Beiträge von Steffen

    So, jetzt hammse unseren Landkreis als Risikogebiet auserkoren und verbieten den Besuch von Sportveranstaltungen. Schönen Dank auch. Das Verlassen des Landkreises zum Besuch von Sportveranstaltungen anderswo scheint noch nicht verboten zu sein. Und auf Arbeit in den Nachbarkreis darf/ muss ich offenbar auch noch...

    Noch etwas gefrustet vom Vortag begab ich mich gestern ins Erzgebirge zu meinen Kumpels Gunther und KIlometerfräse.


    Am Ende gewann die zweite Mannschaft des VfL etwas glücklich mit 3:2 (2:1) beim SVL.


    Frühe Führung der Gastgeber mit der ersten Aktion, aber nach etwa zehn Minuten hatte sich der VfL auf Platz und Gegner eingestellt. Fortan von den Spielanteilen ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Bälle meist lang geschlagen wurden. Fußballerische Feinkost war selten dabei. Ein Missverständnis in der Abwehr und ein unnötiges Herauslaufen des Torhüters Simon Esser nutzen die Gäste zur Pausenführung. Zwischendurch traf der SVL das Gebälk, nachdem Gästekeeper Eric Richter (der sonst eine starke Partie bot!) ebenfalls zu weit aus seinem Kasten lief.

    Mit einem schönen Fallrückzieher von der Strafraumgrenze glichen die Gastgeber aus und waren anschließend dem Siegtor näher. Ein schneller Konter brachte aber die Entscheidung auf der anderen Seite. Noch in der Nachspielzeit köpfte ein einheimischer Spieler knapp am Tor vorbei.

    Die Gäste machten aus weniger Chancen mehr Tore, nur das zählt. In der Tabelle zog der VfL damit am SVL vorbei. Für beide wird es darum gehen, möglichst sicheren Abstand nach unten zu gewinnen.


    Der Gastgeber zwar insgesamt mit deutlich mehr Torchancen, aber nach den Aussagen meiner Gastgeber war das Fehlen einiger Stammkräfte, insbesondere "Grone", nicht zu kompensieren. Copitz mit einer sehr jungen Truppe - dafür waren sie erstaunlich effektiv!


    Zahlen und ausführlichere Berichte auf der Website des SVL.


    Es bleibt dabei - in meiner Anwesenheit hat der SVL bisher jedes Pflichtspiel verloren. Selbst das gestrige Vorspiel der zweiten Mannschaft endete 1:6, allerdings gegen den Spitzenreiter. Kann also sein, ich erhalte demnächst Sportplatzverbot^^

    Heute mache ich es mal kurz und bündig.


    Spiel 1 auf dem KR im Willy:

    Landesliga B-Junioren Copitz gg. Neugersdorf 2 : 1 (1:0). Da war die Fußballwelt noch in Ordnung. Neugersdorf in der Tabelle vor dem VfL platziert, hatte mehr Ballbesitz, mehr Spielanteile, mehr Torchancen - aber die VfL-Jungs kämpften toll und erzielten einen Treffer mehr. Einige Glanzparaden vom Copitzer Torhüter - während des Spiels habe ich erfahren, dass es sich dabei um einen Feldspieler handelt, weil sich beide Torhüter verletzt haben. Kompliment an die Jungs für die heutige Leistung!


    Spiel 2 auf dem Hauptplatz begann schon schlecht, als der VfL die Seitenwahl verlor und zuerst zum Kiosk hin spielte. Copitz in neuen weißen Trikots mit schwarzen Hosen. Sehr gewöhnungsbedürftig. Blau-Weiß wie der Name schon sagt, von oben bis unten in knallrot.

    Endstand Copitz gg. BW Leipzig 0 : 1 (0:0). Tor Stephan/58. Etwa 80 bis 90 Zuschauer, 3 erkennbare Gäste. Wetter halbwegs okay.

    Copitz ohne Kötzsch (gesperrt) und Weska (beruflich in China). Die erste Viertelstunde war der VfL noch bemüht, die Viererkette zu überspielen, danach gelang bis zur Pause nichts mehr. Die Gäste standen von Anfang an nicht hinten drin, wurden immer mutiger und spielten passabel von hinten heraus. In der Nähe des gegnerischen Strafraumes waren aber auch sie mit ihrem Latein am Ende. Gerechtes 0:0 in einem Spiel mit überschaubaren Niveau.

    Nach dem Wechsel wurde es nicht besser, und der VfL bettelte so lange, bis die Gäste die Einladung zum Führungstor annahmen. Torhüter Wochnik, der zwei Minuten vorher noch rettete, war die ärmste Sau.

    Jetzt kam erstmals in dieser Saison Scykalka und das Bemühen war deutlich zu spüren.

    Schiri Stefan Gärtner und SRA Jens Kläber hatten freie Sicht, als kurz darauf ein VfL-Spieler beim Kopfball klar weggestoßen wurde. Vereinsbrille hin oder her - das Fachpublikum war aus 80 Meter Entfernung einhellig der Meinung, klarer Elfmeter. In der 70. Minute musste der Gästekeeper seine erste Parade zeigen. Kurz darauf wechselte ich rüber zum anderen Strafraum. Bei einem Zweikampf im Strafraum kam Ranninger zu Fall. Für mich kein Elfmeter - aber niemals eine Schwalbe, wie Gärtner monierte und mit Gelb quittierte. Anschließend hatte nach dem einzigen groben Abwehrfehler Scykalka die Chance zum Ausgleich vergeben. Die Schlussphase spielten die Gäste recht geschickt runter, bis in die 90. Minute. Max Unger war im Strafraum am Ball, wurde umgesenst und blieb verletzt liegen. Warum Gärtner und Kläber (beide mit freier Sicht!) hier weiterspielen ließen, wird auf ewig ihr Geheimnis bleiben. Als ob sich ein Spieler beim Stand von 0:1 freiwillig in den Strafraum legt und dann auch noch dort liegen bleibt? Sorry, das war ganz schwach! irgendwie sah dann noch ein Copitzer die rote Karte, passte zu einem gebrauchten Nachmittag. Noch vor zehn Jahren wäre ich an der Seitenlinie ausgeflippt, aus dem Alter bin ich aber raus...

    BW spielte nicht wie ein (ehemaliger) Tabellenletzter und ohne die beschriebene Szene in der 90. Minute hätte ich zu einem verdienten Sieg gratuliert.


    Der VfL muss sich aber an die eigene Nase fassen. Die Leistung reicht einfach nicht. Jetzt gehts zwar zum Lieblingsgegner nach Markrans, aber der hat gerade 5:1 gewonnen. Harte Zeiten, neues Saisonziel Klassenerhalt - egal wie!

    Na gut, fürs Wetter könnense nichts. Aber es ist der zweite Spielausfall. Kann man nicht versuchen, gleich am Sonntag zu spielen? (wäre sicher sehr kurzfristig)

    Wenn das so weitergeht und Corona dazukommt, sehe ich schwarz für die Liga.

    Vielleicht passt es hier dran.


    Gestern hab ich mir wieder mal einen ground in unserer Kreisliga A geholt:


    TSV Kreischa - TSV Graupa 2 : 2 (0:0).


    Die Gastgeber machten in der letzten Saison mit dem Durchmarsch ins Kreispokalfinale auf sich aufmerksam, in welchem sie Ende August erst im Elfmeterschießen gegen den klaren Favoriten 1. FC Prna unterlagen. Irgendwie kam mir bei dieser Gelegenheit die Idee, dass der dortige Platz nun mal besucht werden sollte. Gedacht, getan. Kreischa liegt zwar in unserem Landkreis (schon im ehemaligen Westteil - das Thema hatte ich vorgestern), ist aber mit der Linie 86 hervorragend an den ÖPNV in Dresden angebunden. Dazu stand gestern ein interessantes Spiel auf dem Programm. Gastgeber Kreischa hatte nach drei Spielen volle neun Punkte auf dem Konto und wollte wieder mit Spitzenreiter Altenberg gleichziehen, der am Sonnabend vorgelegt hatte und bei zwölf Punkten stand. Graupa holte bisher sechs Zähler aus drei Begegnungen.

    Bei schönstem Oktoberwetter mussten wir uns in eine Liste eintragen, Coronazeiten halt. Der Platz erwies sich als solider Kunstrasen - nix Besonderes, aber gut in Schuss. Dle Versorgung war gewährleistet und bis Spielbeginn fanden sich knapp 100 Besucher ein. Einziger Nachteil: man kann nur von einer Seite zuschauen - und dies genau gegen die Sonne.

    Die Partie begann flott und bescherte neben der in dieser Klasse üblichen Fehlerquote auch eine Reihe guter Spielzüge und serienweise Torchancen. Die erste Viertelstunde gehörte klar den Gästen, danach verlief das Spiel bis zur Pause ausgeglichen. Die größte Chance hatten die Gastgeber, ein Lupfer über den Torwart landete am Pfosten.

    Es blieb zunächs torlos, das sollte sich noch ändern. Hier die Torschützen, falls sie jemand kennen sollte:

    0:1/56. Seifert. 1:1/66. Rost. 1:2/81. Rothenburger. 2:2/85. Lauksch.

    Der 15er Rost von Kreischa erwies sich dabei als aktivster Stürmer, er traf noch Pfosten (siehe oben) und Latte. In der zweiten Halbzeit lösten sich die Abwehrreihen mehr und mehr auf, natürlich ließen bei einigen Spielern die Kräfte nach und es boten sich Räume. Als es dann endlich 2:2 stand, hätte ein eher vorsichtiger Typ wie ich die Devise ausgegeben: Punkt sichern und mitnehmen. Denkste! In der Schlussphase spielten beide Teams so eine Art Harakiri und es ist ein mittelschweres Wunder, dass der Ball nicht noch hier oder da zum entscheidenden Treffer im Netz versenkt wurde. Parallel dazu wurde es etwas hitzig, der insgesamt gute Schiri verteilte jetzt ordentlich Karten.

    Ich war irgendwie froh, als nach 92 Minuten der Schlusspfiff kam - eine Niederlage hätte in diesem engagiert geführten Spiel keiner verdient gehabt. Ein Sonderlob noch an beide Torhüter, die mehrfach toll parierten. Über 90 Minuten hatte Graupa mehr Spielanteile, Kreischa aber die klareren Torchancen.


    Fazit: ein gelungener Sonntagsausflug!

    Nichts zu feiern am Feiertag

    100 Jahre nach der Gründung der Stadt Freital, 30 Jahre nach der deutschen Einheit und 10 Jahre nach dem Zusammenschluss des Weißeritzkreises mit dem Landkreis Sächsische Schweiz kam es nun zum ersten fußballerischen Duell zwischen dem neu gegründeten SC Freital (Landkreis SOE - westlicher Teil) und dem VfL (Landkreis SOE - östlicher Teil). Ich kann mich nicht erinnern, wann Copitz letztmalig ein Fußballspiel gegen eine Mannschaft aus Freital verloren hat, es war wahrscheinlich noch zu DDR-Zeiten. Das liegt natürlich auch daran, dass es seitdem nur wenige Jahre in gemeinsamen Ligen gab. Für mich persönlich war die heutige Niederlage jedenfalls eine Premiere, auf die ich gern verzichtet hätte:

    SC Freital - VfL Pirna-Copitz 3 : 1 (2:1).


    1:0/8. Weidauer freistehend am Elfmeterpunkt stehend nach Zuspiel von links

    1:1/27. Weska per Kopf nach Freistoß Henschel

    2:1/38. Weidauer ebenfalls per Kopf nach Freistoß

    3:1/56. Weinhold Elfmeter


    Etwa 200 Zuschauer, darunter so 25 Gäste. Unter ihnen auch einige Ex-VfL-Spieler


    Schiri Lorenz (kurzfristiger Tausch) hat mir gut gefallen. Er pfiff in der temposcharfen, männlich geführten Partie nicht jeden Körperkontakt ab. Nur je eine gelbe Karte. Beim Platzverweis blieb ihm wohl keine andere Wahl. Trotzdem brauche ich ihn diese Saison nicht mehr, bei zwei Niederlagen und drei (gelb)roten Karten...


    Nach dem Start mit 9 Punkten hier und 4 Punkten da (bei schwierigem Auftaktprogramm) habe ich das heutige Spiel für mich persönlich vorab zum "Tag der Wahrheit" erklärt. Das Ergebnis dieser "Wahrheitsfindung" steht etwas weiter oben und entsprach den gezeigten Leistungen.

    Im Vergleich zum gewonnenen Spiel letzte Woche musste der angeschlagene Stefan Höer draußen bleiben. Ansonsten alles an Deck. Es ging ohne Abtasten sofort zur Sache. Gleich die erste Chance des Spiels überhaupt landete im Copitzer Netz. Daraufhin folgte die erste richtig starke Freitaler Phase in diesem Spiel, in der das 2:0 mehrmals in der Luft lag. Doch der VfL stabilisierte sich, kam durch einen Standard zum Ausgleich und verdiente diesen sich "nachträglich" mit zehn starken Minuten. Genau in diese Phase hinein machten es die Gastgeber den Copitzern nach und verwandelten einen Freistoß per Kopf zur erneuten Führung. Dabei blieb es bis zur Halbzeit. Mir fiel das enorme Tempo der Freitaler auf, die den VfL meist schon in der gegnerischen Hälfte beim Spielaufbau störten. Ich fragte mich, ob die das 90 Minuten durchhalten können. Die Antwort in der zweiten Hälfte lautete: ja!

    Dabei kam den Freitalern entgegen, dass der VfL wie in allen bisherigen Spielen Probleme in der Rückwärtsbewegung nach Ballverlusten hatte. Außerdem sind sie zwar Aufsteiger, haben aber zahlreiche routinierte Kicker mit Landesliga-Erfahrung in ihren Reihen. So stimmte am Ende auch der Spruch, dass diejenige Mannschaft ein Spiel gewinnt, die die Mehrzahl der Zweikämpfe für sich entscheidet.

    Mit Beginn der zweiten Hälfte spielte der VfL offensiver - dies führte allerdings zunächst zu Torchancen vor dem eigenen Kasten. Konnte zunächst noch Wochnik klären und ging der nächste Schuss drüber, fiel die Vorentscheidung nach einem unnötigen Foul an der Strafraumgrenze. Ich konnte von weitem nicht erkennen, wer gegen wen - das Foul war unstrittig und Schiri Lorenz zeigte sofort auf den Punkt. Mit dem 3:1 war gegen diese konzentrierte und motivierte Freitaler Elf nicht mehr viel zu holen. Bis zum Schluss gab der VfL alles, scheiterte aber an der gut organisierten Defensive des SCF.

    Unschöne Szene in der 80. Minute: Philipp Kötzsch geht an der Mittellinie mit gestrecktem Bein zum Ball, trifft diesen auch - aber gleichzeitig seinen Gegenspieler von der Seite. Das war kein Frustfoul, sondern einfach übermotiviert und sollte einem erfahrenen Spieler nicht passieren. Meine erste Reaktion: "So darf er da ni hingehen!" (ich hoffte noch auf "gelb"). Wir ahnten aber schon, was kam: Schiri Lorenz griff den Regeln entsprechend zur Gesäßtasche. Kötzscher wird damit in den nächsten beiden wichtigen Spielen fehlen.

    In Überzahl brachte Freital die drei Punkte sicher nach Hause und verbleibt damit auf dem zweiten Tabellenplatz.


    Mit vier Punkten aus vier Spielen ist der VfL suboptimal gestartet, hat allerdings das Spitzenduo schon hinter sich. Wirklich vorwerfen müssen wir uns eigentlich eher das Unentschieden in Lößnitz als diese beiden Niederlagen. Nach der Pokalpause müssen aber gegen Schlusslicht Leipzig unbedingt drei Punkte her, sonst wird der Abstand zum ominösen zehnten Platz gleich am Anfang zu groß. Nun ja, auch andere Mannschaften (Neusalza, Mittweida, Riesa) dürften mit der bisherigen Punkteausbeute nicht zufrieden sein. Dafür können wir uns aber auch nichts kaufen...


    Fakt am Rande: Kein Unentschieden am heutigen Tag - aber drei Vereine, die einen Rückstand komplett drehen konnten. Auf den Bericht aus Kamenz bin ich mal gespannt.


    Morgen noch zwei Begegnungen. Nächstes Wochenende neben dem Pokal ein vorgezogenes Spiel aus dem Februar zwischen Neusalza und Wilsdruff. Wer hätte gedacht, dass da Wilsdruff in der Tabelle auch nach dem Spiel vorn liegen wird?


    Das Duell Copitz gegen Freital gibt es hoffentlich noch mal in der "oberen" Endrunde - aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg!

    In Copitz wurde übrigens auf dem Hauptplatz gespielt. In der zweiten Halbzeit blieb der Ball speziell im Bereich der Außenlinien dann doch mal in einer Pfütze liegen. Zum nächsten Heimspiel un drei Wochen darf es dann gern trocken sein! Von Montag bis Freitag bin ich wieder im Büro, da kann es draußen ruhig regnen...

    Je nach Wetter und Laune bin ich heute evtl noch Zaungast zur zweiten Halbzeit in Laubegast.

    Zwei grundsätzliche Feststellungen am Anfang:


    1) Fußball bei diesem Wetter macht keinen Spaß!

    2) wenn es aber schon am dritten Spieltag die ersten beiden Ausfälle gibt (und die ganz ohne corona), sehe ich schwarz für den Terminkalender...


    Eigentlich wollte ich am Vormittag zu den B-Junioren gehen, habe das aber wegen des Wetters bleiben lassen. Eine gute Entscheidung!


    Das Hauptspiel brachte den gewünschten ersten Pflichtspielsieg seit dem 29. Februar:


    VfL Pirna-Copitz - Motor Marienberg 4 : 1 (2:0).


    1:0/15. Höer Kopfball, Vorarbeit über Ranninger und Weska, der von links flankte

    2:0/40. Kötzsch mit direktem Freistoß aus fast 30 Metern über die Mauer genau ins linke dreiangel.

    3:0/83. Kötzsch per Elfmeter nach Foul an Unger

    4:0/88. Henschel mit links aus 25 Metern halbrechte Position

    4:1/91.


    Etwa 80 Zuschauer, darunter um die 25 Gäste.


    Schiri Seib hatte keine wirklichen Probleme. Die erste gelbe Karte gegen Marienberg hätte ich nicht gegeben, das war ein normales Foul. Aufreger bei den Gästen der Elfmeter, da waren ein Gegenspieler, der eingewechselte Unger, der Ball und eine Pfütze im Spiel. Aus unserer Position nicht auszumachen, ob es einer war. Hätte er nicht gepfiffen, wäre der Angriff aussichtsreich weiter gegangen. Ein lautstarker Erzgebirgler konnte sich auch nach dem Schlusspfiff nicht beruhigen. Vielleicht bringt die Aufzeichnung auf PirnaTV die Auflösung - ich kann zur Stunde wirklich nicht sagen, ob es einer war.


    Am Ende stand ein klarer Sieg zu Buche. Wenn man die Chancen speziell in der zweiten Halbzeit betrachtet, hätte es wie schon am ersten Spieltag ein 6:3 geben können, nur diesmal umgekehrt...


    Auf dem nassen Boden (bei Dauerregen in Hälfte eins und Nieselregen in Hälfte zwei) konnte der VfL sein gewohntes Kurzpassspiel nicht aufziehen, zeigte aber trotzdem ab der ersten Minute, wer der Herr im Hause ist. Als die Gäste dann etwas mitspielten, fiel genau zum richtigen Zeitpunkt das schön herausgespielte 1:0. Die erste Halbzeit plätscherte etwas dahin, bis Kötzscher gefühlvoll einen freistoß versenkte. Noch vor dem Pausenpfiff hatte Weska zweimal die Chance zum 3:0, zog aber jeweils aus halblinker Position am rechten Torpfosten vorbei.

    Die Gäste versuchten mitzuspielen und wirkten dabei teilweise gefällig. Aber je näher man dem Strafraum kam, desto umständlicher wurde es. Mit etwas mehr Selbstvertrauen oder etwas mehr Zug zum Tor hätte man die keineswegs sattelfeste VfL-Defensive öfter in Bedrängnis bringen können.

    Auch nach der Pause waren die Gäste nicht gewillt, die Punkte kampflos in Copitz zu lassen. Mittlerweile wurde fast ohne Mittelfeld gespielt, es wurden die Bälle lang nach vorn geschlagen. Dies führte zu Torchancen auf beiden Seiten, ohne dass diese genutzt werden konnten. Entscheidendes Plus für Copitz im gesamten Spiel die Zweikampfführung - hier merkte man einfach die Routine des Landesligisten gegen den doch etwas unerfahrenen Neuling. Die endgültige Entscheidung dann durch den Strafstoß, aber auch danach ging es beiderseits munter weiter. Ron Wochnik überzeugte heute auf der ganzen Linie, wurde aber in der Nachspielzeit doch noch geschlagen.


    Im Gegensatz zu meiner Prognose vor der Saison überzeugt der VfL bisher offensiv, hat aber defensiv Probleme. Wo die Mannschaft wirklich steht, wissen wir nach dem Spiel in Freital-Hainsberg am kommenden Sonnabend!

    Nach vier Niederlagen in Folge kam der BFV gestern wieder zu einem Punktgewinn. Am Ende hieß es 1:1 gegen die U23 von Hertha BSC. Es war sogar mehr drin, denn der Berliner Ausgleich fiel erst in der 88. Minute. Aber wenn man speziell die zweite Halbzeit betrachtet, kann man gut mit dem Punkt leben. Denn da spielte eigentlich nur eine Mannschaft, die der Gäste.

    Vor 252 Zuschauern unter Flutlichr auf der Müllerwiese hatte Hertha vor der Pause zwar mehr Ballbesitz, strahlte aber keinerlei Torgefahr aus. Schiebock setzte auf schnelle Konter: das sah drei-, viermal im Ansatz richtig gut aus, wurde aber nicht zu Ende gespielt. Etwa ab der 30. Minute war dann der BFV die deutlich aktivere Elf.

    Trainer Neuendorf muss in der Kabine laut geworden sein, denn seine ganz in rot spielende Mannschaft kam wie verwandelt aus selbiger zurück und schnürte die Gastgeber minutenlang in deren Hälfte ein. Aber mit viel Einsatz, etwas Glück und Lukas Kycek im Tor stand die "Null". Dann leistete sich Hertha einen Fehlpass am Mittelkreis und ein "Blauer" (Genausch?) lief allein Richtung Strafraum. Dort waren dann er, der Ball und der Herthakeeper zur selben Zeit am selben Ort. Schiri Müller aus Cottbus zeigte auf den Punkt, Robin Fluss verwandelte sicher. Die Gäste kurz geschockt, aber mit der Schlussoffensive doch noch erfolgreich. Dem BFV gelang einfach zu wenig Entlastung. Insgesamt geht das Remis in Ordnung. Für Schiebock stehen weitere schwere Wochen bevor, die gestrige Leistung sollte Mut machen!

    Ein aufmerksamer Leser hat mich auf zwei Fehler hingewiesen: Hannes Graf spielte jahrelang in Schiebock und jetzt in Lichtenberg. Der Lößnitzer Torjäger heißt natürlich Cedric Graf. Weiß jemand, warum er derzeit nicht spielt? Verletzt?

    Außerdem habe ich beim ehemaligen Riesaer Torhüter Goldhammer das "h" unterschlagen.

    Rotation Dresden - VfB Weißwasser 0 . 3 (0:1).


    Ein gebrauchter Tag für Rotation, Von Anfang an ein ausgeglichenes Spiel zweier eigentlich gleichstarker Mannschaften. Im Bemühen um Fehlervermeidung gibt es kaum Torchancen. Strafraumszenen sind absolute Mangelware. WSW geht durch einen 18-Meter-Schuss in Führung, der von einem Abwehrspieler ins andere Eck abgelenkt wird. Der Gästetorwart spielt die letzten zehn Minuten vor der Pause trotz Verletzung, wird dabei nicht ernsthaft geprüft. In der 44. Minute ein schöner Angriff von Rotation, für mich elfmeterreif gestoppt. Den Elfer gibt es dann zehn Minuten nach der Pause, eher eine Konzessionsentscheidung. Der mittlerweile eingewechselte Ersatztorhüter reagiert glänzend und hält den Ball. Kurz darauf ein Abseitstor von Rotation: die Fahne ist sofort oben, es gibt keine Proteste. Später das 0:2 durch einen naja-Elfmeter und das 0:3 durch einen blitzsauberen Konter. Eigentlich 100%ige Chancenverwertung der Gäste. Rotation hätte wahrscheinlich bis Mitternacht keinen Treffer erzielt. Es gibt solche Tage, da läuft alles gegen dich. WSW effektiv und taktisch sehr diszipliniert.

    Wochenendbericht


    "Halbzeit" während meines 14-tägigen Urlaubs. Nachdem ich letztes Wochenende etwas hoppen war (Weimar, Annaberg) und anschließend ein paar Tage im Erzgebirge verbrachte, werde ich die nächsten Tage wohl eher in der Heimat faulenzen. Ein Annaberger Rentner, der nebenbei als Stadtführer arbeitet und in seiner Kindheit noch Willy Tröger live hat spielen sehen, erfuhr übrigens von mir, dass das Copitzer Stadion seit vielen Jahren diesen Namen trägt und hat sich darüber echt gefreut.

    Nach einer Woche mit Adam Ries, St. Annen Kirche, Bergbaugeschichte, Lift zum Fichtelberg plus Schmalspurbahn nach Cranzahl (und nicht zu vergessen zwei dynamischen Siegen!) stand das Wochenende dann wieder ganz im Zeichen des lokalen Fußballs. Am Sonnabend ging es mit dem ÖPNV Richtung Lößnitz und wieder zurück, da sich mein Autofahrer gerade im Südwesten der Republik herumtreibt. Zu zweit macht Bahnfahren sogar Spaß und die Busfahrt von Lößnitz nach Chemnitz nach dem Spiel wurde sogar noch richtig zum Erlebnis.

    Hinzu kamen wir kurz vor 13:00 Uhr in Aue an. Der Bahnhof lässt nicht gerade vermuten, dass in dieser Stadt ein Zweitligist (und aktuell sogar der Spitzenreiter!) zuhause ist. Die Straßen waren menschenleer, was sicher nicht nur am 13:00 angepfiffenen Spiel in Würzburg lag. Bei der Vorbeifahrt am Erzgebirgsstadion habe ich festgestellt, dass ich den Ground in der aktuellen Version noch nicht von innen kenne. Der steht somit auf meiner "to do"-Liste für die Zeit a) nach Corona und b) nach Beendigung der Bauarbeiten auf der Bahnstrecke von Chemnitz nach Aue. Es könnte also noch dauern...

    Gegen 13:20 Uhr Ankunft im Stadion an der Talstraße zu Lößnitz, also eigentlich viel zu zeitig. Zu unserer Überraschung war die Gastmannschaft schon anwesend, was die Ernsthaftigkeit der Vorbereitung auf dieses Spiel beweist. Diesen Eindruck bestätigte auch Trainer Frank Paulus im Schwätzchen vor dem Spiel und - viel wichtiger - die Mannschaft auf dem Platz während des Spiels.

    So richtig füllten sich die Ränge dann erst unmittelbar vor Spielbeginn, als der Auer Auswärtssieg unter Dach und Fach war. Mein lila Schal hatte aber eine andere Bedeutung - gegen dasselbe Ergebnis wie in Würzburg hätte ich aber nichts einzuwenden gehabt. Es stand sogar noch ein "0:3" an der Anzeigetafel von einem vorherigen Spiel, die "3" wurde aber vom irgendwann eingetrudelten Platzwart gegen eine "0" eingetauscht.

    Punkt 15:00 Uhr begann die Partie beim Stande von 0:0 und endete auch mit einem Gleichstand:


    FC Lößnitz 1910 - VfL Pirna-Copitz 07 1 : 1 (0:0).


    0:1/52. Weska aus 18 Metern an den linken Innenpfosten.

    1:1/79. Wanzek im Nachsetzen nach einem Eckball von links.


    Etwa 120 bis 130 anwesende Zuschauer, 8 Gäste gesichtet.


    SR Florian Krüger hatte von Anfang an eine sehr kleinliche Linie, die er auf beiden Seiten durchhielt. Zwei frühe gelbe Karten gegen Baumann und Ranninger blieben die einzigen.


    Beide Mannschaften hatten sich den Saisonstart ganz anders vorgestellt. Konnte man das jeweilige frühe Pokalaus noch irgendwie verschmerzen, tat der erste Spieltag richtig weh. Hier eine Niederlage beim "underdog" in Wilsdruff, da ein halbes Dutzend Gegentore. Man war also unter Zugzwang, wollte aber zunächst die Fehlerquote minimieren. So begann das Spiel mit Taktieren und vorsichtigem Abtasten. Dies dauerte etwa 45 Minuten. Ein neutraler Beobachter hätte möglicherweise das Wort "langweilig" erwähnt. Als Fan einer Mannschaft, die gerade 3:6 gespielt hat, registrierte ich die aufmerksame und konzentrierte Spielweise von hinten heraus. Durch die Feldverweise gegen Bautzen (Prentki unterstützte die Mannschaft vor Ort und Heineccius weilte mit Dynamos U 16 in Rostock) war Trainer Paulus ohnehin zu Umstellungen gezwungen, deren wichtigste das erste Punktspiel von Neuzugang und Routinier Ronald Wolf war. Punkt eins des Gästeplanes, hinten sicher zu stehen, funktionierte durchgehend. Nach vorn passierte dagegen vor der Pause so gut wie nichts. Dies traf aber nicht nur auf den VfL (der ausnahmsweise mal wieder ganz in lila spielte) zu, sondern auch auf die Gastgeber. Liegt es nur an der Abwesenheit vom jahrelangen Torjäger Hannes Graf, dass beim FCL offensiv nur ein laues Lüftchen weht? Ich kann es mir nicht vorstellen. Definitiv nicht vorstellen konnte man sich während der ersten Halbzeit, dass sich diese beiden Teams vor anderthalb Jahren im "Willy" eins der attraktivsten und spektakulärsten Sachsenligaspiele aller Zeiten geliefert haben, welches der VfL mit 6:4 gewann. Was wäre der Fußballfan ohne Erinnerungen?

    Zurück vom Februar 2019 in den September 2020. Mit Beginn der zweiten Halbzeit trat Punkt zwei des Gästeplanes in Kraft: ab sofort wurde konstruktiv und zielgerichtet nach vorn gespielt. Dies fiel schon in den ersten Minuten nach dem Wechsel auf und machte sich wenig später am Resultat bemerkbar. Der Platzwart musste eine "1" in das untere Feld der Anzeigetafel schieben. Punkt drei des Planes hätte nun gelautet, nachzulegen. Am Willen zur Umsetzung mangelte es nicht. Die nächsten 20 Minuten dominierte der VfL das Geschehen und erspielte sich mehrere Torchancen, die klarste vergab Martin Sprunk. Eigentlich hätte nach 75 Minuten wieder das schon erwähnte Resultat von "0:3" an der Tafel stehen müssen. Den zahlreichen Gelegenheiten der Gäste stand nur eine wirklich klare Chance der Lößnitzer gegenüber.

    Aber es stand weiterhin 0:1, die folgenden Phrasen kosten jeweils drei Euro: wenn du a) das 2:0 nicht machst, bestraft dich b) der Gegner. Und wenn der sich c) keine Torchancen erspielt, muss eben d) ein Standard her. So passierte es in der 79. Minute, als es eine der ganz wenigen Eckbälle des Spieles gab. Ich habe nicht mitgezählt, mehr als 3:2 Ecken (aus Copitzer Sicht) waren es definitiv nicht. Das Ding segelte jedenfalls von links in den Strafraum, schien schon abgewehrt, kehrte zurück und wurde im zweiten oder dritten Nachsetzen ins Netz gedrückt. Intern wird da sicher eine Fehleranalyse vorgenommen, aber es war nun mal passiert. Bei einem möglichen Stand von 2:0 oder 3:0 wäre das kein Beinbruch gewesen, aber nun stand es halt 1:1 und der Platzwart konnte auch die obere "0" gegen eine "1" eintauschen. Ärgerlich, aber das Spiel ging weiter. Obwohl auch in der folgenden Phase bis zum Schlusspfiff der VfL die etwas aktivere Mannschaft war, funktionierte nun auf beiden Seiten wieder das Sicherheitsdenken: die Gastgeber wussten, dass der Punkt glücklich war und wollten ihn ebenso wenig aus der Hand geben wie die Gäste. Eine Heimreise mit null Punkten nach dieser couragierten zweiten Halbzeit? Nein danke, dann nehmen wir eben den einen mit. So blieb es beim 1:1, mit dem vom Spielverlauf her die Gastgeber besser leben konnten.

    Ich sprach nach dem Spiel noch mit Tim Baumann und Eric Prentki, die sahen es ähnlich: die Leistung der Mannschaft war in Ordnung, es fehlte halt die Krönung in Form von drei Punkten.

    Die anschließende Busfahrt von Lößnitz bis Chemnitz verlief u.a. über eine Umleitungsstrecke, die von einem Forstfahrzeug blockiert wurde. Natürlich kam auch gerade der Gegenbus aus der anderen Richtung. Es hat ne gute Viertelstunde gedauert, diesen Knoten zu entwirren (der Busfahrer nahm es mit stoischer Ruhe und hatte sich sein Gehalt für diese Sonnabend-Arbeit wirklich verdient!). Später wurde noch ein Rollstuhlfahrer ein- und wieder ausgeladen. Letztlich kamen wir gesund und munter in Chemnitz, Dresden und schließlich in Pirna wieder an. Wenn einer eine Reise tut, dann will er schließlich auch was erzählen...


    Den Sonntag verbrachte ich dann tagsüber in der Landeshauptstadt. Zunächst sah ich in der Landesklasse Ost einen 3:0-Auswärtssieg eines taktisch disziplinierten VfB Weißwasser bei Rotation Dresden, das an diesem Tag harmlos, einfallslos, glücklos wirkte. Beim Stand von 0:1 hielt der zur Pause eingewechselte Ersatztorwart der Gäste einen Elfmeter, davon erholte sich Rotation nicht mehr. Die Gäste trafen durch ein Eigentor, einen Elfmeter und einen blitzsauberen Konter. Für die Gastgeber ein gebrauchter Tag - das passiert halt im Fußball. Dann ging es mit der "4" von Pieschen nach Laubegast, wo ich ein rassiges Landesligaspiel erleben sollte:


    FV Dresden-Laubegast 06 - SV Germania Mittweida 2 : 1 (1:1).


    1:0/9. Schmidt aus halbrechter Position, Vorarbeit Wappler.

    1:1/14. Blankenburg durch die Mitte nach gefühlvollem Zuspiel.

    2.1/65. Schmidt, wieder Vorarbeit Wappler.


    196 zahlende Zuschauer, durchgezählt deutlich über 200 Leute im Stadion, darunter 20 bis 25 Gäste. Ordentliche Kulisse. Paar Corona-Auflagen. Mein Kumpel und ich haben uns einfach auf die andere Seite gestellt. Da waren wir erstens im Schatten und zweitens unter uns, haben also alle Abstandsregeln eingehalten.


    Schiri Jens Rohland ist bekanntlich kein Freund von Standuhr. ich habe ihn schon vor vierzehn Tagen in Rabenstein gesehen, wo er vergleichsweise wenig zu tun hatte. Heute war das Trio über 90 Minuten gefordert und hat dabei einen richtig guten Job gemacht. Nicht jeder Körperkontakt wurde abgepfiffen, nach der Pause aber konsequent die Karten verteilt. Die Spieler wurden direkt angesprochen und von beiden Trainerbänken ließ er sich nicht beeinflussen - ob da nun jeder Zweikampf richtig beurteilt wurde und jeder Einwurf richtig gegeben wurde, ist dabei zweitrangig. In einem temposcharfen Spiel mit vielen Zweikämpfen gibt es da immer Ermessensspielraum.

    Laubes "Edelfan" Klaus fiel wieder mit einigen völlig deplatzierten peinlichen Bemerkungen auf.


    Um es vorwegzunehmen: beide Mannschaften werden ein ernstes Wort im Kampf um den ominösen zehnten Platz mitspielen. Bei den Gästen wieder Ebersbach statt Goldammer im Kasten. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein temposcharfes, offensives Spiel. Als nach einer Viertelstunde der Ball schon je einmal in beiden Toren lag, kam man dann hüben wie drüber auf die Idee, dass auch die Verteidigung zum Fußballspielen gehört. Grundprinzip: der Gegner wurde jeweils an der Mittellinie attackiert und bei Ballbesitz ging es blitzschnell nach vorn. Dies war natürlich nicht dauerhaft durchzuhalten und im Laufe des Spiels zogen sich die Abwehrreihen immer weiter zurück. Auch eine Folge des laufaufwändigen Spiels. Die Zweikämpfe wurden durchweg männlich, sportlich geführt. Im Laufe der zweiten Halbzeit musste der Schiri dann einige Karten ziehen, das gehört zum Fußball dazu. Verbal sollten einige Spieler mal etwas abrüsten.

    Ein Vorteil auf der einen oder anderen Seite war lange Zeit nicht auszumachen. Torchancen spielten sich beide heraus, wenn auch nicht im Minutentakt. Das erneute Führungstor für Laubegast fiel dann eigentlich in einer Phase, als Mittweida das Spiel zu kontrollieren schien. Und jetzt kam das Überraschende, was ich nach dem Verlauf bis dahin nicht erwartet hatte: Bis zum Schlusspfiff brachte Mittweida trotz einiger Wechsel und weiterer Bemühungen keine wirkliche Offensive mehr zustande. Laubegast zeigte nun, dass man auch gut verteidigen kann und hielt den Ball weitgehend vom eigenen 16er fern. Da lag sogar eher ein 3:1 in der Luft.

    Das Duo "Wappler und Schmidt" machte letztlich den Unterschied. Über 90 Minuten betrachtet war Laubegast das eine Tor besser. Man darf gespannt sein, wohin die Tabellenreis für beide Mannschaften geht.


    Meine fußballerischen Reisepläne in der kommenden Woche sind auch eher lokal: am Mittwoch fahre ich nach Bautzen zur Regionalliga, Bischofswerda empfängt die Hertha-Bubis. Am Sonnabend geht es zu Fuß über die Elbe. Für den VfL stehen gegen Aufsteiger Marienberg nur drei Punkte zur Debatte. Und für den Sonntag erhoffe ich mir, ein Ticket für Dynamo gegen Waldhof ergattern zu können. Falls das nicht klappen sollte, stehen genügend andere Spiele auf dem Programm. Planung ist in Coronazeiten ohnehin ziemlich schwierig...

    ...ich würd ma schlaumeierisch sagen: VfB Annaberg statt Auerbach ;):knuddel:

    Wie komme ich auf Auerbach? Muss am "VfB" liegen. Oder an der "Höhenluft", der Sportplatz ist der höchste Ort der Bergstadt. Hab den kurzen Text dort noch verfasst.


    Zwei Sachen fielen auf: alle sechs Vereine aus der Stadt Dresden eine Runde weiter und einige Landesligisten nehmen die Liga wohl deutlich ernster als den Pokal.

    Groundhopping


    Auerbach gg. Oberlungwitz 1 : 2 (1:1).


    Zwei krasse individuelle Fehler am Anfang und am Ende kosteten die Gastgeber die mögliche Verlängerung. Ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Chancen zu weiteren Toren auf beiden Seiten.

Betway Online Fussball-Wetten banner