SV 1932 Klein Belitz

  • ESV Lok Rostock - SV Klein Belitz I 5:2 (3:0)

    Zum verspäteten Rückrundenauftakt stand für die Männermannschaft des SV Klein Belitz gleich das Kellerduell gegen den ESV Lok Rostock an. Durch die überraschend deutliche dritte Punktspielniederlage in Folge (2:5) rutschte die Dethloff-Elf zunächst auf einen Abstiegsplatz.
    Nach der schleppenden Vorbereitungsphase fanden sich die Gäste auf dem Kunstrasen von Beginn an nur schwer zurecht. Durch fehlende Zuordnung und großen Abständen zu den Gegenspielern bekamen die Belitzer keinen Zugriff auf das Spiel. Der Gegner, der in den vorherigen sechs Spielen nur gegen den Tabellenführer verlor, bestätigte dagegen seine ansteigende Form und zeigte sich spielerisch klar überlegen. Nachdem Torwart Andreas Rachow zunächst noch zur Ecke parierte (15.), war er in der 22. Minute dann machtlos. Julius Hertel nutzte einen Abwehrfehler und schob zum 1:0 ein. Nur Sekunden später folge der nächste Rückschlag, als Hertel einen Steilpass zum 2:0 verwertete (23.). Die Gäste wirkten in der Offensive dagegen meist ideenlos und konnten ihre Angreifer kaum in Szene setzen. Zwar entstanden durch Christian Riemann (28./gehalten) und Christian Block (33./Latte) auch vereinzelt eigene Torchancen, doch den nächsten Treffer erzielte wiederum der Gegner. Julius Hertel nutzte in der 38. Minute einen Abpraller und sorgte mit seinem dritten Treffer für den ernüchternden 3:0-Halbzeitstand.
    Im zweiten Durchgang starteten die Belitzer dann mit dem frühen Anschlusstreffer. Nach Pfostenschuss von Pierre Woschniak nutzte Marco Loppnow den Nachschuss zu seinem vierten Saisontor (52.). Um dem Spielgeschehen eine Wende zu geben, reichte dieser Treffer allerdings nicht aus. Lok Rostock blieb weiterhin überlegen und scheiterte zunächst nur am guten Torwart Andreas Rachow (67.). Wenig später schraubten erneut Julius Hertel (70.) sowie Finn Leopold (77.) den Spielstand dann aber auf 5:1 in die Höhe. Zwar gaben sich die Gäste bis zum Ende nicht auf, doch reichte es in der Nachspielzeit nur noch zu etwas Ergebniskosmetik. Der eingewechselte Nick Dukat schob eine Vorlage von Mario Rahmel zum 2:5-Endstand ein.
    Im achten direkten Duell beider Teams zogen die Belitzer damit erstmals den Kürzeren und mussten den Gegner in der Tabelle vorerst vorbeiziehen lassen.


    Fazit: Unser schlechtestes Saisonspiel. Wir bekamen keinen Zugriff auf das Spiel und kassierten im wichtigen Abstiegsduell eine letztlich hochverdiente Niederlage.


    Torfolge:
    1:0 Hertel (22.)
    2:0 Hertel (23.)
    3:0 Hertel (38.)
    3:1 Loppnow (52.) – Woschniak
    4:1 Hertel (70.)
    5:1 Leopold (77.)
    5:2 Dukat (90.) – Mario Rahmel


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Marcinkowski (80. Dukat), Kommoß, Woschniak (58. Pahling), Block, Reich (46. Laatz), Riemann, Bahr, Loppnow, Mario Rahmel
    Lok: Orlowski, Holtzer, Stäglin, Olk (80. Bachmann), Leopold, Schulz, Richter, Kunstmann, Spieß (69. Knüppel), Hertel (83. Rosenow), Drechsler


    Schiris: Michael Eulitz, Maik Hohler, Mario Bräunig
    Z: 50 (15 Belitzer)

  • SV Klein Belitz I – TSV Bützow II 0:8 (0:4)


    Der SV Klein Belitz bestätigte am Ostersonnabend sein derzeitiges Formtief und kassierte im Derby gegen die Verbandsliga-Reserve des TSV Bützow ein ungeahntes 0:8-Debakel.
    Schon in den drei vorherigen Duellen beider Teams waren die Belitzer jeweils unterlegen, doch diesmal offenbarte sich ein deutlicher Klassenunterschied. Nach einer ersten Schrecksekunde durch einen Lattenkopfball von Robert Grabowski (1.) waren bereits nach sechs Minuten alle guten Vorsätze dahin. Nach dem 0:1-Rückstand durch Stefan Kuchenbecker entwickelte sich eine einseitige Partie. Die Heimelf gewährte den Gegenspielern zu viel Raum und fand zu keiner Zeit richtig in die Zweikämpfe. Der TSV hatte somit leichtes Spiel und erhöhte den Spielstand bis zur Pause schon auf 4:0. Robert Grabowski nach einer Flanke von Sebastian Lehmann (13.), Christian Boldt per Nachschuss nach Lattenfreistoß von Stefan Kuchenbecker (29.) sowie der durchstartende Maik Hehl (42.) waren dabei die Torschützen. Zu allem Überfluss sorgte ein Platzverweis für Mario Rahmel fortan für eine Unterzahl (44.).
    Eine ähnliche Aufholjagd wie im Hinspiel (4:5) gelang dieses Mal somit nicht. Das Spielgeschehen verlief auch im zweiten Durchgang weiterhin nur in eine Richtung. Ein Strafstoßtor von Robert Grabowski brachte auch frühzeitig das 0:5 ein (49.). Der nunmehr beste Angriff der Liga zeigte sich dann auch im weiteren Verlauf unnachgiebig. Stefan Kuchenbecker (63.) und Sebastian Lehmann (73./FE) erhöhten auf 7:0, ehe Max Haack mit dem 8:0 noch die höchste Heimniederlage der Vereinsgeschichte perfekt machte.
    Nach nunmehr vier Niederlagen in Folge mit insgesamt 21 Gegentoren bleiben die Belitzer zunächst auf einem Abstiegsplatz. An der Tabellensituation hat sich aber trotz der Pleite vorerst nichts geändert. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt weiterhin nur zwei Punkte, während der TSV durch den achten Saisonsieg bis auf Platz drei kletterte.

    Fazit: Bei uns läuft momentan kaum etwas zusammen. Bützow war uns in allen Belangen klar überlegen und bescherte uns die höchste Heimniederlage der Geschichte.


    Torfolge:
    0:1 Kuchenbecker (6.)
    0:2 Grabowski (13.)
    0:3 Boldt (29.)
    0:4 Hehl (42.)
    0:5 Grabowski (49./FE)
    0:6 Kuchenbecker (63.)
    0:7 Lehmann (73./FE)
    0:8 Haack (75.)


    Rote Karte: Mario Rahmel (44./Belitz)


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Marcinkowski, Cerncic (46. Pahling), Woschniak (46. Laatz), Block, M. Kracht, Riemann (82. D. Kracht), Bahr, Loppnow, Mario Rahmel
    Bützow II: Krüger, Boldt, Haack, T. Wegner (60. Leu), Hehl (70. Voigt), Borsdorf (46. Adam), Lehmann, Kuchenbecker, Algner, Zeh, Grabowski


    Schiris: Mirko Tomaschek, Phillipp Tautenhahn, Tom Suckow
    Z: ca. 60 (ca. 30 Gäste)

  • SV Klein Belitz I – UFC Arminia Rostock 0:1 (0:1)


    Nach zuvor zwei deftigen Pleiten zum Rückrundenauftakt präsentierte sich der SV Klein Belitz am vergangenen Sonntag wieder in deutlich besserer Verfassung. Zwar setzte es gegen den UFC Arminia Rostock eine knappe 0:1-Niederlage, doch bot die Dethloff-Truppe dem Tabellenzweiten stark Paroli.
    Die Vorzeichen standen vor der Partie noch denkbar schlecht. Während die Belitzer zuvor viermal in Folge verloren, musste sich der Gegner in seinen letzten sieben Spielen nur beim Tabellenführer geschlagen geben. Die Gastgeber starteten im Vergleich zur Vorwoche aber auf sechs Positionen verändert in das Duell und legten das Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive. Durch geringe Abstände zu den Gegenspielern und gute Zweikampfführung fand der Gegner dann auch kaum zu einem geordneten Spielaufbau. So dauerte es bis zur 37. Minute ehe der UFC zu seiner ersten gefährlichen Torchance kam. Nach einer Kopfballverlängerung verzog Angreifer Thomas Reimer aber freistehend aus Nahdistanz. Auf der anderen Seite entstanden zwar ebenfalls nur wenige Tormöglichkeiten, doch lauerte die Belitzer Offensive geduldig auf Konter. Der 17-jährige Justin Laatz hatte dann auch zweimal einen Treffer auf dem Fuß scheiterte aber neben dem Pfosten (18.) auch an einem guten Torwartreflex (45.). Die Gäste zeigten sich kurz vor der Pause dagegen plötzlich gnadenlos effektiv. Thomas Reimer tauchte nach einer glücklichen Ballstafette frei vor Torwart Andreas Rachow auf und ließ diesem keine Abwehrchance (42./0:1).
    Auch nach dem 0:1-Pausenrückstand zeigten sich die Belitzer aber unverändert engagiert und gewährten dem Gegner weiterhin nur wenige Freiräume. Arminia kam somit im gesamten zweiten Durchgang zu keiner nennenswerten Torchance mehr. Zwar fehlte dem eigenen Angriff ebenso die letzte Durchschlagskraft, doch sorgten der eingewechselte Dennis Kracht sowie die jungen Nick Dukat und Justin Laatz immer wieder für Entlastung. Letztere Beiden erarbeiteten sich auch die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nachdem sich Justin Laatz stark durchsetzte, traf Nick Dukat mit dem schwächeren linken Fuß aber nur den Pfosten (59.). Letztlich sollte es in der verteilten Partie dann auch nicht mehr zum möglichen Ausgleich reichen, doch stimmt die gezeigte Leistung wieder positiv für die kommenden Aufgaben im Abstiegskampf.

    Fazit: Im Vergleich zu den Vorwochen zeigten wir ein völlig anderes Gesicht und ließen den Gegner kaum ins Spiel kommen. Für einen Punktgewinn sollte es gegen den Tabellenzweiten trotz vorhandener Möglichkeiten aber noch nicht reichen.


    Torfolge:
    0:1 Reimer (42.)


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Block, Cerncic, Wichmann, Loppnow, Reich (62. D. Kracht), Riemann, Bahr (83. Heuckendorf), Laatz, Dukat
    Arminia: Seegebrecht, Oberthür, Wienecke, Gräfe (34. Wiethölter), Hantusch, Mews, Röbke, Hein, Knüppel, Freede, Reimer (59. Westendorff)


    Schiris: Siegfried John, Uwe Lang, Maximilian Bregulla
    Z: 60 (2 Gäste)

  • TSG Neubukow – SV Klein Belitz I 2:2 (1:0)


    Der SV Klein Belitz verpasste es am vergangenen Sonnabend einen entscheidenden Befreiungsschlag im Abstiegskampf zu landen und kassierte im Auswärtsspiel bei der TG Neubukow in der Schlusssekunde noch den bitteren 2:2-Ausgleich.

    Nach der guten Leistung aus der Vorwoche fand die Dethloff-Elf beim Tabellenneunten zunächst noch kaum in die Partie. Nachdem Torwart Andreas Rachow noch zweimal parierte, war er beim 0:1-Rückstand durch Chris Rosentreter dann machtlos (16.). Auch in der Folgezeit wirkte die Hintermannschaft nicht immer sattelfest, ließ aber zumindest kaum mehr klare Torchancen zu. Auf der anderen Seite dauerte es sogar bis zur 41. Minute, ehe Nick Dukat den ersten nennenswerten Torschuss abgab.

    Wie ausgewechselt betraten die Belitzer dann nach der Pause den Platz. Nick Dukat mit einem mustergültigen Kopfball (49.) und Christian Riemann per Nachschuss (54.) drehten den Spielstand binnen fünf Minuten in eine eigene Führung. Bis kurz vor dem Ende verhinderte die Defensive dann jegliche gegnerische Torgefahr, sodass der Sieg in greifbarer Nähe schien. In den Schlussminuten warf Neubukow aber nochmal alles nach vorne und erzielte nach einem Eckball in der Schlusssekunde noch den bitteren 2:2-Ausgleich.

    Zwar sammelten die Belitzer nach vorher fünf Pleiten in Folge wieder einen Punkt, doch fühlte sich dieser durch den Ausgleich in der Nachspielzeit der Nachspielzeit letztlich wie eine Niederlage an.


    Fazit: In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel komplett im Griff. Für uns zwar der erste Punkt nach vorher fünf Pleiten, doch durch den Ausgleich in der Nachspielzeit der Nachspielzeit wieder eine gefühlte Niederlage.


    Torfolge:

    1:0 Rosentreter (16.)

    1:1 Dukat (49.) – Block

    1:2 Riemann (54.) – Wichmann

    2:2 Alkalaf (90.+5)


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Block (83. Marcinkowski), Kommoß, Wichmann, Woschniak (90.+2 C. Jonischkies), Riemann, Laatz, Loppnow, Bahr, Dukat (90.+3 Heuckendorf)

    TSG: Krüger, Wulff, Pannenborg, Dinse, Dommack, Alkalaf, Gloede, Steinke, Hodam, Rosentreter, Farzat


    Schiris: Till Greve, Mohsen Jahed, Rudi Scherff

    Z: 25 (8 Belitzer)

  • SV Klein Belitz I – SSV Satow 2:2 (0:1)


    Der SV Klein Belitz blieb auch im achten Spiel in Folge sieglos und kam am vergangenen Sonntag nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen den SSV Satow hinaus.

    Auch der Gegner fuhr zuletzt ausschließlich Negativergebnisse ein und verlor alle drei Rückrundenspiele. Vor über 100 Zuschauern übernahmen die Gäste aber von Beginn an das Kommando. Die Belitzer fanden im ersten Durchgang kaum eine feste Zuordnung und kamen in den Zweikämpfen meist einen Schritt zu spät. Zudem war der eigene Angriff mit den jungen Nick Dukat und Justin Laatz durch zaghaftes Nachrücken meist auf sich alleine gestellt. Zu einer klaren Torchance sollte es somit auch bis zur Pause nicht reichen. Zwar kam auch Satow kaum zu ernsthaften Möglichkeiten, belohnte sich für seine Angriffsbemühungen kurz vor der Halbzeit aber noch mit einem Freistoßtor. Nico Oemler traf mit einem abgefälschten Schuss von der Straftraumgrenze zum 1:0 (38.).

    Mit Beginn der zweiten Hälfte stellte sich die Heimelf dann aber besser auf den Gegner ein und kam prompt zum glücklichen Ausgleich. Ein harmloses Torwartrückspiel von Martin Haack landete durch einen Platzfehler im eigenen Gehäuse (49.). Die Belitzer schöpften nun neuen Mut, konnten ihre Angriffe aber weiterhin kaum zu Torchancen vollenden. Stattdessen brachte ein sehenswerter Fallrückzieher von Toni Altmann nach einer unzureichenden Klärungsaktion den erneuten Rückstand ein (63.). In der Schlussphase drängte die Dethloff-Elf aber auf den nochmaligen Ausgleich und wurde in der 84. Minute auch für den Einsatz belohnt. Nach einer Hereingabe von Ralf Marcinkowski setzte sich Justin Laatz stark gegen seinen Gegenspieler durch und schob den Ball überlegt zum 2:2 ins Netz. Durch sein erstes Tor im Männerbereich sicherte der ehemalige Satower damit zumindest einen Punkt im Abstiegskampf der Kreisoberliga.


    Fazit: Nach schwacher erster Halbzeit und 0:1-Rückstand zeigten wir nach der Pause endlich mehr Mut. Letztlich zwar das achte sieglose Spiel in Folge, nach zweimaligem Rückstand aber eher ein gewonnener Punkt in einem spannenden Derby.


    Torfolge:

    0:1 Oemler (38.)

    1:1 Haack (49./ET)

    1:2 Altmann (63.)

    2:2 Laatz (84.) – Marcinkowski


    Belitz: Kaussow, Tempelmann, Marcinkowski, Wichmann, Woschniak (46. C. Jonischkies), Loppnow, Block, Riemann (77. D. Kracht), Bahr, Laatz, Dukat (54. Mario Rahmel)

    Satow: Lutte, Bässler, Bulmann, Penzin (69. Bendin), Oemler (83. Lange), Götz, Roehl, Altmann, Haack (54. Milewski), Frömming, Bradtka


    Schiris: Mario Bräunig, Mirko Tomaschek, Peter Wacker

    Z: 105 (ca. 25 Gäste)

  • FSV Kühlungsborn II – SV Klein Belitz I 4:1 (1:0)


    Der SV Klein Belitz kassierte am vergangenen Sonnabend seine zwölfte Saisonniederlage. Bei der Landesliga-Reserve des FSV Kühlungsborn zog die abstiegsbedrohte Dethloff-Elf mit 1:4 den Kürzeren.

    Auf dem Kunstrasen des Tabellendritten war die Favoritenrolle vor der Partie klar verteilt. Beim heimstarken Gegner, der zuvor nur zwei seiner letzten 22 Heimspiele verlor, wollten die Belitzer daher mit einer defensiven Taktik ihre Chance suchen. Zwar kamen die Gastgeber dennoch zu einigen guten Torchancen, doch bewahrte Torwart Andreas Rachow sein Team einige Male vor einem Gegentor (7., 15., 18., 30.). Nur nach einem Eckball war er bei einem platzierten Schuss aus dem Rückraum dann machtlos (23./1:0 durch Bob Weigel). Die Gäste behielten ihr Konzept aber bei und setzten bei klarer gegnerischer Überlegenheit auch ihre eigenen offensiven Nadelstiche. Justin Laatz (17., 25.) und Christian Riemann (27.) blieben im Abschluss aber glücklos.

    Der Gegner nutzte nach dem Seitenwechsel dagegen seine ersten beiden Torchancen, um das Spiel plötzlich frühzeitig zu entscheiden. Neben einem Schuss aus zwanzig Metern Torentfernung (49./Richie Ahrens) sorgte ein unglückliches Eigentor von Daniel Tempelmann (51.) für einen deutlichen 0:3-Rückstand. Die Belitzer blieben fortan aber weiter diszipliniert und gewährtem dem FSV nur noch wenige klare Tormöglichkeiten. Stattdessen verkürzte Justin Laatz nach Zuspiel von Christian Riemann und anschließend starker Einzelleistung gegen die beste Abwehr der Liga vorübergehend auf 1:3 (79.). Der Schlusspunkt blieb aber der Heimelf vorbehalten. Ein abgefälschter Freistoß von René Schultz stellte den alten Abstand prompt wieder her und brachte noch den 1:4-Endstand ein (84.).

    Zwar zogen sich die Belitzer trotz des klaren Ergebnisses insgesamt gut aus der Affäre, doch nach zuletzt neun Spielen ohne Sieg wuchs der Rückstand zum rettenden Ufer vorerst auf vier Punkte an.


    Fazit: Unser taktisches Konzept ging weitgehend gut auf. Ein Doppelpack nach der Pause entschied dann aber das Spiel. Wir blieben aber weiter diszipliniert und hielten die Niederlage zumindest in Grenzen.


    Torfolge:

    1:0 Weigel (23.)

    2:0 Ahrens (49.)

    3:0 Tempelmann (51./ET)

    3:1 Laatz (79.) – Riemann

    4:1 Schultz (84.)


    Rot: Granz (83./Kühlungsborn)


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Wichmann, Kommoß, C. Jonischkies (26. Cerncic), Block, Reich, Riemann, Bahr (60. Marcinkowski), Mario Rahmel, Laatz

    Kühlungsborn: Nowak, Westphal, Schultz, Storch, Wahl (86. Pavel), Jonathan Niemann, Müller, Granz, Wille, Weigel (51. Schumann), Ahrens


    Schiris: Andreas Kämpfe, Bernhard Hartfiel, Lutz Friedel

    Z: 50 (9 Belitzer)

  • SV Klein Belitz I – SG Fiko Rostock 5:2 (3:0)


    Der SV Klein Belitz fuhr im Kellerduell gegen die SG Fiko Rostock einen langersehnten und wichtigen Sieg ein. Gegen den Tabellenletzten setzte sich die Dethloff-Elf nach zuvor neun sieglosen Spielen in Folge mit 5:2 durch.

    Der Gegner wartete in seinen letzten zehn Spielen sogar vergeblich auf einen einzigen Punktgewinn, hatte im Nachholspiel am Maifeiertag aber die erste Torchance zu verzeichnen. Nach wenigen Minuten landete ein Distanzschuss mit Unterstützung des starken Windes am Querbalken. Insgesamt lieferten die Gastgeber aber eine konzentrierte Defensivleistung ab und ließen trotz Gegenwind zunächst keine klaren Tormöglichkeiten mehr zu. Durch schnelles Umschaltspiel entstanden auf der anderen Seite dagegen eigene Torchancen. Nachdem Christian Riemann noch am Torwart scheiterte (4.), wurden die nächsten Gelegenheiten dann auch konsequent genutzt. Marco Loppnow (5.), Rico Bahr (17.) und Mario Rahmel (30.) verwerteten Steilpässe konzentriert zu einer komfortablen 3:0-Halbzeitführung.

    Mit dem Windvorteil im Rücken stellten die Belitzer zunächst auch nach dem Seitenwechsel klar die bessere Mannschaft. Mario Rahmel nach Zuspiel von Justin Laatz (46.) sowie der eingewechselte Dennis Kracht per Nachschuss nach einem Freistoß (62.) schraubten den Spielstand auf 5:0 in die Höhe. Nur einmal in den vergangenen sechs Jahren gelangen in einem Heimspiel ebenso viele Tore. Trotz der deutlichen Führung verlor die Heimelf durch taktische Umstellung des Gegners im weiteren Verlauf aber etwas die Ordnung. Zwar entstanden durch Rico Bahr und Mario Rahmel weiterhin gute Torchancen, doch Tore erzielten in der Schlussphase nur noch die Gäste. Robert Graap per Foulelfmeter (77.) und Christian Krassow per Weitschuss (90.) betrieben somit noch etwas Ergebniskosmetik.

    Der erste Heimsieg seit Oktober war zuvor aber längst besiegelt, sodass die Belitzer durch den hochverdienten Sieg im Kellerduell neuen Mut im Abstiegskampf schöpften.


    Fazit: Nach zuletzt neun Spielen ohne Sieg belohnten wir uns endlich für den Aufwand der vergangenen Wochen. Trotz klarer 5:0-Führung wirkten wir im zweiten Durchgang zwar nicht immer souverän, fuhren letztlich aber hochverdient den wichtigen Sieg im Kellerduell ein.


    Torfolge:

    1:0 Loppnow (5.) – Woschniak

    2:0 Bahr (17.) – Kommoß

    3:0 Mario Rahmel (30.) – Wichmann

    4:0 Mario Rahmel (46.) – Laatz

    5:0 D. Kracht (62.) – Mario Rahmel

    5:1 Rob. Graap (77./FE)

    5:2 Krassow (90.)


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Wichmann (68. Heuckendorf), Kommoß, Woschniak (68. Reich), Loppnow, Block, Riemann (46. D. Kracht), Bahr, Mario Rahmel, Laatz

    Fiko: Schultz, Krause (65. Krassow), A. Graap, Kauffeldt, Holtz, Thoms, Müller, Griesberg, Burmeister (46. Pöghe), Scharmentke, Rob. Graap


    Schiris: Steffen Wagenknecht, Maik Horn, Andy Schmidt

    Z: 45 (3 Gäste)

  • SV Klein Belitz I – FC Rostock United 2:3 (2:2)


    Der SV Klein Belitz bezog am vergangenen Sonntag eine bittere Heimniederlage und verpasste es damit den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen entscheidend zu verkürzen. Gegen den FC Rostock United verlor die Dethloff-Elf kurz vor dem Ende noch mit 2:3.

    Dabei nutzte die Heimelf zunächst den Aufwind aus dem vorherigen Sieg gegen Fiko Rostock (5:2) und erwischte einen Start nach Maß. In den ersten zwanzig Minuten wurde der Gegner nahezu überrollt. So startete die Offensive einige gute Angriffe und schoss auch eine frühe 2:0-Führung heraus. Mario Rahmel (12.) und Nick Dukat (17.) nutzten jeweils starke Vorlagen von Sturmpartner Justin Laatz zu ihrem dreizehnten bzw. dritten Saisontor. Einzig die Chancenverwertung ließ zu diesem Zeitpunkt zu Wünschen übrig. So vergaben Justin Laatz (8. gehalten/24. Pfosten), Dennis Kracht (10. gehalten) und Nick Dukat (14. gehalten) noch weitere klare Torchancen. Der Gegner stellte fortan aber taktisch um und sorgte somit für einen Bruch im Belitzer Spiel. Die Partie verlief anschließend zunehmend ausgeglichen. Zwar spielte sich United nur zwei Tormöglichkeiten heraus, zeigte sich in dessen Verwertung dann aber konsequent. Sebastian Hentschke (22.) und Stephan Schwemer (44.) egalisierten den Spielstand schon zur Halbzeitpause.

    Auch im zweiten Durchgang waren die Belitzer dann nicht mehr in der Lage, sich entscheidende Vorteile zu erarbeiten. Vielmehr hatten die Gäste die ersten beiden guten Torchancen zu verzeichnen (49., 63.). Zwar entstanden durch Justin Laatz (65.), Nick Dukat (67.) und Rico Bahr (77., 85.) auch noch eigene Möglichkeiten, doch wirkte die Offensive insgesamt nicht mehr so druckvoll. Ein gegnerischer Torwartabstoß sollte zwei Minuten vor dem Ende sogar noch eine Niederlage einleiten. Nachdem sich Stephan Schwemer anschließend über die Außenbahn durchsetzte nutzte Sebastian Hentschke seinen Querpass zum entscheidenden 3:2-Siegtreffer.

    Erstmals seit 19 Jahren standen die Belitzer nach einer Zwei-Tore-Führung letztlich noch mit leeren Händen da und haben dadurch weiter vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.


    Fazit: In den ersten zwanzig Minuten war es ein Spiel auf ein Tor. Durch taktische Umstellung gestaltete der Gegner das Spiel danach aber ausgeglichen. Letztlich eine sehr bittere Niederlage und ein herber Rückschlag im Abstiegskampf.


    Torfolge:

    1:0 Mario Rahmel (12.) – Laatz

    2:0 Dukat (17.) – Laatz

    2:1 Hentschke (22.)

    2:2 Schwemer (44.)

    2:3 Hentschke (88.)


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Marcinkowski, Kommoß, Bahr, Loppnow, Block, D. Kracht, Mario Rahmel, Laatz, Dukat (73. Woschniak)

    United: Nimiczeck, Lohan, Michaelis, Sonntag, Jenß, Wendt, Werner, Hillmann, Zootzky (62. Hinsch), Hentschke, Schwemer


    Schiris: Till Greve, Oliver Wolff, Erik Grußendorf

    Z: 95 (10 Gäste)

  • SV Grün-Weiß Jürgenshagen – SV Klein Belitz I 1:3 (0:0)


    Nach der zuletzt bitteren Niederlage gegen Rostock United (2:3) fuhr der SV Klein Belitz einen überlebenswichtigen Sieg im Abstiegskampf der Kreisoberliga ein. Im Ortsderby bei Grün-Weiß Jürgenshagen setzte sich die Dethloff-Elf am Ende mit 3:1 durch und rückte bis auf zwei Punkte an den Kontrahenten heran.

    Dabei fanden die Gäste vor etwa 95 Zuschauern zunächst nur wenig Zugriff auf die Partie. Zwar gab Marco Loppnow noch den ersten Warnschuss ab (7./drüber), doch wirkten die Grün-Weißen insgesamt präsenter und erarbeiteten sich Vorteile. Durch Guido Kozianka (14./Latte), Henrik Dopp (19./drüber) und Andre Baas (32./drüber, 40./gehalten) entstanden dann auch gute Tormöglichkeiten für den Führungstreffer. Der torärmste Angriff der Liga konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Für die Belitzer reichte es insgesamt nur zu zwei ernsthaften Angriffen. Neben einem schwach abgeschlossenen Konter von Justin Laatz (27.), hatte Mario Rahmel noch die beste Torchance, scheiterte nach gutem Spielzug aber an Torwart Benny Schläger (38.).

    Nach der torlosen ersten Hälfte kam es kurz nach Wiederbeginn dann gleich zur richtungweisenden Szene. Nach Zuspiel von Mario Rahmel setzte sich Justin Laatz etwas glücklich gegen Abwehrchef Florian Zöllick durch und schob den Ball anschließend eiskalt zum 1:0 ins Netz (51.). Im weiteren Verlauf fanden die Belitzer dann besser ins Spiel und wirkten auch defensiv stabiler. Ein Doppelpack von Mario Rahmel (71.) und Justin Laatz (78.) entschied die Partie letztlich noch vor der Schlussphase und besiegelte den ersten Auswärtssieg seit über sechs Monaten. Für Jürgenshagen reichte es anschließend nur noch zum 1:3-Endstand durch Guido Kozianka (85.), sodass sich die Grün-Weißen nach der vierten Pleite in Folge und nur noch zwei Punkten Vorsprung wieder mittendrin im Abstiegskampf befinden.


    Fazit: Jürgenshagen in der ersten Halbzeit noch mit Vorteilen. Das plötzliche 1:0 kurz nach dem Seitenwechsel brachte uns dann aber auf die Siegerstraße. Letztlich ein überlebenswichtiger Sieg im Abstiegskampf.


    Torfolge:

    0:1 Laatz (51.) – Mario Rahmel

    0:2 Mario Rahmel (71.) – D. Kracht

    0:3 Laatz (78.) – Mario Rahmel

    1:3 G. Kozianka (85.)


    Belitz: Rachow, Tempelmann, Cerncic (71. Wichmann), Block, Woschniak, Loppnow, D. Kracht, Reich (46. Riemann), Bahr, Mario Rahmel (81. Dukat), Laatz

    Jürgenshagen: Schläger, F. Zöllick, Noack, Schumann, Schramm, Bader (83. Erdenberger), Krienke (50. J. Dopp), H. Dopp, Klafack, G. Kozianka, Baas (65. M. Müller)


    Schiris: Jens Heidelbach, Oliver Wolff, Sven Peter

    Z: 95