Beiträge von greenhorn

    Lieber Preußmane,
    ohne deine Worte schmälern zu wollen, denn ich kann die Gefolgschaft für den FC, SC usw. Türkyurt außerhalb dieses Forums nicht beurteilen, aber hier hast du höchstens die Aufmerksamkeit/ Anziehungskraft durch gezielte "Agitation" gewonnen/ bewirkt. Ich würde im Übrigen gerne bekanntgeben, dass ich in naher Zukunft eine quasi unglaubliche Neuigkeit veröffentlichen werde, die uns hier alle vom Hocker hauen wird. :happy:


    Nonetheless, maximalen sportlichen Erfolg. :bindafür:

    SF Johannisthal II vs. SD Croatia Berlin 8:1 (4:1)


    Aufstellung:
    Wolters - Juhnke, Dankert, Semmelroth, Hantel - Preuß, Lehmpuhl, Vogel, Müller (70. Min Scheerer) - Westermann, Weishoff


    Tore:
    0:1 Perisa (26. Min), 1:1 Müller (33. Min), 2:1 Westermann (36. Min), 3:1 Weishoff (43. Min), 4:1 Weishoff (45. Min), 5:1 Preuß (53. Min), 6:1 Vogel (54. Min), 7:1 Weishoff (68. Min), 8:1 Westermann (89. Min)


    Bestes Fußballwetter lotste doch den einen oder anderen Zuschauer an diesem Sonntag in die Ramazotti-Arena. Die Hausherren trafen auf einen schwer einzuschätzenden Gegner namens Croatia. Die Gegner sind insgesamt individuell fußballerisch gut ausgebildet, aber auch mit einer gesunden Zweikampfhärte ausgestattet. So sollte es vermeintlich ein schweres Heimspiel werden, aber es kam anders...


    Die "Zweete" begann gut und hatte durch einen sehenswerten Fallrückzieher von Weishoff in der 6. Minute, welcher auch den Weg ins Tor fand, die erste Chance. Leider hatte der Schiedsrichter dabei ein Foulspiel entdeckt und erkannte deswegen den Treffer nicht an. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf nicht allzu hohem Niveau und von keinem der beiden Teams ging erhöhte Gefahr aus. Das erste Ausrufezeichen setzten dann die Gäste. In der 26. Minute flanken die Gäste über rechts, Semmelroth will per Kopf klären, trifft aber nur einen Gegner und von diesem prallt der Ball zum einschussbereiten Gäste-Stürmer Perisa. Dass jener dabei 2 Meter im Abseits stand, interessierte den Schiedsrichter nicht wirklich und so stand es quasi aus dem Nichts 0:1. Die Mannschaft ließ den Kopf jedoch nicht hängen und erhöhte den Druck. Was dann folgte, würden Statistiker als "höchst effizient" betiteln. In der 33. Minute war es Müller, welcher den Ausgleich nach guter Vorarbeit von Westermann markierte. Darauf folgte der erste Streich von Westermann zum 2:1 in der 36. Minute sowie ein Doppelpack von Weishoff (43. und 45. Minute) noch vor der Pause. Die Gäste kamen kurz vor dem 4:1 für Johannisthal zu ihrer größten Chance in der ersten Halbzeit, als ein Gästespieler aus gut 11 Metern den Ball an die Latte nagelte und selbiger danach von den "Jo'thalern" geklärt werden konnte.
    In der Pause pochte Trainer Dörre besonders darauf, dass die Mannschaft das Spiel konzentriert zu Ende spielen und nicht den vermeintlichen Erfolg durch etwaige Unaufmerksamkeiten gefährden sollte. Dies setzten die an diesem Tag Grün-Schwarzen sehr gut um und konnten schon früh in der zweiten Halbzeit die Weichen auf einen ungefährdeten Sieg stellen. Ein erneuter Doppelschlag in der 53. Minute (Preuß) und der 54. Minute (Vogel) ließ keinen Zweifel mehr daran aufkommen, wer hier heute den Platz als Sieger verlassen sollte. Sich noch im Glücksrausch befindend, gönnten sich die Johannisthaler eine kleine Auszeit und man ließ die Gäste ein wenig besser ins Spiel kommen, ohne das jedoch eine ernsthafte Torgefahr entstand. Erst in der 68. Minute schlug man wieder zu und es war erneut Weishoff, welcher somit seinen dritten Treffer an diesem Tag erzielte.
    Nachdem noch etliche Kontersituationen ausgelassen wurden, sorgte dann Westermann in der 89. Minute für den Endstand, als er evtl. abseitsverdächtig, aber dennoch gekonnt von Weishoff auf die Reise Richtung Gäste-Tor geschickt wurde.


    Ein zufriedenstellender Sieg gegen einen an diesem Tage schwachen Gegner. Die zwei Aluminium-Treffer der Gäste in der zweiten Halbzeit sollen nicht unerwähnt bleiben, aber diese Tore wären nur Ergebnis-Makulatur gewesen. Neben einer guten defensiven Grundordnung und Absprache war unser Sturm-Duo heute das Highlight. Westermann (2 Treffer, 4 Vorlagen) und weishoff (3 Treffer, 1 Vorlage) schossen Croatia regelrecht ab und sorgten dafür, dass Johannisthal II aktuell nunmehr die meisten Tore der Staffel vorzuweisen hat.
    In der kommenden Woche geht es auf das Dach der Metro zu den Blau-Weißen aus Friedrichshain. Na mal schauen, wie uns da die Höhenluft bekommt...


    Semmel


    :schal5:

    peo trifft den Nagel buchstäblich auf den Kopf. Sich immer als Benachteiligter aufzuführen, ist in jedem Fall einfacher, als sich gemäß eines gesellschaftlichen Grades anzupassen. Trotz alledem gibt es genügend Berliner mit Migrationshintergrund, welche sich vollständig integriert haben, und sich heimisch fühlen.


    ps: Maximales Durchhaltevermögen im Ramadan, da du da ja dann nicht in der Öffentlichkeit "poppen" kannst. :thumbsup:

    ps: Gemäß der kürzlich nach dem Einheitsturnier verabschiedeten Regel, welche besagt, dass nun auch die hier auf einem Foto abgebildeten Spieler zur Bestellung einer Runde verpflichtet sind, hier noch das Bild zum besagten Freistoß von Rogge. :thumbsup:



    Während sich der Protagonist Rogge in bester Schusshaltung befindet, stehen mit der 5 Dauer, 6 "Capitano" Schwanitz und 11 Kiekebusch noch erwartungsvoll herum. Vielleich wird sich ja eine Runde geteilt...?! :bia:


    Semmel


    :schal5:

    SF Johannisthal II vs. VSG Altglienicke II 2:4 (0:2)


    Aufstellung:
    Gabriel – Preuß, Dankert, Daeumlich, Lehmpuhl – Hilprecht, Lewandowski, Vogel, Hantel (46. Min Scheerer) – Weishoff, Müller (46. Min Westermann)


    Tore:
    0:1 Hermstein (31. Min), 0:2 Ansorge (32. Min), 0:3 Ansorge (50. Min), 1:3 Westermann (52. Min), 2:3 Westermann (83. Min), 2:4 Meyer (88. Min)


    In der Vorwoche musste man beim 1. Traber FC noch eine bittere Niederlage hinnehmen. Coach Dörre sprach von einer klaren Überlegenheit in Sachen Torabschlüssen und Ecken und dazu verschoss Torjäger Bleisch einen Elfmeter. Drei verschenkte Punkte und nun traf man im nächsten Heimspiel auf den Staffelfavoriten. Die Reserve der VSG seinerseits geschmückt mit ein paar Spielern aus dem Anschlusskader des Berliner Vizemeisters traf um 11:45 Uhr an der Segelflieger-Ritze auf die „Zweete“ von Johannisthal.


    Die Anfangsphase gestaltete sich durchaus ausgeglichen und so recht wollte keinem Team eine Feldüberlegenheit gelingen. Wie aus dem Nichts dann in der siebten Minute die 100%ige Chance für Weishoff. Nach einem katastrophalen Fehlpass der Gäste ist Weishoff leider zu unentschlossen vor dem Gäste-Tor und vertändelt letztendlich den Ball. Das wär’s gewesen: Mit der frühen Führung im Rücken hätte man den Favoriten kommen lassen können. Aber „hätte, wäre, könnte“… Die Heimmannschaft steckte aber nicht auf und kam nur vier Minuten zur nächsten guten Chance, als Lewandowski auf Weishoff durchsteckt, aber dessen Schuss im letzten Moment geblockt wurde. Die Gäste sichtlich wachgerüttelt, kamen danach zu ihrer ersten Möglichkeit. Nachdem sich die Abwehr der Jo’thaler verschätzte, kann der wachsame Gabriel im Tor in der 16. Minute den Schuss gerade noch blocken. Danach dann wieder zwei Hochkaräter für die „Kleeblätter“. In der 22. Minute läuft Weishoff erneut allein auf’s Gäste-Tor, doch auch diesmal will der Ball nicht im Netz zappeln. Drei Minuten später sorgt ein langer Abschlag von Gabriel auf Weishoff für Gefahr, aber Letzterer kann sich nicht entschlossen gegen den Gästekeeper durchsetzen. So kam es, wie es kommen musste, wenn du vorne die Buden nicht machst. Jo’thals Reserve passte zwei Minuten nicht auf und schon lag man mit 0:2 hinten. Im Stile einer Spitzenmannschaft machte das Altglienicke schon ziemlich abgezockt. Dem ersten Gegentreffer geht ein Fehlpass von Lehmpuhl voraus, sodass in der Folge ein Querpass von links von Hermstein ohne Probleme ins Tor bugsiert werden konnte. Und da ein individueller Fehler gemäß dem Motto "Einmal ist keinmal" ja eigentlich kein individueller Fehler ist, legten wir noch einen nach. Daeumlich spielte einen schlampigen, halbhohen Ball durch die Mitte, welcher postwendend zurückkommt. Ein wenig ungelenk lässt Daeumlich den Ball passieren und Ansorge tunnelt mühelos den heraus eilenden Gabriel. Die letzte Chance vor der Pause hatten dann nochmal die Gäste, als sich Dankert bei einem langen Ball des Altglienicker Torhüters verschätzt, aber Ansorge für uns glücklich in der 40. Minute links am Tor vorbeischießt.
    Nach der Pause zeigten sich die Johannisthaler weiterhin couragiert, aber vorerst trafen wieder nur die Gäste. In der 50. Minute herrscht ein Durcheinander im Strafraum der „Kleeblätter“ und irgendwie landet der Ball vor den Füßen von Ansorge, welcher sich nicht bitten lässt und seinen zweiten Treffer an diesem Nachmittag markierte. Wichtig für die Mannschaft war dann die schnelle Antwort durch Westermann. Noch immer nicht ganz genesen von der Verletzung und auch ohne jede Trainingseinheit traf Westermann, welcher zur Pause gekommen war, in der 52. Minute aus gut 25 Metern mit einem Aufsetzer. Sollte da noch was gehen?! In der 59. Minute spielten Hilprecht und Weishoff einen guten Doppelpass, aber „Robbie“ Hilprecht schießt aus gut 18 Metern über den Gäste-Kasten. Kurze Zeit später entscheidet der Schiedsrichter wohl zu Recht auf Abseits, als Weishoff nach einem Querpass von Westermann unbedrängt einschiebt.
    Danach beruhigte sich die Partie ein wenig und es dauerte zehn Minuten, ehe es wieder ein bisschen brenzliger wurde. In der 73. Minute wird ein Gäste-Querpass gerade noch so von Dankert abgefälscht, sodass der Altglienicker Stürmer den Ball verpasste. Schon bitter, aber insgesamt vertretbar war dann die Gelb-Rote Karte für Daeumlich in der 78. Minute, welcher, zuvor schon verwarnt, seinen Gegenspieler am Trikot ziehend zu Fall brachte. Kurioserweise kamen wir dann in Unterzahl doch noch zum Anschlusstreffer, als wieder Westermann aus der Ferne abzieht. In der 83. Minute sah dort der Gäste-Hüter wahrlich nicht besonders gut aus, als ihm der 20m-Schuss durch die Finger rutschte. Den Schlusspunkt setzten dann allerdings wieder die Gäste. Als die Abwehr der Heimmannschaft zu unentschlossen agiert, bedankt sich Mittelfeld-Spieler Meyer und vollendet ohne große Mühe zum 2:4 Endstand.


    Es war eine allseits faire Partie, welche von einem guten Schiedsrichter geleitet und verdient von Altglienicke gewonnen wurde. Die bessere Spielanlage und natürlich die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor waren die ausschlaggebenden Faktoren in diesem Derby. An dieser Stelle noch viel Erfolg im Verlauf der Saison für Altglienicke II.
    Nach der nunmehr zweiten Niederlage in Folge muss nun so langsam auch mal wieder der Bock umgestoßen werden. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich im kommenden Heimspiel gegen SD Croatia II.


    Semmel


    :schal5: :support: :schal5:

    SF Johannisthal vs. BFC Dynamo II 4:0 (2:0)


    Aufstellung:
    Kowalske – Dauer, Baeker (46. Min Dornbusch), Hoewler, Rogge – Schwanitz, Robrahn, Roy (61. Min Hoefler), Bley – Gawrisch (72. Min Höhlich), Kiekebusch


    Tore:
    1:0 Gawrisch (11. Min), 2:0 Gawrisch (17. Min), 3:0 Rogge (55. Min), 4:0 Dornbusch (65. Min)


    Die Situation vor dem Spiel gegen die Reserve von Dynamo war allen Spielern bekannt. Man hatte in der Vorwoche desolat gespielt und hatte nun im Heimspiel wieder einiges gutmachen müssen. In einem diesmal leicht abgeänderten taktischen Gewand traf man auf eine körperlich robuste, junge Mannschaft. Bei ungewöhnlich gutem Wetter erfolgte um 14:30 Uhr am Segelfliegerdamm der Anstoß.


    Von Beginn an wurde ersichtlich, dass sich die elf Spieler mit dem Kleeblatt auf der Brust einiges vorgenommen hatten. Eine gute taktische Raumaufteilung und cleveres Zweikampfverhalten ließen die Dynamos gar nicht erst warm laufen. Stattdessen konnten wir schon früh entscheidende Akzente setzen. Nachdem Rogge den Ball noch eine Aktion vorher leichtfertig vertändelt, spielt er in der 11. Minute einen guten Ball auf Bley, welcher die Seitenlinie entlang sprintet. Per Flachpass fand dieser dann Robrahn im Sturmzentrum, aber dessen Abschluss war zu ungenau, bzw. Gawrisch rettete für den Feind auf der Linie, ehe er sich auf’s Toreschießen besann und nach einigem Gestolper zur Führung einschiebt. Nachdem Kiekebusch drei Minuten später noch über das Gäste-Gehäuse schießt, zeigte Gawrisch in der 17. Minute, dass er das Ganze auch souveräner vollenden kann. Ein erneut hervorragender Pass von Rogge steil auf Bley überbrückt schnell das Mittelfeld. Den Dynamos bleibt nur noch das Nachsehen, als Bley’s Pass fast von der Grundlinie überlegt von Gawrisch zur beruhigenden 2:0-Führung verwandelt wurde. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass der rechte Außenverteidiger Böttcher vom BFC die ärmste Sau auf dem Platz war und schon zur Halbzeit erlöst wurde. Bis zur Pause gab es dann noch eine Riesenchance für die Hausherren, als erneut Bley nach einem gegnerischen Standard fast allen entwischt, aber leider nur eine Ecke bei herumkommt.
    Nach der Halbzeit wirkten wir noch ein wenig unsicher, denn ansonsten war die Aktion in der 49. Minute nicht zu erklären. In seinem einzigen wirklichen lichten Moment flankt N. Paepke den Ball und profitiert davon, dass Dauer seinerseits über den Ball haut und der einschussbereite Dynamo bei uns vor dem Tor am glänzend parierenden Kowalske scheiterte. Sich langsam von diesem Schock erholend, kam Matthias Roy zur ersten nennenswerten Chance für die Hausherren nach einem langen Einwurf Dornbuschs in der 51. Minute. Wie man dann wieder Tore schießt, zeigte Rogge in der 55. Minute. Ein Freistoß aus halblinker Position und eventuell 20 Metern Torentfernung veranlasste ihn nach Ablage von Robrahn einfach mal draufzuhalten und siehe da – Drin war das Ding. Torwart Sommer und auch die Mauer machten dabei nicht unbedingt die beste Figur, aber ich bin mir zu 12% sicher das „Phips“ Rogge den Ball auch genauso schießen wollte. :happy:
    Die Dynamos gaben sich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht auf und kamen in der 65. Minute zu ihrer vielleicht größten Torchance und gleichzeitig unser Kowalske zu seiner größten Parade. Ein hoher Ball von links kommt in den Jo’thaler Strafraum, wird nochmals per Kopf verlängert und schlussendlich steht Senf am 5-Meter-Raum völlig blank. Mit dem Willen die „0“ zu halten, rettet Kowalske den Kopfball noch bravourös vor der Linie, was ihm den Szenen-Applaus der anwesenden Zuschauer einbrachte. Den Schlusspunkt in diesem Spiel, was das Toreschießen anging, setzte Dornbusch schon in der 65. Minute. Nachdem sich der nun auf Rechtsaußen spielende Bley erneut stark durchsetzte, aber sich im Strafraum für den Abschluss anstatt für den Querpass entschied, kam der Abpraller doch noch irgendwie vor Dornbuschs Füße und dieser jagte den Ball kompromisslos mit dem Vollspann unter die Latte. Im weiteren Verlauf machte Dynamo trotz des an sich schon deutlichen Ergebnisses mehr und mehr auf, sodass man sie eigentlich noch höher hätte abschießen müssen. Ich denke da an die Konterchancen von: Robrahn (67. Min), Höhlich (79. min) oder Dornbusch (80. + 82. Min). Nicht unerwähnt soll aber bleiben, dass auch die Gäste noch zu einer nennenswerten Chance kamen. Ich glaube, es war erneut Senf, welcher den „Stosno machte“ (Anm. d. Red.: neu aufgenommen im Duden und steht für: „den Ball aus 3 m unbedrängt über den Ballfangzaun jagen“).


    Ein insgesamt mehr als verdienter Sieg der „Kleeblätter“. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten noch Kowalske, Bley sowie Rogge heraus, aber wenn sich das komplette Team so präsentiert, sollte auch mal auf des Gegners Platz ein „Dreier“ drin sein. Nach vorzeitigem Pokal-Aus erwarten wir in der übernächsten Woche die Fortuna aus Biesdorf in der „Ramazotti-Arena“.
    Ein wenig negativ fiel leider erneut Gästekeeper Sommer auf, welcher sich nach dem Abpfiff gar nicht mehr beruhigen konnte und dringend den Dialog mit der Jo’thaler Bank suchte, um wahrscheinlich etwaige Unzulänglichkeiten in seinem Spiel verbal zu kompensieren. Grund der Aufregung waren einige Sticheleien, welche direkt oder indirekt auf das Können des Torhüters abzielten, aber jeder weiß, dass das auf einem Sportplatz dazugehört. Stattdessen versicherte uns Herr Sommer, dass es solche Äußerungen seitens der BFC Fans im Sportforum noch nie gegeben hätte, sodass wir schon sehr auf das Rückspiel gespannt sind…
    Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, wehrte sich die flexible Eckfahne auch noch nach Sommers Tritt beim Verlassen des Platzes und schnellte ihm eigens ins Gesicht. Bezeichnend - auch der Frustabbau an fremdem Eigentum wollte dem Gästekeeper an diesem Sonntag nicht gelingen… :thumbsup:


    Semmel


    :schal5:

    Ich finde einfach, dass es ein Aspekt der Fairness ist, dass man sich sportlich und auch verbal auf einem Niveau trifft. Wenn ich als Spieler eine gelbe Karte dafür bekomme, weil ich mich verbal unsportlich gegenüber einem Gegenspieler verhalte und der Schiedsrichter das versteht, ist es nur gerecht. Allerdings finde ich es fragwürdig, dass man z.B. auf Türkisch seinen Gegenspieler beleidigen darf und bei einem deutschen Schiedsrichter keine Strafe befürchten muss.


    Ich erwarte nicht, dass wir alle eine Sprache sprechen, aber ich erwarte, dass ein jeder für das gleiche Vergehen die gleiche Strafe erhält.

    @Krüschtian


    Anhand deiner Argumentation ist eine Beleidigung hinfällig, nur weil der andere sie nicht versteht?! Was soll das denn? Auf dem Platz zählen sportliche Argumente. Warum ist es denn ein Problem, dass zwei Mannschaften eine Sprache sprechen, die alle verstehen?


    Und ansonsten finde ich es interessant, warum sich die deutsch-sprachige Mannschaften erklären müssen?! Die Multikulturalität ist ja nun bei jedem angekommen, aber warum kann man dann nicht von jenen Multikulturellen erwarten, dass man mal 90 Minuten lang auf 'nem Sportplatz Deutsch redet? Mit dem Finger auf Andere zeigen ist einfach, aber sich mal an die eigene Nase zu fassen...

    Gut' Ding' will Weile haben, Coach "D". :happy:


    SC Charlottenburg vs. SF Johannisthal 4:0 (2:0)


    Aufstellung:
    Kowalske - Rogge, Hoewler, Baeker (82. Min Höhlich) , Dauer - Schwanitz, Robrahn - Hoefler (58. Min Bley), Dornbusch, Roy (64. Min Hilprecht) - Kiekebusch


    Tore:
    1:0, 2:0, 3:0 alle Wolff (36., 37. 75. Min), 4:0 Reimund (90. Min FE)


    Die Geschichte dieses Spiels heißt wohl:


    Der Wolff und die elf Geißlein aus Johannisthal...


    Es war einmal im beschaulichen Mommsenstadium... Bedingt durch den jährlich stattfindenden Marathon quer durch ganz Berlin hatte sich der Großteil der Mannschaft schon zeitig in den schönen Westen aufgemacht. Die äußerlichen Bedingungen waren hervorragend und der Zustand des Rasens stand diesen in nichts nach. Die Sportfreunde konnten nur mit drei Wechslern aufwarten, aber die Start-Formation sollte mit ihrer individuellen Klasse schon was reißen können. Dass dieser Tag wohl mehr Spaß und Freude für die Charlottenburger bringen sollte, ließ zu Beginn schon die Verlesung der Spielernamen vermuten. Der Stadionsprecher ließ es sich nicht nehmen, "Alexandra Bley" als Wechselspieler zu verkünden. Da musste auch der Jo'thaler Anhang schmunzeln, aber im Gegensatz zum SCC sollte uns das Lachen schon noch vergehen.


    Zu Beginn der Partie versuchten die Gäste konsequent mit langen Diagonalpässen hinter die Abwehr des SCC zu kommen. Doch mit gleichem Mittel sorgten die Charlottenburger bei uns für Gefahr. In der 7. Minute wird ein langer Flugball unterschätzt, sodass sich der Stürmer behaupten, aber nicht zu einem nennenswerten Abschluss kommen kann. Nur kurze Zeit später wurde dann ein Freistoß aus halblinker Position gefährlich, da die Zuordnung nicht stimmte und ein Charlottenburger frei zum Kopfball kam. Alles in allem wirkte das nicht rund bei den Johannisthalern und man brauchte 12 Minuten, um zum ersten Abschluss durch Rogge zu kommen, welcher aber dann auch nur Symbol-Charakter hatte. Gleich im Gegenzug dann die erste Riesenchance für den SCC, als es ein Spieler (ähnlich wie Stosno von Club Italia im Spiel zuvor) schaffte, den Ball aus höchstens drei Metern über das Tor zu jagen. In der Folge mutierte das Spiel zu einem lahmen Mittelfeld-Geplänkel mit vereinzelten langen Bällen, welche aber allesamt nicht ankamen. Dann machte sich allerdings Marco Wolff bereit zu seinem großen Auftritt. In der 36. Minute bekommt er den Ball gut 25-30 Meter vor dem Gäste-Tor und traut sich mal was zu. Mit einem starken Antritt lässt er die Gäste-Defensive gehörig alt aussehen und schiebt zum 1:0 ein. Noch ehe der "Tor-Jingle" im Mommenstadium zu Ende ist, steht wieder Wolff bereit. Diesmal setzt er sich gleich gegen 3 Abwehrspieler durch und kann zum 2:0 einnetzen. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel. Möglicherweise hätte Wolff noch auf 3:0 erhöhen können, aber Dauer konnte ihn noch mit einem taktischen Foul bremsen, nachdem wir ohne vorne den Abschluss zu finden, fast noch in einen Konter laufen.
    Trainer Koch schien in der Kabine die richtigen Worte zum Start einer Aufholjagd gefunden zu haben. Die noch vor der Halbzeit hängenden Köpfe richteten nun wieder den Blick nach vorn. Und warum nicht... Vor zwei Jahren lag man ebenfalls mit 2:0 gegen den SCC zur Pause zurück und konnte damals das Spiel noch mit 2:3 gewinnen. Auch an diesem Sonntag ließ der Beginn der zweiten Hälfte auf ein Happy End hoffen. Die ersten 20 Minuten wurden klar von den Jo'thalern bestimmt und es ergab sich auch die ein oder andere Chance. Kiekebusch verzieht kurz nach Wiederanpfiff nach Vorlage von Roy, Rogge trifft nach Diagonalball von Dauer nur den Außenpfosten (47. Min) und ein Schuss von Robrahn aus dem Rückraum (51. Min) geht über das Tor. In der 58. Minute kam dann Bley für Hoefler und sorgte auf der linken Seite für ein wenig frischen Wind. Ansonsten waren wir deutlich gefährlicher bei Standards, da der Keeper des SCC doch das ein oder andere Mal unter dem Ball hindurchsegelte. Die wahrscheinlich größte Chance hatte dann Schwanitz in der 67. Minute, als dann besagter Torhüter den Ball nicht sicher hatte, ihn fallen ließ und "Schwanne" mit dem Rücken zum Tor keinen Abschluss finden oder ablegen konnte. Es waren alles keine hundertprozentigen Torchancen, aber wie man auch aus einer halben Chance ein Tor macht, zeigte erneut Wolff. In der 74. Minute wird er mustergültig von Ruff bedient, kann seinen dritten Treffer markieren und somit das Spiel entscheiden. Danach folgten noch einige halbherzige Versuche der Gäste und ein paar Eckbälle, welche aber nichts einbrachten. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann der Schiedsrichter, als Dauer in der 90. Minute aus kurzer Distand am Arm angeschossen wird und er auf den Punkt zeigt. Ob das nun ein Strafstoß war oder nicht, ist die eine Sache, aber man muss dem Schiedsrichter zugute halten, dass den schon verwarnten Dauer trotz heftiger Proteste nicht vom Platz stellte. Da gab es schon ganz andere Genossen der pfeifenden Zunft, die noch in der Nachspielzeit mit Gelb-Roten Karten herumhantieren...
    Und wenn sie nicht gestorben sind, versuchen die Jo'thal Bubis noch heute ein Tor im Mommsenstadium zu erzielen.


    Was bleibt von diesem Spiel? Erneut konnte man auf einem großen Naturrasen nicht bestehen, obwohl man individuell (Wolff mal ausgenommen) die bessere Band beisammen hatte. Einer blassen ersten Hälfte konnte zumindest in der zweiten Halbzeit gezeigt werden, dass man sich nicht kampflos ergeben wird, auch wenn es schlussendlich nicht mehr zu einem Anschlusstreffer gereicht hat. Alles in allem war man aber auch einfach zur brav auf dem Platz und erst im zweiten Abschnitt versuchte man ein wenig dagegenzuhalten. In einem Spiel, wo Marco Wolff den Unterschied gemacht hat, hieß der verdiente Sieger SC Charlottenburg.
    Nun zählen am Sonntag gegen die Reserve vom BFC Dynamo nur drei Punkte und da gibt es sicherlich einfachere Aufgaben, als gegen diese Truppen zu spielen.


    Semmel


    :schal5: :support: :schal5:

    SF Johannisthal II vs. BSV Heinersdorf 6:0 (2:0)


    Aufstellung:
    Gabriel - Preuß, Dankert (46. Min Bleisch), Daeumlich, Fleischmann (70. Min Fleischmann) - Hilprecht, Vogel, Lewandowski, Guss - Weishoff, Gawrisch


    Tore:
    1:0 Guss (15. Min), 2:0 Gawrisch (29. Min), 3:0 Gawrisch (55. Min), 4:0 Bleisch (59. Min), 5:0 Weishoff (63. Min), 6:0 Preuß (85. Min)



    Und da ist der Bericht auch schon.
    Nach einem desolatem Auftreten in der Vorwoche gegen keinesfalls unschlagbare Hohenschönhauser traf man an diesem Spieltag auf den BSV Heinersdorf, welcher ebenso wie die Sportfreunde einen mäßigen Saisonstart erwischte. Vorweg sollten sich am Wahlsonntag im Nachhinein einige Parallelen zwischen Heinersdorf und der FDP herauskristallisieren: Beide haben große Töne gespuckt, haben im Endeffekt nichts gerissen, aber immerhin kam der BSV Heinersdorf über die "5-Gegentore-Hürde". :thumbsup:


    Das Spiel begann gut für die Johannisthaler, weil man körperlich und gedanklich sofort da war. So konnte sich Guss schon in der 4. Minute über die rechte Seite durchsetzen und nur äußerst ungeschickt von Verteidiger Nagel von den Beinen geholt werden. Seine Unschuldsbemühungen gegenüber dem Schiedsrichter glichen einer Farce und dieser zeigte schon früh zu Recht die erste gelbe Karte. Damit hatte er, für mich und den Rest der Johannisthaler unverständlich, die komplette Gästemannschaft gegen sich aufgebracht, obwohl es glasklar ein überhartes und regelwidriges Einsteigen war. Die "Zweete" zeigte sich davon unbeeindruckt und gab die Antwort auf dem Platz. In der 15. Minute setzt sich Weishoff stark über die rechte Seite durch und kann den Ball flach und scharf hereingeben. In der Mitte sieht Gawrisch, dass er für einen eigenen Torabschluss nicht optimal zum Ball steht und verlängert deswegen für Guss mit der Hacke, welcher dann keine große Mühe hatte, das Leder in den Maschen zu versenken. Sichtlich angefressen, beschäftigten sich die Heinersdorfer in der Folge eher mit sich selbst, anstatt an einer Aufholjagd interessiert zu sein. Dass es nicht nur mit herausgespielten Toren gegen Heinersdorf klappte, zeigte dann das 2:0. "Flo" Gabriels langer Abschlag aus der Hand nutzt Gawrisch, indem er clever den Körper reinstellt, und im Anschluss locker einschiebt. Nur zwei Minuten später dann erneut die riesen Chance für Gawrisch, als sein Kopfball noch so eben von der Linie gekratzt wird. Danach verflachte das Spiel bis zur Pause ein wenig. Für den letzten Aufreger sorgte dann erneut die Heimmannschaft. In der letzten regulären Minute der ersten Halbzeit spielt Hilprecht von links einen etwas verunglückten Flachpass ins Sturmzentrum, doch was dann geschah, hatte Slapstick-Charakter. Nacheinander hauen zwei Heinersdorfer über den ca. 5 km/h "schnellen" Ball, ehe "Kuttel" Lewandowski an die Murmel kommt, aber nur den Pfosten trifft und Gawrisch's Nachschuss letztendlich gehalten wird. Mit der 2:0 Führung ging man halbwegs zufrieden in die Pause, wobei es sich die Gäste nicht nehmen ließen, den Schiedsrichter derart zu "belöffeln", das man sich teilweise wundern musste, ob man beim Mann der pfeifenden Zunft überhaupt eine Toleranzgrenze erreichen konnte.
    Halbzeit zwei begann unverändert und Johannisthal mit klarer Feldüberlegenheit. Auf das dritte Tor musste man allerdings ganze zehn Minuten warten. In der 55. Minute belohnte sich Gawrisch mit seinem zweiten Tor. Zuvor hatte Lewandowski einen herrlichen Querschläger fabriziert, welchen dann Stürmer "Gawa" direkt im Netz versenkt. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Nachdem Lewandowski in der 58. Minute unfassbar aus drei Metern am Gästehüter scheiterte, machte es der eingewechselte Bleisch in der 59. Minute besser, als er mit einem Heber aus der Drehung auf 4:0 erhöhte. Dies war für den vorhin schon erwähnten Heinersdorfer Nagel zu viel, sodass er seinem Ärger mal eben mit einem Tritt in des Gegners Beine abseits des Spielgeschehens Luft machte. Der Schiedsrichter hatte alles genau beobachtet und zeigte dem Spieler folgerichteig glatt Rot. Umso bitterer für die Gäste, dass wiederum nur drei Minuten später Guss mal eine Idee hatte. Ein schöner Diagonalpass bedient den startenden Weishoff mustergültig und auch er trug sich mit dem 5:0 in die Torschützenliste ein. In den letzten zehn Minuten traf Weishoff nochmals den Pfosten (81. Min) und für den Schlusspunkt sorgte Preuß, als ihm nach Zitat von Coach Dörre in der 85. Min "ein Abpraller über den linken Schlappen rutschte" und sich der Ball im Dreiangel wiederfand. Die Chance auf 7:0 zu erhöhen hatte dann noch Bleisch, aber dieser traf mit seinem Kopfball in der 88. Minute nur die Latte.


    Ein überzeugendes Spiel machte auf Seiten der Heimmannschaft sicherlich Nico Preuß, der dafür auch mit einer Nominierung für die "Elf des Tages" belohnt wurde. Ansonsten war es eine klasse Mannschaftsleistung (auch vom relativ beschäftigungslosen "Flo" im Tor), bei der man eigentlich nur die Chancenverwertung bemängeln konnte, da man einen solchen Gegner eigentlich zweistellig auf die Heimreise schicken muss.
    Alle Achtung. Das hatte ansatzweise wirklich was mit Fußball zu tun, woran man ja nach der Leistung aus der Vorwoche gehörig zweifeln musste. Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf dem Platz gegeben und kann so hoffentlich auch in der kommenden Woche beim 1. Traber FC aufdribbeln. Heinersdorf war sichtlich überfordert und nur mit sich selbst beschäftigt, nichtsdestotrotz noch bestmöglichen Erfolg für die kommenden Aufgaben.


    Semmel


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. Club Italia Berlin 3:0 (2:0)


    Aufstellung:
    Kowalske - Rogge, Hoewler, Baeker, Dauer - Schwanitz, Robrahn - Hoefler (88. Min Höhlich), Dornbusch (65. Min Bley), Roy - Kiekebusch (85. Min Gawrisch)


    Tore:
    1:0 Hoewler (4. Min), 2:0 Kiekebusch (30. Min), 3:0 Roy (90. +1 Min)


    Es war genau sieben Tage her, als die komplette Johannisthaler Mannschaft sowie deren Verantwortliche und die Fans auf den Boden der Tatsachen geholt worden waren. Nach einem Unentschieden und einem Sieg folgte im dritten Spiel und gleichzeiteg Lokal-Derby gegen den SSV Köpenick-Oberspree eine desaströse Niederlage. Das dortige Auftreten hatte nicht mal im Entferntesten was mit den Ansprüchen für diese Saison zu tun.
    Während sich die Mannschaft schon einer körperlich schweren Trainingswoche wähnte, wurde es stattdessen vom Trainerteam überrascht. Dienstag und auch Donnerstag wurde in verschiedenen Spielformen das Zusammenspiel, die Raumaufteilung und generell das taktische Verhalten trainiert. Freitag kam es dann auf Torabschlüsse und einzelne taktische Verhaltensweisen bei Standards an, aber nun zum heutigen Spiel...


    Bei bestem Fußball-Wetter trafen sich die beiden vor der Saison noch favorisierten Mannschaften zum Mittelfeld-Duell (Platz 9 vs. Platz 10). Sicherlich tragisch für die Hausherren, dass sich Top-Torjäger Klawiter am vergangenen Wochenende schwer verletzte und aktuell an einem Knöchel-Bruch laboriert. Dafür agierte Kiekebusch im Sturmzentrum und stellte die gegnerische Innenverteidigung um Stosno ein ums andere Mal vor Probleme.
    Das Spiel kam nur langsam in Fahrt, als gleich in der ersten Minute ein Freistoß Club Italias in den Jo'thaler Strafraum segelte, ohne aber für Gefahr zu sorgen. Umso überraschender war für alle Anwesenden die Aktion in der vierten Minute. Hoewler nimmt einen Abpraller aus gut 40 Metern Torentfernung volley und verwandelt zur frühen 1:0 Führung. Ein sensationelles Tor - manche würden Sonntagsschuss sagen, aber das gestaltet sich ja schwierig, weil Samstag gespielt wurde... :thumbsup:
    Das Tor gab schon eine gewisse Sicherheit, auch wenn es wieder Italia mit einem Freistoß in der 10. Minute war, welchen "Kowalle" im Tor aber mühelos entschärfte. Nur vier Minuten später setzt Hoefler zum Flankenlauf an und kann nur durch ein Tackling gestoppt werden. Nicht weiter tragisch, aber dass der Verteidiger noch das Bein heben muss, um den Spieler zu treffen, war ein wenig unnötig und sorgte dafür, dass sich die Gemüter seitens der Jo'thaler ein wenig erhitzten.
    In der 20. Minute tritt dann Robrahn einen schönen Freistoß in den gegnerischen 16'er, wobei sich Schwanne folgerichtig ärgert, diesen verpasst zu haben, da dies wahrscheinlich das sichere 2:0 bedeutet hätte. Bis zur 30. Minute gab es dann 1-2 gute Aktionen der Heimmannschaft, ohne den Gegner allerdings ernsthaft in Gefahr zu bringen. Da Club Italia schon früh attackierte, sorgten die diagonal geschlagenen Bälle von "Phips" Rogge dafür, dass Roy ein wenig Platz hatte, aber diesen zu diesem Zeitpunkt noch nicht nutzen konnte. Erst in der 30. Minute konnte Stadionsprecher Ronny Rothé seinen bekannten Jingle bei Jo'thaler Torerfolg abspielen. "Interims-Stürmer" Kiekebusch trifft nach toller Ablage von Roy unhaltbar aus 20 Metern flach unten rechts ins Tor. Mit dieser 2:0 Führung ging es dann schlussendlich auch in die verdiente Pause.
    Italia Trainer Kostic schien die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben, da seine Mannschaft druckvoll und körperlich präsent aus der Pause kam. Die erste richtige Torchance hatten dann jedoch wieder die Gastgeber. In der 50. Minute traf Capitano Schwanitz nach einem Freistoß aus spitzem Winkel das Lattenkreutz, wobei er eigentlich uneigennützig quer legen wollte. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin, obwohl Club Italia optisch vielleicht ein Tick überlegen war. In der 63. Minute fabrizierte Rogge einen Querschläger, welchen dann auch noch Hoewler verfehlte, sodass der Italia Stürmer frei vor Kowalske auftauchte, aber dann kläglich verzog. Um wieder für ein bisschen Stimmung in der "Ramazotti-Arena" zu sorgen, fühlte sich dann Baeker berufen. In der 76. Minute traf er stolpernd einen Gegner unglücklich mit dem Fuß im Gesicht, sodass die komplette Bank der Gäste wild gestikulierend eine Tätlichkeit gesehen haben wollte. Der Schiedsrichter blieb allerdings ruhig, denn er hatte die Aktion gut beobachtet und entschied lediglich auf Freistoß für die Gäste. Dem nahenden Spielende geschuldet, ergaben sich dann für die Heimmanschaft zunehmend Räume für Konter. Nachdem Hoefler in der 80. Minute Baeker dermaßen an den Kopf schießt, dass der Abpraller sogar beinahe noch im Tor landet, stand "Niki" Robrahn nur zwei Minuten später nach einem Konter allein vor dem Gästekeeper, welcher allerdings noch handlungsschnell reagieren und somit das 3:0 verhindern konnte. Dann aber eine Schrecksekunde kurz vor Schluss: Der hühnenhafte Innenverteidiger Stosno kam in der 88. Minute nach starker Kowalske-Parade aus gut 3-4 Metern unbedrängt zum Abschluss und verzog zum Glück für die Jo'thaler in bester "Gomez-Manier". Kurze Anmerkung: Der Ball wurde bis kurz vor Redaktionsschluss noch nicht gefunden, aber eventuell freuen sich die Ortsnachbarn von ABC 08 über ein neues Spielgerät. :halloatall:
    Für den Schlusspunkt der Partie war dann Flügelflitzer "Matze" Roy zuständig, als er den Ball, in der 91. Minute von Bley bedient, überlegt links unten einschiebt und für den 3:0 Endstand sorgte.


    Wiedergutmachung geglückt. Gegen eine individuell stark besetzte Gästemannschaft konnte man heute zeigen, dass die Mannschaft den Willen und den Ehrgeiz besitzt, oben mitzuspielen. Dass es kein einfacher Weg werden wird, sollten nun alle verinnerlicht haben. Schon am nächsten Sonntag steht ein weiteres schweres Spiel gegen den SCC an. Bis dahin nutzen wir hoffentlich die drei Einheiten unter der Woche, um weiter an unserer mannschaftlichen Geschlossenheit auf dem Platz zu arbeiten.


    Semmel


    ps: Trainer Koch zeigte sich durch das Ausgeben einer Runde nach dem Spiel zufrieden. Auf das weitere Runden folgen werden. :bindafür:

    :schal5:

    Hehe, wenn die Leute um die Akropolis jetzt auch noch sparen könnten... :D Glückwunsch aus Johannisthal zum Sieg und streng genommen, müsste sich ja eigentlich der Trainer für die Überrschrift in der FuWo ehrlich machen. Aber da wird er sich ja sicherlich nicht lumpen lassen... :thumbsup: