Landesliga Süd - 19.02.2005
Naumburger BC 1920 - Naumburger SV = abgesagt
Landesliga Süd - 19.02.2005
Naumburger BC 1920 - Naumburger SV = abgesagt
ZitatOriginal von Exil-Anhaltiner
:biggrin:
Tja, wegen Schneefalls haben die das Derby auch nicht abgesagt. Der NBC spielt im Naumburger Stadtstadion und die Damen und Herren von der Stadtverwaltung haben wohl Angst, das Ihr guter Rasen arg in Mitleidenschaft gezogen wird und sie dann wieder "Unmengen" an Geld rauswerfen müssen um den Rasen in Ordnung zu bringen. Oder vielleicht haben die auch nur einen unfähigen Platzwart. Bin mal gespannt wieviel Spiele noch abgesagt werden, nicht das unseres das Einzige ist. :angry:
Schnee liegt bei uns jede Menge und solange es nicht anfängt zu tauen wird auch gespielt. Und zur Not haben wir auch noch einen Hartplatz. Also wenn nichts Weltbewegendes dazwischenkommt wird gespielt. Melde mich aber Freitag noch mal hier und sag bescheid wie es weitergeht.....
So ein Stadtderby wird nicht wegen Schneefalls abgesagt
Genau, der NBC war früher MEWA-Naumburg und spielen tun sie immer noch im Richard-Locker Stadion, das aber seit der Wende "Stadtstadion" heißt.
Samstag, 19.02.2005 - 14.00 Uhr Naumburger BC 1920 gegen den Naumburger SV.
Samstag, 19.02.2005 - 14.00 Uhr Naumburger BC 1920 gegen den Naumburger SV.
Also wenn man ein unterhaltsames Derby sehen will, lohnt sich das auf jeden Fall. Zum Naumburger Derby kommen immerhin an die 600 bis 700 Zuschauer, was für ein Landesligapunktspiel ja gar nicht so schlecht ist. Und die Domstädter Ultras (NBC-Fans) lassen sich zu solchen Spielen immer was einfallen. Falls Du nichts zu tun hast komm doch einfach mal vorbei und überzeug Dich selbst. Mehr Bilder kannst Du dir unter http://www.nbc1920.de anschauen.
Und hier der Bericht von Stedten:
Personell arg gebeutelt unterlag Landesligist Romonta Stedten beim VfL Eintracht Bitterfeld 2:3. Zur Halbzeit lagen die Stedtener noch 1:0 in Führung.
Romonta musste ohne Kapitän Marko Meintschel, Holger Wichmann (beide Gelbsperre) und Daniel Stache (Verletzung) sowie Hendrik Burkhardt (Urlaub) auskommen. Zudem schieden weitere Leistungsträger verletzungsbedingt aus. Oliver Harborth musste bereits nach 28 Minuten passen, Thomas Jepp kam zur zweiten Halbzeit nicht wieder und für Maik Friede war die Partie nach 77 Minuten zu Ende. Auf dem Kunstrasen und bei stürmischem Wind entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Allerdings versiebte Oliver Harborth eine Gelegenheit nach gutem Zuspiel von Spielführer Jens Kriegelstein (3.) und Marcus Probst setzte eine Freistoßablage von Thomas Jepp knapp neben das Tor (5.). In der Folgezeit waren beide Mannschaften in der Chancenverwertung säumig. Mario Eichmann (13. und 17.), Steven Kolodziezek (18.) und Probst nach herrlichem Solo (21.) waren ebenso erfolglos wie auf Bitterfelder Seite Nico Ebert (32.) und Enrico Meyer (34.). Zwischendurch versetzte Karsten Rehmann die Stedtener in Schrecken, als er beinahe ein Eigentor fabrizierte. Der inzwischen eingewechselte Marcus Raase scheiterte in der 35. Minute knapp, ebenso wie Kolodziezek mit Freistoß (42.). Romonta traf vor der Pause doch noch. Steffen Küchmeister erzielte die Führung nach einem spritzigen Solo. Die tolle Vorarbeit leistete dabei Eichmann.
Im zweiten Spielabschnitt schien Romonta völlig von der Rolle. Vor allem der Ausfall von Thomas Jepp machte sich besonders bemerkbar. Die Umformierung der Abwehr führte zum zeitweiligen Durcheinander der Hintermannschaft, wobei Sven Rutke mit der Rolle als Abwehrorganisator überfordert schien. Der Gastgeber spielte jetzt mit dem orkanartigen Wind im Rücken. In der 47. Minute vergab Kai Metzing eine klare Torchance und in der 50. Minute setzte Carsten Kiunke den Ball an den Pfosten. Wenig später traf Metzing zum 1:1 (51.). Mit einer Glanztat bewahrte Jens Adler nach einem Freistoß der Platzherren Stedten vor einem Rückstand (55.). Dieser ließ allerdings nicht lange auf sich warten.
Eine völlig orientierungslose Abwehr war nach einem Eckstoß des VfL überhaupt nicht im Bilde. Erneut nutzte Metzing die Verwirrung (60.). In der 63. Minute hatte nach einem Gegenzug Kolodziezek mit dem anschließenden Freistoß kein Glück. Mit dem dritten Treffer durch Niko Ebert krönte der Gastgeber seinen Sturmlauf (72.). In der Schlussphase wachte Romonta wieder etwas auf, ohne das Spiel noch zu kippen. Eine Ecke (85.) und einen Schuss von Raase (87.) konnte Bitterfeld abwehren. Kurz vor dem Abpfiff traf auch Stedten noch ein Mal. Eichmann wurde im Strafraum gefoult. Den verhängten Elfmeter verwandelte er selbst (89.). Zu mehr reichte es an diesem Tage für Romonta aber nicht mehr.
Folgende Partien der LL-Süd sind bis jetzt abgesagt worden:
FSV Bennstedt - Naumburger BC 1920
1.FC Weißenfels - Rot Weiß Thalheim
Naumburger SV - MSV Eisleben
1.FC Zeitz - SV Allstedt
SSV Landsberg - SV Friedersdorf.
DANKE, man tut was man kann :razz:....
Und Braunse ist für mich klar der Abstiegskanditat Nr. 1. Haben ja schon im Sommer das Testspiel gegen die gewonnen, aber was die letzten Samstag gebracht haben war schon erschreckend.
Na egal, brauchen wir Sie halt nicht mehr als Testgegener einzuladen. Man, wenn es so kommen sollte wird das ja ne schöne Saison 2005/06 in der Landesliga (Zeitz, Weißenfels, Braunse?!!!) alles ehemalige Verbands- bzw. Oberligisten. Wird Zeit das die 99´er wieder mit dabei sind....
Im schlimmsten Fall ist der Kreis Merseburg-Querfurt in der Fußballsaison 2005 / 2006 fußballerisch ein verbandsligafreies Gebiet. Denn bei der gegenwärtigen Konstellation - VfB Imo Merseburg auf Platz 13, der SV Braunsbedra auf Platz 14 - kann wohl keiner ausschließen, dass beide sich am Ende in der Landesliga wiederfinden.
Natürlich geloben die Trainer Lutz Trotte (Imo) und Ulf Schwiecker (SVB) im Namen ihrer Spieler Besserung, aber da müssen die doch ganz anders auftreten, als in der Hinrunde. Ängstlicher Fußball muss der Vergangenheit angehören, die Spieler müssen wieder das Tor treffen, die Abwehrreihen geschlossen auftreten. Beide Mannschaft eint, dass sie Schwächen in allen Mannschaftsteilen hatten.
Zumindest personell werden die Trainer daran nicht viel ändern können. In Braunsbedra hat es in der Winterpause gar keinen Zuwachs gegeben. Im Gegenteil, Rosenhahn hat sich in Richtung VfB Imo verabschiedet. Spielmacher Hein fällt verletzungsbedingt ebenso aus wie Brandt und Kästner. Helbig hat aus beruflichen Gründen aufgehört, Schröder ist noch nicht wieder hundertprozentig fit. Weitere Ausfälle kann der SVB kaum verkraften. "Unsere personelle Durststrecke wird noch bis zum Sommer anhalten", sagt Schwiecker. Für die neue Saison ist man bereits auf Suche nach neuen Spielern, wobei mancher sein Engagement für Braunsbedra von der Zugehörigkeit in der Verbandsliga abhängig macht. "Dort wollen wir aber auch bleiben", bekräftigt Schwiecker.
Lutz Trotte ist beim VfB Imo zwar in keiner wirklich komfortablen Situation, aber wenigstens in einer etwas besseren. Derartige Verletzungsausfälle wie beim SVB stehen derzeit nicht zur Debatte. Aber die sportliche Situation ist nicht viel anders. Wie schwer der Kampf gegen den Abstieg werden wird, ist auch daran zu ermessen, "dass sich gerade die Mannschaften im Tabellenkeller wie Hettstedt oder Wernigerode in der Winterpause verstärken konnten", weiß Trotte.
Beide Trainer wurmt gleichermaßen, dass ihre Teams in der Hinrunde viele knappe Niederlagen oder auch Remis hinnehmen mussten. Besonders Braunsbedra muss nun aufpassen, dass es sich nicht vom fatalen Start in die Hinrunde mit fünf Niederlagen und einem Remis beeindrucken lässt. VfB Imo war zwar besser gestartet, hatte seinen totalen Hänger dann zwischen dem fünften und achten Spieltag mit vier Niederlagen und 1:13 Toren. Der Auftakt am Sonnabend wird erste Aufschlüsse geben, wo man nach der Winterpause steht. Und hoffentlich läuft die Saison so, dass nicht der direkte Vergleich am viertletzten Spieltag (21. Mai) über den Untergang des einen oder anderen entscheidet.
@ Ruppi:
Der VfL 96 setzte sich deutlich mit 4:0 (1:0) bei Landesligist Eintracht Bitterfeld durch, wobei Grosche (2), Georgius und Said die Tore schossen. Fast wichtiger als das Ergebnis auf dem Kunstrasenplatz war für 96-Trainer Manfred Kampa, dass auch der zweite Kurzeinsatz von Markus Lüdicke nach dessen langer Verletzungspause glatt über die Bühne ging. "Allerdings krankte unser Spiel wieder an der alten Schwäche. Nur ein Drittel der Chancen wurde auch zu Treffern verwertet", sieht Kampa noch einige Arbeit vor sich und seinen Männern.
Der SV Braunsbedra verliert 2:3 beim Naumburger BC.
Hilfe waren die schwach, das ist für mich der Abstiegskanditat Nummer 1, so wie Hettstedt sich in der Winterpause verstärkt hat.
Naumburger BC gegen den SV Braunsbedra 3:2
Der Naumburger Ballspiel Club hatte sich für sein letztes Testspiel vor Beginn der Rückrunde den Verbandsligisten SV Braunsbedra eingeladen. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf gutem Niveau. Die Domstädter erarbeiteten sich die ersten Chancen durch Petter und Husak die aber bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Erfolg gekrönt waren. Mitte der I. Halbzeit machte es aber Husak besser und erzielte den verdienten 1:0 Pausenstand für das Team von der Saalestraße. Der SV Braunsbedra hatte seine bis dahin bittenden Chancen nicht nutzen können und scheiterte entweder am eigenen Unvermögen oder an Naumburgs-Schlußmann Schulz. Kurz nach der Halbzeit bekam der Verbandsligist vom heute nicht sicher wirkenden Unparteiischen R. Hoffmann einen Elfmeter zugesprochen, den Plewinski sicher zum 1:1 einschob. Der NBC ließ sich aber von diesem Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen und startete seinerseits weitere Angriffe, die Wiederum durch Husak und Yusef von Erfolg gekrönt waren. In der Schlußphase erzielte Seemann noch den Anschlußtreffer zum 3:2 für das Team aus dem Geiseltal. Der Naumburger BC 1920 gewann dieses Spiel hoch verdient und scheint für kommende Aufgaben gut gerüstet.
Genau, man muß ja auch mal an den Nachwuchs denken... :biggrin: :biggrin: :biggrin:
Samstag, 05.02.2005 - 14.00 Uhr Naumburger BC 1920 gegen den SV Braunsbedra.
DANKE, man tut halt was man kann :respekt:.
Rot Weiß Thalheim - Grün Weiß Wimmelburg 1:4
Mit einem 4:1 im Nachholspiel bei Schlusslicht Rot-Weiß Thalheim hat sich Grün-Weiß Wimmelburg in der Landesliga Süd auf Platz sechs verbessert.
Wimmelburg präsentierte drei Neuzugänge. Den von der Zweiten des FC Carl Zeiss Jena gekommenen Marcel Poppe sowie Markus Intek (Erfurt-Nord) und den Tschechen Peter Stupka. Stupka kam quasi im Tausch für Peter Mosko. In einem fairen Spiel ging es laut Wimmelburgs Trainer Steffen Baumann engagiert zur Sache. Mitte der ersten Halbzeit brachte Daniel John die Grün-Weißen in Führung.
Allerdings hielt die nur bis zehn Minuten vor der Pause. Da nämlich schnippelte ein Thalheimer einen Freistoß über die Mauer hinweg ins Netz. Es war eine von zwei Chancen der Rot-Weißen, die in der Winterpause sechs neue Spieler holten.
Nach dem Wechsel allerdings blieben die Thalheimer so blass, wie der Schnee auf dem Rasen. Nach einem Foul an Nico Wurm brachte Intek per Foulelfmeter Wimmelburg wieder auf Erfolgskurs. Das 3:1 steuerte Vlado Semanco per Freistoß bei. Den Schlusspunkt bezüglich der Tore setzte Stupka. Wimmelburg verlor Semanco zehn Minuten vor Schluss per Feldverweis.
Er hatte den Schiedsrichterassistenten beleidigt, zu einer Zeit, als das Spiel längst gelaufen war. "Völlig überflüssig", schimpfte Trainer Baumann. Die Thalheimer verloren einen Spieler mit gelb-roter Karte. "Auf dem Boden war es nicht einfach, ein geordnetes Spiel aufzuziehen. Aber letztlich geht der Sieg für uns voll in Ordnung", so Baumann.
Wimmelburg: Lihsa - Poppe, R. Stypa (46. Gensow), Tänzer, Wurm, Semanco, Szafer (58. Bloßfeld), Intek, John, Stupka (80. Mandel), Galovic
FC Weißenfels - Naumburg 05 0:1
Erst im dritten Anlauf konnte dieses Nachholspiel der Fußball-Landesliga-Staffel Süd gegen den Tabellenzweiten aus der Domstadt über die Bühne gehen. Dazu benötigte man allerdings zuvor die Mitarbeit von zahlreichen fleißigen Helfern, die das Stadion nach dem ausgiebigen Schneefall spielfähig herrichteten.
Beide Mannschaften benötigten knapp zehn Minuten, um sich auf diese nicht ganz leichten Bedingungen einzustellen. Dann markierte Sahbi Chaouch den ersten ernsthaften Torschuss. Auf der Gegenseite visierte Jörg Harnisch per Freistoß erstmalig den FC-Kasten an. In der 14. Minute stellte Johannes Zippel den Weißenfelser Keeper Marco Weiss gleich zweimal auf die Probe. Doch das Tor blieb sauber. Eine Freistoßflanke von Raik Berthold köpfte Chaouch vorbei (16.). Die Hausherren bemühten sich zwar, doch alles blieb ergebnislos. Während der "05" Torwart Mario Beyer eine 20-Meter-Rakete von Lars Drischmann zur Ecke ablenkte (38.), blieb sein Gegenüber nach 40 Minuten chancenlos. Marc Eschrich nahm einen Abpraller aus 18 Metern direkt und hämmerte ihn zum 1:0 ins Netz.
Mit der Führung im Rücken lehnten sich die Domstädter mit Beginn der zweiten Halbzeit zurück und überließen der einheimischen Elf das Mittelfeld. Die Gäste verwalteten relativ leicht das Ergebnis, denn die Weißenfelser agierten recht hilflos. Schon lange fehlt ihnen im Mittelfeld der große Denker und Lenker.
Die meisten Bälle wurden nur lang und hoch in den Strafraum geschlagen. Dort stand der Tabellenzweite sehr kompakt und stellte alle Räume geschickt zu. So bot sich den Stürmern keine Entfaltungsmöglichkeit. Konditionell konnte der Gastgeber zwar voll mithalten. Aber am Ende der 90 Minuten behielt der Naumburger SV 05 die Nase vorn, weil er sich im Spiel einfach viel cleverer angestellt hatte. Durch diese knappe 0:1-Niederlage fiel der 1. FC Weißenfels auf den 8. Tabellenplatz zurück.
Weißenfels: Weiss, Häcker, Sommerfeld (66. Zacher), Looben, Klett, Berthold, Pfannschmidt, Chaouch, Hasan, Tillmann, Drischmann.
SV Großgrimma - Eintracht Profen 4:0 (3:0)
Die Profener hielten trotz der klaren Niederlage im Feldspiel gut mit. Die erste halbe Stunde verlief völlig offen. Der Gast hatte gar die große Chance zur Führung. Martin Kitze lief allein auf den gegnerischen Torwart zu und der Keeper der Einheimischen Voigt vereitelte mit einer Glanzparade den Rückstand für die Platzelf. Die Gäste mussten nach zwanzig Minuten zweimal durch Verletzungen wechseln. Dadurch kam ein Bruch ins Spiel der Eintracht. Großgrimma nutzte Abwehrschwächen der Eintracht nun konsequent aus. Vogel (21.) markierte das 1:0. Pfleger (28.) erhöhte auf 2:9 und Vogel (35.) war diesmal zum 3:0-Pausenstand zur Stelle. Nach dem Wechsel fing sich Profen wieder und erarbeitete sich gute Chancen. Heiko Hußner versuchte den Ball über den Torwart zu heben, dieser zeigte sich wieder auf dem Posten und klärte zur Ecke. Den Endstand zum 4:0 für Großgrimma besorgte Böhlitz mit einem Treffer in der 80. Minute.
"Wir haben trotz der klaren Niederlage über weite Strecken des Spieles ganz gut ausgesehen", analysierte Profens Trainer Steffen Hoffmann die Partie.
Profen: Keil, Mallok, Steinhauf, Hanschmann (18. Kups), Buchheim, Alexander Schulze (46. Gipp), Kitze, Stahl, Hußner, Udo Schulze (15. Proft), Legler.