Beiträge von greenhorn

    Nordberliner SC vs. SF Johannisthal 4:0 (3:0)


    Es war leider wieder einer der gebrauchten Sonntage in der aktuellen Spielzeit für die Sportfreunde aus dem Südosten Berlins. Trotz einiger Umstellungen waren personell wieder so gut wie alle an Bord. Die harte Arbeit unterhalb der Woche war dann jedoch schon früh zunichte gemacht worden.


    Die Gastgeber begannen giftig, gaben keinen Ball verloren und erspielten sich so ein leichtes, optisches Übergewicht. Bei Ballgewinn schalteten sie blitzschnell um und fuhren einige ansehnliche Konter. Bei den Gästen wirkte das hingegen viel zu umständlich und behäbig. Zwar wurde das Spiel über die Flügel forciert, aber entweder fehlte ein Abnehmer in der Mitte oder der Ball wurde schon auf der Außenbahn vertändelt. Leider scheint es sich wie ein roter Faden durch die Saison zu ziehen, aber auch in diesem Spiel trafen die Hausherren mit der ersten wirklichen Chance zur Führung. Wester verlor auf der rechten Abwehrseite den Ball, lamentierte noch über ein nicht geahndetes Foulspiel und in seinem Rücken setzte ein Nordberliner zur Flanke an und in der Mitte stolperte Bianchini den Ball in der 9. Minute über die Linie. Letztere war dann aufgrund des Gegentreffers bei den Gästen komplett weg und auch Keeper Gabriel ließ sich davon anstecken. In der 11. Minute hielt er noch einen strammen Freistoß der Nordberliner bravourös, ehe er einen Flankenball nur drei Minuten später unterschätzte, an jenem vorbeiflog und der freistehende Schallert per Kopf einnetzte. Eine weitere Viertelstunde später ließ dann auch bei Höfler kurzzeitig die Konzentration nach, als er im Spielaufbau unbedrängt den Ball in Richtung Gabriel passte, Stürmer Ralf dazwischen spritzte und noch vor der Pause auf 3:0 erhöhte.
    Die Geschichte der 2. Halbzeit ist dann schnell erzählt. Anfangs sorgten die eingewechselten Bley und Dornbusch noch für ein bisschen Belebung. Dauer verzog in der 50. Minute aus aussichtsreicher Position aus 16 Metern, was so ziemlich die beste Gelegenheit für die Gäste darstellte. Fast im Gegenzug sorgte eine Unstimmigkeit zwischen Abwehr und Torwart bei den Sportfreunden dafür, dass Stürmer Zeih den Ball ins leere Tor hätte schießen können, wenn da nicht noch das lange Bein von Gabriel gewesen wäre, welches den Stürmer regelwidrig von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Heim-Kapitän Wisniewski souverän. In der Folge vergaben die Hausherren dann noch serienweise Chancen, das Ergebnis noch weiter zu erhöhen.


    Wieder ein Spieltag den die “Kleeblätter” ganz schnell abhaken müssen. Am kommenden Sonntag steht dann das Kellerduell gegen den TUS Makkabi an. Anstoß ist um 14:30 Uhr am Segelfliegerdamm.


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. SV Empor Berlin 0:2 (0:0)


    Nachdem man aus den letzten Wochenenden und den Partien gegen den Köpenicker SC und dem 1. FC Wilmersdorf noch Hoffnung schöpfen konnte, erfolgte in der Partie gegen den SV Empor Berlin wieder der Fall auf den harten Boden der Tatsachen.


    Manche mögen es Taktik-Geplänkel oder einfach nur Unvermögen genannt haben, aber was sich in der ersten Halbzeit am Segelfliegerdamm abspielte, war zuweilen nicht wirklich tauglich für die Berlin-Liga. Wer von beiden Mannschaften nun nicht konnte und wer nicht wollte, war nicht klar zu unterscheiden. Die ersten beiden Möglichkeiten für die Hausherren hatte jeweils Dornbusch. Erst legte Kiekebusch nach Dauer-Zuspiel in der 10. Minute nach hinten ab, wobei der Schuss von Dornbusch gut pariert wurde und weitere 10 Minuten später setzte Letzterer den Ball nach einer Höfler-Flanke über das Tor. Direkt im Gegenzug waren dann die Gäste das erste mal gefährlich. Ein gut vorgetragener Konter wurde zum Glück für die “Kleeblätter” schlussendlich von Özer verstolpert. Danach geschah eine ganze Weile nichts und lediglich die Johannisthaler “Joker” sorgten samt Trommel und Schlachtgesang für ein wenig Unterhaltung. Kurz vor der Pause verschätzte sich Schmidt ein wenig und zwang Höhlich zu einer riskanten Rettungsaktion, wobei dieser das Spielgerät munter gegen den eigenen Außenpfosten bugsierte.
    Nach diesen ernüchternden ersten 45 Minuten konnte es ja eigentlich nur besser werden, aber auch in der zweiten Hälfte kamen Fußball-Ästheten nicht auf ihre Kosten. Es begann für die Sportfreunde verheißungsvoll, denn Dornbusch setzte sich in der 50. Minute mit einem tollen Solo durch und scheiterte im letzten Moment vor dem Gästekeeper, als ihm ein wenig die Kraft ausging. Der Hüter von Empor konnte den Kullerball leichthin aufnehmen und drosch die Kugel hoch und weit nach vorne. Zum Leidwesen der Sportfreunde verschätzte sich Schwanitz bei diesem Ball, der gegnerische Kemter spekulierte in bester Stürmermanier und obwohl Klembt den ersten Ball noch parieren konnte, stand es in der 51. Minute 1:0 für die Kontrahenten. Ein echtes Aufbäumen war in der Folge nicht wirklich zu erkennen, was jedoch nicht am mangelnden Willen lag, sondern schlichtweg an dem begrenzten Leistungsniveau an diesem Tage. Bezeichnend dafür war dann auch der einfache Ballverlust von Wester in der 70. Minute, welchen Özer nach gutem Gaschekowski-Anspiel zum 0:2-Endstand nutzte.


    Ein weiterer gebrauchter Sonntag in dieser Spielzeit für die “Kleeblätter”. In der heimischen “Ramazotti-Arena” läuft noch nicht viel zusammen, aber vielleicht ja in der Fremde. Nächster Gegner ist der Nordberliner SC. Am Elchdamm ist um 14 Uhr am kommenden Sonntag Anstoß.


    :schal5:

    1.FC Wilmersdorf vs. SF Johannisthal 0:1 (0:0)


    Dem spitzfindigen Leser wird schon bei der Überschrift auffallen, dass es endlich zum ersten Sieg in der Berlin-Liga gereicht hat, also werden alle Versuche, künstlich in diesem Text Spannung zu erzeugen, über den Haufen geworfen. 3 Punkte für das Kleeblatt - jawolla!!!


    Das Spiel begann, wie es wahrscheinlich jeder neutrale Beobachter erwartet hätte. Die Gäste überließen den favorisierten Wilmersdorfern den Großteil der Spielanteile und zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück, ohne sich jedoch einzuigeln. Das von Trainer Bastian in den vergangenen Partien so oft vermisste Umkehrspiel mit schnellen Tempo-Gegenstößen klappte an diesem Tag erstmals sehr gut. In der 8. Minute verpasste Kiekebusch noch den perfekten Zeitraum für sein Abspiel im Konter, ehe es Höfler in der 13. Minute perfekt machte und Klawiter in der Mitte mustergültig bediente, doch dieser zu hoch zielte. Nur zwei Minuten später hätte er seinen ersten “Aussetzer” vergessen machen können, umkurvte nach Zuspiel von Dornbusch sogar schon den gegnerischen Keeper und bugsierte dann das Spielgerät mit links an den Pfosten anstatt ins verwaiste Tor. Wiederum nur wenige Minuten später brannten Barcic an der Mittellinie die Sicherungen durch und er erhielt nach rüdem Foul von hinten an Schwanitz den direkten Platzverweis. In dessen Folge verflachte das Johannisthaler Spiel ein wenig und nachdem der Schuss von Kiekebusch noch geblockt wurde (19. Minute), stand Binerbay in der 27. Minute mutterseelenallein an der Strafraumkante, aber vertändelte die Chance zum Glück.


    Nach den Umstellungen zur Pause erspielten sich die Gäste weitere gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Dauer auf Höfler in der 56. Minute brachte nur einen gefährlichen Pass ohne Abnehmer durch den 16er, Klawiter scheiterte nach toller Schwanitz-Vorarbeit am Keeper (59. Minute), und nur eine Minute später vergab er erneut eine hundertprozentige Möglichkeit per Kopf nach einer Kiekebusch-Flanke, sodass er einem fast schon Leid tun konnte. Das erlösende Tor fiel dann in der 68. Minute. Eine Ecke von Herrmann fand Dornbusch in der Mitte und dessen Kopfball landete noch abgefälscht in den Maschen. Nur kurze Zeit später dezimierten sich die Gastgeber noch um einen weiteren Feldspieler, aber den Johannisthalern war trotz der numerischen Überlegenheit die Unsicherheit aus den letzten Partien anzumerken. Robrahn hätte in der 90. Minute alles klarmachen können, doch scheiterte er an der Latte. Die Hausherren kamen mit dem Mut der Verzweiflung noch durch zwei Freistöße zu guten Gelegenheiten, aber das Glück blieb an diesem Tage den “Kleeblättern” hold.


    Der Jubel nach dem Abpfiff war natürlich riesengroß und endlich konnte auch mal wieder das obligatorische "Sieges-Uffta" angestimmt werden. Nach der langen Durststrecke lief man natürlich Gefahr das einige Spieler den enorm anspruchsvollen Text vergessen haben könnten, aber wie noch letztes Jahr in der Landesliga schallte schon bald der Gesang über den Sportplatz an der Blissestraße. Den Sportfreunden ist bewusst, dass dieser Sieg nun nicht gänzlich die vergangenen Pleiten vergessen macht, aber es war endlich der befreiende Schlag für das Team, die Trainer, die Verantwortlichen, die Fans - sprich: den Verein!
    Am kommenden Wochenende erwarten wir dann den SV Empor Berlin bei uns am Segelfliegerdamm zu Gast. Für gehörig Stimmung wird dank Fanclub und Stadionsprecher Ronny Rothé mit Sicherheit gesorgt sein. Anstoß ist um 14:30 Uhr.


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. Köpenicker SC 1:1 (0:1)


    Es war mal wieder angerichtet: Derby-Time am Segelfliegerdamm. Nach den leider erfolglosen Prestigeduellen gegen Sparta Lichtenberg und den TSV Rudow ging es diesmal gegen die Mannen von Heiko Schickgram, welche ihrerseits zwar gut in die Saison gestartet waren, aber in den letzten Partien stotterte auch bei ihnen ein wenig der Motor.


    Ein weiterer Pluspunkt für die Hausherren war sicherlich, dass Torjäger Simon Stassen bei den Köpenickern fehlte, was man über die gesamte Spielzeit auch deutlich spüren konnte. Aber ansonsten entwickelte sich in der “Ramazotti-Arena” nicht das schönste Berlinliga-Spiel. Beide Teams starteten verhalten, auch wenn der KSC vielleicht ein bisschen mehr vom Spiel hatte. So war es dennoch verwunderlich, als es in der 15. Minute plötzlich 0:1 stand. Ein nicht ganz so gefährlicher Freistoß von Pohlmann schlug unten rechts im Tor ein, weil Torwart Klembt sich verspekulierte und beim Rettungsversuch auch noch wegrutschte. Wieder ein früher Rückstand für die Sportfreunde war nicht gerade Balsam für die Seele, aber die “Kleeblätter” steckten nicht auf. Nachdem die Gäste in der 32. Minute noch eine ganz passable Möglichkeit nach einem Freistoß hatten, wurde es dann kurios. Zweimal war Dornbusch innerhalb von nur einer Minute frei vor dem Gäste-Keeper Kunze aufgetaucht. Beim ersten Versuch verzog er deutlich und der Ball trudelte ins Aus und bei der zweiten Chance versuchte er Strehmel zu bedienen, doch der Pass wurde geblockt.
    In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Wirklich zwingende Torraum-Szenen waren Mangelware. Coach Bastian schöpfte sein Wechsel-Kontingent schon früh aus, um neue Akzente zu setzen. Die eingewechselten Bley, Kiekebusch und Klawiter belebten das Spiel der Hausherren auch in der Tat und so war es eine Kombination von Klawiter auf Bley, die in der 69. Minute für Aufregung bei den Fans und Offiziellen der Sportfreunde sorgte. “Das muss doch der Ausgleich sein” hörte man des Öfteren, aber Bleys Abschluss war zu harmlos. Den lang ersehnten Grund zum Jubeln gab es dann aber doch noch. Höfler brachte einen Freistoß in der 78. Minute gefährlich vor das Gäste-Tor, Klawiter stieg am höchsten und nickte den Ball zum Ausgleich ein. Noch berauscht vom verdienten Ausgleich hätte Höfler den Sonntag beinahe noch vergoldet. Nur drei Minuten nach dem 1:1 strich sein Schuss aus 22 Metern nur denkbar knapp am linken Pfosten des KSC-Gehäuses vorbei.


    Schlussendlich wussten die Sportfreunde nicht so recht, ob man sich über diesen Punkt nun freuen oder den zwei verschenkten hinterhertrauern sollte. Nichtsdestotrotz ein weiterer Schritt der Mannschaft in die richtige Richtung!


    :schal5:

    Füchse Berlin vs. SF Johannisthal 3:2 (0:1)

    Am 11. Spieltag der aktuellen Berlinliga-Saison gastierten die Sportfreunde am Freiheitsweg in Reinickendorf. Die Gastgeber hatten einen ähnlich verhaltenen Saisonstart erwischt, sodass es eine spannende Partie zu werden versprach.


    Die Gäste kamen sofort präsent und zweikampffreudig in die Begegnung. Das frühe Pressing brachte die Füchse-Abwehr samt Keeper häufig in Schwierigkeiten, sodass diese sich nur noch mit langen Befreiungsschlägen zu helfen wussten. Die erste Großchance erwischten dann die “Kleeblätter”. Strehmel hatte in der 6. Minute eine Ecke herausgeholt, welche im Anschluss zu einer guten Kopfball-Möglichkeit für Kapitän Schwanitz führte, aber dessen Ball wurde gerade noch auf der Linie geklärt. Im weiteren Verlauf agierten die Johannisthaler druckvoll und hatten die besseren Möglichkeiten (18. Minute Dornbusch & 27. Minute Herrmann).
    Die Gastgeber trauten sich erst spät aus ihrem Bau, aber kamen dann in der 32. Minute gleich zu einer richtig guten Chance durch “Alleinunterhalter” Pekdemir, welche Kowalske noch mit den Fingerspitzen vereiteln konnte. Sechs Minuten später sorgten dann die Sportfreunde für ihre erst zweite Führung in dieser Saison. Der agile Strehmel setzte sich in der 38. Minute gut durch und schoss den Ball aus gut Metern unhaltbar in die Maschen. Lange Gesichter bei den Füchsen, Ekstase bei den Sportfreunden. Halbzeit.
    Fast direkt nach der Pause dann der erste Dämpfer für die “Jo’thaler Euphorie”. Ein unnötig verursachter Freistoß in halblinker Position war die Einladung für den Spezialisten Pekdemir. Kowalske war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, doch dieser schlug dennoch in der 53. Minute im Angel ein. Die Gäste zeigten sich aber nur in Maßen beeindruckt. In der 56. Minute wurde ein Herrmann-Freistoß von einem Füchse-Spieler per Kopf an die eigene Latte und von da ins Aus bugsiert. Die fällige Ecke drehte Höfler frech auf den kurzen Pfosten ein, wobei ein Torhüter den Ball sicherlich gehalten hätte. Mit der erneuten Führung im Rücken agierte man aber zu selbstsicher und bezeichnend dafür war der von Schwanitz verursachte Elfmeter in der 63. Minute. Pekdemir ließ sich nicht bitten und glich die Partie erneut aus. In der Folge hatten die Gäste weiterhin die besseren Möglichkeiten, doch ein langer Ball der Füchse düpierte die “Kleeblatt-Abwehr” und der herausgeeilte Kowalske wurde von Ben-Hatira überlupft. Der spät eingewechselte Bley sorgte nochmals für Belebung im Johannisthaler-Spiel, aber die Zeit reichte nicht mehr für den verdienten Anschlusstreffer.


    Gut gespielt, doch wieder kam nichts Zählbares bei rum. Es scheint in dieser Spielzeit einfach wie verhext, nichtsdestotrotz ist auch nach dieser Partie ein Aufwärtstrend erkennbar.
    Am kommenden Sonntag kommt es dann zum nächsten Derby gegen den Köpenicker SC. Anstoß ist dann um 14:30 Uhr am Segelfliegerdamm.


    :schal5:

    47er - BSG CHEMIE ERKNER (C-Jugend 1982-1984) danach Handball


    Änder - Mulsower SV 1961 (Jugend/ Männer-Kreisklasse MV- Kreisliga MV), TSV Weddelbrook (Kreisliga/ Kreisklasse A Schleswig-Holstein)


    Allesfahrer - BFC Dynamo (Jugend), BSC Marzahn (Kreisliga A - Verbandsliga Berlin), SV Lichtenberg 47 (Verbandsliga), TSV Oranke (Kreisliga B - Landesliga Berlin)


    Auswanderer - SG Zeuthen (Kinder - Herren) Bezirksklasse Berlin, Vorwärts Brück (Armeezeit) Bezirksklasse Potsdam, SpVgg 05/07
    Odenkirchen (Kreisliga Mönchengladbach), Eintracht Miersdorf/Zeuthen (Kreisliga A Berlin), Eintracht Königs Wusterhausen (Alte Herren)


    Behe77 - SV Tasmania 73, BFC Preussen, Reinickendorfer Füchse (Jugend), Reinickendorfer Füchse, Spandauer SV, NSC Marathon, Union Südost, BFC Viktoria, Stern Marienfelde, BFC Preussen (Männer)


    B-King - SC AWO Hagenow 96 (1996-2011), ab 2011 Hagenower SV (Neugegründet aus dem ESV und AWO)


    Blanki - SV Falkensee/Finkenkrug (Landesliga-Brandenburgliga), BSC Blankenfelde (Kreisliga), SV Blau Weiß Dahlewitz (Kreisliga), BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow (Landesliga-Kreisklasse)


    Blödi86 -SpVgg 99 Weißenschirmbach (1.Kreisklasse + Kreisliga), Naumburger BC (Landesliga, Landesklasse / II. Mannschaft Kreisliga)


    Butterfinger - Dynamo Fürstenwalde (Jugend), FSV Wacker Fürstenwalde (Jugend), FSV Wacker Fürstenwalde (Landesliga, Verbandsliga), Eintracht Oranienburg (Oberliga), MSV Rüdersdorf (Landesliga), FSV Union Fürstenwalde (Landesliga, Brandenburgliga)


    Casa - VfL Kalbe/Milde (Jugend), SV Brunau (Jugend und Herren I + II), SV Eintracht Vienau (teils aktiv)


    Cause - Hertha BSC (bis zur C-Jugend), Union Fürstenwalde B und A Junioren (Brandenburgliga), FSV Preußen Bad Saarow (Kreisliga), SG Rauen (Kreisliga), FSV Preußen Bad Saarow (Kreisliga)


    dastalent71 - TSG Nebukow (F-Jugend - A-Jugend, 1.,2.Männder, Ü35)


    deniro67 - BSG Medizin Berlin-Mitte (1974-1981) Krupp Stahlbau Berlin (1994-1997, Betriebsliga Berlin)


    der Oli - TSG Neubukow (Jugend), LSV Schmadebek (Kreisliga/MV), SV Pepelow (Kreisliga/Kreisklasse MV), Mulsower SV (Kreisklasse), TSV Weddelbrook (Kreisliga /Kreisklasse B Schleswig-Holstein)


    Der rote Baron - TSG Neubukow (E-B-Jugend), Mulsower SV (A-Jugend), Mulsower SV (Bezirksklasse, Bezirksliga, Landesliga)


    Dynamo76 - Dynamo Königs Wusterhausen (Jugend), Eintracht Königs Wusterhausen (Jugend), SV Bad Tölz (Bezirksklasse - Kreisliga),Eintracht Königs Wusterhausen (Kreisklasse - Kreisliga)


    Ein-Tracht - SV Laubusch (Jugend), BSG Aktivist Schwarze Pumpe (DDR- Liga), BSG Aktivist Brieske Senftenberg (DDR- Liga), BSG Energie Cottbus (DDR- Liga, Oberliga), BSG Aktivist Schwarze Pumpe (DDR- Liga), FSV Glückauf Brieske Senftenberg (Amateuroberliga, Verbandsliga Brandenburg)


    EisernerBerliner - Köpenicker SC (F-A-Jugend, allet, wat die Berliner Ligen so hergeben: Bezirksklasse - Verbandsliga; 1./2./3.-Herren, Berlin-Liga, Bezirksliga, Kreisklasse), TSG Ailingen (BaWü Kreisliga A)


    Elton - Stern Kaulsdorf (F & E Jugend), FC Nordost (C - A Junioren), Hellersdorfer FC (Herren Kreisliga C), GW Ahrensfelde (Herren 2.
    Kreisklasse Barnim), GW Rehfelde (Herren 2. Kreisklasse Märkisch-Oderland)


    Eule68 - Traktor bzw. später TSV Adler Jahrstedt (Kreisliga), während der NVA-Zeit: Vorwärts Demen (Liga unbekannt), USC Magdeburg (1.Kreisklasse), SSV Besiegdas 03 Magdeburg (2.Kreisklasse und Alte Herren)


    Ex-Krüppel - Parchimer FC (Jugend und Männer)


    FCMatze - Dynamo Magdeburg (Kinder - Männer) im Männerbereich meist II. (Stadtliga) selten mal 1. (Bezirksklasse)


    Fohlen-Fan - SG Zeuthen (Nachwuchs - Männerbereich) Bezirksklasse Berlin/Ost, SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (Kreisliga A Berlin sowie Alte Herren)


    FV E Fan - FV Erkner 1920 (Jugend)


    Graffa - Neumühler SV (Jugend), SV Plate I (Bezirksliga/ Aufstieg Landesliga), SG Einheit Crivitz ( Landesliga )


    greenhorn - SF Johannisthal (erst Jugend, jetzt 1. und 2. Männer - BerlinLiga/ Kreisliga A)


    GWA-Admin - BSC Marazhn (Jugend), SV Grün-Weiss Ahrensfelde (Männer)


    Hannes4 - Aktivist Knappenrode/Lohsa, Aktivist Schwarze Pumpe, Vorwärts Strausberg, Aktivist Knappenrode/Lohsa, HSG Greifswald, Greifswalder SV Puls, FSV Malchin, Greifswalder SV Puls


    Hanseat - WGK Frankfurt (Oder) (Nachwuchs bis B-Junioren), Einheit Frankfurt (A-Junioren), MSV Hanse Frankfurt (ehemals Einheit-1.Männer - KK, KL, LK), Post SV Frankfurt (LK), MSV Hanse Frankfurt (LL, VBL), BW 90 Briesen (LL immer noch)


    Hausi - FC Hansa Rostock (G bis C-Jugend), SV Hafen Rostock (C und A-Jugend), SV Warnemünde (B-Jugend), SG FIKO Rostock (Herren Bezirksliga 1998-2002), Kröpeliner SV (seit 2002 / Landesliga - Landesklasse)


    jochenk - BSG Akademie der Wissenschaften Berlin (Jugend), Motor Köpenick (Jugend), Universität Jena (Freizeitmannschaft), SV Schmöckwitz-Eichwalde (Trainer)


    kagelinho - Preussen Magdeburg (F bis A-Jugend, 1.Herren (Verbandsliga), 2.Herren (LK/Stadtliga), Traditionsmannschaft (Freundschaftsspiel als 18-jähriger)


    Katalane - Dynamo Drewitz (Nachwuchs), Motor Babelsberg (Nachwuchs C bis A-Junioren), Motor Babelsberg (DDR Bezirksliga), SG Bornim (Landesliga, Verbandsliga, Nordost Oberliga), Werderaner FC (Kreisliga, Landesklasse), Teltower FV (Landesklasse, Landesliga)


    Knaacki - Dömitzer SV 06, SV Rotation Neu Kaliß (Jugend), SV Rotation Neu Kaliß (Kreisliga), Dömitzer SV 06 (Kreisliga), Blau-Weiß Polz (Verbands-/Landesliga), SC AWO Hagenow 96 (Landesliga), Blau-Weiß Polz II (Kreisklasse), Blau-Weiß Polz (Verbands-Landesliga)


    kulle - BFC Dynamo (5 Jahre Jugend), EAB 47 (1 Jahr Jugend), 15 Jahre Fußballpause um die Hockeykariere zu puschen.... weiter mit Fußball .....Süden 09 (1 Jahr Verbandsliga-Freizeit), SV Treptow 46 (Kreisliga A), SFC Friedrichshain (Kreisliga C - Kreisliga A, AK 32 Bezirksliga - Landesliga), SV BVB 49 (AK 32 Landesliga), (aktuell TSV Lichtenberg AK 40 Landesliga und Trainer II. Herren)


    Laluet - Motor Südost Magdeburg, TuS Fortschritt Magdeburg (Jugend), Fermersleber SV (LL,LK,SL), WSG Cracau (LK,SL), FC Zukunft Magdeburg (LK), Post SV (LK,SL), Preussen Magdeburg - (jetzt Alte Herren)


    Lauscher - 1990/91 TSG Angermünde (in einer der wenigen Jugendmannschaften) und ab 1994 beim Angermünder FC (LL und LK Jugend, Kl und LK im Männerbereich)


    Lausitzer - 74 - 84 BSG Energie Cottbus, 84 - 87 Lok Cottbus (Bezirksliga)


    Li47_Girls - BFC Dynamo (Jugend/2.Herren), Eintracht Mahlsdorf (Bezirksliga - Landesliga), SV BVG 49 (Kreisliga A)


    Loewe - BSG Motor Quedlinburg (Jugend), jetzt Freizeitfussballmannschaft


    luc stark - BSG Motor WAMA Görlitz / NSV Gelb-Weiss Görlitz, Leistungszentrum Dynamo (Jugend)


    M.B - BSG Empor Grabow (1978-1987), TSG Post Ludwigslust (1987-1989), BSG Empor Grabow/Grabower FC (1989-2001), SV 04 Groß Laasch (seit 2001)


    Messerschmidt - Naumburger BC 1920 (Jugend), SG Friesen Naumburg (damals 2. Kreisklasse), Naumburger BC 1920 (Kreisliga)


    nordi - 1993-2004 Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf, 2004-? TSG Rot-Weiß Fredersdorf/Vogelsdorf (Landesklasse/Kreisliga)


    Nordlicht2 - SG Dynamo Heide Dresden, SV Bummi86 (Freizeitsport)


    Nummer4 - BSG Rotation Berlin (Jugend), BSV Spindlersfeld (Verbandsliga), BSC Marzahn (Verbandsliga), SV Empor (Landesliga), SV Sparta Lichtenberg (Landesliga-Verbandsliga-Landesliga)


    NWM-Scorer - BSG Traktor Groß Stieten (G - E-Jugend), TSG Wismar (E - B-Jugend), SG Groß Stieten, SKV Bobitz (Bezirksklasse), Grevesmühlener FC (Landesliga), Dargetzower SV (Bezirksklasse), SV Dassow (Bezirksliga), SG Groß Stieten (Bezirksklase, Bezirksliga, Landesklasse), FC Anker Wismar II (Kreisoberliga)


    Ollmeister - SG Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen II


    overflyer - SG Handwerk Magdeburg (B-Jugend bis 1. Herren durchlaufen und weiterhin dort aktiv)


    panzer030 - SC Minerva 93 (Jugend), SC Ruhleben (Männer), 1. FC Galatasaray Spandau (Männer), SC Alemannia 06 Haselhorst (Männer)


    Poeti56 - Dynamo Lichtenberg 1986/87, Chemie Lichtenberg/jetzt TSV Lichtenberg (Jugend, Herren, AK32)


    Psvfreak - PSV Wismar (Jugend u. Männer Kreisoberliga)


    Ric47 - Lichtenberg 47 ( Jugend 1993-1998 )


    Rudi - Motor (heute Optik) Rathenow (Jugend), Roter Milan (Freizeitliga Rathenow)


    Ruppi94 - BSG Chemie Wolfen 1977-1990,Bergwerk Wolfen/ORWO Jungs


    Spritze - Medizin Marzahn (Jugend), SV Treptow 46 (Kreisliga A & B), SFC Friedrichshain (Kreisliga A), SV BVB 49 (Kreisliga A - Bezirksliga)


    Statistiker - SC Tasmania 1900 (Jugend), FC Treffpunkt 75 (Freizeit-Fussball)


    Striker - BSG Motor Oderberg, TSC Wriezen, TKKG


    suppi - SV Rangsdorf (C-Junioren, Kreisklasse), Rot-Weiß Dabendorf (von B-Junioren bis 1. Herren, 1. Kreisklasse), SV Rangsdorf (1. Herren, von der 2. Kreisklasse bis in die Kreisliga), MSV Zossen 07 (2. Herren, 1. Kreisklasse)


    supporter-md - USC Magdeburg, SV Seilerwiesen, Post SV Magdeburg (A & B-Jugend)


    SV_Jahn - SV Jahn Bad Freienwalde ein Leben lang ab 1995 (Kreisliga und Landesklasse)


    Swatman - SV Titania Kruge, seit 2000 bis zum Niedergang (2. Kreisklasse MOL)


    The Kook - FC Treptow (Jugend) GW Baumschulenweg, FC Treptow, SF Johannisthal (A-Jugend) jetzt wieder FC Treptow - alte liebe rostet nicht


    TheOneAndOnlyTSV - Lommatzscher SC (Jugend), SG Einheit Dresden


    _Ulli_ - Motor Lichtenberg, FC Pudagla (Insel Usedom), FC Karlshorst bis 2006 (Achillessehnen Ruptur und 2011 wieder dabei)


    Webtroll Mimi - BSG Chemie Manebach (Schüler, Jugend), SV Ilmtal Manebach (einge Spiele als Aushilfe, auch Alte Herren), Freizeitkicker Manebach, Erfurter Webtrolle (Freizeit- bzw. Fanmannschaften)


    Weixe - SG Weixdorf


    Wellmitzer _Jung - Neuzeller SV (Kreisliga), SV Wellmitz (Kreisliga)


    Wolfsburger - Süden 09 (4.Herren), FC Cortina (VFF Freizeitliga)


    wolfner1977 - BSG Chemie Wolfen 1985-1990, Bergwerk Wolfen/ORWO Jungs


    Ziege - BSG IHB Berlin/Victoria Friedrichshain (1985-2002), Fortuna Biesdorf II (2002-2003), BVG 49 (2003-2005), Borussia Friedrichsfelde II (2005-2007), Victoria Friedrichshain (2007 - )


    ztipo - BSG EAB Lichtenberg 47 (August 1974-Juni 1986), TSV Lichtenberg (seit Juli 1986)



    Liste weiterführen, die neuen mit grün markieren

    SF Johannisthal vs. Berliner AK 07 0:4 (0:2)


    Die Sportfreunde und die Pokalauslosungen… Über langweilige Partien im Berliner Pilsner Pokal können sich die „Kleeblätter“ nun wirklich nicht beschweren. In der letzten Spielzeit traf man auf den späteren Pokalsieger BFC Dynamo und durfte im Sportforum gegen Ex-Profis wie Brunnemann und Patschinski kicken. Jenes Spiel ging am Ende deutlich mit 8:2 verloren, doch dies entsprach nicht zur Gänze dem Spielverlauf.
    Aber auch in diesem Jahr sollte das Pokal-Highlight nicht ausbleiben. Der Lostopf bescherte den Johannisthalern den aktuellen Regionalliga-Spitzenreiter und Pokal-Favorit BAK 07. Also wieder eine ambitionierte Truppe, welche beinahe schon unter professionellen Bedingungen trainiert. Wie schon im letzten Jahr wurde den Sportfreunden das Heimrecht zugelost. Dem spitzfindigen Leser wird auffallen, dass etwas weiter oben vom Sportforum die Rede war und nicht etwa von der „Ramazotti-Arena“. Das liegt daran, dass der BFV Sicherheitsbedenken äußerte, was die zu erwartende Zuschauermenge usw. anging und so wurde den Sportfreunden im letzten Jahr einfach das Heimrecht aberkannt. Um gleich bei dem Thema zu bleiben, hatten die Sportfreunde, wenn man der FuWo Glauben schenken darf, am gestrigen Sonntag die zweithöchste Zuschauerzahl aller Pokalpartien (284 z.Z.). Nur der schon erwähnte BFC Dynamo freute sich über mehr Anhänger.


    Welchen Vorteil besagtes Heimrecht haben kann, zeigte sich in den ersten Spielminuten. Die Berliner Athleten, sonst natürlich nur feinste Wiesen gewöhnt, mussten sich auf den zugegebenermaßen besonders speziellen Kunstrasen in Johannisthal erst einmal einstellen. Die Gastgeber standen wie erwartet tief und überließen den Gästen die Initiative, doch diese wussten in den ersten Minuten nicht so recht etwas damit anzufangen. Die Sportfreunde waren von Beginn an bissig in den Zweikämpfen und versuchten es dem Favoriten so schwer wie möglich zu machen. Eine kleine Unsicherheit von Kowalske im Tor sorgte in der 7. Minute für den ersten Aufreger in der Partie, aber Wester konnte den Fehler auf der Linie ausbügeln. Dass man aber nicht gänzlich ohne Offensivakzente blieb, zeigte sich dann in der 18. Minute. Herrmann fing einen Pass im Aufbauspiel der Athleten ab und hatte die Chance zum 1-gegen-1-Duell mit Teichmann, aber blieb dann letztlich doch zu zaghaft – da war mehr drin! Doch dann kam es, wie es in dieser Saison unweigerlich kommen musste. Erst ein eigener Fehler vom ansonsten souveränen Schwanitz bot den Gästen die Riesenchance zur Führung, welche prompt genutzt wurde. Avcioglu schob in der 28. Minute freistehend vom 16er ein. Zuvor hatte Kruschke Schwanitz den Ball abgeluchst und seinen besser postierten Nebenmann mustergültig bedient. Ehe noch das 0:2 vor der Pause folgte, blieb die Pfeife von Schiedsrichter Paul in der 32. Minute stumm, als sich erneut Avcioglu in den Strafraum tankte und nach Meinung aller Anwesenden doch eher regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Der zweite Gegentreffer war aber nur aufgeschoben. In der 37. Minute fand eine Flanke Nikolov im Johannisthaler Strafraum und dieser köpfte das Spielgerät unhaltbar in die lange Ecke. Vorausgegangen war wieder ein individueller Fehler der Sportfreunde, welche die Bälle nicht konsequent klärten, um sich neu zu ordnen, sondern lieber das Dribbling am eigenen Strafraum suchten.
    Kurz vor der Pause kam es dann zur unschönsten Szene an einem ansonsten beschaulichen Sonntag mit bestem Herbstwetter. Der Gäste-Verteidiger Korkmazyürek kam nach einem Kopfball-Duell ohne Chance sich abzustützen zuerst mit dem Rücken auf und verlor sofort das Bewusstsein. Der alarmierte Notarzt behandelte den Spieler die komplette Halbzeitpause hindurch, ehe er in ein umliegendes Krankenhaus abtransportiert werden konnte. Nach Auskunft des Berliner AKs hat Korkmazyürek die Intensivstation schon gestern wieder verlassen können, verbleibt aber noch ein paar Tage zur stationären Beobachtung im Krankenhaus.
    Nach diesem Schock überließen die Gastgeber den Verantwortlichen vom BAK 07 die Entscheidung, ob sie weiterspielen wollten oder man aus Rücksicht auf den Unfall das Spiel beenden sollte. Die Gäste entschieden sich die Partie regulär zu beenden und so ging es in Halbzeit zwei weiter.
    Über die gesamten zweiten 45 Minuten hatten die Mannen von Trainer Yanova die besseren Torszenen und die „Kleeblätter“ konnten sich vor allem bei Schlussmann Kowalske bedanken, welcher einen früheren, höheren Rückstand mehrfach überragend verhinderte. Besagte Gäste ließen aber aufgrund der beruhigenden Führung ab der 65. Minute die Zügel ein wenig schleifen und somit den Johannisthalern mehr Platz. Diese setzten die Athleten früher unter Druck und auch der Regionalligist war nicht ganz ohne Fehler. Einen hatte Rogge in der 67. Minute mit einem herrlichen Lupfer zum Anschlusstreffer zur Freude der „Kleeblatt-Anhänger“ bestraft, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits. Bestimmt hatte der Assistent den besten Blick, aber aus geringer Entfernung war es zumindest eine hauchdünne Angelegenheit. So blieb es also bis kurz vor Schluss beim 0:2, ehe dann auch die Konzentration bei den Hausherren nachließ. In der 85. Minute schlug ein Aufsetzer aus bestimmt 20 Metern von Popov unhaltbar für Kowalske im rechten unteren Eck ein und nur drei Minuten später sorgte Nikolov mit seinem zweiten Treffer für den 0:4 Endstand. Gerade der letzte Treffer schien doch arg abseitsverdächtig, aber der Spielausgang war ja eh schon besiegelt.


    Der Favorit Berliner AK 07 zog verdient in die nächste Runde des Berliner Pilsner Pokals ein. Gemäß des letztjährigen Pokalausgangs wurden die Sportfreunde also vom nächsten Pokalsieger rausgeschmissen. Sicherlich keine Schande, denn man hatte sich ordentlich verkauft und schließlich haben schon ganz andere Teams wie das „SAP-Dorf“ mit 4:0 gegen die Athleten verloren. Die Sportfreunde Johannisthal wünschen natürlich dem verletzten Spieler alles Gute und eine baldige Rekonvaleszenz!
    Für die „Kleeblätter“ geht es schon am Samstag in der Berlinliga weiter. Man gastiert bei den Füchsen Berlin am Freiheitsweg. Anstoß ist am Samstag um 14 Uhr.


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. TSV Rudow 0:2 (0:0)


    Auch im zehnten Anlauf in der der Berlin-Liga wollte es mit dem ersten „Dreier“ der Saison nicht klappen. Die Rahmenbedingungen waren jedenfalls hervorragend. Wie zu jedem Match zwischen den beiden „Nachbarn“ Rudow und Johannisthal verirrten sich auch an diesem Sonntag zahlreiche Fans in die „Ramazotti-Arena“.
    Stadionsprecher Ronny Rothé war noch nicht ganz mit dem Verlesen der Mannschaftsaufstellungen fertig, da rappelte es beinahe schon in der Johannisthaler Kiste. Gabriel reagierte in der zweiten Minute blitzschnell und konnte somit die frühe Führung der Gäste verhindern. In der Folge entwickelte sich eine etwas lethargische Partie mit mehr Ballbesitz aber mit wenig Spielwitz für Rudow. Die Hausherren standen hinten kompakt und hatten mit den vereinzelten langen Bällen von Kzionzek wenig Probleme. Für beide Mannschafte gab es in den ersten 45 Minuten noch einen Aluminium-Treffer zu verbuchen. In der 12. Minute prüfte Höfler den Außenpfosten nach eigenem Freistoß und in der 30. Minute sorgten auch die Gäste für ein wenig Aufregung, als der Ball nach einem verlängerten Freistoß auf die Latte fiel.
    Das Unentschieden zur Pause ging sicher so in Ordnung, da beide Mannschaften nicht alles riskierten. Bedauerlich für das weitere Spielgeschehen waren dann die frühen Wechsel auf beiden Seiten. Bley musste zur Pause wegen muskulären Problemen passen und Kzionzek war schon in der 36. Minute durch Sagner ersetzt worden. Chancen waren auch zu Beginn der zweiten Hälfte Mangelware. Erst eine Unachtsamkeit der linken Johannisthaler Abwehrseite brachte dann die Gäste in Front. Ein Flugball über jene Seite wurde von Gädke irgendwie im Johannisthaler Gehäuse untergebracht, doch damit nicht genug des Übels für die „Kleeblätter“. Während der Aktion, die schließlich zum Tor führte, prallten Keeper Gabriel und der Torschütze so unglücklich zusammen, dass es für Gabriel nicht weiterging. Die Diskussion mit dem für beide Seiten eher schwachen Schiedsrichter samt Gespann blieb natürlich erfolglos und so musste „Patte“ Lehmpuhl sich die Handschuhe überstreifen, da alle anderen Torsteher entweder verletzt oder privat/ beruflich verhindert waren. Eine gute Viertelstunde nach der Gästeführung hatten dann die Johannisthaler die Chance zum nicht unverdienten Ausgleich. Robrahn brachte einen Freistoß aus dem Halbfeld gefährlich vor das Tor von Ottho, Dauer war zuerst am Ball und brachte diesen zu Klawiter, welcher freistehend über den Ball haute. Bis zum Ende der Partie versuchten die Hausherren noch verzweifelt, sich eine Chance zu erarbeiten, aber stattdessen rannte man teilweise blindlings in die Rudower Konter. Glücklicherweise verliefen diese meist harmlos, doch einen zweiten Gegentreffer sollte es dennoch geben. Nach einer Ecke in der 85. Minute verlor Höfler einen Zweikampf im Strafraum und der Ball kam zum einschussbereiten Filla am Fünf-Meter-Raum, welcher sich dann auch nicht weiter bitten ließ und vollstreckte. Um dem ganzen Geschehen noch die Krone aufzusetzen, ließ Höfler seinem Frust in der Nachspielzeit noch freien Lauf und holte sich beim Schiedsrichter die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns in der Nachspielzeit ab – die Mannschaftskasse wird sich wohl als Einzige darüber freuen…


    Eine erneute Niederlage für die Sportfreunde aus Johannisthal, welche offensiv weiterhin keinerlei Gefahr ausstrahlen. Nichtsdestotrotz war es trotzdem ein faires Derby vor ordentlicher Kulisse. Vielleicht können sich die „Kleeblätter“ ja im Rückspiel an der Stubenrauchstraße für die entführten Punkte revangieren.
    Am kommenden Wochenende wartet dann endlich mal wieder eine lösbare Aufgabe auf die Sportfreunde. Es kommt nur der Tabellenführer der Regionalliga – BAK – in die „Ramazotti-Arena“. Alles andere als ein klarer Sieg für den „Underdog SFJ“ nach dem bisherigen Saisonverlauf wäre überraschend. Der viel beschriebene Bock muss auch für die Johannisthaler irgendwann umgestoßen werden. Warum nicht einfach mal in einem Pokal-Krimi?! Dass der Pokal eigene Gesetze hat, wird allerdings nicht erwähnt, sonst platzt das Phrasenschwein noch…
    Anstoß ist am Sonntag, den 13.10.2013, um 14:30 Uhr wie gewohnt am Segelfliegerdamm.


    :schal5:

    Tennis Borussia Berlin vs. SF Johannisthal 4:0 (0:0)


    Nach dem guten Spiel und der knappen Niederlage gegen den (damals noch) Liga-Primus Eintracht Mahlsdorf in der Vorwoche wartete eine erneut schwere Aufgabe auf die „Kleeblätter“. Im Mommsenstadion traf man auf „TeBe“, dessen glanzvolle Zeiten wohl schon ein wenig zurückliegen, aber in der aktuellen Spielzeit sicherlich zu den stärkeren Teams gehört.
    Davon war zu Beginn des Spiels allerdings noch nicht viel zu sehen. Die Gäste standen kompakt, dicht gestaffelt und ließen nicht viel zu. Die laufintensive Taktik zahlte sich jedoch vollkommen aus, da die behäbig wirkenden Hausherren irgendwie keine Mittel fanden, um sich Tormöglichkeiten herauszuspielen. Alle Angriffsbemühungen wurden entweder schon früh unterbunden oder man konnte den Ball klären. Auch dort versprühten die „Lila-Weißen“ nicht wirklich Gefahr. Die zahlreichen Eckbälle in der ersten halben Stunde konnten alle mühelos entschärft werden. Für den ersten wirklichen Aufreger sorgten dann aber die Sportfreunde. Robrahn gewann im Mittelfeld den Ball, schaltete blitzschnell um und schickte den gestarteten Klawiter. Dieser machte auch fast alles richtig, aber scheiterte dann doch an Keeper Kynaß. Zum Ende der ersten Halbzeit wurden dann die Gastgeber etwas druckvoller. Ein Distanzschuss in der 36. Minute sorgte kurzzeitig für Probleme bei Gabriel im Kasten der Gäste, doch Schwanitz war zur Stelle und konnte klären. In der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten dann nochmals die Hausherren mit einem Freistoß aus dem Halbfeld. Der daraus resultierende Kopfball strich nur knapp am rechten vorbei und somit blieb es beim 0:0 zur Pause.
    „TeBe“ brachte zur Pause u.a. Bongartz für das zentrale Mittelfeld und erhoffte sich dadurch weitere Impulse für das Offensiv-Spiel, doch auch diese Maßnahme fruchtete nicht wirklich. Gemächliche Ballstafetten um den Mittelkreis sorgten schon bei einigen Borussia-Anhängern für Unmut auf der Tribüne, aber die Gäste standen weiterhin grundsolide. Nachdem in der 56. Minute eine Flanke von Chamkhi noch von Schwanitz geklärt werden konnte, war es in der 65. Minute mit der Konzentration und der Ordnung dahin. Ein Ballverlust im Mittelfeld, ein darauffolgender diagonaler Ball auf den linken Flügel und ein zu passives Zweikampfverhalten von Kapitän Schwanitz brachten Chamkhi in den Strafraum und von dort landete der Ball dann irgendwie vor den Füßen von Hendschke, welcher zum 1:0 traf. Eine bittere Pille für die „Kleeblätter“ und es sollte auf dem Fuße noch schlimmer werden. Nur vier Minuten später waren Teile der Abwehr wohl noch mental mit dem ersten Gegentreffer beschäftigt, als es schon wieder einschlug. Es herrschte Unordnung im Strafraum und nachdem der Ball vom Pfosten wieder zurück ins Feld sprang, schaltete Zimmermann am schnellsten und versenkte die Kugel. Nun nahm das Unheil endgültig seinen Lauf und ein Fehler im Aufbauspiel der Gäste in der 75. Minute führte zu einem Flachpass durch den eigenen Strafraum und am langen Pfosten drückte Chamkhi den Ball aus spitzem Winkel ein. 3:0 und somit drei Tore in nur zehn Minuten. Symptomatisch, dass sich dann auch noch der Schiedsrichter für ein paar Geschenke breitschlagen ließ. In der 77. Minute ließ sich ein „TeBe“-Spieler im Strafraum der Gäste clever fallen, der Unparteiische fiel darauf herein und es war erneut Chamkhi, der den zweifelhaften Elfmeter versenkte.
    Bis zum Abpfiff schalteten die Gastgeber dann mehrere Gänge zurück, doch auch daraus konnten die Sportfreunde keinen Profit mehr schlagen.


    Wieder eine bittere Niederlage für tapfer kämpfende „Kleeblätter“. Diesmal fehlte in den Schlüsselstellen die nötige Konzentration. Mit einem 0:0 im Mommsenstadion hätte man sicherlich gut leben können. Nun, es kam anders und Tennis Borussia hat schließlich nicht ganz unverdient gewonnen. Was den Sportfreunden bleibt, sind eine gute Stunde auf Augenhöhe und die Erkenntnis, dass mit einer ähnlichen Leistung und 90-minütiger Konzentration schon bald Punkte folgen werden. Am kommenden Sonntag brennt aber die „Ramazotti-Arena“. Wir begrüßen dann die Spieler, Offiziellen und Fans vom TSV Rudow bei uns an der Stubenrauchstraße. Wir hoffen auf ein spannendes Derby mit reger Zuschauerbeteiligung. U.a. durch Stadionsprecher Ronny Rothé ist Gänsehaut-Feeling garantiert. Anstoß ist am Sonntag, den 06-10.2013 um 14:30 Uhr.


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. BSV Eintracht Mahlsdorf 0:1 (0:1)


    „Gute Leistung ohne Belohnung..“


    Nach dem schwachen Auftritt bei den Tasmanen in der Vorwoche wartete nun eine nicht sonderlich einfache Aufgabe auf die Sportfreunde aus Johannisthal. Der Tabellenführer aus Mahlsdorf war zu Gast und nicht wenige Zuschauer hatten vor dem Duell ein mulmiges Gefühl im Bauch. Die noch ungeschlagenen Gäste reisten zudem mit einem Torverhältnis von 23:3 an den Segelfliegerdamm, sodass eine klare Leistungssteigerung von Nöten war, um sich nicht vor den eigenen Fans abschießen zu lassen.
    Mit einer veränderten Grundordnung ging es in die Partie und schon früh war zu erkennen, dass die Spieler mit dem Kleeblatt auf der Brust den Kampf in der Berlin-Liga angenommen hatten. Ein weiterer wichtiger Baustein im Puzzle von Dirk Bastian war ebenfalls zurück: André Kowalske. Schon vorab geht besonderer Dank an „Kowalle“, dass er sich bereit erklärte, für die Sportfreunde im Tor zu stehen!
    In der Anfangsviertelstunde arbeiteten die Hausherren defensiv sehr gut und ließen die Mahlsdorfer mit ihren gefährlichen Diagonalbällen nicht zur Entfaltung kommen. Man merkte den Gästen an, dass sie mit jeder Minute ohne Treffer oder zumindest guter Torgelegenheit nervöser wurden. Die Abwehr um Schmidt und Schwanitz stand solide und erst ein individueller Fehler sorgte für den Führungstreffer aus dem Nichts. Dornbusch hielt in der 22. Minute einen schon geklärten Ball im Dribbling vor dem eigenen Strafraum zu lange, verlor den Ball und die anschließende Flanke kam mustergültig auf Kapitän Zorn, welcher sich nicht bitten ließ. Ein wirklich ärgerlicher Gegentreffer, aber gegen eine Spitzenmannschaft wird eben auch jeder Fehler sofort bestraft. Die Sportfreunde ließen die Köpfe dennoch nicht hängen und versuchten im Spiel nach vorne weiter Nadelstiche zu setzen. Einen solchen konnte Bley in der 29. Minute fast zum Ausgleich nutzen, doch sein Lupfer über den heraus geeilten Keeper landete knapp neben dem Pfosten. In der Folge gab es keine richtigen Hochkaräter mehr bis zur Pause. Eine Kopfballgelegenheit für die Gäste in Minute 32 und zweimal hatte Kiekebusch noch die Chance auf einen Treffer (36. & 44. Minute).
    Das Spiel zeigte sich nach der Pause unverändert. Mahlsdorf mit der Führung im Rücken offensiv nicht mehr mit dem allerletzten Willen und die Platzherren standen weiterhin solide mit der einen oder anderen Möglichkeit nach vorn. Die Chance des Nachmittags hatte dann Kapitän Schwanitz auf dem Schädel. Ein Freistoß von Rogge fand den startenden Schwanitz im Strafraum, doch dessen Kopfball touchierte aber leider nur den Außenpfosten. Die Gäste verlegten sich jetzt nur noch auf Konter, welche mitunter recht gefährlich werden konnten. Eine weitere wirklich gute Möglichkeit hatten dann aber wieder die Sportfreunde. In der 76. Minute war der eingewechselte Klawiter durch einen langen Ball hinter die Abwehrkette der Gäste vor dem Keeper aufgetaucht, doch er überlegte einen Tick zu lange und schon scheiterte er im 1-gegen-1. In der 84. Minute sorgte nochmals eine Kombination über Zorn und Korn für Gefahr, doch Kowalske war auf dem Posten. Die letzte Chance im Spiel bot sich dann Dauer, wessen Schuss nach einer Klawiter-Eingabe geblockt wurde.


    Leider standen die „Kleeblätter“ nach dem Abpfiff erneut mit leeren Händen da. Man hatte sich jedoch teuer verkauft und sicherlich haben alle gemerkt, dass man mit dieser Einstellung und der taktischen Disziplin noch den einen oder anderen Punkt in der Liga holen kann. Der Sieg der Gäste ging natürlich unter dem Strich in Ordnung und wir wünschen an dieser Stelle viel Erfolg in der weiteren Spielzeit.
    Dass es für die Sportfreunde nicht einfacher wird, zeigt die kommende Partie gegen Tennis Borussia Berlin im Mommsenstadion. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr.


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. SC Westend 1901 1:0 (0:0)


    „Erster Pflichtspiel-Erfolg in der Saison 2013/2014.“


    Es war mal wieder so weit. Wie in jedem Jahr stand der Berliner Pilsner-Pokal vor der Tür und da die Sportfreunde durch den letztjährigen Aufstieg nunmehr in der Berlinliga weilen, mussten sie in der Qualifikationsrunde nicht mehr antreten. In der ersten Hauptrunde erwarteten die „Kleeblätter“ die Bezirksliga-Band vom SC Westend als Gast. Da sie ihrerseits auch nicht gerade berauschend in die Saison gestartet, ließ es zumindest die Hoffnung zu, dass sich das „Jo’thaler“-Team gegen den klassenniedrigeren Feind ein wenig den Frust der ersten Saisonspiele von der Seele schießen können.


    Ein torreiches Spiel wurde die ganze Angelegenheit dann nicht, aber immerhin musste man sich nicht die Blöße geben und in die Verlängerung gehen oder gar ausscheiden. Die Gäste wirkten von Beginn an recht robust und einsatzfreudig, was gewisse spielerische Defizite ganz ordentlich ausglich. In der 7. Minute dann auch gleich die erste Chance für die Mannen aus der Jungfernheide. Ein Freistoß von der Nähe der Mittellinie segelte in den Strafraum und Stürmer Zardin platzierte den Ball mit dem Kopf knapp neben den Pfosten. In der Folge dann die Gastgeber mit dem optischen Übergewicht an Spielanteilen und Ballbesitz. Eine erste Möglichkeit vergab Schwanitz in der 19. Minute nach einer Ecke per Kopf, als sein Aufsetzer letztlich doch dankbar vom Gästekeeper aufgenommen werden konnte. Richtig gefährlich wurde es dann erstmals in der 26. Minute. Eine Hereingabe von Bley landete nach einem kleinen Gewusel bei Ludyga, aber dieser konnte den Ball aus gut 3 Metern trotz schon geschlagenem Torhüter nicht im Gehäuse unterbringen. Bis zur Pause dann weiterhin fast nur Johannisthal in Ballbesitz, aber man verpasste es leider konsequent nach vorn zu spielen, um weitere Einschussmöglichkeiten zu kreieren.
    Dass aber auch die Jungs vom SC Westend brandgefährlich sein können, zeigte sich dann in der zweiten Hälfte. Direkt nach der Pause war das Bild noch im Vergleich zu den ersten 45 Minuten unverändert. Johannisthal stets bemüht, aber schlussendlich zu ideenlos. Bezeichnend, dass ein Schuss aus der zweiten Reihe von Rogge (59. Minute) zur ersten richtigen Torchance führte, wobei Ludyga beinahe im Nachsetzen noch das Tor hätte erzielen können. Dann hätten die Westender den Sack allerdings aus heiterem Himmel mit einer Doppel-Chance zu machen können. In der 72. und 73. Minute tauchte je ein Spieler frei vor Gabriel auf und verzog jeweils kläglich und zum Glück für die Sportfreunde. Wie es dann richtig ging, zeigten die eingewechselten Kiekebusch und Klawiter in der 78. Minute. Ein guter Flugball von Barz auf Kiekebusch und dessen schöne Körpertäuschung samt Flachpass auf Klawiter sorgten für die 1:0 Führung. Hatte die „Innenseite“ tatsächlich wieder gestochen… Fünf Minuten vor Ende der Partie sorgte dann nochmals ein kleiner Aussetzer von Barz für Schrecken in der Ramazotti-Arena, aber auch hier zeigte sich die Abschlussschwäche der Gäste erneut.


    Nicht schön, aber selten oder so ähnlich könnte man das gestrige Geschehen beschreiben. Aufgrund der Spielanteile und den fährlässig vergebenen Chancen der Gäste geht der Sieg wohl alles in allem in Ordnung. Mal schauen, wen das Losglück womöglich als Nächstes in die „Ramazotti-Arena“ verschlägt. Fakt ist jedoch: Das nächste schwere Auswärtsspiel in der Liga findet gegen den SV Tasmania Berlin statt. Anpfiff ist am 16.09.2013 um 14:30 Uhr im Werner-Seelenbinder-Sportpark.


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. Sparta Lichtenberg


    „Der Bock steht noch…“

    Der zuletzt angesprochene und generell viel zitierte Bock, den es gilt auch mal umzustoßen, um bessere Zeiten einzuläuten, hat gestern zumindest kurzzeitig gewackelt, blieb dann aber schlussendlich doch stehen.
    186 zahlende Zuschauer fanden den Weg an den Segelfliegerdamm und für ein Spiel unter der Woche war es doch eine ganz passable Kulisse. Diese kam natürlich nicht von ungefähr, denn viele Spieler und Fans beider Lager hatten mal mit dem anderen Verein zu tun und nicht zuletzt stieg man im letzten Jahr gemeinsam aus der Landesliga auf.
    Für ein „Ost-Derby“ war die Atmosphäre sicherlich in Ordnung, auch wenn an der einen oder anderen Stelle spielerisch noch einiges auf der Strecke blieb. Besser aus den Startlöchern kamen jedenfalls die Spartaner. Gleich nach 40 Sekunden sprang der Ball zweimal an das Aluminium-Gehäuse von Keeper Klembt, welcher nach den Ausfällen von Gabriel und Kowalske nun die etatmäßige Nummer 1 im Tor der „Kleeblätter“ ist. In der Folge hatte Klawiter nach einem Rogge-Freistoß in der 6. Minute eine passable Möglichkeit und Dornbuschs Schuss aus der 27. Minute könnte man auch noch wohlwollend als Chance für die Hausherren verbuchen. Vor dem eigenen Kasten wurde es aber auch nochmal brenzlig, als die Lichtenberger mit einem direkten Freistoß in der 36. Minute an Klembt scheiterten.
    Ein Unentschieden zur Pause war natürlich nicht verkehrt für die Sportfreunde und sicherlich schielte man noch auf den „Lucky Punch“ in der zweiten Hälfte, um im Derby den ersten „Dreier“ einzufahren. Schlecht sah es vorerst nicht aus. Dornbusch leitete jeweils zwei Aktionen ein, wobei bei der ersten Möglichkeit Rogge einen Flankenball volley und mit vollem Risiko knapp neben das Tor von Zaumseil setzte und später Klawiter keinen Druck bei seinem Kopfball hinter das Spielgerät bekommen konnte. Ausschlaggebend war dann in der Partie, dass Sparta in der Schluss-Viertelstunde nochmals deutlich zulegen konnte. Die eingewechselten Öztürk, Ali und Feiler belebten das Spiel der Gäste merklich und die guten Chancen häuften sich. Die bis dato beste Möglichkeit ergab sich nach einer Ecke, als der Ball zum Glück für die Johannisthaler von der Unterkante der Latte zurück ins Feld und nicht hinter die Linie sprang. Nur wenig später führte ein gut vorgetragener Konter zu einem weiteren Aluminiumtreffer (82. Minute) und in der 87. Minute fiel dann leider doch das entscheidende Siegtor. Nach einer Ecke konnte der zweite Ball nicht konsequent geklärt werden und so sorgte ein fulminanter Volleyschuss von Öztürk für die Entscheidung.


    Lange Gesichter wohin das Auge auch blickte. Nach dem Spielverlauf sicherlich kein unverdienter Sieg für die Gäste aus Lichtenberg, aber insgeheim hatten die „Kleeblätter“ doch gehofft, heute den Punkt mitzunehmen und somit ein kleines Zeichen zu setzen.
    Nun wird es natürlich nicht leichter. Mit Stern 1900 am Samstag (14:30 Uhr, Kreuznacher Str. 29, 14197 Berlin) und dem nächsten Heimspiel gegen BSV Eintracht Mahlsdorf) erwarten uns zwei harte Brocken. Doch „Kopf in den Sand stecken“ gilt nicht. Mit Alexander Bley, welcher nach langer Schulterverletzung zum ersten Mal wieder spielte, und den restlichen noch verletzten Spielern (Dauer, Höfler, Höhlich, Gabriel usw.) ist auch für die Berlinliga genug Qualität an Board.


    „Alles für das Kleeblatt“ gilt in dieser Situation mehr denn je!


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. VfB Hermsdorf 1:4 (1:3)


    „Noch zu harmlos…“


    Der Blick auf die Tabelle lässt zumindest aktuell nichts Gutes für die „Kleeblätter“ verheißen, aber die Saison ist ja noch jung. Neben dem verkorksten Staaken-Spiel waren ansonsten in den anderen Partien mehrfach gute Ansätze zu erkennen, doch letztlich fehlten der Mut im Spiel nach vorne und das nötige Glück. Letzteres hatten die bisherigen Gegner zumeist auf ihrer Seite was z.B. enge Schiedsrichter-Entscheidungen oder den Torabschluss angeht, da so ziemlich jedes Ding direkt und ohne große Schuld der Torhüter einschlägt.
    Das Spiel gegen die Hermsdorfer spiegelte den bisherigen Saisonverlauf zu unserem Leidwesen ziemlich genau wieder. Die gastgebenden Sportfreunde kamen frech und motiviert in die Partie, doch leider landete der Kopfball von Kapitän Franz Schwanitz in der 3. Minute nur an der Latte. Wenn es gut läuft, führst du schon früh auf heimischem Geläuf und kannst die Gäste kommen lassen, doch das war zumindest am Sonntag nur Wunschdenken. Im Gegenzug die Gäste mit dem ersten Angriff in der 14. Minute und schon durfte Gabriel den Ball aus dem Netz holen. Und da der Schock noch saß, legten die Hermsdorfer nach einem Eckball noch per Kopf nach und eben jenen Kopf ließen die Hausherren dann auch hängen. Selbst die Verletzung von Torwart Gabriel sorgte für keinen Ruck in der Mannschaft und um dem Ganzen dann noch die Krone aufzusetzen, war auch der erste Schuss auf das Tor vom eingewechselten Klembt direkt ein Volltreffer. 0:3 nach gut 25. Minute – na toll. Dass auch bei den Gegnern nicht gänzlich alles rund läuft, zeigte dann der Anschlusstreffer für die Johannisthaler. Einen harmlosen Freistoß von Robrahn konnte VfB-Keeper Schumann nicht festhalten und der austrudelnde Seiberl bekam den Ball ans Schienbein, von wo er dann in der 38. Minute ins Tor kullerte. Ein wenig Balsam für die „Kleeblatt-Seele“.
    Direkt nach der Pause ein Paradebeispiel dafür, wie man es in keiner Fußball-Liga der Welt machen sollte. Eine eigene Ecke wurde abgefangen, die Rückwärtsbewegung der „Kleeblätter“ glich einer Sportübung für Senioren in einem Reha-Zentrum und die Hermsdorfer bedankten sich mit einem mustergültigen Konter zum 1:4 in der 47. Minute. Die Johannisthaler gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und versuchten noch alles, um noch einmal heranzukommen, aber offensiv wollte nichts Zwingendes mehr gelingen. Im Gegenzug hatten auch noch die Gäste zwei, drei gute Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, aber das wäre dann auch zu viel des Guten gewesen.


    Am kommenden Mittwoch geht es daheim gegen den Mitaufsteiger und Vorjahres-Gegner Sparta Lichtenberg, welche ihrerseits fast optimal in die Berlinliga-Saison gestartet sind. Anstoß ist um 19:30 Uhr in der „Ramazotti-Arena“ am Segelfliegerdamm. Die Sportfreunde freuen sich zu diesem Derby über regen Zuschauerandrang und hoffentlich kann man im 5. Spiel den Bock endlich umstoßen. In der vergangenen Saison bekam man im Hinspiel gegen die Spartaner noch eine böse 4:0-Klatsche, doch was danach geschah, steht zumindest in den Johannisthaler Geschichtsbüchern.


    :schal5:

    SC Staaken vs. SF Johannisthal 3:0 (1:0)


    „Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück.“


    Ein vielleicht etwas überspitzte Aussage als Überschrift, aber nach dem Spiel gegen den SC Staaken kann man leider nur etwas drastischere Worte finden. Unter der Woche präsentierten sich die „Kleeblätter“ beim Spiel gegen Hertha 03 noch stark verbessert im Vergleich zur Auftaktpartie gegen Gatow, aber Am Kurzen Weg fehlte die Präzision, es mangelte am Einsatz und man wirkte auf die Gastgeber ungefähr so gefährlich wie ein Dutzend Hunde-Welpen.


    Die Hausherren waren von Anfang an präsent und hatten schon in der dritten Minute die erste gute Gelegenheit, aber zum Glück für die Johannisthaler fand der Ball im Gewusel nicht den Weg ins Tor. In der 11. Minute verschätzte sich Seiberl bei einem Ball, der eigentlich nur abgelaufen werden musste, doch Bahceci eroberte ihn, passte direkt vor das Tor, doch der Abschluss ging daneben. Die Führung für Staaken fiel dann in der 25. Minute nach einer Standardsituation. Der zunächst abgewehrte Ball landete im zweiten Anlauf doch wieder im Strafraum der Johannisthaler und aus relativ kurzer Distanz hatte Sebekow keine Probleme, das Spielgerät im Gabriel-Tor zu versenken. Von einer Reaktion auf das Gegentor war in der verbleibenden Spielzeit der ersten Hälfte von den Gästen nichts zu sehen. Man hatte sogar Glück, nicht mit einem höheren Rückstand in die Kabine zu gehen. Jeweils Sebekow (32. Minute) und Bahceci (39. Minute) vergaben noch gute Möglichkeiten vor der Pause.
    Die Worte von Trainer Bastian schienen in der Kabine auf taube Ohren gestoßen zu sein, denn offensiv spielte weiterhin nur der SC Staaken. Simpelste Pässe über kurze Distanzen, welche nicht ankamen, gepaart mit desaströsen oder nicht vorhandenen Laufwegen beschreiben die zweite Halbzeit aus Sicht der Johannisthaler wohl am treffendsten. Bezeichnend, dass die einzige Chance der Gäste aus einer Ecke herrührte. Schmidt konnte in der 49. Minute relativ unbedrängt einen Kopfball allerdings nicht auf das Tor von Hartmann bringen. Vielleicht hätte so ein Tor aus dem Nichts die „Kleeblätter“ endlich wachgerüttelt und den Spielfluss der Staakener gestört, aber hätte, wäre, wenn… Stattdessen lud man die Gastgeber weiter zum Tore schießen ein. Wie einfach das gehen konnte, zeigte die 52. Minute. Weiter Einwurf an den Fünf-Meter-Raum der Johannisthaler, eine Kopfballverlängerung und ein vernachlässigter Sebekow am zweiten Pfosten bedankte sich mit dem 2:0. In der Folge rollten dann weitere Angriffe der Staakener auf Gabriel zu, doch zum Glück für die Gäste führte nur noch einer zu einem weiteren Gegentreffer. In der 70. Minute klärte Höhlich einen weiten Ball unbedrängt in die Mitte und die von dort geschlagene Flanke nutzte Bahceci volley zum 3:0-Endstand.


    Ein rabenschwarzer Tag für die Sportfreunde aus Johannisthal. Kapitän Schwanitz fand im Anschluss an die Partie im Kreise der Mannschaft schon die richtigen Worte und appellierte an die Mannschaft in den kommenden Trainingseinheiten Vollgas zu geben, damit ein solches „Debakel“ nicht noch einmal vorkommt.
    Die Möglichkeit zur Antwort auf dem Platz bietet sich am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr in der „Ramazotti-Arena“. Gegner ist dann der VfB Hermsdorf.


    :schal5:

    FC Hertha 03 vs. SF Johannisthal 1:1 (0:1)


    „Der erste Punkt in der höchsten Berliner Spielklasse!“


    Die kleine Hertha aus Zehlendorf lud zur „Englischen Woche“ an die Onkel-Tom-Straße. 19:45 Uhr war Anstoß im schmucken kleinen Stadion auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld.
    Während der langjährige Aufstiegskandidat souverän mit einem 2:0 auswärts bei Tasmania in die Spielzeit gestartet war, mussten die „Kleeblätter“ noch ein wenig Lehrgeld gegen robuste Gatower zahlen.


    Gleich zu Beginn des Spiels merkte man den Gästen aber an, dass man nicht wie im Spiel gegen den SC Gatow den Anfang verschlafen wollte. Die Zweikämpfe wurden angenommen und robust geführt, im Spiel nach vorne traute man sich mehr zu und konnte sich selber Chancen erarbeiten. Die Gastgeber präsentierten sich gewohnt souverän und versuchten durch eine breite Spielanlage immer wieder Lücken in die Johannisthaler Defensive zu reißen.
    Gleich in der zweiten Minute hatte Dornbusch die erste Möglichkeit für die Gäste, nachdem Wester das gewollte Pressing gut zu Ende spielte und die Abwehr von Hertha 03 unter Druck setzte. Erstmals richtig brenzlig wurde es dann in der 15. Minute für die Hausherren. Ein Pass von Herrmann in die Tiefe hätte Klawiter beinahe erlaufen, doch Stürmer sowie Abwehrspieler kamen zu Fall und der Unparteiische entschied wie so oft an dem Abend im Zweifelsfalle für die Herthaner. Direkt im Gegenzug dann die Zehlendorfer erstmals gefährlich. Ein Freistoß aus dem linken Halbfeld fand einen Mitspieler und dessen Kopfball strich nur knapp am Pfosten des Gäste-Gehäuses vorbei. Nachdem sich die Anfangseuphorie der „Kleeblätter“ ein wenig gelegt hatte, zogen die 03’er mehr und mehr ihr Spiel auf. Die stets gefährlichen Mittelfeld-Spieler wirbelten recht ordentlich im Vorwärtsgang. Die nächste Chance für die Hausherren ergab sich dann aber aus einer Kontersituation. Die Sportfreunde waren weit aufgerückt, schenkten aber in der 30. Minute den Ball leichtsinnig her und ab ging die wilde Fahrt in Richtung Schwanitz & Co. Sicherlich waren die Zehlendorfer ein wenig zu verspielt und die Gäste konnten froh sein, nicht in Rückstand zu geraten. Auch Florian Gabriel zeigte sich im Tor der „Kleeblätter“ schon früh präsent und wach. In der 39. Minute verhinderte er stark den Abschluss einer Einzelaktion der Platzherren. Doch dann zeigten auch die Gäste, dass sie abgezockt und eiskalt sein können. Ein schöner Pass von Robrahn in der 43. Minute durch die Schnittstelle der Hertha-Abwehr wurde von Klawiter erlaufen, dieser umkurvte noch Kuper im Tor und schob dann aus spitzem Winkel ein. Kollektiver Jubel über das erste Tor in der Berlin-Liga auf dem Platz und auf den Rängen. Halbzeitpfiff.
    Beide Trainer reagierten zur Hälfte. Coach Bastian musste den schon in Halbzeit eins verwarnten Rogge austauschen und brachte dafür Behrend, welcher somit sein Pflichtspiel-Debut für die „Kleeblätter“ machte. Auch Trainer Szumnarski wechselte und das gleich im Doppelpack. Niroumand und Kim kamen neu ins Team und gerade Letzterer trumpfte phasenweise stark auf. Hertha 03 war im zweiten Abschnitt generell offensiver ausgelegt und versuchte schneller in die Spitze als zuvor in die Breite zu kombinieren. Die erste Chance ließ auch nicht lange auf sich warten, als Gabriel in der 49. Minute eine Schuss-Möglichkeit stark parierte. Nur fünf Minuten später war dann aber auch er machtlos. Nach toller Vorarbeit vom angesprochenen Kim über die rechte Seite vollendete Robben im Sturmzentrum per Kopf und schon stand es 1:1. Im weiteren Verlauf der Partie ergaben sich die besseren Chancen für den Gastgeber (Robben 78. Minute & Doppelchance 90.+1), aber die Antwort auf alle Versuche war zumeist Gabriel, wenn die Kugel nicht ohnehin neben das Tor ging.
    Die Zehlendorfer riskierten viel, wären einerseits auch fast dafür belohnt worden, aber im Gegenzug ergaben sich natürlich auch Räume für die Gäste. Jedoch fehlten in den wenigen Offensiv-Aktionen der Sportfreunde zum Schluss auch ein wenig die Kraft, da sehr viel Laufarbeit in der Defensive verrichtet werden musste. Desweiteren kam auch Neuzugang Schmidt in der 86. Minute zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz für sein neues Team.


    Für die Sportfreunde hieß es am gestrigen Abend ganz klar: Einen Punkt gewonnen! Dank einer soliden Defensivarbeit und einem glänzend aufgelegten Florian Gabriel im Tor der Gäste war der Punkt am Ende auch nicht unverdient.
    Am kommenden Sonntag führt dann die Reise ins entfernte Staaken. Anpfiff ist dort um 14 Uhr im Sportpark Staaken, Am Kurzen Weg 1-19.


    :schal5:

    SF Johannisthal vs. SC Gatow 0:2 (0:2)


    “Einschulung am Segelfliegerdamm”


    Passend zu den Einschulungen für Berlins Schulkinder dürfen die Sportfreunde seit Sonntag auch mit den Großen spielen. Als Auftaktgegner für die Berlin-Liga-Saison 2013/ 2014 war der Sportclub Gatow zu Besuch in der „Ramazotti-Arena“. Ordentlich aus Staaken verstärkt, zählen sie hinter vorgehaltener Hand zu den möglichen Favoriten in diesem Jahr.
    In der ersten Hälfte fand Johannisthal offensiv und spielerisch einfach so gut wie nicht statt. Die Gäste wirkten hingegen körperlich präsent und gedankenschneller, sodass sich ein Spiel auf das Tor der Hausherren entwickelte. Spielerisch sah das Ganze aber auch von Gatow mehr als unansehnlich aus. „Langer Hafer“ war das Stichwort, aber zumindest in den ersten 45 Minuten war das ein gutes Rezept gegen die Sportfreunde. Schon in der 9. Minute führte ein solcher langer Ball zum ersten Gegentor der Saison. Höhlich verlor in der Rückwärtsbewegung Pitarevic aus den Augen und dieser setzte sich schlussendlich gegen Gabriel aus spitzem Winkel durch. Obwohl die Gatower klar spielbestimmend waren, blieben die wirklich klaren Chancen Mangelware. Erst in der 27. Minute schrillten die Alarmglocken im Johannisthaler Strafraum wieder, als erneut Pitarevic vor dem Kasten auftauchte, aber knapp über das Tor von Gabriel köpfte. Wie man es besser macht, zeigte dann Gerhardt in der 35. Minute. Ein fragwürdiger Freistoß von der Strafraum-Kante sorgte für die vorläufige Führung und später auch für den Endstand.
    In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Sportfreunde kompakter und insgesamt besser. Im Spiel nach vorne lief zwar immer noch nicht alles rund, aber in Ansätzen war zu erkennen, dass man das Fußball spielen in der kurzen Sommerpause nicht verlernt hatte. Nach einer Ecke von Höfler in der 47. Minute wurde erst Dornbusch vom Schiedsrichter ungeahndet im 16er umgerissen und in der Folge scheiterte Klawiter aus der Nahdistanz an der vielbeinigen Gatower Abwehr. Die wahrscheinlich beste Chance für die „Kleeblätter“ in diesem Spiel hatte dann Dornbusch in der 65. Minute als sein Schuss aus gut 18 Metern noch leicht abgefälscht wurde und der Ball sich somit um den Pfosten wand, als im Tor von Hesse einzuschlagen. Chancen für die Gatower gab es im zweiten Abschnitt keine, aber auch mit einem Gang weniger blieb es bei dem 0:2 für sie.


    Kein Auftakt nach Maß, aber sicherlich erkenntnisreich für die kommenden Spiele. Gerade in Halbzeit zwei ließen die Sportfreunde erkennen, dass man auch in der höheren Spielklasse mitspielen kann. Nun heißt es jedoch „regenerieren“ und „Kopf hoch“ für das nächste Spiel am Mittwoch gegen FC Hertha 03. Anstoß ist um 19:45 Uhr auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld.


    :schal5:

    SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen vs. SF Johannisthal 3:2 (2:0)


    Und weiter ging es in der Saisonvorbereitung für die „Kleeblätter“ aus Johannisthal. Erneut traf man auf einen Vertreter aus der Brandenburg-Liga – SC Eintracht Miersdorf/ Zeuthen. Anpfiff war im Stadion Wüstermarker Weg um 19 Uhr, doch selbst zu dieser fortgeschrittenen Stunde plagten die Spieler beider Mannschaften noch die hochsommerlichen Temperaturen.


    Zum Spiel:


    Torfolge:


    1:0 (24. Minute)
    2:0 (35. Minute)
    3:0 (58. Minute)
    3:1 Kiekebusch (69. Minute)
    3:2 Höhlich (83. Minute)


    Wie in der Vorbereitungsphase so üblich, begann auch dieses Spiel mit einer veränderten Mannschaftsaufstellung. Dies und vielleicht eine etwas zu lockere Einstellung sorgten dafür, dass sich die Hausherren schon bald ein spielerisches Übergewicht erarbeiten und erste Chancen kreieren konnten. Ein Freistoß in der 7. Minute verpasste noch knapp das Tor von Gabriel und in der 16. Minute konnte Schwanitz einen Aussetzer von Schmidt noch kaschieren. Dass die Gäste auch gefährlich vor das Tor der Eintracht kommen können, bewies dann Dornbusch in der 22. Minute mit einer feinen Einzelaktion, aber er verzog im Abschluss. Doch dann war es das auch schon mit den Chancen für die Johannisthaler in Halbzeit eins. Eigene Fehler, überhastete Aktionen und ein schlechtes Umkehrspiel sorgten für den verdienten 2:0-Halbzeitrückstand, welcher noch durchaus höher hätte ausfallen können, da Gabriel einmal stark im 1-gegen-1 Duell parierte und die Miersdorf/ Zeuthener ihre Chancen nicht mit der letzten Konsequenz ausspielten.
    In der zweiten Spielhälfte sah das Ganze aus „Jo’thaler“ Sicht schon besser aus, doch auch in diesem Spielabschnitt traf zuerst die Heimmannschaft (58. Minute). Dann war es einer Torschuss-Flanke zu verdanken, dass die Gäste noch einmal Hoffnung schöpften. Kiekebusch versenkte die Kugel ungewollt und für den Eintracht-Keeper unhaltbar in der 69. Minute im langen Eck. In der Folge spielten die „Kleeblätter“ dann etwas besser nach vorne, ohne immer brandgefährlich zu werden. Erst Höhlich sorgte für den Anschlusstreffer in der 83. Minute, als er mit seinem „SCC-Gedächtnislauf“ an der halben SCE-Abwehr vorbei marschierte und schlussendlich selbst vollendete.
    Bis zum Spielende kamen die Gäste noch zu zwei, drei guten Gelegenheiten, doch der Ausgleichstreffer wollte nicht mehr fallen. Fairerweise muss man allerdings auch sagen, dass die Eintracht auch noch ein bis zwei gute Gelegenheiten liegen ließ, um das Spiel in der Schlussphase endgültig zu entscheiden.


    Ein weiterer Test für die Mannen von Trainer Bastian, welcher zwar nicht von Erfolg gekrönt worden war, aber doch sicherlich einige Schlüsse für die kommende Saison zuließ. Bis zum Start der Saison wird aber natürlich noch Einiges passieren und schon am Sonntag geht es mit dem nächsten Vorbereitungsspiel weiter. Es geht um 15 Uhr gegen RSV Eintracht Teltow im Stadion Kiebitzberge, Fontanestr. 32, 14532 Kleinmachnow. Im Vorspiel um 13 Uhr treffen beide zweiten Mannschaften aufeinander.


    :schal5:

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