SV Tasmania Berlin

  • MIT HERZ UND EFFIZIENZ

    Tas dreht das Spiel nach der Pause +++ Hartwig gleicht zwei Mal aus +++ Kirli und Ujazdowski schießen entscheidende Tore +++ Schelenz hält den Sieg fest +++ Reichel-Elf rückt in der Tabelle auf Platz 4 vor


    Gefahr im Verzug: Daniel Ujazdowski (Nr. 7) ist seinem Gegenspieler mal wieder entwischt und nimmt das Sparta-Tor ins Visier (Foto. SV Tasmania/E. S. Nickel)


    Nach der bitteren 0:3-Pleite im Neukölln-Derby beim TSV Rudow in der Vorwoche galt es für das Team von Tas-Trainer Mario Reichel an diesem Sonntag bei Sparta Lichtenberg, ein bisschen Wiedergutmachung zu betreiben – auch, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Dass dies kein Kinderspiel werden würde, war allerdings von Vornherein klar, denn Aufsteiger Sparta hat sich in der Berlin-Liga gleich im oberen Mittelfeld der Tabelle etabliert und spielt – nach Einschätzung des eigenen Trainers Kostic – immerhin den besten Fußball der Liga. Selbstbewusste Worte, die jedoch auch nicht ganz von ungefähr kommen. So sollte die Spielstärke der Lichtenberger den Tasmanen auch aus der letzten Saison noch gut in Erinnerung gewesen sein, als man an gleicher Stelle im Pokal gegen den damaligen Landesligisten nur äußerst knapp nach einem Pausenrückstand und zwei späten Toren mit 3:1 gewinnen konnte. Und heute sollte es ganz ähnlich laufen.
    VERDIENTER PAUSENRÜCKSTAND


    Doppelpacker: Romario Hartwig
    In der Anfangsphase entwickelte sich ein flottes, ansehnliches Spiel, in dem sich beide Mannschaften jedoch keine klaren Torchancen erarbeiten konnten. Lediglich ein (mit dem Arm) im Strafraum geblockter Volleyabschluss von Nicola Thiele und ein gefährlicher Kopfball von Daniel Ujazdowski nach der anschließenden Ecke für Tas sowie ein Lattentreffer für Sparta nach einem überraschenden Heber aus 40 Metern Torentfernung sprangen dabei in den ersten zehn Minuten heraus.
    Das Geschehen verlagerte sich jedoch zusehends weiter in die Hälfte der Neuköllner, weil die Lichtenberger doch insgesamt zielstrebiger und vor allem systematischer nach vorne spielten. Der Führungstreffer in der 29. Minute kam daher zwar mit der ersten wirklich guten Gelegenheit, aber dennoch nicht ganz überraschend. Mit zwei schnellen Pässen spielte sich Sparta über die von Tas in dieser Szene etwas vernachlässigte rechte Abwehrseite in den Strafraum, wo Stürmer Benjamin Griesert die Ablage in die Mitte trocken mit links zum 1:0 für den Gastgeber verwertete.
    Auch in der Folge behielt Sparta das Spiel im Griff, war im Mittelfeld präsenter und verhinderte gefährliche Zuspiele der Neuköllner in die Spitze, so dass Tas in der gesamten ersten Halbzeit eigentlich ohne eine echte Großchance blieb. Auf der Gegenseite blieb Sparta hingegen gefährlich und hatte zumindest noch einen wirklichen Hochkaräter, den Torwart Robert Schelenz jedoch klasse parierte. So ging es für die Tasmanen mit einem verdienten 0:1-Rückstand in die Pause. Kein Grund zur Panik allerdings, ging es doch vor einem Jahr im angesprochenen Pokalspiel mit dem gleichen Zwischenstand in die Kabine. Damals steigerte sich Tas in der zweiten Halbzeit deutlich, um das Spiel letztlich noch zu drehen.
    TAS GIBT ALLES – UND SIEGT AM ENDE


    Joker-Tor: Mehmet Okan Kirli
    Davon war zu Beginn der zweiten Hälfte jedoch zunächst wenig zu sehen. Vielmehr schnürte Sparta Tas gleich mal im eigenen 16er ein, wo die Neuköllner einige brenzlige Situationen – inklusive eines erneuten Lattentreffers von Sparta sowie eines elfmeterwürdigen Einsteigens eines Tas-Verteidigers – zu überstehen hatten. Dementsprechend aus dem Nichts fiel der Ausgleich. Nach einer abgefangenen Ecke für Sparta spielte der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Mehmet Okan Kirli einen genialen Diagonalball nach rechts heraus zu Ujazdowski, der ungestört bis in den Strafraum der Lichtenberger vordringen konnte. Dort behielt er die Übersicht und bediente Romario Hartwig auf der linken Seite, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste (50.).
    In der Folge entwickelte sich ein temporeiches Berlin-Liga-Spiel, in dem beide Mannschaften auf Sieg gingen und in dem Tas nun gut dagegenhielt und schnell nach vorne spielte. Das nächste Tor fiel jedoch auf der anderen Seite, und zwar ausgerechnet in einer Phase, in der sich das Spiel langsam wieder zu beruhigen schien, und ausgerechnet durch einen krassen Fehler eines Leistungsträgers dieser Tas-Saison: eine harmlose Flanke wollte Linksverteidiger Eddie Udeoka unbedrängt zu Torwart Schelenz zurückköpfen, verschätzte sich dabei jedoch massiv und legte den Ball direkt Sparta-Stürmer Griesert auf, der die Ruhe behielt, Schelenz noch umkurvte und seinen zweiten Treffer an diesem Tag erzielte (67.).
    Ein übler Tiefschlag eigentlich, aber irgendwie war schon unmittelbar nach dem erneuten Rückstand zu spüren, dass es dabei nicht bleiben, sondern – ganz im Gegenteil – hier noch einiges gehen würde für Tas. Insbesondere Udeoka war natürlich darauf erpicht, seinen Blackout wieder wettzumachen – was erfreulicherweise auch bereits in der 70. Minute gelang: auf der linken Seite freigespielt drang er mit Tempo in den Strafraum ein, ging an seinem Gegenspieler vorbei und brachte den Ball kurz vor der Torauslinie noch in die Mitte, wo Hartwig den Kopf hinhielt und den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2 über die Linie drückte.
    Nun hatte Tas natürlich Oberwasser. Und auch wenn Sparta weiterhin gut mitspielte und nur eine weitere Glanzparade von Schelenz – in Kooperation mit der Querlatte (der dritte Lattentreffer von Sparta heute) –sein Team vor einem erneuten Rückstand bewahrte, so war doch zu spüren, dass das Spiel nun zugunsten der Neuköllner kippte. In der 83. Minute war es dann soweit: Nach einem Einwurf für Sparta eroberte Tas auf der rechten Seite den Ball, woraufhin sich Ujazdowski an 2-3 Lichtenberger Verteidigern vorbei in den Strafraum tankte und dort auf Kirli ablegte, der allein vor dem Sparta-Keeper die Nerven behielt und überlegt ins rechte untere Eck einschob.
    In verbleibenden Minuten versuchte Sparta natürlich noch mal alles, kam aber zu keiner nennenswerten Torchance mehr. Vielmehr eröffneten sich den Tasmanen Räume zum Kontern, den sie in der ersten Minuten der Nachspielzeit zur endgültigen Entscheidung nutzten: Nachdem Udeoka den angreifenden Spartanern den Ball in der Vorwärtsbewegung abgeluchst hatte, spielte er einen öffnenden Pass auf den auf der rechten Seite startenden Ujazdowski, der so allein aufs Tor zulief. Offensichtlich wollte er nach zwei Torvorlagen nun auch einmal selbst treffen und spielte den Ball deshalb nicht ab, sondern chippte ihn aus relativ spitzen Winkel am Sparta-Keeper vorbei zum 4:2 ins lange Eck (90.+1).
    Bei diesem Ergebnis blieb es. Tasmania landete somit einen wichtigen Auswärtssieg in einem sehr gutklassigen Berlin-Liga-Match – in dem die Gastgeber sicher nicht die schlechtere Mannschaft waren, wohl aber die ineffektivere. Erfreulich für Tasmania im Umkehrschluss, dass die Chancenverwertung dieses Mal stimmte, die in den Wochen zuvor doch sehr zu wünschen übrig ließ, bei diesem Spiel – neben der Moral, nach doppeltem Rückstand wieder zurückzukommen – jedoch den Ausschlag zu unseren Gunsten gab. In der Tabelle rückt Tas damit auf Rang 4 vor und behält den Anschluss an die Tabellenspitze, die es am kommenden Sonntag zuhause im Werner-Seelenbinder-Sportpark gegen den Nordberliner SC weiter zu attackieren gilt.
    Spielbericht: Vittorio Kowalski
    Fotos(2): SV Tasmania/Schikowski
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  • Berliner SC
    Tiefe Trauer über dem Hubertussportplatz
    14. Mar 2018:

    Damatang Camara, unserer Spieler der Ersten Herren, ist gestern Abend bei einer Trainingseinheit

    zusammengebrochen und kämpfte seit diesem Moment mit Hilfe des Notarztes um sein Leben. Schon im Krankenhaus, verlor er nach wenigen Stunden diesen Kampf. Wir sind völlig fassungslos!
    Nicht nur die BSC-Gemeinde sondern auch die ganzen Freunde des Berliner Fussballs sind tief bestürzt und voller Trauer, weil wir mit Dammi nicht nur einen hervorragenden Fussballspieler mit eingebauter "Torgarantie",sondern vor allem einen tadellosen Sportsmann und sehr feinen
    Menschen, der bei jedem, der mit ihm bekannt wurde einen bleibenden Eindruck hinterließ. Wie beliebt Dammi war, zeigen die vielen, vielen Beileidsbekundungen aus der ganzen Fussballszene. Ausdruck findet sie auch in einer von Tasmania initierten Spendenaktionzu Gunsten der Familie auf die wir nicht nur hinweisen möchten sondern auch bitten, großzügig zu unterstützen! Wir trauern in diesen Stunden mit seiner Familie und sprechen ihr unser tiefstes Mitgefühl aus. Anbei
    die offizielle Presseerklärung. 

  • Berliner Morgenpost

    VORBERICHT ZUM SPIEL AM 15.04.2018 12:00 UHR

    Hat SV Tasmania Berlin die Niederlage verdaut?

    Berlin-Liga: BFC Preussen – SV Tasmania Berlin (Sonntag, 12:00 Uhr)
    Am kommenden Sonntag trifft BFC Preussen auf SV Tasmania Berlin. BFC Preussen gewann das letzte Spiel gegen FSV Spandauer Kickers mit 1:0 und belegt mit 35 Punkten den zehnten Tabellenplatz. SV Tasmania Berlin dagegen musste sich im vorigen Spiel Sp. Vg. Blau-Weiss mit 1:2 beugen. Das Hinspiel zwischen SV Tasmania Berlin und BFC Preussen endete 2:3.

    Gewinnen auf dem eigenen Platz gehört in dieser Saison nicht zu den Stärken von BFC Preussen. Auf heimischem Rasen schnitt der Gastgeber jedenfalls ziemlich schwach ab (4-1-7). BFC Preussen ist im Fahrwasser und holte aus den jüngsten fünf Matches sieben Punkte. Die Bilanz von BFC Preussen nach 24 Begegnungen setzt sich aus elf Erfolgen, zwei Remis und elf Pleiten zusammen.

    SV Tasmania Berlin bekleidet mit 47 Zählern Tabellenposition vier. Der Gast tritt mit einer positiven Bilanz von zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen an. 15 Siege, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen stehen bis dato für SV Tasmania Berlin zu Buche.

    Ins Straucheln könnte die Defensive von BFC Preussen geraten. Die Offensive von SV Tasmania Berlin trifft im Schnitt mehr als zweimal pro Match. Gegen SV Tasmania Berlin rechnet sich BFC Preussen insgeheim etwas aus – gleichwohl geht SV Tasmania Berlin leicht favorisiert ins Spiel.

  • SV Tasmania Berlin siegt in der Fremde

    Berlin-Liga: BFC Preussen – SV Tasmania Berlin, 1:2 (1:1)
     Hat SV Tasmania Berlin die Niederlage verdaut?

    SV Tasmania Berlin verbuchte einen 2:1-Arbeitssieg gegen BFC Preussen. Die Ausgangslage sprach für SV Tasmania Berlin, was sich mit einem knappen Sieg auch bestätigte. Das Hinspiel beim Gast hatte BFC Preussen schlussendlich mit 3:2 gewonnen.Im Vergleich zum letzten Spiel startete BFC Preussen mit zwei Änderungen. Diesmal begannen von Gliszczynski und Starcevic für Müller und Horchert. Auch SV Tasmania Berlin baute die Anfangsaufstellung auf drei Positionen um. So spielten Bonasewicz, Asma und Kirschner anstatt Kirli, Hartwig und Sahin.Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Egzon Ismaili sein Team in der 32. Minute. BFC Preussen bejubelte noch das letzte Erfolgserlebnis, als Leonard Kirschner für den Ausgleich sorgte (36.). Mit einem Unentschieden ging es für beide Teams in die Halbzeitpause. Als Serbülent Ulutürk in der 63. Minute für Daniel Ujazdowski auf das Spielfeld kam, war im zweiten Durchgang noch nicht viel passiert. Das 2:1 von SV Tasmania Berlin bejubelte Julian Loder (67.). Als Schiedsrichter Tim David Horacek die Begegnung beim Stand von 2:1 letztlich abpfiff, hatte SV Tasmania Berlin die drei Zähler unter Dach und Fach.Trotz der Niederlage behält BFC Preussen den zehnten Tabellenplatz. In den letzten fünf Begegnungen holte der Gastgeber insgesamt nur vier Zähler.Nach diesem Erfolg steht SV Tasmania Berlin auf dem dritten Platz der Berlin-Liga. SV Tasmania Berlin sammelt weiterhin fleißig Erfolge, von denen man jetzt schon 16 vorzuweisen hat. In der Bilanz kommen noch zwei Unentschieden und sieben Niederlagen dazu. Nächster Prüfstein für BFC Preussen ist 1.FC Schöneberg (Sonntag, 12:30 Uhr). SV Tasmania Berlin misst sich am selben Tag mit SpVgg Hellas-Nordwest (12:30 Uhr).

  • BFC Preussen - SV Tasmania Berlin 1:2
    Preussen bleibt die Wundertüte der Liga, und kann wieder keinen Schritt nach oben machen. Einmal gewinnen Sie, einmal verlieren Sie. Tasmania erholt sich gut von der unglücklichen Niederlage bei Blau-Weiß 90. Tas Trainer Tim Jauer: Wir haben uns die verloren gegangenen Punkte vom letzten Spiel zurückgeholt. Ein Remis war auch möglich. Preussen hat zu viel liegengelassen. Haben vier Großchancen zum Ausgleich vergeben. Preussen Coach Nikolai Klarkowski: Wir müssen mindestens einen Punkt holen. Unsere Chancenauswertung war mangelhaft. Hatte einige hundertprozentige Chancen. Das Spiel war toll. Darauf können wir aufbauen

    Schiedsrichter: Tim-David Horacek

    Tore: 1:0 Egzon Ismaili (32.), 1:1 Leonard Kirschner (36.), 1:2 Julian Loder (67.)

  • TASMANIA SIEGT 2:1 IN LANKWITZ

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    Da ist er drin: Julian Loder (nicht im Bild) trifft zum 2:1, Kirschner (l.) und Bähr jubeln(Foto: SV Tasmania/E. S. Nickel)


     

    Nach der unglücklichen Niederlage bei Blau-Weiß nun wieder Sieg – Preussen verschießt mehrfach aus aussichtsreicher Position – Trotzdem verdienter Sieg, da Tas mehr für’s Spiel machte

    Bei bestem Fußballwetter traf Tasmania auf den BFC Preussen, der diese Saison zwar im Mittelfeld versackt ist. Doch es war wie jedes Jahr ein enges Spiel, dass Tas am Ende aber verdient gewann. Zunächst mussten aber einige fehlende Spieler ersetzt werden. Die Verletzungen von Tolga Sahin und Romario Hartwig sowie die Gelb gesperrten Eddie Udeokaund Mehmet Okan Kirli sorgten für Personalengpässe. Als Stoßstürmer agierte Leonard Kirschner, der sich für seinen läuferischen Fleiß auch mit einem Tor belohnte und in der Verteidigung rückte Janek Bonasewicz in die Abwehr.

    NACH RÜCKSTAND SCHNELLER AUSGLEICH

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    Neu im Team: Janek Bonasewicz

    Ein Volleyschuss aus freilich spitzem Winkel sorgte für das erste Lebenszeichen der Gastgeber, bei Tas hielt Arber Shuleta aus der Distanz drauf, doch in beiden Fällen meisterten die Torhüter den jeweiligen Warnschuss. Tasmania machte das Spiel, während Preussen einmal mehr mit Konterfussball ihre Spitzen in Szene setzen wollten. Die Taktik schien zunächst aufzugehen, da nach über einer halben Stunde Ismaili nur noch einen Verteidiger vor sich hatte – der ein resoluteres Einschreiten daher scheute – und netzte mit dem ersten nennenswerten Angriff ein. Tasmania musste nun noch mehr machen aus der optischen Überlegenheit und bekam unerwartete Unterstützung: ein Freistoß auf links ließ der Torwart abprallen, Kirschner reagierte blitzschnell und staubte zum 1:1 ab. Nur vier Minuten nach dem Rückstand schon der Ausgleich. Mit dem Remis gingen die Mannschaften in die Kabinen, während der Anhang auf der Tribüne mit Schlagern beschallt wurde.

    Die zweite Halbzeit pendelte dann wie schon zuvor zwischen einem munteren Schlagabtausch und einem lauen Sommerkick. Für Gefahr im Tas-Strafraum sorgten die Angriffe der Preussen über deren linke Seite. Augenscheinlich konnten sie dort Abstimmungsschwierigkeiten ausmachen, denn gleich mehrfach tankte sich dort immer einer zur Grundlinie durch und spielte dann in den Rücken der Abwehr. Doch am Ende scheiterten sie wahlweise am Außenpfosten oder an unserem Keeper Robert Schelenz. Obendrein segelte ein Ball noch auf das Gestänge des tasmanischen Gehäuses.

    ETWAS GLÜCK UND LODER MACHEN DEN UNTERSCHIED

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    Matchwinner: Julian Loder

    Doch auch für Tas ergaben sich Chancen, eine Hereingabe verpassten sowohl Julian Loder als auch Kirschner. Gerade Loder übernahm Verantwortung und marschierte mit dem Ball durch die Reihen der Preussen. Und genau dieser Loder loderte den Ball wieder einmal in die Maschen. Zunächst konnte der Preussen-Keeper nach einem imposanten Schuss noch parieren, doch die verursachte Ecke fand eben den tasmanischen Innenverteidiger, dessen Kopfball im langen Eck einschlug (67.). Nun ging Tas erstmals in Führung und gab diese auch nicht mehr ab.

    Dies hatte man allerdings auch der preussischen Abschlussschwäche zu verdanken, die einmal mehr über die rechte Abwehrseite eindrangen und ablegten, doch erneut mittig auf Schelenz zielten, der auch diesen Versuch problemlos abwehren konnte. Im Gegenzug Freistoß für Tas, am langen Pfosten schlich sich Lucas Bähr an, doch diesmal rettete der Außenpfosten für die Gastgeber. Gegen Ende des Spiels wurde auch Trainer Tim Jauer laut, jedoch nicht aufgrund des Spiels, sondern nach einer Attacke auf Yildirim Tokmak. Dabei ärgerte sich die Tas-Bank nicht hauptsächlich über den dadurch unterbundenen Konter, sondern die Grätsche mit gestreckten Beinen. Der Preussen-Trainer sah aber schon im Vorfeld ein anderes Foul und schimpfte seinerseits über den Referee. Fehler machen alle, aber wirklich gravierend war nur die Abseitsentscheidung gegen Kirschner, der korrekt stand, einfach nur schneller am Ball und schon auf und davon gewesen wäre – doch der Assistent unterband die mögliche Vorentscheidung. Am Schluss konnten sich beide Torhüter noch einmal auszeichnen, bevor der Trainer das Comeback von Mark Schmidt anzeigte. Dieser stand schon bereit, doch der pünktliche Schlusspfiff vertagte diesen Wechsel auf kommende Woche.

    Durch den Sieg klettert Tasmania auf Rang 3! Kommende Woche trifft Tas auf Türkspor / ex-Hellas Nordwest, die sich in akuter Abstiegsgefahr befinden.

    Spielbericht: Martin Senz

    Fotos: SV Tasmania/Nickelé (1) bzw. Schikowski (1)

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