Verbandsliga Brandenburg 16/17

  • EFC Stahl verschwunden? Still und heimlich? FC Eisenhüttenstadt nun in der Tabelle. Aha. Schade für den EFC, schade für die Stadt, schade für die Fans. FC Eisenhüttenstadt, so, so - schon der Name zeugt von hohem geistigen Verstand. Stahl wäre DER Name für einen Großverein in dieser Stadt gewesen, die mit ihrer DDR-Architektur wirbt. FC Eisenhüttenstadt drückt 0 und nichts aus. Vielleicht kommt irgendwann mal einer mit mehr Sachverstand und benennt das Ding da wieder in EFC Stahl um.
    Dann ist Dynamo nun die Nr. 1 der Stadt. Das hat Stil.


    FC Eisenhüttenstadt :abgelehnt:

  • Wie schätzt Ihr die Lage der Liga ein?


    Dazu die MAZ


    Die Meinung der Nutzer des MAZ-Sportbuzzers ist eindeutig: Der RSV Waltersdorf wird in der am Wochenende beginnenden Fußball-Brandenburgliga-Saison das Rennen um die Meisterschaft machen. 30 Prozent der Stimmen entfielen bei einer Umfrage auf den ehemaligen Oberligisten. Auch der Großteil der Trainer schließt sich dieser Meinung an.


    Peter Oberschmidt: "Einen klaren Favoriten gibt es für mich nicht"




    „Die Meisterschaft ist für zehn Teams komplett offen. Waltersdorf sehe ich aber in einer leichten Favoritenrolle. Sie haben sich sehr gut verstärkt und sind auf einem guten Weg“, sagt Oliver Richter, der mit dem TuS Sachsenhausen „eine gute Vorbereitung“ gespielt hat. „Wir wollen uns so schnell wie möglich Luft nach unten verschaffen, da wir ja auch damit rechnen müssen, dass es mehr als zwei Absteiger gibt“, sagt der 32-Jährige.


    Sein Kollege vom SV Schwarz-Rot Neustadt sieht ebenfalls Waltersdorf ganz weit vorne. „Einen klaren Favoriten gibt es für mich nicht. Doch mit den vielen Neuzugängen hat sicher der RSV Waltersdorf gute Chancen. Ich traue auch den Aufsteigern Ludwigsfelde und Bernau viel zu. Ich weiß nicht, was beim BSV Guben Nord passiert ist. Also, ich denke da vorn mischen in diesem Jahr mehrere Teams mit“, sagt Peter Oberschmidt, der sich bei seinem eigenen Team noch wegen des kleinen Kaders etwas Sorgen macht. „Wir wollen schnell so viele Punkte wie möglich sammeln. Ähnlich wie im Vorjahr, da haben wir uns frühzeitig im Mittelfeld etabliert.“


    Pocrnic sieht Waltersdorf und Neuruppin vorn


    Sorgen wegen eines kleinen Kaders macht sich auch Robert Pocrnic. „Eigentlich hat überhaupt keine Vorbereitung stattgefunden, weil teilweise nur sieben Akteure, meistens auch immer die selben, beim Training waren“, sagt der Trainer des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, für den nur der Klassenerhalt zählt. Auf der anderen Seite der Tabelle sieht er den RSV Waltersdorf 09 und den MSV Neuruppin, „diese beiden Teams erwarte ich persönlich ganz oben“, sagt Pocrnic.


    Neuruppins neuer Trainer Marc Flohr, der die Nachfolge von Dietmar Bletsch antritt, will keinen Tabellenplatz als Ziel ausgeben. „Wir sind ein gefestigtes Teams, haben die Neuzugänge sowie die jüngeren Spieler schnell integriert. Also ich denke, wir können von Beginn an vorn mitmischen“, sagt Flohr, der bis letzte Saison noch Co-Trainer war. „In diesem Jahr wird die Spitze breiter sein, da kommen sechs bis acht Teams in Frage. Waltersdorf, auch Einheit Bernau hat sich verstärkt“, sagt Flohr.


    Kather schätzt die Aufsteiger stark ein


    Auch Kollege André Kather sieht keinen klaren Favoriten. „Neben Waltersdorf wird Neuruppin eine Rolle spielen, aber auch die Aufsteiger Bernau und Klosterfelde sowie Krieschow sind nicht zu vernachlässigen“, sagt der Trainer des Werderaner FC, der mit seinem Team 42 Punkte plus X anpeilt.


    Sowohl Falkensee-Finkenkrugs neuer Trainer Steffen Borkowski („Wir streben einen einstelligen Tabellenplatz an“), als auch Volker Löbenberg von Aufsteiger Ludwigsfelder FC („Wir wollen die Klasse halten und uns von den Abstiegsrängen möglichst fern halten“) sehen ebenfalls die Waltersdorfer als Favoriten für den Aufstieg.
    Hans Oertwig, Trainer des Oranienburger FC, hat noch ein paar andere Teams auf dem Zettel. „Waltersdorf, Guben Nord, Stahl Brandenburg und Neuruppin sind Teams, die Meister werden können. Auch unseren Nachbarn aus Sachsenhausen zähle ich zur Spitzengruppe dazu“, sagt der langjährige Trainer des OFC.


    Eckart Märzke, Trainer des FC Stahl Brandenburg, hat ähnlich wie Ortwig mehrere Kandidaten auf dem Zettel: "In dieser Saison gibt es wohl keinen Überflieger. Ich rechne ganz stark mit Waltersdorf, Eberswalde und dem Team aus Krieschow, das mehrere Verstärkungen aus Cottbus erhalten hat." Die Brandenburger werden allerdings, laut Märzke, nichts mit dem Titelkampf zutun haben: "Es soll auf jeden Fall ein einstelliger Tabellenplatz werden. Der eine oder andere Fan rechnet sicherlich mit mehr, doch darf man nicht vergessen, dass wir mit den beiden Japanern und Maik Neumann wichtige Akteure verloren haben." Auch die Vorbereitung des FC Stahl lief nicht optimal: "Immer wieder fehlten Spieler wegen Arbeit und Urlaub. Durch die vielen Neuzugänge, die nach und nach dazu stießen, konnte sich das Team dadurch nicht wie gewünscht einspielen."


    Und was sagen die favorisierten Waltersdorfer? „Einen Topfavoriten auszumachen ist schwer diese Saison. Man hat das Gefühl, die ganze Liga rüstet auf und ist damit total ausgeglichen. Viele Mannschaften wollen ins vordere Drittel kommen. Auch die drei Aufsteiger werden stark sein. Aber ich denke, Guben könnte am Ende ganz oben stehen“, sagt Trainer Andreas Fricke. „Wir wollen die Marken von 51 Punkten und 30 Gegentoren aus der letzten Saison verbessern und wollen auch im vorderen Drittel der Tabelle landen.“

  • Gleich zum Auftakt Barnim-Derby der beiden Aufsteiger. Einheit ist für mich der Favorit auf diesem unsäglichen winzigen alten Kunstrasenplatz...aber den kennen wir ja schon seit Jahren. Bin gespannt wie sich die anderen Teams dort schlagen. Anbei der Bericht unserer Hauszeitung MOZ zum Spiel.



    Ein Knaller zum Auftakt


    Einheit Bernau ist im Barnim-Derby gegen Brandenburgliga-Mitaufstieger Union Klosterfelde leicht favorisiert


    Endlich rollt der Ball wieder – und dann gleich so ein Spiel: TSG Einheit Bernau gegen Union Klosterfelde. Ein Derby zum Auftakt der Brandenburgliga. Wer am Sonnabend im Duell der beiden Aufsteiger die besseren Karten hat? Wir analysieren die Ausgangslage.


    Vorbereitung: Beide Teams haben in der in den letzten Wochen ordentlich geklotzt, um rechtzeitig fit zu sein zum 1. Spieltag. Teilweise gab es Testspiele im Vier-Tages-Rhythmus.


    Was Einheit fehlt, ist die Generalprobe. Die nämlich fiel letztes Wochenende flach, da Einheit Mahlsdorf II das geplante Testspiel absagte. Klosterfelde konnte hingegen testen, und das erfolgreich: 1:0 gewann man beim spielstarken Landesligisten in Hennigsdorf.


    Stimmung: Ist bei beiden euphorisch. Aber doch unterschiedlich. Bei Einheit fühlt man sich bereit für den Liga-Start. „Wir haben in den letzten Wochen gut gearbeitet, die Jungs haben ordentlich Gas gegeben“, betont Nico Thomaschewski. Ziel für Samstag sei es, „gut aus den Startlöchern“ zu kommen.


    Anders ist die Situation bei Klosterfelde. Trainer Christian Gehrke sagt: „Im Vergleich der letzten Jahre war das eine schlechtere Vorbereitung.“ Verletzungen, Urlaub, berufliche Verpflichtungen – immer hat irgendwer gefehlt. „Wir haben fünf, sechs Mann, die gut im Saft sind, aber eben nicht alle“, so Gehrke. Er sieht das Team erst bei gut 70 Prozent. „Es gibt noch Nachholbedarf.“


    Kader: Beide Mannschaften können am Sonnabend nicht in Top-Besetzung antreten. Bei Einheit wird Mittelfeld-Dribbler Hakan Cankaya wegen einer Muskelverletzung ausfallen. Zudem ist der Einsatz von Sturm-Garant Ricky Ziegler wegen einer Zeh-Verletzung fraglich.


    Bei den Klosterfeldern fehlen Martin Wenzeck (Knie), Thorben Schöffel (Studium) und Jerome Ehweiner (Rücken). Zudem wird Tobias Marz wegen Trainingsrückstand nur von der Bank kommen können.


    Stärken: Einheits große Stärke der letzten Meisterschaftssaison in der Landesliga war die defensive Stabilität. Nur 15 Gegentore in 30 Spielen – weniger geht fast nicht. Ob man in der Verteidigung so stark bleibt, muss sich nach dem Abgang von Abwehrchef Patrick Toepfer zum FSV aber erst zeigen. Immerhin: Robert Lorenz und Julian Graf haben in der Vorbereitung gezeigt, dass sie als Innenverteidiger-Duo ebenfalls gut harmonieren.


    Unions große Stärke ist nicht unbedingt die Defensive. Es ist eher die Gewissheit, vorn immer eine Bude mehr machen zu können als der Gegner.


    Schwächen: Einheit hat im Sommer acht Spieler abgeben müssen und acht Neue dazugeholt. Was man also nicht erwarten darf, ist am 1. Spieltag ein Team, das schon zu 100 Prozent eingespielt ist. Die Folge: Wer nicht eingespielt ist, macht mehr Fehler. Hier könnte die TSG anfällig sein – vor allem, wenn man sie unter Druck setzt. Stichwort: Pressing. Der FSV hat es beim letzten Stadtderby vorgemacht.


    Klosterfeldes Schwäche ist die Ordnung. Die ist nicht immer optimal und war letzte Saison der Grund, weshalb man anfällig bei Kontern des Gegners war. Im vorletzten Saisonspiel gegen Schönwalde fing man sich auf diese Weise gleich mehrere Gegentore.


    Schlüsselspieler: Gibt es einige. Eine der vielen Fragen ist: Wie gut kann die Einheit-Verteidigung Klosterfeldes Top-Sturm-Duo um Paul Röwer und Neuzugang Mehmet Aydin an die Kette legen? Und wie schafft es umgekehrt Unions Defensiv-Reihe, die offensiven TSG-Wirbler um Ziegler (wenn er denn spielt), Max Walter & Co. zu bändigen?


    Auch entscheidend: Wer ist kreativer im Duell der Spielmacher? Morten Jechow bei Union oder der neue „Zehner“ bei Einheit, Jörn Wemmer?


    Im Fokus stehen ebenso die Torhüter beider Teams. Niklaas Seifarth (Einheit Bernau) und Dennis Tietz (Klosterfelde) können ihrer Elf an guten Tagen durch ihre Paraden die Punkte sichern. Gerade Tietz ist aber auch immer für einen Aussetzer – gerade wenn es um hohe Bälle geht – gut.


    Taktik: Dass beide Teams von Beginn an mit offenem Visier spielen, ist eher nicht zu erwarten. Sowohl Einheit-Coach Thomschewski als auch Union-Trainer Gehrke legen beide viel Wert auf Ordnung. Zu erwarten ist, dass die TSG als Heimteam eher die Initiative ergreift und mehr Ballbesitz hat, während Klosterfelde sich mit seinen pfeilschnellen Offensivspielern eher aufs Kontern verlagert.


    Union-Trainer Gehrke war bei der Generalprobe gegen Hennigsdorf nicht ohne Grund wichtig, „zu null zu spielen“. Oberstes Ziel der Gäste dürfte sein, dies auch gegen Bernau zu schaffen.


    Prognose: Vieles spricht für das Spiel am Sonnabend (im Liveticker auf FuPa) für Einheit Bernau. Allen voran die Fitness. Und auch die Qualität des Teams, die man im Sommer trotz einiger Abgänge weiter gesteigert hat. Union Klosterfelde ist hingegen noch nicht in Top-Form und wird wohl alles dafür tun, um mindestens einen Punkt aus Bernau zu entführen. Letzte Saison waren es beim 3:2 Derby-Sieg sogar drei.

  • Enttäuschender Auftakt für Union beim Abenteuer Brandenburgliga.


    Schon die Vorzeichen vor Beginn der Partie beim enorm gut verstärkten Mitaufsteiger Einheit Bernau waren nicht optimal. Verletzungsbedingte Ausfälle und der ein oder andere angeschlagene Spieler im Kader bescherten mir vor dem Spiel Bauchschmerzen.
    Als dann nach wenigen Minuten rot an A.Kraatz gezeigt wurde, war der Nachmittag quasi gelaufen.
    Der in meinen Augen unglücklich agierende Schieri(und sein Assi) übersah vor dem Foulspiel eine in vielen Augen klare Abseitsposition des Einheit Stürmers und beim anschließenden Foul war Kraatz nicht der letzte Mann sondern auf gleicher Höhe mit seinem Verteidigerkollegen. Daher ist gleich rot auch nicht zwingend. Ich hätte mir da mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Naturgemäß sehen das die Bernauer Sportfreunde wahrscheinlich anders.


    Anschließend Bernau natürlich klar spielbestimmend und nutze dann die Abwehrpatzer der Gäste eiskalt aus. Trotz Unterzahl kam aber auch Union zur der einen oder anderen guten Torgelegenheit.
    Einheit schraubte am Ende das Ergebnis auf ein 4:0 und Union verlor durch gelb/rot eine weitere Abwehralternative für das nächste Spiel. Glückwunsch an Einheit und viel Erfolg weiterhin.


    Man muss dieses Spiel aus Union Sicht nun schnell abhaken und sich beim unangenehmen Pokalspiel in Erkner dringend Selbstvertrauen holen für die Heimpremiere gegen Neustadt.


    Ich bete solange für die schnelle Rückkehr von Kapitän Rathmann, der schon fleißig für sein Comeback trainiert.

  • In Eisenhüttenstadt pegelt sich die Zuschauerzahl schon wieder auf die üblichen 100 ein.
    In Eberswalde sogar nur zweistellig gegen Miersdorf, alle Achtung! Tolle Erfolgskonzepte...!
    Vernünftige Konzepte unter alten Namen und endlich mal ein Schlussstrich unter die Selbstdarstellerei einiger Leute! Dann klappts mal wieder mit dem lokalen Fußball.