. Torschütze vom Dienst Häfner aus ca. 20 Metern mittels Flachschuss -Hinrunden-Torjäger beim SVE!


    SR Jäger (Leipzig) war mir neu. Hatte mit der fairen Begegnung keine Probleme.


    ebenfalls Weihnachtsbesuch, etwa 80 bis 90 Zuschauer, ca. 10 Gästefans mit Trommel (dem Trommler wurde es wahrscheinlich dann zu kalt:halloatall:)


    Großenhain war die (für mich) bisher beste Mannschaft der LL- Saison, gegen die die Männer vom Hutberg antreten mussten. Ballsicher in der Abwehr und mit meistens langen Schlägen auf den schnellen Witschel. Der versuchte mit seinen Eingaben Marx zu erreichen, was aber in der Vielzahl der Fälle durch die aufmerksame Abwehr der Gastgeber unterbunden wurde. Nach einer Viertelstunde eröffnete Rettig mit einem Billiardfreistoß die Offensive der Gastgeber. Der Ball klatschte an die Unterkante der Latte- dem guten Keeper Roßmüller an den Rücken, von dort an den Pfosten und dem überraschten Schulze vor die Füße. Leider setzte er das Runde am langen Eck vorbei. Die Gäste antworteten mit einem (wiederholten) langen Ball auf Witschel, der entwischte Labisch und machte es Schulze nach. Jetzt waren beide Truppen gewarnt und der Sicherheitsgedanke gewann die Oberhand. Die Kamenzer hatten zwar die Überlegenheit, allerdings waren die Konter saugefährlich. So ging es in die Kabinen, aus denen die Gäste wie die Feuerwehr kamen. Das Tor, erzielt nach einem Standard, kündigte sich schon eine ganze Weile an. Erst danach fanden die Hausherren, angekurbelt durch den Mittelfeldmotor Häfner, wieder ins Spiel und kamen zum verdienten Ausgleich. Danach drückten die Hausherren auf den Führungstreffer und die gelben konnten sich wiederholt bei Ihrem Keeper nach Klasse Paraden bedanken.

    So konnte sich die Mannschaft mit einem Klasse Ergebnis der Hinrunde (Egal wie Grimma heute spielt) zur Weihnachtsfeier begeben.

    Ich wünsche allen Schreibern und Lesern schöne und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. :bia:

    Wir hören uns:schal4:

    komisches Spiel mit zwei total unterschiedlichen Hälften.

    Kickers vs. SV Einheit 2:2 (1:0)

    1:0/ 5. Kauerauf freigespielt und überlegt eingeschoben,

    1:1/48. Huth nach einem Eckball. Der Ball segelte an Freund und Feind vorbei und Robin reagiert am schnellsten..

    2:1/52. Scherz überlegtes Solo,

    2:2 63. Häfner mit Schlenzer ins lange Eck


    95 Zuschauer, ca. 10 Gäste


    SR Lars Taugerbeck mit einer guten Leistung. Lies zu Anfang großzügig laufen und zog Mitte 2. Hälfte rechtzeitig die "Zügel" an.


    ich bin eigentlich nicht sehr zuversichtlich nach Randleipzig gefahren. Selten sahen wir dort gut aus und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass uns vor Jahren dort ein Unentschieden den Meistertitel gekostet hat. Schon damals kämpften die "Grünen", als gäbe es kein Morgen und genau so ging das Spiel auch gestern los.

    Wahrscheinlich noch von der Klatsche der Vorwoche in Neusalza angepisst, begannen die Gastgeber wie die Feuerwehr. Die Kamenzer, vor allen beide jungen Außenverteidiger, waren total verunsichert und wurden regelrecht überrollt. Dabei spielte der frühe Führungstreffer den Gastgebern in die Karten und sie spielten weiter Vollgasfußball. Der Tabellenführer nahm das körperliche Spiel überhaupt nicht an und versuchte technisch aufzubauen, was aber bei dem aktiven Pressing der Kickers überhaupt nicht klappte. Allerdings kam der Einheit zu Gute, dass die Hausherren nicht konsequent auf das zweite Tor spielten. So ging es mit dem doch überschaubaren Rückstand in die Kabine.

    In der Halbzeit korrigierte Trainer Rietschel und ersetzte den unglücklich spielenden Herzig durch den robusteren Schidun. Anzumerken ist, dass der Trainer auch zehn Andere nach dieser "Grottenleistung" hätte auswechseln können.

    Die Kabinenansprache muß heftig gewesen sein, denn es präsentierte sich eine ganz andere Mannschaft in rot/weiß. Jetzt wurde der Kampf angenommen und die spielerische Qualität zahlte sich in zunehmender Überlegenheit aus. Die schnellen Sobe und Schulze überliefen ein um das andere Mal die Abwehrreihe und der Markkleeberger Keeper Nauck wurde zum Man of the Match. Was er in den letzten 20 Minuten alles raus holte- Respekt. Dabei stand Ihm noch das Glück zur Seite, als Häfner einen der immer häufigeren Freistöße für die Gäste an die Latte setzte. Apropos die letzten 20 Minuten: die Hausherren fanden so gut wie nicht mehr statt und hatten sich kräftetechnisch ganz offensichtlich etwas übernommen. Die tapfer kämpfenden Kicker konnten sich oftmals nur noch durch Fouls helfen, oder kamen einfach zu spät.

    Der bis dato doch recht tolerante Schieri Tangerbeck musste die letzten 20 Minuten fünf :gelbekarte: :!:an die Gastgeber verteilen und ich denke, da war meckern als Kartenursache nicht vertreten.

    Ehe Jemand meckert: auch Schmidt hat sich in der 93. seine fünfte :gelbekarte: abgeholt. Wegen Behinderung einer Freistoßausführung, obwohl eigentlich die "Grünen" auf Zeit spielten:wacko: Hat wohl das WE keine Zeit...8o:stumm:


    So, jetzt ist es ober richtig spannend. Am kommenden WE hat Grimma die bedeutend leichtere Aufgabe gg. den Tabellenletzten. Unsere Jungs müssen sich gg. Großenhain beweisen und das wird wohl nicht so leicht gehen- schau mer mal:schal4:.

    SVE vs. Olbernhau 4:1

    Zuschauer ca. 90-100, Gäste ca. 10

    Die rot/weißen haben die "englische Woche" ganz gut überstanden. Trotzdem, dass der Kader schon ganz schön dünn besetzt ist, konnte ein Einbruch vermieden werden.

    Die Gäste aus dem Erzgebirge begannen total ängstlich und trauten sich die gesamte erste Hälfte nur selten aus ihrer Hälfte raus. Nach ca. 10 Minuten ging es für den Aufsteiger das erste Mal viel zu schnell, aber Schidun knallte das Leder freistehend aus ca. 10 Metern nur an den Pfosten. Ein paar Minuten später lag der Ball im Kamenzer Tor, allerdings hatte der gute Schieri Leonhardt vorher abgepfiffen. Da ich gerade ein Getränk holen war, kann ich mich nicht an der Diskussion Foul oder Nichtfoul beteiligen. Mir wurde berichtet (alle mit der Einheitbrille auf der Nase), dass der Gästestürmer doch ganz rustikal gg. unseren Keeper zu Werke gegangen sein soll, aber s.O.

    Keine 5 Minuten später tanzte Patric Wocko zwei Abwehrspieler aus von denen Einer das lange Bein auspackte und der Mann in rot/weiß auf der Nase landete. Berechtigter Elfmeterpfiff und Philipp Schmidt sein Schuss wurde Klasse vom besten Gästespieler Sören Geiger pariert. Hier schaltete der "Man of the Match" Franz Häfner am schnellsten und donnerte den Nachschuss unter die Latte. Kurz vor der Pause war es ein gefühlvoller Heber den Franz über den verdutzten Geiger im Tor platzierte. 2:0 zur Pause, 90% Spielanteil- was sollte noch passieren? Dachten wahrscheinlich auch die Kamenzer Spieler!

    Die Männer in weiß/blau kamen wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich betrieben sie einen Aufwand, der sich die ganze erste Hälfte nicht abzeichnete. Mein Nachbar bemerkte: wer sich eine Halbzeit schont, muß ja mal irgendwann anfangen zu laufen;( Unsere junge Mannschaft war überrascht und so kam es logisch, die Gäste erzielten den Anschlusstreffer. Jetzt schwamm die Einheit- Abwehr, vor allen bei hohen Eingaben doch gewaltig, bis wieder Häfner einen schnellen Konter exzellent auf Schmidt ablegte und der sich nicht lange bitten lies. Jetzt war die Angelegenheit rum und 10 Minuten vor Ultimo war es umgedreht: Schmidt legt super für Häfner auf und dem gelingt derzeitig fast alles. (Info für alle Olberhauer: beide Treffer waren kein Abseits- nur eben sehr schnell gespielt):stumm:

    Fazit: Pflichtaufgabe erfüllt. Jetzt 7 Tage Zeit zum Kräftesammeln und dann das Halbserienhalali angehen.:schal4:

    ...und Grimma zog heute nach, wenn auch glücklich aber drei Punkte sind drei Punkte und nach dem wie fragt schon bald keiner mehr. Der Neusalzaer Torhüter mußte in 90 min. nicht einen einzigen gefährlichen Schuß halten. Beim ersten Gegentor schlägt er einen Abschlag nach einem Rückpass nur bis kurz hinter den 16er. Christoh Jakisch bedankt sich und hat keine Mühe die Grimmaer Führung zu erzielen. In der Schlußminute ist der zweite gefährliche Torschuß der Gäste ebenfalls im Tor und somit nehmen sie auch die Punkte mit. Neusalza hat genügend Möglichkeiten um als Sieger vom Platz zu gehen, aber wenn man selbst 100%tige nicht im Tor unterbringt, steht man eben mit leeren Händen da. Die Grimmaer werden wohl immer noch nicht wissen, wie sie heute zu drei Punkten gekommen sind. Aus dem Spiel heraus waren sie nicht in der Lage Chancen zu kreieren und wie ein Tabellenzweiter sahen sie auch nicht aus. Tja, aber effektiv waren sie halt. :halloatall:

    genau so könnte der Spielbericht des gestrigen Spieles aussehen:cursing:

    Grimma vs. Kamenz 1:0

    Kamenz sündigte mit Riesenchancen (Sobe, Häfner, Barnickel) und war bis 10 Minuten vor Ultimo die weitaus bessere Mannschaft. Dann brachen sie kräftemäßig total ein und kamen kaum noch hinten raus. Das Tor war, wem wundert's, ein Glückstreffer und danach war Schluss. Wenn Grimma das Glück nicht noch verlässt, werden sie erster "Rumpelmeister" der Sachsenliga:stumm:

    "Die verwitterten Sitze gaben weiße Farbe ab und dementsprechend sahen die Hosen und sämtliche anderen Teile, die Berührung mit selbigen hatten dann auch aus."

    hallo Standuhr- es gibt Hoffnung. Samstag habe ich gehört, dass die Stadt Kamenz neue Sitzschalen spendiert:thumbup::thumbup::thumbup:Es gibt noch Wunder:bindafür:

    Übrigens: Franz Häfner sein Traumtor vom Samstag ist auf der Kamenzer Facebookseite online- lohnt sich anzuschauen:love:

    SVE vs. Zwickau 1:4

    Zuschauer, offiziell 703 zahlende, geschätzt vielleicht 1000. ca. 300 Gäste

    Für den Zuseher war es ein gutes und vor allem nicht einseitiges Spiel. Das Eintrittsgeld war allein der Ausgleichstreffer von Franz Häfner wert: eine lang geschlagene Ecke nimmt er volley und versenkt das runde Teil krachend im Tor (hoffentlich gibt es ein Video auf der Kamenzer Facebookseite). Ich bin eine Weile dabei, aber sowas habe ich noch nicht gesehen- schießt er wohl auch nie wieder.

    Ansonsten die Gäste, auch auf Grund Ihrer Physis (König, Lauberbach), Feldüberlegen, aber nicht zwingend. Das der Drittligist vorwiegend auf lange Bälle auf den bulligen König setzte war doch recht einfallslos. Der war bei Labisch und Schmidt in recht guten Händen. Die Männer vom Hutberg setzten auf Konter durch Ihre schnellen Leute und sorgten so auch immer wieder für Aufregung auf den Rängen. Allerdings waren die abgezockten Profis (Reinhardt, Wachsmuth) der Gäste meistens Herr der Situationen.

    Das erste Tor fiel aus einer unübersichtlichen Situation. Lauberbach schob den Ball mit viel Übersicht ins Eck (7.) und alle dachten: jetzt läuft's für den Favoriten. Aber 5 Minuten später hatte Häfner seinen großen Auftritt (s.O.) und das Spiel wurde zunehmend ausgeglichen. Kurz vor der Halbzeit nutzte König alle seine Zweitligaerfahrung, setzte seinen Körper robust ein und netzte zur erneuten Führung ein. Im Gegenzug hätte der Ausgleich eigentlich fallen müssen, als der schnelle Schulze seinen Abwehrspieler vernaschte und den Ball scharf in die Box spielte. Der freistehende Sobe verfehlte den Ausgleich nur knapp. So ging es, unter dem Beifall der einheimischen Zuschauer, zum Pausentee.

    Weiter ausgeglichen ging es die zweite Hälfte weiter. Der Gast feldüberlegen, aber nicht zwingend und die Kamenzer auf Konter lauernd. Fast hätte es 20 Minuten vor Schluss geklappt, als die Einheimischen einen Konter super ausspielten, Keeper Brinkies schon in der falschen Ecke lag, aber der Ball nicht verwandelt werden konnte. Meine Nachbarn zahlten 2x ins Schwein ein: "wenn du die Chancen nicht nutzt.."., oder "wenn sie die nutzen würden, würden sie nicht LL spielen..." Kann man beides so stehen lassen.

    Das war das Signal für die Profis mehr zu machen. Trainer Enochs (ein sehr fairer, bodenständiger Mann) wechselte nochmals Offensivkraft ein und so konnten sie das Spiel letztendlich souverän nach Hause bringen.

    Fazit: ein schönes Spiel bei herrlichem Fußballwetter. Jetzt sollte der Schwung am Mittwoch nach Grimma mitgenommen werden.:schal4:

    Übrigens habe ich endlich mal einen Schieri gesehen (P. Jacob), der zum guten Spiel passte:bindafür:

    Auf geht's Jungs:schal4:. Wir haben noch eine Rechnung mit Zwickau offen:S Bestes Fußballwetter- ein Gegner, der auch nicht so oft in Kamenz antritt, also alle hin und unsere rot/weißen bei der Pokalsensation unterstützen:bindafür:

    Wir zählen auf Euch:support:

    SVE vs. Mittweida 3:2

    bestes Fußballwetter, für Kamenz gute Kulisse- Fußballherz, was willst du mehr!

    Ich hatte eigentlich im Vorfeld kein so gutes Gefühl. Das Thema in Kamenz ist doch nur noch das Pokalspiel vs. Zwickau und das ist bekanntermaßen Gift für den "Normalspielbetrieb".

    Das Spiel bestätigt dieses Klischee. Es ging ganz easy los: ein schnelles (Eigen) tor der Gäste und scharfes Nachwaschen durch Marcel Hänsel zum 2:0 war schlecht für die Einstellung vieler Kamenzer Spieler. Was in der Vorwoche noch mehr gelaufen wurde, wurde gestern weggelassen. Die zunehmende Lautstärke des Kamenzer Trainergespannes zeigte die wachsende Unzufriedenheit. In der Halbzeitpause war es recht laut in der Heimkabine, aber es half nix. So war es wenig verwunderlich, dass eine schlampige rot/weiße Abwehrleistung in der 53. Minute die Gäste wieder in ein Spiel zurück brachte, welches eigentlich schon entschieden schien. 10 Minuten später war es eine feine Einzelleistung durch C. Rettig der aus spitzen Winkel den Ball unter die Latte zimmerte. Solche Dinger sind Tore des Monats, gehen aber wahrscheinlich nur rein, wenn du oben stehst.:stumm: Was danach wieder an Großchancen verballert wurde, ging nicht auf die berühmte Kuhhaut. Die Gäste waren allerdings doch beeindruckt und richtig gefährlich wurde es nur, wenn sie Ihre "Monstereinwürfe" (Handecken sagte mein Nachbar) vors Tor knallten. So richteten sich alle auf einen Spielverlauf nach dem Motto: die Einen wollen nicht- die Anderen ... ein. 5 Minuten vor Ultimo schlug plötzlich aus dem Nichts ein ganz krummes Ding im Kamenzer Tor ein. Alle dachten "Hallo" jetzt geht es noch mal los, aber die Gäste mussten dem hohen Kräfteaufwand Tribut zollen und waren nicht mehr zu einer Endoffensive in der Lage.

    Fazit: Mund abputzen- weiterhin Spitzenreiter :schal4:und heute muß Grimma erst mal nachziehen.

    Auf der einen Seite freue ich mich auf Zwickau- andererseits denke ich daran, dass das Spiel vs. Grimma schon am folgenden Mittwoch (Buß/ Bettag) ist und Grimma das WE frei hat, wird mir auch nicht besser.

    Wenn ich recht informiert bin, hat Chemie Leipzig nach dem Klassepokalspiel im folgenden Punktspiel die Hucke voll gekriegt...:(

    so- wieder da!:halloatall:

    da habe ich ja mein Handy die Tage gerne angeguckt. das ist ja, nach dem recht glanzlosen Abstieg, ein Aufstieg der baff macht. Die Truppe scheint sich gefunden zu haben und tritt jetzt auch Auswärts mit ganz breiter Brust auf.

    So bin ich gestern ins Erzgebirge gefahren, um mir die Sache wieder mal selbst anzusehen. Das sind ja wieder Strecken für die Truppe- am Mittwoch Vogtland-gestern ins s.O.

    um es vorweg zu nehmen: es war für die LL ein echtes Spitzenspiel!

    bei bestem Fußballwetter waren ca 100 Zuschauer, darunter vielleicht 10 Kamenzer gekommen. Der Platz sah super aus und das Stadion liegt ja sowieso sensationell.

    Schieri C. Fiebig pfiff anfangs recht großzügig, hatte dann allerdings zunehmend Probleme mit seiner Linie. Jedenfalls hat er nix grundsätzlich falsch gepfiffen.

    Beide Mannschaften hatten ja unter der Woche im Pokal Selbstvertrauen getankt und die Gastgeber zeigten das auch sofort. Mit technisch feinen Spielzügen und saugefährlichen Standards versuchten sie die rot/weißen zu überrennen. Der Plan ging schon nach 8 Minuten auf, als ein Eckball per Kopf verwandelt wurde. Wo war die Kamenzer Abwehr? Der Spitzenreiter schüttelte sich kurz und baute sein Konterspiel über die schnellen Schidun und vor allen Sobe auf. Der war es dann auch, der die gesamte Abwehr über außen stehen ließ und aus spitzen Winkel zum Ausgleich einschob. Danach beruhigte sich das Spiel und die Gastgeber zeigten zunehmend Unsicherheit vor Ballverlusten angesichts des schnellen Umkehrspieles der Gäste. Die Standards kamen immer noch gefährlich, allerdings hatte Trainer Rietzschel bei diesen Situationen die Abwehrmitte mit Mittelstürmer Hänsel verstärkt und somit die Kopfballhoheit. Wobei angemerkt werden muß, dass die Innenverteidigung mit Labisch und Huth einen Riesenjob gemacht hat:bindafür:.

    Nach der Pause setzte sich das ausgeglichene Spiel fort, wobei die Gastgeber sichtlich abbauten. Zeichen dafür war die Spielentscheidung. Schidun wird über außen geschickt und im Strafraum von den Beinen geholt. Schmidt ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schob zum Siegtreffer ein. Danach hatten, auch die Einheimischen Zuschauer, keiner mehr das Gefühl, dass hier noch was kippen könnte. Mit der Einwechslung des schnellen Schulze wurde es noch mal brandgefährlich, weil die Abwehrspieler der Lößnitzer kaum noch hinterher kamen und recht rustikal wurden. Hänsel wurde recht rüde in der Box von den Beinen geholt- kein Pfiff. Häfner, Schmidt und Huth wurden regelrecht umgetreten- aber was soll's- Spitzenreiter!

    Am Samstag vs. Mittweida und dann konzentrieren wir uns auf die Revanche gegen Zwickau8):schal4:

    ist vielleicht eine gute Idee. Da die Verantwortlichen bestimmt hier mitlesen:halloatall:könnte das eine Lösung sein.:bindafür:

    Ich verpasse leider die nächsten Spiele, da ich diese Woche meine Urlaubssachen packe. Aber durch die Segnung der (Internet)-Technik ist man ja überall dabei.:schal4:

    Mensch Standuhr- wieso so angefressen? Ich weiß nicht, mit welchen Ambitionen Ihr angereist seid. Wenn ich mir die Pressekonferenz, vor allen euren Trainer, nach dem Spiel anschaue, glaube ich, dass es doch eine Menge Überschätzung nach den zwei (glücklichen?!) Siegen gegeben hat. Wenn es für die Einheit gut läuft, hätte es für Stahl eine Klatsche geben müssen. Nicht umsonst wackelten zur Halbzeit in der Einheit-Kabine, trotz 2:0 Führung, die Wände.

    Das Spiel hast du ja gut zusammengefasst. Die Einheimische stellten sich quasi von selbst auf, weil einige Stammspieler (Häfner, Am Ende, Rettig, Hänsel, Huth) ersetzt werden mussten. Auf der Bank Sobe (22), Thomas (18) und Celik (18). Dafür, dass viele sonstige Bankdrücker gespielt haben lief es ganz gut.

    Zu den Abfärbungen. natürlich tut es uns leid, dass sich Besucher die Sachen versauen. Wir haben als Verein eigentlich schon alles versucht, aber die Sonne brennt innerhalb kürzester zeit die Farbe ab. Da wir, wie fast alle, nur Mieter im "Stadteigentum" sind.....kein Geld!!!:cursing:

    Beeindruckend: Kamenz hat HOOLS:love:

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