Copitz gg. Neugersdorf 3 : 0 (0:0).
Klingt klare, als es war. Aber 3 ganz wichtige Punkte! Radebeul und die Kickers haben auch gewonnen.
Copitz gg. Neugersdorf 3 : 0 (0:0).
Klingt klare, als es war. Aber 3 ganz wichtige Punkte! Radebeul und die Kickers haben auch gewonnen.
noch fünf Spieltage.
Vorn spricht alles für Taucha als Meister. Spannend nur, ob Borea noch Dritter wird bzw. ernstlich werden will.
Der 26. Spieltag heute und morgen zweigeteilt. Die Mannschaften auf Platz 12 bis 15 spielen heute. Radefeld und Markkleeberg werden sich kaum noch retten können. Für Radebeul und Copitz geht es darum, mindestens Zwölfter zu werden.
Noch nicht sicher sind Fortuna Chemnitz, Lößnitz und Wilsdruff. Alle drei müssen noch gegen Copitz und/oder Radebeul ran, Wilsdruff und Chemnitz auch gegeneinander.
Platz 11 ist jedenfalls sicher, Platz 12 hochgradig unsicher und Platz 13 reicht definitiv nicht. Fußball ist halt auch viel Rechnerei...
Ergänzung zu letzter Woche: 88 zahlende Zuschauer in Glauchau, darunter 5 Gäste.
Das mit Großenhain wurde doch voriges Jahr nur zurechtgetrickst, damit Marienberg aufsteigen durfte! Da wurde auch kein Spiel aus der Wertung genommen, die wurden einfach pro forma auf den letzten Platz gesetzt, damit Marienberg einen Platz vorrücken konnte.
Ergänzung: Josh David saß seine Gelbsperre bereits ab, fehlte heute aber trotzdem. Dazu beide Kellers. Die Defensive stellte sich also wieder von alleine auf.
Nachdem wir in den letzten Tagen viel über Konstellationen am grünen Tisch diskutiert haben, ging es heute wieder um Tore und Punkte. Die waren zu meiner Zufriedenheit verteilt:
Empor Glauchau gg. Pirna-Copitz 0 : 2 (0:1).
0:1/39. Krause direkter Freistoß aus 17 Metern hart ins rechte Dreiangel. Vorher Foul an Kaiser.
0:2/63. Haustein von halblinks an den rechten Innenpfosten. Vorher hatte Funken den Ball an der Strafraumlinie behauptet, der dann irgendwie zu Haustein kam. Bereits das zwölfte Saisontor unseres "Youngsters"!
Speziell in der 1. Hz leichter Nieselregen. Sehr windig.
Schiri Gundler (den hatte ich erst letzten Sonntag in Laubegast) hatte anfangs mit der nickligen, aber keineswegs unfairen Partie ein paar Probleme. Bekam das Spiel schnell in den Griff, kam fast ohne gelbe Karten aus.
Gespielt wurde wieder auf dem Kunstrasen. Werde ich noch irgendwann ein Spiel auf dem Hauptplatz sehen?
Oliver Ahrendt gab im Copitzer Kasten ein grundsolides Punktspieldebüt. Josh David fehlte gelbgesperrt. Johnny Henschel wieder in der Innenverreidigung. Insgesamt vier Wechselspieler auf der Bank, darunter Florian Glöß. Es wäre schön, wenn er nächste Woche wieder mitspielen könnte - aber bitte kein unnötiges Risiko eingehen!
Um es vorwegzunehmen: auf dem Kunstrasen entwickelte sich kein schönes Fußballspiel. Darum geht es im Abstiegskampf auch nicht. Drei Punkte waren das klare Ziel beider Mannschaften. Die ersatzgeschwächten Gastgeber sind nach einer Misserfolgsserie im tabellarischen Niemandsland angekommen und wollten wieder Anschluss an die vorderen Plätze finden. So begannen sie auch recht forsch, wie oft in den letzten Wochen kam der VfL schwer ins Spiel. Aber das war schnell überwunden und es entwickelte sich ein zähes Ringen zweier etwa gleichstarker Teams (wobei "Ringen" hier nicht wörtlich zu nehmen ist). Auf dem kleinen Platz war man schnell von der einen Hälfte in der anderen, "hoch und weit" brachte zwar nicht immer Sicherheit, blieb aber irgendwie das Motto des Spiels. Durchgängig leichte Feldvorteile bei Glauchau - was echte Torchancen angeht, sah ich über 90 Minuten den VfL leicht vorn. Schon kurz vorm Führungstor hatte Liebing einen Treffer vor den Füßen. Als dann der Ball zum fälligen Freistoß an der Strafraumgrenze lag, meinte Papa Haustein neben mir sofort: "den wuchtet der Krause rein!". Voraussage richtig, wie wäre es nächste Woche mit den Lottozahlen?
Nach dem Wechsel spielte Glauchau mit dem Wind und hatte auch die zwischenzeitlich herauslugende Sonne im Rücken. Optisch spielte sich vieles in der Copitzer Hälfte ab, doch meist war lange vorm Strafraum Endstation. Sehr wenig machten die Gastgeber aus ihren Standards. Trotzdem kann natürlich immer ein Ball reingehen. Umso wichtiger das 2:0 in einer Phase, wo es sich nicht unbedingt angedeutet hatte. Zum ersten Mal seit dem 3:3 in Radebeul im Februar 2023 erzielte der VfL zwei Auswärtstore in einem Spiel! Danach kam Copitz bis zum Schluss noch zu einigen vielversprechenden Kontersituationen, die aber nicht ausgespielt werden konnten. Auch wenn etwas nicht klappte: die Zweikämpfe wurden angenommen und Fehler wurden wieder ausgebügelt. Eben die "basics" im Abstiegskampf (dafür zahle ich gerne drei Euro ins Phrasenschwein). So verrannen die Minuten - und während ich immer noch skeptisch war, war sich Papa Haustein sicher: "die treffen nicht mehr!". Den letzten Freistoß bekamen die Glauchauer in der 92. Minute zugesprochen. Der ging etwa fünf Meter übers Tor. Lapidarer Kommentar eines einheimischen Rentners: "Bezirksliga!". Dazu wird es bei den Gastgebern nicht kommen. Und bei uns auch nicht, wenn der Abstiegskampf weiter so konsequent angenommen wird!
Das Spiel in Glauchau begann ja eine Stunde eher. Auf der Heimfahrt im Auto haben wir dann zufrieden die Resultate der Konkurrenz registriert. Der VfL liegt nun auf dem ominösen 12. Platz - reicht er oder reicht er nicht? Egal, es muss weiter gepunktet werden, am besten schon am nächsten Sonnabend gegen die in der Rückrunde starken Neugersdorfer.
Abstiegskampf bringt keine Schönheitspteise, aber Punkte!
Glauchau gg. Copitz 0 : 2 (0:1).
Krause per direkt verwandeltem Freistoß und wieder mal Haustein nach Vorarbeit Funken.
seltsam. Ich hätte heute den Hauptplatz von Glauchau holen können. Hier hat grade die zweite Mannschaft das Vorspiel ausgetragen. Lt. Aussage unserer Trainer wurde das auch so kommuniziert. Jetzt also doch auf dem Kunstrasen. Am Wetter liegts nicht, angenehme Temperaturen und leiser Nieselregen.
Post Dresdem führt aktuell beim einzigen Verfolger Löbtau mit 4:1. Damit ist der Aufstieg perfekt (wenn nichts mehr passiert).
im Freitagspiel trennen sich Wilsdruff und Markranstädt 0:0. In der Nachspielzeit setzen die Gäste einen Elfmeter an den Pfosten. Hatte das Spiel auf dem Schirm, wäre dort aber vor allem nass geworden.
Wilsdruff liegt 7 Punkte vor Radebeul und Copitz, muss also durchaus noch ein bisschen aufpassen.
nach den jüngsten Entwicklungen muss man auf den Aufstieg vom SC Borea hoffen, sonst gibt es fünf Absteiger - und das wäre sehr unappetitlich. Das hieße dann nicht Radebeul oder Copitz, sondern wahrscheinlich Radebeul und Copitz.
selbst bei Borea bin ich mir nicht sicher, ob die wirklich hochwollen. Das läuft auf "null Aufsteiger" raus. Mit den bekannten Konsequenzen.
Weiß schon jemand, wie die Meldungen aus der Landesklasse bezüglich Aufstieg/ Nichtaufstieg ausgefallen sind?
Laubegast gg. Wilsdruff 5 : 0 (2:0) vor 124 zahlenden Zuschauern, darunter etwa 15 Gästen.
Bei herrlichstem Wetter begannen beide flott und offensiv. Aber die Gäste luden mit haarsträubenden Fehlern zum Toreschießen ein. Zweimal Schmidt, Wappler und zweimal Geisler sagten danke. Weitere Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden.
Für Laubegast war der Spielverlauf maßgeschneidert, man konnte aus einer leichten Konterstellung agieren und die Schwächen des Gegners gnadenlos ausnutzen. Das tat der bisher mauen Heimbilanz gut.
Wilsdruff hat ja bisher eine starke Rückrunde gespielt, heute war man viel zu naiv. Ein paar Punkte braucht die Mannschaft noch!
Radefeld nur 0:0 beim Schlusslicht, Fortuna Chemnitz befreite sich mit einem 3:2 gegen Glauchau in Richtung Mittelfeld.
https://www.pirna-tv.de/2024/0…lEyE4Ctwm9zrBGmviNK2wk5t3
Pirna TV diesmal ganz schnell.
Enges Ding beim 1:0, der SRA zeigte sofort zur Mitte.
Das Eigentor zum 2:1 mit dem Fuß, nicht mit dem Kopf. Ich hab halt nur Zahlen im Kopf und kein fotografisches Gedächtnis...
Das nicht anerkannte Tor leider nicht im Bericht.
Trainer Wagner wird in Glauchau nicht auf der Bank sitzen.
nach einem ereignisreichen Tag sitze ich vor der Glotze, Zweite Liga und die snooker-WM laufen.
Eine Woche lang herrschten sibirische Temperaturen, nun ist wieder der Frühling ausgebrochen. Hoffnungsvoll frühlingshaft wuchs heute auch das Punktekonto des VfL, während das Spielniveau doch eher herbstlich durchwachsen rüberkam. Also der exakte Gegensatz zum letzten Heimauftritt gegen Borea.
Den späten Vormittag verbrachte ich in Schullwitz (wo es früher sogar mal einen Bahnhof gab) bei einer Eigentümerversammlung. Die dauerte eine Weile und meine Chefin lieferte mich dann um 14 Uhr direkt auf dem Parkplatz am "Willy" ab. Kurz vor Spielbeginn verwickelte mich Sascha Schwarte von PirnaTV völlig unvorbereitet in ein kurzes Interview - na mal sehen, was er zurechtschneidet...
Dann begann endlich das Spiel und zwei weitere Stunden und drei Tore später hatte ich zwar jede Menge Nerven verloren, aber letztlich gute Laune:
Copitz gg. Lößnitz 2 : 1 (1:1).
Ein "normales" Tor und zwei aus dem Kuriositätenkabinett:
1:0/31. Haustein schon wieder per Kopf nach Ecke Henschel von rechts.
1:1/38. Weiß nach schwerem Patzer von Schiller.
2:1/57. Hildebrandt Eigentor per Kopf aus 16 Metern unhaltbar für den eigenen Torwart.
Schiri Runge anfangs souverän, hintenraus paar knifflige Szenen. Ein weiteres Kopfballtor von Haustein wurde nicht gegeben, er soll sich bei seinem größeren Gegenspieler aufgestützt haben. In der Nachspielzeit glatt "Rot" für Jens Wagner, der bei einem Einwurf den Ball nicht gleich rausrückte. Wohl regelgerecht, aber naja. Kennt sich jemand im Regelwerk aus - zieht das eine Sperre nach sich?
Der Frühling lockte wohl überallhin, nur nicht ins "Willy". Etwa 80 Zuschauer, eine Handvoll Gäste.
Die erste Szene hatte der VfL, aber dann stockte uns der Atem: Nico Seifert wurde freigespielt, lief auf Pierre Schiller zu und schob den Ball an ihm vorbei - an den linken Innenpfosten. Von dort trudelte der Ball die Linie entlang zum rechten Innenpfosten und von da zurück in den Strafraum. Da hatte der VfL mehrere Päpste in der Tasche. Die Szene wirkte durchaus verunsichernd, die Defensivabteilung musste sich erst mal finden. Josh David sah in Radefeld die fünfte Karte, deshalb half Johnny Henschel wieder hintan aus. Als Copitz dann so langsam im Spiel war, rettete Schiller mit einem Superreflex in der 23. Minute das 0:0. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Ob glücklich oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle - aber prompt verteilte Pierre Schiller ein Geschenk und es ging mit einem Remis in die Pause.
Die zweite Halbzeit war noch mehr als die erste von Zweikämpfen geprägt. Torchancen blieben auf beiden Seiten absolute Mangelware. So fiel der entscheidende Treffer dann auch aus keiner Torchance, sondern durch ein klassisches Eigentor. Der VfL wollte zumindest noch einen "richtigen" Treffer nachlegen, der zählte aber nicht.
Ansonsten bot die zweite Hälfte wie in Radefeld sehr viel Einsatz, aber auch viel Stückwerk. Am Ende stimmte das Ergebnis aus Copitzer Sicht - innerhalb von 7 Tagen hat sich die Mannschaft 4 Punkte erarbeitet. Lößnitz wird langsam unser Lieblingsgegner. Die Erzgebirgler hätten in der Anfangsphase eigentlich in Führung gehen müssen, rissen mit zunehmender Spielzeit aber auch keine Bäume mehr aus. Sie reisten mit nur drei Wechselspielern an - vielleicht eine Ursache für die zuletzt mauen Resultate.
Der Abstiegskampf bleibt eng, zumindest heute lief es für Copitz optimal: Reichenbach und Borea, die uns zuletzt ärgerten, gewannen jeweils "last minute" bei unseren Konkurrenten Markkleeberg und Radebeul.
Den Abend habe ich beim Handball verbracht, wo Lok Pirna ständig einem Rückstand hinterherrannte und gegen den USV Halle deutlicher verlor, als es das Endresultat von 27:29 ausdrückt.
Weiter geht es am nächsten Sonntag in Glauchau. Möglicherweise mache ich aber morgen schon einen Abstecher nach Laubegast, wo sich die ExCopitzer Frank Paulus und Stefan Minge als Trainer gegenüberstehen.
heute mit Dusel
Copitz gg. Lößnitz 2 : 1 (1:1).
Wesenitztal - Oderwitz
sehr schön zusammengefasst.
www.youtube.com/watch?v=jrTEoA6hWRk
In Filmminute 1:00 die perfekte Ballannahme, nach langen Ball(Werner), von Wieckiewicz vorm 0:1.
In Minute 6:28 Hennes Zauberpass auf Scholz, darauf folgt das 1:3.
Frau Kaps filmt die meisten Heimspiele von Wesenitztal und Sebnitz. Also bei entsprechendem Suchen findet man die Videos alle.
im Abstiegskampf geht es um Punkte, da hat der VfL in den letzten 5 Spielen eindeutig zuwenig geholt, nämlich nur zwei. Und das trotz teilweise starker Leistungen. Das Spiel in Laubegast und die zweite Halbzeit gegen Borea waren ganz stark. Gestern wurde der Abstiegskampf angenommen und ein wichtiger Punkt mitgenommen.
Was spricht gegen den VfL?
- nur noch 7 Spiele
- Radebeul gewinnt plötzlich gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte
- die letzten beiden Heimspiele wurden trotz zahlreicher Torchancen verloren
- außer Oscar Haustein traf seit dem 2. März kein anderer Spieler
- ständige personelle Umstellungen
- Marienberg wird wohl aus der Oberliga runterkommen, Platz 13 reicht dann nicht
Was spricht für den VfL?
- noch 4 lösbare Heimaufgaben und der Schlusspunkt in Kappel
- Markkleeberg scheint von der Rolle und hat dazu noch Pech (späte Gegentore)
- im Gegensatz zum Herbst hat uns kein Gegner beherrscht
- der 19jährige Haustein wird schon zum Führungsspieler, der auch beim Elfmeter Verantwortung übernimmt
- Kapitän Henschel bewies zuletzt, dass er nahezu auf jeder Position spielen kann
- Grimma ist gut drauf, Platz 12 wird wohl reichen
Ich werde die nächsten 6 Spiele alle sehen, leider verpasse ich wie in der letzten Saison den Schlusspunkt. Vielleicht ein gutes Omen? Ich hoffe es...
Das Wichtigste am Schluss: ich vertraue der Mannschaft und dem Trainerteam. "Intern" stimmt es, das merkte man auch gestern wieder. Und das ist die Grundvoraussetzung für den Rest der Saison!
ich lese hier gelegentlich mit, bin aber nicht ganz "up to date".
Mit dem SV Irfersgrün steht seit dem Wochenende der Meister der Vogtlandliga fest. Wird es einen Gegner für die Aufstiegsspiele aus eurer Staffel geben?
puuuh, das waren einige verrückte Ergebnisse an diesem Wochenende. Eher unspektakulär das Resultat am Leipziger Flughafen, aber für meine schwachen Nerven war das wieder mal nichts!
Radefeld gg. Copitz 1 : 1 (1:0).
1:0/41. Nguyen im Anschluss an den zweiten Eckball. Der VfL bekam den Ball nicht weg und Nguyen hielt aus 16 Metern drauf. Der Ball wurde abgefälscht und trudelte ins Tor.
1:1/72. Haustein vom Punkt souverän und scharf ins rechte Eck. Am linken Strafraumeck wurde zuvor Henschel klar getroffen, Schiri Köhler pfiff sofort.
Lt. fussball.de 41 Zuschauer. Ich bin beim Durchzählen auf knapp 100 gekommen. Ein paar Kinder machten etwas Stimmung. 7 Gäste.
Schiri Marek Nixdorf musste zur Pause wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Er fällt nach eigener Aussage für 3 bis 4 Wochen aus, das Spitzenspiel in Taucha nächste Woche muss neu besetzt werden. Nach der Pause pfiff Nicolas Köhler, ein neuer SRA wurde offenbar ganz schnell gefunden.
Beide Schiris leiteten die umkämpfte, aber niemals unsportliche Partie resolut.
Im Vorjahr regnete es in Strömen, heute kühl und windig, zwischenzeitlich kam die Sonne raus. Sehr gut bespielbarer Rasen.
Nachdem beim VfL letzte Woche die Innenverteidigung neu besetzt werden musste, fehlten heute zusätzlich der gelbgesperrte Unger und der beruflich verhinderte Kärger. Dafür waren Krause und Hahn wieder dabei.
Für beide Teams stand eigentlich nur ein "Dreier" zur Debatte. So begann die Partie auch forsch und einsatzstark. An der kämpferischen Leistung gab es beiderseits über 95 Minuten nichts zu bemängeln.
Der quirlige Nguyen und der lange Voigt wurden von ihren Mitspielern gesucht und auch öfter gefunden. Lange Bälle blieben über das ganze Spiel hinweg das Rezept des RSV. Wie schon letzte Woche brauchte der VfL ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden - heute aber ohne frühes Gegentor. Es folgte die stärkste Copitzer Phase. Mit Windunterstützung war der VfL etwa von der 15. bis zur 35. Minute das deutlich aktivere Team. Aber außer einer klaren Eckenführung sprang nicht viel dabei heraus. Die Gastgeber dann effizienter mit dem Führungstor nach ihrer zweiten Ecke. Und zwei Minuten später kam wieder so ein langer Pass auf Voigt an, der seinen Gegenspieler abschüttelte und frei vor Schiller auftauchte. Zur Erleichterung der Gäste schoss er nicht nur an Schiller, sondern auch knapp am linken Pfosten vorbei. Das war eigentlich das sichere 2:0...
Mit neuem Schiedsrichter begann die zweite Halbzeit. Das spielerische Niveau blieb bescheiden, es wurde jetzt noch verbissener um jeden Ball gekämpft. Zweikämpfe prägten das Spiel - hin und wieder etwas hitzig, nie über der Grenze. Auch den Trainerbänken merkte und hörte man die Anspannung an. Es wurde Fußball gearbeitet. Optische Vorteile eher bei Copitz, die klareren Chancen aber bei Radefeld. So brauchte der VfL dann einen berechtigten Elfmeter für den Ausgleich.
Der Kampf wurde intensiver, die Gastgeber legten jetzt noch eine Schippe drauf. Zwei, drei im Ansatz erfolgversprechende Situationen konnte der VfL nicht zu Ende spielen. Ich hatte mich längst mit dem 1:1 angefeundet, auch in Erinnerung an die 94. Minute in der Vorsaison. So bejubelte ich jeden Ball, den der VfL aus der eigenen Hälfte beförderte.
Am Ende wurde das Minimalziel erreicht, die Tabellensituation bleibt aber schwierig. Immerhin wurde der RSV auf Distanz gehalten, sollte aber keinesfalls abgeschrieben werden. Bekanntlich haben all unsere Gegner in der Woche drauf die Chance, ihr Punktekonto gegen Rapid Chemnitz aufzustocken.
Großer Sieger des Tages war der Radebeuler BC. Das darf uns nicht beeindrucken, jetzt muss aber gegen Lößnitz unbedingt ein Sieg her!
Abstiegskampf pur
Radefeld gg. Copitz 1 : 1 (1:0).