SG Leipzig Leutzsch Wernesgrüner Landesliga

  • Mittwoch, 5. Oktober 2011


    Im Gespräch: Jamal Engel - Vorstand SG Leipzig Leutzsch



    Wenn der Nachfolgeverein des FC Sachsen Leipzig und somit logischerweise auch der Traditionnachfolger der BSG Chemie Leipzig, die SG Leipzig Leutzsch, in der Öffentlichkeit auftaucht, dann meistens in Verbindung mit dem Namen Jamal Engel. Jamal ist Chemiker durch und durch und ist nicht erst seit dieser Saison in Leutzsch engagiert. Wir wollen die Chance nutzen und mit Ihm ein paar Fragen besprechen, welche sicherlich nicht nur für uns oder den geneigten Chemiker interessant sind, denn immerhin dürfte die SG Leipzig Leutzsch durch die Medien inzwischen in ganz Deutschland bekannt sein.


    Viel Spaß also beim lesen:


    Lucka Supporters:


    Herr Engel, dem Chemievolk sind sie natürlich bekannt, aber unser Blog wird auch von anderen Fußballfans gelesen. Deshalb wäre es interessant, zu Beginn einige Informationen über Sie als Fußballer, Trainer und Menschen zu erfahren. Was also sollte man über die Person Jamal Engel wissen?


    Jamal Engel:


    Ich habe mit 5 Jahren angefangen organisiert Fußball zu spielen. Damals bei Rotation Leipzig und bin dann mit 8 Jahren zu Chemie gekommen. Habe dort den gesamten Nachwuchs biszum Männerbereich durchlaufen.


    Mit der Grenzöffnung ging ich nach Hessen und spielte bis 1993 dort in verschiedenen Vereinen in der Oberliga Hessen, bis ich nach mehreren schwierigen Knieoperationen die Schuhe an den Nagel hängen musste.


    1997 begann ich als Trainer für mehrere Vereine im Leipziger Raum bevor mich dann der FC Sachsen 2004 als Trainer für den Nachwuchsbereich wieder zurück nach Leutzsch geholt hat, und ich von der B - Jugend bis zur ersten Mannschaft alle Mannschaften als Trainer betreut habe.


    Zusätzlich arbeitete ich noch zwei Jahre in der Nachwuchsleitung als verantwortlicher für das Großfeld und das Nachwuchsmarketing im damaligen Leistungszentrum des FC Sachsen Leipzig.


    Lucka Supporters:


    Chemie ist also ein fester Bestandteil in Ihrem Leben! Da verwundert es nicht wirklich, dass Sie auch jetzt -wieder- in Leutzsch aktiv sind. Viele Geschichten gehen um, mitunter negativ belastet, weil Sie sich nun mit der Gründung der SG Leipzig Leutzsch engagieren! Besonders aus den Reihen der Ballsport SG kommen Vorwürfe der Spaltung. Wie und warum gab es die Gründung des Vereins?


    Jamal Engel:


    Ich bin seit 1978 bei Chemie, in meinen Adern fließt sozusagen grün-weißes Blut.


    Zu den Vorwürfen der BallSG gegenüber meiner Person mache ich mir keinerlei Gedanken, da Diese ohne Fundament sind und ich mir darüber im klaren war, was mich in meiner derzeitigen Tätigkeit erwartet. Solange alle negativen Dinge sich auf meine Person fokussieren und der Verein nicht angegriffen wird, kann ich das gut verkraften. Da habe ich ein dickes Fell. Nur wenn es gegen den Verein geht, dann lernen mich die Leute, wie kürzlich passiert, auch mal ganz anderes kennen. Da weis ich mich für den Verein dann mit entsprechend gewichtigen Dingen auch nachhaltig zu wehren, da wir als Verein und auch ich als Person einen ganzen Stab von professionellen Beratern hinter uns wissen.


    Außerdem kennt man auch als Trainer das Geschäft sehr gut und weis genau, daß die Leute positive Meinungen über einen äußern, man viele auch neue Freunde hat, solange man erfolgreich ist. Bleibt der Erfolg aus sieht das ganz schnell auch anders aus. Aber gegen sachliche Kritik habe ich generell nichts einzuwenden, denn wir sind alle nicht fehlerfrei.


    Fakt ist, man hätte den FC Sachsen retten können, wie es auch der Insolvenzverwalter bereits mehrfach in den Medien klar gestellt hat. Doch einige Leute des ehemaligen Vorstandes hatten da wohl weniger Interesse den Traditionverein zu erhalten.


    Somit hatten wir schon im vorigen Jahr die Konzeption zur Erhaltung und Erneuerung des FCS in den Schubladen, welche der Insolvenzverwalter als Vorschlag in den damaligen Vorstand eingebracht hatte, aber dafür keine notwendige Mehrheit fand. Natürlich war die Konzeption an Bedingungen von Sponsoren geknüpft, um frisches Geld in den insolventen FCS zu geben.


    Als wir jedoch erfuhren, daß der FCS abgewickelt werden soll, musste schnell gehandelt werden, da bekannt war, daß die BallSG keine Strukturen und Möglichkeiten zur Übernahme des kompletten Nachwuchses sowie den restlichen Mannschaften geschaffen hatte, obwohl immer behauptet wurde, man will für den Fall der Fälle bereit stehen.


    Zum Thema Teilung oder auch Spaltung kann ich nur daher soviel sagen, daß die Spaltung der grün-weißen Familie mit der Aufnahme des Spielbetriebes der BallSG vollzogen wurde. Denn ursprünglich war die BallSG als Förderverein für den Nachwuchs des FCS und zur Traditionspflege ins Leben gerufen worden, was auch bis zur Aufnahme des Spielbetriebes vor 4 Jahren hervorragend praktiziert wurde, somit die Nachwuchsabteilung des FCS sehr viele Jahre davon profitiert hat.


    Am Ende blieb somit für viele Sponsoren nur noch ein altlastenfreier Neuanfang als Alternative zur BallSG und deshalb gibt es seit dem 21.05.2011 die SG Leipzig Leutzsch e.V.


    Lucka Supporters:


    Die SG Leipzig Leutzsch zeigt im Hinblick auf das, was Kritiker und Skeptiker immer prophezeit haben (Abstiegskampf gleich ab dem ersten Spiel, peinlich wenige Zuschauer und so weiter), eine Entwicklung, die zumindest in Ansätzen an den Mythos vom "Rest von Leipzig" erinnert! Wie beurteilen Sie und der Vorstand den die ersten Wochen im Spielbetrieb? Läuft es wie erwartet oder ist die Entwicklung auch für Euch positiver als erhofft bzw gedacht?


    Jamal Engel:


    Wir haben ja immer betont, daß wir eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen und ich denke auch das uns das gelungen ist. 80% der Spieler in unserem Kader habe ich selbst als Spieler im Nachwuchs bzw. im Männerbereich trainiert. Daher kenne ich von jedem Spieler das Leistungsvermögen und das fußballerische Potential. Dennoch müssen sich gerade die jungen Spieler erstmal nachhaltig im Männerfussball etablieren. Dabei ist natürlich mit entsprechenden Leistungsschwankungen zu rechnen, was hoffentlich auch die Fans so tolerieren.


    Wichtig war uns, da wir den Fokus im Verein auf dem Nachwuchs haben, auch den jungen Talenten eine Chance zu geben, die sie sonst vielleicht nicht in diesem jungen Alter und in dieser Liga bekommen hätten. Und bisher sieht das phasenweise schon ganz ordentlich aus, wenn auch noch viel Luft nach oben ist. Dies ist eine Mannschaft, welche in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden soll. Uns geht es also nicht um den schnellen "HauRuck" Erfolg, sondern um Kontinuität,Nachhaltigkeit und Identifikation zwischen dem Verein, den Spielern und den Fans.


    Lucka Supporters:


    Solide Ansichten! Sie hatten ja beim ersten Fangespräch im Fanprojekt bereits erklärt, dass man mit so wenig Zuschauern wie möglich kalkuliert, damit man hinterher keine Probleme bekommt! Nun ist man zwar logischerweise noch weit davon entfernt, wieder zu alter Stärke ( Zuschauermässig) zu kommen, aber wir hatten im AKS diese Saison teilweise schon fast soviel Zuschauer wie beim FC Sachsen in der letzten Saison! Auch Auswärts sind immer zwischen 100-150 Fans dabei. Wie beurteilt der Vorstand diese Entwicklung?


    Jamal Engel:


    Wir hatten bei der Kalkulation mit ca. 300 Zuschauern pro Heimspiel gerechnet und sind daher sehr erfreut, das der Zuspruch höher ist. Dennoch würden wir uns natürlich noch mehr Zuschauer wünschen, die unsere junge Mannschaft, welche bisher doch recht attraktiven und modernen Fußball spielt, unterstützen. Mit den Fans die bei den Auswärtsfahrten für gute Stimmung und lautstarke Unterstützung sorgen kann man aber sehr zufrieden sein.


    Lucka Supporters:


    Kommen wir nochmal zurück zum Nachwuchs. Die B-Jugend beispielsweise hatte einen nicht so guten Start und auch bei der C-Jugend ist noch viel Luft nach oben. Demgegenüber siehts bei der D- & E- Jugend wirklich gut aus aktuell! Auch wenn gerade bei der SG Leipzig Leutzsch einer der Schwerpunkt im Nachwuchs gesetzt wird, ist es natürlich im Fanfokus immer so, dass man sich auf die 1. Mannschaft konzentriert! Trotzdem gibts immer mal hier und da etwas, was man machen kann um im Jugendbereich helfend zur Hand gehen zu können! Gibts da irgendwas, was man dem interessierten Fan nahe legen könnte? Wie entwickelt sich der Nachwuchsbereich allgemein Eurer Meinung (wenn man das nach so kurzer Zeit schon abschätzen kann)? Es war ja zweifelsohne ein riesen Kraftakt die ganzen Mannschaften auffangen zu können nach der Insolvenzabwicklung des FC Sachsen...


    Jamal Engel:


    Zu tun gibt es immer sehr viel, vor allem für den Nachwuchs. Man muss bedenken, daß alle Mannschaften des Vereins mit neuer Spiel und Trainingskleidung ausgestatten werden mussten. Daher sind Geldspenden für den Nachwuchs immer eine gute Sache, auch wenn man bedenkt das fast alle Nachwuchsteams gerne ein Trainingslager durchführen oder an hochkarätigen Turnieren teilnehmen wollen. Da schüttelt man die Kosten für Fahrten, Übernachtung, Turnierteilnahme etc. nicht einfach so aus dem Ärmel, wenn unsere Kinder und Jugendlichen gute Trainings- und Wettkampfbedingungen haben sollen. Auch die Renovierung und der Ausbau der Kabinen hat eine Menge an Geld verschlungen, war aber dringend nötig, da hier in den letzten Jahren kein Cent mehr investiert wurde.


    Bei den Großfeldmannschaften der A-, B- und C-Junioren müssen wir etwas Geduld haben, da diese jeweils zu 90% aus jungen Jahrgängen dieser Altersklasse bestehen und noch ein weiteres Jahr in dieser Altersklasse spielen können. Die Ergebnisse täuschen also momentan über den wahren Leistungsstand der Spieler und wir werden im nächsten Jahr ganz andere Resultate zu sehen bekommen. Die Mannschaften werden in der nächsten Saison ganz oben in in ihren Ligen mitspielen, vielleicht sogar den Sprung in die Regionalliga schaffen können.


    Lucka Supporters:


    Wo wir gerade beim Thema Geld und Finanzen sind, welche bei Vereinen ja überlebenswichtig sind: Es gibt ja immer wieder die Vorwürfe, dass man keine großen Sponsoren hätte. Einerseits warf man der SG am Anfang vor, sie wäre eine "Tarnfirma" von Red Bull oder das Geld würde von Kölmel fließen, andererseits machte man sich - nachdem dies nicht der Fall war- eher lustig darüber, dass man keinen großen Sponsor hätte! Sie haben dazu schon zum Fangespräch einige Worte gesagt, aber trotzdem nochmal die Frage, ob man Sponsorentechnisch gut aufgestellt ist, oder ob es da sozusagen durchaus noch "klemmt"?


    Jamal Engel:


    Wir haben von Anfang an auf kleine und mittelständige Betriebe aus der Region gesetzt, um in der Breite stabil aufgestellt zu sein. Ein paar größere Sponsoren haben wir natürlich mit Hasseröder, Bad Brambacher oder Schlör auch im Boot, aber nur auf große zu setzen halten wir für sehr leichtsinnig und man sieht am Beispiel des FC Sachsen wie schnell man dort auch in Abhängigkeiten gerät.


    Daher sind wir überwiegend bemüht auch weiterhin Regionale mittelständige Betriebe mit der entsprechender sozialer Verantwortung und dem Fokus auf Nachwuchsförderung für uns zu gewinnen, und in den nächsten Wochen werden auch wieder neue Banden im Stadion und Sponsorenlogos auf der Homepage als auch im Stadionheft zu sehen sein.


    Wir sind mit sehr vielen Unternehmen in interessanten Gesprächen, denen wir unsere Philosophie bzw. das Konzept versuchen schmackhaft zu machen, was uns auch relativ gut gelingt. Deshalb freuen wir uns natürlich über jeden noch so kleinen Sponsor oder Unterstützer, da dies natürlich die vorhandenen neu geschaffenen Strukturen stabilisiert und auch gegebenen Falls einen schrittweisen Ausbau zulässt.


    Lucka Supporters:


    Genau so sollte es auch sein unserer Meinung nach. Es gibt ja in Sachen Sponsoren immer mal wieder Fans, die sich da einbringen möchten. Mitunter kann so was aber auch eher Kontraproduktiv sein! Was ratet Ihr Fans, die Firmen oder dergleichen im Kopf haben die als Sponsoren in Frage kommen? Sollten die Fans selbst aktiv werden, oder sich damit lieber an den Verein wenden, welcher sich dann an die in fragekommenden Firmen wendet?


    Jamal Engel:


    Wenn Fans in dieser Richtung aktiv sind, zeigt es ja durchaus wie verbunden man mit dem Verein ist und das man sich auch einbringen möchte. Und wenn Fans ihre persönlichen Kontakte nutzen können und wollen um dem Verein zu helfen ist das ein sehr gute Sache.Das begrüßen wir natürlich sehr. Jedoch sollte über den Fan selbst lediglich ein Erstkontakt zwischen dem interessierten Sponsor und dem Verein vermittelt werden. Der Rest ist immer Sache des Vereins. Aber eine entsprechende Anerkennung für den Fan, welcher den Kontakt hergestellt hat, wird es von Vereinsseite her dafür immer geben.


    Lucka Supporters:


    Wie sieht es eigentlich mit dem Block neben bzw vor der Geschäftsstelle aus! Dort ist ja noch immer die Hüpfburg für die Kinder aufgebaut und wir haben gehört, das dort so etwas wie ein "Familienblock" geplant ist. Ist da was dran? Von der Idee her eine gute Sache wie wir finden.


    Jamal Engel:


    Ja da ist etwas dran. Wir planen einen Familienblock, aber wir sind eben mitten in der Planung und hoffen Diese bis zum Saisonende im Sommer abgeschlossen zu haben. Die Hüpfburg vor der Gaststätte ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was wir mal als Gesamtkonzept für Familien vorhaben. Aber alles immer Step by Step.


    Lucka Supporters:


    Das klingt wirklich sehr gut! Allgemein ist man da ja auf einem recht guten Weg! Nach dem Vereinsmotto "Hier stimmt die Chemie" gibt es beispielsweise morderate Eintrittspreise und mit Radio Leutzsch und dem Fanforum ist man im Netz inzwischen recht präsent für die informierten Fans! Wie würden Sie mit einigen wenigsten Sätzen jemanden zu überzeugen versuchen, nach Leutzsch zu einem Spiel zu kommen?


    Jamal Engel:


    Der Slogan " Hier stimmt die Chemie" sagt eigentlich alles aus. Wir sind ein junger, moderner und aufstrebender Sportverein, welcher die Tradition des grün-weissen Fußballs in Leutzsch fortsetzen möchte.


    Es sollen Alle Hand in Hand für den Verein da sein und natürlich auch umgekehrt.


    Zum Spiel unserer Mannschaft kann ich nur jedem raten mal ins Stadion zu kommen. Da diese Mannschaft genau den Geist des jungen, modernen, attraktiven und leidenschaftlichen Vereins in ihrer Spielweise zeigt. Und damit verkörpert die Mannschaft mehr als deutlich den Slogan des Vereins.


    Lucka Supporters:


    Kommen wir mal kurz zu etwas, was sicherlich eher weniger erfreulicher ist/war! Das Pokalspiel gegen den RSL hat ja leider eher weniger wegen unseres sportlichen Erfolges für Aufsehen gesorgt, sondern eher für das drumherum! Das Sportgericht hat sein Urteil gefällt und bis auf den Böllerwurf aus den Reihen der Ball SG & RSL Fans (was mit 125 Euro geahndet wurde), wurde keine der Vorwürfe bestätigt! Wir wollen den Tag auch nicht wieder lang aufwärmen, die Positionierung mittels des Bildes, was veröffentlicht wurde, sagt mehr als 1000 Worte! Man muss sich natürlich auch nicht über sinnlose pol. Parolen unterhalten, welche sowieso nichts im Stadion zu suchen haben. Uns interessiert aber, wie Sie zu dem alten Spruch "Nur ein Leutzscher ..." stehen!? Leutzscher Kulturgut was man auch heute noch singen kann oder ein Relikt alter Zeiten? Was denken Sie darüber?


    Jamal Engel:


    Selbstverständlich gehört dieser Spruch nach Leutzsch, genau wie die Farben grün und weiß.


    Der 10:0 Erfolg gegen Roter Stern Leipzig war eine Fußballdemonstration, wie man sie selten in Leutzsch erlebt hat und man hat doch in diesem Spiel gesehen was passiert, wenn "Politiker" gegen Fußballer versuchen Fußball zu spielen. Ich denke das auch die Ereignisse vom letzten Wochenende in Borna zeigen, daß die Probleme nicht in unserem Verein liegen, sondern Roter Stern die Probleme in den Fußballstadien durch seine politische Ausrichtung provoziert und auch zukünftig immer wieder anziehen wird. Dies schadet dem Fußball und kann auch nicht im Sinne des Sportes sein.


    Lucka Supporters:


    Nun steht ja dieses Jahr noch das Spiel gegen die Ball SG an, bei dem wir eigentlich in den Gästeblock müssten! Eine wirklich ungewöhnliche Situation! Sie hatten bereits mehrfach betont, dass es ihnen am liebsten wäre, wenn der Gästeblock geschlossen bliebe und es ein Leutzscher Fussball Fest gäbe. Nun haben sich die Diablos als tonangebende Fangruppe der Ball SG sowohl in Schriftform ( auf Ihrer Webseite), als auch faktisch (durch ihre Unterstützung des Roten Sterns im Pokalspiel gegen uns) im Grunde positioniert. Glauben sie trotzdem, dass dies nich machbar ist? Allein die Polizei wird sicher auf Fantrennung bestehen oder sehen wir das zu verfahren die aktuellen Standpunkte?


    Jamal Engel:


    Das wird man sehen. Da werden noch einige Gespräche und Sicherheitskonferenzen geführt werden müssen. Für mich ist es einfach nur traurig, das grün-weiße Fans, auch wenn sie gegeneinander antreten müssen, nicht ein gemeinsames Fußballfest feiern können. Aber die Diablos haben weder ihrem Verein noch der gesamten grün-weißen Gemeinde einen Gefallen getan in dem sie sich in den Roter Stern Block begeben haben. So etwas macht es dem gesamten Chemievolk nicht leichter einen normalen, respektvollen Umgang miteinander zu pflegen, egal welcher der beiden Leutzscher Vereine sein bevorzugter ist.


    Mein Wunsch wäre es auf jeden Fall gewesen, daß man den Gästeblock zulassen kann, und sich Alle Fans auf dem Norddamm bzw. ihren angestammten Plätzen im Stadion zu einem Spiel im AKS treffen und gemeinsam feiern.


    Lucka Supporters:


    Wir haben ja auch eine kleine Gruppe stimmungsorientierter Fans. Die Curva Passion und die RaZZia Supporters zeigen da ja bei jedem Spiel Einsatz und auch sonst haben wir mit DLE, den Boys Chemie oder Dammsitzpower und so weiter einige teilweise neue aber auch gestandene Fanclubs im Verein! Wie wird die Wiederbelebung des Dachverbands der Fanclubs bewertet? Sie werden ja auch gerne mal als "Hauptfeind" der Ultras bezeichnet! Sind sie wirklich gegen ultraorientierte Gruppen oder nur gegen bestimmte Aktionen? Stichworte: Pyro, Böller usw.


    Jamal Engel:


    Meine Aussagen bezüglich ultra orientierter Fangruppen waren eigentlich unmissverständlich, sind jedoch bewusst aus dem Zusammenhang gerissen worden. Ich habe überhaupt gar nichts gegen diese Fangruppen. Gerade Razzia und Curva sind sehr aktiv, kreativ und positiv. Davon würde ich mir noch mehr Fangruppen wünschen. Auch die Kommunikation ist sehr offen und ehrlich zwischen Vorstand den Fans. Darüber bin auch wirklich sehr froh.


    Mir geht es nur darum, daß sich alle Fans an die vorgegebenen Richtlinien der Verbände und somit natürlich an die Stadionordnung halten. Pyrotechnik ist in deutschen Stadien verboten, daher kann es auch keine zwei Meinungen über diesen Punkt geben.


    Die Wiederbelebung des Dachverbandes erachte ich grundsätzlich für sehr positiv und hoffe auch, daß sich viele von den jungen Fans auch aus den ultra Gruppierungen dort entsprechend kreativ einbringen.


    Lucka Supporters:


    Kommen wir langsam aber sicher zum Ende. Zum Abschluss noch eine Frage:Wo sehen sie die SG Leipzig Leutzsch in einem Jahr?


    Jamal Engel:


    Ich bin bekanntlich kein Hellseher, aber wir wünschen uns doch alle, daß wir uns am Ende der Saison sportlich aber auch in der Öffentlichkeit für jedermann ersichtlich seriös etabliert haben, und alle Mitarbeiter, Fans, Sponsoren, Unterstützer, ehrenamtlichen Helfer aber vor allem die Mitglieder, denen ja bekanntlich der Verein gehört, stolz auf ihren Verein, und das was sie dann in dem einen Jahr geschaffen haben sein können. Wir als Vorstand sind nur die Vertreter aller Mitglieder,versuchen tagtäglich solide Arbeit zu leisten, und werden auch zukünftig alles dafür zu unternehmen, ein gesundes Fundament zu schaffen, um den Verein gesund und kontinuierlich wachsen zu lassen.

  • Mit den Diablos wird es nie eine Vereinigung der beiden Leutzscher Vereine geben.
    Für Vereinigungswillige Chemiker ist der Zug abgefahren.


    Zitat Dies beinhaltet auch die sogenannte „SG Leipzig Leutzsch“. Wurden die Bemühungen um eine einvernehmliche Lösung mit dem FC Sachsen in unseren Reihen zwar skeptisch begleitet, aber dennoch Gespräche als notwendig angesehen, gibt es mit diesem neuen Konstrukt keinerlei Grundlagen für Verhandlungen, die über die Verwaltung unseres Sportparks hinausgehen. Das zeigten auch die vergangenen Wochen, die gekennzeichnet waren von Gängeleien und Sticheleien von Seiten des Hauptpächters und unterstreicht, dass es mit uns nicht zu einem Zusammengehen kommen wird.


    Ihr Statement kann hier nach lesen


    http://diablos-leutzsch.net/

  • [quote='Chemiefreak','index.php?page=Thread&postID=1165156#post1165156']Mittwoch, 5. Oktober 2011


    Im Gespräch: Jamal Engel - Vorstand SG Leipzig Leutzsch


    Lucka Supporters:
    "Nur ein Leutzscher ..." stehen!? Leutzscher Kulturgut was man auch heute noch singen kann oder ein Relikt alter Zeiten? Was denken Sie darüber?


    Jamal Engel:


    Selbstverständlich gehört dieser Spruch nach Leutzsch, genau wie die Farben grün und weiß.


    Der 10:0 Erfolg gegen Roter Stern Leipzig war eine Fußballdemonstration, wie man sie selten in Leutzsch erlebt hat und man hat doch in diesem Spiel gesehen was passiert, wenn "Politiker" gegen Fußballer versuchen Fußball zu spielen. Ich denke das auch die Ereignisse vom letzten Wochenende in Borna zeigen, daß die Probleme nicht in unserem Verein liegen, sondern Roter Stern die Probleme in den Fußballstadien durch seine politische Ausrichtung provoziert und auch zukünftig immer wieder anziehen wird. Dies schadet dem Fußball und kann auch nicht im Sinne des Sportes sein.



    ich baue mir die welt, wie sie mir gefällt


    alles unpolitisch ?


    http://vimeo.com/28640380

    ich war TeBe - ich bin TeBe - ich werde TeBe sein


    Der Internationalismus hört am Strafraum auf


  • aha defens du willst also den ganzen verein wieder in die braune ecke stellen wegen des typs dort auf facebook
    da gibt es aber auch genug bei euch die im linken Antifa Spektrum sehr aktiv sind


    Nochmal das ist alles scheisse ob rechts oder links hat nichts bei Fußballvereinen zu suchen

  • Übernahme von http://leutzscher-einheit.npage.de/


    Fanclub Leutzscher Einheit


    Da die 'freie Presse' nicht Willens ist eine inhaltsorientierte Berichterstattung über das Treffen der 'Leutzscher Einheit', Vorstandsmitgliedern beider Vereine und deren Fans zu publizieren, möchte ich an dieser Stelle ein Protokoll dieses Treffens veröffentlichen.


    Ich weiß, es ist viel Text, aber wem eine Zusammenstellung aus destruktiven Zwischenrufen und dem Zitat irgendeines facebook-users zur Meinungsfindung nicht ausreichen, der sollte das lesen.
    Oder wie der Vorstandsvorsitzende der BSG, Oliver Krause so schön sagte;
    „Denkst du die Bildzeitung möchte das hier zwei Vereine in Frieden miteinander arbeiten? Was lässt sich denn besser verkaufen?“
    Offensichtlich partizipieren noch andere Medienvertreter(die offenbar kein höheres Niveau anstreben als einschlägige Boulevardmedien) von unserer Situation!


    Protokoll:
    Vorstands- und Fan-treffen vom 14.10.2011 im 'Leutzscher Holz'


    Leutzscher Einheit: „Ich möchte alle Fans und alle Sympathisanten von Chemie herzlich willkommen heißen. Gans besonders begrüße ich das Präsidium der BSG Chemie und der SG Leipzig Leutzsch.
    Wir freuen uns das heute da sind; Remo Hoffmann(BSG), Jörg Teile(BSG), Oliver Krause(BSG), Jamal Engel(SGLL), Jens Barthelmes(SGLL) und Frank Schollhammer(SGLL).
    Schön dass ihr gekommen seit. Dankeschön.“
    Applaus
    Leutzscher Einheit: „Wir haben zur Zeit 45 Mitglieder und sind mit der Situation 'SGLL-BSG' absolut nicht zufrieden. Wir gehen völlig emotionslos in die Spiele, Freunde die früher zusammen zu den Spielen gegangen sind haben sich auf die Vereine verteilt, bis auf wenige haben sich die Sponsoren abgewendet und sehr viele Fans bleiben zu Hause.
    Wenn man zum Fußball geht und kein Herzklopfen mehr verspürt, bringt das nichts!
    Die Mehrheit der Fans will die Vereinigung! Vielleicht so 80 %. Wir haben uns schon mit so vielen Leuten unterhalten und die Fans die nicht in irgendwelchen Vereinigungen organisiert sind wollen das definitiv.
    Wir haben uns dieses Ziel auf die Fahne geschrieben und gehen zu jedem Spiel der BSG und der SGLL ins Stadion.
    Wir hören von beiden Seiten immer wieder Vorwürfe gegeneinander, die eigentlich kleinliche Kleinigkeiten sind die groß auf gepuscht werden. Die Gemeinsamkeiten sind viel größer als die Unterschiede.
    Ich denke auch nicht das Politik eine große Rolle spielt. Das ist eigentlich nur der 'Aufhänger'. Beide Seiten werden politischen Lagern zugeteilt. Angeblich ist die SGLL 'rechts' und die BSG 'links' und das kosten die Fangruppen beider Lager aus die sich provozieren wollen, aber jeder weiß selber dass das im Grunde nicht stimmt.
    Wir wollen die Diskussion auf 1 bis 1 1/2 Stunden beschränken, da im Anschluss alle die Gelegenheit haben sollen mit einander ins Gespräch zu kommen.
    Frage von uns an die Vorstände;
    Wie ist eure persönliche Meinung zu einem gemeinsamen grün-weißen Verein?“
    Remo Hoffmann: „Ich muss sagen dass ich das Engagement von euch natürlich in Ehren halte auf der anderen Seite habe ich euch aber auch schon gesagt dass das ein ambitioniertes Ziel ist was ich in absehbarer Zeit nicht unbedingt sehe. Ich persönlich muss sagen dass ich angetreten bin um die BSG voran zu bringen. Dafür wurde ich gewählt. Ich bin da um mich um meinen Verein zu kümmern und da habe ich so genug zu tun dass ich mich nicht um die leutzscher Einheit kümmern kann. Wenn es da Leute gibt die bestrebt sind das voran zu treiben – okay, ich bin aber gewählt um mich für meinen Verein einzusetzen!“
    Rufer aus dem Hintergrund: „Weil du noch in die Hosen geschxxxxx hast als.....“
    laute Zwischenrufe von allen Seiten
    Remo Hoffmann: „Das ist genau das was wir gerade gesagt haben, wo ich sage; pff.... schwieriger Abend!“
    Jörg Teile: „Ich sehe es ähnlich. Wir sind mit Arbeit voll, den Verein BSG Chemie voran zu bringen. Wir kämpfen an allen Ecken und Enden, haben ein sehr gutes Standing bei unseren Fans und Mitgliedern die sehr gut mit machen. Ich kann nur für die BSG reden und nicht für die SGLL, das sollten die Leute von der SGLL tun. Ich freue mich dass wir heute hier sind, denn wenn man mit einander redet kann man vielleicht Wege finden. Im Moment sehe ich da keinen Weg, muss ich ehrlich sagen. Da muss noch einiges geschehen.“
    Rufer aus dem Hintergrund: „Was?“
    Jörg Teile: „Zuallererst müsste mal etwas Vertrauen aufgebaut werden. Das Vertrauen ist im Moment nicht da, denn da ist zu viel passiert in den letzten Wochen und Monaten.
    Das muss erstmal reichen.“
    Oliver Krause: „Ich finde diese Zusammenkunft eine angenehme Geschichte. Es ist wie bei meinen Vorrednern. Wir haben viel im Tagesgeschäft zu tun. Es ist sicher ein heroisches Ziel wieder einen geeinten Verein zu haben, aber momentan sehe ich die einzigen Gemeinsamkeiten in den Vereinsfarben. Mehr Gemeinsamkeiten sehe ich nicht. Es ist viel Porzellan zerschlagen worden und man braucht da recht viel Kleber um das wieder in eine richtige Form zu bringen. Das Ziel von euch ist sicher eine Geschichte über die man nachdenken kann, aber momentan ist die Situation nicht so dass wir dort gehalten sind große Schritte zu gehen. In der Vergangenheit sind halt Sachen abgegangen die nicht so angenehm sind. Vielleicht kann man das ja reparieren.
    Aber ich bin erstmal sehr froh, dass ich als Vorsitzender der BSG Chemie Leipzig so einen Verein habe, mit so ambitionierten, jungen... Sicherlich mögen die zu anderen Zeiten noch in die Hosen geschxxxx haben, das ist mir aber egal. Das sind unsere Fans. Das sind die, die Stimmung machen, die die den Verein leben und für die lohnt es sich auch hier zu arbeiten. Die brauchen wir hier nicht hinter dem Rücken anzuzinken, denn das sind unsere Fans und das ist das Fundament eines jeden Vereins. Der Fan. Und darüber bin ich sehr froh, das ich die 'Diablos', die 'Ultras' in meinem Verein habe.“
    laute Zwischenrufe von allen Seiten
    Leutzscher Einheit: „...Ruhe bitte. Wir wollen hier jeden hören und dann kann sich jeder Zuschauer seine Meinung bilden. Lasst die erstmal weiter erzählen!“
    Jamal Engel: „Wie ihr alle wisst, haben wir von Anfang an gesagt; Wir sind für alles offen, deshalb begrüßen wir auch diese Veranstaltung. Wir wissen auch dass schon die eine oder andere Veranstaltung statt gefunden hat. Wir haben gesagt das dieser Weg lang sein wird und auch nicht einfach, und haben erklärt wie wir dazu stehen und dass man das sicher nicht alles von Heute auf Morgen machen kann, aber Möglichkeiten gibt es da durchaus.
    Einen entscheidender Punkt wird natürlich auch der Fan spielen den Olli hier anspricht... Sprich alle Fans. Die sind da aufgerufen diesen Weg zu gehen, aber es geht wirklich nur Schritt für Schritt, weil wir glauben dass die Gräben wirklich sehr tief sind, dass da Brücken gebaut werden müssen. Das dauert alles eine gewisse Zeit aber wir denken das es da durchaus Möglichkeiten gibt.“
    Jens Barthelmes: „Ich sehe das so wie mein Vorredner, habe hier aber noch eine eigene Meinung dazu. Genau so trotzig wie sich damals die Fangruppe 'Diablos' abgewendet hat vom FC Sachsen und ihre eigene Sache gemacht hat, genau so trotzig wird jetzt gegenüber einer Vereinigung reagiert. Wir waren immer dazu bereit uns zusammen zu setzen und wir sind auch weiterhin dafür offen.“
    Applaus
    Frank Schollhammer: „Erstmal finde ich es sehr gut, dass sich die Leute von der 'Leutzscher Einheit' so sehr engagieren. Ich bin auch ein alter Fan von BSG Chemie, FC Sachsen und dem Nachfolgeverein SG Leipzig Leutzsch und ich sehe es so, dass wir als SG Leutzsch den ganzen Laden hier... nah ja, ich muss sagen gerettet haben. Wir sind jetzt auf einem guten Weg und wir werden vielleicht irgendwann mal eine Gemeinsamkeit mit der BSG finden, aber im Moment finde ich es sehr schwierig.“
    Leutzscher Einheit: „Danke und nochmal Applaus für alle Beteiligten!“
    Applaus
    Leutzscher Einheit: „Nun zur Fragerunde. Wer will?“
    Fan #1: „Ich bin ein alter Fan der Chemie, muss dazu sagen dass ich mich für die SG Leutzsch entschieden habe und habe hier den Eindruck dass die Seite der BSG den Zusammenschluss gar nicht will. Das ist mein Eindruck und das ist traurig.“
    Remo Hoffmann: „Es ist halt schwierig zu sagen was man sich vorstellen kann und was man sich nicht vorstellen kann.Vorstellen kann ich mir vieles, aber ich habe gesagt dass ich aus meiner persönlichen Sicht momentan den Weg dorthin halt nicht sehe. Ihr habt gerade nach den persönlichen Meinungen der Vorstände gefragt und so habe ich geantwortet.“
    Fan #1(nicht am Mikrofon): „... geht nicht, aber miteinander reden? Organisiert reden?“
    Remo Hoffmann: „Nah klar. Wir sind in gewisser Weise Partner. Wir teilen uns hier dieses Grundstück in Leutzsch und natürlich wurden da im Vorfeld auch viele Gespräche geführt in denen beide Seiten ihren Standpunkt zur Kenntnis gebracht haben. Da hat man ja eine gewisse Vorgeschichte, also die Leute die hier am Tisch sitzen.“
    Fan #2: „Ich bin ja nun auch schon ein paar Tage hier dabei, und eins muss ich sagen; Wenn wir hier so einen jungen Freund dabei haben der schon in die Windeln gekxxx hat als wir schon zu Chemie gegangen sind, muss man das nicht so laut kund tun.
    Aber Fakt ist eins; Die Frage die steht ganz einfach. Warum wollt ihr nicht den Weg suchen? Ich bin grün-weiß! Wir alle sind grün-weiß!“
    Applaus
    Fan #3: „Die SGLL hat für mich das beste Nachwuchskonzept dargelegt und deshalb habe ich meinen Sohn hier bei der SGLL belassen. Bei der BSG gab ganz einfach kein Konzept. Herr Engel hat das damals richtig gut vorgelegt vor 250 Eltern und ich bin ein Teil dieser Eltern. Und deshalb bin ich auch für diese Mannschaft. Welches Porzellan wurde zerschlagen?
    Und meine zweite Frage; Welche Sachen müssten noch geklärt werden damit ihr in den Gremien erstmal klar kommt? Sind das persönliche Befindlichkeiten?
    Wir können den Herrn Engel auch austauschen, dann müssten wir aber den Einen oder Anderen von euch auch weg nehmen, weil es die persönlichen Befindlichkeiten sind.“
    Applaus
    Jörg Teile: „Der Hauptgrund liegt in der Geschichte der Entstehung der SGLL und der Nutzungsrechte für den 'Alfred-Kunze-Sportpark'. Wir hatten in der Phase viele Angebote gemacht, dass man etwas gemeinsam auf die Beine stellen kann. Diese sind von Seiten der SGLL immer wieder abgelehnt worden. Man wollte uns also mit aller Macht aus dem Stadion hier raus haben und nicht hier rein lassen. Das war der Grund“
    laute Zwischenrufe von allen Seiten
    Jamal Engel: „Ich möchte die Sache aus unserer Sicht mal klar stellen. Es gab sehr viele Gespräche im Vorfeld. In diesen Gesprächen sind Dinge diskutiert worden. Bei vielen Gesprächen war der Insolvenzverwalter dabei, als Neutraler.
    Wir können von uns behaupten und das auch schwarz-auf-weiß nachweisen; Wir haben alles angeboten was möglich war. Was überhaupt möglich war, auch eine mögliche Zusammenarbeit im Nachwuchs.“
    Zwischenrufer: „Wieso Zusammenarbeit und nicht Zusammenkommen? Wieso nicht als ein Verein?“
    Jamal Engel: „Es waren ja schon zwei da, zu diesem Zeitpunkt als diese Gespräche geführt wurden. Aber die Frage ist berechtigt. Warum denn? Natürlich.“
    Zwischenrufer: „Ja?!“
    Jamal Engel: „Die Frage kann ich auch gerne zurück geben. Warum ist die BSG in den Spielbetrieb gegangen? Sie war als Förderverein für den Nachwuchs gedacht. Dort hat sie Jahrelang richtig gute Arbeit gemacht. Sie war als Traditionspflege-Verein gegründet und sollte den FC Sachsen unterstützen, und ist vor drei Jahren in den Spielbetrieb gegangen. Warum? Die Frage gebe ich gerne zurück.“
    Leutzscher Einheit: „Die Vergangenheit bringt uns nicht weiter. Wir wollen hier Gespräche für die Zukunft! Wer will weitere Fragen stellen?
    Fan #4: „Auch ich bin Uralt-Fan, man könnte auch sagen; Ich beobachte seit 48 Jahren den Niedergang des leutzscher Fußballs.
    Vor einundzwanzig Jahren hat es in Deutschland eine Wiedervereinigung von zwei vollkommen unterschiedlichen Ländern gegeben. Warum soll es denn so sein das zwei Vereine die eine gemeinsame Vergangenheit haben nicht zusammen kommen und immer nach hinten schauen. Wenn das nicht passiert ist das der Tot für den gesamten leutzscher Fußball.“
    Applaus
    Oliver Krause: „Um auf die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zurück zu kommen, da war es so dass ein Land tot war und am Boden lag. Beide Vereine liegen nicht am Boden!
    Wir haben im Schnitt 1200 Zuschauer und ich glaube nicht dass 80 % davon mit der SGLL zusammen gehen und eine Vereinigung des leutzscher Fußballs wollen. Unsere Zuschauer kommen zur BSG und da bin froh darüber dass wir so eine Resonanz haben wie sie der FC Sachsen nicht gehabt hat. Ich sehe das als eine super Entwicklung.“
    Leutzscher Einheit: „Nah, im ersten Spiel hattet ihr 1700 Zuschauer. Davon zehrt eure Statistik. Im letzten Spiel hattet ihr auch nur noch 700. Die Tendenz geht klar nach unten. Andererseits gehen viele zu beiden Vereinen.“
    Jamal Engel: „Eigentlich sind beide Präsidien heute hier angetreten um sich Meinungen der Fans anzuhören und Vorschläge zu hören wie sie sich diesen Weg vorstellen. Das währe für uns sicher sehr interessant.“
    Fan #5: Ich gehe zur BSG seit 1.7. und ich sehe die Ursachen darin dass die Vorstände sich nicht grün sind. Warum vertragt ihr euch denn nicht?
    Jamal Engel: „Sehe ich nicht so.“
    Fan #5: „Warum?“
    Jamal Engel: „Weil es nicht so ist.“
    Fan #5: „Ist nicht so? Herr Krause?“
    Zwischenrufer: „Thema Geld?!“
    Fan #5: „Zum Beispiel.“
    Oliver Krause: „Ist das jetzt eine Frage? Thema Geld?!“
    Fan #5: „Nein, das ist keine Frage. Hier wird gesagt 80 % sind für eine Einheit, aber hier wird, hab ich den Eindruck, nur ein Verein angepisst und das ist die BSG. Verstehe ich eigentlich nicht!“
    Leutzscher Einheit: „Wir gehen ja nun zu allen zwei Spielen und wenn wir auf dem Dammsitz reden, muss ich sagen; Ich kenne kaum jemanden der dagegen ist. Viele sind skeptisch aber nicht dagegen!“
    Oliver Krause: „Der Jamal hat eine sehr interessante Frage gestellt. Wir sitzen hier und müssen euch Rede und Antwort stehen und ihr müsst aber mal sagen; Wie stellt ihr euch das denn vor? Wie soll denn das funktionieren? Wo fängt man denn an? Wo hört man auf?“
    Fan #6: „Vielleicht mal miteinander reden? Ein Bier trinken?“
    Oliver Krause: „Ich glaube ihr wisst gar nicht dass wir eigentlich mit einander klar kommen, im Groben.“
    Fan #6: „Das ist eine Nachricht die mich erfreut!“
    Jamal Engel: „Mal noch zur Ergänzung; Es muss ja im Endeffekt zwei Mitgliederversammlungen geben. In diesen Mitgliederversammlungen muss eine Mehrheit zu Stande kommen. In beiden Vereinen. Ich erinnere da nur an die letzte vom FC Sachsen. Ich bin da sehr skeptisch, dass wir in beiden Vereinen dafür eine Mehrheit finden. Deshalb ist es für die Vereine sehr interessant wie sich die Fans diesen Zusammenschluss vorstellen. In welcher Zeit und auf welchem Weg?“
    laute Zwischenrufe von allen Seiten
    Leutzscher Einheit: „Wir haben zu diesem Treffen geladen damit wir miteinander reden. Das ist doch ein Anfang. Wir können euch nicht sagen wie ihr das zu machen habt. Die Fans müssen sich grün werden und dann eben auch die Vorstände. Das seid ihr nicht. Das ist eine Lüge, wenn ihr das so sagt.“
    Jamal Engel: „Das ist eine ganz schöne Unterstellung. Wir reden täglich zusammen, nur mal so.“
    Jens Barthelmes: „Habt ihr denn schon mit den anderen Fangruppen gesprochen? Mit den 'Diablos'? Was ich da gerade für Sachen im Internet lese, das ist volle Ablehnung!“
    Fan #7: „Ich erlebe das hier als eine einseitige Geschichte, eine Art Tribunal gegen den Vorstand der BSG. Die Grundvoraussetzung um miteinander klar zu kommen, ist dass man akzeptiert was auf der anderen Seite da ist und es als solches annimmt. Wenn man das alles in Frage stellt kann man nicht miteinander reden. Es zeigt auch hier die Gesprächsatmosphäre das es noch nicht so weit ist. Ich habe nicht mehr in die Windeln geschxxxxx, als ich 1967 das erste mal zu Chemie ging. Der FC Sachsen hat mich weg getrieben. Ich habe die Goldketchenträger und die Alphatiere gesehen, die da an der Spitze waren. Ich kenne ein paar persönlich. Eine Erkenntnis daraus war zur BSG zu gehen. Das muss man zur Kenntnis nehmen, dass dort in den letzten drei Jahren was entstanden ist. Ich bin mittlerweile wieder in die BSG eingetreten und bin heute im Aufsichtsrat. Ich sehe es auch beim Vorstand. Das ist doch keine persönliche Provilierungsucht. Hier gibt es eine Mitgliedschaft die sich für bestimmte Dinge einsetzt. Diese Mitgliedschaft hat diesen Verein zu Stande gebracht. Ich war tief enttäuscht als sich die SGLL gegründet hat und das damit zu begründen das die BSG vor drei Jahren den Spielbetrieb aufgenommen hat, da kann ich keinen Zusammenhang sehen. Wenn eine Zusammenarbeit entstehen soll, müssen wir uns erstmal mit allem Respekt anschauen und da gibt es nicht nur 'Diablos', da gibt es auch solche Alten wie mich. Aber ihr merkt selber an der Art wie wir miteinander reden, dass das ganz in den Kinderschuhen ist. Das braucht Zeit.“
    Zwischenrufer: „Es hat selten jemand so sachlich geredet wie du. Respekt!“
    Leutzscher Einheit: „Es wurde gefragt ob wir schon mit den 'Diablos' geredet haben. Haben wir. Aber wir können uns ja mal eine Meinung anhören. Ist jemand von den 'Diablos' da?
    Fan #8(Diablos): „Wir stehen zur BSG Chemie Leipzig und zu dem Papier was wir vor drei Jahren ausgegeben haben und darin sind die Gründe zu finden warum wir damals gegangen sind. Das ist für jeden Interessierten zu ergoogeln. Dann findet ihr das alles fein, säuberlich aufgelistet. Zum Hier und Jetzt stehen wir weiterhin zur BSG und zu unserem Kommunikee was wir am Anfang der Saison raus gegeben haben und darin steht eindeutig; dass wir zu einer Zusammenarbeit über die Stadion-frage hinaus, nicht mit der SG Leipzig Leutzsch zusammen arbeiten wollen.“
    Leutzscher Einheit: „Ich akzeptiere diese Meinung erstmal, so wie wir uns das vorgenommen haben. Aber ich möchte sagen; Die 'Diablos', die 'Ultras' der BSG, sie waren nie 'Chemie Leipzig', sie sind nicht 'Chemie Leipzig' und sie werden nie 'Chemie Leipzig' sein.“
    laute Zwischenrufe von allen Seiten
    Leutzscher Einheit: „Wir sind 'Chemie Leipzig' und nicht irgendeine Ultragruppierung oder irgendwelche anderen Fangruppen. Wir, die wir heute alle hier im Raum sind, wir sind 'Chemie Leipzig'. Das wollte ich damit sagen!“
    Applaus


    An dieser Stelle(ca.1 Stunde) möchte ich abbrechen.
    Die anschließende Diskussion über das 'Gästeblockthema' zum „Derby“ kann nur ins Leere führen, da die Stadt Leipzig für den 7.11. eine Sicherheitskonferenz mit der Polizei und den Vereinen angesetzt hat. Da nach werden sich beide Vereine entsprechend äußern.
    Zu erwähnen wäre noch der Vorschlag einer Dame, einen Fragebogen zu erstellen um die Meinung der Fans zu konkretisieren. Dieser solle dann zu den Spielen im Stadion verteilt und anschließend wieder eingesammelt werden.


    PS: Ich fand die Gespräche NACH der Gesprächsrunde am besten!


    Sport frei

  • Nur das man bei den Videos der SG LL eindeutig rechtsextreme Gesänge hört und bei der BSG nicht ;)
    Ebenso werden in Radebeul 300 Hooligans ERWARTET (!), was im Endeffekt erscheint, ist eine ganz andere Sache (siehe Heidenau: gleiche Distanz zu Dresden, nur auf der anderen Seite ;) )


    Unabhängig der Historie finde ich den Ausspruch "Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher" extrem dämlich ... Ach was rede ich: Nur ein Sebnitzer ist ein Deutscher :D

  • Übernahme von http://leutzscher-einheit.npage.de/


    Fanclub Leutzscher Einheit
    ...


    Heißt also konkret, dass ein Zusammengehen der Vereine prinzipiell denkbar ist (wann auch immer), aber bei der BSG sich die Diablos absolut quer stellen. Sollten sich in den Vereinen Mehrheiten für den Zusammenschluss finden, werden die Diablos (vermutlich) wieder austreten und dem Verein den Rücken kehren.
    Damit ensteht die gleiche Situation, wie sie vor 3 (?) Jahren beim FC Sachsen war.
    Glückwunsch (an beide Vereine): Einmal im Kreis gedreht und 2 Ligen tiefer gelandet.

    Dies ist nicht für RTL, ZDF und Premiere, ist nicht für die Sponsoren oder die Funktionäre, nicht für Medienmogule und Ölmilliardäre!

  • Unabhängig der Historie finde ich den Ausspruch "Nur ein Leutzscher ist ein Deutscher" extrem dämlich ...


    Du hast eben keine Leipziger Derbys mitgemacht, oder ? Selbst auswärts fühlte man sich immer noch zuhause und wußte wo man ist. :D

    In dieser schönen Stadt, ist kein Platz, für nullende Bullen aus Österreich !

  • Derby gegen BSG Chemie steht auf der Kippe


    Leipzig. Von der Papierform könnte es eine einfache Sache werden am Sonntag. Die SG Leipzig Leutzsch (SGL) läuft um 14 Uhr im Alfred-Kunze-Sportpark auf und spielt mit schnellen Pässen nach vorn. 90 Minuten und einige Tore später ist der Gegner vom Radebeuler BC 08 geschlagen und das Punktekonto der Grün-Weißen um drei weitere Zähler gewachsen.


    SGL-Vorstandssprecher Jamal Engel glaubt nicht, dass es so glatt läuft. „Das wird ein schweres Spiel“, sagt er. Radebeul ist zwar nur drei Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt, ließ aber mit einigen Ergebnissen aufhorchen. Das Team von Trainer Jan Seifert, der einst auch für den 1. FC Lok Leipzig als Spieler ein Jahr lang seine Schuhe schnürte, gewann zu Hause gegen die BSG Chemie Leipzig.


    Gegen die Staffelfavoriten aus Markranstädt und Kamenz verloren die Rand-Dresdner nur knapp und unglücklich. „Da stehen einige erfahrene Spieler im Kader“, weiß auch Engel. Dennoch: Die SGL will am Sonntag die Punkte 20 bis 22 holen. Verzichten muss Trainer Dirk Havel auf den gelb-gesperrten René Ledwoch. Möglicherweise fehlt auch Alexander Bury nach seiner roten Karte gegen Heidenau. „Die Strafe ist aber noch nicht da“, berichtete der SGL-Sprecher.


    Sollte Kamenz in Plauen nicht gewinnen, würden die Leutzscher bei einem eigenen vollen Erfolg auf den zweiten Platz vorrücken. Diese Platzierung könnte am Ende der Spielzeit richtig wertvoll sein und zum Aufstieg berechtigen. „Die genauen Regelungen kennt derzeit niemand“, so Engel. Durch die Ligareform in den beiden höheren Spielklassen sei der Qualifikationsmodus derzeit schwer zu durchdringen.


    Engel freut sich zunächst über die günstige Wetterprognose für Sonntag. Mit 500 bis 600 Zuschauer rechnet er, dem Stammpublikum der SGL. Obst sei im Stadion ausdrücklich als ganze Frucht erlaubt. Eine kuriose Entscheidung vor dem Spiel der BSG Chemie in Markranstädt am Sonnabend sorgt für Gesprächsstoff in der Leipziger Fanszene. Früchte dürfen an diesem Tag nur geschnitten mit ins Stadion gebracht werden. Die Hausherren wollen so Äpfel als Wurfgeschosse verhindern. „Das gilt bei uns nicht, wir wollen den Fans nicht ihre Vitaminration nehmen“, meinte Engel mit einem Augenzwinkern.


    Ob diese Regelung auch beim Derby gegen die BSG Chemie am 26. November gilt, könnte sich schon kommende Woche entscheiden. Am Montag treffen sich die Vereine mit Stadt und Polizei zur ersten Sicherheitsberatung für dieses Partie. „Es könnte sein, dass das Spiel noch verlegt wird“, erklärte Engel. An diesem Tag sind sächsische Polizisten bei einem Castor-Transport gebunden. Deshalb wurde bereits das Spiel des 1. FC Lok bei Dynamo Dresden II abgesagt.


    Quelle: LVZ-Online

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    Sollte Kamenz in Plauen nicht gewinnen, würden die Leutzscher bei einem eigenen vollen Erfolg auf den zweiten Platz vorrücken. Diese Platzierung könnte am Ende der Spielzeit richtig wertvoll sein und zum Aufstieg berechtigen. „Die genauen Regelungen kennt derzeit niemand“, so Engel. Durch die Ligareform in den beiden höheren Spielklassen sei der Qualifikationsmodus derzeit schwer zu durchdringen.

    Nur für den Fall, das zum Saisonende lediglich 4 Oberliga Mannschaften in die neue Regionalliga Nordost aufsteigen, weil kein NOFV-Verein in die 3. Liga aufsteigt und NOFV-Mannschaften alle 3 Absteiger aus der 3.Liga stellen, steigt wie gehabt aus jedem Landesverband auch nur eine Mannschaft in die Oberliga auf.
    Dieses Szenario ist aber höchst unwahrscheinlich!

    In allen anderen Fällen gibt es infolge der Aufstiegstregelung (siehe pdf-Dokument, Seite 18 Link zu den Amtlichen Mitteilungen Nr. 03 mehr als die 4 garantierten Regionalligaaufsteiger und entsprechend auch mehr Aufsteiger aus den Landesverbänden in die NOFV-Oberliga. Egal wieviele zusätzliche Aufsteiger es tatsächlich geben wird, stellt dann Sachsen zum Sasisonende auch 2 Oberligaaufsteiger!

  • Ich stells mal hier rein:
    Fantrennung beim Spiel SGLL-BSG Chemie :gruebel:



    Ich kann mir fast nicht vorstellen das dieses Spiel ruhig über die Bühne geht,was dann jedoch fatale Folgen für beide GW Vereine in Leutzsch haben dürfte.Was sich auch an Hopping Interessenten angesagt hat verheißt nichts gutes im AKS.
    Die Kommentare unter dem Artikel sind auch nicht gerade das wahre
    Ich hoffe mal das sich die Vernunft der Chemiker ob SG LL oder BSG durch setzt :schal2:

  • Ich hoffe mal das sich die Vernunft der Chemiker


    Hier von der Krabbelgruppe BSG gesprochen. Das Hinspiel gehört der BSG, also wird diese im "heimischen" Gefilde, trotz nur Mietergastrolle den größeren Zuspruch haben. Da eben auch viele nicht klar positionierte Besucher natürlich kaum in den Gästeblock der SG Leutzsch gehen werden, sondern wie gewohnt das Stadion betreten, wird die BSG da ein ganz großes Übergewicht erreichen und nach dem Spiel versuchen die Rolle ausnutzen zu können. Das Hinspiel zieht eben mehr als das Rückspiel, das ist klar. Die Zuschauerzahl verbucht also die BSG für sich, was natürlich nicht der Realität entsprechen würde. Ein Kräfteverhältnis ist an dieser Stelle als Schwachsinn anzusehen. Der noch größere Schwachsinn sind natürlich die beiden Leutzscher Vereine. Schon einer hätte es schwer genug, aber das ist ja wieder eine völlig andere Geschichte.

    In dieser schönen Stadt, ist kein Platz, für nullende Bullen aus Österreich !

  • Zum Abschluss gab es nochmal ein 6:0 Sieg gegen Merkur Oelsnitz mit dem 5 Tore Pack von Andy Müller.
    Eine ziemlich gute 1.Halbserie gespielt das junge zusammen gewürfelte Team um Trainer Dirk Havel.
    Wenn die 3 unnötigen Heimniederlagen gegen Radebeul 1:3, Oberlaußitz Neugersdorf 1:2 und den FC Eilenburg 2:3
    nicht gewesen wären wo man die Gegner eigentlich auch im Griff hatte aber durch individuelle Fehler einlud zum Tore schießen wer weiß wo die Jungs jetzt ständen.
    Spielbericht SG LL- Merkur Oelsnitz
    http://www.sg-leipzig-leutzsch…wernesgruener-sachsenliga

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