Kurzbericht Torgelower SV Greif - TSG Neustrelitz

  • Kurzbericht Torgelower SV Greif – TSG Neustrelitz


    Etwa 80 Fans der Gästemannschaft waren in Torgelow und feuerten ihre Mannschaft an.
    Diese versuchte von Spielbeginn an ihre Fans nicht zu enttäuschen. Von der ersten Minute an wurde das Spiel nach vorne gesucht. Die Fußballer aus Neustrelitz erarbeiteten sich in der ersten Spielhälfte eine leichte Überlegenheit im Mittelfeld. Diese Überlegenheit konnte aber nicht in echte Torgefahr umgesetzt werden. Die Torschüsse waren zu harmlos. Die gespielten Flanken verlieren im Strafraum der Torgelower ihre Gefährlichkeit.
    Torgelow hat weniger Spielanteile im Mittelfeld, taucht aber mehrmals gefährlich vor dem Tor der Gäste auf. Die Abwehr und der Torwart der Neustrelitzer können aber einen Torerfolg der Gastgeber verhindern.
    0:0 - ein Halbzeitstand der den Spielverlauf widerspiegelt. Keine der beiden Mannschaften hätte zu diesem Zeitpunkt die Führung verdient.
    Neustrelitz beginnt die zweite Halbzeit ohne den verletzten Dowe. Für ihn spielt Paluszek.
    Die Gäste kommen wie umgewandelt aus der Kabine. Es beginnt ein Sturm auf das Tor der Torgelower. Von den Fans lautstark unterstützt versuchen die Gäste eine Entscheidung zu erzwingen. Leider zeigten sich hier wieder die alten Schwächen im Abschluss. Die zahlreichen Torschüsse (Duggert, Müller, Richter, Andrusko, Rochow) waren zu ungenau oder gingen auf den Torwart. Es wurde zu viel über die Mitte gespielt. Vor dem gegnerischen Tor fehlte die letzte Entschlossenheit. Der besser stehende Mitspieler wurde übersehen oder nicht angespielt.
    Torgelow versuchte sich mit Kontern gegen diesen Druck der Gäste zu wehren. Hierbei wurde der Ball über wenige Stationen schnell bis vor das Tor der Gäste gespielt. Diese Konter sorgten immer wieder für Torgefahr.
    In der 71. Minute kam D. Wogurka für S. Müller.
    Neustrelitz setzte seine Offensivbemühungen fort.
    In dieser Spielphase, in der man auf das Siegtor der Neustrelitzer wartete, führte ein Konter zum 1:0 für Torgelow. Eine Ecke der Neustrelitzer wurde abgewehrt. Der Ball schnell aus der eigenen Hälfte gespielt. Den Überzahlangriff schloss D. Pankau erfolgreich ab.
    In der Defensive der Gäste fehlte in dieser Situation ein Spieler.
    Es gab in der zweiten Hälfte mehrere gelbe Karten, da die Zweikämpfe mit mehr Härte geführt wurden.


    Kämpferisch hat Neustrelitz voll überzeugt. Spielerisch gab es gute Ansätze. Ein Punkt wäre verdient gewesen. Probleme gab es wieder im Abschluss. K. Nethe war stark im Tor!

    Neustrelitz: Nethe; Karnatz; Kushnir; Rochow; Richter; Zelm; Duggert, Dowe (45.Paluszek); Müller (71. Wogurka); Strübing; Andrusko


    Tor: 1:0 81. Minute D. Pankau


    Schiedsrichter: Frank Hegner gute Leistung (manchmal etwas kleinlich)


    Zuschauer: 980 ( etwa 80 Gästefans!!)


    Eintritt: 4,- Euro

  • Ich bin immer wieder überrascht, um welche Uhrzeit die Spielberichte der TSG hier im Forum auftauchen. :wink:


    Diesmal hab ich richtig drauf gewartet, da ich nicht selbst beim Spiel sein konnte. Wie immer ein schöner Bericht - leider mit einem nicht so erfreulichen Resultat. :naja:


    Die Zuschauerzahl ist im Vergleich zu den anderen Heimspielen Torgelows ja doch recht niedrig. Und Türkiyemspor, Neuruppin und Yesilyurt hatten sicher weniger Gästefans dabei. 8o

  • @MAMÜ


    Sturmlauf der Neustrelitzer


    Neustrelitz war zwar öfter in der Hälfte der Torgelower, aber Sturmlauf :?: ne so hab ich das nicht gesehen


    Druck der Gäste


    Auch der war nicht da, Neustrelitz hatte mehr Chancen und ein paar davon waren knapp, aber Druck :?:
    Sieht bei euch so Druck aus?


    Kämpferisch hat Neustrelitz überzeugt


    Welches Spiel hast du denn gesehen :?: 8O 8o


    K. Nethe war stark im Tor


    Torgelow hat kaum Chancen gehabt, die dann auch noch "Schüsschen" waren
    Das Tor hätte er halten können, dann wär er gut gewesen.


    Dowe hat mitgespielt, wo war der denn?
    Neustrelitz war mit Abstand der schwachste Gegner in Torgelow, aber Torgelow war zeitlang noch schlechter.


    Wie schreibt ein Greif-Fan immer: 1:0 reicht für 3 Punkte

  • Im Kurzbericht steht nichts von einem "Sturmlauf". Die Rede ist davon, dass ein Sturm auf das Tor der Torgelower beginnt!
    Natürlich gab es einen enormen Druck auf das Tor der Torgelower. Ich hoffe Du warst nicht die ganze zweite Halbzeit am Bratwurststand.
    Nethe hat sich durch mehrere Paraden diese Einschätzung verdient!
    Allein in der zweiten Halbzeit hatte er in der 2., 11., 16., 18., 33.,38.und in der Schlussminute Angriffe der Torgelower abgewehrt. In der ersten Halbzeit sah es ähnlich aus.
    Wenn du andere Spiele der Neustrelitzer gesehen hättest, dann würdest Du auch Lobeshymnen singen nach diesen Spiel.
    Ganz so ungefährlich war Torgelow nicht vor dem Tor der Neustrelitzer.
    Es fehlte mehrmals eigentlich nur der erfolgreiche Abschluss.
    Dowe hat tatsächlich mitgespielt. Aber nur in der ersten Halbzeit. Wird morgen auch im Nordkurier stehen.
    Vielleicht liest Du Dir mal Beiträge von Torgelowern im fussballforum mc pomm durch. Da findest Du auch Übereinstimmungen mit dem Bericht.
    Aber jeder sieht ja so ein Spiel auch aus seiner Sicht. Und das ist gut so!!! Wenn Du fair wärst, hättest Du einfach einen Bericht über das Spiel verfasst. Der hätte dann zwar viel anders ausgesehen, aber das wäre bestimmt interessant geworden für die Leser im Forum.
    Danke für Deine Reaktion. Ein bischen Spaß muss sein. Und eine gewisse Sachlichkeit ist oft auch angebracht.


    Bestimmt werden sich auch noch andere Leser äußern und uns beiden Recht geben.


    Gruß mamü

  • Es war das erwartete Krampfspiel beider Mannschaften in der ersten Halbzeit war für mich Torgelow besser in der zweiten Halbzeit Neustrelitz. Es war ja bei der Vorgeschichte auch kein besseres Spiel zu erwarten und wir waren die glücklichen Sieger. Aber an euren Standarts müßt ihr noch mächtig feilen so viele Freistöße in aussichtsreicher Position bekommt man nicht jeden Tag....Wünsche Neustrelitz alles Gute zum Klassenerhalt die nötigen Leute habt ihr dazu!


    mfg Bernie

    Auf des Greifes Schwingen werden wir den Sieg erringen!

  • Nordkurier-Artikel vom 07.11.2005


    Glücklicher Sieg für die Greifen


    Von Roland Bandow
    Torgelow. „Dieses Spiel hat keinen Gewinner verdient“, war im Spartakusstadion von einigen Beobachtern nach Abpfiff dieses spannenden Oberliga-Derbys zu hören. So weit wollten Torgelows Anhänger unter den 980 Zuschauern natürlich nicht gehen und nahmen die drei Punkte gern mit. Greifs Fußballchef Dietrich Lehmann fand zum 1:0-Erfolg der Vorpommern über die Mecklenburger die passenden Worte: „Neustrelitz war über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner. Für uns sicher ein sehr glücklicher Sieg. Ich wünsche uns beiden den Klassenerhalt.“
    Und um nichts anderes ging es in der Begegnung des Tabellendreizehnten (jetzt 12.) gegen den Fünfzehnten dieser Staffel. Beide Teams in brisanter Zwangslage. Torgelow noch ohne Heimtriumph und mit vier Niederlagen in Folge zum Siegen verdammt; die TSG mit nur zwei Punkten aus den letzten sechs Duellen vor der gleichen Verpflichtung. Dazu die dramatischen Ereignisse im Hintergrund: Trainer Uli Schulze bei den Gästen 48 Stunden vor diesem schicksalhaften Auf-
    einandertreffen entlassen, „Co“ Rolf Sager frisch bestallter Interims-Coach. „Ist ja nicht das erste Mal“, kam’s vom TSG-Trainer.
    Sofort nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Frank Hegner aus Rathenow war in beiden Mannschaften Ähnliches zu entdecken: Die Angst davor, das erste Tor zu kassieren und dann vielleicht zu verlieren. Das schwächte die Nerven. Der Kopf „schob“ die Beine ohne den gewünschten Einklang über den Rasen. Statt straffer Schüsse gab’s oft nur Schüsschen, viele Fehlpässe.
    Die TSG fing sich zuerst, legte Zag- und damit verbundene Fehlerhaftigkeit schneller als der Gastgeber ab, spielte nach einer Viertelstunde druckvoll. Ecken und Freistöße brachten viel Gefahr, doch ein Tor blieb aus. Norman Richter, Jens Dowe und Dirk Rochow sensten den Ball knapp vorbei oder drüber. Auf des Gegners Seite taten es ihnen Daniel Pankau und Robert Sikorski gleich.
    0:0 zur Pause. Irgendwie ein gerechtes Resultat. Danach standen sich zwei gleichwertige Kontrahenten gegenüber. Doch nach einer Stunde eroberten die Residenzstädter klammheimlich die Platzhoheit zurück. Die Taktik von Coach Sager ging auf: Aggressiv das Spiel des Gastgebers stören, das Mittelfeld erobern, stürmen. Die Greifen zeigten sich beeindruckt. Und so durften Thomas Duggert, der eingewechselte Adam Paluszek und Rafal Andruszko den Torgelower Kasten ins Visier nehmen. „Satte“ Schüsse gingen nur um Millimeter am Tor von Marcin Markiewicz vorbei. Das „Ah“ und „Oh“ des Publikums verlieh diesen „Distanzknallern“ höchste Qualitätssiegel. Doch dann geschah es: Nach einer Ecke für die TSG (!) ging es aus Sicht der Gäste furchtbar schnell. Die Neustrelitzer verloren den Ball (81.). Radoslaw Koziel eroberte das gute Stück, spielte zu Matthias Martens. Martens stürmte mitreißend nach vorn, flankte zu Koziel zurück, der schlug den Pass zu Pankau – und der schlenzte aus halblinker Position
    mit dem rechten Innenrist das „Leder“ ins lange Eck. Danach spielte der Gastgeber wie im „zweiten Frühling“; die eingewechselten Volker Bernstein und Mounier Raychouni sowie erneut Pankau hätten das Ergebnis deutlicher gestalten können. Sie vergaben – und so blieb es bei diesem knappen Sieg.
    „Das ist schon bitter. Es war eines unserer guten Spiele in dieser Saison. Leider gibt es dafür keine Punkte“, trauerte Sager nach der verlorenen Partie. „Doch wir stecken den Kopf nicht in den Sand.“ Trainerkollege Eckard Ehrke fand, dass es ein „glücklicher Dreier war“. „Wir waren sehr nervös, haben zu viele Fehler gemacht. Der erste Heimsieg, das ist wichtig.“
    TSG-Präsident Hauke Runge deprimiert und doch kämpferisch: „Es gibt schönere Tage. Doch die Mannschaft hat deutlich gezeigt, dass sie den Neustart will. Das macht Hoffnung. Ich danke ganz besonders den Neustrelitzer Fans, die so zahlreich mitgereist sind.“ Der TSG-Anhang mit etwa 200 Leuten feuerte sein Team pausenlos und lautstark an und gewann diese Runde klar gegen die Greif-Anhänger, die kaum zu hören waren.
    Greif Torgelow mit: Markiewicz, Wegner, Glandt, Jager, Hildebrandt, Kotula (87. Raychouni), Koziel, Allert, Martens, Sikorski (77. Bernstein), Pankau (85. Harder)
    TSG Neustrelitz mit: Nethe, Karnatz, Kushnir, Rochow, Richter, Zelm, Duggert, Müller (73. Wogurka), Dowe (46. Paluszek), Strübing, Andruszko. Schiedsrichter: Frank Hegner (Rathenow); Zuschauer: 980; Tor: 1:0 Pankau (81.)

    pommernsachse


    Also, ich finde, dass der Berichterstatter des Nordkurier in seinem Artikel das Spiel recht objektiv widergibt und damit den Kurzbericht von mamü nur bestätigt (mamü ist aber nicht Roland Bandow - falls Du das glauben solltest). Speziell in der zweiten Halbzeit machte bis zum 1:0 fast auschließlich die TSG das Spiel und Torgelow stand nur hinten drin. Aber wenn man eben vorne die Tore nicht macht, dann fängt man sich hinten eins... (alte Fußballweisheit - und dafür 5,- Euro ins Phrasenschwein).

  • TSG-NZ-FAN


    Bandow schreibt auch das das Spiel von Neustrelitz druckvoll war, ich hab das nicht so empfunden. Es was eher wie Bernie schreibt ein Krampfspiel. Neustrelitz hatte gute Möglichkeiten bei Standards, die aber schwach abgeschlossen wurden.
    Druckvoll hat Union gespielt und uns die Bälle ins Tor "gedrückt". Aber Neustrelitz doch nicht.


    Wenn man ehrlich ist, war es doch ein mäßiges Verbandsligaspiel, mehr nicht und das ist für beide Mannschaften nicht gut.

  • Union hat nicht druckvoll gespielt. Das war ne leichte Trainingsübung für die Sturmabteilung, ich denke, mehrere Unioner brauchten ihr Trikot nach dem Spiel gar nicht zu waschen, da sie nicht schwitzend gefordert wurden. Wenn die druckvoll gespielt hätten, hätte Torgelow 20 Stück gefangen.Diese Einschätzung gilt nur für den Spieltag, an anderen Tagen mags anders ausgehen.


    Naja, den Begriff Sturmlauf fand ich auch etwas übertrieben. Es gab aber mehrere schnelle Angriffsversuche, bei denen Neustrelitz ungestört nahezu übers ganze Feld rennen konnte, ohne angegriffen zu werden.


    Nüchtern betrachtet war es ein schwaches, vor allem spielerisch schwaches Spiel. Für neutrale Zuschauer muss es langweilig und ununterhaltsam gewesen sein, es lebte allein von der Spannung, welchem der Teams ein Glücksschuss zum Sieg gelingt. Die Chancen hatten beide Teams, Neustrelitz eigentlich mehr als Torgelow. Glück gehabt. Ich denke, Neustrelitz hätte es ausnutzen müssen, man hätte in Torgelow gewinnen können, bei mehr Risiko, und einem besseren Sturm...

  • nun müsst ihr eure punkte unbedingt zu hause gegen union holen :bindafür: :rofl: :rofl: :rofl:[/quote]


    sagmal rechnest du Dir echt den ersten Platz aus oder welchen Sinn soll das haben


    und selbst wenn kann ich nur immer wieder Fragen-was wollt ihr in der Regionalliga???