Auch von mir natürlich ein "Glückwunsch", denn wenn es schon nicht die "Kleeblätter" sind, die oben stehen, dann wenigstens die Ortsnachbarn!
Sorgte es denn wenigstens für ein wenig Unmut bei den Gästen, dass sie von der Wiesner-Döge-Kombo aus der Ersten vermopst wurden?! Viel Erfolg weiterhin. ![]()
Beiträge von greenhorn
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NFC Rot-Weiß vs. SF Johannisthal II 3:3 (1:2)
Aufstellung:
Wolter - Juhnke (75. Min Fleischmann), Daeumlich, Semmelroth, Hantel (46. Min Müller) - Preuß, Vogel, Dankert, Laschek (65. Min Lewandowski) - Weishoff, GussTore:
0:1 Weishoff (16. Min), 1:1 Eisenhut (17. Min FE), 1:2 Dankert (42. Min), 2:2 Eisenhut (46. Min), 2:3 Busse (72. Min), 3:3 Lewandowski (86. Min)Lewandowski rettet einen Punkt für die Kleeblätter...
Mit drei Siegen in Serie im Gepäck reiste gestern die Johannisthaler Reserve zum noch sieglosen Tabellenvorletzten NFC Rot-Weiß in die Pflügerstraße. Bei schönem Herbstwetter sollte auf dem großen Geläuf trotz einiger Personalsorgen ein weiterer "Dreier" eingefahren werden und man ging motiviert und selbstbewusst in die Partie.
Schon früh sollte jedoch deutlich werden, dass man zwar gegen den Vorletzten laut der Tabelle spielte, aber dieser trotzdem Fußball spielen konnte. Mit gefälligen Kombinationen besonders über die rechte Jo'thaler Seite konnten die Platzherren ein ums andere Mal für Gefahr sorgen. Den ersten Treffer markierten dann aber die Gäste. In der 16. Minute landet ein schnell ausgeführter Freistoß von Semmelroth vor den Füßen von Weishoff und dieser ließ sich nicht lumpen und erzielte das 1:0 aus Johannisthaler Sicht. Der Jubel war noch nicht abgeflaut, da gellte schon ein Pfiff durchs weite Rund - Elfmeter für die Neuköllner. Wolter im Tor der Gäste bekommt einen Querschläger nicht unter Kontrolle, konnte aber im Nachhinein den Ball noch vor dem nahenden Stürmer wegfausten. Dabei fiel der Stürmer über Wolters Arme und schrie. Der Schiedsrichter entschied trotz guter Sicht auf Strafstoß, welcher dann auch sicher verwandelt wurde und das Spiel begann quasi von vorn. In der Folge blieben die Gäste weiter über die Außen gefährlich, vermochten sich aber keine weitere nennenswerte Torchance zu erarbeiten. Johannisthal II kam besser in die Partie und hätte in der 25. Minute eigentlich auch einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Nach einer Ecke wird der aufgerückte Daeumlich beim Nachsetzen vorsätzlich und regelwidrig von den Beinen geholt, doch der Pfiff blieb aus und die Aufregung bei den Gästen groß. In der 36. und 37. Minute dann die Doppel-Chance für Guss, erneut die Führung zu erzielen, als er erst nach Dankert-Vorlage neben und kurz danach nach Weishoff-Querpass über das Tor schießt. Dass die Gäste doch noch mit einer Führung in die Halbzeit-Pause gehen sollten, ist Mittelfeldakteur Dankert zu verdanken. Im Alleingang und mit einer gehörigen Portion Mehl im Rucksack marschierte er durch die Neuköllner Abwehr und versenkte den Ball aus spitzem Winkel unter Mithilfe des Innenpfostens (42. Minute).
In der Pause dann die deftige Ansprache von Trainer Dörre, der mit der Leistung seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden war. Er monierte die zu geringe Laufbereitschaft, die nicht vorhandene Leidenschaft und den nicht zu erkennenden Siegeswillen.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock für die Jo'thaler. Ein an sich harmloser Einwurf der Rot-Weißen gelangt in den Strafraum, Wolter brüllt "Torwart", kommt dann aber doch nicht raus und die Abwehrspieler können nur verdutzt zusehen, wie der Neuköllner Stürmer in der 46. Minute das Leder versenkt. Was danach aus Jo’thaler Sicht passierte zu beschreiben, verschwendet eigentlich meine und Eure Zeit. Johannisthal II war vollkommen von der Rolle und die Neuköllner motiviert und willens, sich für die ersten drei Punkte der Saison den A**** aufzureißen. Zahlreiche Schuss-Chancen gingen neben das Tor und zu guter Letzt vollbrachte ein Rot-Weißer es, nach tollem Querpass den "Gomez zu machen" und aus 3 Metern den Ball über das leere Tor zu schaufeln. Schlussendlich wurde der NFC allerdings doch noch belohnt und erzielte unter gütiger Mithilfe von Müller das 3:2 in der 78. Minute. Letzterer klärt den Ball nicht im Strafraum, Schuss von der rechten Strafraum-Kante ins lange Eck und schon zappelte der Ball im Netz. Die Jo'thaler schienen am Boden und ließen merklich die Köpfe hängen, wohingegen die Hausherren am ersten "Dreier" schnupperten. Alles schien sich gegen die Grün-Schwarzen verschworen zu haben, denn auch in der zweiten Hälfte verwehrte der Unparteiische den Johannisthalern einen Elfmeter, als Weishoff im Strafraum von zwei Mann von hinten zu Boden gestoßen wurde. Mit dem Rücken zur Wand, hatte man das Spiel fast schon abgehakt, aber dann war die Zeit von "Kuttel" Lewandowski gekommen. Vorher schon 90 Minuten lang bei der 32'er aktiv, sorgte er nochmal für Schwung in den Schlussminuten, schmiss sich in die Zweikämpfe und riss die Mannschaft mit. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass gerade jener Lewandowski die Hoffnungen der Rot-Weißen, den ersten Saison-Erfolg feiern zu dürfen, zerstörte. Ein Semmelroth-Freistoß findet den Kopf von "Kuttel", von dort geht der Ball nur an die Latte, aber Lewandowski kann seinen eigenen Abpraller verwerten, indem er die Murmel dem NFC-Torhüter durch die Beine drischt. 3:3, wer hätte das noch für möglich gehalten. Plötzlich war es vorbei mit dem Neuköllner Zeitspiel und es konnte nicht mehr schnell genug gehen, was das Ausführen von Einwürfen, Abstößen etc. betraf. Tore fielen allerdings nicht mehr, obwohl Lewandowski mit der letzten Aktion sogar noch das 3:4 machen kann, aber das wäre dann wohl auch des Guten zu viel gewesen."Einen Punkte gewonnen" muss es heißen, wenn man das Fazit aus diesem Spiel zieht. Gäste-Trainer Mielke wusste selbst nicht, ob er sich freuen oder betrübt sein sollte, aber ich bin mir sicher, dass er mit der Band von gestern noch einige Punkte einfahren wird. Gleich drei Akteure, welche vorher noch verletzt fehlten, konnten wieder mitmischen und belebten ihr Spiel.
Die gezeigte Leistung der Johannisthaler hingegen, spiegelte das Geschehen im Vorfeld der Partie wieder. Eine Trainingsbeteiligung von drei Mann am Donnerstag, ein Spieler ist auf dem falschen Sportplatz und kommt mit gehöriger Verspätung zum Spiel oder ein Anderer hat die Nacht zum Tag gemacht und spielt dementsprechend. Wie dem auch sei, immerhin wurde die Blamage nochmals abgewendet und ein Punkt entführt.
In der kommenden Woche trifft man in der Ramazotti-Arena auf die zweite Mannschaft vom Friedenauer TSC.Semmel

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Naja, ein paar provokante Äußerungen gehören wohl einfach dazu und dass ihr es besser könnt, habt ihr ja in den Spielen zuvor gezeigt. Die FuWo offenbarte schon, dass da personell so einiges im Argen bei Euch war. Und ja, im Rückspiel werden die Karten neu gemischt.

Viel Erfolg bis dahin.
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SF Johannisthal vs. FC Brandenburg 03 2:0 (1:0)
Aufstellung:
Kowalske - Höfler, Hoewler, Baeker, Lehmpuhl - Bley, Robrahn, Schwanitz, Dornbusch (71. Min Roy) - Kiekebusch (87. Min Vogel), Gawrisch (60. Min Klawiter)Tore:
1:0 Kiekebusch (6. Min), 2:0 Schwanitz (77. Min)Es war mal wieder ein Heimspiel-Samstag an der Ramazotti-Ritze. Zu Gast war diesmal der FC Brandenburg 03, welcher mit zuletzt 3 Siegen aus 4 Spielen anreiste und somit eine beachtliche Serie vorzuweisen hatte. Dafür, dass dieser Höhenflug nur eine Momentaufnahme bleiben sollte, sorgten dann die Herrschaften mit dem Kleeblatt auf der Brust...
Schon früh wurde deutlich, dass an diesem Tag die Einstellung der Hausherren stimmte und man die Vorstellungen des Trainers nahezu 1-zu-1 auf den Platz bringen konnte. Frühes Pressing und konsequentes Nachsetzen besorgten die Platzhoheit und schließlich auch den ersten Treffer durch Kiekebusch. In der 6. Minute legte Gawrisch einen Hoewler-Freistoß perfekt mit dem Kopf ab und sein Sturmpartner "Kieke" hatte keine Mühe zum 1:0 einzunetzen. Mit der Führung im Rücken und auf einen schnellen Knockout des Gegner bedacht, spielte man weiter zielstrebig nach vorn, doch leider ließ die Chancenverwertung ein wenig zu wünschen übrig. Abermals Kiekebusch (10. Minute) und ein doppelter Schwanitz (12. Minute per Kopf, 22. Minute Schuss knapp einen Meter neben den Gäste-Kasten) symbolisierten die Spielvorteile der Johannisthaler, aber man hatte den Sack noch nicht zu gemacht. Was sich wie Kritik anhört und auch als solche in abgeschwächter Form zu verstehen ist, soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es wirklich keinerlei nennenswerte Chance für die Brandenburger gab. Alle kläglich vorgetragenen Angriffe, welche zumeist nur aus langen Bällen bestand, verpufften in der Johannisthaler Defensive. Vor der Pause sollten sich die Hoffnungen der Jo'thaler auf einen weiteren Treffer nicht bewahrheiten, da Gawrisch in der 32. Minute wegen Abseits der Treffer verwehrt wurde, selbiger nach starker Bley-Vorarbeit frei vor dem Gäste-Hüter den Ball über den Fangzaun jagte (39. Minute), Kiekebusch das Tor trotz geschlagenem Torhüter verfehlte (40. Minute) und nach Schwanitz-Verlängerung abermals das Tor verfehlte (43. Minute.). So ging es also mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die Pause.
Die zweite Hälfte begann unverändert - Johannisthal war weiterhin dominant. Allerdings ärgerlich für Gawrisch - auch im zweiten Spielabschnitt wurde ein Tor von ihm wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt. In der Folge glichen die Ereignisse denen aus der ersten Halbzeit. 51 Minuten waren gespielt, als Dornbusch sich stark auf dem rechten Flügel behauptet, zwei Gegenspieler stehen lässt und den in der Mitte postierten Kiekebusch anspielt, welcher dann leider knapp links das Tor verfehlt. Nur vier Minuten später verpasste Gawrisch einen Hoewler-Freistoß nur haarscharf. In der 69. Minute dann nunmehr doch das erste aber zugleich auch letzte Lebenszeichen der Gäste. Nach einem Freistoß kommt ein Gästespieler relativ unbedrängt zum Kopfball, aber zum Glück aus unserer Sicht ging der Ball knapp am Tor vorbei. Dieser vermeintliche Treffer hätte das Spiel ad absurdum geführt und die alte Fußballweisheit: "Machste vorne die Dinger nicht, fängste dir hinten einen!" haargenau bestätigt. Dazu sollte es aber nicht kommen, da Kapitän Schwanitz in der 77. Minute nach einem schönen Höfler-Freistoß aus dem Halbfeld zum 2:0 einnicken kann. Zitat Gäste-Trainer Wilke zu seinen Spielern: "Ich habe Euch vorher gesagt, dass der 6er [Schwanitz] der beste Kopfballspieler von denen ist." Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass seine Mannen wohl besser auf ihn gehört hätten. In den Schlussminuten mopsten die Jo'thaler auch noch ein drittes Abseitstor ein und dann war das Spiel auch schon vorbei.Noch vor Beginn der Saison wäre dieses Spiel wohl als Pflichtaufgabe abgetan worden, doch nach den zuletzt starken Leistungen der Gäste, war man für ein packendes Spiel bereit. Dass jedoch die Gäste mit solch einer Leistung so ziemlich jeden auf dem Platz enttäuschen würden, damit konnte man nicht rechnen. Ohne die eigene Leistung der Johannisthaler schmälern zu wollen, siegte man verdient, aber ohne zu glänzen, gegen einen schwachen Gegner.
Am kommenden Wochenende geht es weit raus an die Halker Zeile zum Lichtenrader BC. Ich hoffe, dass "Capitano" Schwanitz die Heimkehr zu seiner alten Wirkungsstätte nicht in irgendeiner Form beeinträchtigt und aufgrund der aktuellen Tabellensituation des LBC sentimental werden lässt.
Semmel

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Der Bericht folgt morgen. Habe mich bei der Recherche verklickt, den halbfertigen Bericht damit gelöscht und bin jetzt erstmal bedient...

Für die Neugieriegen unter Euch:
SF Johannisthal vs. FC Brandenburg 03 2:0 (1:0)
Tore:
Kiekebusch, SchwanitzEin verdienter Sieg gegen an Harmlosigkeit kaum zu unterbietende Gäste.
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SF Johannisthal II vs. SV Schmöckwitz-Eichwalde 4:2 (3:1)
Aufstellung:
Wolters - Höhlich, Daeumlich, Semmelroth (70. Min Juhnke), Lehmpuhl - Preuß, Vogel, Schwanitz (46. Min Hilprecht), Dankert - Weishoff, WestermannTore:
1:0 Westermann (2. Min), 1:1 Borchert (7. Min), 2:1 Vogel (10. Min), 3:1 Weishoff (21. Min), 3:2 Zöllner (53. Min), 4:2 Westermann (59. Min)Die Revanche im zweiten Anlauf...
In der letzten Saison unterlag man den Schmöckwitzern aufgrund von eigener Überlegenheit im Hinspiel und schwor sich "Rache" für die Schmach im Rückspiel, doch auch dort konnte man gegen die kampfstarke Kombo aus dem Südosten Berlins nichts reißen. Heute sollte es bei schönem Herbstwetter besser laufen...
Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da zappelte die Murmel das erste Mal in des Gegners Tor. Ecke von rechts in der zweiten Minute durch Weishoff - mustergültig auf Westermanns Schädel und es stand 1:0. Danach tasteten sich die beiden Mannschaften ein wenig ab und mehr oder weniger aus dem Nichts dann der Ausgleich. Ein langer Ball auf den agilen Zöllner, welcher sich clever gegen Lehmpuhl durchsetzt, schön quer passt und Borchert hat aus kurzer Distanz dann keine Probleme. Johannisthal II zeigte sich davon allerdings wenig beeindruckt, spielte weiter mutig nach vorn und erzielte nur drei Minuten später den erneuten Führungstreffer. Der Ball kam in 20 Meter Torentfernung zu Kapitän Vogel, der nicht lange fackelt und den Ball sehenswert im Gäste-Tor versenkt. Die Heimmanschaft danach vielleicht einen Tick zielstrebiger als die Gäste und so war es dann der zweite Part des kongenialen Sturm-Duos "Westermann-Weishoff", welcher sich in die Torschützen-Liste eintragen durfte. Nach Vorlage von Vogel war es Weishoff, der aus halbrechter Position am Strafraum den Ball gefühlvoll in der 21. Minute über den Schmöckwitzer Keeper lupfte. Mit dieser Führung im Rücken der Jo'thaler verflachte das Spiel ein wenig und man ging mit dem 3:1 in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann mit schwungvollen und engagierten Gästen, welche sich doch noch was erhofften, indem sie lauffreudig und zweikampfstark agierten. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer fiel dann allerdings nicht durch individuelle Klasse oder einen gut vorgetragenen Angriff, sondern durch einen Stellungsfehler in der Johannisthaler Hintermannschaft. Semmelroth verschätzt sich gehörig bei einem an sich harmlosen Freistoß aus dem Halbfeld und ermöglichte es so Zöllner, den Ball an Wolters vorbei in die Maschen zu hämmern (53. Minute). Schon ein wenig geschockt von dem frühen Anschlusstreffer in Hälfte zwei, bemühten sich die "Kleeblätter" ein wenig mehr die Ordnung zu halten und nicht allzu nervös zu werden. Das 4:2 war dabei sicherlich ein Stück weit hilfreich. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Semmelroth findet den startenden Westermann in der 59. Minute und dieser trifft aus spitzem Winkel in die lange Ecke. Die Heimmanschaft verpasste es im Anschluss, den Sieg noch deutlicher ausfallen zu lassen, als Preuß in der 72. Minute aus kurzer Distanz den Ball verfehlte und Weishoff in der 92. Minute frei vor dem Keeper an selbigem scheiterte.Insgesamt geht der Sieg und die damit geglückte Revanch wohl schon in Ordnung, da die Jo'thaler die sich bietenden Chancen einfach cleverer und effizienter genutzt haben. Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass die Gäste zu keinem Zeitpunkt des Spiels aufsteckten und mit Zöllner und Mücke zwei wirklich gute Fußballer im Mittelfeld haben, die das Spiel zu dirigieren wissen. Ansonsten soll an dieser Stelle auch nochmal ein lobendes Wort für den Schiedsrichter Kummer vom ABC 08 fallen, der das allzeit faire Spiel gut und umsichtig leitete.
Für das heutige "weiße Ballett" aus Johannisthal war es nunmehr der dritte Pflichtspiel-Erfolg in Folge und man fährt in der nächsten Woche motiviert und ambitioniert zu den Rot-Weißen aus Neukölln.Semmel

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Unabhängig von der richtigen Botschaft deines Textes "THE GAMES" finde ich es durchaus interessant und innovativ, wie du hier die Funktion eines "." benutzt/ zweckentfremdest. Falls deine Tastatur keinen "Enter-Button" besitzt, nehme ich natürlich alles zurück...
Ansonsten gilt wohl nur zu sagen: Strafft euch mal, ihr Treptower!
Allen voran Sportfreund "Naeht". 
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Na dann mag ich mal spekulieren, dass der 11er als Ersatz für die angeblich fehlenden Stammkräfte auf den Platz durfte und vielleicht ein wenig übermotiviert war. Andernfalls ist der Frust über die eigene, schwache Leistung meist stärker als die objektive Wahrnehmung. Aber was gibt es denn Schöneres, wenn man auf einem entlegenen Sportplatz drei Punkte entführt und sich dann noch solche Sprüche anhören darf.

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Aber Preußmane, was haben die fünf Spielabbrüche denn mit eurer Sache zu tun?! Und "schön" reden tut das hier doch niemand. Was ich hier im Forum so lese, ist nur verurteilend und/ oder kritisch und das völlig zu Recht.
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Das mag sein, aber immerhin habt ihr die Möglichkeiten/ Spieler, ein ansprechendes Spiel abzuliefern. Bei BW waren höchstens die paar lustigen Fans ein Schmankerl, welche zumindest bei unserem Spiel die komplette Spielzeit über lautstark und biergeschwängert gesungen haben.

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Naja, ich konnte leider bei unserem Spiel nicht selbst eingreifen, da waren dann wohl die euphorischen Gefühle der BW-Fans/ -Trainerstabs überwiegend. Allerdings ist es wahrscheinlich auch einfacher, wenn man 6:0 gewinnt und dir dann irgendein Hansel erzählen will, dass du/ die Mannschaft in der Spielklasse eher weniger zu suchen hat.
Fakt ist, dass die Truppe vom Breiten Luch erstmal in der neuen Spielklasse ankommen muss und dazu reicht die aktuelle Spielweise einfach nicht aus. Ich lass mich (un-) gern vom Gegenteil überzeugen, aber wie man anhand eures Ergebnisses sieht, siegt attraktiver Fußball gegenüber Kick-and-Rush!
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Zwar etwas schade für unsere Ortsnachbarn aus Grünau, aber natürlich Glückwunsch in den hohen Norden. Endlich habt ihr den Bock umgestoßen und noch größere Glückwünsche an dich, Mot. Die "0" steht.

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Blau-Weiß Friedrichshain vs. SF Johannisthal II 3:5 (3:4)
Tore:
2x Westermann, 2x Weishoff, Dankert und schließlich auch noch 3x der FeindDie Himmelsstürmer vom Himmel geholt...
Es war ein Fußball-Samstag wie er im Buche steht. Die Sonne strahlte und trotz der frischen 10°C Außentemperatur war alles für ein feines Spielchen vorbereitet. Ein Highlight gab es dann aber doch noch... Es ging zum Auswärtsspiel gegen BW Friedrichshain und diese nennen den Fußballplatz auf der Metro am Ostbahnhof ihr zu Hause. Seinerseits der höchste und vielleicht auch größte Platz Berlins sollte also der Austragungsort für die beiden Mannschaften sein, doch was war da los!? Eine Stunde vor Spielbeginn war fast die komplette Gästemannschaft anwesend, aber damit auch die Einzigen auf dem Areal. Kein Platzwart, keine Kabine, kein Gegner. So wurden wir nur von den zahlreichen Überwachungskameras beobachtet und mussten warten. Hatte schon ein wenig was von Freizeitfußball. Nach und nach gesellten sich auch ein paar Friedsrichshainer auf den Platz und pünktlich 15 Uhr konnte es dann losgehen.
Wahrscheinlich von der ganzen Atmossphäre ein wenig eingeschläfert, verpennten wir die Anfangsphase komplett. Viel zu viel Raum zwischen den Ketten und anfängliche Abstimmungsfehler sorgten dafür, dass die Hausherren ratzfatz führten, und zwar mit 2:0. Ein haltbarer Distanzschuss markierte das 1:0 und nur kurze Zeit später dann das zweite Tor, nachdem der BW-Spieler nicht konsequent gestört wurde. Alles in allem konnten wir über die fünfminütige Unterbrechung nach zehn gespielten Minuten froh sein. Ein paar markante Worte vom Trainer und allgemeine Motivation in der Mannschaft sorgten dann dafür, dass sich die Gäste nochmal aufrappelten und die Partie drehen konnten. Zweimal Weishoff und jeweils einmal Dankert und Westermann schufen eine solide 4:2 Führung. Die Abwehr der Friedrichshainer und vor allem der Torwart zeigten dabei so einige Schwächen auf und wurden konsequent dafür bestraft. Kurz vor der Pause legten wir uns dann aber nochmal selbst ein Ei ins Nest. Juhnke und Preuß entschlossen sich auf der linken Seit dazu, den Ball zu lange auf begrenztem Raum zu halten, sodass sich Ersterer später nur noch mit einem Foul helfen konnte. 25 Meter Torentfernung, halbrechte Position. Torwart Wolters stellt sich lediglich drei Männer in die Mauer und wird dann durch einen fulminanten Strahl in die kurze Ecke überrascht. Zuschauer meinten später von draußen, dass die Mauer wohl nicht sonderlich günstig stand, aber egal - es ging mit dem 4:3 in die Pause.
Trainer Dörre monierte natürlich nochmals die verschlafenen Anfangsminuten und die zu einfachen Fehler, welche schlussendlich auch zum dritten Gegentreffer geführt hatten. Nichtsdestotrotz hatte man vier Auswärtstore erzielt, das Spiel gedreht und man lag immer noch in Führung.
Die zweite Hälfte könnte man vielleicht am besten so beschreiben: Die Einen wollten und die Anderen konnten nicht. Johannisthal II stand insgesamt solider und ließ abgesehen von einem in der letzten Sekunde geblockten Schuss in Halbzeit zwei nichts zu. Symptomatisch war dann auch die Aktion, als sich die Gäste-Viererkette bestimmt zwei Minuten lang den Ball hin- und herschieben konnte, ohne das sich ein Blau-Weißer genötigt fühlte zu stören, aber schließlich lagen sie doch hinten?! Selbst die Gäste-Abwehr war verdutzt über dieses Verhalten, aber hielt den Ball munter weiter in den eigenen Reihen. Erst vereinzelte Zwischenrufe von BW-Sympathisanten ermutigten dann die Stürmer zu reagieren... Dass das Spiel am Ende nur mit 5:3 ausging, lag an dem eklatant schwachen Konterspiel von Jo'thal II. Pomadig, eigennützig und viel zu langsam in der Entscheidungsfindung verpuffte ein Angriff nach dem nächsten und wenn man mal vor's Tor kam, dann war der Abschluss eine Farce. Den Schlusspunkt der Partie setzte Westermann nach Dankert-Zuspiel, als er den Ball humorlos einschiebt.Endlich wieder ein Auswärtssieg für Grün-Schwarz. Dass dieser eigentlich noch viel höher hätte ausfallen muss, wurde ja gestern schon intern diskutiert. Positiv war natürlich, dass sich die Mannschaft nach dem frühen Rückstand nicht hat hängen lassen und konsequent weiter nach vorn gespielt hat. Lobende Worte hat sich bei einer ansonsten geschlossenen Mannschaftsleistung (außer Preuß
) sicherlich Weishoff verdient. In der letzten Woche noch als zweite Spitze aufgeboten, fand er sich diesmal im defensiven Mittelfeld wieder und trotzdem machte er auch gestern wieder zwei Buden. Also siehste Nico: Manchmal muss man zum Wohl des Ganzen eigene Interessen zurückstecken. Aber ich bin mir sicher, dass du dem Trainer mit den beiden Toren gezeigt hast, wo du eigentlich hingehörst und schließlich fehlt Kapitän Vogel ja auch nicht jedes Wochenende...
In der kommenden Woche empfängt man die Herren von Schmöckwitz-Eichwalde, welche aktuell und vielleicht auch ein wenig überraschend Altglienicke II mit 1:0 besiegten. Aus der letzten Saison haben wir da noch zwei offene Rechnungen zu begleichen und ich bin mir sicher, dass die Luft in der Ramazotti-Arena brennen wird.Semmel

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Da kann ich mich mit den Glückwünschen Coach Dörre nur anschließen. Ich wurde nur müde belächelt, als ich dem BW Hohenschönhausen Anhang erklären wollte, dass sie mit der "Art" Fußball zu spielen in der Kreisliga A keinen Blumentopf gewinnen.

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Vielleicht sollte man einfach mal eine eigene Liga für diese Auffälligen gründen. Da können sie sich dann schön jedes Wochenende bespucken, treten und schlagen. Das Ganze hört sich ja schon ein wenig nach einem Spieler mit Migrationshintergrund an, aber war bestimmt wieder nur das Temperament. Da sollten wir Rücksicht haben...

Gute Besserung für alle geschädigten Borussen.
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Wenn Fußball zur Nebensache wird...
Man munkelt, dass auch bald ein Sendeplatz bei RTL II für eure Farce hier frei wird.
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Falls ich hier was überlesen habe, dann diesen Post einfach ignorieren, aber pfeift Zweyer am Wochenende dann mit Gespann oder ohne?
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Die Partie endete mit einem 6:3 für Türkyurt.

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Ich glaube, dass es auch eher eine Aktion für die Schiedsrichter ist, als das es eine Aktion zur Bestätigung des Klischees sein sollte, dass grundsätzlich "alle" Partien zwischen Mannschaften, bzw. mit einseitiger Beteiligung von Mannschaften mit Migrationshintergrund, als brisant darzustellen sind. Zweyer wird das schon hoffentlich zu Gunsten der Baumschulenweger gestalten, wenn ein wenig Lokal-Patriotismus erlaubt sein darf.
Nichtsdestotrotz natürlich beiden Teams viel Erfolg.