Beiträge von Steffen

    VfL Halle bleibt ohnehin drin. Im Süden steigen Arnstadt und Marienberg ab. Wenn einer von beiden statt Rostock noch drin bleibt, würde sich das "Umzugsproblem" lösen. Aber da ist zuviel "wenn".

    Entscheidung:


    Borea kann auch rechnerisch nicht mehr Dritter werden.

    Amtlich 5 Absteiger.


    Tabelle nach 28 Spielen:


    9. Fortuna 36, - 1

    10. Wilsdruff 35, - 5

    11. Lößnitz 34, - 2

    12. Copitz 34, - 12

    13. Radebeul 32, - 13


    Außer Radebeul können es alle aus eigener Kraft schaffen. 39 Punkte reichen in jedem Fall, wahrscheinlich weniger. Fortuna genügt ein Sieg im Derby gg. Rapid.

    okay, seit gestern sieht es gut aus für den Klassenerhalt der Fortuna. Möglicherweise sind sie nach einem Sieg über den Lokalrivalen Rapid bereits am vorletzten Spieltag "durch".

    heute nur kurz, will jetzt Tschempjens Lieg schauen.


    Entscheidungen:

    Die SG Taucha ist Sachsenmeister - Herzlichen Glückwunsch!

    Die Kickers aus Markkleeberg stehen auch rechnerisch als dritter Absteiger fest


    Wer steigt auf?

    Zu Lok Zwickau ist keiner dazu gekommen. Riesa verlor am Freitag. Tapfer Leipzig und der Dresdner SC waren heute erfolgreich. Die drei genannten Teams brauchen noch je einen Sieg.


    Der Abstiegskampf:

    Markkleeberg gg. Lößnitz 1:1. Ich wünsche den Kickers alles Gute, dort war ich immer gern.

    Für Lößnitz bleibt es eng. Restprogramm Laubegast (H) und Rabenstein (A).

    Radebeul gg. Neugersdorf 0:2. Die Heimschwäche setzte sich auch bei Gewitter fort, das Spiel war zeitweilig unterbrochen. Radebeul muss noch zweimal gewinnen und hoffen. Restprogramm: Markrans (A) und Fortuna (H).

    Rabenstein gg. Wilsdruff morgen. Wilsdruff außerdem noch gegen Copitz (A) und Borea (H).


    Copitz gg. Fort. Chemnitz 1 : 2 (1:1).


    1:0/11. Hornig Eigentor.

    1:1/41. Hertel.

    1:2/91. v.d. Mühlen.


    Etwa 90 bis 100 Zuschauer. Ein paar Gäste und Spione aus Wilsdruff auch dabei.


    Trotz gegenteiliger Ankündigung zwar Wolken und Wind, aber nur wenige Regentropfen.


    SR Wadewitz mit souveräner Spielleitung.


    Bei Copitz fehlten die gesperrten Eickstätt (2 Spiele) und Funken (5. Gelbe).

    Nach dem überraschenden Sieg in Markrans nun also eine nicht eingeplante Niederlage. Dabei fing es gut an. Bereits der zweite gefährliche Angriff landete mit Schützenhilfe im Gästetor. Danach kontrollierte Copitz kurzzeitig das Geschehen, setzte aber nicht nach. Peu a peu kippte das Spiel in die andere Richtung. Chancen gab es zunächst keine für die Gäste, aber nach einem langen Pass lief Hertel noch ein paar Meter und vollendete aus knapp 16 Metern.

    Auch nach dem Wechsel fand der VfL viel zu selten nach vorn statt, man fand keine Ballsicherheit. Irgendwie ein zähes Match mit Vorteilen für Fortuna. Ich hatte mich beizeiten mit dem Punkt angefreundet, aber Chemnitz wollte mehr. Zweimal klärte Schiller, einmal mit tollem Reflex.

    Schiri Wadewitz zeigte 5 Minuten an und gab Freistoß für Fortuna kurz hinter der Mittellinie. Der landete über Umwege im Copitzer Tor, eine wirkliche Antwort gab es nicht mehr.

    Letztlich ein später, aber verdienter Auswärtssieg.


    Fortuna hat noch Rapid (H) und Radebeul (A). Das sollte reichen.

    Für Copitz folgen noch Wilsdruff (H) und Rapid (A). Alles noch drin, aber gegen Wilsdruff muss eine deutliche Steigerung her!


    So. Jetzt Kroos&Reus im TV!

    Gibt es schon erste Neuigkeiten oder Gerüchte aus dem Spielermarkt? Man hört in Laubegast könnte sich einiges bewegen, Radebeul hat ja den Abgang einiger Leistungsträger schon bekanntgegeben. Vermutlich wird man in Glauchau mit dem abschneiden auch nicht zufrieden sein. Hat schon jemand was gehört?

    Naja, viele wissen noch nicht, in welcher Spielklasse es weitergeht. Ansonsten gern Extra-Fred eröffnen, es geht ja schon um die nächste Spielzeit.


    Ich hoffe, das Wochenende geht ohne Spielausfälle über die Bühne. Kann gerade im Abstiegskampf keiner gebrauchen.

    in Sachsen sieht es ähnlich aus. Borea Dresden als einziger verbliebener Kandidat hat zum dritten Mal in Folge verloren und nun schon 8 Punkte Rückstand auf Platz 3 bei drei verbleibenden Spielen.

    der Sonntag

    Radebeul gewinnt 4:0 in Glauchau.

    Radefeld gg. Kickers 3:3.


    Rapid, Radefeld und die Kickers sind weg.


    Dann bleiben "3aus5" noch drin:

    9. Wilsdruff 35, -2

    10. Copitz 34,-11

    11. Fortuna 33, -2

    12. Lößnitz 33, -2

    13. Radebeul 32, -11


    Es gibt noch jede Menge direkter Duelle.

    womit soll ich anfangen? Vielleicht mit der Statistik. Nirgends hat Copitz seit der Wende so oft gewonnen wie in Markranstädt, nämlich insgesamt siebenmal von 2000 bis 2019. Mit dem achten Sieg habe ich heute dennoch nicht gerechnet. Aber manchmal kommt es eben anders:


    SSV Markranstädt gg. VfL Pirna-Copitz 1 : 2 (0:1).


    0:1/29. Kärger 11m an die Lattenunterkante, vorher Foul an Müller

    0:2/79. Müller aus 16 Metern halbrechts ins kurze Eck nach Zuspiel Kärger

    1:2/81. Purucker 11m souverän verwandelt.


    Etwa 80 einheimische Zuschauer plus 6 Gäste plus 3 groundhopper aus Braunschweig (etwa meine Generation), denen ich ganz spontan Freibier versprochen habe, wenn sie mal nach Copitz kommen sollten.


    Schiri Markowitz, der mir letztens gegen Borea gar nicht gefallen hatte, bekam ordentlich zu tun. Es war ein umkämpftes Spiel mit viel Einsatz aller Körperteile in den Zweikämpfen. Die Beurteilung nicht immer einfach, er pfiff tendenziell eher einmal zuviel als zuwenig. Die drei entscheidenden Szenen jeweils auf der von mir entfernten Seite. Beide Elfmeter für mich berechtigt, zur Roten Karte im Text.


    Heute mal wieder zu zweit mit sammy im Auto unterwegs. Da wir Zeit hatten, fuhren wir rechtzeitig zuhause los und speisten im "Grünen Zweig" zu Mittag. Da Fußballfans bekanntlich überhaupt nicht abergläubischsind, werden wir das wiederholen!


    Herrlichstes Frühlingswetter. Während des Spiels keine Spur der Gewitter, die u.a. zur Unterbrechung in Lößnitz geführt haben. Die erwischten uns erst auf der Heimfahrt. Pünktlich zu den beiden Dynamo-Toren saß ich vorm Fernseher.


    Zum Spiel. Es spielte der Zweite gegen den Zwölften. Der Zweite hat weitgehend enttäuscht. Der Zwölfte hat das gemacht, worauf es im Abstiegsksmpf ankommt. Ob der Sieg am Ende "verdient", "glücklich" oder "dreckig" war, ist mir wurst.

    Das Hinspiel war ja schon nach zehn Minuten entschieden. Das wusste der VfL und war von Anfang an hellwach. Lediglich in einer kurzen Phase um die 10. Minute waren wir mal für längere Zeit am und im eigenen Strafraum gefordert. Spielerisch fiel dem SSV während der ganzen 90 Minuten relativ wenig ein, sie versuchten es mit körperbetontem Spiel. Doch da hielt der VfL von Anfang an dagegen, die Zweikämpfe wurden oft sehr verbissen geführt. Purucker und Noguera gefiel das gar nicht. Letzterer ließ sich dann in der gegnerischen Hälfte zu einem bösen Foul gegen Liebing hinreißen, wofür es zurecht die gelbe Karte gab. Liebing musste verletzt raus, für ihn kam Florian Müller. Der leistete viel Laufarbeit, holte den Elfmeter zum 1:0 raus, war körperlich präsent und traf schlussendlich zum vorentscheidenden 2:0. Da hat Herr Noguera (der später ausgewechselt wurde) irgendwie alles falsch gemacht, würde ich sagen. Insgesamt war es für den neutralen Beobachter keine sonderlich gute Partie, es spielte sich vieles im Mittelfeld ab. Mit der lila Vereinsbrille sah ich das natürlich ganz anders. Vor allem in puncto Chancenverwertung!

    In der Pause ging Glößi als "Leader" noch mal zu jedem einzelnen Spieler, klatschte ab und feuerte an. So muss das! Trotzdem begann die zweite Hälfte denkbar ungünstig. Nach einer Fehlerkette kam Purucker 30 Meter vor dem Tor zu Fall, Oskar Eickstätt war letzter Mann. Ich hoffte, es bleibt bei Gelb, aber Markowitz griff zur hinteren Tasche. Aus meiner Sicht eine korrekte Entscheidung, er war nun mal der letzte Mann. Noch während des Spiels redete ich mit Oskar darüber - er meinte, dass sich sein Gegenspieler ganz geschickt eingefädelt hat. Dumm gelaufen, wir haben keinen Kölner Keller. Und letztlich lebt der Fußball von Tatsachenentscheidungen - auch wenn sie einem nicht immer gefallen.

    Damit spielte der VfL fast eine komplette Halbzeit in Unterzahl. Trainer Wagner "opferte" Oscar Haustein zugunsten des defensiveren Moritz Hahn. In der Schlussphase kamen dann Kai Kemter und Florian Glöß zu ihren Comebacks. Da lag der VfL immer noch in Führung, weil jeder eingesetzte Spieler kämpferisch an seine Grenzen ging. Im Gegensatz zur optisch eher ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte der SSV jetzt deutlich mehr Ballbesitz und das Geschehen spielte sich zumeist in der Copitzer Hälfte ab. Massenhaft Torchancen entstanden daraus nicht, die Standards waren schlecht und die Zeit verrann, teilweise geschickt und grenzwertig von der Uhr genommen. Das Eckenverhältnis von schlussendlich 7:7 zeigt aber auch, dass das Match keineswegs nur einseitig ablief.

    Es folgte der geniale Moment des Florian Kärger, der seinen Namensvetter bediente - und plötzlich lag der Ball im Netz! Unhaltbar erschien mir der Schuss nicht zu sein, aber darüber machte ich mir keine Gedanken.

    Nach dem schnellen Anschlusstreffer blickte ich nur noch aufs Feld, auf die Uhr und wieder aufs Feld. Nach dem einzigen kapitalen Stellungsfehler in der Copitzer Abwehr standen plötzlich drei Spieler halbrechts frei - Pierre Schiller entschärfte die Situation mit einer Monsterparade! Als die endlosen fünf Nachspielminuten beinahe abgelaufen waren, kam nochmals ein Stürmer frei zum Schuss, verfehlte aber sein Ziel. Damit war der Auswärtssieg perfekt nach einer bravourösen kämpferischen Leistung.


    Das Duell unserer nächsten Gegner drehte Wilsdruff zum 2:1 gegen Fortuna Chemnitz.


    Zur Lage: Taucha ist praktisch Meister. Borea hat die Aufstiegsmöglichkeit wohl endgültig verspielt. Es wird also genau fünf Absteiger geben. Das wird spannend bleiben bis zum Schluss. Lok Zwickau steht seit heute auch rechnerisch als Aufsteiger fest. Herzlich Willkommen in "meiner" Liga!

    eine neue Facette im Abstiegskampf kommt dazu.

    Rapid Chemnitz tritt morgen in Neugersdorf nicht an. Das alleine ist für die Tabelle belanglos, es wird 2:0 gewertet werden.

    Interessant ist nun, ob Rapid die restlichen drei Spiele (allesamt in Chemnitz) noch bestreiten will/wird. Gegner sind Markrans, Lokalrivale Fortuna und Copitz. Ab dreimal Nichtantritt werden alle Spiele aus der Wertung genommen.

    ich habe den Spielplan und das schöne Wetter für einen Doppler in Dresden genutzt:


    Rot. Dresden gg. Wesenitztal 1 : 1 (0:1)

    und

    SG Weixdorf gg. Germ. Bautzen 4 : 0 (1:0).


    Bei Rotation etwa 80/15 Zuschauer. Stand jetzt sind beide für die neue Saison qualifiziert, so können sie mit dem Remis sicher leben.

    Zwar hatte Rotation die erste Chance im Spiel, aber insgesamt kontrollierten die Gäste die erste Halbzeit. Wobei es kaum Torchancen gab und sich vieles im Mittelfeld abspielte. Die Gästeführung nach einer Halbchance in der 32. Minute.

    Nach dem Wechsel schaltete der SVW komplett in den Verwaltungsmodus um. Die Verteidigung stand gegen meist harmlose Rotationer sicher, aber nach vorn lief nichts mehr. Dazu fand ich Schiri Nick Blödel in den 50/50-Situationen etwas gastgeberfreundlich, ohne dass das entscheidend war. Am Ende kam es, wie es kommen musste - ein langer Ball in der 87. Minute führte zum letztlich verdienten Ausgleich. In der Nachspielzeit hatte Rotation sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.

    Wesenitztal behauptet damit 5 Punkte Vorsprung vor Rotation und nunmehr 8 vor dem ominösen 11. Platz, den seit heute Nachmittag Weixdorf innehat. Für Rotation spricht das auf dem Papier günstige Restprogramm. Ich denke, beide werden sich qualifizieren - obwohl das heutige Spiel sicher keine Exklusivwerbung für die 7. Liga war.


    Den Forstsportplatz in Weixdorf mag ich ja. Vor etwa 200/30 Zuschauern trafen:

    1:0/36. Richter Kopfball.

    2:0/74. Röthig Konter.

    3:0/81. Pecher Konter.

    4:0/90. Schipp Elfmeter im Nachschuss. Den Versuch von Scheuner hielt der Keeper zunächst.

    Ganz andere Ausgangssituation, der Zwölfte spielte gegen den Elften. Beide mussten also gewinnen und entsprechend mühten sie sich auch. Mehr Tempo, mehr Strafraumszenen, aber auch eine deutlich höhere Fehlerquote als im Mittagsspiel. Die ersten klaren Chancen hatten die Gäste, doch mit zunehmender Spielzeit erkämpfte sich Weixdorf Vorteile. Die Führung per Kopf nach Freistoß fast von der rechten Eckfahne.

    Der Spielstand ermöglichte den Gastgebern nach dem Wechsel ihr Lieblingsspiel aus leichter Konterstellung. Da bei Bautzen auch die Kräfte schwanden, konnte die SGW zwei perfekte Konter setzen. Schlusspunkt durch einen berechtigten Elfmeter. Schiri Andre Schulze hatte die einsatzstark geführte Partie im Griff, auch wenn die eine oder andere Entscheidung heftig diskutiert wurde.

    Beide können noch Zehnter werden, doch speziell Bautzen muss sich dafür steigern. Immerhin dürfen beide Teams u.a. noch gegen Niesky ran, was ja derzeit generös Punkte verteilt...

    Die snooker WM ist vorbei, da hab ich im Sonnabend-TV die 2. Bundesliga wieder "solo". Und an Tagen wie heute fällt das Bericht schreiben ohnehin leicht:


    Copitz gg. Neugersdorf 3 : 0 (0:0).


    1:0/77. Kärger nach Doppelpass mit Funken.

    2:0/85. Funken nach Vorlage Seifert von rechts.

    3:0/89. Türpe nimmt den Abpraller nach Pfostenschuss Seifert. Beide Spieler eingewechselt.


    Schiedsrichter Thomas ohne Probleme. Kurz vor Schluss etwas Hektik an der Gästebank mit einer gelbroten Karte, ich konnte das aber nicht auflösen. Bei der Assistentin Lea Kretschmar auf meiner Seite hab ich keinen Fehler gesehen.


    Das Stammpublikum war da. Etwa 100 Einheimische und 25 Gäste. Einige von denen kenne ich seit Jahren, wir haben uns natürlich für die nächste Saison verabredet.

    Deutlich mehr Zuschauer waren es drei Kilometer weiter am Hultsch-Heim zum Derby. Mal sehen, wie lange der Hype bei Aufbau anhält. Wenn sie so lange aufsteigen, dass sie gegen den VfL spielen, bin ich auch dort...


    Herrlichstes Frühlingswetter mit ein paar Brisen Wind. Ungewohnt: Copitz verlor die Seitenwahl und spielte zunächst Richtung Kiosk. Hat Glück gebracht, kann also wiederholt werden. Auch wenn die späten Tore in der "Ferne" fielen.


    Pierre Schiller stand wieder im Tor, da sich Oliver Arendt in Glauchau verletzte. Sonst der VfL mit ein paar mehr Alternativen. Josh David nach dem Wechsel wieder dabei, Flori Glöß auf der Bank und wohl zum nächsten Spiel wieder fit. Oscar Haustein musste zur Pause mit Magenproblemen raus - heute haben dann andere getroffen. Mann des Spieles war eigentlich der junge Georg Seifert, der kurz vorm 1:0 eingewechselt wurde und dann die Treffer 2 und 3 vorbereitete. Mein "persönliches Lob" ging nach dem Spiel an Oskar Eickstädt - der wie schon in Glauchau eine kämpferische Topleistung auf der rechten Verteidigerposition ablieferte.


    Nach dem verbissenen Kampf von Glauchau entwickelte sich eine Partie, in der beide Mannschaften Fußball spielen wollten. Für die Gäste geht es tabellarisch um nichts mehr, verlieren wollten sie aber natürlich nicht. In der ersten Hälfte war der VfL durchgängig etwas aktiver, doch weitgehend neutralisierten sich beide Teams. Torchancen blieben Mangelware. Probleme bekam Copitz gelegentlich nach Ballverlusten mit dem schnellen Umkehrspiel der Gäste. Allerdings reichte deren Latein meist nur bis zum Strafraum.

    Die beste Szene kurz vor der Pause hätte das sichere 1:0 sein müssen: Flori Kärger drang links in den Strafraum ein und flankte präzise zu Oscar Haustein, der aus fünf Metern den Torwart anschoss. "Den muss ich machen", sagte er dann selber.

    Mein Pausenfazit: "wer den ersten Fehler macht, verliert 1:0". Mittlerweile wussten wir auch, dass Markkleeberg gegen Borea gewonnen hat. Gegen Mannschaften aus dem Bezirk Leipzig blieben die Nordlichter in dieser Saison damit sieglos.


    In der zweiten Halbzeit sah es trotz eines energischen Sololaufs von Moritz Hahn mit Abschluss Liebing nicht unbedingt nach einer Copitzer Führung aus. Zu schnell gingen die Bälle verloren, es roch eher nach einem 0:1. Die Riesenchance hatte der eingewechselte Klimt, der aus Nahdistanz vorbei schoss - damit stand es 1:1 nach "Hundertprozentigen", aber immer noch 0:0 nach Toren.

    Den entscheidenden Fehler begingen dann die Oberlausitzer mit einem Abspielfehler in der eigenen Hälfte (vor ihrer Trainerbank und ihren Fans). Flori Kärger schaltete am schnellsten, spielte noch mal Doppelpass und netzte ein. Das war schon Fußballkultur vom Feinsten!

    Waren die Gäste bis dahin keineswegs schlechter, hatten sie danach überraschenderweise nichts mehr zum Zusetzen. Der VfL nun mit deutlichem Oberwasser und zwei weiteren Treffern. Der Bericht auf Pirna-TV ist schon fertig, er lohnt sich.


    Mit diesen drei Punkten hielt der VfL die Verfolger auf Abstand. Allerdings muss es wohl noch einen Platz nach oben gehen. Die beiden ausstehenden Heimspiele haben definitiv Endspielcharakter! Doch zunächst ist Pfingstpause, anschließend geht es ohne Angst nach Markranstädt.

    Stand jetzt gibt es 4 Absteiger aus beiden Oberligastaffeln.

    Der HFC steht als Absteiger aus der 3. Liga fest.

    Aus McPomm und wohl auch aus Sachsen steigt niemand in die Oberliga auf. Borea hat zum zweiten Mal in Folge verloren und wird den 3. Platz kaum noch erreichen.

    Absteigen werden im Norden Fürstenwalde (neben dem CFC 06) und im Süden Stand jetzt Arnstadt und Marienberg.