WM mit Özil und Gündogan

  • Nationalmannschaft mit oder ohne Özil und Gündogan 13

    1. Ja, sollen beide mit nach Russland kommen. (5) 38%
    2. Nein, Löw hätte die beiden aussortieren sollen. (5) 38%
    3. Mir egal, die Fußball-WM interessiert mich nicht. (3) 23%

    Viel wird aktuell noch immer über das Treffen von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit Recep Erdogan diskutiert. Wäre es eventuell besser gewesen, die beiden aus dem WM-Kader zu streichen, um mehr Ruhe reinzubekommen? Mir persönlich ist es egal, ob die beiden die deutsche Nationalhymne singen oder nicht. Was aber absolut nicht geht, ist, sich mit einem Diktator ablichten zu lassen. Andererseits reist gerade die ganze Fußballwelt zu einem anderen Despoten, um ihm ein großes Fest zu präsentieren. Aber es geht ja nur um Sport…

  • Die hätten sofort rausfliegen müssen. Egal ob man das Verhalten als maximal taktlos oder schlichtweg dumm bezeichnet - früher sind Spieler schon für viel weniger rausgeschmissen worden (Mittelfinger und so).


    Zudem ist das Verhalten Wasser auf die Mühlen derer, die generell die "Eignung" von Leuten mit Migrationshintergrund für eine NATIONALmannschaft bezweifeln. Mit der Aktion haben sie unmissverständlich gezeigt, für welches Land sie loyal sind. Prestige und Kohle sind die einzigen Gründe, wieso sie den Bundesadler auf dem Trikot bevorzugt haben. Das ist eigentlich nicht Sinn und Zweck (auch wenn es international Gang und Gäbe ist, siehe die Südamerikaner in "Diensten" osteuropäicher Nationalteams, von den Bemühungen Katars mit Blick auf 2022 ganz zu schweigen).

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • würden sie für die türkische nationalmannschaft spielen, würde das passen, aber mit nem deutschen pass- geht sowas überhaupt nicht, egal ob sie wurzeln in der türkei haben. schlimm finde ich auch diese wachsweiche erklärung und diese aussitzen wollen.

    Journalisten sind Leute, die ein Leben lang nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. (M. Twain)