Landesklasse Mitte 23/24

  • Premieren am Samstag


    Stahl Riesa- SC Freital 2. 2:0 (1:0)


    1:0 Marcel Fricke (15.)

    2:0 Maxi Schwan (88.)


    Zuschauer: 181 Zahlende


    Das Pokalspiel gg. Erzgebirge Aue sollte eigentlich erst nach dem Spitzenspiel zum Thema werden, jedoch hatte Petrus andere Ansichten und schickte die ganze Woche reichlich Regen vom Himmel. Da man am Dienstag nicht unbedingt einen Acker präsentieren wollte, entschied man sich zum Umzug. Leichtathletikstadion in der Delle, was sicher etliche Groundhopper gefreut hätte, oder Oehme Sportpark? Kunstrasen hätte ich auch nicht bevorzugt, denn da haben wir ja letzte Saison verloren. So traf man sich zum ersten Männer Landesklassenspiel in Göhlis.

    Die Freitaler sind einer der hartnäckigen Verfolger der verlustpunktfreien Stahlelf und das Spiel galt als erster wirklicher Härtetest der Saison.

    Stahl in der momentan wohl Bestbesetzung und auch die Freitaler Aufstellung las sich bekannt, bis auf vielleicht den fehlenden Eric Zimmermann und die 2 🤔 Ersatztorhüter.

    Das Spiel begann bei trockenem Wetter, aber schwerem Geläuf, etwas zäh. Freital war zunächst auf Torsicherung bedacht, während Stahl bei größerm Ballbesitz den Weg in den Strafraum zunächst nicht fand. Nach einer Viertelstunde beging einer der Gästeverteidiger ein unnötiges Foul kurz vorm eigenen Strafraum. Leicht links von der Mitte legte sich der Frickser den Ball zurecht und versenkte ihn im rechten Dreiangel. Das gab zunächst mal mehr Sicherheit und irgendwann ergaben sich auch Chancen. Leo verpasste eine Frickser Flanke (28.), der Kanter schoss drüber, Pohli bekam bei einem Rückwärtskopfball keinen Druck dahinter (35.) und schließlich schoss der Kanter einen abgeprallten Ball auf das kurze Eck, in dem allerdings auch Freitals Goalie Engelmann stand. Für mich etwas überraschend passierte in der Offensive der Gäste fast nichts und erst in der 43. kamen sie das erste Mal gefährlich in den Stahlstrafraum. So ging es mit der verdienten Führung für die Stahler in die Pause.

    Mit Wiederbeginn bemühten sich die Gäste dann schon mal energischer nach vorn und in der 53. musste dann Tom Müller den ersten Kopfball halten. Zwei Minuten später schwächten sich die Gäste dann selbst. Paul Werner hatte in der 1. Halbzeit schon :gelbekarte: gesehen, meinte aber sich bei einer kleinen Rudelbildung hervortun zu müssen und sah neben Tom Nehrig :gelbekarte:. Im kleinen Einmaleins ergibt sowas :gelbekarte::rotekarte:.

    Dies schien aber wie ein Hallo Wach für die Freitaler zu sein. Sie spielten nun konsequent nach vorn und Stahl hatte in der Abwehr reichlich zu tun. Einer Chance in der 60. folgte 5 Minuten später ihre wohl Größte des Spiels , doch Dani Michann stand goldrichtig und schlug den Ball von der Linie. Puh noch mal Glück gehabt! Gleich darauf wurde der Spielergleichstand hergestellt, denn Tom Nehrig holte sich :gelbekarte::rotekarte:. Die Gäste drückten weiter während Stahl bei Kontern an der eigenen Unkonzentriertheit und schlampigen Anspielen scheiterte. Freital sah zwar gefährlich aus, aber Hundertprozentige sprangen dabei nicht heraus. Eher so die Kategorie Kopfbälle von der Seite oder Schüsse einen Meter drüber oder vorbei. Da die Entlastung fehlte und die Kräfte auf dem schweren Geläuf nachliessen, brachte Juri den kleinen Maxi Schwan für Pohli. Da ging es die letzten 10 Minuten öfters mal Richtung Engelmann. Bereits in der 82. hätte eigentlich die Entscheidung fallen müssen. Maxi zog über die rechte Seite ab und fand mit seinem Pass den 7 Meter vor dem Tor freistehenden Nic Heuer, doch der Torschützenkönig der letzen Saison hat im Moment irgendwie die Scheisse am Schuh. Sein Schuss ging ungefähr 2 Meter drüber. Da Freital nun aber gänzlich aufmachte, ergaben sich natürlich Räume und wieder zog Maxi über rechts ab, drang seitlich in den Strafraum ein. Den Schuss konnte Engelmann noch abwehren jedoch nicht festhalten und Maxi schob den Ball ins leere Tor. Großer Jubel und Erleichterung bei den Mitspielern und allen Stahlfans. Nach 4 Minuten Nachspielzeit pfiff Schiri Marco Schimanski dann ab. Er hatte übrigens einen ziemlich schweren Tag. Seine Zweikampfbeurteilung sorgte vor allem in Halbzeit 1 für wechselseitiges Kopfschütteln und sogar, leichter Aufgebrachtheit bei Freitals Co Trainer. 2x Gelb war die Ausbeute zur Pause und es sollten noch 10 weitere folgen. Er hatte sich für eine Linie entschieden und die zog er dann auch durch. Vielleicht etwas gnädiger mit den Gästen, aber da der Kreislehrwart der Schiris des Kreisverbandes Meissen nix zu meckern hatte, schließe ich mich dem einfach an . Leichtes Unbehagen hatte ich vorher bei der Assistentenansetzung, denn beim Derby in Meissen waren schon mal 2 sehr junge Nachwuchskräfte am Werk und so wirklich hatte dass mit dem jungen Herrn da nicht geklappt. Diesmal schickte der Ansetzer mit Lisa Marie Huth und Daria Köhler 2 junge Damen mit zum Spitzenspiel und es funktionerte ausgezeichnet. Kein Grund zum klagen. Top!


    Fazit: Endlich der erste Sieg gegen Freitals 2. und nun sieht es in der Tabelle richtig gut aus. 3 Punkte Vorsprung und das Kesselsdorf Spiel noch in der Hinterhand. Die Verfolger nehmen sich gegenseitig die Punkte ab, während wir immer noch makellos dastehen. Nächste Woche das für Trainer Juri Nichtderby (😉🤣) in Gröditz. Wird keinen Deut leichter und sicherlich nach Dienstag auch eine Kraftfrage.


    Nun aber erstmal das Sachsenpokalspiel gegen Drittligist Erzgebirge Aue und das in der mit 3600 Zuschauer erstmal ausverkauften Feralpi Arena!


    Bilder wie immer hier.... https://www.tiloschneider66.de…q3fHhrBuVckp1E1f8-DA207bI



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  • Weiter geht die Fahrt


    FV Gröditz 1911 - BSG Stahl Riesa 1:5 (1:4)


    0:1 Marcel Fricke (6.)

    1:1 Tobias Numrich (8.)

    1:2 Paul Kant (22.)

    1:3 Marcel Fricke (32.)

    1:4 Maxi Schwan (36.)

    1:5 Paul Kant (85.)


    Zuschauer: 298, freut mich für Gröditz


    DER Jahreshöhepunkt ist vorbei und das eigentlich wichtigere Tagesgeschäft ist wieder da. Der Aufstieg ist das erklärte Ziel, der Grundstein gelegt, da heißt es nun darauf aufbauen. Vorige Woche schlug man Freitals Zweite und demnächst warten die anderen Verfolger.

    Zwischendurch nun ging es zum Derby nach Gröditz, die zwar gut aus den Strartlöchern kamen, in den letzten Spielen aber eher schwächelten. Nun fehlten auch noch Kapitän Pascal Klaus und ihr Topstürmer Tim Zeller. Bei Stahl durfte der Ex Gröditzer Tom Nehrig wegen einer Sperre nicht mittun und auch Leo und Georg Liesch fehlten. Trotzdem war man natürlich Favorit und nach 5 Minuten ging man auch schon in Führung. Eine aus dem linken Halbfeld geschlagene Flanke fand den Frickser am langen Eck und schon war der größte Druck weg. Kam allerdings postwendend wieder, da man Tobias Numrich auf der linken Abwehrseite durchspielen ließ und auch Tom Müller nix mehr retten konnte. Die Gastgeber zogen sich nun wieder zurück und überließen Stahl den Ball. Diese wollten Selbigen ins Tor tragen und verhedderten sich häufig in der Gröditzer Abwehr, bis der Kanter mal entschlossen von der Strafraumkante abzog. Diese Führung gaben wir nicht mehr her, denn so langsam spielte man sich Chancen heraus. Nic Heuer und Marcel Fricke scheiterten kurz hintereinander an Nic Enters im Gröditzer Tor, bevor Marcel zum 1:3 traf. Nach 35 Minuten legte Maxi Schwan noch das 4. Tor drauf und das Spiel war durch.

    Nach der Pause sah es kurzzeitig so aus als wolle Gröditz nochmal anziehen, aber nach 2 Schüssen, die Mü parierte, erlosch das Feuer schnell wieder. Weitere Versuche, die meist aus Stahlfehlern entstanden, waren viel zu harmlos. Stahl selbst schaltete zurück, Maxi Schwan versuchte sich noch doppelt aus spitzem Winkel und ein Schreibi Schuss ging drüber. Ansonsten gingen so langsam die Kräfte und die Konzentration dahin. Trainer Juri wechselte auch fünfmal aber ein paar die raus wollten mussten auch durchspielen. Fünf Minuten vor Schluss zog man aber noch mal durch, schickte den Frickser über links in den Strafraum, der die Rufe des hinterherlaufenden Kanters hörte, der die Rückgabe zum 1:5 Endstand ins Netz hämmerte. Schiri Carl Schumann der fast nix zu tun hatte, dementsprechend wenig falsch machen konnte, ließ nicht allzulange nachspielen und der 10. Sieg im 10. Spiel war perfekt.


    Fazit: Tolle Woche für Mannschaft und Verein. 2 Siege und eine wirklich gute Vorstellung gegen den Drittligisten Aue. Da hat man am Samstag dann doch den Kräfteverschleiß bemerkt. Vollkommen egal, denn 3 Punkte sind das was zählt!

    Nächsten Samstag kommt Colditz und da braucht man nur die 2 Spiele der letzten Saison hernehmen, um zu wissen was da kommt.


    Bilder: https://www.tiloschneider66.de/saison-2023-2024.html


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  • Einsame Kreise und ein Abschied


    Stahl Riesa - HFC Colditz 3:1 (2:0)


    1:0 Niklas Noah Pohl (35.)

    2:0 Florian Ohme (45.)

    3:0 Georg Liesch (47.)

    3:1 Leo Schmidt (90.)


    Zuschauer: 135 Zahlende, war aber auch hässliches Wetter und das hintere Tor stand offen


    Diesmal also wollte sich der HFC Colditz an der Stahlelf probieren und ich hielt sie eigentlich für gefährlich, denn letzte Saison hieß es 6:4 und 2:2. Ich hatte sie zwar in Meissen gesehen, da waren sie nix, aber gegen Freital, Heidenau und in Freiberg gewinnst du nicht einfach so. Gestern bekamen wir dann doch eher die Meissen oder Gröditz Version des HFC. Hauptsächlich dürfen sie sich bei ihrem eigenen Kapitän Kevin Mörtlbauer bedanken, der nach einer Viertelstunde so heftig nach :gelbekarte::rotekarte: bettelte dass Schiri Maurizio Hoffmann sie ihm schließlich gab. Erst bekam er Gelb, nur um 3 Minuten später auf den Fuss von Tom Nehrig zu steigen und sich beim Pfiff aufzuregen. Erst mal noch nicht schlimm, Hofmann schickt ihn weg, er kommt wieder, wird per Pfiff erneut weggeschickt, sogar seine Mitspieler versuchen ihn wegzuschieben, aber er beruhigt sich nicht. 🤦‍♂️🤦‍♂️

    Damit waren seine Mitspieler halt fast chancenlos, denn man spielte im Oehme Sportpark auf nassem Geläuf und es gab Nachschlag von oben. Ohnehin stand man von Anfang an hinten drin und wie so oft musste Stahl das Spiel machen und die Lücken suchen. Anfangs pressten die Gäste noch vorn mit 2 oder 3 Mann, doch ewig konnten sie das nicht durchhalten, mit einem Mann weniger. Viele Ballgewinne sprangen dabei eh nicht raus und so hatten sie in Halbzeit 1 nicht eine Chance.

    Stahl dagegen kam nach 20 Minuten immer besser durch und erste Schüsse von Fricke und Kant flogen noch vorbei, einen Dani Michann Kpfball konnte Paul Reichelt noch halten, aber nach 34 Minuten dann doch die Führung. Eingabe von links auf Pohli, der erstmal ausrutscht und hinfällt. Maxi Schwan bringt den Ball dann von rechts wieder rein und Pohli verwandelt. Nersch hätte kurz darauf erhöhen können, aber auch sein Zielfernrohr war regennass. Das 2:0 viel schließlich mit dem eigentlichen Halbzeitpfiff, in Wirklichkeit aber 8 Minuten vorher. Flo Ohme wollte irgendwo vor der Mittellinie in den Strafraum flanken, jedoch geriet der Ball zur Gefahr da Pohli vor dem Torwart stand und ihn so verwirrte dass Reichelt den Ball passieren lies und Selbiger ins Tor rollte. Die Nachspielzeit von 8 Minuten war notwendig geworden, da der Platzverweis schon ewig dauerte, Assistentin Wels sich 2x von Zuschauern oder der Colditzer Bank bedrängt oder beleidigt fühlte und auch die HFC Spieler eher eine niedrige Schmerztoleranz hatten.

    Danach war Pause und man hatte nicht das Gefühl dass da was schiefgehen könnte. Selbst wenn sich Alex Kunerts Mannen noch etwas vorgenommen hatten, so war es nach 100 Sekunden in der 2. Halbzeit vorbei. Angriff über Rechts Georg Liesch dringt in den Strafraum ein und lässt Reichelt im Tor eher schlecht aussehen. Danach versäumte man es die sich bietenden Chancen zu weiteren Toren zu nutzen und so langsam ließen auf dem schweren Geläuf auch die Kräfte nach. Es wurde ungenau und man suchte mit weiten Bällen sein Heil, irgendwie nicht zielführend bei Regenglätte. Juri wechselte dann noch durch und das Zusammenspiel kam fast zu erliegen, so dass die Gäste die letzte Viertelstunde durchaus wie die bessere Mannschaft aussahen, allein richtige Torchancen sprangen nicht heraus. Ausser in der 90. da versenkte Schmidt den Ball zum Ehrentreffer. Nach 5 weiteren Minuten Pfiff Schiri Hoffmann ab. Er zog zeitig Gelb 3. gegen Harty Scholz, dann gegen Mörtlbauer, pfiff manchmal etwas unverständlich, aber das gab sich mit zunehmender Spielzeit um kurz vor Schluss noch in einer kurzen Gelbphase zu enden. War nicht überragend aber auch nicht schlecht. Colditz Trainer Kunert war hinterher eher anderer Meinung.


    Fazit: Wir ziehen vorn unsere Kreise und lassen uns auch von direkten Konkurrenten nicht vom Ziel abbringen. Man hat immer das Gefühl dass wir die nötigen Tore schon schießen werden und vor allem geraten wir nicht in Rückstand.

    Nächster Gegner der sich versuchen darf ist der Grossenhainer FV. Brisantes Derby welches doch tatsächlich im Sibirien Sachsens ,auf dem Kunstrasenplatz im Husarenpark angesetzt wurde. Sicherheitstechnisch halte ich das für mehr als fahrlässig, da eingezäunt mit teilweise keine 2 Meter bis zum Zaun. Dazu noch die Aufforderung des GFV ,via Social Media post, dass doch gefälligst auch alle Grossenhainer Dynamo Fans zu erscheinen haben, da deren Verein nicht spielt. Das lässt, angesichts der näheren oder längeren Vergangenheit nichts Gutes erwarten. Eigentlich wollen wir ja aber Fussball sehen.


    Bilder gibt's wie immer hier.... https://www.tiloschneider66.de/saison-2023-2024.html


    Ach ja .... der Abschied aus der Überschrift.....

    MEINER

    Viele wissen es ja, dass es mich bei diesem Mistwetter eher in die Wärme zieht . So wird es nun wieder Zeit ins Herbstlager nach Cuba aufzubrechen und da 3 Wochen in die Hautfarbe 🌞und das Wohlbefinden 🌴🌡⛱️ 🌴 zu investieren. Da es dort auch guten Rum geben soll, fließt sich auch davon etwas 🤪 durch die Kehle. Dank der Segnungen des Internetzes kann man auch zum Frühstück auf Cuba die Spiele verfolgen,so denn die bisherigen Profiteure der Ticker mal selbst tätig werden, aber Berichte dürfen für den Rest der Halbserie nun Andere schreiben.



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  • Da isser doch noch mal!


    Heidenauer SV - Stahl Riesa 1:4 (1:1)


    1:0 Maximilian Paul (20.)

    1:1 Niklas Noah Pohl (35.)

    1:2 Georg Liesch (47.)

    1:3 Paul Kant (82.)

    1:4 Dennis Leonhardt (86.)


    Zuschauer: 100, so halb halb


    Eigentlich war die Halbserie für mich schon beendet, aber das Wetter vor dem man in die Wärme flüchtet, beschert einem doch glatt noch einen kalten Nachmittag im Heidenauer Sportforum. Wenigstens gab es etwas Sonne und den Wind von hinten. Das Spiel konnte auch nur teilweise erwärmen, aber gut ich hab es überlebt. 😂

    Die Ausgangsposition war klar und wie so oft stellte sich der Gegner hinten rein und Stahl musste sich abmühen, sie irgendwie auseinanderzuspielen. Anfangs hat der Gegner natürlich noch Kraft und kann viele Wege gehen und zustellen, da ist's natürlich schwer. Wenn es da nicht gleich läuft wird der geneigte Stahl Fan neuerdings wieder ungeduldig und es kann nicht schnell genug gehen. Mal ein Kanter Freistoß nach 10, ein 1 Fuß zu kurzes Bein von Pohli und ein Leo Schuss waren die Ausbeute der ersten Viertelstunde, während vom HSV nichts, aber auch garnix kam. Die standen massiert in der eigenen Hälfte und wollten nur kein Tor kassieren. Nach 20 Minuten waren die ersten Stahlfans der Ohnmacht nahe. Man spielte einen Fehlpass im rechten Mittelfeld und ein Heidenauer Stürmer zog links an der Linie lang, wurde auch an der Grundlinie nicht gestoppt und legte den Ball auf Maximilian Paul zurück. Der hämmerte den Ball ins Netz und mit der ersten eigenen Chance überhaupt für Heidenau stands 1:0. Nun stellten sie hinten gar noch auf Fünferkette um und Stahl durfte anrennen. Sie taten das in dieser Phase vielleicht etwas einfallslos und mit zu großer Linkslastigkeit, so dass die Gastgeber gut verteidigen konnten. Nach einem Freistoß gabs dann schon mal ein Abseitstor (25.) für uns, ehe der Gegner nach einer Schlafeinlage der Abwehr in der 29. den Pfosten traf. Bei einem 2:0 wäre es vermutlich schwieriger geworden, aber für den Sieg kam gestern nur Stahl in Frage. 5 Minuten drauf fiel dann schon mal der Ausgleich. Leo setze sich links am Strafraum durch und seine Eingabe fand Pohli am langen Pfosten. Heidenau immer noch zufrieden, da passierte bis zum Halbzeitpfiff nix mehr, ausser dass der Schreiberling aus Versehen seinen Bildschirm abgedunkelt hatte und mangels genauem Wissen der Wiederherstellung ,sämtliche Ticker in Gefahr brachte. Rudimentäre Reste des einstigen Wissens waren allerdings in den letzen 3 Wochen nicht dem Rum zum Opfer gefallen und so gings in der Halbzeit weiter.

    Ein kurzes Zucken der Gastgeber aber nach anderthalb Minuten ging Stahl in Führung. Zecke wollte aus dem Mittelfeld einen Pass auf Pohli schlagen, doch der kam nicht an den Ball. Hinter ihm war allerdings Georg in den Strafraum gelaufen und für ihn war der Pass maßgeschneidert. Psychologisch fast so gut wie unmittelbar vor der Pause und Heidenau wusste erst mal nicht weiter. Einige lahme Versuche nach vorn, ansonsten sah es fast wie beim Handball aus. Stahl aussen rum während der HSV weiterhin den Rückstand in der eigenen Hälfte verteidigte. Der Kanter, Leo (stark gehalten vom Heidenauer Keeper) und Zecke hatten Möglichkeiten zu erhöhen, passieren tat es aber nicht. So schlich man gegen Spielende bevor sich Pohli bei einem Konter mal rechts durchsetzte und auf Louis zurücklegen wollte. Dies misslang, aber am Ende des Balles stand schließlich der Kanter, der humorlos unten rechts verwandelte. Da war das Spiel durch, doch trotzdem hatten die Stahler noch Spielfreude. Kanter spielte Leo mit einem Klasseball im Strafraum frei und der schoss zum Endstand ein.

    Warum Schiri Julius Karlapp noch nachspielen ließ, erschloss sich mir dann nicht mehr, denn langsam zog die Kälte in die Knochen Aller. Insgesamt hatte er ganz schön zu tun, war am Anfang etwas geizig mit :gelbekarte: aber machte keine großen Fehler. Sein junger Assi 1, beim Spiel in Meissen noch unangenehm aufgefallen, übersah und überhörte einen Eckball für Stahl, war aber in der 2. Halbzeit meist beschäftigungslos, da er die Riesaer Abwehrhälfte zu beackern hatte.


    Fazit: Saisonsieg 14 bei 15 Spielen war am Ende völlig ungefährdet und wenn sich die Gegner weiterhin schon vorher einscheissen und den Ballbesitz hergeben, dann wird es genauso weitergehen. Selbst wenn es am Anfang mal nicht so läuft ist es ja so, dass die Tore zwangsläufig irgendwann fallen und die Spiele gewonnen werden.

    Da muss der anwesende Stahlfan einfach ruhiger werden und den Glauben behalten. Die Spieler sollten allerdings beim Gegenteil bleiben.

    Der Grundstein zum Aufstieg ist gelegt, bei 8 Punkten Vorsprung, ist der auch ziemlich groß und schwer, aber arbeiten müssen sie schon noch.


    Am 22.12. ist noch der Hejosa Cup, praktisch das eigene Hallenturnier, bevor der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Auf dem Wunschzettel für den Mann mit der roten Nase sollten dann aber auch alle Stahlfans den Aufstieg schreiben.

    8 Punkte Vorsprung sind schon mal ein gutes Polster.


    Bleibt nur noch ein frohes Fest zu wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


    Bilder gibt's nicht, er hatte wie Trainer Juri private Verpflichtungen.



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  • Ein gesundes neues Jahr! :happy:

    Nicht das Jemand denkt es gäbe mich nicht mehr, aber bisher gab's noch nix Weltbewegendes zu schreiben. In letzter Zeit hielt es sich auch mit Spielen von Stahl Riesa in Grenzen.

    Die Testspiele wurden allesamt klar gewonnen, nur war das Letzte halt vor 3 Wochen. Die Generalprobe wurde von Hohenleipisch am Spieltag abgesagt und auch das 1. Rückrundenspiel fiel der allgemeinen Grippewelle zum Opfer, da der 1. FC Pirna das Spiel 3 Stunden vor Abpfiff ausfallen ließ. Gut man bekommt die 3 Punkte, verliert aber die Einnahmen eines Heimspiels und der Spielrythmus war auch dahin.

    Gestern nun endlich wieder Fußball, nur halt ohne mich, denn die Bereitschaft ließ es nicht zu.

    Die Mannschaft gewann mit 4:1 aber es war wohl nicht so deutlich wie es das Ergebnis ausdrückt. Egal Hauptsache 3 Punkte und mal wieder ein Spiel.

    In den Wochen zuvor hatten wir bereits 2 Spiele der Konkurrenz gesehen. Gröditz verlor das Nachholespiel gg. Cossebaude, unter Flutlicht, auf dem Holzhof im Brandenburgischen Elsterwerda mit 1:2. Etwas unglücklich, da Gröditz nach ner Stunde den Torhüter einbüßte und der Siegtreffer erst in der 96. minute fiel.

    Letzten Samstag fuhren wir nach dem Ausfall halt auf den sibirischen Kunstrasen zu Großenhain und sahen ein 4:2 des GFV gg. Fortuna Langenau. Die Gastgeber führten 3:0, bekamen aber nach einem Langenauer Doppelschlag nach einer Stunde kurzzeitig Probleme, doch die Gäste konnten das nicht nutzen und Paul Konrad Witschel sorgte für die Entscheidung.

    So nun hoffe ich mal, dass Altmittweida nächsten Samstag antritt und ich mal wieder heimischen Landesklassenfussball zu sehen bekomme.


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  • Problemlos mit leichten Schönheitsfehlern


    Stahl Riesa - SC 1999 Altmittweida 3:0 (1:0)


    1:0 Marcel Fricke (40.)

    2:0 Dennis Leonhardt (56.)

    3:0 Gillian Köhler (90+3)


    Zuschauer: 152 Zahlende, sah mehr aus, auch durch ca.35 Gäste


    Gestern nun endlich die Heimpremiere 24 nachdem der 1. FC Pirna zuletzt krankheitsbedingt gepasst hatte. Letzte Woche gewann man 4:1 in Mittweida, aber das Ergebnis spiegelte wohl nicht ganz das Geschehene wieder. Muss man vom gestrigen Spiel auch sagen, jedoch unter anderen Aspekten.

    Die Gäste krebsen am oberen Tabellenende herum und kommen nicht wirklich von der Stelle, so dass der sofortige Wiederabstieg droht.

    Deshalb zählte auch nur ein Stahl Sieg und war auch nur eine Frage der Höhe.

    Nach 39 Sekunden hätte Pohli schon fürs erste Tor sorgen können, doch sein Kopfball flog rechts vorbei. Marcel Fricke's Fernschuss flog nach 4 Minuten drüber und so gings in schöner Regelmäßigkeit weiter. Allein der Führungstreffer wollte nicht fallen. Die Altmittweidaer kämpften schon um jeden Ball, bekamen oft im letzten Moment noch ein Bein dazwischen und Markus Bunk im Tor hatte auch einen sehr guten Tag erwischt. Besonders einen Harty Scholz Schuss nach einer Viertelstunde klärte er mit einer Klasseparade. So ging die Zeit dahin und fast hätten es die Gäste bis in die Pause geschafft. Die Erlösung brachte schließlich der Frickser der einen Ball aus dem rechten Mittelfeld annahm und nach der Drehung im langen Eck versenkte. Wurde aber auch Zeit, so kurz vor der Pause.

    Altmittweida fand offensiv nicht statt, es dauerte sogar bis zur 54. ehe mal ein Freistoß in die Nähe des Müller Tores flog. Keine 2 Minuten später die Entscheidung! Stahl über links Dennis Leonhardt angespielt, der zum Solo ansetzte und Bunk keine Chance ließ. Danach schlich sich erst mal leichte Überheblichkeit und mangelnde Konzentration ein. Es wurde vermehrt versucht mit dem Kopf durch die Wand zu kommen, bei Fernschüssen fehlte das Zielwasser oder Einige hatten krumme Füße. Der Frickser versuchte sogar einen Elfer zu schinden und bekam dafür :gelbekarte: . :happy:

    Altmittweida vollauf in der Verteidigung beschäftigt, aber immer mit fairen Mitteln. Es gab im Spiel vielleicht nur eine Handvoll richtiger Fouls, nur beging halt Leon Dirk Hertel 2 davon und bekam sowohl vor der Pause als auch in der 82. jeweils :gelbekarte: und musste vorzeitig duschen. Die Gäste brachten noch einen zweiten Freistoß aufs Tor, mussten aber auch den 3. Gegentreffer hinnehmen. Gille köpfte in der Nachspielzeit eine weite Flanke von links im langen Eck ein. Sehr gut fotogrfiert von unserem Paparazzi!

    Dann hatte auch Schiri Nick Moßig endlich genug. Er hatte so gut wie nix zu tun und verlebte einen ruhigen Nachmittag.


    Fazit: 3 eingeplante Punkte eingefahren, aber Stahls Sportdirektor monierte nach dem Spiel nicht ganz zu Unrecht die mangelnde Chancenverwertung und auch die Ideen in der Spielgestaltung in Halbzeit 2 waren manchmal nicht überzeugend.

    Die nächste Aufgabe heißt Fortuna Langenau und ich hoffe mal, dass dann nicht wie letzte Saison noch Schnee im Gebirge liegt. Die Verfolger lauern und 7 Punkte Vorsprung klingen nur viel.


    Bilder wie immer hier..... https://www.tiloschneider66.de/saison-2023-2024.html


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