Beiträge von Steffen

    Freital gg. Bischofswerda 3 : 0 (1:0).


    Vorentscheidende Szene: Rote Karte für den BIW-Keeper wg. Notbremse durch den Pirnaer Schiri Jacob/10.


    1:0/12. Michael mit dem anschließenden Freistoß aus 17 Metern.

    2:0/49. Genausch nach schönem Zuspiel durch die Mitte.

    3:0/57. Fluß im zweiten Nachsetzen nach Eckball von links.


    376 za. Zu., darunter etwa 50 Gäste. Viele Bekannte getroffen.

    Trotz des Flutlichtes war es recht dunkel vor beiden Toren.


    Die 3:0-Serie im Duell dieser beiden Mannschaften hielt ebenso an wie die Schiebocker Auswärtsschwäche.


    Freital in weiß, Bischofswerda in gelb. Die Partie begann flott mit langen Bällen nach vorn auf beiden Seiten. Das Tempo blieb das ganze Spiel über recht hoch. Den ersten großen Fehler begingen die Gäste, die in der eigenen Hälfte den Ball vertändelten. In der Folge prallten ein Freitaler Stürmer und der Gästekeeper kurz vorm Strafraum zusammen. Schiri Jacob entschied auf Foulspiel und damit blieb nur die Entscheidung "rot". Nachzusehen ab morgen bei der "Rabenfront".

    Die erste Amtshandlung des neuen Torhüters bestand darin, den Ball aus dem Netz zu holen, denn der fällige Freistoß von Michael schlug flach in der Torwartecke ein.

    Damit lagen nun alle Trümpfe bei den Freitalern, am Ende stachen sie auch. Schiebock musste sich erst mal neu sortieren, leistete aber tapfere Gegenwehr. Verteiltes Spiel in Hälfte eins. Aus einigen Standards machten die Gäste zuwenig, es sprang nur eine gute Kopfballchance im Anschluss an einen Freistoß dabei heraus. Freital mit einer großen Chance kurz vor dem Wechsel.


    Ich hoffte auf eine spannende zweite Halbzeit, aber wieder verlor Schiebock unnötig den Ball - dem folgte ein schöner Pass in die Mitte und die Vorentscheidung. Spätestens mit dem dritten Treffer war dann alles klar. Beide Teams spielten das Match seriös zu Ende. Die Gastgeber hatten noch zwei, drei gute Möglichkeiten. Schiebock blieb bis zum Schluss um das Ehrentor bemüht, aber in Unterzahl war meist lange vorm gegnerischen Strafraum Endstation. Schließlich pfiff Schiri Jacob - der trotz der frühen roten Karte keine Probleme mit dem umkämpften, aber jederzeit fairen Spiel hatte - ohne Nachspielzeit ab.


    Die Jahresbilanz 2023 beider Vereine ist doch recht unterschiedlich: Freital mit 11 Punkten aus 6 Spielen, BIW mit 3 aus 5.


    Während ich schon zum Zug unterwegs war, feierten die Einheimischen den Sieg ausgiebig.

    Das wird nun wohl mal ein Wochenende ohne Spielausfälle. In Copitz treffen die Enttäuschten des letzten Wochenendes aufeinander, der VfL empfängt Laubegast. Hatte eigentlich gehofft, dass vor diesem Duell beide ein paar Pünktchen mehr auf ihrem Konto haben. Hoffentlich wird wieder auf dem Hauptplatz gespielt, das sollte beiden Mannschaften entgegenkommen.

    Heute (19:00) unter Flutlicht in Freital-Hainsberg auch das Spiel um die "Nummer zwei" im Raum Dresden: Freital gegen Bischofswerda. Hab das Duell in den letzten 13 Monaten schon zweimal gesehen, jeweils gewann Schiebock mit 3:0: im Februar 2022 an gleicher Stelle im Pokal und im Oktober im Hinspiel. Beide stehen noch im oberen Tabellendrittel, haben aber seit geraumer Zeit nicht mehr gewonnen. Zum einen gab es viele Spielausfälle, zum anderen leiden die Oberlausitzer gerade an einer chronischen "Auswärtsschwäche". Ich glaube, die letzten fünf Pflichtspiele auf Reisen gingen allesamt verloren. Freital verlor zuletzt nach zwei vorausgegangenen Remis das Heimspiel gegen Bautzen mit 1:2.

    Bautzen ist die "Mannschaft der Stunde" und hat die beste Jahresbilanz 2023 in der Staffel. Ansonsten kann hier jeder jeden schlagen. Vorn sind im Moment Eilenburg und Krieschow in der besten Position, hinten müssen Westerhausen und Neugersdorf aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. Dazwischen ändert sich ständig alles. Eine halbwegs "gerade" Tabelle wird es aber erst geben, wenn die Nachholer zu Ostern absolviert sind.

    Da Schiebock auch noch ein paar Nachholer "unter der Woche" austragen muss, ist das für mich sicher noch die eine oder andere Gelegenheit, nach der Arbeit dahinzufahren. Gibt ja eine direkte Busverbindung von meinem Arbeitsort dahin.

    was mache ich? Frust ablassen oder eine Nacht drüber schlafen? Okay, ich fange an.


    Das Novemberwetter im März sorgt für reichlich Spielausfälle. In Copitz gibt es einen Kunstrasen, da wurde natürlich gespielt:


    Copitz gg. Striesen 1 : 2 (1:1).


    Meines Wissens war es das erste Pflichtspiel der ersten Mannschaft gegen Striesen auf heimischem Geläuf seit der Wende.


    0:1/18. Stephan, Konter.

    1:1/36. Henschel 11m.

    1:2/91. Hendrich, Konter.


    SR Gläser ohne größere Probleme.


    Etwa 80 Zuschauer, darunter vielleicht ein Dutzend Gäste.


    Beim Pausengespräch kam ich mir vor wie bei den Paralympics: Torwarttrainer Schutz, Flori Glöß und Kai Kemter (Achillessehne, Trainingsverletzung, Saisonende) allesamt mit Krücken. Dazu der weiterhin verletzte Ron Wochnik. Zu allem Überfluss musste auch noch Johann David zeitig verletzt raus.


    Klar, dass heute trotz aller Besetzungsprobleme nur ein Sieg zur Debatte stand. Nach dem Spielverlauf hatte ich mich dann irgendwie mit einem Punkt arrangiert - und dann wurde es nicht mal der. Wie schon gegen Radefeld fing der VfL einen Konter in letzter Minute - und wieder wurde die Möglichkeit nicht genutzt, diesen durch ein harmloses taktisches Foul schon in der Entstehung zu verhindern. Es war nicht der erste schnell vorgetragene Angriff der Gäste, das war einfach naiv!

    Zum Spiel heute nicht viel. Copitz bemüht, optisch überlegen - aber bei zu vielen Spielen klappte zu wenig. Nur wenige Torchancen, u.a. ein schöner Schuss von Reck. Hier wie in anderen Situationen Gästetorwart Karger auf dem Posten.

    Der Elfmeter war 100%ig, danach die beste Phase des VfL. Wenn es mal schnell ging, machte die Striesener Abwehr auch Fehler. Das passierte aber zu selten. Das Eckenverhältnis irgendwo zwischen 12:3 und 15:5 - ohne greifbare Resultate.

    So hatte ich mich mit dem 1:1 abgefunden, Rest siehe oben.


    Nun sehe ich es heute vielleicht zu negativ, aber null Punkte aus den letzten beiden Spielen, die erwähnte Verletztenliste, die unklare Anzahl der Absteiger - all dies spricht derzeit gegen uns. Die nächsten Gegner heißen Laubegast und Glauchau. Vielleicht ein Vorteil, dass sie in der Tabelle vor dem VfL liegen. Aber gerade Laubegast wird uns nach dem Hinspiel nichts schenken.


    Striesen wird trotz des heutigen Sieges absteigen. Vielleicht ärgern sie wenigstens noch ein paar Konkurrenten von uns.


    Frustabbau beim Handball hat auch nicht geklappt, Lok Pirna verlor 27:30 gegen Staßfurt.


    Die Hoffnung auf bessere Zeiten wurde immerhin aufrecht erhalten durch die Anwesenheit der "Neuzugänge" in der Winterpause - vielleicht laufen die Söhne von Basti Scholz und Felix Weinhold in 20 Jahren für den VfL auf. Bis dahin werde ich aber endgültig zum Meckerrentner mutiert sein...

    so, wieder mal kommt Darmstadt 98 in der Glotze, während ich paar Sätze schreibe.


    Als Fußballfan musst du irgendwo Egoist sein. Nicht unbedingt für dich selbst, sondern für deinen Verein. So gesehen hätte ich den Großenhainern das Weiterkommen im Pokal durchaus gegönnt, war aber über die Verlängerung gar nicht traurig.


    Heute nun denkbar schlechtes Fußballwetter, Schneegriesel auf dem Kunstrasen. Damit lockt man leider niemanden hinterm Ofen hervor. Die wenigen Anwesenden sahen aber ein engagiertes Landesligamatch mit durchaus unerwartetem Ausgang:


    Copitz gg. Großenhain 2 : 1 (1:1).


    0:1/13. Schäfer aus Nahdistanz, durchkombiniert.

    1:1/43. Grellmann, Konter nach Ecke GRH.

    2:1/54. Grellmann per Kopf im Anschluss an einen Freistoß.


    Anfangs durchgezählte 40 Zuschauer, ein paar einzelne kamen noch. Eine Handvoll Gäste darunter.

    Florian Glöß war anwesend, die Operation ist gut verlaufen. Auch ExVfLer Andre Kaiser (jetzt Student in Leipzig und für Radefeld aktiv) unter den Zuschauern.


    Schiri Marc Jünger hat mir richtig gut gefallen.


    Immer wieder Schneeschauer, die heftigsten während der Halbzeitpause und in der Nachspielzeit.


    Beim VfL fehlten Kemter und Wochnik (Rücken). Damit kam Pierre Schiller nach fast 12 Jahren zu seinem Landesliga-Comeback. Um es vorwegzunehmen, er wurde zu einem der matchwinner!

    Die Gäste hatten 120 Pokalminuten in den Knochen, wollten gleich am Anfang klare Verhältnisse schaffen. Wie schon in Radebeul kam der VfL schwer ins Spiel und geriet erneut früh in Rückstand. Nahezu jeder Zweikampf im Mittelfeld ging verloren, das Geschehen spielte sich zumeist in der Copitzer Hälfte ab. Nach dem 0:1 hieß es erst mal, kein zweites Gegentor zu kassieren. Sporadisch näherte sich der VfL auch mal dem gegnerischen Tor und kam zu zwei Halbchancen. Die Gäste aber deutlich gefährlicher, ein Super-Reflex von Schiller verhinderte das 0:2. Die klare Eckenführung war Ausdruck des Spielverlaufs. Diese Ecken kamen teilweise nicht ungefährlich, Pierre hat natürlich nicht die Präsenz im Strafraum wie sonst Ron. Aber mit vereinten Kräften klärte die Copitzer Abwehr alle gefährlichen Situationen. Und der letzte Eckball vor der Pause wurde so gut geklärt, dass daraus ein Konter drei gegen zwei entstand. Der wäre beinahe noch schiefgegangen, aber Grellmann netzte letztlich ein.

    Ein durchaus schmeichelhaftes 1:1, aber wie schon in Radebeul kämpfte sich der VfL peu a peu ins Spiel hinein.


    Schneeschauer zur Pause, der grüne Kunstrasen wurde weiß überzogen, das taute aber schnell wieder weg. Ich war im Sozialgebäude und hörte die laute Ansprache von Gästetrainer Dieske. Ahnte er, was kommt? Hätte er in Anbetracht des zurückliegenden Pokalkampfes eher Streicheleinheiten verteilen sollen? Ich weiß es natürlich nicht.


    Die im Nachhinein vielleicht entscheidende Spielszene in der 47. Minute. Zum letzten Mal gelang es den Gelbschwarzen von der Röder, einen Ball durch die Innenverteidigung zu stecken, doch Schiller klärte bravourös im eins gegen eins! Nun wurde der VfL stärker. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld wurde nach links in den Strafraum geschlagen, nach rechts weitergeleitet und Tom Grellmann brauchte "nur" noch einzunicken.

    Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Großenhain bemüht, aber nun mit sichtlich schwindenden Kräften. Eine wirklich klare Torchance hab ich nach dem 2:1 nicht mehr registriert. Etwas enttäuschend, was die Gäste aus ihren Standards machten. Copitz mit einer leidenschaftlichen Leistung bis zum Schluss. Da ging man keinem Zweikampf aus dem Wege. Natürlich kann der eine oder andere Angriff dann besser ausgespielt werden, so musste bis zur 94. Minute gebangt werden. Am Ende waren drei ganz wichtige Punkte im Kasten. Danke Jungs, für die kämpferische Leistung!


    Vier Punkte aus zwei Spielen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Jetzt kommen die wichtigen Spiele gegen Blauweiß und Striesen, wo das bestätigt werden muss. Schön, dass Striesen heute noch gepunktet hat! Damit haben wir ein kleines Polster vor Blauweiß.


    Also, lilaweiß schlägt gelbschwarz. Kommenden Sonnabend drücke ich im RHS dann gelbschwarz gegen lilaweiß die Daumen und hoffe, dass der VfL zeitgleich in Leipzig erfolgreich ist.


    Fun fact: seit dem Wiederaufstieg 2015 war das heute erst das fünfte Heimspiel auf dem Kunstrasen. Davon wurden nur zwei gewonnen - beide gegen Großenhain!

    wir brauchen uns nicht zu streiten wegen Sachen, die eh andere entscheiden. Kamenz und Inter haben sich zurückgezogen, die wären ansonsten wohl sportlich abgestiegen. Nach Spielordnung spielt die LL 23/24 mit 16 Mannschaften, da müssen mindestens drei weitere Vereine runter plus einer pro OL-Absteiger. Also bestenfalls kann da jemand beantragen, zusätzlich reinzudürfen. Da hätten wir 17 und dann kann man auch gleich mit 18 spielen, so wie diese Saison mal angefangen hatte.

    In S-Anhalt gab es diese "Lex FCM2", deshalb spielen die mit 20 Mannschaften. Ist nicht der Sinn der SAche im Amateurfußball und auch noch eine Spätfolge dieser aufgeblähten Corona-Ligen.

    Auf Antrag durch DD wäre eine Einstufung in die LL möglich. Die Möglichkeit ist in dem Artikel auch durch den SFV dargestellt.

    Theoretisch schon. Aber was wenn RB und Aue gleichzeitig dieselbe Idee haben? Die dürfen ja nicht anders behandelt werden als Dynamo.

    Selbst wenn das durchgeht, müsste die LL dann 23/24 mit 17 (oder besser wieder 18) Mannschaften spielen.

    klingt alles gar nicht gut. Bei "unbekannter Investor" läuten schon die Alarmglocken.

    Und die Damenmannschaft verliert ihr Heimspiel gegen den Drittletzten mit 0:9, das spricht auch nicht für einen gesunden Verein.

    Kurzes Zwischenfazit:

    durch die ständigen spielfreien Teams werden wir bis zum Saisonende keine "gerade" Tabelle haben. Immerhin sind jetzt die meisten Nachholer der Hinrunde ausgespielt bzw anderweitig entschieden. Dafür haben wir schon den ersten Spielausfall der Rückrunde.

    Vorn scheint Marienberg ernst zu machen. Weiß jemand, ob die in die Oberliga wollen? Titelchancen haben wohl noch Großenhain, Taucha und Markranstädt.

    Ab Platz 8/9 sollte der Blick nach unten gehen. Absteigen werden die Plätze 14 bis 16 sowie einer mehr pro Oberliga-Absteiger. Ich denke, Striesen und Oderwitz sehen wir in der kommenden Landesklasse. Um die Plätze davor wird es heiß hergehen. Als "Betroffener" gebe ich keine weiteren Prognosen ab. Der Blick geht jede Woche auch in die Oberliga, Daumendrücken für die sächsischen Vereine dort. Mehr als einer sollte da möglichst nicht absteigen! Aber wenn es Zwickau und Halle in der 3. Liga erwischt, dann wirkt sich das leider bis in unsere Gefilden aus...

    Eine Liga tiefer kündigen sich "alte Bekannte" an: Markkleeberg, Reichenbach, Wilsdruff und Borea Dresden oder Niesky könnten ab August um Landesligapunkte spielen. Aber das ist Zukunftsmusik.

    Heute steht noch das Chemnitzer Stadtderby zwischen Fortuna und Rabenstein an. Dann haben außer Radefeld und BW Leipzig alle Mannschaften ihr erstes Spiel in 2023 ausgetragen. Ich bin auch nach Chemnitz unterwegs, ziehe bei diesem Wetter aber das "überdachte" Programm Museum, Ratskeller, Fischerwiese vor.

    Das könnte etwas länger werden, in der Glotze läuft nebenbei Hansa gegen Darmstadt.


    Heute Mittag ging es mit der SBahn zum Auswärtsspiel - u.a. vorbei am RHS, wo mein Platz leer blieb. Am Ende kann ich wohl sagen: richtig entschieden!

    Gegen 13:05 Uhr war ich der erste zahlende Besucher im Weinbergstadion. So wahnsinnig viel mehr wurden es nicht, die bekamen jedoch etwas geboten:


    Radebeuler BC gg. VfL Pirna-Copitz 3 : 3 (1:0).


    1:0/6. Töppel.

    1:1/49. Eisoldt.

    2:1/72. Rosendo.

    2:2/74. Kärger.

    3:2/76. Töppel.

    3:3/84. Kärger.


    Etwa 60 Zuschauer, darunter 12 gesichtete Gäste plus Flori Glöß.


    Böiger Wind, kurze Schauer. Kein optimales Fußballwetter, aber für Biathlon wohl noch weniger geeignet.


    SR Pirogov zog konsequent die Karten, wenn es nötig war und hatte das Spiel im Griff. Einzelne Entscheidungen sieht man je nach Vereinsbrille immer anders. Es war ein umkämpftes, aber nie unfaires Spiel. Hintenraus wurde es mit schwindenden Kräften etwas hektisch auf beiden Seiten. Radebeul forderte kurz vor Schluss einen Elfer (ich stand zu weit weg), danach gab es noch gelbrot für Töppel. Wohl regelgerecht, aber ich fand es sehr hart.


    Zu den Gesprächsrunden vorm Spiel gehörte eine mit Flori Glöß und Marius Riedel. Letzterer ist noch verletzt, kann aber bald wieder spielen. Glößi unterzieht sich am Montag einer Knie-Operation, dafür alles Gute! Die Saison ist für ihn vorbei, aber sein Knie braucht er hoffentlich noch 50 plus x Jahre. Auch Torwarttrainer Strutz muss demnächst unters Messer.


    Es begann mit einer Schweigeminute für Sven Kallenbach, den ich auch persönlich kannte. Ich wusste, dass er krank war und hatte ihn lange nicht gesehen - aber das war dann ein Schock. Wieder ist einer gegangen, der jünger war als ich.


    Nach dem Anpfiff war zunächst nur eine Mannschaft auf dem Platz. Zwei Pässe in die Schnittstelle - zweimal Gefahr für den Kasten für Ron Wochnik. Beim dritten Mal ging es über rechts und am Ende des Angriffs brauchte Benno Töppel nur noch einzuschieben.

    Ab sofort spielte auch der VfL mit und Marcel Reck meldete sich mit einem Lattenschuss/12. Insgesamt aber spielte sich das Geschehen zumeist in der Copitzer Hälfte ab. Zu selten gelang es, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, auch die "zweiten Bälle" sicherten sich meist die Gastgeber. Zwei-, dreimal wurde Grellmann steil geschickt, ohne das zwingende Torgefahr entstand. Radebeul attackierte früh - da galt es erst mal, hinten Stabilität zu gewinnen. Immerhin wurden kaum weitere Chancen zugelassen und mit dem knappen Rückstand ging es in die Kabinen. Also noch alles drin.


    Die zweite Hälfte begann der VfL forsch und nach Vorarbeit von Grellmann erzwang Florian Eisoldt dann förmlich das Ausgleichstor. Nun wandelte sich das Spiel total und die folgenden 20 Minuten kontrollierte Copitz das Spiel ähnlich wie Radebeul in Hälfte eins. Aber irgendwie war allen klar, dass mit dem 1:1 noch lange nicht das letzte Wort gesprochen war.

    Was dann folgte, hatte für neutrale Zuschauer hohen Unterhaltungswert, nicht aber für meine Nerven. Ein Freistoß fast an der Grundlinie (quasi eine kurze Ecke) landete im Copitzer Tor, ein Abwehrspieler und Ron Wochnik behinderten sich wohl gegenseitig. Das war ein Treffer, der sich zu diesem Zeitpunkt nicht angedeutet hatte. Fast im Gegenzug gelang Florian Kärger der Ausgleich und ich hätte sofort das 2:2 als Endresultat unterschrieben. Aber da ging noch mehr. Mit dem schönsten Angriff der zweiten Halbzeit brachte Töppel die Gastgeber erneut in Führung. Jetzt hieß es "alles oder nichts" und zum zweiten Mal traf Kärgi von der Strafraumgrenze ins Netz. Wenn er körperlich fit ist, kann er in dieser Liga der "Unterschiedsspieler" sein und ich hoffe, es war für ihn der Beginn einer starken Rückrunde!

    Ein bisschen Hektik, Zweikämpfe und Diskussionen prägten die Schlussphase - aber nach 93 Minuten war der Auswärtspunkt perfekt!


    Fazit: eine starke kämpferische Leistung und viel Positives in der Offensive, Steigerungsmöglichkeiten im Defensivverhalten der gesamten Mannschaft. Der Auftakt macht Lust auf mehr, kommende Woche ist der VfL daheim gegen Großenhain erneut Außenseiter. Das will ja nichts bedeuten...

    einen Tag vorm scharfen Start noch mal zu den Copitzer Personalien:

    Für das Tor steht nun Pierre Schiller statt Franz Schäfer bereit, wie schon erwähnt.

    Die ebenfalls erwähnte Knieverletzung von Flori Glöß führt leider zu einer längeren Pause. Dafür ist Viktor Löwe zum VfL zurückgekehrt.