Ich würde eher sagen man muss dem ganzen Zeit geben. Wenn Dynamo aufgestiegen wäre, wären deine sogenannten "zweiklassigen Speiler" sicher gut genug gewesen für, dann eure "höheren Ziele"... Da spricht, als Außenstehender, auch ne Menge Frust und Enttäuschung über die eigenen Abgänge mit würd ich sagen... Sicher wird Eintracht nicht um den Aufstieg spielen, aber sie werden besser da stehen als letzte Saison und dann wurde der erste Schritt getan würd ich sagen.

MSV Pampow
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Ich fand zwar Eintracht nicht so schlecht wie es das Ergbnis ausagt, aber dennoch frage ich mich warum sie besser da stehen werden als letztes Jahr. Gerade wenn ich die Leistung der Spieler Wittkowski und Rieling gesehen habe (hinzu kommt dann noch Schmandt), dann konnte ich nicht mal annährend adäquaten Ersatz in den Eintracht- Reihen sehen.
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Die Entwicklungen im Schweriner Fussball kommen ja nun nicht wirklich überraschend, oder? Es war doch klar, dass es im Schweriner Raum zu wenig gute Kicker gibt für 3 Teams. Wie immer im Leben muss dann das schwächste Glied dafür herhalten. Und so wie es aussieht, ist das diesmal Dynamo.
Eintracht gelang es irgendwie, das muss man ihnen lassen, einen totalen Absturz zu verhindern und in Rekordgeschwindigkeit einen jungen, in der Breite gut aufgestellten Kader zu basteln. Mit etwas Geduld und einem guten Trainer, den EIntracht definitiv hat, wird das Team die nötigen Punkte holen. Der SSC konnte nach dem Super GAU des letzten Spieltages nicht zuletzt Dank eines neuen Geldgebers den Kader verstärken und wird versuchen Eintracht mittelfristig zu attakieren. Nur Dynamo kann scheinbar seinen und externen Spielern keine sportliche Perspektive geben und so kommt dann diese Entwicklung zu Stande. Für die vielen Fans ist das natürlich Mist und das tut mir dann schon leid. -
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Wegner von Eintracht, gemunkelt wird Militz von Dynamo.
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Ok, danke für die Info. Bleibt Donner denn? Das mit 'Militz hab ich auch gehört, aber hätte eher gedacht er geht dann zurück zur Eintracht.
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Ok, danke für die Info. Bleibt Donner denn? Das mit 'Militz hab ich auch gehört, aber hätte eher gedacht er geht dann zurück zur Eintracht.
leider hat Christian seine Toppen an den berühmten Nagel gebammelt.
Schade aber bei der süßen Tochter verschiebt man gerne die Prioritäten. -
Meine Ansicht ist, dass Witkowski, Rieling und Schmandt nicht adäquat ersetzt werden können. Auch der Weggang von Ostrowitzki schmerzt freilich sehr.
Jedoch sehe ich bei allen Spielern vom FCE, die am Samstag gespielt haben, ein enormes Potential, sich zu steigern. Ich denke, dass Mandlhate z.B. einen rabenschwarzen Tag erwischt hat. Außerdem muss das System erst noch fruchten. Man bedenke, dass die Mannschaft gerade einmal fünf Wochen zusammen spielt und eine gewisse Einarbeitungszeit muss man dem Team geben.
Und bislang habe ich nur positives Feedback zur Leistung des FCE vom Samstag gehört. Wir sprechen uns in 6 Wochen wieder!
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ich spreche von zweitklassigen spielern,da sie vor ihrer dynamo zeit,keine zukunft bei der eintracht sahen.warum wohl. in der 1.eintracht war leistungs mässig kein platz,also war dyna mo als starker ll-vertreter eine alternative.der msv wird den verlust eines zerreners verschmerzen,da er ja kaum in der ersten zum einsatz kam, also auch zweitklassig.aus solchen spielern kannst du nicht viel mehr rauskitzeln ,sie bleiben meist auf einem gewissen leistungsniveau stehen.siehst du doch bei dir auch lieber sportsfreund.die sg dynamo--radke--hat den leistungssprung mit den hildebrands brüdern ,thomas haese u.s.w. verpasst,seitdem plätschert es bei uns nur noch so dahin .es fehlt auch ehrlich gesagt das hinterland also die nachwuchsmannschaften.man sollte dynamo aber nicht ganz abschreiben ,für hagenow reicht es immer noch.in dem sinne, tot gesagte, leben länger.
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Ob es für uns oder wen auch immer reicht werden wir sehen.
Zudem war mir nicht bekannt, dass dein Fussballhorizont über den Tellerrand deiner "sg-dynamo-ratke-" hinausgeht...
Auch wir wurden bereits totgesagt von vielen für die kommende Saison und auch für vergangene, so sitzt man ja fast im selben Boot, mit vielen, vielen anderen...
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Sievershäger SV - MSV Pampow 5:3 (2:3)
Pampow verliert nach 3:0 !!! Führung noch 5:3...
Merkwürdiges Spiel...
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Kann mich Marcus nur anschließen. Nach dem 1:3 aben wir völlig die Ordnung und die Disziplin, die uns davor so stark machte, verloren. Dann noch das 2:3 kurz vor der HZ, das traf die junge MSV Truppe ins Mark. Jeder, der mal Fussball gespielt hat oder spielt, weiss, wie heikel so eine psychologische Situation dann ist. Uns ist es leider nicht gelungen gegenzusteuern und gingen dann unter. Trotzdem: Respekt an die Sievershäger Spieler- so muss man erstmal zurückkommen. Wir werden daraus lernen.
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Sievershäger SV – MSV Pampow 5:3 (2:3)
Starke 40 Minuten reichten nicht
Nach starken 40 Minuten und einer soliden 0:3 Führung im Rücken, unterlag der MSV Pampow am Ende mit 5:3 in Sievershagen. Kurz vor der Halbzeit verlor das Team von Trainergespann Brauer/Hecht völlig die Ordnung und ergab sich in der restlichen Spielzeit ihrem Schicksal.
Auf dem für Sievershagen typischen Kunstrasen begann das Spiel gemächlich. Beide Teams kontrollierten sicher den Ball, die Gastgeber dabei mit optischen Vorteilen.
Nach einem Freistoß von Reis konnte Pönisch den Abpraller sicher zur Pampower Führung zum 0:1 verwandeln (12.). Sievershagen zeigte sich geschockt, der MSV drehte auf und konnte durch Hecht kurz darauf die 0:2 Führung erzielen (15.). Nachdem Rieling sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, konnte der MSV Spielgestalter souverän einnetzen. Die Gastgeber setzen durch Franke erst nach 20 Minuten ein erstes Ausrufezeichen. Zunehmend energischer gingen nun die Gastgeber zu Werke und fielen durch überharte Aktionen auf. In eine Druckphase des SSV, Jahnke klärte eine gefährliche Aktion zur Ecke (33.), konnte Groth, nach gutem Zuspiel von Hasselmann, einen Konter zum 0:3 abschließen (35.). Kurz vor dem Seitenwechsel konnte nach einem Eckball der Ball nicht entscheidend geklärt werden und der eingewechselte Schmitt konnte auf 1:3 verkürzen (38.). Nach einem unglücklichen Zweikampf im eigenen Strafraum, pfiff Schiedsrichter Falk Elfmeter für die Gastgeber. Der Kapitän des SSV, Franke, verwandelte sicher zum 2:3 (43.). Die nun verlorene defensive Ordnung konnte auch in der zweiten Spielhälfte nicht mehr hergestellt werden. Wiederum Schmitt erzielte den 3:3 Ausgleich (50.). Einen quer vor dem Strafraum gespielten Ball konnte er von der Strafraumgrenze ins lange Eck verwandeln. Jahnke war hier ohne Chance. Nach einem harten Zweikampf musste der Pampower Rieling mit einer Platzwunde vom Platz. Kurz darauf wiederum eine Standardsituation für die Gastgeber und Franke konnte nach einem Eckball zur 4:3 Führung für den Sievershäger SV einköpfen (60.). Kurz darauf spielten die Gastgeber ihre Routine aus und provozierten einen Elfmeter, den der ansonsten sicher leitenden Schiedsrichter Falk pfiff. Den unberechtigten Elfmeter verwandelte Franke sicher zum 5:3 (63.). In der restlichen Spielzeit gelang es dem MSV nicht das Ergebnis zu verkürzen. Sievershagen blieb mit hohen Bällen weiterhin gefährlich, konnte aber nichts Zählbares aus ihren Konterchancen erreichen. Am kommenden Freitag (19.08., 19.30 Uhr) spielt der MSV Pampow zu Hause ein Westmecklenburgderby gegen den FC Schönberg 95.Sievershäger SV: Zöllner – Wilke, Runge, Pieper, Franke, Gyaki (85. Schulz), Hermann (21. Schmitt), Palahnyuk, Rickler, Thoms, Bulljahn (80. Pohanka)
Trainer: HillringhausMSV Pampow: Jahnke – Pönisch, Reis, Drews, Grewe – Hasselmann, Groth, Hecht, Witkowski (64. Brickwedde), Rieling (52. Thomas) – Köhn (46. Waack)
Trainer: BrauerSchiedsrichter: Falk (Neetzwo)
Zuschauer: 85
Tore: 0:1 Pönisch (12.), 0:2 Hecht (15.), 0:3 Groth (35.), 1:3 Schmitt (38.), 2:3 Franke (FE/43.), 3:3 Schmitt (50.), 4:3 Franke (60.), 5:3 Franke (FE/ 63.)
Gelbe Karten: Gyaki, Thoms, Bulljahn, Schmitt – Pönisch, Hechtjepro
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Warum gibt es auf Eurer Homepage eigentlich keinen Bericht vom letzten Wochenende? Schriebt Ihr nur noch bei eigenen Siegen?
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Warum gibt es auf Eurer Homepage eigentlich keinen Bericht vom letzten Wochenende? Schriebt Ihr nur noch bei eigenen Siegen?
erster beitrag und dann gleich gemecker =)) herzlich willkommen im forum !! vorabinfo für dich -->
Auch unser MSV ist in Facebook vertreten. Knapp 250 User schauen regelmäßig hier vorbei, um sich über die aktuellen Themen rund um die Mannschaft zu informieren. Hier findet man Vorankündigungen zu den kommenden Spielen, aber auch die jeweils aktuellen Spielberichte. Der Internetauftritt des MSV Pampow wird zurzeit neu gestaltet. Bis dahin können aktuelle Informationen über unseren Auftritt bei Facebook abgerufen werden.
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Pampow entführt Punkte aus Vorpommern
Torgelow (hack) Die erste Männermannschaft des MSV Pampow hat am 4. Spieltag der Verbandsligasaison 2011/2012 wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden nach zwei Niederlagen in Sievershagen und daheim gegen Schönberg. Ein hartes Stück Arbeit hatte die Brauer/Hecht-Truppe allerdings bei der Oberligareserve des Torgelower SV Greif. Bevor der 2:1-Sieg zu Buche stand, musste die Truppe aber mächtig ackern, da sie eine knappe halbe Stunde in Unterzahl spielte.
In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fanden zuerst die Torgelower besser ins Spiel und prüften Frank Jahnke, der die Bälle aber sicher parierte (3./6.). Danach fanden die Pampower besser ins Spiel. Ein Reis-Freistoß touchierte die Oberkante der Latte (11.). Kurz darauf wurde dem MSV ein Elfmeter verwehrt, als Ronny Rieling sich schön durchsetzte und zu Fall gebracht wurde (14.). Tino Witkowski's Kopfball auf Rieling-Flanke konnte Priem im Torgelower Tor sicher parieren (29.). Insgesamt war es zum Pausentee ein gerechtes Remis für beide Parteien.
Pampow ging die zweite Halbzeit zielstrebiger an und hatte nun klarere Torchancen. Erst bediente der spielfreudige Christoph Hasselmann die Sturmspitze Alexander Köhn, der etwas voreilig versuchte, auf's Tor zu schießen (48.). Neuzugang Rieling probierte es dann aus 18 Metern, als Priem den Ball mit den Fäusten zur Ecke klären musste. Wenig später war der Keeper der Gastgeber dann machtlos. Hasselmann schickte den flinken Rieling auf der linken Seite auf die Reise. Dessen Querpass konnte Alexander Köhn sicher verwehrten zum 1:0 (56.). Als der MSV das Spiel sicher im Griff zu haben schien, dezimierten sie sich durch eine gelb-rote Karte (Hecht/63.). Nun igelte sich die Pampower Mannschaft etwas ein. Jahnke parierte unter anderem einen Freistoß sehenswert, als er diesen aus dem Winkel kratzte (64.). Pampow war aber über die zahlreichen Konter gefährlich. Nach einem Freistoß war Einwechsler Niemann, der nach seinem Kreuzbandriss sein Comeback in der ersten Männermann!
schaft gab, in alter Manier zur Stelle und köpfte den Ball ans Lattenkreuz (85.). Die Entscheidung fiel dann nach einem langen Abschlag von Torwart Jahnke, den Paul Groth auf der rechten Bahn aufnahm und in den Strafraum flankte. Peter Waack sorgte mit einem Flugkopfball für das 2:0 (90.). Als alle Messen gesungen schienen, sorgte Latzkow mit einem Kopfball nach unbedrängter Flanke von rechts für den Ehrentreffer (90.+1). Danach konnten die Pampower Spieler dann die ersehnten drei Punkte bejubeln, so dass die lange Heimfahrt auf'm Sonntag nicht ganz so trist wurde.MSV Pampow: Jahnke – Grewe, Drews, Reis, Pönisch – Groth (90.), Hasselmann, Hecht (63. gelb-rot), Rieling (75. Niemann) – Witkowski – Köhn (59. Waack)
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Pampow müht sich in die zweite Pokalrunde
Schwerin (hack) Getreu dem Motto „Wunder gibt es immer wieder“ ging es an dem ersten Septemberwochenende in der ersten Landespokalrunde zu. Gleich vier Verbandsligisten blieben gegen unterklassige Mannschaften auf der Strecke, getreu dem gleichnamigen Musikhit von Katja Ebstein. Dass mit dem MSV Pampow nicht die fünfte Mannschaft diesem Schicksal erlag, war nicht unverdient, aber es war trotzdem eine „schwere Geburt“. Am Ende setzte sich der Verbandsligist, der südlich von Schwerin beheimatet ist, gegen den Landesligisten SG Dynamo Schwerin knapp auf der Schweriner Paulshöhe mit 2:1 durch und lief sogar einem Rückstand hinterher.
Standardsituation nicht zum ersten mal in dieser Saison zum Verhängnis
Der MSV war zum einen gezwungen durchzurotieren, auf der anderen Seite gab das Trainergespann einigen Spielern die Chance, sich reinzuspielen. Der eigentliche Mannschaftskapitän Mathias Reis, sowie Heiko Hecht und Danny Thomas standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung bzw. letztgenannter verweilte noch im Urlaub. Westphal bekam im Tor genauso seine Möglichkeit, sich zu empfehlen für weitere Aufgaben, wie auch Niemann, Brickwedde und Waack auf den restlichen Positionen.
Nach abwartendem Beginn hatten die Gastgeber die erste Chance. Ein verunglückter Schussversuch von Palletschek sprang vor die Füße von Schmidt, der den Ball zwar nicht unter Kontrolle bringen konnte, allerdings wurde der versprungene Ball gefährlich und Westphal musste weiter wach bleiben. Eine erste sehenswerte Chance auf MSV-Seite hatte dann Tino Witkowski. Er schoss aus 18 Metern den Ball nur knapp rechts am Tor vorbei. War die erste Chance der SG Dynamo Schwerin noch dem Zufall geschuldet, war die zweite Chance unter Können zu verbuchen. Eine lang geschlagene Ecke von der rechten Seite fand den mutterseelenallein stehenden Daniel Schmidt, der über Westphal hinweg zum 1:0 zur vielumjubelten Führung einköpfte (16.). In der 22. Spielminute stand dann das großzügig pfeifende Schiedsrichtergespann um Hauptschiedsrichter Lübke das erste Mal im Mittelpunkt. Rieling wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, jedoch blieb die Pfeife hier stumm. Eine Minute später war Rieling dann nicht mehr zu halten. Sein Schuss aus spitzem Winkel konnte Grimm im SGD-Tor nur wegfausten. Zehn Minuten später setzte Witkowski erneut Rieling sehr fein in Szene. Seine Uneigennützigkeit, den Abschluss selber zu suchen, war es dann geschuldet, dass dieser Spielzug nicht mit dem Ausgleichstreffer belohnt wurde. Sein ungenaues Zuspiel beim Querpass kam in den Rücken von Stoßstürmer Waack. Der gefährlichste Dynamo-Akteur D. Schmidt wollte mit einem Geniestreich fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff dann den MSV-Torwart Westphal überwinden. Allerdings war der 40m-Lupfer zu unpräzise, so dass der Keeper den Ball noch erreichen konnte. Zwei Minuten später war es dann ein fein ausgespielt Angriff, der zum Ausgleich führte. Waack spielte den Ball auf links zu Brickwedde, der den Ball von der Grundlinie zurückspielte zum heutigen Kapitän Enrico Grewe. Der brachte den Ball dann im leeren Tor unter (38.). Beinahe hat Witkowski die Seinen dann vor der Pause noch in Führung gebracht. Sein Strich klatschte aber von halblinker Position nur an den langen Außenpfosten.Waack netzt erneut ein, Niemann ist der Ruhepol in der Hintermannschaft
Unverändert begannen beide Parteien die zweite Halbzeit. Und die SG Dynamo hatten ein wenig Energie in der Pause getankt. Waren sie lange Zeit nicht zu sehen, hatten sie die Chance, die neuerliche Führung zu erzielen mit dem Wiederanpfiff. Ein kollektiver Bock in der Hintermannschaft führte dazu, dass Spielführer Enrico Grewe alleine gegen Möhring und Palletschek stand. Der Querpass auf letzteren Spieler wurde anschließend freistehend links am Tor vorbeigeschoben. In der Situation war der Favorit mit dem Glück im Bunde. Groth prüfte gleich darauf mit einem 18m-Schuss den gegnerischen Keeper, der aber hellwach war. Dann plätscherte das Spiel eine ganze Weile nur noch vor sich hin. In den nächsten zwanzig Minuten waren einzig die Schüsse von Schünke per Freistoß für die SGD und Drews für den MSV zu vermelden, die aber in die Kategorie „ungefährlich“ zu setzen sind. In der 71. Minute ging dann der zuvor eingewechselte Alexander Köhn auf der rechten Seite auf und davon. Sein Schuss verfehlte aber nach langem Sololauf das Tor kläglich. Fünf Minuten später war es dann der ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Mario Tell, der sich mit einem Solo auf der rechten Seite in Szene setzte. Sein Grundlinienlauf wurde in den Rücken der Abwehr gespielt, wo sich Peter Waack wegstahl von seinem Gegenspieler und mit einem fulminanten Linksschuss Grimm im SGD-Gehäuse überwand (77.). Dann trat das Schiedsrichtergespann zum zweiten Mal im Brennpunkt. Nach einem Foul von Grewe an Klein sprang letzterer entsetzt auf und stieß seinen Kontrahent energisch nieder. In einer Mustersituation einer Tätlichkeit entschied der sonst gut pfeifende Schiedsrichter darauf, es bei Gelbe Karten für beide Seiten zu belassen. Fünf Minuten vor Schluss wachten die Gastgeber noch einmal auf und meldeten sich nochmal zu Wort. Ein Freistoß von Klein fand am langen Pfosten SGD-Kapitän Grube, der aus ganz spitzem Winkel aufs Tor schießen wollte. Der ungewollte Querpass wurde von Schmidt nur knapp verpasst. Aber auch der MSV in Person von Niemann verpasste es per Konter, für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Am Ende war es ein Sieg, der hart erarbeitet, allerdings absolut verdient war.
SG Dynamo Schwerin: Grimm – Schünke, Radtke, Milde, Klein – Liebl, Grube (C), Möhring, N. Leistikow – D. Schmidt, Palletschek
MSV Pampow: Westphal – Grewe (C), Niemann, Drews, Pönisch – Rieling (71. Schwabe), Witkowski (67. Tell), Hasselmann, Brickwedde (57. Köhn), Groth – Waack
Tore:
1:0 Daniel Schmidt (16. Minute, Kopfball, Vorlage: Maik Schünke)
1:1 Enrico Grewe (38. Minute, Rechtsschuss, Vorlage: Fabian Brickwedde)
1:2 Peter Waack (77. Minute, Linksschuss, Vorlage: Mario Tell)Gelbe Karten: Marcel Grube (69. Foulspiel), Daniel Klein (80. Unsportlichkeit) / Enrico Grewe (80. Foulspiel)
Rote Karten: - / - -
Glückwunsch zum Pokalsieg! Und ganz besonders an dich Hubschrauber. Mach weiter so.
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MSV Pampow – VFC Anklam 5:0 (2:0)
Köhn mit Doppelpack beim souveränen Pampower Heimsieg
Mit einem sicheren und souveränen Heimsieg gegen den Aufsteiger vom VFC Anklam erreichte der MSV Anschluss an das obere Tabellendrittel.
Die Pampower machten von Beginn an Druck. Vor allem auf den Außenbahnen wurde das Spielgerät gefährlich auf die beiden baumlangen Stürmer Köhn und Thomas geschlagen. Zuerst verpasste Köhn nach Flanke Niemann (3.), doch nach Zuspiel von Groth und Unsicherheiten in der Anklamer Abwehr konnte Köhn zum 1:0 vollenden (19.). Nach dem Führungstreffer bestimmte der MSV Pampow weiterhin das Spiel. Nach einem Flankenlauf von Grewe, passte dieser präzise auf Köhn, welcher sicher zur 2:0 Führung einschob (31.). Kurz darauf musste Wühn im Kasten der Anklamer sein ganzes Können gegen einen platzierten Schuss von Niemann aufbieten (36.). Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste die ersten Akzente setzen. Nachdem im heimischen Strafraum nicht konsequent genug geklärt werden konnte, setze Gleißner das Spielgerät knapp am Pfosten vorbei (55.). Diese Gästechance war der Weckruf für die Pampower. Im Gegenzug eine Ballstafette im gegnerischen Strafraum, Köhn spielte uneigennützig auf seinen Sturmpartner Thomas, welcher zu 3:0 Führung vollendete (56.). Die Anklamer versuchten weiterhin spielerisch mitzuhalten, stellten sich keineswegs hinten rein, waren aber im Abschluss zu harmlos. Die weiteren Chancen auf Pampower Seite ergaben sich für Thomas, der am Tor vorbei köpfte (67.), sowie für den eingewechselten Brickwedde, der das Spiel sehr belebte (73.). Dann musste der Pampower Schlussmann Jahnke gegen Gästestürmer Gütschow lang machen und parierte dessen Abschluss (74.). Im Gegenzug bekam der MSV einen Freistoß zugesprochen, den Witkowski mit Unterstützung einer Unebenheit im Boden und Schlussmann Wühn zum 4:0 ein netzen konnte (75.). Wühn stand dann die nächsten Minuten im Brennpunkt. Zuerst musste er 2x gegen Köhn in höchster Not klären (84.) und danach einen guten Kopfball vom spielfreudigen Brickwedde zur Ecke klären (86.). Kurz vor dem Ende noch ein gut vorgetragener Angriff der Pampower. Brickwedde spielt auf Pönisch, der spielt quer auf Flügelflitzer Groth, welcher präzise ins lange Eck zum Endstand vollenden konnte 5:0 (88.).
In dem abschließenden Gespäch zum Spiel zeigte sich MSV-Trainer Uwe Brauer sehr zufrieden mit dem Spiel. „Schon unter Woche hat man gesehen, dass die Jungs heiß sind und auch im Training die nötige Konzentration und Konsequenz gefunden haben. Nun sind wir endgültig in der Saison angekommen.“
Gästetrainer Rainer Gütschow erwies sich trotz Zusage zum Gespräch sehr wortkarg. „Meinen Sie das ich nach dieser Niederlage noch etwas sagen möchte?!“MSV Pampow: Jahnke – Niemann (59. Schwabe), Drews, Reis (64. Brickwedde), Grewe 846. Tell) – Pönisch, Hasselmann, Witkowski, Groth – Thomas, Köhn
Trainer: BrauerVFC Anklam: Wühn – Gehrke, Höcker, Schulz (46. Lößmann), Dreier, Sküp, Gleißner (72. Ehrlich), Gütschow, Obermeit, Thom (62. Kuriel), Stöck
Trainer: GütschowSchiedsrichter: Wagner (Hamburg)
Zuschauer: 250
Tore: 1:0 Köhn (19.), 2:0 Köhn (31.), 3:0 Thomas (56.), 4:0 Witkowski (75.), 5:0 Groth (88.)
Gelbe Karten: Dreier, Loßmann -
Seit heute kann die neue Homepage des MSV Pampow unter www.msv-pampow.de betrachtet werden.