Regelfrage des Tages (25., 26.02.09)

  • Ein bereits verwarnter Angreifer verliert den Ball an einen Verteidiger, der durch ein faires Tackling den Ball "wegspitzeln" konnte. Der Verteidiger gerät hierbei durch den Schwung über die Seitenlinie, der Ball bleibt im Spiel. Aus Verärgerung über den erneut verlorenen Zweikampf - die beiden hatten im Laufe des Spiels bereits mehrere Duelle geliefert - bespuckt der Angreifer den Verteidiger, der sich noch knapp außerhalb des Spielfeldes befindet. Welche Maßnahmen muss der Schiedsrichter nun treffen?


    Gruß
    Uwius ;)

    Fußball ohne Schiedsrichter? - U N M Ö G L I C H ! -

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  • "Maßnahmen" ist ein hübsches Wort - klingt so nach "Einsatzhundertschaft mit Wasserwerfer verständigen". ;)


    Jedenfalls gibt es :rotekarte: für das Lama und SR-Ball (weil der "Tatort" außerhalb des Feldes ist)

    Der Klügere gibt nach. Deshalb wird die Welt von den Dummen regiert.

  • Auflösung:


    Der Schiedsrichter hat das Spiel zu unterbrechen und der verteidigenden Mannschaft einen indirekten Freistoß am Ballort zuzusprechen. Der Angreifer ist mit der Roten Karte des Feldes zu verweisen.


    Gruß
    Uwius ;)

    Fußball ohne Schiedsrichter? - U N M Ö G L I C H ! -

  • Uwius
    Mal ne Frage:
    Warum ist hier ein indirekter Freistoß zu verhängen. Regel 12 verlangt bei Spuckattacken gegen Spieler, die zum Spiel gehören, einen direkten Freistoß dort wo dieser getroffen wurde oder getroffen werden sollte. Da dies hier jedoch nicht möglich ist, müsste doch auf SR-Ball am Ballort entschieden werden. Oder:?:

  • Seit dieser Saison werden Wurfvergehen wie folgt gehandhabt:


    Vom Feld ins Feld: direkter FS


    Von Außerhalb ins Feld: indirekter FS am Ballort


    Vom Feld nach Außerhalb: indirekter FS am Ballort.


    Von Außerhalb nach Außerhalb: Schiedsrichterball.


    Der Grund für den indirekten Freistoß ist einfach: Es wird wie unerlabtes Betreten/Verlassen des Feldes gewertet,