Der FC Carl Zeiss Jena trennt sich von Trainer Lukas Kwasniok

„Wir – das heißt alle Gremien – haben kurzfristig zusammengesessen und die Gremien haben einstimmig beschlossen, dass wir uns von Lukas Kwasniok mit sofortiger Wirkung trennen. Wir sollten trotzdem nicht vergessen, dass wir diesem Trainer verdanken, dass wir noch in dieser Liga sind. Aber wir haben die Kurve nicht bekommen, sondern sind aus dieser Kurve hinausgetragen worden“, erklärte Klaus Berka, Präsident des FC Carl Zeiss Jena, die Entscheidung.


Vorerst übernimmt Christian Fröhlich den Trainerposten


Bis ein Nachfolger für Kwasniok gefunden ist, wird die Mannschaft vorerst vom bisherigen U21-Trainer Christian Fröhlich betreut. Der Ex-Profi kann jedoch das Amt nicht dauerhaft übernehmen, da dem 41-Jährigen die dafür notwendige Fußballlehrer-Lizenz fehlt. So wird er höchstwahrscheinlich nur am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern (Anstoß 14 Uhr) auf der Trainerbank Platz nehmen, um danach an einen neuen Trainer zu übergeben.


„Wir sind parallel dabei, Gespräche zu führen, um den Nachfolger auf der Cheftrainerposition zu finden. Hier wollen wir nichts übereilen, aber wir arbeiten mit Nachdruck daran, spätestens mit Beginn der zweiwöchigen Ligapause nach dem Spiel in Kaiserslautern den neuen Trainer vorstellen zu können“, äußerte sich hierzu FCC-Geschäftsführer Chris Förster. Unterstützt wird Fröhlich dabei von Co-Trainer Lucca Strolz, Athletik-Trainer Max Habereder sowie Torwarttrainer Bernd Lindrath.


Möglich Kandidaten werden auch bereits in den Medien zahlreich gehandelt. Darunter findet sich unter anderem Marco Antwerpen, der zuletzt schon beim 1. FC Kaiserslautern im Gespräch war. Der 47-Jährige war in den vergangenen Jahren recht erfolgreich mit dem SC Preußen Münster unterwegs. Zudem war er nach seiner aktiven Laufbahn für den SV Burgsteinfurt, Rot Weiss Ahlen und den FC Viktoria Köln als Trainer tätig.


Weiterhin werden auch die Namen Nils Drube, Thomas Oral, Ersan Parlatan, Sascha Hildmann, Heiko Weber, Gino Lettieri, Rico Schmitt und René van Eck gehandelt. Letzterer war bereits von 2008 bis 2010 beim FC Carl Zeiss tätig und zuletzt anderthalb Jahre für die Mannschaft des FC Zürich zuständig.

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